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Jüdische Wochenschau · 1960-10-18 · 1820 (18.10.1960) · p. Seite 4

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
21 (1960)
Issue
1820 (18.10.1960)
Date
1960-10-18
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German, Spanish
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Leonid und Boris Pasternak LITERATUR .11 ri O f\ C1 >’n 11 rtrlrt« W.1 U 11 TTV « Y m »-1 -«-i l r y-vwvw i -w-^ _ ™ Zu den Freunden Nahum Sakolows gehörte auch dev berühmte jiidisch.russische Maler Leonid, Vater Boris Pasternacks, der in meisterhafter Weise mit scharfer Charakteristik und lebensnaher Darstellung die Porträts des grossen nationalen hebräischen Dichters Chaim Machman Bialik, des ersten Präsidenten Israels, Prof. Cbaim Weizmann und Nahum Sokolows gemalt hat. Die kleinen Meisterwerke, die er auf diesem Gebiet schuf, waren wunderbar und vuu künstlerischer Vollkommenheit. Leonid Pasternack. der gottbegnadete Maler mit seinem jüdischen Namen Abraham Leib. Sohn des Josef Pasternak:, entstammte einer Paduaner. im 18. Jh. in Odessa eingewanderten Familie. In den sechziger Jahren als Sohn eines Gastwirts in Odessa geboren (4. 4. 1882) besuchte er dort das Gymnasium und schon als junger Student hatte er grosse Zuneigung zur Malerei, für die er mit seiner ganzen Seele schwärmte. Für seine Eltern War die Beschäftigung mit ■der Malerei etwas Unproduktives, sie wollten ihrem Kinde eine ehrbare und sichere Existenz geben, und so wurde Leonid gezwungen, Rechtswissenschaft zu studieren. Die Liebe zur Malerei hielt jedoch den jungen Leonid im Banne, und er suchte heimlich zu malen und die Malerei zu Studieren. Erst nach vielen Und schweren Prüfungen kam er auf die Kunstakademie in München, wo sich mm die Tore der wahren {Kunst öffneten und er die höpfurigen berühmter ünstler kennenlernte. Er ging in seine Heimat nach Russland zurück, wo er dank des vollen Glanzes feiner Begabung und seinem Ipiifer einer der gewichtigsten begründer der russischen Kunst wurde. Leonid Pasternak schuf eine ganze Reihe |ierrl£cher Gemälde, deren Themen aus der konkreten iJVirklichkeit des russischen Volkes genommen sind. „Gedanken an die Heimat“, ¿Rückkehr in die Heimat“, ¿Nachricht von zu Hause“, das sind Namen und Themen feiner ersten Gemälde, die jeineraeit berühmt wurden \j[nd elfte herrliche Technik Wnd Feinheit des Erfassens (aufzeigen. Die Motive des einfachen und intimen Levon Dipl.Ing. STEFAN SCHWARZ beus in seiner friedlichen Ruhe und seinem heimlichen Kummer, insbesondere die Motive des Hauses und der milie. der Sehnsucht nach der Heimat — sie alle zogen seit je unwillkürlich die Herzen der realistischen Künstler unter den Juden an. Der äussere Stoff der Gemälde war freilich nicht jüdisch. Doch das „Innere'' im Bilde hat der Künstler, vielleicht gegen seinen Willen ein wdhig von den Geheimnissen seines jüdischen Geistes verborgen, von dem er, ohne dass er es weiss, etwas von seinen Vätern her als Erbe mitbekommen hat. Der „poeta laureatus“ der jüdischen Nation, der unvergleichliche Ch. N. Bialik, ein Freund Leonid Pasternaks schrieb einmal über ihn: „Es genügt, Pasternak eine Stunde lang im Kreise seiner Familie in der reinen patriarchalischen Atmosphäre seines heiteren Wohnsitzes zu sehen, es genügt, seinem Gespräch über die jüdische Mutter zu lauschen, über seine Mutter, es genügt die wenigen Zeilen zu lesen, die er in seinem Heft über Rembrandt der jüdischen Mutter widmet, Zeilen getränkt von heiligem Schauer und erhabener reiner Sehnsucht, um zu begreifen, wie diese innere Melodie ihre Stimme erhebt und rauscht in dem Gemälde“. Leonid Pasternak war im Hause des Dichters Tolstoi in Jasnaja Poljana ein lieber Stammgast. Seine Bilder zu Tolstois Werken „Auferstehung“, „Krieg und Frieden”, zu der Erzählung Tolstois „Wovon leben die Menschen" haben Anerkennung und Begeisterung des greisen Dichters hervorgerufen. Er schuf hier eine Welt mit genialer fast visionärer Inspiration, die ihm Ruhm in der ganzen Welt brachte. Es ergänzten sich in unglaublicher Perfektion der geniale Dichter und der hervorragende Maler, der den Zauber der Farbenpracht erstrahlen lässt. Die Bilder Pasternaks von Tolstoi, für die der grosse Greis mit Freude und ohne sich zu schonen, dem Maler sass. gehören zu den. bekanntesten. Tolstoi sagte einmal zu Pasternak — erzählt Bialik — „Sie sind ein völliger Heide, ein Anbeter von Formen. Sie bücken sich MAIMONIDES fvLS-f - 1>C>0>4 |injC«(i*nkbMCk bSÜ.- VERLAG OMEGA. BUENOS AIRES eURRUCHAGA *289 — T. £. 71-8709 Sm bosiefan durch alle einschlägigen Buchhandlungen und durch die JUEDISCHE WOCHENSCHAU P9ETRREDON 2188 1« — T. E. 88-2818 uni*<ei ana .«■•»i ml und beugen sich vor Nichtigem, vor der äusseren Schönheit. Ich, der „Goj“, bin mehr Jude, als Sie". Im Jahre 1894 wurde Leonid Pasternak zum Professor an der Akademie der Schönen Künste in Moskau bestellt. Eine solche Ehrung von despotischen Gebietern, welche die Juden bedrängten, erschien damals erstaunlich, ln Moskau wirkte Paster. nak inmitten des russischen Volkes durch ein ganzes Geschlecht, etwa vierzig Jahre von. Freunden und Schülern geliebt und geschätzt. Im Jahre 1924 kam Leonid Pasternark nach Palästina, und sein Frednd Bialik, der poetische Verkünder einer neuen Epoche in der jüdischen Geschichte, der Mahner, der eine psychische Umwälzung im jüdischen Volke hervorgerufen hat, schrieb aus diesem Aniass: „Er kam zu uns mit seinen zwei Wesensseiten zugleich, der seine Kunst die Menge lehrt und sie erläutert. Er brachte uns diesmal ein Album von seinen wunderbaren Porträts jüdischer Schriftsteller und Künstler und ein Buch über Rembrandt. Von hinter dem Stall seines väterlichen Gasthauses in Odessa ist der jüdische Knabe hervorgegangen, bettelarm, nichts im Besitz als den Vorzug, seines Geistes und seines starken Willens, das einzige Erbe von seinen Vorfahren her, und ist einer von denen ge. worden, die die russische Kunst mit ihren Händen aufgebaut und die Lehre von ihr in der Menge verbreitet haben. Was aber hat er in all dieser Zeit seinem Volke gegeben. Nichts, oder fast nichts. Wieder jene Brocken, die er so nebenher in Dämmerstunden geschaffen hat. Kleine, wenn auch reizndee Zeichnungen „Musikanten“, „Ein vertriebener Jude“ u. dgl. Sie sollen uns nicht mit Zahlung von Tribut versöhnen wollen — ruft Bialik aus — Wir verzichten auf Ihren „blinden Schneider“, auf Ihre „Musikanten“ und auf die übrigen dürren Früchte Ihrer Kunst, die Sie in unseren Garten fallen lassen, von dort, wie Sie sie jenseits des Zaunes gepflanzt haben. Sie selbst, das ist es, was wir fordern. Wir verlangen von Ihnen, dass Sie selbst in unserer Mitte sind, da sitzen, stehen und gehen, verlangen den ganzen Strom Ihrer Kraft und den Fluss Ihres Lebens“. Zu jener Zeit in den sechziger Jahren, als Leonid Pasternack die ersten Schritte im Leben tat, haben die Juden die Erstlingsfrüchte der russischen Aufklärung versucht, und schon die ersten Aufgeklärten unter ihnen glaubten, die Enge ihres inneren und äusseren Wesens zu sprengen, indem sie das eigene Lager verlassen haben. In dieser geistigen Atmospare der „Vorkämpfer der Bildung“ im Hause seines Vaters Leonid und der Mutter Rosa Kaufmann, einer Pianistin, einer Familie mit bescheidenem Auskommen, aber ungewöhnlicher Kultur erblickte Boris Pasternak am 11. Februar 1890 die Welt. Der junge Boris studierte zunächst wie sein Vater die Rechte, Philosophie und Musik in Moskau, dann in Marburg. Er wollte Komponist werden und nahm sein Musikstudium ernst, wandte sich dann aber der Lyrik zu und veröffentlichte im Jahre 1914 seinen ersten Band Gedichte. In den 20er Jahren galt er bereits als der bedeutende russische Lyriker. Seine Gedichte zeigen den Kampf eines Individualisten in der Welt des Kollek.ivismus. Weil Boris Pasternak immer den Mut hatte, das zu sagen, was er innerlich empfunden hat, um — wie er selbst in einem Essay schrieb — die lebendige Stimme des Lebens nicht zu verfä sc n, musste er schweigen. Er war nicht gewillt, das zu schreiben, was das Regime in Russland von ihm verlangte. Er wandte sich Uebersetzungen zu und übertrug Goethe, Schiller, Shelley und andere Dichter ins Russische. Erst nach Stalins Tod 1953 wagte er wieder, etwas zu veröffentlichen und arbeitete daran, das Buch zu beenden, „das Zeugnis des Künstlers nicht des Politikers sein soll“. Im Spiegelbild eines So schuf er seinen „Doktor Schiwago“. Dieses Werk erinnert in seiner Form und im Stil an die Werke des Freundes seines Vaters, Tolstoi. Er schildert das russische Leben in den letzten 50 Jahren. Ein halbes Jahrhundert, das zwei Revolutionen und zwei Weltkriege umfasst, wird lebendig. Doktor Schiwago ist die Odyssee eines russischen Arztes, eines intelligenten und liberalen Menschen, der wie sein Freundeskreis die Revolution und damit den Sturz des Zarismus begrüsst und kein Gegner des Kommunismus ist, aber mit ihm sieht Doktor Schiwago das Wachsen der Grausamkeit, den Terror. „Blut und Tränen, Massenwahn, die Greuel des täglichen, stündlichen, des legalisierten, belohnten Mordes“ demoralisieren das russische Volk und die russische Seele. „Meine Haltung war durchaus revolutionär — sagte Pasternak an eirer Stelle — aber heute denke ich. dass man mit Gewaltanwendung überhaupt nichts erreicht. Zum Guten muss man durch Gutes geführt werden“. In der Besprechung des „Doktor Schiwagos“ Pasternaks, der im Jahre 1958 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet wurde, schrieb der russisch - amerikanische Gelehrte Slonim: „Eine ganze Welt leidenschaftlicher Liebe, Sehnsüchte, Ideale und schöpferische Kräfte existiert neben oder unter der Oberfläche des kommunistischen Staates. Sie lebt, sie rührt sich, sie wächst in Pasternaks Roman“, und Eugen Lyons sagt in der B:urteilung des Werkes: „Es ist trotz der Leiden des Helden und der Tragödie des Landes, die der Dichter schildert, ein bejahendes Buch. Denn es bezeugt das Wunder und die Geheimnisse des Lebens, den unzerstörbaren Drang des Menschen nach Freiheit, dem Guten und der Liebe“, — Pasternak bringt in seinem Buch Schiwago, den christlich . religiösen Geist zum Ausdruck und meint, dass die Geschichte, wie wir sie heute verstehen, von Christus durch das Evangelium begründet worden ist. Oft hat man das Ge--, fühl, dass Boris Pasternak, der sich als Jude von seinem eigenen Lager entfernt hat, verursacht, dieses Begehen gegenüber seinem Volke gerechtfertigt zu sehen. Immer wieder kommt er durch seinen Helden Gordon auf dieses jüdische Problem, dass in ihm in der Tat verzweifelt lebt, zurück, um es verschiedentlich zu analysieren. Da ist Mischa Gordon, der Das Jahr 1860 bildet einen Markstein in der Geschichte des deutschen orthodoxen Judentums. Vor kurzem rundete sich ein Jahrhundert, seitdem der Mainzer Rabbiner Dr. Markus Lehmann (1830—1890) das Wochenblatt „Der Israelit“, das Zentralorgan für das orthodoxe Judentum erscheinen liess, das s^ch den Kampf gegen die zerstörenden Tendenzen der extremen Reform zur Aufgabe gesetzt hatte. von Dr. S. GO Für die Konflikte der Juden in der Emanzipation, denen der Zutritt zur weiten Welt aus der engen Judengasse geöffnet wurde, für die Spannungen, die sie zwisehen der Ideologie ihrer Religion und der Realität ihres Lebens schwanken liess, ist wohl am bezeichnendsten aer von Eugen Täubler ge prägte Ausdruck „Tragische Existenz“. Nachdem das Edikt vom 11. März 1812 ihnen die — nachher widerrufene — Anerkennung ihrer bürgerlichen Rechte verhiess gedachten sie durch eine Reformation, wobei man veraltete Traditionen gegen alte Vorurteile setzte, die vollständige bürgerliche Gleichberechtigung zu erlangen. In diesen weltanschaulichen Auseinandersetzungen, die vor allem in Hamburg, Ber. lin und Frankfurt a. M. ausgetragen wurden, verwischten sich in den extremsten Forderungen fast die Unterscheidungslinien zwischen jüdischer und christlicher Religion. Die Vorstände der Gemeindeverwaltungen, die die alten Traditionen längst abgeschüttelt hatten und auch für die Aufgaben und Pflichten des Rabbiners kaum mehr Verständnis zeigten, gedachten das Schicksal der Gemeinde aus eigener Macht vollkommenheit zu entscheiden. Auf eine Anfrage der Regierung an die jüdischen Gemeindevertreter im Jahre 1816 nach der Stellung des Rabbiners wurden diese als „Kauscherwächter“ bezeich. net, d. h. als oberste Hüter der Speisegesetze. In den linksrheinischen, französischer Souveränität unterstehenden Gebieten waren nach dem Sturz Napoleons mit den Konsistorien in Westfalen und Rheinland auch die damit verbundenen Rabbinate in Wegfall gekommen, so dass es dort, ausser in grösseren Städten keine Rabbiner gab. Es ist daher nicht verwunderlich, dass in dem preussisehen Judengesetz vom 23. Juli 18-17 die Stellung des Rabbiners keine Erwähnung findet. Am krassesten vielleicht traten die Reformpläne der jüdischen Gemeindeleiter in der freien Reichsstadt Frankfutt a. M. zutage, in der ein liberal denkender berg, den Vorstand der jiidi- Machthaber, Fürst von Dahlschen Gemeinde mit unbe. grenzten Vollmachten ausgestattet hatte. Diese Freiheiten sollten — den Blick auf die erhoffte politische Gleichberechtigung gerichtet — dazu benutzt werden, um die Eigenheiten jüdischen Wesens wie Schechita, Mikwa und Mila auszumerzen. Der erste Widerstand dagegen kam aus einer Gruppe von 11 Männern, d* *wtgeffleite ..„blossen »aue ,««■ beriefen. Das mit Hilfe E ,,rs 1876 erlassen Ub veriiel!-i ’ie eine poIlüsch Plattform. D® lasS.H. Hirschler Devise ,J°ra •U'aufstellte.' a seinen eahlreic und auch m uehungswerk zur funS brächte, ® Treue gegen die tert Lehren wohl Mngenschaften mb Kultur vereii Die Krise, in i ¡etzestreue Jude je der Reformbi jeriet, fand ihre jung in der Sch Berliner Rabbh 1673 durch Dr. h ieimer und die m Dr. David ,1843—1921), der Sektor 2um De Laufe von 48 Jab vid Hoffmann Rabbinergescblec zogen, von den noch wenige un benden weilen, letzteren befinde biner Dr. Bene mm-rno Talmud Tors-Le Köln und Seel .Verein tur Wz religiösen Intere lands"), seit 193 Führer der „Mek< Gemeinde in Pei elfjährige Junge mit einem nachdenklichen Ausdruck im Gesicht und grossen schwarzen Augen. Seine wesentliche Triebfeder war das Gefühl der Besorgnis. Er kannte nicht jene wohltuende Sicherheit und Unbekümmertheit der Natur, die alle Dinge i,m Leben erleichtern und sohöner machen. Sein Mangel an Sorglosigkeit bedrückte ihn. Soweit seine Erinnerung zurückz-eichte — erzählt Pasternak-Gordon — hatte er sich immer von neuem voller Staunen gefragt, wie es möglich war, dass er, der doch die gleichen Arme und Beine, dieselbe Sprache und dieselben Gewohnheiten wie jedermann besass, so verschieden sein konnte von allen anderen Menschen, bedeutet ein Jude zu — sinnt der junge Warum gab es so etiiberhaupt? Wodurch wurde diese Heimsuchung, die nichts als Leid und Kummer brachte, gerechtfertigt und belohnt? Ein beunruhigendes Gefühl bemächtigt sich eines jüdischen Lesers und ein Gedanke taucht auf, dass Pasternak sich redlich bemüht, etwas Wesentliches von seinem Ich, von seiner Seele nur aus Bequemlichkeit und nicht ganz aus Ueberzeugung wegzulegen. Ein Minderwertigkeitskomplex ist so oft eine Begleiterscheinung der Juden in der Emanzipationsepoche gewesen, die nicht einmal zu Selbsthass und Selbstverleumdung führte (Theodor Lessing „Jüdischer Selbsthass”). Mischa Gordon konnte nicht begreifen, dass man gewisse grundlegende TMnse. die uns cegenüber Was sein? Held. was anderen Menschen besach. teiligen, nicht aus eigener Kraft ändern und bessern kann. Das Bild VGn dem Kosaken der um sich zu belustigen, einen greisen Juden quält, das Pasternak erzählt, ist charakteristisch und für einen Juden bedenklich. Es ist nicht der Jude Mischa Gordon, sondern Doktor Schiwago, der eingreift und dem grausamen Spiel des Kosaken ein Ende macht. Nicht Gordon, nur Schiwago muss die Worte sagen: „Du kannst dir kaum vorstellen, was für einen Leidenskelch die unglückliche jüdische Bevölkerung in diesem Kriege hat leeren müssen, gerade hier in der Zone der Zwangsansiedlung. Und um sie für diese Prüfung, für ihre Aufgaben und ihren Ruin zu entschädigen, findet man nichts Besseres als Pogrome. Unser Hass gegen sie ist voller Widersprüche. Unbegreiflich!” Gordon antwortete nicht. Und als er später darauf zurückkam, nennt er zwar dieses Schauspiel, eines unter Tausenden, die „simpelste Niedertracht, und das einzige was hilft, ist ein Schlag Lü ACH Dienstag, den 18. Oktober Mittwoch, den 19. Oktober Donnerstag, den 20. Oktober Freitag, den 21. Oktober Sonnabend, den 22. Oktober Parschat Noach ^in,j Haftara Yeschayah^ M Sonntag, den 23. Oktober ‘ ~ Montag, den 24. Oktober ‘ 30, Mart) 32 •24 Mard Marc]

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