Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 21 (1960)
- Issue
- 1790 (28.6.1960)
- Date
- 1960-06-28
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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4 — Melies. 28»* dft-Juni«.’dé 1960 L A> S E^M’A* N* A'*- I'3.'R'A'B'Li I T A'' von KURT BLIÍMENRBLD Sebrma rj a Levin starb ■ vor 23 Jahren, am 9.' Juni 1983. Es ist das Zeichen der ausserordentlichen Persönlichkeiten, dass sig nach ihrem Tode eine unmittelbare Wirkung ausüben, und dass die Darstellung ihres Lebens schöpferische Kräfte in Nachlebenden erweckt. Ueberall in der Welt, vor allem in den Vereinigten Staaten, in Kanada,' in Südafrika, in der Tschechoslowakei und unter den Juden Deutschlands ist der Eindruck, den er ausgeiibt hat, unauslöschlich, unvergesslich. Er war der Apostel des Zionismus, der auf eine ei-zigartige. besondere Weise in den Menschen Gedanken. Bilder und Vorstellungen,^ erweckte, durch die eine Verwandlung in ihnen erzeugt wurde. Sohmarja Levin stand im innerjüdischen Kämpft sein Herz war voll, er liebte mit sicherem Instinkt und lehnte ebenso-deutlich und kompromisslos ab. Das Geheimnis seiner Wirkung-lag-niemals in den Worten, die dem augenblicklichen Zweck seiner RCde dienten,' Eslag' darin.- das«- er’ Vergangenheit als pulsend«-* Gegen-: wart dàrzustellen verstand? Ifew war es gegeben, dseeuropüisch« Wett, dlg-er kanwte und’ zu der er1 vielfach« Bearehungen hatte; mât den- Augen des- Juden" zusehen« und für alle- Bègeiffe und: Beziehungen irrn* Gleichnis e» jüdisches Gewand-» zw finden*. Br; der der Tiefe des Judentums verbunden* war, glaubte an* die Einzigartige keit seines Vblkesund1 a« die-* N4tion als absoluten Wert. Daher lag die-Stärke seiner überwältigenden zio-«. nisti9chen Wirkung iw der DarsteitAng, der* Quellen des Zionismus, und nicht in der Proklamation aktueller Ziele. Er bekämpfte leidenschaftlich da* politische Abenteurertum’ u**d ■ den Versuch, Kultur durch Uhif#rm und die Freiheit dés Geiste* darctr die vereinfa» chende Form der Diktatur z* ersetzen. ZWEIMALIGE ERSCHAFFUNG Einmal 3*«W* -er« über den Vötkerbumjj' den Vorläufer dér Véremteh Nationen’ und entwickelt seine grosse Hoffmingi-dasa einst das jüdische Volkseine Vertreter dort haben wird,’ obzwar er nicht glaubt, dass die Zeitgenossen sie erleben werden. Und aufeine Kritik* am gegen» wärtigen Zustand des Völkerbundes erwidert er: „Jede grosse Sache muss zweimal geschaffen werden*. Einmal laut, im Lichte des Tages, und einmai gewaltlos^ im zarten Schimmer. Die beiden ersten Tafeln des Bundes haben nich; gehalten und wurden zertrümmert, weil sie unter Donner und Blitz geboren wurden. Die zweiten hielten für alle- Ewigkeit, weil sie in der Stille und im sanften Säuseln gegeben wurden.“ Und als wichtiger Vc gleich er, schien ihm die doppelte Schaffung.des Weibes in der Bibel. Die erste gewaltsam, aus der Rippe, die ergänzt wurde durch die z.weite; wo Manr und Frau als ein Mensch gleichzeitige- und gleichwertige- Geschöjfe der Schöpfu..g« sind* So, meinte er; würde es zu ehi er-zweiten Schaffung:* des Völkerbundes kommen-, unter neuen1, reineren und? besseren Bedingungen und ’ erst dann könne der grosse Gedanke voH indie- Wirklichkeit * um, gesetzt werden1. Schmarja-'Levia war ein Redner, er» einzigartiger Redner, der hervorragende Vertreter* der z-ioniotischen Propaganda,« Er« nannte*'sich selbst einen Apesteiidcs Zionismus. Es*g*b-t viele Photo» graphienv die ihn als Redner« darstaften«.« Wter« diese Bilder sieht, spürt etwa* von« dem eigentümlichen Zäubee seiner Bewegung): von dem Adel seines Wtesen« undiseiner* inneren Schönheit. Einmal sprach em Scheich aus uralter Zeit zu uns, der Zeitgenosse der Erzväter, dann würzte eia Witz wo pt von tieferer Be* deutungsdie Rede, es spraeh der Mann der Aufklärung des 19? Jahrhunderts; der jüdische Dialektik mit lat halt moderner Bildung verband. EINE BEMERKENSWERTE AUTOBIOGRAPHIE Dieser der Geschichte verbunden-e Mann«' hat uns em grosses Werk im Druck hinterlassen, die-Geschichte seines- Lebens; als einen Teil der grossen Geschichte des ganzen Volkes,- Er erinnert sich» an die-* Tage frühester Kindheit in« Swislowltz, im kleinen russischen Städtchen*, in«1 dem« er« geboren wurde, und «er erinnert steh an jede Stufg-seiner * eigenen Entwicklung und sieht dabei alles; was in1 der für ihn überblickbaren Welt, der jüdischen und der1 allgemeinen; geschah. Dieses Buch wird als wichtiges Dokument des Zionismus seinen Platz behalten. Wer dieses Buch verstanden hat, der kennt einewichtige Grundlage aus der zionistischen- Bewegung. Diese* Juden von Swislowit2, die einmal die Zeitgenossen unserer Vorväter in Erez Israelwaren, sie-sind diy Juden von «1880, sie werden * Zeitgenossen ihrer* Zeitgeschichte. Gemessen» an ihren, empfinden* wir den gewaltigen* Wandel des Judentums des letzten halben Jahrhunderts; Sehmer ja Devin erlagt niemals fremden- Einflüssen. Er nahm sie auf und verarbeitete sig - sofort seinem- Wtesen j gemäss; Alles sah'er aus--dem- Gesichtswinkel dös Jüdischen, und «da-er in«ddr Hermatlfohkeit der-Enge-sieh gebildet hatte,- konnteihm die verflachende Werte - niemakssetwas anhaben; Da-er» immer« echt * blieb!» behielt er seinen fernen« Instinkt für das*Ebbte,-“- w» «er« essinoder* Welt'traf. So war es ihm« gegeben,- auf die Juden «in««allen«»Ländern nachhaltige, zu -wirken; den jiddisch sprechenden Massen in - Amerika,* in«'Südafrika; in« der« ganzer. englisches« Welf» war er« ebenso » dauernd-» Symbol'« derjüdischen« Mödeme; wie^den»-assimilierten«« Judeneinüber-- zeugender Repräsentant der unsterblichen Seele*“ des jüdischen« «Volkes. Schmorja-« stand in« aHten* Zeiten-«» seines- Lebens« im- Kampf«« für* den Zionismus. Et«liebte das jüdische«? Vblkj« das er« in« sehier«Grösse«“und» in« seiner" Schwäche kannte; EÄ« kämpfte mit ihm an« je»' dem« Tagr. seines Leben»; um es« zu«, erziehen und«» umzu-« formen; damit es*wieder« an die erlösende Kraft der abi» soluten- Wterte« seiner Vergangenheit glaube*« und* so« als - ein* befreites,* einzigarti-' ges Volk« unter* den« Nätro-« nen« erscheinen könne; Seine besondere Liebte ge;- hörte der hebräischen Sprachen „Jedes hebräische Wort ist aus-dem« Felsen herausgemeisselt“, sagte« er uns. „Daher wirddie Sprache den Juden« charaktervoller machen.“ Er war der eigentli-* che Führer im Kampf um die Hebraisierung der Schulen des Deutschen Hilfsvereins in* Palästina, der in der Geschichte des Zfon'smus „der Sprachenkampf-“ genannt wird.* Di'e Grundlage des Ttechuikums in Häifa ist mit seinem Wirken unlöslichverbunden-, ,Schmarja L’evin stammt aus-einem kleinen Städtchen in Russland. Er wurde* in jüdischer Kultur erzogen.-Er studierte in Berlin und Königsberg; war-dann in Russland Prediger’ und Kfonrabbiner.* Im- Jahre T906 «wurde er' Mitglied der« Reichg-Duma, in der er’ in interessanten Reden die Judenfrage därstellte. Zü starker - zionistischer- Wirkungkam« er schön«« im- Vereinder russisch-jüdischen -Sfüdtenten« in Berlin; in« dtertV’er«zusammen mit Motzkin und'«Victor Jakobson« wirkte. Et' war« Mitglied’des* Zionistischen Aktionscomites- und« gehörte sieben Jahre - längdter« Exekutive an. Seit 1920«>w“''dftieie" er sichvop* allem* der AN beit fürden« Keren Häjes» sod. 1924 siedelte er nach»Pä. lästina über und war* dort zusammen«' mit BisHk* im Verlag * “Dvir’«’ tätig* Die letzte« Jahre - in« Pältestna waren ei««» sinnvoller- Ab-' . schloss* seines* Lebens* Er-' fand» das* Vertrauen'.« alter aufrechten Menschen; er gmgizu» den«»Arbert>rn;i die ihn liebten:» er« war* der an» erkannte* Reppäsentant eines schöpferischen allgemeinen Zionismus.«» » EIN« UWBCGWEMiSte KRKTIlCERr Wtentiu Sehmavja Levm über* di^ ■ Ptophetensprzch; vergass er-nie zu sagen, das» dite e echtü «“Pt«oph6tie*“Un heds-* prophetie-“ist. Etewate eitt «un«- bequemer Kritiker,'der die- Kraft hattet“ dem«-eigenen- Volkevdem> Spiegel* vorz-uhah tem« In« dten letz-teri«-'Jaht-eri« sek nes - Lebteng* hafte«“ ich*« däs Glück* mit ihm« viele Unterhaltungen führen zu1 kön: nen;« Mit Chtehn«' Wte’zmann; de«“er« bewunderter stender in«> Wirklichkeit in*« einem dauernden geistigert Kämpf«.“ Ef>’ wollte^immer' festäteilen, w-ieviel von Wlsizmanns-politischen Absichten Ablehnung--an die englische-'Umgebung*^©; und-t wieviel als wirkliche - Realpolitik« übrig blieb; F «, maimonides HwJiadaakbBcli $ 350^— VERLAG OMEGA, BUENOS AIRES OURRUCHAGA UM — T. K. 71-6704!« bMiekeo ckueb alle etnaehlägig— B»eb r« niwlf«ntnT ' »~rr«t flrmilr illr woeseuiwESLM} « &WFg9WŒ&&M un V* — T. S. §e-9H« % ß-itefcceiiic^ Hillel-Häuser Die australische Bne BriD Loge weist« auf die Notwendigkeit hin, auch in Sydney und Melbourne Hillel-Häuser zu errichten. Staatlich anerkannt Die „Tächkemonie”-Schu«- le, eine jüdische Tagesschule in« Antwerpen, die 1921 gegründet wurde und mehr als 509 Schüler hat; ist vom belgischen Staat als höhere Schule anerkannt worden. Die Schüler, die die Schlussexatnen« bestehen, sind «berechtigt, sich ohne weiteres Eintrittsexamen an den bei: gischen Universitäten imma-« trikulieren zu lassen. Dokumente über KZ-Lager Der niedersächsische In*» ueamlnister« beauftragt»:'ei:' nen Historiker in Göttingen, eine Darstellung * des Lagers Bergen - B’elsea, verbunden mit wissenschaftlicher Dokumentation, auszuarbeiten. Das Innenministerium garantierte, zusammen* mit der Zentrale für politische Bildung, die Abnahme von einigen tausend «Exemplaren. Forschungs-Lehrstuhl Für einen Förschüngslehrstuhl am Weizmann-Institut hat Jack Cotton: London, 70:000« Pfund Sterlmg gestiftet*. Kein „Kaufmann von Venedig**' Das Luzerner Stadtheater setzte* Shakespeares „Kaufmann von« Venedig” wieder vom Spielplan ab, da ihm eine Aufführung" während der «antisemitischen Schmier- Zeit gänzlich* abwegig fehlen«. 'P. ARwracu — m.' um \ Wir vergessen1 allzu le;cht Begebenheiten, die e'nmal unsere besondere * Abfiherksamkeit fanden; selbst dann wenn «sig sich erst vor wenn, gen Jahren zugetragen htH ben. Heule weiss nicht jedermann« sogleichium« was essich handelt,« wenn man ihm den «Namen St. Nicandro nennt. Und doch sind erst zehn« Jahi'é -verfvoasen; seit jenem« Ptessaehfest, dsts - die Gerim aus'diösem süditalienlschen« Säidtchen«« in« « Israel* feierten; Ihre-“ Geschichte beginnt eigentlichschön im«* Jahre« 1980; Damals gewann der Kriegsinvaliäe ‘Didnato Mdan duzio nach einem seltsamen«* Traum1’ und-1 nachh eifrigem Ltesen in«ei«er Bibel; die ihm zufällig; im« dite"Hände* kam, dite- Uëbterzeuguvgsi nurder TbnaehS« daf* „Alté Testamentr« biete der» Mtenschheit die*reine-religiöse Wahrheit Et’ beschlösse Jude« zu wer; dten, und « btegaan-;? Abhänger zu* w«rbeit¡> iVféhr aW*7Ö »der Städtbtewehftersammelten sh?honaeh*'u«tec nach« um««ded< verehrten««-IVMnn. Ein'«Fremder.« där« eines Tagesdag Ha as*DÖHafco9»-beträte, i-befne'iii te'-‘ihh'*voa»dter' irrtümlichen Mtertumgi.dassjüdisehe« Völk* sei längst« vsm« Ebdbodin versehwundtenp unddempfahl ih.Wi, aa-'den* -Obterrabbiner in Röm-zu schreiben; er« werde-“ gewiss bereit seht*« ihm mit Rät und«! Täte« zur«Seite zu«' stehteir-« um«' dten« Uebertritt zunv>« Judentum zu« ermöglichend So geschah«' es* Freilich»1 veriangte'“dor« Oberrabbiner, Ddrratö'-'und«» steine''Anhänger mügsten« ehig* mehrjährig«- Probezeit ’bestehen,«« während dem sie - aufb" gewissenhafte" - ste ihre«“Härten«; zü'Jppftfétri' undmhtee “Kenntnisse zu« furu« diere-n«hättén«; Er'«liess>s der Gemeinseähafte « dite" erförderlichten«- Bîbteltip Gtebetblicher; TäHitöt uadfréftólih«'zusehiks ken; Ef-st'im Jáhtee durfte der entscheidende Sohritt getan werdtenf Dite" männlichen Mitglieder der Grupptewurden feierlich unter Anwesenheit Eh za Serems in den Böhd» Abrahams-'aufgenommen;« Früher «bereits wer« ein Offizier der Jüdischen« Brigade; dite« in Italien kämpfte, im Hau~e Mänduzios erschienen; hattean ei: ner« der Zusammenkünfte teilgenommen und dabei vos den zionistischen- Ideen« und « dem* Aufbauwerk i«(- Erez Israel erzählt. Als im Jahre 194 der jüdisch-arabische Krieg ausbrach, gingen fünf junge Lteute nach Israe und traten als Freiwillige in die Armee ein. Nach Begini. der Waffenruhe wurden sie durch die Jewish* Agency in dem ven1 den Arabern verlassenen Dorf Alma unweit Ssfed angesiedelt. Gege.« Ende des Jahres- 1949“ sandten sie an die Gerim-Gemeinde in St, Nicandro ein Telegramm mit dem klassischer Tèxt: „Bet Jaakov lechu wenelcha”, jenem Ver aus dem Buche Jeschajah, ddnsich einmal die Biluim zum Losungswort erkören hatten. Die entscheidende telegraphische Antwort kam« kurz vor dem Pessachfeste an. Sie lautete ebenso«» prägnant«« :„Bereitet das Pe&achopfer« vor; wir kommen!’1' — siekänttetU1 Ton S$ von'Dr. S Sie kamen w:e Bauern, die wissen, was not tut. Zu ih. rom« Gepäck gehörten Ackergeräte, Sämereien, Stecklinge. und — ein ■ weisses Lämmchen zum Pessaccop. fei*. Jener Offizier, - der sie in« Sh Nioandro beraten hat, Pinchbg Lapid, empfing im haifaer Hafen die Abkömmlinge; sorgte dafür, dass d e Landungsformalitäten rasch erledigt wurden und führte dite ’ 37 Menschen, unter ihnen 12 ’Ki'ndter, zu« «zwei Autobussen, welche sie nach ste fra^-aMbj, SCh3ftllcnS a tendi»*1^ Besrfun®£’? niesfc^ zu sichert- _ gen daher a#f Sie lerslrtutes u« boahin.Anf;die MONOLOG MITG03 von MYRIAM KUBOVY l Hättest« duu uns«*nicht erschaifes. meir W5r selbst würden dich erschfflw Allte Tage erneut... Drt'häst uns nicht’ verjagt aus ieffl Pvraüieä 1 Und» seine»-Pforteverschlossen: Wft" erschauen' es*'alle Tage, Wft>« wollten es-wib' Der« Wächter* ■ erwartet den Tag, Und « täglich* verjagst du uns aas dem PS»* In deinem Ebenbild sind wir Urid«» dü* musst« d-3 sein. Däss* wir uns »niederwerfen küaneit, Lish" Verzeihung zu erbitten, Um« dich-«zur Verantwortung zu T-ehetf; . Uteri «dich hassen zu können För scheinbares* Unrecht und furchttiares- Urrt' uns -von« dir abwenden zu könne«,«' Um dite nicht« mehr gleichen zu woileit, Um’ glSubiger zurückzukehren ai dir« Ündozu-erkennen;1 dass du „Wbir»del9it''die Gezeiten, Dter« Jahreszeiten Kehre, Stellst' die Sterne an ihre» Ott; Erschaffet den Tag und 4ie Näiäit. t DtemiitigsvöP derti« Wunder derzeit. 7öP« unsrer« Gate»“'des Denkens Dänkbar« für unser Träumen u*d HOffeR, Für unsrer Illusionen Wiederkehr, ) FÜt« unsre "S@e«te"— zu schön nra sterblich UmaH des willen, Gott der Ungläubigen Urid Gott der Gläubigen Gott1 in ««allen Formen Und* ohhe Form, Hterr der Welt, Du warst, bist und wirr sein; Aus dem Fraizösiscfeen i Diafs« vorstehende Gedicht ist di Dier *' der in Belgien gebürtig» Gattlh de: israelischen BbtSchafters in Argentinien, Kubovy, entnommen. Der Geatiband ers im Verlag Editorial Losada, Buenos Aii liegt aueh die« htebräische Uete'!e!iungiVon Kal'.igai (Kiryat Sefer Verlag. Jerusalem) kleine* Ba>»d ’enthält acht in itiem Rhyth sende Dichtungen, die alle vomfrlebnis des und vom Ringen um ihn erfii.;; sind:j Alma brachten. Zwei Wo. chtetr später kämen alle noch einmal nach Haifa, wo ihnen durch die Jewish Agency ein Empfang bereitet wurde. Dann aber begann im Galil der neue Lebensabschnitt, in einer fremden Welt, unter fremden Menschen, die aus Nordafrrka und der Türkei nach Alma gekommen waren. Soweit das tägliche religiöse Leben zu' regeln war, verliessen sich die Gerim auf den Raw, Chasan, Lehrer und Schochtet aus Tünis. Erst später schickte di£ Jewish Agency-v einen Mädrich. Pessach wurde frohen Sinnes gefeiert, ebenso die Schabbatot; Die- Gebote, die das tägliche Leben erfor-