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Jüdische Wochenschau · 1960-04-19 · 1770 (19.4.1960) · p. Seite 5

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
21 (1960)
Issue
1770 (19.4.1960)
Date
1960-04-19
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German, Spanish
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SEMANA ISRAELITA Marte». 19 de Abril de 1960 Año XXI. — Ho. 1770 — 5 DIE EREIGNISSE DER WOCHE Eroeffnung der Einheitskampagne 1960 Empfang in der Israel-Botschaft In der Israel - Botschaft wurde von der Gattin des Botschafters, Frau Riku Levavi, zu Ehren der Delegierten zu der Tagung der UN- Kommission für die sozialen und juristischen Rechte der Frau ein Cocktail veranstaltet. Unter den geladenen Damen befand sich die Vertreterin Israels, Frau Dr. Tamar Shiham Sharon. Unter den Gästen bemerkte man ferner ausser den Delegierten der verschiedenen anderen Länder die Gattin des argentinischen Aussenministers, Frac Taboada, die Gattin des Erziehungsministers, Frau Mac Kay, die Gattin des Unterstaatssekretärs im Aussenministerium, Frau Centeno, ferner Frau Boffi Boggero> die Gattin eines der Präsidenten des Obersten Gerichtshofes, die Gattin des Präsidenten des Instituts für Argentinisch-israelischen Kulturaustausch, Frau Peco, die Gattin des Vizepräsidenten, Frau Busso, und eine Reihe von Damen, die sich mit den Aufgaben der Frauen-Konferenz befassen, darunter die Präsidentin der WIZO und der Organisation der Pionier-Frauen. Des weiteren waren die Erzieherin und Deputierte Frau Dr. Margarita Argüas und Dr. Teresa Flouret erschienen, von denen Letztere mit der Verbindung zwischen der Konferenz und dem Aussenministerium betraut ist .sowie zahlreiche geladene Damen der jüdischen Kollektivität. Das Zusammensein verlief äusserst angeregt. Frau Dr. Shoham Sharon stellte ihre Kolleginnen Frau Levavi vor und teilte sich mit dieser in die Aufgabe, die Gäste zu empfangen. WIZO empfängt Frau Tamar S. Sharon Bei einem Empfang, den die bonaerenser WIZO für die Delegierte Israels zur Konferenz der UN-Kommission für die Rechte der Frau gab, begrüsste die Präsidentin dieser grössten zionistischen Organisation Argentiniens, Dra. Hadassa Grinberg, mit warmen Worten Frau Tamar Shoham Sharon, die sie nicht nur als Vertreterin Israels sondern aller jüdischen Frauen in der Welt willkommen hiess. Frau Dr. Shoham Sharon referierte in kurzen Worten tiber ihre Mission vor der jetzigen UN-Konferenz, bei der 18 Länder über die sozialen und juristischen Rech, te der Frau beraten, und zu der Israel als kleines Land nur mit einer Delegierten zugelassen ist. Die Rednerin bedauerte, sich kurz fassen zu müssen, und der WIZO nicht mehr Zeit widmen zu können da sie hier durch ¡die Verpflichtungen ihrer Mission zu stark in Anspruch genommen sei. Ihre ■Ausführungen fanden allgemein regstes Interesse. | Frau Avidar sprach abschliessende Worte, die in Hebräisch den Beitrag der WIZO zum Aufbau Israels berichtete. San Martin-Büste für Tel Aviv | Vor einigen Tagen wurde | an Bord der „Provence” eine j Feier veranstaltet, bei der die DAIA der Nationalkommission für die Feiern der 150. Wiederkehr der Mairevolution eine Büste Generals San Martin symbolisch übergab. Die Büste wird auf diesem Schiff nach Israel transportiert und dem dortii gen argentinischen Botschafi ter, Dr. Rodolfo Garcia Ari- I as, ausgehändigt werden. Sie | wird im Ramat Gan-Park in; Tel Aviv Aufstellung finden ' und ist als Ehrung anlässlich der 150-Jahr-Feiern des 25 de Mayo gedacht. Die Büste ist das Werk des Bildhauers Israel Hoffmann. Der Zeremonie auf der „Provence” wohnten Vertreter der argentinischen Behörden und der israelische Botschafter in Argentinien bei. CRIP. Paraguay Die Dachorganisation der jüdischen Organisationen in Paraguay — C.R.I.P. —, deren Vorsitzender Herr Máximo Frankel ist, besitzt einen Beirat, der sich aus den Präsidenten der verschiedenen Organisationen wie folgt zusammensetzt: Unión Hebraica del Paraguay: Mauricio Schiffenbauer; Alianza Israelita del Paraguay: Max Linchewsky; Unión Israelita Pro Socorro Mutuo: Hermann Deligdiseh (deutschspr.); Templo Latino: Alberto Antebi (Sefaradim); Bene Berith: Benjamin Shapira; WIZO: Sonja Michalowitz; Javerim: Felipe Fistemberg (Jugend). Dr. Goldmann, in Asunción Gelegentlich seiner Reise, die Dr. Goldmann unternommen hatte, um in Buenos Aires die Jahrhundertfeier der Kehilla zu eröffnen, verweilte er während des Aufenthaltes seines Flugzeuges auf dem Flughafen von Asunción, wo der israelische Konsul, Herr Benjamin Shapiro, ihn begrüsste. Der stellvertretende Protokollchef, D. Conrado Pappalardo-Zalvidar, entbot dem Gast die persönlichen Griisse des Staatspräsidenten. Anschliessend nahm Dr. Goldmann im Foyer des Flughafens an einer runden Tafel Platz, um zunächst den Vertretern der Presse ein Interview zu gewähren. Hierauf gab Herr Pappalardo im Namen des DAUNENDECKEN! - GARDINEN IMPORT. CHINTZ and VOILE BENNO DE LEVIE S.RJL T. E. 76-4156 NUR: ECHEVERRIA 2242] H. ROSENZWEIG TAILOR HENRY Tueumán 563. pao I Neue« Telefon: 32.0913 riÑMt» >—Wahl Iw ■***iii«««i Staatspräsidenten die Erklä- ( rung ab, dass Paraguay einer jüdischen Einwanderung sehr wohlwollend gegenüberj stehe und für die Kapitalien, die investiert werden sollten, weitestgehende Garantien erteilen würde. Herr Máximo Fraenkel, Präsident der CRIP, der Dachorganisation aller jüdischen Vereinigungen Paraguays, hielt eine sehr herzliche Ansprache, in der die Persönlichkeit des Präsidenten des Jüdischen Weltkongresses hervorgehoben wurde. Dr. Goldmann bedauerte sich in solcher Zeitnot zu befinden, die ihm ein längeres Verweilen in Paraguay für den Moment unmöglich mache, versprach aber, im Laufe des kommenden Jahres Paraguay einen längeren Besuch abzustatten. Ansprache des Botschafters bei Grundsteinlegung Anlässlich der Grundsteinlegung für das Lehrerseminar der Kehilla, über die wir später noch ausführlicher ’>erichten werden, hielt der israelische Botschafter in Argentinien, Dr. Arie Levavie, folgende Ansprache: „Mit Vergnügen benutze ich die Gelegenheit, um der jüdischen Gemeinde Argentieins in dieser Stunde, da sie den Grundstein zu einem 'Lehrerseminar legt, meine herzlichen und aufrichtigen Glückwünsche auszusprechen. In einem sehr realen Sinne stellt dieses Seminar den Grundstein zur erzieherischem Struktur der Gemeinde dar, und es ist wahrlich angezeigt, die praktischen Schritte zur Errichtung eines würdigen und geeigneten Gebäudes in diesem Jahr der *;*'r > Der Delegierte Leon Dulzin eröffnet im Festsaal des Argentinischen Automobilklubs die Aktion I960. Von rechts nach links: der Generalsekretär der C. U., Herr Misrach, der Ratgeber der israelischen Botschaft, Herr Awida, der frühere Botschafter Argentiniens in Israel, Dr. Topolewsky, der Botschafter Israels in Argentinien, Dr. Levavi, und das Mitglied der Präsidentschaft der Einheitskampagne Herr Leon Cayani. I--, unternehmen, denn wir begehen den 150. Jahrestag der argentinischen Befreiung und die Hundertjahrfeier des Bestehens der jüdischen Kollektivität. Die alte und immer noch lebendige jüdische Tradition legt besonderen Wert auf die Erziehung der Jugend jenseits der rein religiösen Sphäre, und die Judenheit Argentiniens hat sich im Laufe ihrer Geschichte eifrig bemüht, dieser Aufgabe gerecht zu werden, so dass sie mit berechtigtem Stolz auf grosse Erfolge verweisen kann. Hier darf ich als günstigen Faktor für diese Entwicklung die aufgeklärte Po- Jubiläen zu ilitik des argentinischen Vol- Erlebnis eines Gemeinschaftsseders Der von der neuen Gemeinde „Beth Israel” am 2 Vorabend von Pessach im Salon „Ciudad de La Paz” durchgeführte Gemeinschaf ts-Seder vereinigte annähernd 30o Gemeindemitglieder und Gäste, die einen sehr würdigen und harmonischen Seder erlebten. Auf den festlich gedeckten Tischreihen fand jeder Teilnehmer eine Sederschüssel „en miniature” vor sich, und vom ersten Augenblick an bis zum Schlüsse herrschte eine jüdische Feierstim. mung, wie sie nicht oft aufkommt. Rabb. Dr. Rosenberg verstand es vorzüglich diesem „ambiente” Rechnung zu tragen und den Abend lebendig zu gestalten. Die Kürzung einiger weniger Textstellen wurde durch die Deutung populärer Talmud, und Midrasch - Auslegungen ausgeglichen; im gesanglichen Teil unterstützten vor allem die Herren Salno, Seelig und Watermann den Sedergebenden, wobei u. a. eine sehr schöne Komposition zu Gehör gebracht wurde, die Herr Kantor I. Schreiber auf Grund alter Nigunim geschaffen hatte. In kurzen Begrüssungsworten konnte der Gemeindepräsident, Herr Enrique Braun, auf die bisherige von Erfolg gekrönte Arbeit der Gemeinde hin weisen und auf IHR INSERAT ln der JUEDISCHEN WOCHENSCHAU briagt immer Erfolg Auskunft: T. E. 83-2613 das starke Interesse des Publikums, das sich gerade an diesem Sederabend zeigte. Und in der Tat: Selten sah mgn ein Publikum so „mitgehen”, wenn das Wort gebraucht werden darf, so voller innerer Bewegung anteil. nehmen. Als zu mitternächtlicher Stunde — gemäss dem Schriftwort „und es geschah um Mitternacht” — der Festabend im Gesang der „Hatikwa” ausklang, hatten alle Anwesenden das Gefühl, einen Seder erlebt zu haben, der, bei aller Traditionstreue, eine leichte, zeitgemässe Auflockerung und einen freundlich - heiteren Grundton in sich trug. Diesen Empfindungen gab ein Gast Ausdruck, der den Dank aller an Rabb. Dr. Meir Rosen, berg und die Damen abstatteten, die so unendlich viel Mühe an das Gelingen dieses grossen Gemeinschaftsseders, der aber doch einen familiären Charakter behielt, gelegt hatten. Für diese junge Gemeinde aber dürfte der ideelle Erfolg des Abends einen sehr guten Auftakt für die kommende Winterarbeit und einen Ansporn zur Realisierung weitreichender Zukunftspläne bilden. C. W. i kes hervorheben, das sich voll und ganz zu den Idealen der Demokratie bekennt, welche Gewissensfreiheit, Gleichheit aller Menschen vor dem Gesetz und Erleichterungen für das gemeindliche Leben und seine Entwicklung gewährt. Die Bande einer warmen, aufrichtigen und wachsenden Freundschaft zwischen Argentinien und Israel erfahren durch diese Politik noch eine weitere Stärkung wie z. B. durch erfreuliche Ereignisse wie diese Feier, der wir jetzt arid hier beiwohnen. Mit den Augen des Geistes erblicken wir schon jetzt das schöne Gebäude, das sich auf diesem Platz erheben soll und in das die Lehrer und Schüler des Seminars aus ihren jetzigen provisorischen Unterrichts-Anstalten übergehen werden. Wir wünschen ihnen eine fruchtbare und gesegnete Arbeit und den besten Erfolg ” Wir danken herzlichst allen Freunden und Bekannten für ihre Aufmerksamkeiten anlässlich der Geburt unseres Sohnes DANIEL RICARDO Julio Klein und Frau Dora geh. Tischler Florida, Hip. Irigoyen 3424 wvvyior^r^rrn.r^,.r.~-.~»~>****~*^*U*****^m,n***t*^»+A*++***A*+*+**+~<***+***+***>~ Wir gratulieren unserer lieben Mutter und Oma, Frau SOFIA LEVY geb. LANDAU zu ihrem 80. GEBURTSTAG am 25. April I960. IHRE KINDER UND ENKELKINDER in Rischon Le Zion und Buenos Aires Gaspar Campos 2975 San Miguel WIE LIEGEN DIE FEIERTAGE DES JUEDISCHEN JAHRES 5720 Dienstag, den 19. April 8. Tag Pessach Montag, den 2. Mai Jom Haazma'ut (Unabhängigkeitstag Israels) Sonntag, den 15. Mai Lag b’Omer Dienstag, den 31. Mai Erew Schawuot Mittwoch, den 1. Juni 1. Tag Schawuot Donnerstag, den 2. Juni 2. Tag Schawuot Dienstag, den 12. Juli 17. Tammus (Fasten) Montag, den 1. August Erew Tischa b’Aw Dienstag, den 2. August Tischa b’Aw Mittwoch, den?1. September Erew Rosch Haschana 5721 Israel - Marken Ca grösster AmviU: k. a. VIERERBLOCKS — MARKEN MIT PLATTEN.NUM¬ MER — MARKEN MIT BAND — KOMPLETTE BOGEN (planchu) — VOLL. 8TAEMDIGE SAMMLUNGEN — WERTVOLLE AUSGABEN — ERSTE SERIE VORHANDEN - VERTRAUENSWUERDIGE BERATUNG Alfonso MORITZSON Guanacache 2351, dep. 2 •a* CABELDO

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