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Jüdische Wochenschau · 1960-09-27 · 1815 (27.9.1960) · p. Seite 5

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
21 (1960)
Issue
1815 (27.9.1960)
Date
1960-09-27
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German, Spanish
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~ D4S Uhu der JUGEND. DES AUFBAUS, DES FORTSCHRITTS v wi. ' ' ' > MM y^-MËï ST; ■cA '/l vi erzwingen. ir-ische Kaür wird von;n_ Erdbeben l!€> dem es Todescp.;! Meist den Jeberleknden e ein Obdach <1 erneut eine r ägyr-t:s.hen ¡«‘eilt, g gen Massnahmen?n. - he Regierung iotstandsivassdie anha'.ten. and.- re israeli. che in Uruguay, vird zum Mi‘- lelisc’zen D.le- 1 UN mit Miannt und wird merikar.ischen iten - empfängt Ben shington, mit langt Unter» areise des fr nis.erpr^ssdensich zu einem ossen Erfolg, »rieht über die robleme des ients vor den n Senat, — rd eine Woche iranischen Juigen, - riisident der Staaten von Richard M. ,ngt BenGu- » eine la»Se aiit dem Staatsir hatte. - israelische Mi; und Aussene Sharett, bewo er isiasmus emp* hatte in Me» isammenkunft rauer, die«» ,r grosse Seierufen hat. - berslurntbann- Bischof, der gegeben, dass Grossbritannien sieh bereit erklärt habe, Waffen an Israel zu liefern. — Im deutschen Bundestag fand eine ausführliche Debatte über die letzten antisemitischen Exzesse statt, in der die Vertreter aller Parteien den Antisemitismus scharf verurteilten und energische Massnahmen forderten. (Bem, d. Red. Die Massnahmen blieben aus). — Ben Gurion besuchte England, wo er wichtige Besprechungen mit den höchsten Regierungsstellen hatte. — Im israelischen Luftraum kam es zu einem Zwischenfall als ein transjordanisches Flugzeug die Lufthoheit Israels verletzte. — Ben Gurion, nach Israel zurückgekehrt, stattet der Knesset einen ausführlichen Bericht über seine Reise ab. In Buenos Aires fand die feierlicne Einweihung des Scholetn Alejem _ Platzes statt, an der die höchsten Behörden der Stadt teilnahmen. — Isaak Arcavi wird zum Botschafter Israels in Uruguay ernannt. — In A-rgentinien wurde die Einheitskampagne für das Jahre 1960 proklamiert. — Der Vertreter des Joint in Buenos Aires erstattet einen Bericht über die Arbeit der Claims Conference. — Das zentraleuropäische Comité der Einheitskampagne hält seine Jahresversammlung ab auf der Herr Hermann Levy emeut zum Präsidenten des Comités und Herr Hermann Gold chm dt zu>m Sekretär gewählt worden sind. — Der Präsident der zionistischen Weltorganisation, Dr. Nachum Goldmann, be ucht einige Lär.nder Südamerikas, unter ihnen Argentinien. wo er einen ausführlichen Bericht über die augenblickliche 'Lage des jüdischen Volkes in der Welt erstattet. In diesem Bericht geht er besonders auf die Lage der Juden in Russland ein. — In einer grossen Kundgebung spracht Dr. Nachum Goldmann im Rahmen der Feiern .Hundert Jahre jüdischen Leoens io Argen tir ien”. Ai» dieser Veranstaltung ne.inien u. a. teil: der ri gentinische Ianenmin ster, It. Vitolo und der Botschafter Israels in Argentinien, Di Arie Levavi. Die Ansprache Dr. Vitolos und die giasse Rede Dr. Nachum Goldmarus werden von der ganzen Versammlung mit Fnthusiasmus aufgenommen. ♦ April Eine der grössten Zeitschriften Westdeutschlands, „Der Spiegel”, fordert die unverziigpehe Aufnahme von Beziehungen zwischen der Bundesrepublik und Israel. —■ In New Delhi, der Hauptstadt Indiens fanden Verhandlungen zwischen Nehru und Nasser statt — Zwischen der VAR (Vereinigte Arabische Republik) und Transjordanien kommt es zu neuen Konflikten, die auch zu einer Unruhe an den israelischen Grenzen führen. — In der Knesset wird ein ■ mL, . , ........ r| , ii — n.-m,,, - - r-|-ln- — VIA.IES BITTERMANN begrüssen zum Neuen Jahre die jüdische Gemeinschaft und wünschen ein gutes und erfolgreiches Neues Jahr 5721. ..innrrinfiArwwviniwuvinnnAiinji lsekretär M ltlone,n’ Be» empfind » WietfO ¡J Leiter f ,urtstag.. 2 nr D ' Ta^ei» sem iad wild Banco Comercial de Bs. Aires Establecido en 1917 El directorio y la gerencia se complacen en enviar un cordial saludo a la colectividad judía con motivo del año nuevo hebreo 5721 Corrientes 2037-39 T. E. 49-0271/74 y 20 apar. ini. Antisemitische Aktionen als Ablenkungsmanöver Antrag der Allgemeinen Zionisten abgelehnt, die der Regierung wegen des Konflikts mit den Gymnasiallehrern ihr Misstrauen aussprechen wollten. — In Genf fand eine Konferenz über die Hoheitsrechte auf dem Meere statt, in deren Verlauf von den arabischen Staaten eine Erweiterung der Meilenzone verlangt wurde, um die israelische Schiffahrt im Golf von Akaba lahmzulegen. — Der südafrikanische Oberrabbiner, Louis Rabinowicz, appellierte an die Weissen, ihren Standpunkt in der Rassemrage zu revidieren. Dieser Appell führte zu heftigen Auseinandersetzungen in der Oeffentlichkeit, wobei es besonders auffiel, dass einige andere Rabbiner den Standpunkt des Oberrabiiiners Angriffen. — An der syrischen Grenze Israels Kam es zu neuen Auseinandersetzungen über die Frage des Niemandslandes. Der israelische Standpunkt setzte sich in der gemischten Kommission durch. — Der Ev zbischof Keoklites in Athen nahm energsch gegen den Antisemitismus Stellung und verlangte die Beseitigung aller gegen die Juden gerichteten Stellen im kirchlichen Schrifttum. — In Tel Aviv wurde eine Büste des Befreiergen:rais San Martin enthüllt. — Der israelische Ausserrvunister, Frau Golda Meir, erklärte, dass die israel-sc. e Regierung nunmehr erwarten würde, dass die den österreichischen Juden zugefügten Schäden * endl.ch. durch eine neue Gesetzgebung -wiedergutgemacht werden. — Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Dag Hammaiskjold, tadelte die •ägyptische Haltung in der Suez-Lage und verlangte die freie Durchfahrt für S-hiffe aller Flaggen. — In Israel wird -der erste Atommeiler in. Betrieb gesetzt, um die Atomenergie für friedliche Zwecke zu. verwenden. — In New York werden ägyptische Schiffe von stoa Hafenarbeitern ais Antwort auf die Politik Nassers in. der Suezfrage öestreikt. Der Streik ruft in der ganzen Welt eine erhebliche Wirkung hervor. Die offiziellen Stellen bemühen sich um Beilegung des Streiks. Das Arbeitecsyndikat beharrt auf seinen Standpunkt. — In Wien ist eine heftige Debatte um die neonazistische „Wegwarte” ausgebrochen. Die demokratischen Kreise verlangen, dass diese Zeitschrift nicht weiter erscheint. Ein Gerichtsverfahren gegen den Herausgeber ist eingeleitet worden. — Die Stadtverwaltung in Jerusalem beschliesst, eine Strasse auf den Namen San1 Martins zu benennen. — Französische Hafenarbeiter erklären sich mit der Haltung ihrer Genossen in New York im Streik gegen ägyptische Schiffe solidarisch. — In Buenos Aires stirbt plötzlich der weit über die Grenzen Argentiniens bekannte zionistische Führer und Publizist, Dr. Abraham Mibashan, dessen Tod von allen betrauert wird. Dr. Mibashan war Präsident der DAIA, nachdem er bereits vorher Präsident der AMIA gewesen war. In den letzten Jahren war er als Direktor des von ihm gegründeten Verlages „Candelabro” tätig, der eine grosse Reihe wichtiger zionistischer und jüdischer Bücher veröffentlicht hat. — Bei einem Besuch deutscher Parlamentarier in Ar. gentinien erklärte der Präsident des Bundestages, Dr. Gerstenmaier, seine grosse Sympathie für Israel und seine Verbundenheit mit Dr. Nachum Goldmann, dem Präsidenten des Jüdischen Weltkongresses. — In der israelischen Botschaft in Buenos Aires fand ein Empfang zu Ehren des früheren argentinischen Präsidenten, General Aramburu, statt, der vor kurzer Zeit Israel besuchte und sich begeistert über das, was er dort sah, geäussert hat. — In Buenos Aires wurde der Grundstein für ein neues jüdisches Lehrerseminar gelegt. — Die Neuwahlen der AMIA brachten einen grossen Sieg der MAPAI. Die zentraleuropäische Liste konnte ihre Stimmenzahl halten. — Die JUEDISCHE WO¬ CHENSCHAU begeht ihr 20jähriges Bestehen. — ♦Mai In Israel wird der 12. Unabhängigkeitstag des Staates feierlich begangen. Den Höhepunkt der Festlichkeiten bildete eine grosse Parade in Haifa. Der Präsident Argentiniens, Dr. Arturo. Frondizi, richtet anlässlich des Unabhängigkeitstages ein Glückwunschtelegramm an den israelischen Staatspräsidenten, Jischak Ben Zwi. Der argentinische Aussenminister, Dr. Taboada, kabelte Glückwünsche an Aussenmi. nister, Frau Golda Meir. Der erste Präsident der Bundesrepublik, Professor Theodor Heuss, besuchte Israel, wo er mit allen Ehren empfangen wurde. Krutscnew lehnte eine Begegnung mit Ben Gurion ab, weil „die Zeit hierfür noch nicht gekommen“ sei. Israel beschliesst, eine grosse Delegation unter Führung des Ministers Aba Eban zur 150. Jahresfeier der argentinischen Unabhän. gigkeit zu entsenden. Israel und Argentinien schliessen einen Vertrag über die Auslieferung von Verbrechern ab. In Israel werden Briefe Bar Kochbas gefunden, die einen wichtigen Beitrag zum Verständnis der-Epoche des jüdischen Freiheitskrieg :s gegen die Römer liefern werden. Ben Gurion hat eine neue Zusammenkunft mit dem Präsidenten Frankreichs, General De Gaulle. Der israelische Botschafter in Brasilien protest.ert gegen e:r.e Hetzkampagne, die von dem stellvertre.enden Aussenminister der VAR anlässlich seines Besuches in Brasilien entfaltet wird. Die Juden in Kuba Dringen ihre Besorgnis über die politische Entwicklung des Landes zum Ausdruck, weil sie befürchten, das? ihre Position gefährdet wird. Der Weitverbana der österreichischen Juden veröffentlicht eine Beschwerde gegen die Haftung der österreichischen Regierung in der Frage der Reparai oren und individuellen Entschädigung. Dr. Mordechai Schneerson früherer Botschaftsrat m Argentinien, wird zum Botschafter ir, Mexiko ernannt. Dr. Nachum Golamann besucht den Bunoeskanzler Dr. Adimauei und hatte Besprechungen mit wichtigen politischen Persönlichke.ten der Bundesrepublik. (Schluss folgt) Textil Oeste snïïiïü o NUEVO EUX A fi?»

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