Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 21 (1960)
- Issue
- 1820 (18.10.1960)
- Date
- 1960-10-18
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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Martes, 16 de Octubre de I960 JÜDISCHE WOCHENSCHAU Año xxr. — No 1820 — 3 H ■rial D°chum sarischen wo ihre ctl gewe. er hinaus “her «n> dass gen dielhre Ausgemacht isherigen wie erwar. histori. l't man. uwelhei- Hieradaraut Schuld seiner eilen. Da. Yelt noch rum Bewie un. ferbrecten esem Masworden händliches gab, über illionen zu und 55-979J 55-0981 15.905 AS 33S KY 171X2 1ZKV - BE- RECO- SomuMud and n*®9® 15-U W lrurnelde1! a. 44-l542¡ ********* nandö ogrt*** 01» 4, ASCHDOD -- eine neue Stadt Dort wo die Orangenpflanzen aufhören, ihr würziges Aroma sich verliert und die ILandstrasse durch sandige Dünen führt, liegt die neue Stadt Aschdod. Die Telegraphenstangen, die in hohen Bandhügeln eingebettet sind und die von weither auftauchenden Gebäude ragen in silbern - metallischem Glanz in der Morgensonne aus dem Sandmeer hervor. DIE ERSTEN HUETTEN In Jahrhunderte alten Sandwüsten wurde Anfang de* Jahres 1957 eine Anzahl kleiner Zinnhütten errichtet, um Neueinwanderer . Familien eufzunehmen. die nach ihrer Kein weibliches Privileg ist die Freude an vollendeter Kleidung. Bei aller Schlichtheit des modernen Anzugs, das ist im Wandel der Zeiten geblieben: Anspruchsvolle lieben es heute noch, sich durch Nuancen oes Schnitts, des Stoffes und der Verarbeitung abzuheben. Auffallen ohne ..auffallend” angezogen zu sein. — Das ist der Stil der Carllon.Kleidung. Beste Massarbeit — Feinste Fertig- Kleidung Für Herren und ihre Söhne ferne Herren. Ausstattung C A R L T O N Maipü 982 T E. 31-0357 v b**J&*& MAIPU 484, 1. St. MAIPU 982 T. E 31-1643 — T. E. 31-0357 von GILBERT ALTBAUER Ausbootung in Haifa sofort , nach Aschdot kamen. Für ] viele von ihnen bedeutet I Aschdod Israel, da sie noch nichts anderes vom Lande gesehen haben. Heute sind die Zinnhütten nur noch ein Wahrzeichen der Vergangenheit, eine Erinnerung daran, wie man auf diesem Boden schnell etwas schuf, um den Neueinwanderern ein Dach über dem Kopf zu geben. Aschdod hat heute eine Bevölkerung von 3500 Menschen. Oberflächlich gesehen besteht es aus kaum mehr als einer, eine halbe Meile langen Strasse mit Häusern auf beiden Seiten. In den unteren Teil des bereits halb vollendeten Wasserturms wird ein Bürogebäude kommen. Eine grosse moderne Textilfabrik unc| eine elektrische Anlage sind angelegt, etwas entfernt von der Stadt, aber durch asphaltierte Wege bereits mit ihr verbunden. Es fehlt noch ein Kino, ein Frisiersalon für Damen und einige andere Annehmlichkeiten einer Stadt, sodass auf der einen Seite das Gefühl, in einer abseits liegenden Siedlung zu sein, und auf der anderen Seite der Eindruck erweckt wird, eine im Werden begriffene Stadt, ein Zentrum industrieller Betriebe, vor sich zu haben. Die Ladenschilder sind in französischer Sprache, auch die Unterhaltungen werden zu etwa 90 % auf französisch geführt. Vom kulturellen und wirtschaftlichen Gesichtspunkt aus gesehen bilden die Einwohner eine homogen zusammengesetzte Gemeinschaft; die etwa 700 ansässigen Familien kommen meist aus Marokko, Tunis, Algerien und Aegypten, eine kleine Zahl aus Osteuropa. Da diese Menschen Generationen hindurch Seite an Seite mit arabischer Bevölkerung gelebt haben, ist es nicht erstaunlich, dass die Mehrzahl den gleichen Lebensstandard hat. Ein Abstreifen dieser Kultur ist, oberflächlich betrachtet, z B. bei den Kindern dadurch be_ ÄlufBLSS Wdleiunaniv MODERNE WOHN. EINRICHTUNGEN - Sarmiento 1147 UND SCHLAFZIMMER- - SESSELGARNITUREN Cabildo 774 t 4 ’ : Restaurant »Paso ” ^3 1 * Paso 452 (al fondo) — T. E. 87-9259 Unter Aufsicht des Vaad Harabonim der Kehilla MITTAGS- und ABENDTISCH \> Anrichten von kleinen Festlichkeiten und Banketten •4 ► - ir AUTO - REPARATUR . WERKSTATT] „BENO“ 1 BENO HUTSCHMECKER At«U. CONSTITUYENTES 4962 j (Ecke T. I. M * 2108 * * * tu - rwrrmni merkbar, dass sie Schuhe tragen, während ihre Mütter noch barfuss gehen. KEINE ARBEITS. LOS1GKEIT D«n Kern der menschlichen Bevölkerung von Aschdod bilden frühere kleine Kaufleute, die ohne Mittel nach Israel gekommen waren, sowie andere, die keine Berufs, oder technische Ausbildung hatten. Sie werden für körperliche Arbeit verwendet — entweder zum An. legen von Strassen, beim Bau oder in Fabriken. Es gibt kein Arbeitslosenproblem in Aschdod, da das schnelle Tempo der Bauentwicklung Schritt hält mit dem Strom der Neueinwanderer. Der Lokalstolz der Einwohner und ihr Ehrgeiz überwiegen ihr nationales Bewusstsein. — Die Hingabe der jungen Menschen, welche sich durch den lokalen Arbeiterrat bemühten, neuen Siedlern zur Einordnung zu verhelfen, hat Früchte getragen; kürzlich .wurde ein öffentlich anerjkannter Stadtrat ernannt. DER BAUPLAN VON ASCHDOD Aschdod, eine Stunde Fahrt von Tel Aviv entfernt, ist, trotz der graden Küsteniliwegen seines Zugang zum nie, ais Sitz für einen Hafen Zitrusgürtel gewählt worden von dem aus der Hauptausfuhrartikel Israels verladen wird, und zu den Pottasche- und Phosphatwerken im südlichen Negew. Es ist vorgesehen, dasj Aschdod sich zu einer Stadt mit 150.000 Einwohnern entwikkeln wird. „Einer der lieblichsten Plätze in Israel, der Auge und Herz anzieht“, liest man in dem Gästebuch des Hotels in Aschdod. in dem sich viele Namenszüge berühmter Leute befinden. Die Bevölkerung lebt in Zwei-Etagenhäusern, die in einer langen Reihe stehen, und die einst fälschlich als „California - Häuser“ bezeichnet wurden, sowie in dreistöckigen Häusern. Von diesen werden bald noch mehr fertiggestellt sein, die für weitere Familien bestimmt sind. 150 Familien wollen sich in dieser Stadt freiwillig niederlassen und bemühen sich bereits um Unterstützung und Gewährung von Anleihen, damit sie ihr Heim dort aufschlagen und ihrem Beruf nachgehen können. DIE ENTWICKLUNGS- GESELLSCHAFT Der Schutzherr dieser Stadt, in dessen Händen die Entwicklung Aschdods liegt, ist die Asehdod-Gesellschaft, der eine Gruppe privater Kapitalisten angehört. Unter ihnen ist Oved Ben Ami, die treibende Kraft einer anderen israelischen Stadt, Natania, heute ein Zentrum der Diamantenindustrie, sowie Philip Klutznik, sehr be. kannt durch seine Entwicklungspläne für Chikago. Die Gruppe hat 4000 Hektar Land zu Verfügung und strebt danach, den Forderun. gen nach Schulen, Wegen, Wohnungen, usw. nachzukommen, vor allem aber, neue Industrien ein2ufiihren. An Industriezweigen sind in Aussicht genommen: eine Kupferschmelze, eine Fabrik für Zement und Eisen, beton, eine Sagemühle und zwei Diamantschleifereien. Die Rogosin-Textilfabrik, die vor ca. einem Jahr errich. tet wurde, beschäftigt 120 Arbeiter; es besteht auch ein Elektrizitätswerk mit etwa der gleichen Anzahl von Arbeitern. Ein besonderes Wohnbauprojekt, das den Bedürfnissen des oberen Mittelstandes angepasst ist, wurde in Angriff genommen. Die Villen mit ihren grossen blauen und rosa Ziegeldächern, mit holzgetäfelten Türen, grossen Gartenflächen, weiten Strassen und modernen Einkaufszentrum erregen den Neid vieler, die sie sehen. Die Dreizimmer-Wohnungen in Zweifamilienhäusern kosten hier nur halb so viel bei gleichwertigen Bedingungen wie in anderen Teilen des Landes. Die Häuser sind terrassenförmig gebaut, und von jedem Haus hat man einen Blick über das Meer. Die Rogosin-Fabrik, mit einer Kapitalinvestierung von 7 Millionen Dollar scheint ihrem Produktionsziel nachzukommen, nach der grossen Anzahl von Arbeitern zu schliessen, die dort tätig sind. Der Produktionsplan der Gesell, schaft sieht für das laufende Jahr die Herstellung einer Million Kilo Autoreifen vor, sowie Nylongarnen für das Bekleidungswesen, die meist zum Export bestimmt sind. Vor kurzem genehmigte die Regierung einen Entwicklungsplan für Aschdod, der eine Einwohnerzahl von 150.000 vorsieht. Direkte Eisenbahnlinien werden die Stadt mit Aschkalon im Süden, Tel Avi\ im Norden und Jerusalem weiter östlich verbinden. Der Plan sieht 16 Wohneinheiten mit über 2000 Hektar Boden vor, die durch Landstrassen mit einander verbunden sind. Jede Einheit wird 3—4000 Familien haben, eine hohe Schule und vier Elementarschulen. Im Herzen der Stadt und nahe der Küste wird sich ein grosses Stadtzentrum befinden, mit städtischen Behörden und den kulturellen Einrichtungen. Aschdod wird grossen Abkommen über den Assuandamm Der ägyptische Minister für öffentliche Arbeiten, Arafa, hat in Moskau weitere Einzelabkommen über den Bau des Assuan-Staudammes unterzeichnet. (AWZ) Nutzen aus den Entwicklungsprojekten ziehen, die der Ausnutzung der Mineralquellen des südlichen Negew gelten. Wie der Hafen vön Elat am südlichen Ende des Landes, das Tor nach Afrika und Asien ist, so wird Aschdod, gemeinsam mit Haifa weiter nördlich das Tor nach Europa und J:r übrigen westlichen Hemisphäre bilden. USA-Botsehafter in Ekuador Washington. — Präsident;. Eisenhower hat Maurice Bernbaum zürn Botschafter in Ekuador ernannt. Der 50j:ibi ige Bernbaum ist Bcrufsdiplomat und gehört seit dem Vorjahr als Botschaftsrat der USA-Botschaft in Buenos Aires an. Bernbaum ist aus Illinois gebürtig und hat an den Universitäten von Harvard und Chikago studiert. Seine Ernennung wird dem Seftat zur Bestätigung zugeleitct werden, wenn das Parlament im Januar Zusammentritt. (ITA) INDUSTRIAS YUVENA S. A Fábrica de calzado y zapatillas -i: ANDONAEGUI 1270 Buenos Aire* T. E.: 51 . 4810 lo UNERREICHTE AUSWAHL AN HANDGEKNÜPFTEN TEPPICHEN IN ERSTKLASSIGEN QUALITÄTEN * FUER JEDES GEMUETLICHE HEIM, Eigene Fabrikation — Unverbindliche Vorführung Auf Wunsch Zahlungserleichterungen MASCHINENTEPPICHE IN ALLEN FARBEN UND GROESSEN. AUSLEGEN VON APPARTEMENTS MIT REIN WOLLENEM VELOUR. Verkauf ah Private nur Samstag und Sonntag von 9—19 Uhr im Ausstellungshaus Calle ANDENAEGUI 2083 4 Quader vor Station Urquiza e t ESTUDIO JURIDICO INTERNACIONAL! Dr. Hardi Swarsenskyj Asuntos Europeos exclusivamente 0 Sprechstunden: Dienstag, Mittwoch u. Freitag v. 15_18 Uhr J -~- 0 Df» Günter Frey ¡ Asuntos Argentinos y Sudamericanos 0 TESTAMENTE - ERBSCHAFTSSACHEN \ VERTRAEGE - VERWALTUNGEN! BUEROZEIT: 10-12 und 15—18 Uhr 9 _... _ 0 0 PUEYRREDON 2190 esq. Av. LAS HERAS — T. E. 83.2618 0