Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 21 (1960)
- Issue
- 1751 (5.2.1960)
- Date
- 1960-02-05
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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8 — Viernes, 5 de Febrero de 1960 LA SEMANA ISRAELITA Nueva Comunidad Israelita Secretaría: ARCOS 2319 - Sinagoga Chaim Weizmann: Rabino Hanns Hart T. E. 73-0281 ARCOS 2319 T. E. 73-3180 GOTTESDIENST CHAIM WEIZMANN SYNAGOGE: Täglicher Gottesdienst: Morgens: 7 Uhr Abends: 19 Uhr Sonntags u. staatl. Feiertage: Morgens: 7 Uhr 30 Abends: 19 Uhr Gottesdienste: „Schabbath BO” Freitagabend: 19 Uhr Schabbosmorgen: 9 Uhr Minchah und Maariw: 20 Uhr 20. Schabbosausgang: 20 Uhr 38. Rabbinat: Nach aller Voraussicht wird sich Herr Rabbiner Harf Anfang der kommenden Woche wieder in Buenos Aires befinden und seifte Amtstätigkeit aufnehftten. Sekretariat. Bürostunden wie folgt: Montag bis Donnerstag: Von 8—12 und von 17—20 Uhr. Freitag: 8—12 Uhr. Kulturarbeit: Wir teilen mit, dass der Gemeinderabbiner seine Vortragsreihe „Wir lesen die Bibel” am Mittwoch, den 10. Februar, forsetzen wird. Die Veranstaltung findet im Gemeindehaus Arios 2319 statt und beginnt pünktlich um 2*1 Uhr. Golden Age Club: Veranstaltung am Montag, den 8. Februar 1960. Festsäle j Gemeindehaus: Vermietung für Festlichkeiten jeder Art. Auskü ifte im Sekretariat. Oekonomie: i i; (KOSCHER) Auskünfte: Frau Nagel T. E. 70-2245 — Frau Gottfeld 70-0603. Asociación Religiosa Concordia Israelita Mold*« 2449 — T. E. 73-8719 GEBETZEITEN Schabbos BAU Freitag, den 5. Februar: Eingang: 19 Uhr 30 Samstag, den 6. Februar: Schacharis: 8 Uhr 30 1 Gemoro Schiur: 18 Uhr Raschi Schiur: 19 Uhr Minchoh: 19 Uhr 30 Ausgang: 20 Uhr 38 Wochentage: Sonntag: Schacharis 7 Uhr Montag bis Freitag: Schacharis: 6 Uhr 30 Montag bis Donnerstag: Minchoh: 19 Uhr 40 GOLDEN AGE CLUB: Die nächste Zusammenkunft findet am Montag, den 8. Februar 1960 um 16 Uhr 30 in der Arcos 2319 statt. Glückwunsch-, Blumen-, Geschenk- und Beileid- ABLOESUNGEN zu Gunsten der Asoc. Filantrópica Israelita ¡Cangallo 1479 1 40-4900 — 40-9535 ACE ACE Anmeldungen für die Ferien-Kolonie der Arbeitsgemeinschaft in „LOSCARDALES” Noch einige Plätze für Februar Anmeldungen im Sekretariat der Achdus Jisroel, Moldes 2449, von 9—12 und 16—20 Uhr Beth Hamidrasch CERRITO 774 GEBETZEITEN Schabbos BAU Freitag, den 5. Februar: Eingang: 19 Uhr 30 Samstag, den 6. Februar: Schacharis 9 Uhr Anschliessend an das Gebet Raschi Schiur. Gemoro Schiur: 18 Uhr 30 Minchoh: 20 Uhr Ausgang: 20 Uhr 38 Wochentage: Von Sonntag ojs Freitag: Schacharis 7 Uhr. Circulo Religioso Israelita BET ISRAEL Buenos Aires — Conde 1348 GOTTESDIENST am Schabbat BO 5./6. 2. 1960 Freitagabend um 19 Uhr Sonnabend früh 8 Uhr 30 Barmizwa: Pedro Luis Gutheim. GOLDEN AGE CLUB Nächste Veranstaltung am 8. 2. 1960 um 16 Uhr 30 in Arcos 2319. Araoz 2854 T. E. 71-9059 SOMMERBUEHNE IN OLIVOS Auf vielfachen Wunsch wiederholen wir die köstlichen 3 Einakter von Curt Götz — wahre Perlen der Lustspielliteratur: „Lohengrin”, „Minna Magdalena” und „Der Hund im Hirn” mit der Premierenbesetzung: Bruno Arno, Hanka Dowinska, Lily Wiehert, Max Kloss, Max Wächter, Rainer Klingenfuss und Friedrich Gaismar. Regie: Jacques Arndt, am Dienstag, den 9. Februar, um 21 Uhr für Mitglieder und Gäste. Vorverkauf und telefonische Reservierung im Sekretariat heute, Freitag, von 10—16 Uhr, Montag von 13 bis 20 Uhr und Dienstag von 13 bis 16 Uhr sowie an der Abendkasse in Av. Lib. Gral. San Martin 2861, Olivos. Año XXI. — No. 1751 rinzak s. 1 Am 28. Januar v. J. verstarb der Präsident der Knesset und israelische Politiker Josef Sprinzak, der zu den Gründern und Erbauern des jüdischen Staates gehört und in der Mapai und Histadrut eine führende Rolle gespielt hat. Er widmete sich seit seiner frühesten Jugend der zionistischen Arbeit und war einer der Gründer des Hapoel Hazair. Er ging mit der zweiten Alija von Russland nach Erez Israel, wo er als Chaluz auf dem Lande arbeitete. Sprinzak war einer der Mitbegründer der Histadrut. der grössten Gewerkschaft Israels, als deren Generalsekretär er jahrzehntelang wirkte, und Mitglied der Weltexekutive der Zionistischen Weltbewegung. Er gehörte zu den Unterzeichnern der Gründungsur) künde des Staates. Seit 1950 war der Verstorbene Präsi- I ||S;:; dent der Knesset gewesen und in dieser Eigenschaft besuchte er vor einigen Jahren auch Argentinien, um die freundschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern zu vertiefen. NACHRICHTEN AUS ISRAEL KEHILLA PASTEUR 633 T. E. 47-9096—99 Die Kehilla bittet alle Mitglieder» ihre Beiträge entsprechend erhöhen zu wollen. Die Jüdische Gemeinde fordert alle deutschsprechenden Juden auf» der Kehilla oh Mitglieder oder Protektoren beizutreten. Es ist die Pflicht eines jeden Juden, der Jüdischen Gemeinde von Buenos Aires als Mitglied anzugehören. Informationen und Antragsformulare in unserem Büro» Pasteur 633, 1. Stock. ZITRUSEXPORT Seit Beginn der Saison bis 15. November 1959 sind 84.786 Kisten Zitrusfrüchte exportiert worden. BANANENAUSFUHR Die erste Sendung von Bananen ist im Oktober nach Griechenland und Malta abgegangen. Man hofft, dass die Bananenausfuhr 1959 insgesamt 3.000 bis 3.500 Ton. nen beträgt, gegenüber 2.260 Tonnen im Vorjahr. Die Ernte-Vorhersage für diese Saison ist 32.000 bis 34.000 Tonnen. GLADIOLEN AUS JOTWATA Vor kurzem wurde ein Vertrag zwischen der Siedlung Jotwata und der Gesellschaft für landwirtschaftlichen Export über die Ausfuhr von Gladiolen unterzeichnet. Die Gladiolen sollten gegen Weihnachten ins Ausland versandt werden. In Jotwata werden Blujmen auf fünf Dunam Boden gezüchtet. Vor einem Jahre wurde der erste Versuch unternommen, Gladiolenzwiebeln ins Ausland zu schicken. Nachdem er gelungen ist, will man nunmehr den Export erweitern. 17.000 TONNEN GEMUESE Die vom Keren Hajessod gegründeten neuen Siedlungen haben im Laufe der letzten Monate 17.000 Tonnen Gemüse, sowie 7.000 Tonnen Kartoffel und 3.000 Tonnen Obst auf den Markt gebracht. STUDENTEN AM TECHNION Mehr als 2.000 Studenten, hiervon 400 in ersten Semester, haben bei Beginn des neuen akademischen Jahres ihre Studien am Technion in Haifa aufgenommen. Die verhältnismässig grösste Zahl von Studenten hat an den Fakultäten für Maschinen und Elektronik inskribiert. Abgesehen von den neuen Studenten im ersten Semester wurden dieses Jahr in verschiedenen Kursen am Technion mehr als 50 Neueinwanderer — hauptsächlich aus Rumänien — aufgenommen. Sie h,aben einen „Ulpan” (intensiven Lehrgang für Hebräisch) und besondere Vorbereitungskurse absolviert, die für sie vom Technion organisiert worden waren. WASSER VOM KINNERET- SEE ZUM NEGEW Die Gesellschaft „Tahal”, die sich mit der Planung der Landeswasserleitung befasst, ist im Begriff, im Ausland die Einrichtung für eine grosse Pumpstation am Kinneretsee zu bestellen. Die Kapazität dieser Anlage wird sehr gross sein und es ermöglichen, in der Sekunde 13 Kubikmeter Wasser zu schöpfen. Sie wird das Kinneret-Wasser in eine Höhe von 260 Metern über dem Spiegel des Sees bis zum Jordankanal heraufpumpen. Von dort wird das Wasser von selbst infolge der Gravitation mittels eines Tunnel-Netzes und offenen sowie gedeckten Kanälen nach den Siedlungen in Judäa und im nördlichen Negew fliessen. Ein 87. Geburtstag London. — Am 87. Ge burtstag von Reverend Jacob K. Goldbloom versarrimelten sich die Zionisten Londons und viele andere Persönlichkeiten der englisch . jüdischen Gemeinschaft. Rev. Goldbloom wur. de als der „stabilisierende philosophische Vater der Zionistischen Föderation” bezeichnet. Bei der Feier wurde ein Porträt des Jubilars enthüllt, das die Föderation in Auftrag gegeben hatte. Gratulationen von Ben Gurion. Nachrm Goldmann, Abba Eban, Avraham Harman, Elianu Elat, Berl Locker, Is. rael Sieff und weiterer Persönlichkeiten aus Israel und England trafen ein. (AWZ) Neue Synagoge in Bremen Bonn. — Wilhelm Kaiser, Senatspräsident der freien Stadt Bremen, legte den Grundstein zu einer Synagoge, die gleichzeitig ein Kulturzentrum sein wird. In Bremen gibt es eine jüdische Gemeinde mit 150 Seelen. Kaiser erklärte, die Finanzierung des Projekts, dessen Kosten sich auf den Gegenwert von 330.000 Dollar belaufen, sei ein Bemühen der Stadt, die dadurch ihre Trauer um die Zerstörung der alten Synagoge durch die Nazis im Jahre 1938 zum Ausdruck bringen wolle. (ITA) ISRAEL - BRIEFMARKEN AN WIEDERVERKAEUFER — ALLE NEUAUSGA¬ BEN ZUM OFFIZIELLEN PREIS Agencia Filatélica oficial del Estado de Israel, VIAMONTE 550, I/B — Buenos Aires, Rep Argentina | I ntinnj WIR BITTEN unsere Leser auf diesem Wege, von der Möglichkeit direkter Ueberweisung der fälligen Abono-Gebühren frdl. Gebrauch machen zu wollen. Direkte Einsendung des Abono-Betrages in SCHECK — GIRO — BONO POSTAL LA SEMANA ISRAELITA PueYnedon 2190, l9 izq. Capital Hierdurch überweise ich Ihnen den Betrag von m$n . aus nachstehender Abrechnung. In Erwartung Ihrer Quittung begrüsse ich Sie (Name) (Adresse) N. B.: Wir bitten, Einzahlungen zu richten an: LA SEMANA ISRAE¬ LITA. 1. u. 2. Quartal 1959 m$n 80.- Jahr 1959 .. m$n 160.- 1. u. 2. Quartal 1960 m$n 120.- Jahr 1960 .. m$n 240.- (Niclit gewünschte Zahlung bitte ausstreichen)