Mannheim
Compact Memory

Jüdisches Volksblatt · 1921-11-18 · 68 (18.11.1921) · p. Seite 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
3 (1921)
Issue
68 (18.11.1921)
Date
1921-11-18
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
91% known words query
IRI
…/9610648-9611118-9611036--386-9611040
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

9 entity mentions

Öefti AM kiite und Metz einst leplM Tele eoett Unte enskc! Uttöi ■ ensv - aus. '■ £>uni > auf : nicht 1 mach n^t uns ' wagt! Geisti roare j über I betü. 1 bei leite Weri MS, Tis Leut len, Ich trau nun, ieficf feit * bi;! Mai i sage r gebe 1 such;"» Ein gros!' alle jede' dam . von weg tuiir: wr ' r,i'' bejf bEjjj' - 61m; jEi *f 3# f:' fl’i;!{i uyM d'k - h' wil . rejf * _ «id j* Isil'/1' «effe« Are'rsA „7MM^ WYsm«T 18. Nobember «f. m i) ■' jut Die Zionistische Organisation ■ ,, in Amerika; Judge Lcvy für Independent rifj . s Order Brith Abraham; Martin Levy für si s Independent Order Brith Schalam; Meier i - Berlin für Miörachi; Judge Strahl für Order Bne Zion; Liebskind für Independent Order Sons of Israel; Tr. Krimski für die Nationale Föderation der ukrainischen Juden; Tr. Büchler für die Föderation der ungarischen Juden; Grindin für die Föderation der südifchen Farmer und Roienbcrg für die Föderation der polnischen Juden. Dieser Aufruf brachte unerwartet großen Erfolg, der vorläufig auf eine halbe Million Dollar geschätzt wird. In New Uork allein wurden nach noch ungenauen Zusamm--"'hllungen an beiden Neujahrsfeiertagen 120.000 Dollar für den Keren Hajessod gespendet. Araent?»ien. Die argentinischen Zionisten haben trotz der wirtschaftlichen Krise mehrere Werbeakj tionen mit autem Erfolge durchgeführt. Die; noch im Anfangsstadium steckende Sammelj kampagne für den Keren Ha'-'wd hat bis jetzt die Summe von 300.000 Pesos aufzuweisen. Es ist aber sicher, daß dieser Betrag sich nach Abschl'"^' der argentinischen Ernte vervielfachen wird, da das jüdische Palästina > seine begeistertsten Anhänger unter den Ko-! loniften hat. Argentinien zählt gegenwärtig j derung nach Palästina mit der Landwirtschaft, über 100 gut organisierte zionistische Vereinigungen, die am 5. November ihre 7. Landeskonferenz abhaltcn werden. Freie Stadt Memel. Mitte Oktober veranstaltete die zionistische Ortsgruppe Memel eine Jugendversammlung, in welcher der Student Rabinowitz über das Thema „Der Keren Hajessod und die jüdische Jugend" referierte. Der Dortrag begeisterte die erschienenen Jungen usid Mädchen so sehr, daß sie sofort über 100.000 Mark für die nächsten 5 Jahre zeichneten. Viele von ihnen stellten ihre Schmucksachen dem Goldfonds des Keren Hajessod zur Verfügung. Im Zusammenhang hiermit ist bemer- A ' kenswert, daß auf einer kürzlich in Lodz abjsi - i ■ gehaltenen Zionistenkonferenz alle Zionisten jjK-’ in Polen, Frauen und Männer, dringend er- *T; sucht wurden, ihre goldenen Trauringe gegen .s eiserne Ringe umzutauschen, die die Leiter jj' j ' ' t des Keren Hajessod vorrätig halten. (Ziko.) I.'Da» Ergebnis der amerikanischen Feierlagskaml } pogne.!'* J Die Leitung des Keren Hajessod in den Ver- }n- , einigten Staaten gibt bekannt, daß das Gesamtst ergebnis der Samelaktion anläßlich des Neu» (i , jahrsfestes 750.000 Dollar beträgt. Die Gefamt» / j spende in Groß-New Jork, die in 175 Synagoj gen gezeichnet wurde, beläuft sich auf 205.077 - Dollar: das bedeutet einen Durchschnitt von ) über 1000 Dollar pro Synagoge. Die Kampagne | s wurde in 159 Städten durchgeführt, wobei zu ' j bemerken ist, daß einige Großstädte, wie Chicago ' ’ i und Philadelphia, die Aktion aus taktischen' * i Gründen — der Joint hat während der Feier- .- tage ebenfalls gesammelt — erst Anfang Novem- ' her einleiten werden. — Die Föderation der? polnischen Juden in Amerika hat für den 30. Ok- “ tober eine Spezialkonferenz einberufen, um über : i Organisierung der Keren Hajessod-Arbeit zu be-! ' schließen. sZiko). i Sofotota auf dem Wege nach Amerika.! r Nahum Sokolow, der Präsident der Zionistischen Exekutive, wird sich am 5. November noch Amerika einfchiffen, um dort eine große Winterkampagne für den Keren Hajessod einzulcitcn. In seiner Begleitung befindet sich Professor Otto Marburg. Bialik wird seine t. I1 Amerikafahrt voraussichtlich Ende November an« ■ ß treten. (Ziko.)? . Die Krakauer Gemeinde zeichnet für den i ■ ' Keren Hajessod. I f: (JPZ) Die Krakauer jüdische Gemeinde st d hat nach längerer überaus scharfer Diskussion ch? z mit großer Mehrheit beschlossen, 300.000 9 ft Mark für den Keren Hajessod zu zeichnen. h c Referent war Vizepräsident Dr. Fischlowitz, ■m 1 der sich sehr warm für dieseil, auch von den t ' st Assimilanten unterstützten Antrag einsetzte ■* ‘,1 st und betonte, daß, wenn diese Summe in die - jt englische Valuta umgerechuet, auch nur ge- . ■ ring sei, doch die Tatsache, daß die Krakauer > jüd. Gemeinde sich diesem Unternehmen der ganzen Judenheit ohne Unterschied der Parteirichtung anschließc, von großer Bedeutung . ji fei. Die Juden müssen nicht nur dann soll- •i 1 darisch Vorgehen,'wenn sie verfolgt werden, » | . sondern auch wenn es fick um Errichtung ihres > ff eiaenen Heims in PakäLina handelt. Man k; müsse die günstige politische Lage ehestens aus- ' ^.» nützen. Gegen den Antrag traten nur die orthodoren Vertreter auf, die vorwarfen, »J -i Ä1 daß der Keren Hajessod auch für zion. Par- 9 teizwccke und hanvtsächlich für Kulturztvecke, vce die Orthodoxie durchaus nicht unterstützen und andere ukrainische Führer Mitwirken, die Schritt damit, daß die demokratische könne, Verwendung finde. Ihr Antrag auf so zahlreiche Pogrome auf ihrem Gewissen hain der letzten Zeit unter dem Drucke Rückweifung an die Kominission und Vorleben. Man befürchtet, daß die Nachrichten, deutschen Vvlkspartei immer mehr gung eines Antrags auf gleichzeitige Subven. man hätte in verschiedenen Städten alle Bolrechts abschwenkt. Tatsächlich wurde aM tionierung des Keren Hajischub und Keren! schewiken getötet, veranstaltete Pogrome ver- Paul Nathan in der letzten Zeit wiederbs Hajessod erhielt bei 2t Stimmen. Aus der Chnmkk der siidsschen Anwesenden nur 7 decken sollen. Man hat Schritt unternommen, womöglich nähere Nachrichten über die Vorfälle jenseits des Zbrucs zu erlangen. Leiden eines jüdischen Dorfes in Rumänien. Wie aus Bukarest gemeldet wird, hat ein rumänischer OberO das überwiegend von Wilhelm Tell ins Hebräische übersetzt. Chaim Nachman Bialik, der größte jüdische Nationaldichter, hat soeben eine hebräische Uebersetzung von Schillers „Tcll" fertig* "egen seines Judentums zurückgesctzt, z. z bei der Aufstellung von Kandidatenlisten, ben Wahlen. ' Judenreine Schulen. In zwei Mittelschulen Budapests wmd,! nungstage von Soldaten urnzingeln lassen, damit sie die jüdischen Bauern überfielen. Nachdem die Synagoge gestürmt worden war,! wurden die Betenden auf die Felder gejagt m der Warschauer Zeü--^ an i[rem p^ften Feiertage zur Arbeit SflÄÄ gezwungen. Wer sich weigerte, wurde gesicht wird. Biasik hat auch den Don Quichote »^scht. Der Ueberfall dauerte 10 Stunden, übertragen und beichaftigt nch gegenwärtig , unb a[§ bie ftuben 1>5tec ba§ Gotteshaus bem,t einer hebrai'ckien Ausgabe von Shake-, treten wollten, versperrten ihnen die Soldaten mit erhobenen Waffen den Weg. (Ziko). Der Historiker Gotthard Deutsch. Zum Ableben des Professors der theolospeares „Julius Cäsar". Ter Verlag Stybel, New Aork, hat mehrere Werke von Rabin» dranarh Tagore in hebräischer Sprache herausgegeben, darunter „Das Heim und die Welt" in der Uebertragung von David Frischmaun. (Ziko.) Ehrengabe für Bialik. Aus Johannesburg wird gemeldet: Die zionistische Föderation in Südafrika hat einen Bialik-Fonds geschaffen, von dessen Einkünften dem Dichter ein großartiges Geschenk des jüdischen Volkes überreicht werden soll. Bialik, der sich gegenwärtig in Berlin aufhält, soll anläßlich seiner Uebersiedlung nach Palästina mit einem Besitztum beehrt werden. (Ziko). Der Kampf der Bolschewisten gegen die jüdische Religion. (JPZ) Laut in Riga eingetrosfenen Meldungen haben am Jom-Kippur die jüdischen Kommunisten in Witebsk und Homel in den Straßen große Demonstrationszüge jüdischer Arbeiter gegen den Klerikalismus (!) organisiert. Die jüdischen Setzer gaben eine besondere, im Jom-Kippur gesetzte Spezialnummer des kommunistischen „Roter Stern" heraus, während jüd. Arbeiterfrauen diesen Tag dem Nähen pon Wäsche für die Hungernden widmeten. In Orscha wurde am Neujahrstage demonstrativ ein jüdischer humoristischer Abend veranstaltet und auch hier Demonstrationen gegen den Klerikalismus veranstaltet. Jüdische Kommunisten in Homel forderten mehrere Rabbiner aus, am Kollumum uitt Sw'uci'1 u«p uucuLfitutuu vuu , . . . . r-i-~ Juden bewohnte Dorf Secureni am Versöh- J) „ n, }efel9en. m bjj gt^ - ■ - - -- Klasse kem einziger Jude ausgenommen. Ez ist dies seit 50 Jahren der erste Fall in Un. garns Hauptstadt, daß eine Schulklasse so „ju. denrein" gestaltet wurde. Die strenge Anwen. düng des numerus clausus in den hauptsLö'dti. scheu Lehranstalten hat natürlich zur Folge, daß die Schulen der Israelitischen Mgionz. gemeinde bestürmt werden und kaum mehr in der Lage sind, den zahlreichen Anforde. rungen zu entsprechen. Für das Schuljahr 1921-22 wurden an zwei Volksschulen bei Pester Israelitischen Religionsgemeinde 590 Knaben und 486 Mädchen, an den zwei Bür. gischen Hochschule in Cincinnati Dr. Gotthard gerschulen 502 Knaben und 476 Mädchen, Deutsch wird uns aus New Aork geschrieben: Professor Dr. Deutsch gehörte zu den fruchtbarsten Schriftstellern. Einzigartig und von unschätzbarem Wert ist jedoch fein reicher Zettelkasten. Denn es dürfte wenige Zeitungen und Zeitschriften geben, die nicht von Doktor Deutsch für seinen seit dem Jahre 1850 erschienenen Zettelkasten benützt worden wären. In dem Nachlasse Dr. Deutsch' befindet sich eine nicht abgeschlossene Geschichte der Juden seit dem Jahre 1850, die auf Grund der genau registrierten Zeitungsaus^—dieses Zettelkastens gearbeitet ist. Besonders wertvoll ist der Index, der es auch erklärlich macht, daß Dr. Deutsch, wie wir bereits erwähnten, keine historische oder philologische Notiz in irgendeiner Zeitung durchgehen ließ, wenn die dort vertretene Ansicht nicht mit der seiuigen übereinstimmte und den in seinem eigenen Namen zu nennen. Gemäß seinem letzten Wunsche wurde die Leiche Dr. Deutsch' verbrannt. Er verbat sich auch sonst jedes Ze- ~i-<. 0,, , . . „v2. , remoniell, hingegen bat er seine Freunde, das Ncdre-Abend sich mrt chnen m eine Dlsputawelches sie etwa für Blumen auf seine twn über drc Resigwu emzuwssem welche j^ahre widmen wollten, dem Hilssfond^""- Einladung jedoch die Rabbiner nicht ange- . . am jüdischen Knabengymnasium 257, am scheu Mädchengymnastum 302 Mädchen, in?, gesamt also 2613 Zöglinge inskribiert. (I. P. Z.) An-skis „Dybuk" im Film. Eine belgische Filmgesell^aft hat dm Verfilmung von An-skis „Tybrck", dem gegenwärtigen Repertoirestück des jüdischen Künstlertheaters in Berlin übernommen. Das Filmmanuskript schreibt der jüdi> sche Dichter Alter Kazisne, ein Freund An skis. Tie Herstellung des Films soll ca. 1 Millionen Mark kosten, (stiko.) Ehrungen f8r R.'F -KommiMre. Die Nationalfondskommission für den tfch» 3n seinem Testament verfugte D^. Zeutsch, trauensmcinner eine Ehrung vorzusehen uni büß bon |ebh)ebent Nachruf abgewben werde, hgj diesem Grunde nachstehenden Wettbi- Das einzige Gebet, welches an seiner Bahre werb ausgeschrieben: Die Ehrung, die in ei« gesprochen werden sollte» wurde von ihm selbst Goldenen Bucheintraguung oder einem ander» verfaßt, wobei es der Autor vermied, seinen sinnigen Andenken bestehen soll, wird an nch stehende Personen verteilt: 1. Die größte Einzelspende. 2. Der erfolgreichste Sammler 3. Die erträgnisreichste Nationalfondsb 4. N. F. Kommissär, welcher ohne Rür^ s.-O ' auf die Höhe des Kontingentes, durch feine' nommen haben. Die kommunistische Jugend^ Partei in Witebsk zitierte eines ihrer Mitglieder vor ihr Parteigericht, weil dieser am Neujahrstage die Synagoge besucht hatte, zu welchem Besuch er laut seiner Aussage von den Eltern gezwungen worden war. Er wurde verurteilt zum Zwangsunterricht in einer politischen Schule, damit er zum würdigen Kämpfer gegen die Religion ausgebildet werde. Rabbiner Josse, der Leiter der Jeschibah von Homel, wurde vor Gericht gezogen, weil einer seiner Schüler an Blutarmut und Tuberkulose erkrankt ist, infolge der angeblich in der Jeschibah herrschenden nnhygienischen Verhältnisse. Ter Kampf gegen den Sabbat in Sowjetrussland. Aus Riga wird gemeldet, daß die jüdischen Kommunisten in Rußland einen systematischen Kampf gegen den Sabbat führen. Die jüdischen Kommunisten in Minsk und Memel ahmen ihren Genossen in Witebsk nach. Sie verbreiten auch die Verleumdung, daß die Sabbatruhe den wirtschaftlichen Interessen Rußlands schädlich sei und bekämpfen die Forderung der Juden nach Sabbate. Tie Massen der jüdischen Arbeiter haben jedoch mit diesen Schikanen der jüdischen Kommunisten nichts Gemeinsames und bekämpfen sie am heftigsten. Die Lage der Jude« in Sowjetasien. Eine in Esthland eingetrossene Abordnung sephardischer Juden teilte mit, daß die etwa 70.000 Köpfe zählende jüdische Bevölkerung Sowjetasiens in drückender Not lebe, da ihr die nichtjüdischen Völker unfreundlich gegenüberständen. Die Judenheit Sowjetasiens wolle nach Palästina auswandern, um ihre Kräfte dem Aufbau des Landes zu widmen. Die Delegation fordert die^ Inden Amerikas und Europas aus, die Pläne ihrer bedrängten Brüder zu unterstützen. (Ziko.) Pogrome in der Ukraine. (JPZ) In Warschauer jüdischen politischen Kreisen herrscht große Beunruhigung wegen der i Nachrichten standes, und zwar um so mehr, als dabei Oie sozialdemokratische Palästina zuzuwenden. Bei diesem Anlaß sei mühungen 60.000 K in diesem Jahr gesam. erwähnt, daß Dr. Deutsch im K^re 1905 Gegenstand einer diplomasi'i-ben Intervention der Vereinigten Staaten in Rußland war. Dr. Deutsch hatte damals die Absicht, eine Studienreise durch Rußland zu unternehmen. 5. N. F. Kommissär, welcher sein Kontingis von mindestens 20.000 K voll erreicht hat. 6. N. F. Kommissär, der sein- Kontingi von mindestens 10.000 K voll erreicht hat. doch wurde ihm vom 'russischen Konsul das'». 7. Drei Ehrungen nach freiem Ermessen t Paßvisum verweigert mit der ausdrücklichenh , Begründung, daß er Jude sei. Dr. Deutsch erhob Beschwerde bei dem damaligen Präsides?^et der ts^flowakrschm ten Roosevelt, was ernste Pourparlers zwi-'^ u” ere scheu Washington und Petersburg zur Folge aBettbetDerb betdi* hatte. Roosevelts energisches Einschreiten bewirkte schließlich, daß Dr. Deutsch der Paß ausgestellt wurde; allerdings hat dieser unter solchen Umständen auf die russische Gast- Trotz unserer wiederholten Auffordcni^ sind in einzelnen Orten die Büchsmleerungen sreundschast verzichtet. An dem Leichenbegängnoch immer im Rückstand, bezw. wurde dar nis Dr. Deutsch' hatten sich außer den zahl- 'trögnis derselben nach nicht abgeliescri. reichen Freunden, auch Vertreter sehr vieler' Wir ersuchen daher nochmals dringe wissenschaftlicher Gesellschaften, politischer und die Büchsenleerung, soweit dies bisher nicht philanthropischer Vereinigungen Amerikas ve - ---v V1teiligt. (Wr. Mrgztg.) Die Juden in Turkestan und Buchara. Dreiunddreißig sephardische Juden aus 'eingegangen sind, noch für das heurige Zl Turkestan sind auf ihrem Weae nach Palästina °uswer en können, da die Abrechnung-für 1. fchehcn ist, restlos durchzuführen und die träge an uns obzuliefern. Wir machen heute darauf aufmerksam, daß wir nur 3etrü| welche bis längstens 27. Dezember d. I. bei am letzten Dezember abgeschlossen sein muh. Die Erträgnisse der Lhanukahaktionen, zu welcher die Vorarbeiten bereits beginnen ' in Riga eingetroffen. Die Erlaubnis zur Aus^ reise erhielten sie auf Grund des englischrussischen Handelsvertrages, da sie zufällig britische Untertanen sind. Ihren Angaben zu- _____ . folge beträgt die Zahl der Juden in Kokaud sen. um"die"Gewähr"des Gelingens zu habi 8000, in Samarkand 20.000, in Taschkent sollen daher sofort an uns überwiesen werds 12.000, in Buchara 22.000 und außerhalb der Städte 10.000. Darunter gebe es 50.000 Sephardim. Oekonomisch sei die jüdische Bevölkerung vollständig zugrunde gerichtet. Die Beziehungen zu den Arabern und Arnreniern Erez Israel. Polittsches. d» «-.h Wanderung nach Palästina verhelfen. (Wr. Mrgztg.) Dr. Paul Nathan — Sozialdemokrat. (JPZ) Der bekannte deutsch-jüdische Pc>- Dr. Paul Nathan, der Führer des ner über die Organisation und das „Hilfsvereins der deutschen Juden", der in der Gemeinden zu beschließen haben. /11 . demokratischen Partei eine steht noch immer die sehr große Gefahr^ großei Rolle spwlte und wiederholt als Demodie Regierung noch vor Bestätigung öe|T «us oer Ukraine elntreffenden' krat hervortrat, gibt bekannt, daß er aus der dats und vor Schaffung einer paW über Erfolge des Petl,ura-Auf-j demokratischen Partei ausgetreten und in die scheu Staatsbürgerschaft die WablenZ -rwar um so mebr. als dabei die sozialdemokratisöb, Partei eingetreten ist. Stadträte ansschrciben wird unb' daW In der nächsten Zeit wird eine ,nß Session der Assefath hanichwarim stattsind Sie wird die Aufgabe haben, den Vaad l leumi neu zu wählen oder in seiner bisher^ Zusammensetzung zu bestätigen. Sie wnr sattsam bekannten „Helden"..tvie Tutiunik Beorundet wird disler Autteben erreaende lämtlickc nichtottamanischen Jnd-n.H v

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.