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Jüdische Wochenschau · 1960-02-16 · 1754 (16.2.1960) · p. Seite 6

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
21 (1960)
Issue
1754 (16.2.1960)
Date
1960-02-16
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German, Spanish
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6 — Max tec, 16 4« Febrero dt- I960 LA SEMANA ISRAELITA Año XXI. — No. 1754 CHAIL Eine neue Form der privaten Kapital. Beteiligung am Aufbau Israels Um es vorweg zu sagen: CHAIL kann, ebensowenig wie die Bonds-Aktion die „Campana U-nida pro Israel" ersetzen. Die „Campana" ist eine Steuer, z>u der jeder Jude im Rahmen seines Einkommens oder Vermögens verpflichtet ist. Dass diese Verpflichtung keine rechtliche sondern eine moralische ist, erhöht ihre Schwerkraft. CHATL ist eine Institution d,er Jewish Agency. Ihr Zweck ist, die Beteiligung von privatem Kapital am Aufbau Isiaels z-u erreichen. Sie ist von der Regierung Israels anerkannt und untersteht der Kontrolle der israelischen Nationalbank (Bank Leumi), die die Erfüllung ihrer Verpfl i eh tu n gen ü ber w' acht. Auf der 7. Seite der Jüdischen Wochenschau vpm 9. Febiuar I960 (THG-Seite) wurden die Beteiligungs-Bedingjunigen detailliert aufgeführ*. Sie sollen hier in gedrängter Foim wiederholt und erläutert werden. CHAIL hat zunächst 15.000 Obligationen von je 200 Dollar aufgelegt, von denen die Hälfte, also 7.500 Obligationen innerhalb von 25 Jahren ausgelost und zurückgenwhlt werden und zwar 300 in jedem Jahr. Die Zinsen von 5 Prozent werden dazu verwandt, um öh ausgelosten Obligationen mit Prämien auszustatten, varul zwar .erhält jeder Besitzer einer ausgelosten Obligation das DOPPELTE seiner Kaofsumme, d. h. 400 statt der eingezahlten 200 Dollar. Bei 9 der jährlich ausgelosten Obligationen ist der Gewinn sogar noch viel grösser. Diese 9 Obligationen werden, wie folgt, zurückgezahlt: zwei mit je 1.000 Dollar zwei mit je 2.500 Dollar zwei mit je 5.000 Dollar < zwei mit je 10.000 Dollar eine mit 25.000 Dollar Die Auslosung erfolgt in 3 Teilen von je 100 Titeln •und zwar am 15. Januar, 15. Mai und 15. September eines jeden Jahres. Die nicht ausgelosten Obligationen werden nach 25 Jahren zum Titelwert zurüekgezahlt. Es werden auch halbe Obligationen zu je 100 Dollar ausgegeben, die an allen Auslosungen mit der Hälfte beteiligt sind. Die Bezahlung kann in höchstens 4) Raten erfolgen. Um möglichst vielen Interessierten die Möglichkeit einer Beteiligung zu geben, wird versucht werden, Zeichner von noch kleineren Behagen zu Gruppen zusammenzuscbliessen wobei jeder Zeichner an der Obligation entsprechend seiner Beteiligung partizipiert. , In diesem Jahr findet die eiste Auslosung ausnahmsweise am 15. April I960 statt. Wer also die Chance dieser «isten Auslofung mitnehmen will, muss den Kauf der Obligation schnellstens realisieren. Nähere Auskünfte durch JEWISH AGENCY Seeciön JAIL, Lavalle 1464, 2. Stock (Tel. 40-7106) oder durch Ihre Organisation. Asoc. Filantrópica Israelita Eintragung für das ah 2. Mär* jeden Mittwoch von 15—17 Uhr oder nach telef. Vereinbarung T. E. 70-5627. NDERGARTEN (ganzodfc-r halbtägig) für allgemeine Büroarbeiten GESUCHT Asociación Filantrópica Israelita (Beaufsichtigung Schularbeiten) LUACH (Kalender) Dienstag, den 36. Februar Mittwoch, den 17. Februar Donnerstag, der 18. Februar Freitag, den 19. Februar Sonnabend, den 20. Februar Schabbat Haft Yeschayahu VI 1 Sonntag, den 21. Februar Montag, den 22. Februar Dienstag, den 23. Februar Mittwoch, den 24. Februar Donnerstag, den 25. Februar Freitag, den 26. Februar Sonnabend, den 27. Februar Schabbat MISCHPATIM Haft. II Könige XII 1—17. - Sonntag, den 28. Februar Montag, den 29. Februar Diensta, den 1. März Mittwoch, den 2. März 18. Schwat 19. Schwat 20. Schwat 21. Schwat 22. Schwat YITRO _ vn 6 — IX 5, « 23. Schwat 24. Schwat 25. Schwat 26. Schwat 27. Schwat 28. Schwat 29. Schwat — Par chat Schekallm - Neumond-Ankündigung 30. Schwat 1. Adar 3. Adar 3. Adar lllpi liPISlfll iilllÊi «IÉ I» <Ëém MM '±¡1 MM * A üémI K mmm «ÎlVA'kU-. mm an H, x im-âm? í M Is«®®; m m yh C., ’ u'W MâHÊêÊÊi, (S*—; mm HH » mm® ÈÊÊÊÊÊ ïsÉ$8§ M wmm Da* Ehrenmal *xxr ErinxiexiMig s*a die jüdischen Opf« in Bergen Belsen, »n dem kürzlich eine Gedenkfeier fend, hei der der wcfddculschc Bund«elre.r,r)er, Dr. Konrad Ädensusr, end Dr. N&chum G&Umenn, der* Präsident der Jüdischen Weltkongress«, das Wort ergriffen. DAS FERNSEHEN IN ISRAEL Tel Aviv. — Französische, belgische und britische Gesellschaften haben Vorschläge zur Errichtung eines Fernsehnetzes »n Israel eingereicht und sind bereit, sich auch einer Regierungskontrolle zu unterwerfen, wenn man ihnen gewisse Rechte wie Monopolisierung und ■ ähnliches mehr, zusichert. Die Regierungsbeamten, die sich mit diesem Problem beschäftigen, neigen im allgemeinen dazu, die Errichtung eines Fernsehnetzes in Israel einer ausländischen Gesellschaft zu übergeben, da sie auf die ausserordentlich hohen Kosten binweisen, die ein solches Werk erfordert. So würde ein Netz, das die dichtbesiedelten Gebiete des I Landes, d. h. Tel Aviv. Jerusalem und Haifa umfassi, 750.000 Dollar und 840.000 1L Telexdienst mit Israel Frankfurt a. M. — Vor kurzem wurde der Telex- (Fernscbreib)-Dienst mit Israel auf genommen. Der Verkehr wird über die Funklinien Tel Aviv—Jaffa—Wien abgewickelt. (AWZ) kosten. F-in Netz, welche« das ganze Land umspannt, würde 1.750.000.— Dollar und 1.500.000.— 1L kosten müssen. Die Spezialisten sind! der Meinung, dass mehr als 60 Prozent der für die Errichtung benötigten Materialien im Lande selbst herge* stellt werden können. Die Regierung wird übef all diese Pläne zu bescbliessen haben. (A\VZ) Sowjetunion baut Eisenbahn London. — Der Irak lässt von der Sowjetunion eine Ei. senbahnlinie zwischen Bagdad und Basra bauen. Das Abkommen über den Bau wurde vom Generaldirektor der irakischen Staatsbahn und dem stellvertretenden Direktor des sowjetischen A.useenhandeis - Unternehmens Technoexport unterzeichnet. Die neue Linie mit Normalspur soll die veraltete Schmalspurbahn zwischen den beiden Städten ersetzen. Der Verkehr auf der neuen rund 500 Kilometer langen Linie soll nach einer Bauzeit von zwei Jahren aufgenemmen werden. (AWZ) Stipendien der Claims Conference für das Studienjahr 1960/61 NACHRICHTEN AUS ISRAEL STEIGERUNG DES EXPORTS fl Die Ausfuhr betrug im Oktober 10.252.000 Dollar, gegenüber 8.220.000 Dollar im Oktober 1958. Der Export in den Monaten Januar bis Oktober 1959 belief sich auf insgesamt 146.994.000 Dollar in der entsprechenden Periode des Vorjahres. WASSERLEITUNG JARKON-NEGEW B Die Gesellschaft „Mekorot” bat vor kurzem einen weiteren Abschnitt der Lei. tung Jarkon-Negew B in der Länge von 11 km fertiggestellt. In diesem Abschnitt, vom Sohar Becken bis Gat wurden Röhren im Durchmesser von 71 Zoll verwendet. Die Fertigstellung der’ Leitung im kommenden Frühling wird es ermöglichen, den Siedlungen im Lachischgebiet zusätzliche Wassermengen zukommen zu lassen. GUTE AUSSICHTEN Verschiedene Untersuchungen haben gezeigt, dass gute Aussichten bestehen, grosse Wasser mengen in der Arava-Steppe, nördlich von Elat zu finden. Das Ergebnis der Versuchsbobrungen ist ein Brunnen, der in der Stunde hunderte Kubikmeter Wässer gibt, das als geeignet zum Trinken und Bewässern angesehen werden kann. Das Wasser wurde in einer Tiefe von 130 Metern unterhalb der Erdoberfläche entdeckt. REINIGUNG DER ABWAESSER IN HAIFA Kürzlich wurde die Pump. Station in der haifaer Anlage zur Reinigung der Abwässer zum ersten Male in Betrieb gesetzt. Die Anlage selbst wird bis Mitte 1961 die Arbeit aufnehmen und für Bewässerung und Industrie jährlich etwa 8,5 Millionen Kubikmeter Wasser liefern können. Sie wird auch die Lösung des schweren Problems des Wassermangels >m Naaman-Gebiet bringen. Bis jetzt wurden jährlich etwa 4.000.000 Kubikmeter guten Wassers aus den Naaman-Quellen von der Oel- Raffinerie, den „Chemicals and. Fertilizers” und anderen Industriebetrieben in der Haifabucht verwendet. Sobald die Kläranlage in Betrieb ist, wird sie Wasser an diese Industriebetriebe liefern, während das Quellwas. ser für Bewässerungszwekke zur Verfügung stehen wird. TEXTILFABRIK IN AFULE Tn der Industriezone von Afule wurde der Grundstein zu einer grossen Textilfabrik namens „Tabor” gelegt, die 150 Arbeiter beschäftigen und erstklassige, für den Export bestimmte Wären erzeugen soll. Círeulo Religioso Israelita BET ISRAEL Buenos Air« — Cond» 1345 CIRCULO MATRIMONIOS JOVENES Am Mittwoch, den 17. Februar, um 21 Uhr pünktlich: Treffen im Garten Pampa 3335. Nach eingegangener Mitteilung . beginnt — entsprechend dem siebenten Jahresprogramm — die Verteilung der' internationalen Stipendien für das Studienjahr 1960/61 durch die Claims Conference. Die Verteilung erfolgt an jüdische Opfer des Nationalsozialismus, die zur Ausübung des jüdischen Lehrerberufs, zu wissenschaftlichen Arbeiten auf jüdischem Gebiet'und jüdischer Kunst, Literatur und Soziologie befähigt sind. Im letzten Jahr kamen 178 Stipendien*" zur Verteilung, die sich auf 115.000 Dollar belaufen und zwar in Oesterreich, Belgien, Dänemark, Frankreich. Italien, Schweden, Schweiz, England, Jugoslawien, Nordamerika, Kanada, Argentinien, Brasilien, Uruguay, Australien und Südafrika. Die Bewerbungen müssen auf speziellen Formularen eingereicht werden, die im Büro der „Claims Conference”, 3 East 54 Street, New York 22, N. Y. USA erhältlich sind. Die Bewerbungen müssen der Claims Confe- •renee in New York bis spätestens 31. März 1960 zugestellt werden. Die Verteilung dieser Stipendien bildet einen Teil eines grösseren von der Claims Conference geleisteten Kultur- und jüdischen Erziehungsprogramms für den Wiederaufbau. Die Claims Conference erhält die zur Verteilung gelangenden Gelder auf Grund des in Den Haag im Jahre 1952 geschlossenen Abkommens mit der bonner Regierung. Nach langem, schweren, mit grosser Geduld ertragenen Leiden verschied mein geliebter Mann, unser lieber Vater, Schwiegervater, Giossvater, Schwager unu Onkel, Herr Julio Mayer (früher Worms a/Rhein) im 69. Lebensjahr, in tiefer Trauer: BERTA MAYER, geh. KAHN WALTER MAYER FABLO MAYER u. Frau MONIOUE JOCELYNE MAYER Buenos Aires, den 12. Februar 1960 Bernardo de Irigoyen 422, 1. Stock Die Beisetzung hat bereits stattgefunden. Nach kurzer, schwerer Krankheit ist beute mein geliebter, gütiger Mann, Herr Dr. Wilhelm Lustig (früher Gleiwitz O./'S.) im 74. Lebensjahr sanft entschlafen. GERTRUD LUSTIG, geb. GLASER und Familien: Dr. ERNST u. HANNA RUTH LUSTIG, Washington D. C. OTTO ERNST u. EVA HIRSCHLER KURT u. RENATE LOEWENSTEIN FRIDA MUEHLHAUSEN, geb. LUSTIG, Mittenwald FANNY GLASER, geb. LUSTIG LUCY GLASER IRENE, PETER, ROGER, FRAN2EL, CATHERINE ANN Buenos Aires, den 12. Februar 1960 Die Beisetzung hat bereits stattgefunden. Es wird dringend gebeten, von Beileidsbesuchen abzusehen.

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