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Jüdische Wochenschau · 1959-12-31 · 1743 (31.12.1959) · p. Seite 4

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
20 (1959)
Issue
1743 (31.12.1959)
Date
1959-12-31
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German, Spanish
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4 — Jueves, 31 de Diciembre de 1959 *■* iimiA israelFta Año XX. — No. 1749 Ein Sommerkurort von unserem Sonderkorrespondenten „Warum neunen Sie Elat einen Winterkurort?” fragte mich Mr. Sol Levinson, ein Reisegast aus London. „Ich würde es einen Sommerkurort nennen — sogar im Winter.” Die Entwicklung Elats zu einem Erholungsort begann im Januar 1958, denn bis dahin war die Strasse nach Elat so schlecht und der Weg so anstrengend, dass die meisten Touristen per Flugzeug am Vormittag nach Elat kamen und am Abend des gleichen Tages den Rückflug antraten. Mittlerweile hat Elat gelernt, wie man Gäste aufnimmt; Hotel- und Restaurants sind entstanden und Touristenfahrten wurden organisiert. Heute kann Elat dem Besucher ideale Ferien mit allem Komfort anbieten. Die Natur hat Elat mit dem ausgestattet, was es zu einem Erholungsort macht: die Sonne, das Meer und die Berge. Die Sonne scheint fast immer. Es weht häufig ein starker, aber nicht unangenehmer Wind. Die Nächte im Januar sind fast nie so kalt, dass man einen Mantel braucht. „Das Wetter im Januar ist besser als in einem englischen Seebadeort im August”, erklärten die Gäste. Aus Gewohnheit gingen sie an jedem Morgen auf den Balkon ihres Hotels und warfen einen Blick auf den Himmel, um zu sehen, ob es regnen werde, der Regenmantel brauchte aber niemals aus dem Schrank genommen zu werden. An jedem Morgen gingen die Gäste an den Strand, um im Meer und in der Sonne zu baden, aber am zweiten Tag beschloss Mrs. Levinson, ihre Schultern zu bedecken, um sie vor Sonnenbrand zu schützen. Mr. Levinson ver- ■ brachte den grössten Teil seiner Zeit im Wasser und beschäftigte sich mit dem speziellen Sport von Elat: der Jagd auf den gestreiften Pyjama-Fisch zwischen den Korallenriffen. Die örganisierte Tour, in deren Rahmen die Levinsons nach Elat kamen, schloss auch eine zweistündige Fahrt mit einem Boot ein, welches einen Glasboden hat und dadurch die Beobachtung der exotischen Fische zwischen den Korallen ermöglicht. Eine andere Attraktion war eine Fahrt zu den alten Minen des Königs Salomo mit ihren grossartigen roten Sandsteinsäulen, die von der Natur aus dem Felsen geformt sind, mit Felsenformationen, deren einzelne Schichten verschiedene Farben haben und vom Winde zu phantastischen Tieren und Menschen ähnelnden Gestalten geformt sind. Die Gäste mieteten einen Jeep, um die Gegend zu sehen und Photographien auch an Plätzen zu machen, zu denen die Standardtour nicht führen kann. So sahen Die BARMIZWAH unseres Sohnes ALBERTO JULIO findet s. G. w. am Sonnabend, den 9. Januar I960., um 8 Uhr 30 in der Synagoge Achduth Jisroel, Moldes 2449, statt. Rodolfo Weinberg und Frau Ellen geb. Oppenheim Empfang am gleichen Tage ab 18 Uhr 30 in Washington 2767, 1“ Die BARMIZWAH unseres Sohnes CARLOS EDUARDO findet s. G. w. am Sonnabend, den 2. Januar I960, um 9 Uhr im Tempel Paso statt. J. LERNER und Frau MARIE geb. LANDAU Buenos Aires, Corrientes 3658. 1°, 9 WIE LIEGEN DIE FEIERTAGE DES JUEDISCHEN JAHRES 5720 Freitag, den 1. Januar Sonnabend, den 2. Januar Sonnabend, den 13. Februar Donnerstag, den 10. März Sonntag, den 13. März Montag, den 11. April Dienstag, den 12. April Mittwoch, den 13. April Montag, den 18. April Dienstag, den 19. April Montag, den 2. Mai Sonntag, den 15. Mai Dienstag, den 31. Mai Mittwoch, den 1. Juni Donnerstag, den 2- Juni Dienstag, den 12. Juni Montag, den 1. August Dienstag, den 2. August Mittwoch, den 21. September 7. Tag Chanukka 8. Tag Chanukka Chamischa Assar b’Schwat (Neujahrsfest der Bäume) Fasten Ester Purim Erew Pessach 1. Tag Pessach 2. Tag Pessach 7. Tag Pessach 8. Tag Pessach Jom Haazma’ut (Unabhängigkeitstag Israels) Lag b’Omer Erew Schawuot 1. Tag Schawuot 2. Tag Schawuot 17. Tammus (Fasten) Erew Tischa b’Aw Tisch« b’Aw Erew Roseh Haschana 5791 General Aramburu sprach auf einem Bankett m sie z. B. die Säulen des Amram im Wadi Amrani, die noch schlanker und eindrucksvoller sind als die Säulen Salomons, in Farben von einem Creme-Weiss über Ocker bis zu dunklem Purpur. Ein anderer Ausflug führte zum Wadi Masri, der Strasse, die die ägyptischen Pilger auf ihrem Wege nach Mekka benutzten, auf der angeblich auch die Kinder Israel von über 3.000 Jahren aus Aegypten nach Kanaan gezogen sind. An der Spitze des Wadi kletterten sie herauf zu der Quelle von Ejn Nitafim, wo frisches Wasser ständig aus dem Felsen in ein kleines Becken herabtropft. Von dort hatten sie eine herrliche Aussicht fast über den ganzen Golf von Elat mit den Hügeln von Sdom und Midjan im Osten bis zu den Bergen des Sinai im Westen und Süden und dem Negew-Massiv im Norden. Eine andere Tour führte zum Kibbuz von Jotwata, der vor kurzem zu einer ständigen Siedlung geworden ist, wo junge Siedler sich bemühen, die Steppe in einen Garten zu verwandeln. Auf dem Rückwege nach Elat kamen sie au weiteren Oasen, von Evron und Beer Ora vorbei, wo Palmen und andere Bäume Schatten spenden. Die Nachmittage dienten im allgemeinen der Besichtigung von Elat selbst. Man besuchte das Museum, beobachtete die Fischer, die ihre Beute einholten, die Arbeit in dem entstehenden Hafen und die Bauarbeiten in der Stadt. Der Höhepunkt war die Beobachtung des Sonnenuntergangs am späten Nachmittag, wenn die Hügel im Osten in lebendigem Karmesinrot erstrahlten, das sich langsam so über den blauen Golf ausbreitete, dass die See wirklich als „Rotes Meer” erschien. Ich hatte keinen Grund, an der Aufrichtigkeit von Mrs. Levinson zu zweifeln, als sie mir kurz vor ihrem Rückflug sagte, sie hätte Lust, Elat in jedem Winter zu besuchen. Sicher gibt es heute in Elat noch manche Mängel, die beseitigt werden müssen. Das Luxushotel Elat am Strande ist mittlerweile fertiggestellt und hat unter einem neuen Manager die Kinderkrankheiten der ersten Monate überwunden. Auch das Hotel Salomo wurde renoviert; neue Küchen wurden gebaut, der Speisesaal wurde vergrössert, ebenso die Bar. Im Hotel Sinai wurde ein neuer Flügel errich- Auf einem zu seinen Ehren veranstalteten Bankett sprach der frühere Präsident Argentiniens, General Don Pedro Aramburu, in begeisterten Worten über seinen kürzlichen Besuch in Israel, d;n er auf Einladung des israelischen Aussenministers, Frau Golda Meir, gemacht hatte. Mit grösstem Interesse habe er das ganze Land bereist. Israel könne der ganzen Menschheit als Beispiel dienen, w^e man ein Land auf demokratischer Grundlage trotz der grössten Schwierigkeiten aufbauen kann. Von feindlichen Nachbarn umgeben, muss Israel gerüstet sein; dennoch sei in kurzer Zeit die Bevölkerung verdoppelt worden, was an sich schon eine grossartige Leistung darstelle. Alles, was man in Israel sieht, sei wissenswert. „Ich habe festgestsllt”, so sag e A:amburu, „dass sich Argentinien in Israel grosser Beliebtheit erfreut. Man hat viel Verständnis für unser Land und kenn, unsere Demokratische Einstellung für d'e Freiheit. Ich betrachte dieses Land als Must r für die westliche Welt. Ich habe gefühlt, dass zwischen unseren beiden Völkern eine freundschaftliche Bindung besteht, und ich sage es ganz offen, dass wir' Argentinier für Israel eine tiefe Zuneigung empfinden.” Der frühere Präsident brachte zum Schluss seiner Ausführungen ein „Lecha m.” auf Israel aus. tet, und das Palmhouse wurde vor kurzem eröffnet. In den Restaurants wird heu e besseres Essen gereicht als im Anfang. Die Tourls'.enführer sind gut organisiert, leisten gute Dienste und sind aufmerksam, wie die Bootsbesitzer, die ihre Preise gesenkt haben. Noch ist die Zahl der Gäste, welche mehr als einen Tag in Elat verbringen, recht klein. Dies ist zum Teil die Schuld der Reise- Agenturen in Tel Aviv und Jerusalem, die ihren Klienten nicht die richtigen Informationen über die Möglichkeiten Elats geben. Auch Elat selbst hat nicht genug für Propaganda getan. Das Besichtigungsprogramm für diejenigen, welche es sich wohl erlauben können private Führer und Fahrzeuge zu mieten, beschränkt sich auf den Standardausflug zu den Minen Salomos und nach Timna. Sobald aber Gruppen von Besuchern regelmässig für drei oder noch mehr jTage nach Elat kommen, wird es wirtschaftlich möglich sein, Touren in die fast noch unbekannte Umgebung Elats mit ihrer grossen natürlichen Schönheit zu organisieren. Je mehr der Strom der Touristen wächst, umsomehr wird es auch möglich sein, Strassen in entfern'ere Gegenden anzulegen, die man jetzt nur auf stundenlangen Fusswanderungen erreichen kann. Der Strand von Elat wird sicher immer Touristen aus der ganzen Welt anzhhen. Die Temperatur des Meerwassers sinkt niemals unter 22 Grad Celsius und erscheint im Winter höher als im Sommer. Verschiedene Sorten des Wassersports vom Fischen bis zum Wass rshi gewinnen immer neue Freunde für Elat. Ferier’ager für Wassersportler werden bereits errichtet und wenn, wie zu erwarten ist, weitere Investitionen zur Entwicklung von Hotels u'd Touristendiensten erfolgen ¡werden, so dürfte Elat einer der wichtigsten Erholungsorte, gerade für den Winter, < werden. FI 4MB RE RIA Castelli 373 — T. E. 47-4120 \ SONNABEND GESCHLOSSEN — SONNTAG DEN GANZEN TAG GEOEFFNET —<■ TW wym arm mvwwwmmwmmm m* \»VWMWWMW»WVWHWWVWVWVVW»W*i | I Koscheres Restaurant »Paso" Paso 452 (al fondo) — T. E. 87-9259J Unter Aufsicht des Vaad Harabonim der Kehilla MITTAGS- und ABENDTISCH Anrichten von kleinen Festlichkeiten und Banketten /ERLANGEN SIE OFFERTE Zusammenarbeit mit Transjordanien Jerusalem. — Israelische und transjordanische Behörden arbeiteten harmonisch zusammen, um 4.000 Pilgern aus Israel die Teilnahme an den Feiern in Bethlehem zu ermöglichen. Vor allem handelt es sich um Mitglieder verschiedener christlicher Orden, die ihren Sitz im Heiligen Lande haben, um Diplomaten und Mitglieder der verschiedenen ausländischen Organisationen sowie um Christen israelischer Nationalität. Am Mandelbaum- Tor, dem Grenzübergang in Jerusalem, arbeiteten israelische Soldaten, arabische Legionäre und Beamte der UN ohne jede Reibung zusammen. (ITA) Isroel - Marken Cb grösster Auswahl: u. a. VIERERBLOCKS — MARKEN MIT PLATTEN NUM¬ MER — MARKEN MIT BAND — KOMPLETTE BOGEN (planchas) — VOLL- STAENDIGE SAMMLUNGEN - WERTVOLLE AUSGABEN — ERSTE SERIE VORHANDEN - VERTRAUENSWÜRDIGE BERATUNG Alfonso MORITZSON Guanacache 2351, dep. 2 eeq. CABILDO FIAMBRERIA Alle Arten Aufschnitt — Konserven — Getränke — Auch koschere Würste — Grosse Auswahl in Cognacs, Weinen, Likören etc. — Preisselbeeren — KNORRSUPPEN — FISCHKONSERVEN 25 DE MAYO 715 Inh.: FEDERICO SWARSENSKY

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