Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- 68 (18.11.1921)
- Date
- 1921-11-18
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Beide Gesichtspunkte kämpften mi{einartt»er, und als Folge dieser Kämpfe beschränkte der Kongreß beträchtlich die ausführendc Gewalt liW un»< terwarf sie einer stärkeren Kontrolle durch tue Bewegung. Er hat aber das Kontrollorgan nicht genügend befestigt, ihm noch zu wenig Macht und Stärke gegeben, mit denen es von fernem Kontrollrecht gründlichen Gebrauch machen könnte. Tenn man hätte, um die Bewegung in ihrer Autorität als selbständigen Faktor innerhalb der Organisation, als Träger der gesetzgeberischen Rechte und Machtquelle zu stärken, vor allem den Kongreß stärken müssen. Tie neuen praktischen Aufgaben unserer Bewegung sind dermaßen kompliziert und umfangreich, daß der Kongreß in seiner gegenwärtigen Gestalt zu ihrer Erfüllung nicht imstande ist. Ter Kongreß ist ein Volksvertretung, die in zwei Jahren einmal tagt und jedesmal in anderer Zusammensetzung wiederkchrt. Tieic Eigenschaft war ausgezeichnet, solange die Hauptaufgabe des Zionismus aus propagandistischem Gebiet gelegen war; heute dagegen besteht die Gefahr, daß derselbe Umstand die Macht der durch den Kongreß vertretenen Bewegung zugunsten der Leitung vermindert. Um dies zu vermindern, trat Schreiber dieser Zeilen mit einem Vorschlag hervor, der denr Kongreß größere Stabilität verleihen sollte. Ter Kongreß solle — io hieß es in dem entsprechenden Antrag — zu einer im Prinzip permanenten Einrichtung, seine Mitglieder durch regelmäßige Wahlen für die Dauer von drei Jahren gewählt werden; ferner solle der Kongreß jährlich seine Session abhalten und in besonderes Fällen eine außerordentliche Tagung abgehalten werden. Ter 12. .Kongreß bat diesen Antrag zwar abgelebnt, aber aus Besprechiuigen mit verschiedenen Gruppen und Richtungen kannte ich entnehmen, daß die Delegierten auf eine Reform solcher Art nur nicht vorbereitet waren und sich nicht entschließen konnten, sie aus dem Stegreif durchzusühren; daß aber die Stärkung der inneren und äußeren Autorität des Kongreßes Anklang gesunden hat. Viele erklärten sich ganz einverstanden mit der Meinung, daß eine Stärkung des Kongresses nur durch seine Umwandlung in eine im Prinzip permanente Institution möglich ist, die in derselben Zusammensetzung für mehrere Seßwueu gewählt wird. Wenn die Frage also auch unentschieden geblieben ist, so wird sich der nächste Kongreß doch wieder mit ihr zu beschäftigen haben. Ebenfalls mehr „ausgeschoben denn auf-! gehoben" bleiben andere Reformvorschläge radikalen Charakters: der Antrag der Amerikaner bezüglich der Verschmelzung des Gro» ßen A. C. mit der Iahreskonserenz und der Vorschlag der österreichischen Landsmannschaft und der gesamten Opposition, wacher darauf ausging, dem A. C. die Ernennung und Absetzung der Exekutive als ein neues Recht zu gewähren. ' Aber schon die akzeptierten Reformen: Reduzierung der Mitglieder des A. C., Um- : Wandlung des Präsidiums in eine permanente und selbständige Institution, Erweiterung der Befugnisse des A. C. und Verweigerung des Stimmrechtes der Exekutive innerhalb des A. C. — bewegen sich in der für den Kongreß charakteristischen Richtung der Stärkung der verfassungsmäßigen Garantien. So ist mit dem Kampf um die Verfassung eine neue Erscheinung in der zionistischen Welt zutage getreten, und der 12. Kongreß hat einen verheißungsvollen Anfang gemacht. Es kann keinen: Zweifel unterliegen: die Entwicklung der Organisation wird sich auf dem Wege der Befestigung der verfassungsmäßigen Garantien und der Stärkung der Kongreßautorität bewegen. Die nächsten zwei Jahre, die uns vom kommenden Kongreß trennen, müssen zur gründlicheren Erörterung der zionistiichen Konstituionsfrage benützt werden, damit dem nächsten Kongreß sorgsam ausgearbeitetc Entwürfe von Versassungsresornten unterbreitet werden können. Mn Interview mit Dr. Weizmann Das folgende Interview mit einem Vertreter der Jewish Preß Association erschien in den Jewish Daily News am 23. Oktober: „Ihr Korrespondent hatte eine längere : Besprechung mit Tr. Weizmann, dem Präsidenten der zionistischen Weltorganisation über lebenswichtige Fragen der Bewegung., In Beantwortung der Frage nach der hauptsächlichen Bedeutilug der Delegation die nach Amerika zu komme« willens ist, jagte Dr. Weizmann: „Die Bedeutung der Amerikanischen Delegation wird es sein, den EKthusiasmus, der in den amerikanischen Jtl»n für Palästina vorhanden ist, in greifbarMForm zu wandeln. Die Delegation wird MWn die gesamte Judenschaft in Amerika wenden. Sic wird nicht nur Geld, sondern Tat und Ideen verlangen." Frage: „Warum befindet sich, wenn die Delegation sich an die gesamte Judenschast von Amerika wenden will, in ihrer Mitte kein Vertreter der Arbeiterklasse?" Antwort: „Es war unsere Absicht, daß Pinkus Rnttenberg Mitglied dieser Delegation-gewesen wäre. Aus verschiedenen Gründen ist es ihm unmöglich, derzeit nach Amerika zu gehen. Er wird später zur Delegation stoßen." Frage: „Die amerikanischen Juden hegen Befürchtungen wegen der politischen Situation in Palästina. Hat der Zionisten-Kongreß in irgend eine Weise die Situation beeinflußt?" Antwort: Der Zionisten-Kongreß hat einen sehr günstigen Eindruck auf die politischen Kreise in England gemacht. Ich persönlich habe nie daran gezweifelt, daß England sein Versprechen bezüglich Palästinas halten wird. Ich war ebenso stets der Meinung, daß Sir Herbert Samuel, der Highkominissioner, reale Arbeit in Palästina leisten wird. Er hat seine Stellung in allen Klassen der Bevölkerung Palästinas befestigt und ich habe Grund zu glauben, daß einige der arabischen Hitzköpfe nicht mehr länger der friedlichen Entwicklung Palästinas im Wege zu stehen die Möglichkeit haben. Ich fragte Dr. Weizmann um seine Meinung über beit Economic Council und über die Palästinaarbeit, die von einigen privaten Gesellschaften vollführt wird. Hieraus erwiderte er: Jede Gruppe, die für Palästina arbeiten will, ist willkommen» vorausgesetzt, daß ihre Arbeit dem nationalen Charakter Palästinas und der Zionistischen'Organisation nicht zuwiderläust. Der Zionist Economic Council ist eist gutes Beispiel für solche amerikanische Zionisten, die glauben, daß sie einen neuen Weg für den Aufbau Palästinas gefunden haben. Reale Arbeit in Palästina wird die Brücke schlagen, die die verschiedenen Elemente in unserer Bewegung verbinden soll. Frage: Sie sprechen vom nationalen Charakter der Zionistischen Orgauiiation. Haben sie nicht in einem Briefe an Samuel Nntermeyer erklärt, daß die Zionistische Organisation am Diaspora-Nationalismus weder interessiert ist noch mit ihm etwas zu tun haben will? Antwort: Betreffs des Briefes an Mr. llntermeyer muß ich konstatieret:, daß dieser Bericht'dem Wortlaute nach unkorrekt ist. Laut Bericht schrieb ich an Mr. Untermcyer, daß der Zionismus an: Galuth-Nationalismus nicht interessiert ist. Tatsache ist jedoch, daß ich schrieb: Die Zionistische Organisation hat imurer jegliche Einmischung in die politischen Angelegenheiten im Galuth zu vermeiden ver. sucht. Wenn ein Brief zitiert wird, sollte er korrekt zitiert werden." (New Palestine.) Die Wische UniverfM m Jerusalem. Baubeginn im Frühjahr. Vor kurzem kam der Bevollmächtigte amerikanisch-jüdischen Aerzteoereinsi der gung, Dr. Hilkowitz, der auch Delegierter am Karlsbader Kongreß war, nach Jerusalem, um die Vorbereitungen ftir den stniversitätsbau zu treffen. Einem Mitarbeiter des „Haarez" gegenüber äußerte sich Dr. Hilkowitz über seine Pläne wie folgt: Die medizinische Abteilung der hebräischen Universität wird hauptsächlich mit Hilfe des Verbandes der jüdischen Aerzte in Amerika errichtet werden. Diesem Verband gehören ungefähr 6000 jüdische Aerzte in allen Staaten Amerikas an, und nahezu alle Mitglieder erklärten sich bereit, das Unternehmen praktisch zu unterstützen. Viele versprachen, bis zu 20 Prozent ihres Privatvermögens diesem Universitätsbau zu widmen und die Zusagen belaufen sich bereits auf eine Million Dollar, welche im Verlauf von zwei Jahren einzuzahlen sind, 300.000 Dollar sind bereits bar eingezahlt. Sollte im Laufe der Zeit der ganze Betrag erforderlich werden, so wird er auch ohne Zweifel sofort zur Verfügung stehen. Was den Baubeginn betrifft, so will ich, obgleich ich bereits in: Besitz eines genau ausgearbeiteten Planes bin. chennoch. unpstedLM^rtum^küvillM, und jeden: Fehler von vornherein nach Möglichkeit vorzubeugen, mit den Aerzten Palästinas und den anderen in Betracht kommenden Faktoren des Landes eingehende Beratungen pflegen und ihre etwaigen Vorschläge entgegennehmen. Hinsichtlich der Leitung der medizinischen Abteilung der Universität haben wir mit den zionistischen Führern Dr. Weizmann, Ussischkin, Schemarjabu, Lewin ^und .Professor Einstein eingehend beraten, und kamen zu folgendem Entschluß: An der Leitung der medizinischen Fakultät werden drei Vertreter der Zionistischen Otzganisation und drei Vertreter des Verbandes der Aerzte teilnehmen. Diese sechs wählen ein siebentes Mitglied. Diesem Kuratoritim wird die Leitung der medizinischen Abteilung anvertraut. Die ganze Abteilung wird das Eigentum des Keren Hajesiod bilden. Ich hoffe, den effektiven Bau spätestens im kommenden Frühjahr beginnen zu können. Ich habe in dieser Angelegenheit mit Professor Geddes, Warbnrg und Einstein verhandelt, und sie stimmten mit mir darin überein, daß wir eines der bestehenden Krankenhäuser von Jerusalem übernehmen, es modern ausbauen und für unsere Zwecke vervollkommnen. Anschließend an dieses Krankenhaus sollen dann die weiteren Abteilungen erbaut werden, und zwar Abteilungen für Anatomie, Physiologie, Mikrobiologie, Chirurgie, interne Medizin, eine Abteilung für Kinderkrankheiten, Geburtshilfe, Gynäkologie, Augenheilkunde. Ohrenheilkunde, Geisteskrankheiten, Dermatologie usw. Was die Professoren betrifft, haben wir bestimmte Zusagen von den berühmtesten jüdischen Professoren der ganzen Welt, nach Jerusalem z:l kommen und eine Lehrkanzel zu übernehmen, sobald sich hierzu die Möglichkeit ergibt. Es sind unter ihnen Professoren, die ein großes Einkommen haben, in der Welt hochgeehrt find und als Leuchten der medizinischen Wissenschaft gelten. Auch diese haben mir erklärt, daß sie sehnsüchtig den Auaenblick erwarten, um ihre Tätigkeit im Zion aufnehmen zu können. Interessant ist besonders, daß wir auch unter den christlichen Aerzten Freunde und Förderer besitzen. Diese erblicken in der hebräischen Universität in Jerusalem eine Brücke zwischen der westlichen und östlichen Kultur. Wir haben berechtiate Hoilntmg, daß die Universität in Jerusalem eine der wissenschaftlich wertvollsten Hochschulen der Welt sein wird. Wir wollen also mit dem Bau im nächsten Frühjahr beginnen. An Geld hierzu wird es uns nicht mangeln und der Bau soll nach den modernsten Prinzipien durchgeführt werden. Wir wollen tausende Arbeiter einstellen, die in ihren verschiedenen Fächern arbeiten und wie wir planen, innerhalb eines Jahres die Universität mit allen ihren Abteilungen und Instituten fertigstellen werden. (Jüd. Rundschau.) FWische Bsrufsumschlchtung — auch in Südafrika. „Ich begrüße aufs wärmste die Bewegung, die sich besonders in Deutschland zeigt: die jungen Leute schon vor ihrer Auswanderung nach Palästina mit der Landwirtschaft vertraut zu machen. Diese Bestrebungen müssen in anderen Ländern nachgeahmt und von den Zionisten dieser Länder als ein wichtiger Teil ihrer Tätigkeit im Galuth gefördert werden." Diese Worte sprach Dr. Arthur Ruppin, der Leiter der zionistischen Wirtschaftspolitik vor deni Plenum des Karlsbader Kongreßes, und er berührte mit ihnen ein Problem, van dessen Lösung der Erfolg und die Dauer der jüdischen Aufbauarbeit in Palästina in nicht geringem Maße abhängt. Gemeint ist die Frage der jüdischen Berufsumschichtung, die neuerdings weite Kreise des Judentums — des zionistischen wie des nichtzionistischen — mit wachsendem Jnteresie erfüllt. Es braucht hier nur an die Gesellschaft „Ort" erinnert werden, deren letzte Weltkonferenz in Berlin (01. Juli bis 0. August d. I.) gezeigt hat, was eine planmäßig geleitete Arbeit ans diesem Gebiet zu leisten vermag. Auch das Arbeitersürsorgeamt der jüdischen Organisationen Deutschlands konnte dem Judentum durch Fördnmng des Nmschichtungsgedankens produktive Hilfe von bleibendem Wert schaffen. Beide Körperschaften wirken aber vornehmlich, das Arbeiterfürsorgeamt sogar ausschließlich, auf europäische Juden ein, während in den außereuropäischen Teilen der Diaspora bisher noch keine organisierte Umschichtung zu beobachten war. Jetzt wird aus Südafrika berichtet, daß sich auch dort die gleiche Erscheinung geltend macht, woraus baüJie. ZUMiMngMvcgung doch nicht auf Europa beschränkt acUiekn ist, sonoern auch in Ländern Raum gewinnt' deren -jüdische Zentren weder durch den Welt^j krieg noch durch Pogrome beimgemcht sindö Die erste Siedlung jüdischer Einwanderer in Südafrika war, wie überall zur Zeit des> großen jüdischen Wanderstromes, rein städtischer Natur. Tie Juden suchten hauptsächlich die Städte aus, widmeten sich dem HandA und den freien Berufen und haben auf beiden Gebieter. Bleibendes geschaffen. Seit einigen Jahren — so schreibt ein Korreivondent d-4 „Jewish Guardian" — zeigt sich eine Bewegung unter den eingewanderten Juden Südafrikas, welche eine Ablvanderuna aus den Städten auf das Land und eine starke Neigung für landwirtschaftliche Betätigung hervorgerusen hat. Im Verlause weniger schon haben diese jungen jüdischen Landwirte eine ganze Umwälzung im landwirtschastllchen Betrieb herbeigeführt. Ihre moderne Art, den Boden zu kultivieren, hat rnt* auf die Buren eingewirkt, denn die Juden haben ihnen bewiesen, daß unter ihrer Verwaltung selbst diejenigen Bodenflächen, welche die Buren bei größter Kraftanstrengung nicht pro. duktiv zu gestalten vermochten, fruchtbar gemacht werden konnten. Einer der bedenteitdsten und erfolgreichsten jüdischen Landwirtpioniere in Südafrika ist der ans Rußland eingewanderte Jude Kasinowitsch. Vor einigen Monaten besuchte der südafrikanische Ackerbauminister auf einer Jnspektioirsreise auch die Wirtschaft dieses Mannes. Und als er deren außerordentliche Erfolge sah, berief er sämtliche Burenfarmer des Distriktes auf das Gut und hielt an sie eine Ansprache, in welcher er die Arbeit des südischen Kolonisten als Beispiel evwsahl. Bemerkenswert ist hierbei, daß die Besitzung des erfolgreichen Landwirts fast ausschließlich aus solchem Boden bestand, den die stüheren Eigentümer als unbrauchbar für die Urbarmachung brachliegen ließen. Ein anderer Jude gilt als Kartofselkönig, weil er dieses wertvolle Volksnahrnngsmittel besonders produktiv und inten'w kultiviert und seinen Nachbarn in dieser Deziehnng wertvolle Anregungen gab. Es^ bilden sich in Südafrika schon jüdische Farmerverbände, die sich zu einer Gemeinde vereinigen und alle Einrichiungcn für ein jüdisches Gemeindeleben einstühren. Gewiß hat es auch hier manchen mutlosen und wenig ausdauernden Juden gegeben, der nach mißlungenen Versuchen nack Johannesburg zurückgewandert ist, aber die überwiegende Mehrheit hat der Stadt endgültig beit Rücken gekehrt. Auch die Frauen der jüdischen Farmer haben sich, obwohl sic vorher mit dem städtischen Leben eng verbunden waren, in die Landwirtschaft eingelebt und unterstüizen jetzt ihre Männer mit, allen Kräften. (Ziko.) A« die' amerikanischen Juden! In der New Nt>rker Zeitung „The Day* veröffentlicht Nahum S o k^ l o w folgenden Appell an unsere Brüder in Amerika: „Ihr seid der wichtigste Teil des jüdischen Volkes in der Diaspora. Die jüdische Kraft, die jüdische Organisationssähigkeit, welche neue und mächtige Industrien entwickelt und Euch einen der ersten und ehrenvollsten Plätze in dem Gebäudedes amerikanischen Lebens gegeben hat, fügte dem Nainen des Judentums neuen Glanz hinzu. Hierin liegt der Grund, weshalb wir uns heute an Euch wenden, da wir die Arbeit des Wiederaufbaues unteres alten nationalen Heims in Palästina beginnen. Und unser Appell richtet sich nicht an Euren Geldbeutel: wir wenden:ms nicht einfach darum an Euch, weil Ihr wirtschaftlÄ der stärkste Teil des Judentums seid, während die andern Teile nnt wenigen Ausnahmen zusaminengebrochen sind. An Euren Wst ist dieser Appell gerichtet, an Euch als §rüdcr, an Euch, die Idealisten der praktischen Welt; wir.wenden uns an Euch und rufen Eure Initiative, Eure Energie, Eure Großzügigkeit, Euren Schwung an, und den le« benden Puls, der in all Euren Nnternehmnngen schlägt. Palästina braucht Euch, braucht Eureir Mut, braucht Eure unbegrenzten Möglichkei« ten. . Palästina braucht gesunde, praktische, tüchtige Männer, „fest made men", Männer, welche die harte amerikanische Schule der schöpferisRen Tat und Ausdauer durchgemach haben. Ihr habt in Amerika gezeigt, was M leisten könnt. Lasst die Well nunmehr sehen wav Ihr in Palästina zu schassen tmsiand» seid. In der Geschichte des Westens ist Euch ein ehrenvoller Platz gesichert. Ein ehrenvob lerer wartet auf Euch in oer Geschichte OMML. Komm: „und juiitm io« in WeW