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Jüdische Wochenschau · 1959-12-15 · 1739 (15.12.1959) · p. Seite 3

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
20 (1959)
Issue
1739 (15.12.1959)
Date
1959-12-15
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German, Spanish
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Maries. IS de Diciembre de 1959 JOD ISCHE WOChEHSCHAO Año XX. — No. 1739 — * Aufdeckung eines Skandals ' '^Vereinte Nationen. — Zwei Senatoren, Albert Gore aus Tennessee und Gale W. Mc- Gee aus Wyoming ist es gelungen, einen der grössten internationalen Schwindel aufzudecken, der die amerikanischen Steuerzahler hunderttausende Dollar kostet. Und die Ironie der Sache liegt darin, dass die ganze Affäre bei den UN wohlbekannt war, nicht nur bei der USA . Delegation sondern auch jedem anderen Diplomaten. Zwar nicht leichter als Luft... aber luftig, ganz luftig, auch bei grösster Hit«e am Körper kaum zu spüren, ist CARLTON. Sommerkleidung stabiloform verarbeitet. Nützen Sie die enorme Preisreduzierung unseres TOTAL- AUSVERKAUFS 30 % Rabatt auf eile Fertigkleidung bei Barzahlung. 15 % Rabatt bei Zahlungserleichterung. Wir versuchen immer mehr zu leisten, wir versuchen immer wieder, uns selbst zu übertreffen in den Modellen, Passformen, Qualitäten und wie immer in der Bedienung. 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Der letzte UNWRA-Bericht, von dem auch die amerikanische Delegation eine Kopie erhielt, bevor noch die beiden Senatoren den Skandal enthüllten, besagt: „Das Problem der Führung genauer Listen ist in Transjordanien am akutesten; dort strotzen die Listen von Namen toter Flüchtlinge oder anderer nicht zum Empfang von Unterstützung berechtigter Personen. Die UNWRA ist der Ansicht, dass diese Listen berichtigt werden müssen, da aus ihnen rund 150.000 Personen zu streichen wären, von denen ungefähr die Hälfte gestorben sind.” Es handelt sich um eine ganz einfache Rechenaufgabe. Allein in Transjordanien erhalten wenigstens 75.000 Tote Lebensmittelkarten. Die amerikanischen Steuerzahler haben in den letzten neun Jahre eine viertel Billion Dollar für das Hilfswerk in Palästina gezahlt. Die UN¬ WRA gibt in ihrem letzten Bericht insgesamt 580.823 Flüchtlinge in Transjordanien als Rationsempfänger usw. an, wozu noch 35.000 andere Flüchtlinge kommen. Somit ist rund ein Viertel der „Flüchtlinge” in den transjordanischen Listen reiner Schwindel, wie die UN¬ WRA selbst feststellt, sodass dies nicht etwa nur die beiden Senatoren behaupten. Wenn man bedenkt, dass die Gesamtzahl der sogenannten „Flüchtlinge”, die in sämtli- ISRAEL - BRIEFMARKEN AN WIEDERVERKAEUFER — ALLE NEUAUSGA¬ BEN ZUM OFFIZIELLEN PREIS Agencia Filatélica oficial del Estado de Israel, VIAMONTE 550, I/B — Buenos Aires, Rep Argentina AUTO - REPARATUR . WERKSTATT „BENO“ BEÑO HUTSCHNECKER Arda. CONSTITUYENTES 4902 (Ecke Monroe) T. E. 51 * 2205 Juan Schottlaender V*ní*Iwungen jede* Art — JUNCAL 2178 T. Ej 82-1732 chen UNWRA-Listen geführt werden, 1.087.628 beträgt, so wird man sehen, dass über 250.000 Personen, darin figurieren, die entweder tot oder sonst nicht berechtigt sind, Unterstützung einzukassieren, für die der amerikanische Steuerzahler aufkommen muss. Bei den UN liegen noch viele andere Ziffern vor, die das Flüchtlingsproblem betreffen. Transjordaniens Hauptstadt Amman besitzt eine Handelskammer, die 600 Mitglieder zählt. Ueber die Hälfte von ihnen sind als „Flüchtlinge” registriert. Ausser den 250.000 Toten und denen, die keinen Anspruch auf Hilfe haben, gibt es in den drei „Gast”-Ländern ca. 200.000 Personen, von denen man weiss, dass sie Angestellte sind und trotzdem Rationen von der UNWRA empfangen. Diese Zahlen beweisen, dass die UNWRA-Listen um rund 50 Prozent gekürzt werden müssen. Bin deutscher Gelehrter hat kürzlich festgestellt, dass im Höchstfälle 539.000 Flüchtlinge vorhanden sind. Nimmt man diese Angabe als richtig an und kürzt die 'Listen ferner um 50 Prozent, wohin die Toten oder nicht zu Ansprüchen Berechtigten und Angestellten gehören, so Abkommen mit Frankreich Paris. — Ein kulturelles Abkommen zwischen Frankreich und Israel wurde jetzt in Paris unterzeichnet. Nach diesem Abkommen, über das in dieser Woche Einzelheiten bekannt gegeben wurden, wird die französische Sprache als die erste und bevorzugte Fremdsprache an den israelischen Schulen gelehrt werden. Ausserdem sollen in gegenseitigem Einvernehmen Massnahmen ergriffen werden, um für die möglichste Verbreitung des französischen Buches in Israel Sorge zu tragen. Dies soll sowohl für Schulbücher wie für Werke technischen Inhaltes gelten. Ferner wurde vorgesehen, dass ein Austausch von Forschem zwischen beiden Läm. dern vorgenommen werden soll. — schrumpfen die wirklichen UNWRA-Listen auf nicht mehr als 250.000 echte Flüchtlinge zusammen. Zu diesen 250.000 gehören Kinder, die niemals Israel gekannt haben und von denen man sagen kann, dass sie um jeden Preis „repatriiert” zu werden wünschen. Die Zahl von 250.000 reduziert sich noch weitex-, wenn man in Rechnung stellt, dass zwischen 10,000 und 15.000 Flüchtlinge für die UNWRA arbeiten. Der erwähnte UN¬ WRA-Bericht erweist, dass von diesem Büro in seinen Programmen für Erhaltung der Gesundheit, sanitäre Einrichtungen und Milchversorgung allein 3.528 Flüchtlinge angestellt wurden und aus UNWRA-Fonds bezahlt werden. Die „Million” macht also in Wirklichkeit rund 200.000 Flüchtlinge aus, von denen über die Hälfte Israel niemals gesehen hat. Unbestätigte Nachrichtn Paris. — Wie unbestätigte Nachrichten aus Paris besagen, wird M. Sauvargnarguen als Minister für Afrika an die Stelle von Ph. Seilleau treten. Kürzlich besuchte ein Delegierter Saudi Arabiens Paris, um über die Wiederherstellung der Beziehungen zwischen beiden Ländern zu verhandeln. Eine der Bedingungen wäre eine freudlicnhere Haltung in Algier und eine neutrale Position Frankreichs in der Frage der Schiffahrt im Golf von Akaba. (ITA) „KZ” nicht als Kfz.Kennzeichen Darmstadt. — ln Hessen wird es keine Kraftfahrzeugkennzeichen mit der Buchstabenfolge „KZ” geben. Wie das hessische Ministerium für Wirtschaft und Verkehr mitteilte, hat der Verkehrsminister den Zulassungsstellen untersagt, die Nummern. Schilder von Kraftfahrzeugen mit diesen beiden Buchstaben zu versehen. Der Minister folgte damit der Bitte verschiedener Autobesitzer, die die Buchstaben „KZ” wegen der mit ihnen verbundenen Erinnerung an die Schandtaten in den Konzentrationslagern nicht zu amtlichen Kennzeichen zu erheben. (WAZ) Das Durchschnittsalter in Israel Jerusalem. — Das in Israel erreichte Durchschnittsalter betrug Ende 1S58 72,5 Jahre für Frauen und 68,5 Jahre für Männer. Diese Ziffern stellen das höchste Durchschnittsalter nach den bisher bekannten Publikationen auf der ganzen Erde dar. Auch die übrigen in diesem Zusammenhang veröffentlichten Ziffern sind interessant. Auf 1.000 Geburten im Jahre 1958 kamen 11,8 Zwillinge. Während des Jahres 1958 wurden in 12 Fällen Drillinge geboren. (ITA) Joint-Direktor für Frankreich Paris. — Die Ernennung von Sydney Nelson, des früheren Joint-Direktors für Lateinamerika, zum Direktor des Joint in Frankreich wurde vom Generaldirektor des Joint Charles Jordan nunmehr angekündigt. Das vom Joint in Frankreich subventionierte Programm ist eines der wichtigsten in Europa. Rund 17.500 Personen werden heute unterstützt, darunter Flüchtlin- Neuer Botschafter Jerusalem. — Der neue belgische Botschfter, Jean Lerry, überreichte dem Staatspräsidenten Ben Zwi seine Beglaubigungsschreiben. Der neue Botschafter unterstrich die freundschaftlichen Bande zwischen beiden Ländern, die im vergangenen Jahr durch den Besuch der Königin Elisabeth in Israel und gelegentlich des Besuches von Ben Zwi in Brüssel unter Beweis gestellt wurden. — (ITA) ge aus Nordafrika, Ungarn und Polen, die in den letzten vier Jahren nach Frankreich gekommen sind. (ITA) Hitler-Postkarten Düsseldorf. — Die solinger Polizei kam einem 60jährigen Hausierer aus Düsseldorf auf die Spur, der an den Haustüren Postkarten mit dem Bild des ehemaligen „Führers” Adolf Hitler zum Verkauf anbot. Die Polizei stellte die vorrätigen Karten sicher. (AWZ) ♦♦♦♦♦ CATECA S. A. * Directorio 5555 Buenos Aireso T. E. 68 -1017/18 y 1264 SUAVANDAR el calzado legítimo de espuma de goma INDUSTRIAS YUVENA S.A. Fábrica de calzado y zapatillas ANDONAEGUI 1270 Buenos Aires T. E.: 51 - 4810 vutlc a Le brinda en su acertada versión mixta el lujoso servicio de PRIMERA CLASE V «l SERVICIO J.1I Siempre encontrará en los aviones de la esmerada atención que Ud. espera VISITE MAS CIUDADES CON Et PLAN DE PARADAS MULTIPLES MfHteOlfS V SABADOS CONEgt&NSS CON. IAS PRINCIPALES CIUDADES DE, EUROPA . ESTADOS UNIOOS ORIENTE V AFRICA ISRAEL -i fr- «on los DC-6B do COMPAÑIA NACIDA DE VUESTRAS PREFERENCIAS infórmese en su agencia de viaje preferido o en CORDOBA 3*3 ’•fi, 3 2-4016 ~ ...

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