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Jüdische Wochenschau · 1960-03-08 · 1759 (8.3.1960) · p. Seite 2

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
21 (1960)
Issue
1759 (8.3.1960)
Date
1960-03-08
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German, Spanish
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LA SEMANA ISRAELITA Año XXI. No. 1759 AM BEISPIEL ISRAELS (Schluss von Seite 1) Brtnde geknüpft, die sicn keinesfalls nur in wirtscnaftlicher Hinsicht ausw.rken, t. e vielmehr auch ihren Niec erschlag in der internationalen Politik finden. Durch Arbeit und Erfolge wurcie Israel ein Beispiel für Slaateii( die erst kürzlich ihre nutionale Unabhängigkeit erkämpft haben und sich nun anschicken, ein neuos Lebe fünr ihre Bürger aufzubauen, die so lange Zeit unterdrückt worden sind. Vielleicht darf man in dieser Entwicklung ein weiteres Wunder des Phänomens erblicken, das Israel heisst. Der junge jüdische Staat, der mit seiner knapp zwölfjährigen Lebensdauer selbst noch zahlreiche Probleme lösen muss, ist immerhin gefestigt und stark genug, um anderen Völkern schon jetzt als Beispiel und Vorbild zu dienen. Gewöhnt von Wundern zu sprechen, könnte man hierin ein neues und weiteres Wunder erblicken Es ist aber ein Wunder, das nicht als Geschenk vom Himmel fiel, sondern aus der Arbeitskraft, der Inteligenz und dem schöpferischen Genius unseres Volkes geooren W'urde. III. Während ' sich in Asien und Afrika immer neue Beziehungen zwischen Israel und einigen Ländern hersteilen lassen, während junge Staaten Israels Hilfe und Rat suchen, kann Nasser seine Hetze gegen Israel weiter treiben. In scharfen Reden fordert er die arabischen Staaten dazu auf, den Beweis dafür zu erbringen, dass sie zuverlässige Araber sind, indem sie sich noch mehr als bisher am Kampf gegen Israel beteiligen. Nasser schreckte nicht davor zurück, Kassem, seinen irakischen 'Widersacher, zum aktiven Krieg gegen Israel aufzufordern. Die Kampagne Nassers gegen den jüdischen Staat treibt einem neuen Höhepunkt entgegen, worüber sich niemand zu täuschen braucht. Im Hintergrund dieser wiederaufflackernden Israel- Feindschaft des ägyptischen Diktators stehen schwere eigene Sorgen. Von den vielfachen, nicht gelösten internen arabischen Problemen abgesehen, ist Nasser in den | letzten Monaten immer weiter ins Hintertreffen gera- | ten. An der letzten Sitzung .der Arabischen Liga haben die beiden anderen starken ¡Männer der heutigen arabischen Welt nicht teilgenom- I men und damit die Gegensätze unterstrichen, die nunmehr seit Jahren bestehen. I Kassem, der Dik'ator des* ‘.Irak, und Bourguiba, der Präsident von Tunis, blieben den arabischen Beratungen fern. Sie haben sich durch Drohungen aus Kairo nicht einschüchtern lassen. Deshalb versuchte Nasser, zu nächst Kassem an seiner nationalen Ehren zu packen, um ihn durch diese simple Methode auf seine Seite zu ziehen. Dr, FREY Abogado PUEYBREDON 2190 17 lxq. nachm. 16—18 Uhr Die innere Antagonie im arabischen Lager besagt gar nichts über die Haltung der Dissidenten zu Israel. Es ist bekannt, dass Kassem ein heftiger Gegner Israels ist, auch wenn er gleichzeitig gegen Nasser agitiert. Bourguiba dagegen ist mit diesen beiden Fanatikern nicht auf einen Nenner z-u bringen, sondern versucht, eine eigene Position zu beziehen. Wenn man einmal von den Gründen absieht, die Nasser dazu bewegt haben, seine antiisraelische Politik zu intensivieren, so bleibt für uns jedenfalls die Feststellung, dass es nach mehr als drei Jahren relativer Ruhe in Israel wieder zu schweren Zusam menstössen an der syrischen Grenze gekommen ist Die UN-Kommission setzte sich einmal mehr in Bewegung, um zu „schlichten”. Dieses Spiel ist aus der Zeit jVor Israels siegreichem Sijnai-Feldzug hinreichend beikannt. In Israel jedenfalls jhat niemand das Vertrauen | in die UN, um sich mit ih- (ren Erklärungen zufrieden zu geben. Jeder weiss dass die Vereinten Nationen nicht in der Lage sind, die Ruhe an den Grenzen Israels zu garantieren. Von Seiten der UN wird auch die Entscheidung nicht kommen, selbst wenn man unterstellen will, dass der Generalsekretär Dag Hammarskjöld guten Willens wäre. Der Kontrast zwischen der Haltung U Nus und vieler afrikanischer Staatsmänner gegenüber Israel und derjenigen Nassers ist zu gross, um einfach mit einer Handbewegung darüber hinweg zugehen. Man kann heute auch nicht mehr von einer geschlossenen afro - asiatischen Front sprechen, w:as für Israel ermunternd ist und wahrscheinlich als einer der grossen und echten Erfolge der israelischen Aussen Politik angesehen werden darf. Vielleicht wäre im Angesicht dieser Situation die Frage nicht unberechtigt, welche Macht hinter Nasser steht, die ihm die Möglichkeit bietet, seine aggressive Politik weiter zu betreiben. Eine Antwort auf diese Frage soll an dieser Stelle nicht gegeben werden. Es darf aber nicht unerwähnt bleiben, dass diese Frage besteht. Wenn es aber heute noch immer an der israelisch-syrischen Grenze zu schweren Zusammenstössen und arabi- Konferenz gegen den Antisemitismus Rom. — Die internationale Konferenz gegen den Antisemitismus wurde hier eröffnet. Es wurde bekanntgegeben, dass eine antifaschistische Gruppe behauptet hatte, die Konferenz fände unter dem Protektorat der kommunistischen Parteien Osteuropas statt. Die zweitägigen Sitzungen werden von der Internationalen Föderation der Widerstandskämpfer geleitet. Delegierte aus Italien, Frankreich, 'Westdeutschland, Oesterreich, Grossbritannien und Griechenland nehmen an den Beratungen teil. Desgleichen haben sich Delegierte aus Sowjetrusslar.d, Polen, Ungarn, Ostdeutschland und der Tschechoslowakei eingefunden. Dem Comité der Veranstalter gehören Senator Ettore Tibaldi, der Präsident der Internationalen Föderation der Widerstandskämpfer. Pinnocchiaro Aprile, der Präsident der Internationalen Liga für Menschenrechte, Sergio Piperno, der Präsident der Vereinigten Jüdischen Gemeinden von Lalien, der sozialistische Senator Piero Caleffi und Präsident des Verbandes der früheren KZ-Häftlinge, sowie der kommunistische Senator Umberto Terracini, und Präsident des, Verbandes der antifaschistischen Verfolgten an. (ITA) MOHELIM J. Liebling FOURNIERE — SPERRHOELZER DIAZ VELEZ 5224 al 46 T. E. 43-2349/0340 y 3021 I REAL PEN * * Füllhalter j! REPARATUREN;! Spezialgeschäft ¡! CORRIENTES 569 T E. 49-5850 . l °ptka REX OIPL. OPTIKER Sarmiento 82^ T. E. 35 - 7356j Judith Schenkoiewski Xu I tu«« tick ereien Schabbosdecken . Tallisbeutel . Käppchen Maszot-Ta sehen . Hand- und Maschinenstickerei von Bett und Tischwäsche BEBEDERO 258$ T. E. 73-9155 Propiedades Frankenberg berät Sie kostenlo« uad unverbindlich beim Kauf oder Verkauf von WOHNUNGEN HAEUSERN GESCHAEFTEN Montevideo $71, 4. SL T. E. 40.4937 y 7817244 Mohel David Freimann T. E. 97-3932 Boulogne Su» Mer ' 352. L. Mohel N. Plaksin Superí 2719 T. E. 76-6784 u. 76-2312 schen Uebergriffen kommen kann, so trägt hierfür allein die abwegige amerikanische Politik die Verantwortung Die unglücklichen Richtli nien des früheren Staatssekretärs Foster Bulles sind offensichtlich trotz des Sinai-Feldz-uges und der nachfolgenden. positiven Entwicklung auch in den Grenzbeziehungen Israels zu seinen Nachbarn noch immer nicht revidiert worden. Nasser darf wieder seine Stosstruppen vorschicken, um Israel zu provozieren und über die eig-enen Schwierigkeiten hinwegzutäuschen. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass dem Weissen Haus in Washington allzu viel daran gelegen blieb. Nasser zu stützen um ihn nicht fallen zu lassen. Nicht nur W ashington, sondern auch Nasser ist schlecht beraten. Der Weg für eine Rehabilitierung Aegyptens und für den Fortschritt des ganzen Mittleren. Ostens kann j nur gefunden werden, wenn alle arabischen Staaten um- , lernen und Israel zum Vorbild und Verbündeten nehmen, wie es verschiedene afro-asiatische Länder bereits getan haben. la Semana Israelita Bisemanario: apar ace ios Martes y Viernes Editado por Estrellas Editorial Ltda Verantwcrtbch: Dr. H. Swarseasky Pueyrreaon 21SH) O izo T E. 83-2613 Atono- Preise. Arger, unten $ 60.— pro Quartal NERVENu. GEMUETS- | KRANKHEITEN i Dr. M. J. Kuhn ÎRIVADAVIA 2625, 3* I T. E. 48-7524 l J Mont., Mittwoch, Freitag I f 17—19 Uhr. Tel AnmeJy I dung erbeten | j B.Sehwarez | I ZAHNARZT } IeSTOMBA 2263 — 52-8214f I RAYOS X i i PARA DENTOSE? f TELEF. ¿! VORANMELDUNG i Restaurant «Paso Paso 452 (al fondo) — T. E. 87-9259| Unter Aufsicht des Vaad Harabonim der Kehilla MITTAGS- und ABENDTISCH Anrichten von kleinen Festlichkeiten und Banketten VERLANGEN SIE OFFERTE f BERNARDO STERN und! JUAN JULIUSBURG ¡ ÄUSFUEHRUNG SAEMTLICHER j Malerarbeiten t CONDE 2318 T. 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