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Jüdische Wochenschau · 1960-06-28 · 1790 (28.6.1960) · p. Seite 5

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
21 (1960)
Issue
1790 (28.6.1960)
Date
1960-06-28
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German, Spanish
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Ihre Klage traf vor allem die Jewlsh Agency, die sich — wie sie sagten — nicht' mehr um sie kümmere. Im vergangenen Jahr kehre te ich wiederum dort . ein und fand-eine erheblichbessere Stimmung. Die Arbeitscrtüglichkeitenhatten sich geoessert; die Mänuer1 fanden Beschäftigung in Steinbrüc-hen: am- Bau--und 1 als Wächter,- dies-aReS'-nicht1 weitentfernt vomihrem" Wfehnort, sondern in der Na»* he. Die jungen Männer wahrenin -die1’ Armee oder* in" die Polizei eingetretertp. wö" sie sich gut bewährten. Und die erwachsenen ■ Mädchen gingen dib wertigen Mihutennach-Safdd:* wo tsiv als-Häus. g«hilfinnenj‘ Schheiderinnert'1 und dgl’1 BeschäfVigüögefän*-' den*12S Kinder sinddinrdenzehft -Jahrein geboren-- werdetfr Knaben ■•und*1 Mädchen;1 dih^siehin nichts •> voit"dert" ii b big an '„Sabre unterschied den!1 Ste bisuchen -diO -SehU;> len;' sprechen < Hebräischeal»s Muttersprache ' undd verster hes'-'nafürfiehh auch1, Itälih-*' nlschj' das'>sie'vötr ddn’'El* tem - hörert." iS seit). ederwrfen K(Innen, tu erbitten, antwortung 2u ziehe«}* . zu können Unrecht und furchtbares - Gesbhehn, abwenden zu können;* ir gleichen zu wollen, iickzukehren zu dir* ¡'dass du fdie Gezeiten, «weiten Kehre, ie Sterne an ihren Ort, (t den Tag und 4+e Näeht... Die Ger im werden oft* gefragt ob’sie Sehnsucht nach1* de<r'altetil*H@irnap'spttrenilmd-i ob sie es bereuen, Juden geworden zu sein. Die AntJ wortpflegfe eindeutig undo unmittelbar zu" erfolg«!: Sehnsucht? — zuweilen ja;- RSue — niemalst Nttr einer* ( der- Männer hat- Israel wer* lassen, ein- Invalide aus dem ersten Weltkrieg, der seine Rente nicht transferierendUrfte''uHdosie"in"Stj* Ndbaft»-*-1 dro'Jzu'-verzehren1 gedäehtb.e «d Wunder der "Welt/ «'-'des Denkensiser Träumen u*d Höffen, sionen Wiederkehr, F— zu schön um sterblich zu sein... des willen, r Ungläubigen tt der Gläubigen, :allen Formen he Form, ■r Welt st. bist und wist sein.' Aus dem Französischen von E. M. tende Gedicht ht den „Mbnologues avec Belgien gebürtigen Gattin des früheren tttschafters in Argentinien, Dr. Arie mmen. Der Gel “htbatid erschien 1957 iitorial Losadi Buenos Aires. Jetzt hebräische Cetersetz-ung< von Schulamit it Sefer Verlag Jerusalem) vor. Der irthklt acht in freiem Rhythmus fliesen die alle vom- Erlebnis des Glaubens en'um ihr. erieHt sind:- d«s ein untragbarer Zustan-c ftnzu kamen zuweilen'Rei bereien mit den ganz ander gearteten Nachbarn, ja auc fft der Jewish Agency. S verbessert im Jahre 195 sechs Familien das'Uörf un gingen nach Migdad Aschkt Io*. Oie übrigen verliessen dre Jshre später den Ort um liessen sich in Birija nah bei Safed nieder. Auch dor fanden sie zunächst eine äu ss«rst primitive Unterkunft Als ich vor längerer ZOit ei ne der Familien in Birija be suchte, fand ich sie in einen täglichen-brüchig geworde nen Häuschen ohne Wasse und ohne Licht.' Die-Armu gtiä die Sorge waren damal Ddr'Vetefän' istdörf 'gestör1-'' ben. Sein Sohn — so wurde mir in Birija erzählt — will wieder nach Israel’ zupft t*kkehren. Wie aber war das Schicksal Donato Manduzios, der einmal gehofft hat, an der SoitztePseSrfer1 HdrtfeO'das* Zfel seiner* Sehnsuchtzu* erreiche«? Er-istitrts am 13,- März 1948,Johneddn FüSs-auf-ddR Boden Israels*-'gesetzt'-izu haben. Die von ihm in seiner religiöse« Glut fürs Juden*-* tiim .Gewonnenem aber, mö** gen sie in St. Nicandro geblieben sein, mögen sie nie in Israel Wurzel geschlagen haben, bewahren ihrem-Hirten die Treue. Sein BHd hängt an der Wand in: ddm Häuschen zu Birija und Aschkalon, und manch ein Dokument, geschrieben: von- Donatos Hand, w4td -sorgfältig aufbewahrt. Die Geschichte dieser Menschen aus St. Nicandro, die infolge; der Widerstände sei: tens des Orfsgeistllchen und seiner Anhänger und durch die Härte des Weges, den sie imltalien und hier zu gehen' hatten, oft1 dramatisch; be.*- wegt war, wird nicht der1 Vergessenheit anheimfaileri; Sie ist von Donato bis zu jener Zeit in ein Buch eingez-eichnet; als dar Tod ihm die ■ Feder aus der Hand nahm. Das Buch befindet sieh im Besitz einer de*r Familien in Birija. Das Leben der Gerim in Alma ist in ei. nem Buch festgehalten worden, das Pinchas Lapid um ter dem Titel „Hanawi mis-- san Nicandro" im Rüben M&ss- V erlag 4 J erustttem) ■ V*rJ öffentlicht hat. öjhte Ae-* gej*tin ischefc - Kuih»r-i nst.itut1 * bkt1 ‘sioh-* der' inferes-serttw Ahfgalx“ untor/zjg*»*' ctriige Ahfsärtze argeritinlsobhr’Pe'r- «önjiohkeiten,". xwt*-*rihiten.** der* rüherez lVäsidentp Oe** iieral- Ararnbnru, b<-dutende UV) iv ¿rsjcÄtsprofe.s.sorei: ’ und > Pbli(.(ker’ zt»■1 ver&íflénHieben** Die äussere ’ Form -ist angenehm,1 ANferdlegs-mussman sich fragen, welchen Wert diese Af>t Publikationen heute besitzen sollen. Grundsätzlichen Charakter tragen diese Aufsätze nicht: die meist in lobenden und 'bewundernden Worten die Entwicklungin Israel schildern. Elk wäre erwünscht; wenndiese kleine,--durch** hervorragende IIlus*fcritionen bereicherte Schrift in weite argentinische'Kreise dringen würde, um .iie Sympathien für Israelzu' fördern undzu einer über Worte hinausge-' hettderf > Interessiertheit zu führen. Publiltahoren* des» Leo BdeCk-*-*n«iiiltS: Das Insilut hat* der'Redäktion* der J üdisehen*'Wbchenschau die letzten Hefte-des*-„Bulletin für dib>’ Mitglieder der Gesellschaft ddr- Freutidé des Leo Bbreck-Iiistituts übersandt-, die 'in-déutseher Spracht eine ‘Re'jhd’’ wichti'ger und 'äussersb lesenswerter Aftfsätt« unöJ Informationen* erdhel*- ten** Zionisten' und andere wftddddrrAdfsatz interessieren;* dert" KUt't Bftjmenfeid: über* „Ursprünge und Aft einerzionistischen Bewegung**, in* Héft 4-*a958) geschrieben hat. Ein Aufsatz über H-rmann -Cohe» (Heft 7) oder eine Darstellung-:; ütibr* „Dih- Júd@rt"in' IVfäh^ ren” werden, um nur einige Themen' zu nennen, viele interessieren: Diese Pubiika-* tionerf* des- Instituts - werden" an** di% - Mitglieder: kostenlos» zur *v¥rfügungg'estelli*.’ Aftoh’ die ..leineren Schriften'-wie-- däs eft von Prof. Ernst Simon, der sich gerade in Süd: arner ka viele Freunde und' Anhänger erworben*' hat; über „Aufbau1-* im* Unter-* gang’.’ werden' den- Mitgliedern des Freundeskreises kostenlos abgegeben. — Das Buch von Ernst Simon wurde vor einiger Zeit besprochen. — Dä die- Mftgliedseh' ft im- Leo 'BaeCk-Institut nur mit T^atf-öwCol»»* Htoy, martes-28, a das*21 hs- Seganda»Fíihcióndét Abono * Nocturno. “La Eoheme", Puccini. Con:* Stella. Campara, Sereni;1 Chelavine, Zanin, Báceiatts, Mastromei, Giustí, Tavini, Ezcurra, De Vescovi. Director de Orquesta: Juan Emilio Martini; Regisseur: F; Romüo. Director del Cord: T. Bcni. Orquesta y Coro Estab'es del’ Teatro Colón. Sobrantes de Abono enventa, Miércoles 29, a las 22 hs. Tércer y último concierto del Abono a '3 Nocturnos. Orquesta Filarmónica de Buenos Afres. Dihector: Olav Routs; Solista: Friedrich Gulda. Programa: Obertura “La > Consagración de la casa”; Concierto No. 5, op 73 “El Emperador”, vara piano y. orquesta; Sinfonía No. 7, en la mayor, op. 92, Ludwig Van B&ethcven. Sobrantes de Abono (Localidaaes de pié únicamente) en venta. Jueves- 30," a -las 18’horas. Quinto Concierto del Abono a 10 de Grandes Solistas. Recital del violoncelista Bernard Michelin, al piano Alfredo Rossi. Sobrantes de Abonos en venta martes 28. Jueves 30, a las 21 horas. Función Extraordinaria No! 31. "La Boheme’, Puccini. Director' dé' orquestar Juan1'-' Emilio Martini. 9fl!M©l einRmvgörtngeu*'Beitrag* vor bundwt'* ist; dürfte es siete auuh 'vom literarisch-wissw, schöftlichen Standpunkt aus -mpfehlen. dem Institut be-izutceten, abgesehen davon, dassjeder durch seinen Beitritt' den Aktionsradius und damit die Bedeutung des Instituts stärkt. Beauftragter des- Instituts in Argentinien ist unser ständiger Mitarbeiter, Herr Curt Wilk. Anmeldungen können auch direkt der Jüdischen Wochenschau übergeben werden. Die Synagoge von Livorno: Festschrift der Gemeinde von Livorno. Die Kehilla von Livorno hat eine Festschrift anlässlich des Wiederaufbausder von den Deutschen während des* Weltkrieges zerstörtem jahrhunderwarten Synagoge in Hebräi-**+t. Italienisch,- Französisch und Englisch' herausgegeben, um die Juden. in dor Welt über den Aufbau vom Synagoge und Gemeindeleben zu informieren. Die Gemeinde von Livorno erhielt im frühen M-ltv.j.- alter vort der Familie der Medici die Erlaubnis, einen Tempel zu errichten, dei zu den schönsten Italiens gehörte. Die Kehilla o-*sand durch viele Jahrhunderte und hatte auch kurz v«-r Ausbruch des Krieges ein jüdisches Museum eingerichtet. das das einzige seiner Art in Italien war. Während der Besetzung Italiens durch die Deutschen wurde Li vor-io zum grossen Teil zerstört, ui«i dre Synagoge-- die unter'' Denkmalsschutz - stand, wur* de als erstes Opfer der deutschen Zerstörungswut' völlig; vernichtet. Die Zeitschrift bringt schöne grosse Aufnahmen der alten Synagoge und des Thoraschreins, di? uns einen Begriff vor dir emsti. gen Grösse und Schön -.e:t dieses Gebäudes vermitteln-. Die neue Synagoge, die schon im ROhbau fertig ist und nach modernsten Prinzipien errichtet wird, ist von dem römischen Architekten Angelo di Castro, einem der fähigsten jüdischen- Arc.ittekten Italiens entworfen und wird würdig die ehrwürdige Tradition der Kehilla von Livorno forserzen. Einige Grossauf nahmen geben ein Bild des neuen Gotteshauses, dass ein Mittelpunkt neuen jüdischen Leb.n in Italien sein wird. PUBLIKATIONEN DES [* F 0* B VK G K liN’S’T im ü T E S- Soeben ersobiement VEKO EFFENTL IC H UNG DES LEO BA ECK" INSTITUTES» Deutsche'Verlags-Anstak, Stuttgart tlfcW- SKI. Mt S-TBlüt JIGPSE IL VT0 N If 0*3:iWEI'M BEFEHLSHABER'DER JUDENSCHAFT IMF HEILtlGEfT RÖßMiSCH EN ' REICH DEUTSCHER- N ATION" Die "Geschichte “des ktugan und mutigen Führers und ‘ Anyvattsi rrösterr und Hek* fer* der deutschen Judenhert in'ihrem Kämpf um* Rèctvt un*o:Ftefkert g*g«r,- Kircöe*" Käüser und' Vblksabevgfäubetr-i zn Bègmn der Nèozett.’ (28# Sette«! VEtfOEFEENTLICHUNGEN DES- LEO BAECK INSTITUTES*» J. Ci BfMOHR <P*ACL SIBBECRt TUESiNGEPf" -*r I. BO- BABCB /Mil'S DRCEü TA-Hff T S ENDE-N Wissenschaftliche -Untersuchungen und APhamdfungen zur Geschichte *dés-jüdisehen Gfaubefla- 1VHT EINER EfNEUFHRUNG VON HANS LIEBESCHUETÏ' im déutacher Sprache- SCHRÏPTE^fRETHE' WISSENSCHAFTLICHER' ABHANDLUNGEN’ DES- LEO -BAECK' INSTITUTES J. C. Bä; MOHR* (PAUL SIBBECIÖ TUEB1NGEN 1 S, AhD L R RC R U D'R E QmsmiMW IN IMEJTISCWL^l^D 1880 — 1940 ZÖGLEÖSflUEINE'GESCHICHTE DER ORGANISATIONEN, DIE SIE BETREU¬ TEN“ MIT EINBM^GELEITWORT VON SIEGFRIED-MOSES Eine m«rtenatreïche“sozfaipotitische- Studie über das Wänaerschicksai' einerji<dlU sehen'Gruppeiiw-SchaKem des-- Antisemitismu» 'Utiu zweier Wfeitlcrteg«. BR*NS-T STW'N ALIFBALI IM UNTER-GANG JUEDISCHi ERWACHSENENBILDUNG IM NATIONALSOZIALISTISCHEN DEUTSCHLAND - ALS GEISTIGER WlD ERST AND Eine Darstellung des einzigartigen Kampfes der deutsonet)' Juden um* Selbstbehauptung durch-die Macht der Bildung angesicn-s aer drohenden Vernichtung durch physische Gewalt. 3 M ARG A ß E T E S ü S M A N- Die geistige^ Gestalt Georg Simmels Eine Würdigung und-Deutung des allzu wenig bekannten Gedankenguts de« Metaphysikers. Geschichtsphilosophen und Soziologen — zugleich ein Denkmal der greise® Schülerin und Freundin für Simmer ERDE AUCH DU If lî des Leo Baeck-Instituts Ahmkldungéa im» Büro der JUEDISCHEN WOCHENSCHAU Püeytredón 2190, 1? irg; (89 2813)

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