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Jüdische Wochenschau · 1960-02-05 · 1751 (5.2.1960) · p. Seite 7

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
21 (1960)
Issue
1751 (5.2.1960)
Date
1960-02-05
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German, Spanish
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17SI I. No. 1751 Año XXI. SEMANA Viernes, 5 de Febrero de I960 Ein orthodoxes Rabbinat in Ungarn - ■; " ■ f uikl «wesen nsebaft M Jah. n> um ■n Bebeiden Kai. t der >. leg- 2U eileich ntrum ■emen eGeseien e Fijekts, l auf von ufen, der ihre rstögoge ahre brin- ¡A* tiM 80.-’ 60.- 20.- 40.- In Budapest wurde das orthodoxe Rabbinat mit einem Bet Din wieder eingeführt. Ihm gehören an: Rabbiner Jeno Schuck von Miskolcs und die budapester Rabbiner M. Weisz, J. Groszberg, S. Benedikt sowie F. Kohn von Papa, Rabbi A. Frankfort von Debrecen und D. Lazarovits von Hogyesz wurden später kooptiert. Bei der Eröffnung wies Präsident Endre Sets darauf hin, dass die orthodoxen Juden eine erhebliche Rolle in der Aufrechterhaltung der religiösen Arbeit in Budapest spielen; es lebten jetzt etwa 100.000 Juden in Ungarn. Im Radio Budapest fand eine Diskussion über den An'isemitismus statt. Der Sprecher führte aus. dass es immer noch Leute in Ungarn gebe, die faschistischen Synagoge für die Karäer Tel Aviv. — In Aschdod Jam wurde eir.e Synagoge für die Karäer geplant. Der Grundstein ist bereits gelegt. Es verlautet, dass bereit* 120 karäische Familien in diesem Hafen wohnen, der noch im Ausbau begriffen ist. Die meisten Karäer in Israel kamen nach der Suezkrise aus Aegypten. Einige waren, französische Staatsangehörige, andere waren staa. tenios. Ansichten huldigen und Anhänger von Rassentheorien seien. Zufolge des sozialistischen Regimes sei es ausgeschlossen, dass es wieder Ghetti oder Deportationen von Juden geben könne. Weder die Regierung noch eine Partei glaube, dass es nochmals zu antisemitischen Aktionen komme. Wenn man mit dem Volke über jüdische Fragen spreche, so heisse es immer, dass die Juden a^e höheren Positionen besetzten, dass alle Abteilungsvorsteher und Leiter von Unternehmen Juden seien und diese die Handarbeit scheuen. Wenn man aber je manden um konkrete Angaben ersuche, so höre man nur, dass man darüber nichts wisse, aber im Prinzip geger Juden sei. Der Kommentator forderte die Bevölkerung auf die Menschen nach ihrem persönlichen Charakter zu beurteilen, wie sich dies in einer sozialistischen Gesellschaft gehöre. In der ungarischen Presse wird zugegeben, dass in der Provinz Komarow nach antisemitische Tendenzen vorhanden sind; dies sei sowohl , bei der Intelligenz, in der i /kleinen Bourgeoisie und sogar in der Arbeiterklasse der Fall. Der Aufstand von 1956 sei eine Folge einer solchen bourgeoisen Denkweise gewesen. Die Zeitung verlangt eine offene Diskussion, um derartige Erscheinungen zu bekämpfen. i<mm tf*y£m£T COMITE CENTROEUROPEO Corrientes 2294 — VI. Stock — T. E. 49-2695, 48-5693 „Der glücklichste Tag meines Lebens” (AUS DER AUTOBIOGRAPHIE VON AMOS CHACHAM) Der „Champion” des Bibel-Wettbewerbes erzählt, dass sein Vater schon dem kleinen Jungen das Wesen des Keren Kajemeth Leisrael darzulegen versucht habe, in Worten und Redewendungen, die »einem kindlichen Alter angepasst waren. D:r KKL hat daher, so schreibt Amos Chaeham, einen besonderen Platz in seinen Kind h eit ser i nn er ungen, die einem schattigen Hain inmitten einer brennenden Wüste gleichen würden. Dann fährt er fort: ..Lange Zeit hindurch pflegte ich gerade dann auf die Strasse hinauszugehen, wenn ich wusste, dass es ein KKL-Sammeltag war, sodass Meine innigstgeliebte Frau, unsere herzensgute Mutter und aufopfernde Tochter, Frau Hannelore Nussbaum | gdb. K&tz wurde im Alter von 33 Jahren plötzlich aus unserer Mitte gerissen. In tiefer Trauer; MANFRED NUSSBAUM , SILVIA und RICARDO NUSSBAUM GUSTAV XATZ und Frau PAULA gab, BLECH Las Palmeras, Santa Fe f(9. Januar 1960 Ein unerbittliches Schicksal riss Frau HANNELORE NUSSBAUM, geb. Katz aus unserer Mitte. Durch ihr freundliches Wesen und stete Hilfsbereitschaft wird ihr unser ewiges Andenken sicher sein. IHRE FREUNDE AUS LA JUANITA 30. Januar 19®) N A C H R U F Einen grossen Verlust erlitt unsere kleine Gemeinde durch das plötzlich Ableben unseres lieben, unvergesslichen, langjährigen Präsidenten und Ehrenpräsidenten, Herrn MAX FRITZLER Durch seine selbstlose und segensreiche Tätigkeit wird sein Name unlöslich mit der Gemeinde HO- GAK SOCIAL LA JUANITA verbunden sein. Las Palmeras, im Januar 1960. mí LUACH (Kaleader) Freitag, den 5. Februar J, Sehwat Sonnabend» dem 4L Februar <8. Schsrat Sehahbat BO — Haft.: Yirmeyahu XLVI 13—28 Sonntag, den 7, Februar 9, Sehwat Montag, den *, Februar IQ. Scbwat Dienstag, doe *„ Fezruar 1L Sebwal Mittwoch, den W. Februar lz. Scharst Donnerstag, dm 11, Februar 3S. Scbwat Freitag, den ML Februar 34, Sehwai Sonnabend, dm 13, Februar 1$. Sdawat Schab!»* SCHIRA BESCHÄL-ACH Hafitata: Siebter IV 4 — V. M Gbsmiseha Assar b'Ssdawat {Neujahrsfest der Bäume) Chamischa Assar b’Schwat-Feier des KKL auf den Weekendplätzen Wie alljährlich, veranstaltet der KKL au eh in d ie; em Jahre die traditionelle Feier des 15. Schwat (13. Februar) am Scxnnlag, den 14. Februar, auf -den Wochenendplätzen der angeschlossenen Organisationen und zwar der JKG in Olivos und Banfield, der NCI jn Olivos und des „Bar Kochba" an Moreno. War bitten alle Freunde des KKL, dazu beizutragen, i dass dieses Fest, das in Israel vor allem von der Ju-; gend begeistert gefeiert wird, an diesem Tage gut besucht ist. Bei ungünstigem : Wetter findet die Veranstaltung am darauffolgenden Sonntag statt, Spenden für den KKL: Anlässlich der Verlobung von Fri. Vera Grâce Neumoon mit Herrn José Kernlos wurden $ 2.300.— gesammelt, wofür Bäume in den Wäldern des KKL erworben worden sind. Die Sammlung anlässlich der Barmizwah von Carlos Albert Hecht ergab 1.580.— Pesos, wofür die Eintragung in das Sefer Barmizwah erfolgte. Eine wichtige Mitteilung : Wir benachrichtigen alle unsere Freunde, dass im Moa-1 Februar unser Büro, wegen Urlaub des Personals, nur nachmittags von 14.30 bis 16.36 Uhr geöffnet seiu wird. Unser Telegrammdienst : Immer, "wenn Sie den Wunsch haben, ein KKL- Telegramm aufz-ugeben, um Verwandte und Freunde mit Baumpflanzungeil zu be_ schenken bezw. zu ehren, woöen Sie bitte eine der folgenden Telefonnummern »h- ■rufen: 76-993! 73-4916 48-7094 54-aa® 76-1366 (FistoiforerJÄ 48-3695 (Sekretariat? 48-5683 I ich eine Münze in eine mir j vorgehaltene KKL-Büchse .werfen und mir ej0 Papierfähnchen ins Knopfloch sLecken lassen konnte. Der Tag, an dem ich erstmalig einen KKLKaiender erhielt, war der glücklichste Tag meines Lebens, und von da an warte ich ungeduldig jedes Jahr auf den neuen Kalender. Die erste Landkarte, die vor mir sah, war die des KKL-Kalenders. Auch die Grundbegriffe des Kalenderjahres und die erste Kenntnis meines Heimatlandes konnte ich daraus schöpfen. t Besonderes Vergnügen machj te es mir, die Zahlen -der vom KKL erworbenen Du- I nam Boden zusammenzureehnen. Ich sammelte die Kalender mehrerer Jahre, schrieb die Ziffern der Käufe jedes Jahres ab und verglich sie mit den neuen Zahlen. Aehnlich addierte und subtrahierte ich Ziffern über Einwanderung ins Land und verglich diese mit dem Tempo des Bodenerwerbs. Auf diese Weise lernte ich also Arithmetik. Und so hat sich der Keren Kajemeth einen besonderen Platz in meinem Herzen erworben.” Midraschim zum Wochenabschnitt: Bo 2. B. M. X, 1 — 3CIII, 1« Vor dem Auszug aus Aegypten „Und Mosche erhob seine Hand zum Himmel und cs war dichte Finsternis drei Tage lang im ganzen La: d Aegypten. Und sie sahen einander nicht drei Tage; aoer die bne Israel hatten Licht in ihren Wohnstätten. ’ — Es gab im Volke Jisrael Verräter, die Schutzpatronen unter den Aegyptern gefunden hatten. Sie genossen Reicotum und Ehre und wollten nicht ausziehen. Da überlegte uer Heilige, gelobt sei er: „Wenn ich diese vor aller Au»en strafe und töte, werden die Aegypter sagen; ..Wie ü er uns die Plage gekommen ist. so hat sie auch jene getroffen.” Darum brachte Gott drei Tage lang Finsternis üter Aegypten, während die bne Israel die von Gott gesch -<- genen Verräter begraben konnten, ohne dass es ihre Feinde sahen. Während der dreitägigen Finsternis konnten die bne Israel in die Häuser der Aegy pter gehen und alle inie Kostbarkeiten sehen. Als Gott ihnen vor ihrem Auszug sagte ein jeder, Mann oder Frau, leihe von den Aegyptern goldene und silberne Gefäsee, konnten sie zu »e.a Aegyptern sprechen: „Leih mir dieses, leih mir jen *. Doch diese sagten: „Das besitze ich nicht!”, worauf ai-2 Jisrael antworteten: „Ich weiss, dass du es besitzest; es steht da, es sieht dort.” Da sagten sich die Aegypter: „Wenn die Juden uns betrügen wollten, so bätten s’C sich unseren Besitz in der dreitägigen Finsternis nehun a können, ohne dass wir es merkten/’ Und sie „heben'’ ,hnen die silbernen und goldenen Gefässe. är „Es war um Mitternacht und Gott schlug jeden Erstgeborenen in Aegypten — vom Erstgeborenen Pharaos, der auf dem Throne sitzt, bis zum Erstgeborenen des Gegangenen. der im Verlief« sass, und alle Erstgeburt des Viehes ... Und Pharao rief nach Mosche und Aaron* „Auf, zieht hinweg aus meinem Volke!” — Pnarao weckte alle seine Diener auf, ging mit ihnen in die stockfinsteren Strassen Aegyptens und fragte verzweifelt: „Wo ist Mosch, wo wohnt er?" Da spotteten seiner die bne Israel und fragten ihn: „Wohin geht der grosse Pharao?” Er cat sie; „Ich suche Mosche; wo wohnt er?” Da sp.elbm sie mit ihm in der Finsternis; „Da wohnt er, grosser Pharao! — Dort wohnt e'.” Aber Pharao konnte nichts ¡*eaen. Mosche hörte das Schreien, und er stellte sich Pharao. „Zieh hinweg aus meinem Volk!" bat iha Pharao. Doch Mosche antwortete ihm: .Sind wir Diebe, dass wir im Dunkel der Nach' uns davon machen? Gott bat uns befohlen: Bis zum Morgen werdet ihr nicht ausziehen. Und so werden wir nur ausziehen vor den Augen der Aegypter, mit erhobener Hano!” Campana llnida pro Israel JEDEN TAG kommen neue Einwanderer nach ISRAEL JEDEN TAG geht das AUFBAUWERK weiter in ISRAEL JEDEN TAG steht die EINHE1TSKAMPACIVE im Dienstei ISRAELS.! AfutahxiesteHen: CAMPAÑA UNIDA PRO ISRAEL Comité Centroeuropeo SARMIENTO 2376, III T, E. 47-3820 int 13 tmd sámtíídie afigeschtossenen Gemeiadeii uad Orgattisationen

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