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Jüdische Wochenschau · 1960-04-19 · 1770 (19.4.1960) · p. Seite 6

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
21 (1960)
Issue
1770 (19.4.1960)
Date
1960-04-19
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German, Spanish
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8 — Maries, 19 de Abril de 1960 LA SEMANA ISRAELITA Año XXL — No. 1778 Midraschim zum Wochenabschnitt Tz a w 3. B. M„ VI, 1 — VIII, 36 Von Priestern und dem Volk im Heiligtum Zehn Wunder geschahen unseren Vätern im Heiligtum: 1. Nie verlor eine Frau ihres Leibesfrucht wegen des Opferfleischgeruchs. 2. Nie verdarb das Opferfleisch. 3. Nie ward eine Fliege an der Schlachtstätte gesehen. 4. Nie war der Hohepriester an Yom Hakipur unrein geworden. 5. -Nie hat der Regen das Altarfeuer ausgelöscht. 6. Nie hat das Blasen des Windes das senkrechte Aufsteigen der Rauchsäule vom Altarfeuer verhindern können. 7. Niemals fand sich ein Makel an der Omergerstengarbe I oder an den zwei Schaubroten auf dem Altar. 8. Sie standen gedrängt, aber wenn sie niederknieten erweitere sich der Raum, je eine Elle in jeder Richtung. 9. Nie wurde jemand in Yeruschalajim von einem Skorpion oder einer Schlange gebissen. 10. Nie sagte einer zum andern „Es ist mir zu eng in Yeruschalajim”. COMITE CENTROEUROPEO Corrientes 2294 — VI. Stock — T. E. 48-3695, 48-5683 Der Schaffner des Heiligtums ging während der Nacht von Tempelwache zu Tempelwache und trug eine brennende Fackel vor sich her. Jede Tempelwache, die ihn nicht mit der Losung begrüsste: „Friede mit dir, Tempelschaffner!” liess erkennen, dass sie eingeschlafen war und den Dienst vernachlässigte. Der Tempelschaffner schlug ihn mit seinem Stabe und durfte ihm sogar ein Loch in die Kleider brennen. Daher der Ausdruck:: „Wer lärmt im Tempelhof?” Das ist das Webgeschrei eines Leviten, der Prügel erlitt und dessen Kleider versengt wurden, weil er auf der Tempelwache schlief. Jom Haazmaut-Kinderfest des KKL Wir benachrichigen alle unsere Freunde, dass wir, wie alle Jahre, auch diesmal eine, schon zur Tradition gewordene JOM HAAZMAUT-FEIER FUER KINDER Früher durfte jeder Kohen, der wollte, zum Altar gehen, um die Opferasche zu entfernen. Aber als es viele Priester wurden, wollten es viele tun, liefen die Rampe zum Altar hinauf und einer drängte den anderen, bis einmal ein Priester von der Rampe gestossen wurde, herunterfiel und sich den Fuss brach. Als die Tempelbehörde sah, wie gefährlich dies war, bestimmten sie, dass das Los entscheide, welcher Priester die Opferasche entferne. ★ Das Pessachopfer wurde in drei Gruppen geschlachtet. Trat die erste hinein und war der Tempelhof voll, so wurden die Tore geschlossen. Ein langgezogener Schofarton ertönte, ein tremulierender Ton folgte und wieder ein langgezogener. Die Priester standen in Reihen mit silbernen und goldenen Schalen in ihren Händen. Eine Reihe — alle Schalen aus Silber, eine Reihe — alle aus Gold. Die Schalen konnte man nicht hinstellen, damit nicht währenddessen das Blut gerinne. Das Volk schlachtete die Lämmer und der Priester fing das Blut in der Schale auf, gab sie seinem Nebenmann, einer dem anderen, bis sie zu dem Priester kam, der beim Altar stand und das Blut mit einem Guss auf den Grund des Altars schüttete. Wenn ein Priester eine volle Schale erhielt, reichte er schon eine leere zurück. War die erste Gruppe fertig, trat die zweite ein, danach die dritte. Allemal taten sie das Gleiche und endeten mit dem Hallel-Gesang. GRUENDE FUER DIE WAHL DER LISTE des Liberalen Zionismus! * ♦ Für eine starke und erneuerte Ge-{ meinde Wähle Deinen Für Vertiefung der jüdischen Er-! ziehung Für mehr Demokratie in unseren Institutionen Für Stärkung der chaluzischen Be-j wegung Für engere Bande mit Medinat Is-J rael j AM 24. APRIL j bei den Kehilla-Wahlen i Sinnen für die Liste 5 des Liberalen Zionismus am Tage von Jom Haazmaut, Montag, den 2. Mai, nachmittags um pünktlich 17 Uhr in der Nueva Comunidad Israelita, Arcos 2319, deren Vorstand uns ihren Saal zum wiederholten Mal liebenswürdigerweise zur Verfügung gestellt hat, veranstalten werden. Jede Religions-Schule wird mit ihren Kindern ein individuelles Programm vorführen; ausserdem werden israelische Filme vorgeführt. Und zum Abschluss eine Ueberraschung: ein Geschenk des KKL für alle Kinder!!! Wir bitten um zahlreiches und pünktliches Erscheinen! Ben Gurion : „Der Keren Kayemeth ist von entscheidender Bedeutung” „Der Keren Kayemeth verrichtet eine “Arbeit, ' die nicht nur für die Entwicklung von Israels Boden von entscheidender Bedeutung ist, sondern auch viel zur Verschönerung seiner Landschaft beiträgt.” In diesen Worten gipfelte die Begrüssungsansprache des Ministerpräsidenten, David Ben Gurion, beim Empfang von achtzig Gästen aus dem westlichen^ Kanada, gelegentlich ihrer zweiwöchigen „Pilgerfahrt” nach Israel. Die Gruppe, an deren Spitze Rabbiner Dr. Milton Aron steht, wurde dem Ministerpräsidenten vom Vorsitzenden des KKL-Direktoriums L.vorgestellt. Aus unserer Arbeit Die Theodor Herzl Gesellschaft überwies uns den Betrag von $ 3.000.— zur Pflanzung eines Gan’s, mit dem der Namen von Dr. ABRA¬ HAM MIBASHAN s. A., gewesener Präsident der DAIA, verewigt wird. Frau Maria Kahn übersandte uns durch Vermittlung von Herrn Benito Heidmann den Betrag von $ 3.600,— zur Pflanzung eines Gan’s (Hain) zum Andenken an ihren Gatten, Herrn Roberto Ben Mayr Kahn s A. Das Ehepaar Luis und Lola Blei spendete anlässlich der Brith Milah ihres Sohnes, Manuel Francisco, den Betrag von $ 3.000.— zu Gunsten des KKL; das Kind wird in das „Sefer Hajeled” eingetragen und ausserdem werden Bäume auf den Namen des Ehepaares gepflanzt. Anlässlich des Abschiedsabends für das Brautpaar: Saverio Zuchovicki — Kiliy Scharf wurde durch die wertvolle Mitarbeit von Frau Mary Chwat und Frau Margit Kohn eine Sammlung für den KKL durchgeführt, welche die Summe von 1.600 Pesos ergab; auf den Namen des Paares werden Bäume in Israel gepflanzt. Bei der Brith Milah des Söhnchens des Ehepaares Otto und Graciela Bloch ergab die Sammlung für den KKL durch die lobenswerte Mitarbeit von Frl. Silvia Bloch den Betrag von 1.450 Pesos; das Kind, Daniel Alejandro, wird in das „Sefer Hajeled” eingetragen; ausserdem werden Bäume auf den Namen der Eltern gepflanzt. Anlässlich der Barmizwahfeier von Ernesio Miguel Sandler führten der Bruder des Barmizwah, Pedro Sandler, und Tommy Magnus eine Sammlung unter den anwesenden Gästen durch, TU,C welche die Summe von 2.000 | mS nirektonum Pesos ergab; der Junge wird in das „Sefer Barmizwah” eingetragen. Bei der Barraizwahfeier von Jorge Horvath wurde durch Frl. Horvath der Betrag von $ 2.000.— für den KKL gesammelt; Jorge wird in das „Sefer Barmizwah” eingetragen. Gelegentlich der Barmizwah von Ernesto Alejandro Götz wurde für den KKL die Summe von $ 2.000.— gesammelt; der Junge wird in das „Sefer” Barmizwah” eingeschrieben. Wir danken herzlichst allen unseren Spendern und Mitarbeitern und wünschen angenehme Pessach-Feiertage. DIE BRUECKE ZWISCHEN UNS UND ISRAEL IST DIE BLAUE BÜCHSE DES KKL des KKL Jerusalem. — Der Exbotj? schaler in Argentinien und Frankreich, Jaakow Tsujv’ welcher der Exekutive detl Jewish Agency angehört, ist zum Vorsitzenden des Aus-" Schusses des KKL ernannt worden. Der scheidende Vor.' sitzende, Abraham Granotf^ wurde zum Präsidenten der1 Institution gewählt; dieses* Amt war seit dem Tode von* Ussischkin im Jahre 1941 vakant. — Joseph Weitz wurde zum Präsidenten der Entwicklungs . Kommission des KKL gewählt. (ITA) Deckung einer Emission Jerusalem. — Eine Emis-“ sion von Aktien in Höhe von 5 Millionen IL, die von der Israelisch . Amerikanischen Bank auf dejn Markt an ge. boten wurde, ist am ersten Tage der Auflage gedeckt worden, wie die Bank mitteilt. Das Bankinstitut ist eine Zweigstelle, der der Histadrut an geschlossenen Arbeiterbank. (ITA) an»nmniuiiiiiiiiinuiiiiiiiniiiiiiuminimuiiiniiunimiiim»»»»»»»»»»llllllili>lim|mLi»s MAP AI PO ALE ZION HITACHDUT DIE LISTE DES VOLKES FUER DAS VOLK TRAEGT DIE NUMMER MAPAI P Listenführer: Dr. TOBIAS KAMENSZAIN EMILIO GUTKIN - MAXIMO LEVIN DIESE LISTE WIRD TRIUMPHIEREN WEIL ♦ MAPAI BEDEUTET ZIONISMUS, ALIJAH, JUGEND, KULTUR, ERZIEHUNG ♦ MAPAI BEDEUTET TRADITION DER IN¬ STITUTIONELLEN WUERDE ♦ MAPAI KAEMPFT FUER DIE DEMOKRATI¬ SIERUNG UNSERER GEMEINDE a 3 5 3 7 DEINE STIMME DER MAPAI bedeutet: vernünftig waehlen 7 I % »

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