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Jüdische Wochenschau · 1959-12-31 · 1743 (31.12.1959) · p. Seite 3

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
20 (1959)
Issue
1743 (31.12.1959)
Date
1959-12-31
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German, Spanish
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v Jueves, 31 de Diciembre de 1959 JÜDISCHE WOCHENSCHAU Añ# XX. — No. 1743 — 3 i Oesterreichisches Versicherungsgesetz i Es erscheint notwendig, die Aufmerksamkeit der Emigranten aus Oesterreich ' ehf die Bestimmungen des Gewerblichen - Selbständigen - Pensions _ Versicherungs-Gesetzes (GSPVG) z,u lenken, die nicht allgemein bekannt zu sein scheinen. Dieses Gesetz wurde im Dezember 1957 erlassen (BG- Ml. 297/57) und im März 1959 (BGBl. 65/59) in einer für die Naziopfer bedeutsamen Weise novelliert. Das Gesetz hat ein, die Sozialversicherung der Angestellten und Arbeiter ergänzendes, umfassenden System der Sozialversucherung der selbständigen Gewerbstätigen geschaffen. Unter anderem sieht das Gesetz vor: 1) Renten für den Fall der Erwarbsunfähigkeit, 2) Altersrenten bei Erreichung des 65. Lebensjahres (bei Frauen 60. Jahres), sofern der Versicherte, die im Gesetz vorgeschriebene War- RESULTAT DES CARLTON- PREISAUSSCHREIBENS! En Buenos Aires, a los diez y ocho días del mes de Diciembre de mil novecientos cincuenta y nueve, siendo, las 19.15 horas, con la presencia del Sr. Santos Aulicio, en presentación de Ernesto Koppel & Cía, Abierto el concurso en la presencia de los testigos: Sra. Leonilda A. Barbieri de Juan; L. C. N° 3258316 y el Sr. Eugenio Wittenberg, L. E. N9 0877401, domiciliados en las calles Uruguay 634, 29 Piso C de ésta Capital y en Bdo. de Irigoyen 606 del partido de Quilmes (Pcia. de Bs. Aires) se realiza el sorteo extrapéndose veintisiete números de un total de quinientos ochenta y nueve; correspondiendo los premios del 1 a 27 en el siguiente orden: 175 — 439 — 400 — 248 — 222 — 575 300 — 484 — 467 — 569 — 289 — 282 — 55 — 219 — 133 — t 529 — 363 — 43 — 155 — 174 — 141 — 494 — 577 — 87 — 275 — 89 — 270. — Con lo que terminando el acto siendo las diez y nueve y treinte horas. (Unterzeichnte von den Obengenannten). 1. Preis: 1. Massanzug im Werte von m$n 5.500.—, G. Gruen, J. Hernández 4426, Munro. 2. Preis: 1 Masskonfektionsanzug im Werte von $ 4.200, M. Frosch, Av. Maipó 321, K. Vte. López. 3. Preis: 1 Gabardinmantel im Werte von $ 2.500.—, G. Meier, Holanda 2698, Ituzaingó. 4. Preis: 1. Tigerzwirnanzug im Werte von $ 2.200.—, M. Schnitzeder, Av. Parral 1113, 2? D. 5. Preis: 1 Tropicalanzug Stabiloform $ 2.100.—, P. Troiani, Puyerredón 1650. 6. Preis: 1 Leinenanzug Stabiloform im $ 2.000.—, Wolfgang J. Seipel, Avellaneda 940, Florida. 7. Preis: 1 Sportkombination im Werte von $ 1.750.—•, Ing. J. Demharter, Sinclair 3234. 8. Preis: 1 Regenmantel i. W. von $ 1.300.—, Kurt Heisler, M. Fernández 1375, Rem. de Escalada; 9. Preis: 1 Sportsakko i. W. von 850.—, S. Rosenthal, Arroyo 804; 10. Preis: 1 Sportsakko i. W. von $ 750.—, Augusto P. Didjurgis, M. Rivadaväa, Burzaco. 1. Preis: 1 Sportsakko i. W. von 650.—, M. Altman, Sarandi 31. 12. Preis: 1 Sportsakko i. W. von 550.—, Jorge Proegler, Av. Maipü 481, V. López. 13. bis 27: Je eine Poplin. oder andere Hose im Worte von $ 450.—, Juan Bartenstein, Arenales 2561, Florida — Erico Nettl, Thames 2460 — Pablo Leinung, San Juan y Paso, Ing. Maschwitz — Franz von Forst, Arenales 3436 — Max Schmidtlein, Galle 48 Nr. 555, Miramar — Hubert Hölzerner, Urquiza 614, V. López — Gerda Richter, Quintan 250, Villa Ballester — Alicia Geidert, Palermo bajo, Calle 1 765 Córdoba — S. Zuntz, Cangallo 2759 — Rudolf J. Maier, Falucho 640, Villa Ballester — Dr. Karl Kost, Chile 1407 — Carlotta K. de Fröhlich, Calle 27 Nr. 1846, Miramar — Richard Jäckel, Triunvirato 2980, Munro — Carlos Juan Fröhlich, Calle 27, Nr. 1846, Miramar — Tilli Baer, Saujil 167, Dep. M. Wir danken allen Teilnehmern auf das herzlichste. i. W. Werte La valle 870 T. E. 35-1110 AUTO - REPARATUR . WERKSTATT „BEÑO“ BEÑO HÜTSCHNECKER Arda. CONSTITUYENTES 4902 (Eeke Mottroe) T. E. 51 - 2205 tezeit erfüllt hat und nicht mehr selbständig erwerbstätig ist. Es ist unmöglich im Rahmen dieses Artikels auf alle Details einzugehen. Bemerkt sei aber, dass die Wartezeit, die für die meisten Emigranten in Bezug auf Altersrente in Betracht kommt, 180 Versicherungs - Monate ist. Diese Wartezeit muss innerhalb der letzten 20 Kalender, jahre vor dem Stichtag sein. Als Stichtag gilt der Zeitpunkt der Antragstellung auf Zuerkennung der Altersrente. Die Antragstellung kann natürlich erst bei Erreichung der Altersgrenze und Aufgabe der selbständigen Tätigkeit erfolgen. Als Versicherungsmonat gilt jeder Monat einer Beitrags- oder Ersatzzeit. Für die Naziopfer sind von allergrösster Bedeutung die Bestimmungen des Paragraphen 62 (1) des GSPVG in der Fassung der Novelle von März 1959, wonach als Ersatzzeiten, für die demnach keinerlei Beiträge geleistet werden müssen, insbesondere gelten: i) nach Vollendung des 24. Lebensjahres im Gebiete der Republik Oesterreich zurückgelegte Zeiten einer selbständigen Erwerbstätigkeit, die bei früherem Wirksamkeitsbeginn dieses Bundesgesetzes die Pflichtversicherung in der Pensionsversicherung nach diesem Bundesgesetz begründet hätte. ii) Zeiten vor dem 1. 4. 1959 in denen der Versichervon ' te aus politischen oder religiösen Gründen oder aus von 'Gründen oer Abstammung, jauch wegen Auswanderung aus den angeführten Grünj den, daran gehindert war, | seine selbständige Erwerbstätigkeit im Sinne der Z. (i) fortzusetzen. iü) Zeiten, in denen der Versicherte im Zeitraum vom 1. Januar 1939 bis 9. Mai 1945 durch behördliche Massnahmen an der Ausübung seiner selbständigen Erwerbstätigkeit gehindert war. Praktisch werden daher fast alle Naziopfer in der Lage sein, die Erfüllung der Wartezeit im Wege von Ersatzzeiten nachzuweisen. Angaben über die Höhe der derart zustehenden Pensionen können nicht gemacht werden, da die recht komplizierten Bestimmungen des Gesetzes eine Kalkulation für jeden Einzelfall erforderlich machen. Im allgemeinen sind die Pensionen, wenn der Stichtag schon eingetreten ist oder in den nächsten . Jahren ein treten wird, etwas kleiner als in der Angestelltenversicherung. Es ist dabei zu berücksichtigen, dass die Pensionsversicher’ungsanstalt der Gewerblichen Wirtschaft erst vor zwei Jahren ihre Tätigkeit ohne irgend welche Prämienreserven begonnen hat. Es ist jedoch zu bemerken, ■dass gemäss den Bestimmungen des Paragraphen 37 des Gesetzes die Leistungsansprüche ruhen so lange der Anspruchsberechtigte sich im Auslande aufhält. Personen, die noch österreichische Staatsbürger sind, können die Bewilligung zum Auslandsaufenthalt von der Pensionsversicherungs - Anstalt der Gewerblichen Wirtschaft erteilt werden, doch ist dies bisher nur in wenigen Fällen erfolgt. Praktisch hat sich daher das neue Gesetz einstweilen nur zum Vorteil derjenigen Naziopfer ausgewirkt, die in Oestererich die Verfolgungszeit überlebt haben oder dorthin zurückgekehrt sind. Die Situation ist also die gleiche, wie sie vor sechs Jahren in Bezug auf die Ver. Sicherung der Angestellten wra. Erst im Jahre 1954 ist es in Verhandlungen zwischen den Sozi a 1 versieb e - rungs - Experten des Committee for Jewish Claims Austria und der österreicbi- LA SEMANA ISRAELITA BISEMANARIO INDEPENDIENTE Bs. Aif«l — PUEYRREDON 2186, 1» iaq. — T. E. 83.2613 30. Kislew 5720 31, Dezember 1959 sehen Regierung gelungen, die Diskriminierung gegen diejenigen, die Oesterreich unter dem Nazidruck verlassen mussten, zu beseitigen. Die Rechte der Naziopfer im allgemeinen und derjenigen, die emigriert sind, im Besonderen wurden sodann in den Paragraphen 500—506 des A-SVG verankert. Das Committee for Jewish Claims on Austria ist nunmehr benung der Pension bei der Pensionsversicherungs _ Anstalt der Gereblichan Wirtschaft, Berggasse 16, Wien IX., einreichen. Auch wenn die Pension vorerst noch wegen Ausländsaufenthalt ruht, wird Zeit erspart und vor allem der Stichtag (siehe eben) festgelegt werden, wenn die betreffenden Personen schon jetzt — sofern sie das pensionsfähige Alter erreicht strebt, auch die sich aus ' haben dem GSPVG ergebende Dis- . kximmierung zu eliminieren. Gewiss werden Schwierigkeiten zu überwinden «ein, doch kann man mit Zuversicht erwarten, dass auch diese gerechte Forderung durchgesetzt werden wird. In der Zwischenzeit wird empfohlen: a)dass alle Emigranten, die auf Grund des GSPVG Pensionsansprüehe haben, in Briefform um die Zuerkendie Festsetzung und Zuerkennung der Pension beantragen, j b) dass alle Emigranten, , die noch österreichische : Staatsbürger sind, bei der j obigen Pensions - Versicherungsanstalt um Bewilligung! des Auslandsaufenthaltes einkommen. Dr. C. Kapralik. Auskünfte erteilt das Büro der URO in Buenos Aires, Pasteur 633, 5. Stock. limMtt grato smbieftie. com« iodos los de U cm, titi unid« I ta muiviUoH gern* df tekrss *mm mn At cito rm unaiOMft r \ J M9AMÂÏB ** ep/rco fóc «/mente o pincel O' o tod/Ho» 3# mvelo coa ropide», y no dejo morco* de pincel do* mofo perfecto*. »wove*, oferciepefo 1 i'! de* jr Jovobfé«. ESTUDIO JUCO INTERNACIONAL V - nmn •miHaipm: Juan Schottlaender VwM«lMniB9M j»tk» Art — JUNCAL 2170 T. E.: 82-1732 Dr. Hardi Swarsensky Aguato« Europeos t*€Íu#ivame«te Sprechstunden: Dienstag, Mittwoch n. Freitag v. 15—19 Uhr Herzl-Jahr Jerusalem. — Die zionistische Exekutive besprach verschiedene Projekte für die Durchführung des Herzl-Jahres anlässlich des 100. Geburtstages des Gründers der Zionistischen Organisation. U. a. soll ein Herzl- Museum auf dem Herzl- Berg eröffnet werden. Die Veröffentlichung verschiedener Broschüren und Bücher ist ebenso wie die Durchführung verschiedener grosser Veranstaltungen vorgesehen. (ITA) Dr. Ganter Frey Asunto« Argentino« j Sudamericano« TESTAMENTE - ERBSCHAFTSSACHEN VERTRAEGE - VERWALTUNGEN VERREIST VOM 6. bis 24. JANUAR mmm, - ___ _____ _ «UEROZEIT: 10—12 und 15—18 Uhr PUEYRREDON 2190 esq. Av. LAS HERAS - T. E. 85-2613 Korrespondenzanwälte in Israel und einigen europäischen Ländern

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