Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 21 (1960)
- Issue
- 1761 (15.3.1960)
- Date
- 1960-03-15
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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Maries, 15 de Marro de 1960 LA SEMANA ISRAELITA Año XXI. No, 1761—5 K^eg über Indien SCHai* ^chst % BEN-CHORIN ^htn tiaci. usbii(j, mng ^v-erdj. m leöej lenen »erden, le Genu y sn, z svaidierte reicht > ‘■“■iS er „ÄfeD»oh -, u 5¡r¡3 «sr Sutlle nach Wat,. Ä JUr0pa ® alije. d m ^tschiand •ren. zu un. * Iwürtf ,uLnd z®.?. “J*“ Deute aid lche Menschen, teuer Sinngebung suchen, eine unation aus, So :D Dr, Eder in ln Indiea ihr heisehen and Das mit der Seele wht deutscher;elt beschloss Dr. e Heilslehren-an zu studieren, und ch zu einer Reise u auf. um an ei. nem Aschram, einer indischen Weisheitsschule, Seelenführung zu gewinnen. Und nun ist das Seltsame, dass Eder im fernen Indien fand, was auf jeder Kanzlei in seiner süddeutschen Heimat gepredigt wird... nämlich das Evangelium, die Berg-Predigt, die jüdische Botschaft der Liebe zum Gott und zum Nächsten, die die Welt über das Christentum vom Judentum empfangen hat. Man möchte banausisch einwenden: „Warum denn in die Ferne schweifen, sieh, das Gute liegt so nah.” Und doch war dieser Umweg wohl innerlich nötig. Das Evangelium der Liebe war im Dritten Reich des Hasses nie offiziell abgeschafft worden, aber gerade durch einen äusserlichen Burgfrieden der Kirchen mit der Macht des Hakenkreuzes hatten viele ernsthaft suchende Menschen kein Vertrauen mehr zu den beamteten Dienern der Kirche. Gewiss gab es in der Bekennenden (evangelischen) Kirche und in der Katholischen Kirche, von den Bischöfen bis zu kleinen Dorfkaplanen, echte Widerstandskämpfer, Märtyrer und Blutzeugen des Glaubens — aber sie bildeten die Ausnahme. Das Gros ging mit der Macht, war „Untertan der Obrigkeit” und diskreditierte dadurch die aufgetragene Botschaft. Aber im fernen Indien, angeregt durch die Praktiken der Meditation und des Yogha, fand Dr. Eder zu dem Glauben, der ihm angestammt war, zurück, freilich nicht in seiner kirchlichen, sondern gerade in seiner ursprünglichen Form. Auf der Rückreise von Indien kam Dr. Eder zum ersten - Mal nach Israel, nun schon mit der Bibel in der Hand und im Herzen. Das Land Israel, das Land der Verheissung, das Land der Propheten wurde ihm zum zentralen Erlebnis. Er begriff, dass hier mehr als nur ein kolonisatorisches Experiment von grössten Ausmassen gelang, dass hier mehr als die Errichtung eines modernen demokratischen Staates im Mittleren Osten vor sich ging — er begriff, dass hier Erfüllung biblischer Verheissung Ereignis wurde. Mit diesem Wissen um Israel kehrte er aus Indien nach Deutschland zurück und suchte in urchristlichen Gemeinschaften deren es dort einige gibt, Anschluss und ein Feld der Verkündigung der neu gewonnenen Erkenntnisse. Auf einem Jugendhof war er einige Monate als 'Leiter tätig. Jetzt aber trieb es ihn zurück zu uns, in das Land Israel. Jetzt will er in einem Ulpan Hebräisch lernen und noch private, aa schadet nichtsdestoweniger der Beobachtung des christihre Zustimmung liehen Glaubens, ht Fremde (Zuge- 9) Es ist ihnen gestattet, hre Häuser gelegt christliche Dienstmägde und riemand kann sie Ammen zu halten und n, Pierde für die christliche Arbeiter zu be- Königs oder des sehäftigen, ausgenommen an u stellen oder eikirchlichen und bürgerlich: die Befördeehen Feiertagen; kein Bi- Königs verlanget, schof oder sonst ein Geistlieine gestohlene' eher darf dies verbieten, ihnen sollte ge- 10) Es ist ihnen nicht geirden. so erweise stattet, einen christlichen wenn er sagt, er Sklaven zu kaufen. «kauft, duré» 11) Führt ein Jude gegen ir nach seinem Geeinen Christen oder ein wieviel er sie ge- Christ gegen einen Juden ei- und soviel werde nen Prozess, so verfährt der :t, und er gebe die eine von beiden, je nachdem früheren Bester die Sache liegt, und führt die Beweise nach seinem and erlaube sieh Recht. Und wie es einem , oder Tochter p Christen gestattet ist, durch Willen w taufen, seinen und den öffentlichen einer durch Ge Schwur eines Zeugen eines ioene oder keinder beiden Glaubensbekenntnis ^aldt n*sse s^ne Aussage zu be- , hat er wedsen und die von ihm den i dem königDt*01 Juden gestellten Bürger ihählen. Ws® aber rer Verpflichtung zu entbinihnen sich ** den, so ¡st es auch dem Ju- „ken will taufe« den gestattet, durch seinen werde er drei Ta- und eines Christen und eines fehalten, dass * Juden öffentlichen Schwur kannt werde. & seine Aussage zu beweisen, aus Diebe $ und die dem Christen ge- 1 Religio11 od* stellten Bürger von ihrer * deines ibm ® Verpflichtung zu befreien? echts «eit1 un<d dass er zu einem weite- T und ä! ren Prozesssverfahren nicht «, . vâter vergezwungen werden könne, 'wen sie aiteb di ,12) Niemand hat das Recht, 'e Erbschaft ei.netl Juden zum glühenden rCj veranlasse ü- Eisen, siedenden Wasser v «Sklaven, ® 1x1 er zu Geisselhieben oder j -h Taufe d® zu Gefängnis, sondern nur führt 'b1® zum Schwören, nach vierzig 0 oiaern; ** Tagen> wie es sein Gesetz ve[w„irie Straf® verlangt, zu verurteilen. ha,. .¡n Pfund Durch keine Zeugen, ausser t® di« gteichmässig durch christli- »Weu t che und jüdische, kann er, n®1 niener h** . auf welchem Grunde es auch »• D® sein® sei, überführt werden. Eine f^bes, zur Berufung an den König, sobald er am Orte ist, muss ihnen in jeder Angelegenheit gewährt werden. Wer sie gegen dieses unser Edikt belästigt, hat dem Kaiser eine Busse, d. i. drei Pfund Gold, zu zahlen. 13) Wenn jemand gegen einen von ihnen einen anderen zum Mord anstiftet, so haben beide, der Anstifter und der Mörder, je zwölf Pfund Gold an den königlichen Aerar zu zahlen. Wenn er ihn aber, jedoch nicht tödlich, verwundet hat zahlt er ein Pfund Gold. Ist es ein Sklave, der ihn verwundet oder getötet hat, so hat dessen Herr entweder die eben genannte Strafe zu zahlen oder den Sklaven als Busse herzugeben. Wenn wegen Armut die Strafe nicht gez-ahlt werden kann, so ist dieselbe Strafe anzuwenden, mit welcher jener zur Zfeit unseres Ahnen Heinrich (Heinrich III.) bestraft wür-' de, welcher einen Juden namens Vivus (Chaim) getötet hatte, dem nämlich die Augen ausgestochen und die rechte Hand abgehauen wurde. 14) Weil, wenn die Juden selbst unter sich einen Streit oder irgendeine Sache auszutragen haben, sie von ihresgleichen und nicht von anderen abgeurteilt werden, und wem bisweilen einer sich als Betrüger gezeigt, er die Wahrheit verheimlichen möchte, so soll er genötigt werden, vor ihrem Bischof (Oberrabbiner) die Wahrheit zu bekennen. Sind sie aber wegen einer bedeutenden Angelegenheit angeklagt, so können sie, wenn sie wollen, einen Aufschub, um die Sache vor den König zu bringen, bekommen. 15) Es ist ihnen ausserdem erlaubt, Wein, Salben, Ara- Literarische Notizen Ehrung eines jüdischen Musikers Ein Park in New York> der einen Teil des neuen Lincoln Square bildet, mit dem ein Kulturzentrum-Projekt verbunden ist, soll nach der Damrosch-Familie genannt werden, deren Mitglieder als Musiker viel zum kulturellen Leben New Yorks beigetragen haben. Leopold Damrosch half eine Reihe von Organisationen zu schaffen, die sich der Musik widmeten; Frank Damrosch war Chorleiter der Metropolitan Oper; Walter Damrosch leitete das New Yorker Sinfonie-Orchester. das jetzt mit dem Philharmonischen vereinigt ist. Im Park, in derb Freilichtaufführungen und Konzerte gegeben werden sollen, wirdder Platz, der für das Orchester gebaut wird, nach den Philanthropen Daniel und Florence Guggenheim genannt werden. 12jähriger Pianist Peter Serkin, der zwölfjährige Sohn des berühmten Pianisten und Enkel Adolf Büschs, ist erstmalig als Solist des Haydnschen Klavierkonzerts in D-dur in New York vor das Publikum getreten. Ehrendoktor Anna Seghers Die Roman- und Bühnen- Schriftstellerin Anna Seghers erhielt an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena den Ehrendoktor der Philosophie. in einem Kibbuz arbeiten. Indien war ihm ein Umweg zur Bibel und ein Hinweg nach Israel. II. Ist es Zufall, ist es Fügung, dass ich ganz wenige Tage vor dem Wiedersehen mit dem deutschen Indienfahrer und Israel-Freund mit einem jungen amerikanischen Reform-Rabbi Nativ zusammentraf, dessen Weg eine seltsame Parallele zu dem Lebenswege Eders aufweist. Rabbi Nativ ist der erste geborene Israeli, der im Reform-Rabbiner - Seminar von Cincinnati (Ohio), dem „Hebrew Union College” sein Rabbinats-Examen ablegte, um nun in Bombay in Indien an der dort seit über 30 Jahren bestehenden „Jewish Religions Union” als Amtsnachfolger von Rabbi Hugo Gryn als liberaler Rabbiner, vorwiegend unter neimittel an die Cnristen zu verkaufen, und wie wir schon gesagt, darf ihnen niemand Fron oder irgendeine Leistung, öffentliche oder private, auferlegen. Dass die Autorität dieser Konzession für immer unverletzt bleibe, haben wir diese Charte unterschrieben und mit unserem Siegel versehen. (Nach der Mitteilung von R. Hoeniger in Geigers Zeitschrift, Braunschweig 1887). —:o:— Auch aus einer anderen Wormser Urkunde aus dem Jahre 1636 und aus dem „Kaiserlichen Schreiben betreffs der Belästigungen der Wormser Juden durch Einquartierungen und andere Auflagen”, worüber Dr. Lewysohn aus Stockholm im Jahre 1861 Mitteilung gemacht hat, ist zu ersehen, wie die damalige jüdische Gemeinde zu Worms angesehen und wohlhabend gewesein sein muss und nicht mit kleinen Steuern belegt war. nbuib bubchib Bibliographien zur Zeitgeschichte. Deutsch - jüdisches Schicksal. — Gerade in diesen gespannten Wochen, in denen — aus gegebenem Anlass — die deutsche Oef fern! ich keit nach mehr Unterrichtung und systematischem Wissen über die jüngste Geschichte Deutschlands, insbesondere über die Schreckenszeit von 1933 bis 1945, ruft, ist es ein begrüssenswertes Unterfangen, einen Wegweiser durch das einschlägige Schrifttum der sich unmittelbar an 1945 anschliessenden 15 Jahre („bis I960”) herauszubringen. Das hat jetzt der kölner Verleger Joseph Melzer, mit Förderung und Hilfe durch Dr. D. Feinberg-Köln, Ernst Loewy-Frankfurt a. M. und Ingrid Sommer - München, getan: er legt seine 1500,.Nummern” (Titel) umfassende Bibliographie des deutschsprachigen Schrifttums, das nach 1945 in aller Welt erschienen ist, unter dem Titel „Deutsch-Jüdisches Schicksal in dieser Zeit” vor (Joseph Melzer Verlag. Köln I960 und, wie hinzugefügt wird, „5720 nach jüdischer Zeitrechnung”). Die Uebersicht zerfällt in 10 Sachabschnitte. Von diesen sind der vierte und die beiden letzten („Das Judentum in der Diaspora, jüdische Geschichte”, „Die Jahre des Schreckens, Antisemit’smus, KZ-Lager, Nürnberger Prozesse” und „Das andere. Deutschland, Widerstand, Wiedergutmachung’') von besonderem Interesse, wenn man den Hauptzweck dieser wertvollen, wenn auch in den Bene-Israel, zu arbeiten. Wie kam Rabbi Nativ zu diesem ungewöhnlichen Amt für einen jungen Israeli? Ebenfalls über Indien. Nativ, ein geborener Jerusalemer, besuchte, obwohl aus freisinnigem Hause, die streng orthodoxe Maale-Schule. Er studierte dann an der Hebräischen Universität in Jerusalem Bibel und machte hier sein Magister Artium- Examen (M.A.) Zunächst als Mittelschulehrer am Rechawia-Gymnasium und später als Beamter im Erziehungsministerium tätig, erhielt er schliesslich ein UNESCO- Stipendium, um indische Philosophie und Religion an der Universität der heiligen Stadt Benares am Ganges zu studieren. Die seelischen Praktiken und Wege indischer Heiliger machten den tiefsten Eindruck auf den jungen Israeli, der sich im Heimatlande von den Formen der uns allen bekannten offiziellen Gesetzesreligion des Judentums mehr abgewandt hatte, als die überwiegende Mehrzahl der Sabre-Jugend. Die Bewunderung indischer Gottsucher, sowohl der Hindus wie der Buddhisten, trübte aber andererseits nicht den Blick Nativs für die Missstände in diesem Lande der Mystik, in dem die sozialen und hygienischen Verhältnisse alles andere als zufriedenstellen sind. An der Universität von Benares arbeitete er an einer These über den Begriff der Umkehr im Hinduismus, was natürlich für einen Menschen seiner Herkunft zu Vergleichen mit dem jüdischen Begriff der „Theschuva” führte. Und so begann er, innerlich die Erfahrungen und Begriffe Indiens ins Hebräische zu übersetzen. In dieser Situation, eines seelischen Umbruchs traf der junge Nativ mit Rabbi Iserman aus St. Louis zu- HSMCIi mancher Hinsicht den Stempel des Willkürlichen tragenden Bibliogaphie berücksichtigt. Es ist gut, dass der Herausgeber die Möglichkeit einer Neuauflage nicht ausschliesst; denn eine solche wird sich als notwendig erweisen, weil die Bibliographie ergänzungsbedürftig ist. Es mag ^erstattet seinl einige Hinweise in dieser Richtung zu geben, d. h. Lücken anzuzeigen, die auf den ersten Blick ersichtlich sind. Zu „Heine” gehören beispielsweise auch Titel wie Friedrich Hirth: „Heinrich Heine, Kämpfer und Dichter” (Bern 1957). Bei „Baeck” fehlt der neue, 1959 erschienene Sammelband „Worte des Gedenkens für Leo Baeck” (Heidelberg 1959). In den Abschnitt „Jahre des Schreckens” sollten u. a. aufgenommen werden: Gottfried Stein: „Tyrannei — Chronik und Abrechnung” (Essen 1946), W. Th. Andermann: „Bis der Vorhang fiel” (Dortmund 1947 oder 1948) und Jan Sehn: „Konzentrationslager Auschwitz- Birkenau” (Warschau 1957). Für das Kapitel „Das andere Deutschland usw.” wäre als Nachtrag vorzumerken (zusätzlich zu den von Annedore Leber herausgegebenen Lebensbildern „Das Gewissen steht auf”. 1954) der weitere Band „Das Gewissen entscheidet“ (Berlin 1957), in dem ein Beitrag Otto Hirsch gewidmet ist. In Ergänzung der Wiedergutmachungs-Literatur sei auf H. G. van Dams „Rückerstattungsgesetz für die britische Zone” (Koblenz 1949) und „Die sammen, einem der führenden Rabbis der amerikanischen Reformbewegung der den jungen Israeli in Benares für das Hebrew Union College in Cincinnati warb. Mit Frau und Kind ging Nativ nach Cincinnati und studierte dort nun jüdische Theologie. Die „Wold Union for Progressive Judaism” beschloss, den jungen Rabbi, der seinen religiösen Durchbruch in Indien erlebt hat, wieder — auf zwei Jahre — nach Indien zu senden, um dort unter indischen Juden religiöse Arbeit zu leisten. Auf dem Wege von Amerika nach Indien kam Rabbi Nativ natürlich nach Jerusalem, wo ich diese seltsame Geschichte aus seinem Munde vernahm. ★ Die Wege des jungen Deutschen und des jungen Israeli sind sicher verschieden: aber gemeinsam ist ihnen, dass der Umweg über Indien sie zur angestammten Religion zurückführte und sie nun das ihnen Angeborene in neuer Form verwirklichen lässt. Israelischer Komponist In einem Konzert in London wurden „Die vier nebräischen Lieder” des in Israel geborenen jungen Komponisten Peter Feuchtwanger und weitere Kompositionen für Klavier vorgetragen. Der Komponist war einer der Preisträger un diesjährigen internationalen Viotti-Wettbewerb in Vercelli. Aufruf In der holländischen Television wurde kürzlich vom früheren holländischen Premier Dr. Willem Drees ein Aufruf durchgegeben, zu den Kosten eines Auschwitz- Monuments beizutragen. da Zehntausende von holländischen Juden in diesem Lager umgekommen seien. Haager Vertragswerke” (Düsseldorf 1952), ferner auf „Einige Dokumente zur Rechtsstellung der Juden und zur Entziehung ihres Vermögens 1933—1945”, ’ herauigegeben von George Weis, Hermann Müllers „Rückerstattung in Deutschland” (New York 1948) u. a. hingewiesen. Andere interessierte Leser und Benutzer des Melzer- Katalogs werden anderes „finden” bzw. vermissen; sie sollten es dem Herausgeber, der für Hinweise und Ratschläge, wie er sagt, dankbar ist, mitteilen. Keine Bibliographie kann auf Anhieb volständig sein. Die vorliegende ist ein guter Anfang. —:o:— Deutschsprachige Autoren. Manches für „Deutsch-Jüdisches Schicksal in d es;r Zeit” hätte aus den „Autobiographien und Bibliographien”, 1959 vom PEN-Zentrum deutschsprachiger Au. toren im Ausland” (Sitz London) herausgegeben, hinzugefügt werden können. Hier werden nämlich die Leb nsdaten von etwa 160 exilierten, davon 70 noch lebenden Autoren mit ihren Werken festgehalten. Darunter befinden sich naturgemäss auch solche, die inhaltlich „diese Zeit” zum Gegenstand haben oder sich auf sie beziehen. Wenn auch diese Arbeit, von Dr. Gabriele Tergit-Rosenbaum (London), unterstützt von Wilhelm Sternfeld (London), mit besonderer Sorgfalt zusammengestellt, „nur” in vervielfältigter Form erschienen ist, so tut das dem Ganzen keinerlei Abbruch. Hier kommt Zeitgeschichte in kurzen Lebensdaten, in Biographien, in ihrer Form — von den noch lebenden Schriftstellern — sehr individuell gestaltet, sowie in Buchtiteln und sonstigen bibliographischen Angaben lebendig zur Geltung. Dr. E. G. L. l \ •Apareció Un 'Best Seller" Mundial el famoso y tan discutido libro de la “Sagan israelí" Y AEL D A Y AN: "Nuevo Rostro en el Espejo" del que se vendieron un millón de ejemplares en los países de habla inglesa solamente. Precio 100.— rústico 130.— encuadernado Hagan sus pedidos por escrito o por teléfono [EDITORIAL CANDELABRO! >_ _ iPasteur 341 P. 3 Tel. 47-01591