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Jüdische Wochenschau · 1960-11-04 · 1825 (4.11.1960) · p. Seite 5

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
21 (1960)
Issue
1825 (4.11.1960)
Date
1960-11-04
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German, Spanish
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1(* 'tft Timm«*, i de Noriembre de WM LA SEMANA ISRAELITA Año XXI. — Mo. IMS — S 'lige in le jüdi, idet die Juden stellua* n der statt Ider aseres i auf :illt im [G jahuel pilgert nach DIE EREIGNISSE DER WOCHE yon MOR DECHAI ELIAV Jährlich strömen tausende junge Leute von Uebersee in den Sommermonaten nach Israel mit dem Ziel, persönlich den jüdischen Staat au gehen, von dem sie so viel gehört haben. Eine gross« ( Anzahl dieser „Pilger" kom- I dern der Diaspora. Anstelle des Hebräischen, das man das ganze Jahr über in Hallen und Korridoren hört, klingt jetzt ein Wirrwarr von fremden Sprachen: englisch, italienisch, französisch, schwedisch, dänisch oder men unter der Leitung der schweizer deutsch. Der Platz Jugend, und Hechaluzabtei- I hat sich in einen kleinen lung der Jewish Agency im der Jewish Rahmen der seit zwölf Jahren eingefühlten sogenann ten „Sommer-Projekte” ins Land. Bisher bat die Abtei. J lung etwa 7.000 Jugendliche nach Israel gebracht: aie gibt ihnen Gelegenheit, ihre ] israelischen Kameraden kennen zu lernen und sich mit den Leistungen des Staates und seinen Bedürfnissen vertraut zu machen. Viel erzieherische Arbeit steckt in diesen Unternehmungen, aber zweifellos rechtfertigen die Resultate die grossen Anstrengungen all derer, die mit dieser Tätigkeit befasst sind. Denn wenn die jungen Leute in ihre Herkunftsländer auriickkehren. berichten sie mit Enthusiasmus und Bewunderung von ihren Ein drücken und Erfahrungen; sie sprechen von dem Aufbauwerk in Israel und von seinen Menschen, über die Absorbierung der Einwanderer, über die Rolle der neuen Einwanderer für die landwirtschaftliche Siedlung. von den erzieherischen und kulturellen Unternehmungen und von Israels wundervoller Jugend. Sie werden zu wahren „Gesandten” des Staates und übernehmen aktive zionistische Arbeit im wahrsten Sinne des Wortes. Ein nicht unbedeutender Prozentsatz entschliesst sich, dauernd in Israel zu bleiben. Bis jetzt sind etwa 10 bis 15 Prozent nach Israel zurückgekehrt oder haben ihr Absicht ausgesprochen, in Kürze einzuwandern. Ein Besuch während der Sommermonate im Gebäude des Lehrer-Seminars in Bet Hakerem in Jerusalem erfüllt den Besucher mit Staunen. Man sieht dort nicht mehr israelische Studenten sondern junge Leute aus den verschiedensten Län ■ I „Kibbuz Gtduyot” verwan- | delt. Hier sind die verschiedenen Gruppen untergebracht, die im Rahmen der i Sommer-Institute der Jugend. und Hechaluz-Abteilung der Zionistischen Weltorganisation ins Land kommen und ihre Ferien verbringen. DIE ZAHL DER TEILNEHMER WAECHST Interessant ist die Zusammensetzung der Teilnehmer in diesem Jahr. Es beteiligen der Judea, Young Hadassa, j Young Misrachi, zionistische I Jugendorganisationen — Hil- Jahren wurde Ueh United Synagoge Youth the National Federation of! Temple Youth, the Jewish j Welfare Board und die B'nai _ _ _ _ |BTit Youth Organization. i Ländern, die für einige i Eine Gruppe von Young Ju-; dea kam von Kanada. In England sind Gruppen voxu Habonim, the Jewish Students’ Union, the Associaof Jewish Youth, B'nai Abschieds-Empfang in der Botschaft In der Israel-Botschaft gab der Geschäftsträger Dr. Mor. dechai Awida einen Empfang zu Ehren von Dr. Penuel P. Kahane, der die kürzlich geschlossene Ausstellung „Is. rael, Land der Bibel”, welche im Museo de Bellas Arles gezeigt wurde, aufgebaut und geleitet hat. Diese Veranstaltung fand gleichzeitig für alle jene statt, die mit dieser Ausstellung verbunden waren. Bekannte Persönlichkeiten waren anwesend. In Vertretung des Aussenministeriums erschienen der Direktor und Subdirektor des Zeremoniells. Botschafter Lutti und sich Gruppen aus USA j Minister Zapata Quesada, so- Organisationen Young j wie-der neue Botschafter Ar. gentiniens in Israe.l Dr. Rogelio R. Tristany, und der ■Anzahl der eingelaufenen i Bewerbungen war viel grösser, aber ein Teil musste 'aus finanziellen Gründen ab. 'gewiesen weiden. Der grö- 'ssere Teil der Kosten wird von den Teilnehmern selbst ■ getragen, nämlich das Reise- Igeld und der grösste Teil ¡der Unkosten im Lande: die 'Abteilung bestreitet d.e Kojsten des Unterhalts. ANTEIL DER ORGANISATIONEN Direktor internationaler Körgjert perschaften, Dp. Raül Rodriguez Araya. Repräsentanten der Literatur, der Wissenschaften und Künste waren zugegen und gaben in einer von Wärme und Freundschaft getragenen Atmosphä re ihrer Sympathie Das Konzert wird mit dem Schluss - Amen des „Messias" von G. F. Haendel enden, den die drei Chöre gemeinsam zu Gehör bringen werden. Die Gesellschaft für jü- "und! disch-christliche Brüderl ch. Vor zwölf dieses Schema in einem sehr bescheidenen Masse eingeführt, mit kleinen Gruppen junger Leute aus einem oder zwei Wochen nach Israel gebracht wurden. Der Erfolg dieses Unternehmens war viel grösser als erwartet. Als die Nachricht über dieses tion Freundschaft für Israel Ausdruck. Man sah Dr. Alfredo L. Palacios, den Minister : Glaubensbekenntnisse des Obersten Gerichtshofes, Dr. Luis Maria Boffi Boggero. den Präsidenten des San Martin-Tnstituts, General Florit, den Präsidenten der Academia Argentina de Letras. Dr. José A. Oria. Senatoren und Deputierte, darunter Senator Jaritonsky und den Deputierten García Flores. Prof. Rodolfo Mondolfo. Generaldirektor Prof. Héctor Blas González, den amtswaltenden Direktor des Comités für die 150-Jahrfe¡ern, Prof. Pedro Catella, den Direktor der Zeitschrift „Criterio”, Presbyter Jorge Mejia. und andere Geistliche, die Vorlesungen über die Themen.der keit gibt dieses Konzert. um die Menschen versch ediner in Harmonie miteinander zu vereinen. Interessenten können unentgeltliche Eintrittskarten an der Kasse des Colon am Sonnabend und Sonntag, 5. und 6. November, von 9 Uhr 30 bis 12 Uhr 30 und 15 Uhr 30 bis 17 Uhr 30 erhalten. In emotionaler für Tourismus Kongress Schema andere Diaspora- 1 Akiva und zum ersten Male Zentren erreichte, liefen Bevon der Anglo Jewish Orgawerbungen aus allen Lännisation und dem Young Isdem ein. Die Anzahl der rae^ Club organisiert wor- Teilnehmer stieg von Jahr j den. Andere Gruppen schliezu Jahr und erreichte ihren ssen Mitglieder der jüdi- : Sommer-Projekte durch ein | besonderes Programm zur Feier des 100. Geburtstages! Ausstellung gehalten haben, - des Her als ausge- , Repräsentanten der Universitäten wie Dr. Florencio Escardó, Dr. Luis Jiménez de Asúa. Dr. José Peco. Dr. Marcos Victoria und fiihren- Seit einigen Jahren schon de Mitglieder des Instituts zeigt sich die Notwendigfür argentinisch-israelischen keit, ein zentrales Gebäude j Kulturaustausch, Herausgefür diese Sommer-Unterneh- ' her von bonaerenser Zeitun- Dr. Theodor zeichnet. „JUGENDSTADT“ GEPLANT errichten. Sie gen. ua Dr. Bartolomé Mi- Höhepunkt im zehnten Jahr des Bestehens des Staates, in dem über 1.600 junge Leute aus zwölf Ländern in Nordamerika, Europa und Nordafrika zu einem Aufenthalt von 6—8 Wochen kamen. Die Beteiligung an diesen Sommer-Instituten bedeutet für viele Gruppen jüdischer Jugend in der Diaspora eine Art „Pilgerschaft”. Es ist ein Gedanke, der zu ihren Herzen spricht und eine immer grössere Anzahl Jugendlicher anzieht. Die Erfahrung hat gezeigt. dass die Sommer-Projekte ein wichtiges erzieherisches Instrument sind und ein wirksames Mittel darstellen. den Kontakt zwider sehen Jugendorganisationen in Skandinavien ein, vom Habonim und B’nai Akiva in Frankreich, -der Jewish |Youth Organization von Ita-; lien, der Jewish Students’ iOrganization in Frankreich . ¡und Gruppen aus der : Finanzierung Schweiz, Deutschland, Holland und Belgien. Viele haben sich auch direkt bei den Büros der Youth and Hechaluz-Abteilung in New York. London und Paris angemeldet. | Jede Gruppe hat ihr eigenes Programm. Der Aufenthalt in Israel dauert durch- ■ schnittlich 6—7 Wochen und schliesst Touren in die ver- I schiedenen Gegenden des j Landes ein, ferner Vorträge sehen der Diaspora und Isra. j über Leistungen und Pro-! el enger z-u gestalten. In diesem Sommer waren etwa 1.300 junge Leute aus 15 Ländern gekommen. Die Restaurant »Paso Paso 452 (al fondo) Unter Aufsicht des Vaad — T. E. 87-92591 Harabonim der Kehilia I bleme des Staates, Zusammentreffen mit führenden j Persönlichkeiten, ein genaues Studium Jerusalems und seiner Umgebung und eine kurze Zeit der Arbeit in einem Kibbuz. Ein Teil der Zeit ist dem Studium des MITTAGS- und ABENDTISCH Anrichten von kleinen Festlichkeiten und Banketten J mungen zu sind jetzt in Schulgebäuden untergebracht. Die Abteilung hat einen ehrgeizigen Plan entworfen; sie will ein ständiges Kamp für diese Jugend errichten, mit Sporteinrichtungen und Möglichkeiten für jede Art Erholung. Die soll von den ¡Organisationen und den Be. I wegungen durchgeführt werden, die ihre Mitglieder in t diese Sommer _ Institute I schicken. | Wenn das Kamp bestehen wird, hat Jerusalem eine eigene wirkliche „Jugendstadt” zur Unterbringung von jungen Menschen aus der Diaspora, die ihre Sommerferien in Israel verbringen wollen. Die „Jugenüstadt” wird den Besuch tausender solcher willkommenen Besucher ermöglichen. [ Auf diese Weise werden persönliche Beziehungen .zwischen der jüdischen Juj g^nd in der Diaspora und ¡Israel gestärkt und das Ge- | fühl der Solidarität und Zusammengehörigkeit aller g&mieteten jtre, Kapitän Francisco G.! Manrique u. v. m. Auch das diplomatische Korps war zahlreich vertreten, und nein Buenos Aires traf ais israelischer Delegierter zum XV. Internationalen Kongress und der Generalversammlung des Internat.o alen Verbandes offizieller Touristenbüros der Direktor staatlichen Tourismus ¡Israels, Herr Meir de Shat-.t, ein. Es handelt sich xun einen hohen Beamten in Israel, der als junger Mann — er ist heute noch jung — an den Vorbereitungen zur Staatsgründung aktiven Anteil nahm. Während d“S zweiten Weltkrieges war de ¡Shalit Hauptmann in der I britischen Armee und kämpfte später in den Reihen des Israel-Heeres im Unabhängigkeitskrieg, wo er bis zum ben vielen Missionschefs sah; Rang eines Majors aufstieg. man auch den Botschafter Frankreichs. M. Armand Blanquet du Chayla. Konzert im Colon Shalit gehörte auch dem israelischen diplomatischen Dienst an und war Erster Sekretär in der Israel Botschaft in Washington. Ausser dem Posten des Gene- Die Gesellschaft fiir jüraldirektors beim staatlichen disch-christliche Brüderlichj Touristenbüro bekleidet er keit veranstaltet am Sonnj das Amt des Subdirektors I tag. den 6. November, um Ides Büros der Präsident- ¡21 Uhr 30 im Teatro Colón 'schalt des Ministerrates. In j als Anschluss an die 150- ' dieser Abteilung, die Mini- Jahrfeiern ein Chor-Konzert, sterialrang besitzt, ist de dessen Programm alte Kir- Shalit einer der wichtigsten chenmusik. klassische und i Mitarbeiter des Ministerprämoderne Kompositionen umi sidenten David Ben Gurion. fasst. Im ersten Teil w rd der Chor der Evangelischen Methodistenkirche singen, der unter Leitung von Roberto Van der Meuten sieht. Im zweiten Teil singt der Chor der Congregación Is- Der israelische Delegierte ' war Präsident des Com tes für die Zehnjahresfeiern des ¡jüdischen Staates im Ausland und bei dieser Gelegeni heit entwickelte er eine intensive Aktivität, die in der raelita unter Leitung von 'ganzen Welt Beachtung fand. Hebräischen gewidmet, deni I Sektionen des jüdischen Vol- Dank an das koschere Restaurant ,,Paso” Ich kann ’nen Rat gar jedem geben, Der feiern will ein schönes Fest; Es ist Erinnerung dann fürs Leben, Im „Paso” ist ’s am allerbest! Mit viel Geschick den Tisch s'e schmücken. Mit Lichtern, Blumen, sonder Zahl. Die schönsten Speisen kann man blicken Für jeden Gust<- ist die Wahl. Was uns so gut g illen hat. Nicht nur, man isst und trinkt sich satt. Man spürt die Liebe, bei dem allen, Wie man es sonst bei Eitern hat. Drum wollen hier an dieser Stell’ Nochmals bestätigen auf ’s best’ José und Martha Samuel, Denen verschönten sie das ..Sitberfest” Erlernen israelischer Volkslieder und Volkstänze, Besuchen bei kulturellen Institutionen und dem Zusammensein mit israelischer Jugend. Das Programm sieht auch Besuche in Siedlungen , vor, die von Neueinwanderern bewohnt sind, so- Jdass die Gruppenteilnehmer IKenntnis der Methode der Absorbierung von Einwan- derern aus erster Hand gej winnen. In diesem Jahr sind die kes wird fest fundiert. Walter E. Rosenberg, wobei Cecilia Kurlat (Alt) und Armando Beilin (Tenor) als Solisten mitwirken. Den dritten Teil wird der Lagun Onak-Chor bestreiten, den Pater Luis de Maitea dirij Gemeinsam mit Meir de Shalit gehört der Vertretung Israels beim Touristen-Kongress ebenfalls der Geschäftsträger Israels, Dr. Mordechai Awida, als De’egierter an. Israel - Marken (n grösster Auswahl: u a. VIERERBLOCKS — MARKEN MIT PLATTEN NUM MER _ MARKEN MIT BAND - KOMPLETTE BOGEN tplancbas) - STAENDIGE SAMMLUNGEN — WERTVOLLE AUSGABEN _ ERSTE VORHANDEN - VERTRAUF.NSWUERD1GE BERATUNG AJfonso JViORITZSON VOLL. SERIE UiJil/l A SJ iS V* ( f Guanacache 2351, dep. 2 <| M*. cabildo Í: ^V^^vwvwwwvwww%wvwwv É^||||||í|j!l!ili|!|f!j!¡¡¡|!||||||||||||||||||||||¡||({|j|j||||||(||||||^ BANQUE POUR LE COMMERCE SUISSE-ISRAELIEN I GINEBRA — LONDRES Y sus afiliados: SOCIETE BANCAIRE ET FINANCIERE, Parí-. FOREIGN TRADE BANK. Tel Aviv MORTAGE AND SAVING BANK, Tel Aviv Se complacen en anunciar la apertura de su Oficina Representativa en Buenos Aires PELLEGRINI 739, 5- Itzhak Vardi 4947775^43

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