Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- 68 (18.11.1921)
- Date
- 1921-11-18
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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Die größte Einzelspendc. 2. Der erfolgreichste Sammler. X die erirägnistetyfte ülatiomlfmhb 4. N. ff. Kommissär, welcher ohne M ls die hob« des Kontingentes, durch sein, ckhmgen M.M L in ÄH W gefan at. 5.5t. F. Kommissär, welcher sein St« on mindestens 20.000 K voll erreicht hat. 6. 9t. F. Kommissär, der sein tonte on mindestens 10.000 K voll erreicht Hai. 7. Drei Ehrungen nach steiem Emchr :. F. Kommission. Der Wettbewerb versteht sich lür mfe Gebiet der tschechoslowakischen NO Wir hassen, daß sich unsere 9t. | J ire recht eisrig an diesem Wettbewerb be» >erdm. ^, Trotz unserer wiederholten AM ' nd in einzelnen Orten die Düchscnleeillngen wch immer im Rückstand, bez«.M^ rögnis derselben nach n:ch. abg ---- Wir ersuchen daher nochmal- -> ^°n E^Ä7datz°i.«^ heute daraus «"A i«U* welche bis lanMn J. eingegangen ^0. j^r auswersen »nnen. ^r01KIi mis n letzten De -mber w* ■ in Di- ErtragnO der . Lhanukahaliis»^ n: SsSS^" größte Dtehrheit der Juden, des Wahlrechts ^«raubt werden. Die Assesatb hanichwarim toird hierzu ihre. Stimme erheben müssen. Alle diese Angelegenheiten waren Gegenstand eines Vortrags, den der Präsident des Waad Haleumi, Dr. Thon, dem High Com- Missionar Sir Herbert Samuel am 14. Oktober erstattete. Dr. Thon lenkte auch die Aufmerksamkeit des Higff Commissioners aus die schweren Unzukömmlichkeiten, denen die Chaluzim in Alexandria ausgesetzt sind, wenn sie von dort mit der Bahn nach Palästina reisen. Auf Befehl der palästinensischen Regierung wird dort eine „Desinfektion" der jüdischen Einwanderer durchgeführt, deren Zweck es jedoch weniger zu fein scheint, die Gesundheit der Einwanderer zu verbürgen, als ihre Kleidungsstücke und ihr Gepäck verschwinden zu lasten. Sir Herbert Samuel versprach, die Sache zu untersuchen. (Jüd. Rundschau.) Die palästinensischen Landarbeiter organisieren sich. Einer Jaffaer Drahtmeldung zufolge haben die verheirateten jüdischen Landarbeiter in Palästina einen ständigen Ausschuß gewählt, der ihre besonderen Interessen wahrnehmen soll. In der ersten von zahlreichen Delegierten besuchten Versammlung wurden die Wünsche der einzelnen Kolonien zum Ausdruck gebracht. Diese bezogen sich vornehmlich auf die Ansiedlung von Familienvätern und Arbeiterversicherungsfragen. In der Kulturdebatte wurden bestimmte Forderungen bezüglich der Kindererziehnng geltend gemacht. (Ziko). Arabische Huldigung für General Storrs. Es wird offiziell denrentiert, daß gelegentlich der Unruhen in Jerusalem am 2. November die Araber General Ronald Storrs, den Gouverneur von Jerusalem, auf ^den Schultern davontrugen. .Ein Bericht hierüber ist auch im „Haarez" gedruckt worden. Die Gerüchte waren weit verbreitet und hatten einen sehr schmerzlichen Eindruck in südischen Kreisen hervorgrnfen. ‘"rÄssl nei übet be ,u d? d°r »«'L5dalrotntli*' n'-b'-"' denkt an den fortwährenden Wettkampf zwischen Bautätigkeit und Kolonisation, der sich dort abspielt. Dies alles weist auf die große Energie und Bereitschaft und die vervollkommneten Methvden der Zlusführenden hin." sZiko). Private Investitionen ln Palästina. Der Jaffaer Korrespondent des „Ist. Wochenblattes für die Schweiz", Dr. A. Mibaschan, berichtet seinem Blatte u. a., daß gegenwärtig in Palästina die ersten Anfänge großzügiger Investitionen von Privatkapitalien im Gange seien. Eben befinde sich im Lande eine Reihe von Persönlichkeiten, die sich der Erschließung ves Landes auf der gesunden Basis der kommerziellen, verantwortlichen Privatinitiative widmen wollen. Der Kapitalzufluß, so wie ihn jeder vernünftige Mensch und Palästinafreund nur wünschen könne, Hab« im großen Stile begonnen, und schon spüre man im Lande die Segnungen der verbesserten und verbilligten Lebensbedingungen. (Ziko). Lin amerikanisches Grotzmotorbool für palästinensische Arbeiter. Das amerikanische Zentralkomitee der jüdisch-sozialistischen Arbeiterpartei Poale Zion erivarb ein Großmotorboot für die neue genossenschaftliche Schiffsunternehmung „Chaluz" in Jaffa. Das Fahrzeug, das für 50 Passagiers und für eine Ladung über 10 Tonnen Raum bietet, soll nur zu Küstenfahrten herangezogen werden. (Ziko). Reue Straßen in Palästina. Die palästinensischen Straßenbauten machen gute Fortschritte. Die Straße von Tiberias nach Samach steht unmittelbar vor der Vollendung 80 Arbeiter stellen jetzt eine Straße von Kinereth über Dagania nach Semach her. Die Arbeit an dieser Straße schließt ohne Defizit ab. An der Straße Tiberias-Tabcha arbeiten ca. 300 Arbeiter und 60 Arbeiterinnen. (Ziko). Das deutsche Konsulat in Jerusalem. Mitte Oktober ist der deutsche Vizekonsul Dr. Kapp in Jerusalem eingetroffen. Seine Amtsgeschäfte übt er vorläufig im Gebäude der spanischen Gesandffchaft aus. (Ziko). Wirtschaftliches. Werbekampagne der „Palestine Cooperative Company". Wie bereits gemeldet, hat die amerikalüschzionipische Minderheitsgmppe um Oberrichter Brandeis in New?)ork ein Institut ins Leben gerufen, daß sich der Kreditbeschaffund für kleine ünh große Unternehmungen in Palästina widmen soll. Die neue "Palestine Cooperative Company"— so lautet der Name des Instituts — hot in der letzten Woche in Baltimore, Pittsburg, Cleveland, St. Paul und Minneapolis Zweigstellen eröffnet, denen weitere Gründungen in Providence» Buffalo und Philadelphia folgen sollen. Im Dezember werden sämtliche Verbände der „P. C. C." in Gemeinschaft mit ihrer Zentralorganisation, dem „Palestine Development Council", eine große Propagandakampagne einleiten, in deren Verlauf man Vorzugsaktien im Werte von 800.000 Dollar unterzubringen hofft. — Wenn die Werbeaktion diesen Erfolg zeitigte, würde dgs Kreditinstitut ein Gesamtkapital von einer Million Dollar ausweifen, da 200.000 Dollar bereits gezeichnet sind. (Ziko). Eine neue Brücke über den Jordan. Beim Austritt des Jordans aus dem Kinerethsee soll in nächster Zeit eine neue Brücke gebaut werden. Die Vorarbeiten sind 80 jüdischen Arbeitern des Kinerethlageks übertragen worden. (Ziko). Eine kanadische Häuserbank für Palästina. Nach einer Meldung des „Canadian Eaglay" hat ’ die kanadische Judenfchaft die Eröffnung einer Bank in Palästina mit einem Grundkapital von 1 Million Lstr. zum Zwecke der Unterstützung der Bauindustrie beschloffen. (Ziko). Die Entwicklung Tel AwiwS. Während des Sommers 1921 wurden in der jüdischen Stadt Tel Awiw (bei Jaffa) 140 neue Gebäude errichtet, von denen 67 ein-, 22 zwei- und 6 dreistöckig sind. Auf diese Weise erhielt die Stadt insgesamt 730 neue Wohn» räume. Die durchschnittlichen Kosten für einen Raum betragen 200 äg. Pfund. Die Juden Tel Awiws investrersn allein 140.000 Lstr. in diese Neubauten. Die Jaffaer arabische Zeitung „Bl. Achbar" drückt ihre große Bewundenrng aus über die rege Tätigkeit in und bei Tel Tel Awiwt Sie schreibt u. a.: „Wer sich dieser Tage nach Tel Awiw begibt, muß in Verwunderung geraten über die zahlreichen, verschiedenen Bauten, die bis zum Meereshafen ostwärts und. nordwärts reichen. Am Meeresuser wird ein gewaltiger Bau errichtet, der ein tzrvtzes Theater, Kino, Restaurant, Kaffeehaus, Badrhaus usw., umfassen wird. Wenn man seinen Blick weiter wendet, sieht man große Bauten mit hohen Stockwerken, hohe Schlösser und weite Fabriken bauen und breite Straßen anlegen; und wenn man die geschmackvolle Technik und die allen Gnmdsätzen der Aestheük entsprechende Srcbitekionik betrachtet, wird man bezaubert und kung bereit, während gleichzeitig ein Rindertransport aus Rumänien nach Palästina abgeht. Der Jüdische Nationalfonds überläßt den Familien in der Ebene Israel den erforderlichen Boden. (Ziko). Die Kultivierung des neuen jüdischen Bodenbesitzes. Der Jüdische Nationalfonds hat feine neuest- Böden in der Ebene Israel nunmehr offiziell in Besitz genommen, sodaß bereits mit den Amsliorisierungsarbeiten begonnen werden konnte. Die erste Phase dieser Arbeiten besteht in einer topographischen Aufnahme der Ländereien und der Ausarbeitung eines Bewässerungsplanes. Die Arbeiten werden von dem russischen Ingenieur Pinchas Ruthenberg geleitet. (Ziko). Kulturelles. Eine zehnbändlge Palästina-Eneyklopadie ln hebräischer Krache. Auf einer in Jaffa abgehaltenen Konferenz des „Schutzvsrbandes hebräischer Autoren in Palästina" wurde beschloffen, eine hebräische Cncyklopädie herauszugeben, die alles Wissenswerte über Palästina enthalten soll. Das Werk zu dessen Abfaffung sich die angesehensten hebräischen Schriftsteller vereinigt haben, wird in seiner Gesamtausgabe 10 umfangreiche Bände umfasfenl (Ziko). Wiedereröffnung der AMance-Schule in Jaffa. Die „Alliance Jsraelite Universelle" hat die Wiedereröffnung der nach Ausbruch des Krieges geschloffenen Schule in Jaffa beschlossen. Dr. S a s s o n, der bisherige Leiter der jüdischen Schule in Tauta (Aegypten), wurde zum Direktor des Jaffaer Institutes ernannt. — Aus diesem Beschlüsse der Alliance geht hervor, daß auch nichtzionistische Kreise der allgemeinen Entwicklung.im neuen Palästina mit Zuversicht entgegensehen. (Ziko). Förderung der jüdischen Rationalbibliolhek. Das britische Museum in London hat der Jüdischen Nationalbibliothek einen sechsbändigen Fachkatalog geschenkt, der die Neuerwerbungen der Museumsbücherei von 1881 bis 1915 Krjr?-* Die Besiedlung. Die Palästinawandernng aus Rumänien. Eine außerordentliche Sitzung der Palästinaämter Grotzrumäniens befaßte sich vornehmlich mit der Abfertigung «beit ukrainischen Chaluzim (Arbeiterpioniere) nach Palästina. Die Beratung beschloß, die Ausj Wanderung üher den Hafen von Galatz zu leiten ustd die gesamte Emigration aus .;ir statteten Berichten zufolge wurden bisher acht größere Wanderergruppen aus der Ulrame und fünf aus der Bukowina, letztere in bester Ausrüstung, nach Palästina befördert. Gegenwärtig stehen in Galatz zwei weitere Gruppen transportbereit. Das zionistische Exekutivkomitee für Grotzrumänien bestimmte den 2. November, den Tag der Balfour- Deklaration, zur Veranstaltung größerer zionistischer Knndgebungen und Sammelaktionen im ganzen Lande für die Ausrüstung größerer Chaluzimsiransporte nach Palästina. (Ziko.) Einwanderung nach Palästina. Vom 1. September bis 15. Oktober sind insgesamt 1650 Juden nach Palästina eingewandert. Der amtliche Ausweis läßt erkennen, daß 1160 Einwanderer in Jaffa und 500 in Haifa gelandet sind. Außer einer Gruppe von 250 Personen, die erst Mitte Oktober eingetroffen ist und deshalb noch nicht eingereiht werden konnte, gibt es gegenwärtig 'n Palästina keine Erwerbslosen. (Ziko.) Ausmanderung nach Palästina über Konstanklnopeli Im Monat September haben sich allein über Konstantinopel 400 Auswanderer nach Palästina begeben. Unter diesen befand sich eine große in Kischinew begründete Kooperative, die enthält. Die zionistische Organisation der Vereinigten Staaten übersandte der Bibliothek neuerdings 30 Kisten mit wissenschaftlicher Literatur in englischer Sprache. (Ziko). Eine Arbelterzeiffchrifk für Palästina. Das Wiener Sekretariat des jüdisch-zionistischen Arbeiterweltverbandes „Poale Zion" beginnt mit der Herausgabe einer, periodischen Zeiffchrift in jiddischer Sprache, die den Titel „Das arbeitende Erez Israel" (Das arbeiibef ~ —■ jill handeln wird. Die erste November erscheinen. (Ziko). Russische Staatsakten in der Jerusalemer National'Bibliothek. Russischen Zeire-Zion ist es gelungen, aus den ruffischen Staatsakten wichtige, die Juden in Rußland betreffende Dokumente in ihre Hände zu bekommen und sie der National- Bibliothek in Jerusalem zuzuführen. Darunter befindet sich das Faszikel „Zionismus" aus den Jahren 1907-08, in dem Dokumente über die Stellung von Nikolaus II. zum Zionismus und zur Türkenherrschaft in Palästina enthalten sind. Auch befinden sich darunter^ Eingaben von Wolffsohn an Stolypin mit eigenhändigen Bemerkungen des letzteren. Neue Schulbauten in Jerusalem. Die Zionistische Konrmission wird im Laufe des Frühjahrs in Jerusalem drei neue Schulgebäude errichten, und zwar handelt es sich um eine Sekundärschule in der Altstadt, eine Elementarschule in der Nähe der Altstadt und um ein Lehrerseminar, dessen Lage noch nicht bestimmt ist. Der Kommiffion stehen für diesen Zweck 26.000 8g. Pf. zur Verfügung, die der Karlsbader Kongreß bewilligt hat. (Ziko.) Ein hebräischer Globus. Das Erziehungsdepartement der Zionimehrere genossenschaftlich organisierte Gruppen ^ehungsdepartement der > aus verschiedenen Städten Rumäniens unffaßte.! ^">chen Komnnsston m Jerusalem hat eine In den letzten Tagen passierte die erste Gruppe Kartographische Anstalt in Deutschland mit der I ~ U -O"' WIV VVJVI. der aus 250 Familien bestehenden „Verschätz - Gesellschaft Konstantinopel. um von dort ebenfalls nach Palästina weiterzureifen. Unter den Mitgliedern dieser Familien sind die verschiedensten Berufe vertreten. Das eingezahlte Kapi. tal dieser erster Gruppe beträgt 30.000 Lstr. Jede , Familie zahlte einen Mitgliedsbeitrag von 50; Lstr. ein; das übrige Kapital wurde zur Verfügung der Gesellschaft bei einer Bank deponiert. Landwirtschaftliche Geräte im Werte von ca. 1 S MUiou Mark liegen in Mamburg zur Verschik- Herstellung eines hebräischen Globus für die palästinensischen Schulen beauftragt. Der Globus wird noch im Laufe dieses Winters erscheinen und auch beim Berliner „Jüdischen Verlag" erhältlich sein. (Ziko.) Eine Arbeitsschule in Jaffa. -Einige aus Rußland gekommene Pädagogen haben in Jaffa eure moderne Arbeitsschule eröffnet, die nach den besten europä- Men Mustern smaeriLE ist. (ZskoJ Aus den Gemeinden «ss Mahr.-Lftrau. Als Keren Hajeffpdreferent der Zwnistischen Ortsgruppe Mähr.-Ostrau bitte ich jene Gesinnungsgenossen, welche Jntereffe an einer aktiven Arbeit für Keren Hajessod haben, zu einer Beaung am Dienstag den 22. d. M., 6 Uhr s, im Zionistischen Bureau, Lukasgasse 6 (bei Spediteur Rubinstein, 1. Stock) zu erscheinen. Dr. Hugo Herrmann. Dienstag, den 15. November fand eine Sitzung der Ortsgruppenleitiing statt, in der die Sektionen sich konstituierten und der Arbeitsplan für die nächste Zukunft besprochen wurde. Am Dienstag der nächsten Woche, am 22. November, hält die Ortsgruppe eine Sitzung ab, in der nach den Presseberichten und den Referaten der Sektionsleiter Herr Dr. Josef R u f e i s e n über „Die derzeitige politische Lage des Zionismus nach dem zwölften Zionistenkongreß" referieren wird. Im Vordergründe des politischen Interesses der zionistischen Bewegung steht die auf dem Kongreß viel besprochene Araberfrage, über die der Vortragende ausführlich berichten wird. Beginn der Sitzung: 8 Uhr abends im „Goldenen .Krug", Jirafekplatz. Gäste wMommen. — Di? 0nsgruppenleitung. „ Ein zionistischer Film. Der hiesigen Nationalfondssammelstei|i es gelungen, den mit viel Begeisterung in allen Städten der Welt aufgenommenen Film Schiwath Zion (Die Rückkehr nach Zion), nach M.- Ostran zu bring.n, wo er am 26. November im Promenadekino (Oderfurt) vorgeführt werden wird. Dieser Film zeigt das Leben in Palästina, die Kolonien, die Kwischim, die Chaluzim, den Beginn des grandiosen Aufbauwerkes. Ein sich im anschließender Kongreßfilm vermittelt allen, die keine Gelegenheit hatten, dem zwölften Zionistenkongreß beizuwohnen, ein Bill» der Karlsbader Verhandlungen. Die Vorstellungen finden am 26. November um 5 Uhr (Schülervorstellung) untaam 8 Uhr abends statt. Den Vorverkauf besagt das Nationalfondsbi^ l"-- gaffe 6 (Firma Nubinstein). Chanukahferer. Voranzeige. Es hat sich unter dem Präsidium des LGR. Dr. Wagner ein Komitee zur Veranstaltung einer Chanukahfeier gebildet. Alle Personen, die an' dieser Feier Interesse nehmen und sich insbesondere an den dramatischen und musikalischen Aufführungen oder an der sonstigen Vorbereitung des Festes beteiligen wollen, werden gebeten, sich am Samstag, den 19. November in der Jüdischen Schule um 5 Uhr nachm, zu einer Besprechung einzufinden. Makabi: Die Generalversammlung des Jüdischen Turnvereines Makabi findet am Montag, den 21. d. um halb 9 Uhr abends im Sitzungssaale der Kultusgemeinde statt. Die Mitglieder werden ersucht pünktlich zu erscheinen. Deutsches Theater. s p i e l p l a n: Freitag, 18. Nov. 5. Meisterabend Franz Steiner. Samstag, 19. Nov. „HabenSie nicht, zu verzollen?" Außer Dauermiete. Sonntag, 20. Nov. abends „Haben Sie nichts zu verzollen?" Außer Dauermiete. Montag, 21. Nov. geschloffen. Dienstag, 22. Nov. „Menagerie". Folge 3 grün. j Mittwoch, 23. Nov. „H a b e n S i e n i A *?! zu verzollen". Folge 4 braun. - Bisenz. Der seinerzeit für den 30. Okrober 1021 angesetzte und verschobene gemütliche Vereins abend findet am Samstag, den 26. Novembe: laufenden Jahres um 8 Uhr abends im Hote Löwy statt. Wir laden die umliegenden ziöni stischen Ortsgruppen freundlichst ein. Gäst herzlichst willkommen. Jüdischer '!;:v - Zion Bisenz. Austerlitz. Abermals hat unsere Kulrue g .ucw^" ein langjähriges, kräftiges Mitglied v loren. Samstag abends, den 29. Oktober Herr Heinrich Flesch, Kaufmann, gewesei Bürgermeister der israelitischen Stadt vneinde und Ausschußmitglied der Kulti gemeinde, im 67. Lebensjahre plötzlich storben. Ueberall wohin die Kunde sich v breitete, äußerte sich schmerzliche Teilnah ob des Hinscheidens dieses Mannes. Heim Flesch war eine inarkante Persönlichkeit öffentlichen Leben. Das Leichenbegängi fand am 1. Nov. vom hiesigen Tempel o unter überaus zahlreicher Beteiligung stc Bei der Beerdigung versah Herr Kantor xh mann Stern die liturgisihe Funktion u Bezirksrabbiucr Dr. M. Steif widmete d. Heimgegangenen einen seine Vorzüge u Verdienste würdigenden Nachruf. Palästlnaamk Prag. Es liefen die folgeuiieu Spenden ein: El tuzfoyds. Ist. Kultusgemeinde Olmütz P VÄÄV 020202484853020000000002020100010200000232020200010101010101000202000100000100 9101020102000201000001000200000001300232000001000202010100010201010202000101