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Jüdische Wochenschau · 1960-05-20 · 1779 (20.5.1960) · p. Seite 6

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
21 (1960)
Issue
1779 (20.5.1960)
Date
1960-05-20
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German, Spanish
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6 — Viernes, 20 de Mayo d® 1560 ■ 1 . LA S ¿ M A MrA ISRAELITA Año XXI. — No. 177# Gemeinden und Vereine Nueva Comunidad Israelita Secretaría: ARCOS 2319 — Sinagoga Chaim Weizm&nn: Rabino Hanns Harf T. E. 73-0281 ARCOS 2319 T. E. 73-3180 GOTTESDIENST CHAIM WEIZMANN SYNAGOGE: Täglicher Gottesdienst: Morgens: 7 Uhr 10 Abends: 19 Uhr Sonntags u. staatl. Feiertage: Morgens: 8 Uhr Abends: 19 Uhr G^Pfcsdienste: Schabbos B'HAR - BCHUKKAUSSAI Freitagabend 19 Uhr: Servicio Especial para el Alumnado. Schabbosmorgen: 9 Uhr Rausch Chaudeseh - Benschen. Mi chah: 18 Uhr 2o Maariw: 18 Uhr 36 Hinweis auf 2 Veranstaltungen im Juni Wir weisen onsere Mitglieder und Freunde bereits heute darauf hin. dass am 4. Juni der alljährliche Teeabend der Gemeinde stattfinden wird und dass wir zum 19. Juni zu einem Kleinkunstabend einladen, dessen genaues Programm noch bekannt gegeben wird. Die Eintrittskarten für den Teeabend, für den ein Unkostenbeitrag von 100.— Pesos erhoben wird, sind bereits im Sekretariat der Gemeinde und bei den Mitgliedern des Gemeindevorstandes erhältlich. Circulo Weekend In der Wintersaison steht der Platz unseren Mitgliedern am Sonnabend und Sonntag zur Verfügung. An kalten Tagen ist der Salon geheizt. Gemeindeabend Villa Ballester: Am Sonnabend, den 21. Mai, findet um 21 Uhr in unserem Gemeindehaus in Villa Ballester, Int. Witcomb 331, ein Gemeindeabend statt, bei dem Herr Rabbiner Harf einen Vortrag halten wird über das Thema „Geschichte und Bedeutung der jüdischen Gemeinden in Europa.” DIE ARGENTINISCHE ZIONISTISCHE FRAUEN¬ ORGANISATION ladet zu dem GEDENKAKT anlässlich des 150. JAHRESTAGES DER MAIREVOLUTION ein, der am 23. Mai um 16 Uhr in Larrea 1225 statiiindet. ES WERDEN SPRECHEN: Die Naiionaldepuüerle Profesora NELIDA BAIGORRIA und Dr. NATAN LERNER. Der künstlerische Teil liegt dem Quartett unter Leitung von Meister JASCHA GALPERIN sowie dem argentinischen Folkloristen ROLANDO DUMAS ob. EINTRITT FREI Asociación Religiosa Concordia Israelita Moldes 2449 — T. E. 73.6718 GEBETZEITEN Schabbos B'HAR.BCHURAUSSEi Freitag, den 20. Mai: Eingang: 17 Uhr 30 Samstag, den 21. Mai: Sehacharis: 8 Uhr 30 Gemoro Schiur: 16 Uhr Raschi Schiur: 17 Uhr Minchoh: 17 Uhr 30 Ausgang: 18 Uhr 36. Wochentage: Sonntag Sehacharis 7 Uhr 30. Montag bis Freitag Schacharis 7 Uhr. Sonntag bis Donnerstag Minchoh: 17 Uhr 45. Maariw: Bis Manau Montag bis Donnerstag um 20 Uhr 30. GOLDEN AGE CLUB: Die nächste Zusammenkunft findet am Montag, den 23. Mai. um 16 Uhr in der Arcos 2319 statt. KULTURELLE VERANSTALTUNGEN: Am Sonntag, den 1. Mail — Jom Haazmaut — wurde die synagogale Feier mit dem Maariv-Gebet, das in der Jontef-Melodie vorgetragen wurde, eingeleitet. — Hierauf folgte Hallel und das Gebet für das Wohl Israels. Die Feier endete mit einer Ansprache des Präsidenten der Gemeinde, Herrn Amoldo Horenczyk. — Nach dem G’ttesdienst fand sich eine überaus grosse Zahl von Gemeindemitgliedern aus allen Schichten unserer Kehillo im neuerbauten Festsaal der Wolffsobnschule, in feierlicher und angeregter Jontef-Stimmung zu einem gemeinsamen Abendessen zusammen das dankengwerter Weise von den Damen der Frauengruppe der Gemeinde und denen der Frauen-Misrachi vorbildlich durchgeführt wurde. — Nach der Begrüssungsanspraehe des Vizepräsidenten der Gemeinde, Herrn Germán Goldschmidt,' fand ein eindrucksvoller Aufmarsch der Bnei-Akiba statt, gefolgt von einer Theatralisierung eines biblischen Themas, dargestellt von der Jugend dieser Organisation. Die Festrede hielt Herr B. Duvdevani, Leiter der Alija- Abteilung der Jewish Agency der wenige Tage zuvor aus Israel emgetroff?’.i war. ln fesselnder Weise verstand es der Redner, das ausarbeitung der Ziele, die die jüdische Geschichte beherrschen, um alsdanft dieses Bild zu konfrontieren mit dem, wie uns bedeutende zeitgenössische nichtjüdische Denker gesehen haben. In hohem Gedankenflug wies Herr Professor Dujovne die Unterschiede zwischen jüdischer, griechischer, christlicher und indischer Kultur auf. Reicher Beifall der in grosser Zahl erschienenen Anwesenden dankte dem Redner, und der Präsident der Gemeinde gab in seinem Schlusswort der Hoffnung Ausdruck dass dieser gelungene Auftakt, der allen Zuhörern einen selten geistigen Gtj uss verschafft habe, ein ilücrrbches Omen für den durchzuführenden Vortragszyklus sein möge. — Der nächste Vortrag über „Jüdidische und nichtjüdische Phile sophie” von Herrn Rabbiner Dr. Oppenheimer findet s. G. w. am Donnerstag. den 9. Juni, statt. Beth Hamidrasch CERRITO 774 GEBETZEITEN Schabbos BEHAR BECHUKAUSAI Freitag, den 20. Mai: Eingang: 17 Uhr 30 Samstag, den 21. Mai: Sehacharis: 9 Uhr. Anschliessend an das Gebet Raschi-Schiur. Gemoro Schiur: 16 Uhr 30 Minchoh: 18 Uhr Ausgang: 18 Uhr 36. Wochentage: Von Samstag bis Freitag, Sehacharis 7 Uhr. Círculo Religioso Israelita BET ISRAEL Buenos Aires Conde 1345 Gottesdienst am Schabbat BEHAR-BECHUKOTAY 20./21. Mai 1960: Freitagabend: Mincha 17 Uhr 45. Anschliessend Lehrvortrag und Abendgottesdienst. Ansprache Rabbiner •Dr. Rosenberg um 19 Uhr 20. Sonnabend früh: Morgengottesdienst 8 Uhr 30 Schrifterklärung. lfm 10 Uhr 30 Kiddusch der Jugend KULTUR-ABENDE: Am Montag, den 23. Mai 1960 (vorverlegt von Mittwoch, den 25. Mai 1960) veranstalten wir eine „Veinticinco de Mayc-Feierstunde”. Midraschim zum Wochenabschnitt: Behar - Bechukotay 3. B. M. XXV, 1 — XXVII, 34 Die Mahnrede Der letzte Abschnitt des Buches Wayikra bringt die Tochacha ( Mahnrede), die Strafe für die Nichteinhaltung der göttlichen Gesetze androht. „Und wenn ihr nicht auf mich hören werdet und nicht alle diese Gesetze erfüllen werdet,... wenn euere Seele meine Satzungen verschmäht. um den Bund mit mir su brechen, so will auch ich euch zuwiderhandeln und Angst euch bestellen, Schwindsucht und Fieber, die das Augenlicht verdüstern, die Seele betrüben.” ★ Wer seinen Mitmenschen mahnt und selbstlos zurechtweist, erwirbt sich seinen Anteil an Gott, wie es in den Sprüchen des Königs Schlomo (XXVIII, 23) heisst. er den Menschen ermahnt nach (— gleich) mir, verdient mehr Wohlgefallen als der Glattredner.” ★ Die Mahnrede führt zu echter Liebe, wie Schloano sagte (IX, 8): „Weisest du den Vernünftigen zurecht, so wird er dich lieben.” > ★ Ein Friedensbund, der nicht mit einer ehrlichen Zurechtweisung verbunden, ist kein rechter Frieden. ★ Wer bei seinem Nächsten etwas Hässliches merkt, ist verpflichtet ihn zurechtzuweisen. Nimmt dieser aber die Mahnrede nicht zu Herzen, muss er es wieder von neuem tun. — Denn es heisst in der Tora nicht nur: „Weise deinen Nächsten zurecht”, sondern auch „dass du nicht um seinetwillen Schuld trägst.” ★ V er nicht gegen die bösen Taten seiner Hausgenossen protestiert, obwohl ihm die Möglichkeit gegeben war, dem werden sie als seine Sünden angerechnet; ebenso heisst e# von Vergehen der Menschen seiner Stadt und der ganzen Welt. ★ Mit einem Zeichen der Gerechtigkeit sollten einst alle Gerechten gekennzeichnet werden und die Uebeltäter mit einem Mal, das ihre Vergehungen anzeigt. Da erhob sich die Gerechtigkeit und sprach zu Gott: „Herr der Welt, haben diese auch wirklich gegen das Uebel in der Welt protestiert? Und wenn nicht, wie unterscheiden sich jene von diesen?” — Gott antwortete der Gerechtigkeit: „Es ist mir unzweifelhaft klar, dass sie es nicht vermocht hätten jene vom bösen Wege abzubringen, auch wenn sie protestier^ hätten”. Doch die Gerechtigkeit gab sich nicht mit dieser Antwort zufrieden: „Du hast es gewusst, dass es ihnen nicht gelingen werde, aber konnten es auch jene selbst wissen?‘” WINTERFEST SONNABEND, den 25. Juni 1960, im Kinderheim, Vidal 2945 Halten Sie sieh diesen Abend frei. Kaltes Büffet, Bridge, Canasta, Skat Tanz und Stimmung Asoc. Filantrópica Israelita CANGALLO 1479 40-4900 — 40-9535 LDACH (Kalender) Freitag, den 20. Mai 23. Iyar 38. Omertag Sonnabend, den 21. Mai 24. Iyar Schabbat BEHAR - BECHUKOTAI Haftara: Yirmeyahu XVI 19 — XVII, 14 Neumondsanküntüguog 39. Omertag Sonntag, den 22. Mai 40. Omertag 25. Iyar Miontag, den 23. Mai 41. Omertag 26. Iyar Dienstag, den 24. Mai 42. Omertag 27. Iyar Mittwoch, den 25. Mai 43, Omertag 28. Iyar Donnerstag, den 26 Mai 44. Omertag 29. Iyar WIR BITTEN Geschehen der Staatwerdung Es sprechen die Herren Dr. und die heutige Wirklichkeit von Medinat Israel plastisch näher zu bringen. — Mit isiselischen Tänzen der anwesenden Jugend endete der s '.cne Aben'i — Am Donnerstag, den 12. Mai, hatten wir die grosse Ehre, Herrn Professor Dr. Leon Dujovne als Gastredner begrüssen zu dürfen, der einen Vortragszyklus über „Jüdische und nichtjüdische Kultur” einleitete. — In musterhafter Form, bestechend durch die Klarheit des Aufbaus und die Präzision der Formulierungen, gelang es dem Redner, uns zu zeigen, welches Bild unseres Volkes grosse jüdische Denker unserer Zeit und aus den verschiedensten Kulturkreisen entworfen haben, unter Her- Pedro Alemann (auf deutsch) und Rodolfo Gordon (auf spanisch) über die Bedeutung dieses Tages für uns. Im künstlerischen Beiprogramm werden argentinische Dokumentarfilme gezeigt. Gäste willkommen. Saaleröffnung um 20 Uhr 30. Am Mittwoch, den 15. Juni 1960, spricht Herr Prof. Dr. Günter Ballin im Vortragszyklus „Beitiag der Juden zum Kulturleben der Völker während der letzten hundert Jahre” über „Beitrag der Juden zur modernen Weltliteratur.” Weitere Vorträge dieses Zyklus werden sich mit Musik, Theater, bildender Kunst, exakter Wissenschaft und Politik be- ..... ~ A A Siedler 36 J. 1,70 mtr. brünett, in ges. Po«., viels. geb. sucht zw HEIRAT Bekanntschaft jüd. Mädchen m. Liebe zum Campleben in comf. Haus. Nur emstg. Off. unter “Discretion“ an Semana Israelita. fassen. Allmonatlich wird ein Vortrag dieser Serie gehalten werden. IWRIT-KURSE IM BET ISRAEL Die Anfängerkurse finden jeweils am Montag um 20 Uhr und am Mittwoch um 17 Uhr 30 und um 20 Uhr statt. Da eine Anzahl von Teilnehmern sich für einen Fortgeschritten en-Kurse gemeldet haben, bitten wir alle diejenigen, die schon mindestens ein Jahr lang gelernt haben, und an ihrer Weiterbildung im. Hebräischen interessiert sind, sich zwecks Information mit Herrn Dr. Rosenberg in Verbindung zu set- (Fortsetzung auf Seite 7) ___— N unsere Leser auf diesem Wege, von der Möglichkeit direkter Ueberweisung der fälligen Abono-Gebühren frdl. Gebrauch machen zu wollen. Direkte Einsendung des Abono-Betrages in SCHECK — GIRO — BONO POSTAL CA SEMANA ISRAELITA Pueyrredön 2ISO, 1* izq. Capital Hierdurch überweise ich Ihnen flen SÄÄ -ü S L 2- Wartung Ihrer Quittung begrus#« Jahr 1959 . . IU$n lbU.- S1* 1. u. 2. Quartal 1960 m$n 120.- .. ,,.. Jahr 1960 .. m$n 240.- fName) ——— —— .(Adreaie)" Jf B.: Wir bitten, Einzahlungen su , _ _ _ richten an: LA SEMANA ISRAE- (Hieht **würaehie LITA bitte auMtreidMa)

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