Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 21 (1960)
- Issue
- 1822 (25.10.1960)
- Date
- 1960-10-25
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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LA SEMANA ISRAELITA f — Martes, 25 de Octubre de 1960 Año XXI — No. 1822 Gefährlicher Familienstreit (Schluss von Seite 1) Preis. Sie . .zichtel j liir den Äugei^ k auf das russische PeUolcunn, verlangte aber Von üc.-n westlichen Gesellßch. n, vor ollem von der Calti x iCalifornien - Texas■ eine Pr. sermässigung von 10 b s 11 Prozent. Diese Maßnahme blieb nicht ohne Rückwirkung auf di ,i NVelti ~kt, sodass sich die gr< j amerikanische OelgeseL__.iaft, die Esso, ent.-chliessen musste, die Preise für di-. Mittelosten um etwa 10 Prozent zu senken. Andere Gesellschaften mussten, wenn auch zögernd, diesem Beispiel ioigen. Bereits nach der Suezkrise war der Preis des Petroleums zul'ückgegangen. Nunmehr erfolg e die zweite Preissenkung in einer verhältnismässig kurzen Zeitspanne. Gewiss hatten die grossen Gase is-'haften bereits vor einigen Moneten ihren Kunden gewisse Ermässigungen eingeräumt. Jetzt aber handelte es sich um eine offizielle Preissenkung. Während die bisherigen Rabatte die Einnahmen der arabischen Länder nicht berührten, werden sie alle von der Preissenkung betroffen. Denn die Minderung der Einnahmen hat die Verringerung der Einnahmen aus den Konzessionsgebühren zur Folge. Deswegen erfolgte die heftige arabische Reaktion gegenüber der Preispolitik der grossen Gesellschaften, Wie hoch diese Verluste find, wurde noch nicht mit Dr. FREY Abogado PUEYRREDON *198 I* tM| nachm. 16— II Ute f Aus eigener Werkstatt Lederkleidung CAMPERAS — JACKEN MAENTEL Umarbeitung . Aenderung Massanfertigung in 24 St. Garantiert bestes Leder G. Küchler CONGRESO 2465 fast Ecke Cabildo 2900 i allen Einzelheiten bekannt. ' 'Bei der vorigen Preismin. derur.g hatten Saudi-Arabien 35 Millionen Dollar und der1 Irak 24 Millionen Dollar jährlich eingebiisst. Bereits vor der Beiruter Konferenz hatten die arabischen Politiker ihre Forderungen ange-! deutet, zum Ausgleich der 'geringeren Einnahmen durch die Preissenkung eir.e Eruö- : hung ihrer Prozente an den Konzessionen zu verlangen. I Diese Forderung wurde nun tatsächlich erhoben. Die arabischen Sprecher, vor allem der Vertreter Saudi-Arabiens beriefen sich dabei auf die doppelte Preispolitik der grossen Oelgesellschaften. die durch eine geschickte Manövrierung der Kosten für den Petroleumtransport ihre Verluste, die durch die offizielle Preissenkung entstanden sind, ungerechtfertigt ausgleichen würden und umgekehrt. j Die arabische Nervosität 'wird durch die allgemeine i Entwicklung der Oelproduktion gesteigert. Es konnte ihnen nicht unbemerkt blei- : ben. dass der Westen nicht mehr im gleichen Umfang wie früher von den arabischen Oelfeldern abhängig ist und sich Petroleum aus 'anderen Staaten der westlichen Welt, wie Venezuela oder Persien verschaffen kann, deren Preispolitik von 'den arabischen Machenschaf, ten und politisch-wirtschaftj liehen übersteigerten. Forde-! rungen unabhängig ist. Um einer Preissenkung der westlichen Gesellschaften entgegenzuwirken, hatten die Araber einige wichtige Aktionen eingeleitet. Der Chef der Oelabteilung der Arabischen Liga, Mahmud Salan, wurde nach Venezuela geschickt, um dort entsprechende Verhandlungen zu führen und sich auf eine einheitliche Linie zu einigen. Er musste jedoch bald erkennen, dass diese Bemühungen vergeblich sind und reiste in die USA weiter, um die Preissenkung zu verhindern. Da er auch dort Erfolge nicht erzielen konnte, verlagerte die Arabische Liga ihre wirt- Anstrengungen aufs politische schaftlichen wie üblich Gebiet. Die von den westlichen Petro. leum-Gesellschaft geplante und inzwischen durchgeführte Preissenkung wurde kurzerhand als eine Massnah. me im kalten Krieg bezeichnet. Da aber die arabischen Länder weder am Ost-West- Konflikt beteiligt seien noch am kalten Krieg teilnehmen würden, dürften sie von der. artigen Schritten auch nicht betroffen werden. Dass die arabischen Länder die grössten Nutzniesser des kalten Krieges sind, wurde verschwiegen. Im übrigen leiden ganz andere Völker die vom kalten Krieg nichts wissen wollen, unter dessen Folgen. Aber der arabische Unterhändler setzte sich über die Tatsache hinweg und stellte seine Behauptungen und Forderungen in Verteidigung der gewaltigen Interessen der arabischen Oelmagnaten und ihrer verhängnisvoller, und destruktiven Politik auf. Er wurde dabei von der Hoffnung getragen, die bisher niemals trügerisch gewesen war, dass die Amerikaner nachgeben werden, um politische Ueberraschungen von arabischer Seite zu verj meiden und diese Länderj gruppe in der westlichen 'Front zu halten i I Aus diesem Grunde scheufte sich Mahmud Salam nicht, vom USA - State - Departement Subventionen zu Jude erhält Max Planck-Preis Wiesbaden. — Dr. Lev Davidovich Landau, ein besannter jüdischer Physiker aus der Sowjetunion, der in der Universität von Moskau einen Lehrstuhl für :heoretische Physik innehat. erhielt auf dem jährli. chen Kongress des Verbandes deutscher Physiker den Max Planck-Preis für das Jahr 1960. In der Verleihungsurkunde heisst es. Davidovich Landau ..sei einer der bedeutendsten Physiker’’ der Welt und ,.habe der Welt der Wissenschaft neue Methoden geschenkt”. Dr. Landau hat, wie es heisst, den Preis angenommen. Zu den früheren Emplärgsrn der Planck-Medaille gehören der verst:rbene Prof. Albert Einstein und der Nobelpreisträger Prof. Niels Bohr. — (ITA) la Semana Israelita Bisempnario — aparece los Martes y Vi eines. Editado por Estrellas Editoiial Ltda.. Verantwortlich: Dr. H. Swarsensky Pueyrredón 2190. 1" izq. T. E. 83 2o'.3 Argentinien: 60.— pro Quartal Abon—Preise: ,bien arbeitet, unverhülit g-- jübt haben. War es doch iejdeni. der sehen wollte, ohne! weiteres klar, oass hier e.ne Politik der Verschwendung getrieben wurde, die be’rr. ¡Besuch des sauditischen Königs in Washington mit scho nungsloser Offenheit hervortrat. Oft genug wurde diese ¡Haftung der Aramco, aber auch des Stat.e-Departement, angegriffen, crurch die ein Despot begünstigt wurde, in dessen Land die einfach-' Gesetze des Rechtes und der Me-.r.hlichkeit m,ssuu tet werden. Man dthrte nicht in dev Annahme fehlgehen, dass diese arabische Oeldepression auch ihre Schatten in den grossen Saal der UN- Generalversammlung warf und bei der Debatte in den vergangenen Wochen deutlich spürbar wurde. Mit einer abstossenden Heftigkeit wurden dort von den Repräwiirdigen Rede hatte Israels An-senminlster, Frau Golda Meir, daraut verwiesen, dass Nasser, der in den UN als Friedensapostel aufgetreten war und grossen Beifall geerntet hatte, dcch selbst erst einmal «einen Friedenswillen bekunden solle. Di:se ebenso berechtigte wie ssx’’- liche Feststellung wurde von den späteren arabischen Pci. nern nur mit neuen Attakken und Provoxationen beantwortet, aus denen eine erschreckende Unversöhnlichkeit sprach, die in einem unüberbrückbaren Gegensatz nicht nur zu den Proklama tonen Nassers, sondern auch nicht die Antwort durch eine andere Macht. die sie auf diese *■ Attacken verdient hätten. Diese Entgignurg war nicht notwendig, um Israel zu verteidigen, sondern wäre angebracht gewesen, um Freiheit und Recht. Frieden und... den UN-Charter zu schützen, der bereits durch das laute Eingreifen Krutschews einen erhebli. chen Schaden erlitten hat. Eindrucksvoll waren dem. gegenüber die Ausführu; .-en Golda T'eirs über das Friedenswerk in Israel, das in der Konferenz von Rechowöt eine neue Krönung erfahren hat. An dieser Konferenz zu den Grundsätzen der | nahm auch der Vizeminister- -uuvc.Hiw.cu Z.U sentanten der verschiedenen 'verlangen, durch welche die (arabischen Länder, vor al- Verluste J. Liebling j FOURNIERE — 1 SPERRHOELZER J DIAZ VELEZ 5224 al 46 f T. E. 43-234S/0340 y 3021 | REAL PEN Füllhalter REPARATUREN Spezialgeschäft CORRIENTES S69 T E. 49-5850 °ptica REX DIPL. OPTIKER Sarmiento 829) T. E. 35 - 735 | Ai&ttha ek ttpeaux HUTSALON Jetzt in Belgrano MOLDES 2 5 6 1! T. E. 73-9229 1 73-9155 ausgeglichen werden sollten, die durch ¡Preissenkung eintreten wiir- [ den. Das Ziel der arabischen ¡Verhandlungen war die Heraufsetzung der Konzessionen von 50 auf 55%, wobei sie | sich auf die hohe Quote beiriefen, die man in Venezuela j mit 69 % zahlt. Das State - Departement reagierte ablehnend, da diesmal die Rechnung von den Amerikanern selbst hätte gezahlt werden müssen. Man wies die Araber darauf hin, i dass sie es gewesen seien, die ¡den Russen den Weg in den Orient geöffnet hätten. Für die Sünden ihrer Politik müssten sie nun auch zahlen. Jedenfalls erklärten die Amerikaner, dass sie nicht bereit seien, Ausfallgarantien bei Konjunkturänderungen zu übernehmen. Unzweifelhaft gab es auch in Amerika schon vor dieser Entwicklung einige, wenn auch schwache Stimmen. die eine Kritik an der ¡Politik der amerikanischen Oelgesellschaften, vor allem an der Aramco, dem arabisch-amerikanischen Unternehmen, das in Saudi-Aralern vom Sprecher Saudi- ¿lie ¡Arabiens, Angriffe und Verleumdungen gegen Israel lanziert, die auf eine starke politische Unsicherheit der arabischen Länder schliessen lassen. Offensichtlich vom Ton angeregt, den Krutschew als ein novum in die allgemeine Diskussion herein getragen hatte, Vereinten Nationen stand. Nun, wo ihre Geschäfte schlechter gehen, glaubten die arabischen Delegierten offensichtlich, durch unqualifizierbare Ausfälle gegen Israel ihre Enttäuschung über ihre wirtschaftlichen Vfr’u ste abreigieren zu müssen. Leider fanden sie im Plenum Die italienische Judenheit Rom. — Der Ausschuss des Verbandes italienischer jüdischer Gemeinden approbierte einstimmig eine Resolution, durch die sich dieergingen sich . se Institution der Zionisti- Judith Schenkolewski Kultusslick er eien Schabbosdecken . Tallisbeutei . Käppchen Maszot-Taschen . Hand- und Maschinenstickerei von Bett- und Tischwäsche BEBEDERO 258» T. E. 76-915» Propiedades Frankenberg berät Sie kostenlos und unverbindlich beim Kauf oder Verkauf von WOHNUNGEN HAEUSER GESCHAFFTEN Manuela Pedrasa 2560 pl. b, Dp. B . T. E. 70-7244 Mohel N. Plaksin Superi 2719 T. E. 76-6784 u. 76-2312 die Araber in wüstesten Beschimpfungen, die jedoch nicht den gewünschten Eindruck machten, obwohl man sie durchaus ernstnehmen muss. In einer ruhigen und sehr NERVENu. GEMUETS- KRANKHEITEN Dr. M. J. Kuhn pror. R1VADAVIA 2625 III Tel. 48-7524 Mont., Mittwoch, Freitag 17—20 Uhr. Tel. Anmeldung erbeten. Dr. B. 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