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Jüdische Wochenschau · 1960-09-02 · 1809 (2.9.1960) · p. Seite 2

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
21 (1960)
Issue
1809 (2.9.1960)
Date
1960-09-02
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German, Spanish
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2 — Yiernes, 2 d« Septiembre de 1960 JÜQISCHE WOCHENSCHAU Progne sind uninteressant AÄ» XXI, — Mo. 1809 ' (Schluss von Seite 1) schriftliche Verbindung mit I.1 r ei ausgenommen, die ganz neue Perspektiven für die iiuti nationale Politik eröffnet i ac en. Nicht Nassers Experten wurden gebeten, beim Auioau dieser Länder rr.itzuv.rken, wohl aber findet e n lebhafter Austausch von Menschen und Ideen mit Israel statt. Diejenigen Araber, die aus ehrlicher Ueberzeugung danach trachten, mit Israel zu einem Ausgleich und damit zu einer „friedlichen Koexistenz" zu gelangen, schweben in Todesgefahr. Als der transjordanische König Abdullah, ein Bruder jenes Feisal, der den Zionismis mit tiefer Sympathie begrftsst hatte, in seiner antiisraelischen Haltung wankend wurde und nach einem Burgfrieden strebte, fiel er den Kugeln seiner politischen Widersacher zum Opfer und #ank blutend auf den Stufen der Omar-Moschee zusammen. Jahre schwerer Unruhen und Kämpfe folgten diesem Attentat, das der arabisch-israelischen Friedensbestrebung ein jähes Ende gesetzt hatte. Die Extremisten festigten ihre Macht, die erst durch den siegreichen Sinai-Feldzug ersehnt tert worden ist. Nasser streckte seinen Arm nach Transjordanien aus, das seit diesen Tagen von ständigen Revolten, erschüttert worden ist. bis gestern, bis heute. Dr, FREY Abogado PUEYRREDON UM I* Sa«. nachm. IC—lf Ute Das Fantasma der Arabischen Liga, die auch eine englische Erfindung ist, wurde wieder in Szene gesetzt, um den langweilig gewordenen Streit um „Palästina” zu beleben. Weder der Irak noch Tunis, weder Transjordanien noch der Libanon empfanden einen W unsch,; an diesem Nassersehen Machtgebilde, das innerlich ausgeböhlt ist, aktiven Anteil zu nehmen. Inzwischen haben sogar Amerikaner wie Engländer bemerkt, dass hinter dem Säbelgerassel Nassers nicht die arabischen Massen stehen, die des ewigen Kampfes überdrüssig sind und an die Versprechungen ihrer Führung nicht mehr recht glauben. Auf der letzten Konferenz der arabischen Aussenminister, die in Beirut tagte, kam es zu erneuten schweren Auseinandersetzungen über die Nassersche Forderung, einen neuen arabischen Staat „Palästina" zu schaffen und die arabischen Flüchtlinge zu einer Armee gegen Israel zu mobilisieren. Tr ans jordanien, das einige Teile des Territoriums okkupiert hat, das zu Israel gehören müsste, will dieses Gebiet nicht herausgeben, durch das sein ohnehin schwaches Staatsgefüge aufs schwerste erschüttert werden würde. Der Widerstand der tr ans jordanischen Regierung löste ein Attentat in Amman aus, dem der transjordanische Ministerpräsident zum Opfer fiel. Rache und Blut, das sind die Symbole und Spuren des arabischen Krieges, der gegen Is- I »WWWWWW*****, REAL PEN!! ¡Füllhalter _ Reparaturen! Spezialgeschäft CORRIENTES SÖ9 T E. 49-5850 J. Liebling FOURRIERE — SPERRHOELZEB DIAZ VELEZ 5224 «1 46 T. E. 43-2343/0340 y 3021 Propiedades Frankenberg berät Sie kostenlos und unverbindlich beim Kauf oder Verkauf von WOHNUNGEN HAEUSER GESCHAEFTEN Manuela Pedraxa 2530 pl. b. Dp. B T. E. 70-7244 Aus eigener Werkstatt Lederkleidung REISE — SPORT GESCHENKE Massanfertig ng in 24 St. Garantiert bestes Leder G. Küchler CONGRESO 2465 fast Ecke Cabildo 2900 Al&ïtha ' ßhapü&ux HUTSALON Jetzt in Beigrano MOLDES 2 5 8 1 T. EL 73-3229 73-9155 Judith Schenkolewski KuUussiickereien Schabboadecken - Tallis- Oeutel - Käppchen Mas-j xot-Taseben . Hand- und M aBphinenfftjekprfti too : Bett und Tischwäsche BEBEDERO 2585 T. E. 75-3155 rael und gegen die Gegner in den eigenen Reihen geführt wird, die es wagen, sich den Machtgelüsten und Plänen der Usurpatoren entgegenstemmen. Die Folgen dieses neuen Mordanschlags sind noch nicht abzusehen. Im gleichen Augenblick überbieten sich die beiden amerikanischen ' Präsidentschaftskandidaten mit Versprechungen über eine neue aktivere Orientpolitik. Wer hat den Mut, diesen Worten und Programmen nach all den gemachten Erfahrungen zu trauen? Das Jonglieren der Grossmächte ist eine der direkten Ursachen der heutigen verworrener. Situation, aus der es kaum einen Ausweg zu geben scheint. Und doch wäre es so einfach, eine Lösung zu finden, wenn man sich in Washington dazu entschliessen würde, über eine nichts sagende Wahlpropaganda hinaus zu Entscheidungen zu gelangen, auf die alle Völker des Orients so lange warten. Schwere Jahre sind vergangen, in denen die Politiker des Westens gelernt haben müssen, dass man ihren Worten nur geringes Vertrauen entgegenbringen darf. Eisenhower und Dulles haben zwischen den Fronten geschwankt, sie versuchten, die Machtgelüste Nassers zu berücksichtigen, ohne Israel vollends fallen'zu lasEön. Unzweifelhaft hat die amerikanische „Befried gungspolitik", deren Fehler von den amerikanischen Juden nicht zugegeben wird, nur die arabischen Reaktionäre gestärkt, die ihre Stunde für gekommen hielten und mit Moskau gemeinsame Sache machten, um dadurch immer weitere Konzessionen von Amerika zu erhalten. Die | ungeheuren russischen Waffenlieferungen an Aegypten, die unverhüllt nur dem Zweck dienten, einen Eroberungsfeldzug gegen Israel Dr. B. Schwarcz ZAHNARZT ESTOMBA 2282 — 52 8214 RAYOS X PARADENTOSE TELEF. VORANMELDUNG Diplomat aus Kuba Jerusalem. — Der neue" kubanische Botschafter in Israel, Ricardo Huera. na y Lobo, ist nunmehr eingetroffen. Er wurde im Flughafen von Ludd vom Chef des Protokolls des israelischen Aussenministeriums, A. Gilboa, begrüsst. (ITA) vorzubereiten, wurden durch noch grössere Lieferungen durch Amerikaner und andere westliche Staaten üb-rboten. Ein verhängnisvrlles Rüsten setzte ein, an dem die feindlichen Brüder im arabischen Lager, Irak und Aegypten, in gleicher Weise partizipierten. Waffen wurden st;it. Brot geliefert. Kein Land ä\s Orients braucht eine konstruktive Hilfe notwendiger als Aegypten, dessen Landbevölkerung hoffnungslos darbt und auf einem Lebensniveau steht, das weder mit dem natürlichen Reichtum noch mit den politischen Möglichkeiten dieses Landes im Einklang steht. In keiner Frage haben die Amerikaner ernstlich dafür gesorgt, dass die internationalen Rechte wirklich anerkannt werden. Jede Provokation haben sie aus Furcht vor einer russischen Reaktion schweigend hir.genommen. Die von Eisenhower nach dem Sinai-Krieg persönlich garantierte freie Durchfahrt durch den Suez- Kanal bileb auf dem Papier, weil das Weisse Haus jeden neuen Rechfsbruch hinnahm, um Nasser nicht zu verärgern. Die eigenen Erfahrungen, die Amerika in den letzten Jahrzehnten machen musste, hätten das "Weisse Haus belehren und davor warnen müssen, durch Zaudern und Schwanken die Absichten des Diktators zu stärken. Je nachgiebiger die Demokratie gegenüber Nasser wurde, desto aggressiver wurde seine Politik, desto grösser seine Angriffsfreudigkeit, desto ungezügelter seine Ansprüche. Die Versprechungen Nixons oder Kennedys werden I vielleicht einige amerikanische Juden bei ihrer Stimmabgabe beeinflussen, weil säe sich der Hoffnung auf eine Wandlung der amerikanischen Orientpolitik hingeben. Niemand aber soll glauben, dass eine neue amerikanische Regierung plötzlich anfangen wird, israelische Politik zi. betreiben. Das ist weder r. öglich noch wünschenswert. Israel hat bewiesen, dass es auch jede andere politische Tendenz überwinden kann. AlsEissnhower im Hulekonflikt Israel zum Nachgeben durch Verhängung von Sanktionen zwingen wollte, scheiterte dieser Versuch an dem eisernen Willen Ben Gurions und der Bereitschaft des ganzen Landes, so klein es auch ist, jedes Opfer hirzunefcmej, um seine Souveränität und nationale Unabhängigkeit zu behaupten. Jahre hindurch war Israel völlig isoliert und .stand zwischen allen Mächten, deren Wettlauf um die arabische Gunst durch die Hemmerschläge der israelischen Armee im Sinai beendet worden ist. Israel kann nichts daran liegen, dass ¡.ich die amerikanischen Kandidaten zur Präsidentschaft in schönen Worten und bezaubernder Zukunftsmusik überbieten. Solange keine Bf weise gebe, fert werden, dass sich die unglückliche Orientpolitik grundsätzlich ändert, solange muss man eine abwartende Haltung einnehmen. Sicherlich sind alle Zweifel berechtigt, dass die amerikanische Schwerindustrie NERVENu. GEMUETSj KRANKHEITEN j Dr. M. J. Kuhn j BULNES 1S3C. pl. b., 1» T, E. 80-0249 j Mont., Mittwoch Freitag 17—20 Uhr. Tel.' Anmeli dung erbe tes. ] Confitería NIZA Cond« 2020 76.0286 Servidos de lunch de categoría ESTUDIO JURIDICO Dras. Silvia Ruth Weissberg — Luisa Graetzer Bürge^jchaft — Räumungsklage Ley 14.821 Inkasso von Dokumenten — Familrenrecht Scheidung — Nachlass Sprechstunden von 18—20 Uhr HIPOLITO YRIGOYEN 2570. 4o piso, T. E. 47-7740 [CONDE 2318 BERNARDO STERN und JUAN JULIUSBURG AUSFÖEHRUNG SAEMTLICHER Malerarbeiten T. E. 76 75331 La Siena Israelita Bisemanarifi — ¡ip ¿trece los Martes y Viernes. Editado por Estrellas Editorial Ltda. V erantwortlieh: Dr. H. Swarsensky Pueyrredón 2190, 1? izt,. T. E. 88-2&13 Abon„-Preise: Argentinian: $ '60.— pre Quartal und Hochfinanz, die antijü. disch eingestellt .sii.d, e.ae .echte und ehrliche Friedenspolitik zulansen werden, weil ihre Interessen heute noch überwiegend .ans arabische Petroleum ¡gebunden sind. Deswegen ist es nicht von onderlieher Bedeutung, welche Partei in Amerika ■obsie/t. Entscheidend ist her Willen, dre Völker des Orients e. .dich zu einem Ausgleich zu führen, durch den sie alle nur gewännen kennen. Die Macht hierzu liegt in amerikanischer Band, ob Nixo . oder ob Kennedy nun Präsident sein wird. Es ist ohne Zweifel, dass auch in den .arabischen!Län- ■dern Gruppen existieren, die diesen Frieden ¡mit Israel wünschen. Man hat aber bis beute nichts dafür getan, tarn diese Tendenzen zur Entfaltung gelangen tzn lassen. Es ist aber auch kein Geheimnis, (dass die Westmüch. te bisher diese Kräfte eftier unter (drückt als gefordert (haben. ESTUDIO JURIDICO Dr. Isidoro Kraut - Dr, Oscar Rabee ABOGADOS Ehescheidungen - Brbschaftssachen ~ Konkurse und Vergleiche - Verträge - Inkasso _ -etc. Neue Adresse; TE. 35-41796 MONTEVIDEO 4SI 35-0901 piso 5. ofic. 53/54 -051)823 VARICES — ULCERAS DE LA PIERNA — ARTERIOSCLEROSE» Dr. SAUL UMA!*¡Sfí¥ SARMIENTO 3118 f. 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