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Jüdische Wochenschau · 1960-06-07 · 1784 (7.6.1960) · p. Seite 6

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
21 (1960)
Issue
1784 (7.6.1960)
Date
1960-06-07
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German, Spanish
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Gemeinden und Vereine Círculo Religioso Israelita BET ISRAEL Buenos Aires Conde 1345 KULTURABENDE Am Mittwoch, den 15. Juni, spricht Prof. Günther Ballin über das Thema „Beitrag der Juden zur modernen Weltliteratur” im Rahmen der Vortragsreihe „Der Beitrag der Juden zum Kulturleben der Volker während der letzten 100 Jahre.” CIRCULO MATRIMONIOS JOVENES Am Mittwoch, den 8. Juni, spricht Herr Adv. Dr. Harry Cohn über das Thema „Ehereeht in Argentinien” im Círculo de los ma- Teatro Colón Hoy, martes 7, a las 18 hs. Función extraordinaria No. S3. Recital de despedida de la pianista Ruth Slenczynsjgj, ka. Programa: Concierto italiano, Bach; Soneta No. 3, Dello Joio; Vals, Intermezzo en do mayor, op. 119 y Rápsodia en mi bemol, op. 119, Brams; “Etude-Tableau“, en mi bemol mayor, Rachmaninoff; 24 Preludios, op. 28, Chopin; Variaciones sobre un tema de Paganini, Liszt. — P1 $ 120.— Loe. en venta. Jueves 9, a las 18 hs. Funeión extraordinaria No. 24. Actuación del Cuarteto de cuerdas Drole, auspiciada por la Embajada de la República Federal Alemana y el apoyo de la Sociedad Alemana de Beneficencia a total beneficio de los Damnificados de Chile. Platea 120.— pesos. Localidades en venta. trimonios jövenes in Pampa 3335 um 21 Uhr pünktlich. Eingeführte Gäste herzlich willkommen. STRICKEN: Unsere Damen treffen sich am Dienstag, den 7. Juni, in Olazabal 3650 um 15 Uhr 30. JUGENDGRUPPE: Auf der cancha Olazabal 3650 treffen wir uns jeden Sonntag zwischen 9 und 12 Uhr. Daselbst auch Auskunft über unsere anderen Zusammenkünfte. IWRITKURSE Anfängerkurs Montag um 20 Uhr, und Mittwoch um 17 Uhr 30 resp. 20 Uhr. Für Fortgeschrittenen-Kurs werden noch weitere Teilnehmer gesucht. ...UND NUN UNSER WINTEREST! Bet Israel lädt Sie ein zum „Cocktail um 9.00”, eine leichte Mischung von Kleinkunst, Frohsinn und Humor. Es spielt die Kapelle Carmäru. Wo? Salon Ciudad de la Paz 1754. Wann? Sonnabends, den 2. Juli 1960. Halten Sie sich jetzt schon dieses Datum frei und verfolgen Sie unsere weiteren Ankündigungen. LEBENSRECHT DER RUSSISCHEN JUDEN Araoz 2854 T. E. 71-9059 BRIEFMARKENGRUPPE: Die Philatelisten treffen sich am Dienstag, den 7. Juni, um 20 Uhr im Heim. Bei dieser Gelegenheit wird die Kolumbien - Sammlung von Herrn Erwin Masehke vorgezeigt und besprochen werden. Wir laden alle Interessenten herzlichst ein. ASOC. FILANTROPICA ISRAELITA WINTERFEST SONNABEND, DEN 25. JUNI 1960 in allen Raumen und dem überdachten Patio unseres KINDERHEIMES, Vidal 2945. Beginn 19 Uhr: BRIDGE — CANASTA —— SKAT Beginn 20.30 Uhr: VELADA DANZANTE Musik: Mario Cardy, Stimmungsmusik: Helmulh Land Kaltes Büffett — gepflegte Weine — Café — Kuchen Bar — Rifa Karten ßairch die Mitglieder unseres Vorstandes und im Büro Cangallo 1479 1? — T. E. 40-4900 und 40-9535 Anlässlich des kürzlichen Besuches, den Alexei N. Kossygin, der Erste Vizepräsident des Ministerrates der Sowjetunion, Argentinien abgestattet hat, liess ihm die DAIA im Namen der jüdischen Kollektivität folgendes Schreiben zukommen, das wir im folgenden gekürzt veröffentlichen: „Ihre Anwesenheit, Herr Vizepräsident, in Buenos Aires aus dem freudigen Anlass der Feier des 150. Unabhängigkeitstages Argentiniens veranlasst uns, Sie um eine Audienz zu ersuchen, um Ihnen persönlich unsere Besorgnis über die Lage der Juden in der Sowjetunion auszudrücken. „Gleichzeitig mit den 150- Jahresf eiern der argentinischen Unabhängigkeit begeht unsere Kollektivität das Fest eines Jahrhunderts jüdischen Lebens in Argentinien. Seit damals und bis heute hat Argentinien niemals der gemeindlichen und religiösen Organisation, noch dem kulturellen Leben der Juden Schwierigkeiten bereitet, sondern hat dieses in dem Verständnis begünstigt, dass der Fortbestand der geistigen Bande und die Achtung vor den alten Traditionen kein Hind:rnis für die normale Eingliederung in das Leben des Landes darstellen, zu dessen Entwicklung und Fortschritt die Juden mit ihrer Arbeit und ihrem Fleiss auf allen Gebieten beigetragen haben. In dem Augenblick, ' in dem Argentinien ein so wichtiges Ereignis begeht, erlauben wir ans, Sie, Herr Vizepräsident, zu ersuchen, die gleiche Freiheit, weiter Juden sein, den Juden einzuräumen, die in der Sowjetunion leben. „Die sowjetische Verfassung anerkennt den Bestand von Nationalitäten und gewährleistet ihnen ihre kulturelle Eigenart durch Unterricht in ihrer Sprache, ihrer Geschichte und ihrer Traditionen. Es bleibt unverständlich, warum der jüdischen Nationalität, deren Existenz offiziell zugegeben wird, nicht die gleichen Rechte voll gewährt werden. „Die logische Gleichstellung und die Ausdehnung der sowjetischen Gesetze auch auf die Juden zur Erhaltung ihrer geistigen und kulturellen A .tonomie ist daher nur die logische Konsequenz der sowjetischen Gesetzgebung. Die Juden müssen die Möglichkeit haben, eine gemeindliche und religiöse Organisation in staatlichem Rahmen zu bilden, was die Wiedergeburt und Entwicklung der jüdischen Kultur in ihren natürlichen und bekannten Formen gestatten würde, welche — wie dies in anderen Ländern der Fall ist — das allgemeine Kulturgut der USSR bereichern würde. „Aufgrund der uns vorliegenden Berichte, werden die" se Rechte, die in der Sowjetunion den Juden vorenthalten werden, ihnen in den übrigen ’Ländern der kommunistischen Welt gewährt, wo einige dieser Probleme langsam eine Lösung erfahren. Wie wir unterrichtet sind, haben die Resultate einer kürzlichen Volkszählung in der Sowjetunion das Vorhandensein von annähernd einer vierte* Million jüdischer Bürger ergeben, die erklärt haben, das Jiddische sei ihre Muttersprache. Welche gültigen Gründen können vorliegen, dass dies nicht weiter so sein sollte? „Wir sind der Ansicht, Herr Vizepräsident, dass unser Ersuchen um Anerkennung der kulturellen und religiösen Rechte der jüdischen Bevölkerung der Sowjetunion nicht im Gegensatz zu den staatbürgerlichen Rechten und der Gleichheit aller Bürger steht, welche die Sowjetunion proklamiert, sondern vielmehr diesen entspricht, und wir sind überzeugt, dass die Lösung dieser Probleme in den sowjetischen Gesetzen begründet liegt.” „Haus der Nationen” Baden-Baden. — In Anwesenheit des württembergischen Landesrabbiners Dr. Bloch wurde hier ein „Haus der Nationen” eingeweiht, das künftig den Namen „Haus der Wahrheit” tragen soll. Das Gebäude steht der „Bruderschaft Salem” zur Verfügung, die sich um ein besseres Verständnis zwischen den Nationen, insbesondere zwischen Deutschland und Israel, einsetzt. Das Haus soll zu einem internationalen Treffpunkt werden, u. .a sind Dichterlesungen, wissenschaftliche Vorträge und gesellschaftliche Veranstaltungen geplant (AWZ) Verhandlungen mit Ex-Importbank Jerusalem. — Israel trat in Verhandlungen mit der Ex- Importbank über eine Anleihe von 16 Millionen Dollar zum Ankauf zweier Düsenflugzeuge vom Modell Boeing 707, die von der El Al in Betrieb gesetzt werden sollen. Die El Al hat eine Option " für diesen Kauf unterzeichnet, dessen Höhe sich auf 20 Millionen Dollar belaufen würde. Die Konstrukteure der Boeing haben mehrere Ingenieure nach Ludd entsandt, die das Bodenpersonal in der Behandlung dieser Apparate unterweisen sollen. (ITA) j KEHILLA PASTEUR 633 T. E. 47-9096—99 1! SONNTAGSKURSE am Sonntag, den 12. Juni, um 10 Uhr Dr. CHAIM SCHOSKES (jiddisch) „Die heutige Lage der Juden in Russland’’ & w W W ) > ► > > ► » » » » » » > » ► » » > > Untersuchung gegen Nazis ..*...1-|-<-i^-niyinnjwwirrinnnruTJUujiJu^. Die BARMIZWA unseres Sohnes RICARDO findet s. G. w. am 18. Juni um 9 Uhr in der Chaim Weizmann-Synagoge, Arcos-2319, statt. ALBERT GOLDSCHMIDT und Frau IRMA geb. EICHENGRUEN Ramallo 1762 Empfang: Sonntag, den 19. Juni, von 17—19 Uhr in der Synagoge Arcos 2319. ALBA WERTHEIM PEDRO BUCHWALD grüssen als V E R L O B T E Buenos Aires, den 4. Juni 1960 Echeverría 2515, 1? D Sarandi 1350, 3Ç B Unserem lieben Vater und Opa, Herrn LEOPOLD BÄR gratulieren recht herzlich zu seinem 7 0 GEBURTSTAG seine Kinder und Enkelkinder Cerrito 2721 Lomas del Mirador WWMWWWMHVWWHWWWWHWWWMWWMWWW'é Israel - Marken tu grösster Auswahl: u. a. VIERERBLOCKS — MARKEN MIT PLATTEN.NUM- MER — MARKEN MIT BAND — KOMPLETTE BOGEN (planchas) — VOLL. STAENDIGE SAMMLUNGEN — WERTVOLLE AUSGABEN — ERSTE SERIE t VORHANDEN — VERTRAUENSWÜRDIGE BERATUNG | Alfonso MORITZSON Guanacache 2351, dep. 2 ¡i M4. CABILDO * (Kalendtr) 32, LU ACH Dienstag, den 7. Juni Mittwoeh, den 8. Juni Donnerstag, den 9. Juni Freitag, den 10. Juni Sonnabend, den 11. Juni Schabbat BEHA’ALOTCHA Haftara: Secharyahu II, 14 — III, 10 Sonntag, den 12. Juni Montag, den 13. Juni Dienstag, den 14. Juni Mittwoch, den''1“. Juni Donnerstag, den!ö. Juni Freitag, den 17. -luni Sonnabend, den 18. Juni Schabbat SCHLACK LECHA Haftara: Yehoschua IT, 1 — 2< Neumondsankündigutig Tamus Siwan 33. Siwan 14. Siwan Siwan Siwan 36. 7«. 17. 10. 10. Siwan Siwan Siwan 20. Siwan 31, Siwan Siwan 23 Siwan Kopenhagen. — Trotz eines Entschlusses, „nicht mit j Kanonen gegen Spatzen zu I i I schiessen”, gab der dänische Justizminister Hans Haekkerup im dänischen Parlament bekannt, dass gegen eine kleine Gruppe, die sich Dänische Nationalsozialistische Partei nennt, eine polizeiliche Untersuchung eingeleitet worden ist. Wie der Justizminister erklärte, ist die Partei „ohne jede praktische Bedeutung”. Eine kleine von ihr verbreitete Schrift, „Faedrelandet”, könne „ihrem Inhalt nach nur Abscheu erwecken”. Die letzten Ausgaben aber hätten doch dem Reichsanwalt Grund zu einer Ueberprüfung gegeben. Einer Reportage der Zeitung „Informations” zufolge erklärte der Vorsitzende der Dänischen Nationalsozialistischen Partei Sven Salicath, die Mitgliederkartei enthalte 1.600 bis 1.700 Namen. Das Hauptquartier befinde sich in einer Dachkammer des Sankt Knudsvel in Kopenhagen und ist mit einem grossen Hitlerbild, einem Bild von Friedrich dem Grossen sowie dänischen Hakenkreuz-Fahnen ausgestattet. (AWZ) ' WIR BITTEN unsere Leser auf diesem Wege, von der Möglichkeit direkter Ueber- Weisung der fälligen Abono-Gebühren frdl. Gebrauch machen zu wollen. j Direkte Einsendung des Abono-Betrages in SCHECK — GIRO — BONO POSTAL LA SEMANA ISRAELITA Pueyrredön 2190, 1* izq. Capital Hierdurch überweise ich Ihnen den Betrag von m$n .«u* nachstehender Abrechnung. In Erwartung Ihrer Quittung begrüsse Ich Sie (Name) (Adreaee) N B.: Wir bitten, Einwthlungec m rächten eo. LA SEMANA ISRAE¬ LITA. 1. u. 2. Quartal 1959 m$n 80.—• Jahr 1959 .. m$n 160.— 1. u. 2. Quartal 1960 m$n 120*— Jahr 1960 .. m$n 240.— (Nient unechte 3 »Along

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