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Jüdisches Volksblatt · 1921-11-18 · 68 (18.11.1921) · p. [Seite]

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
3 (1921)
Issue
68 (18.11.1921)
Date
1921-11-18
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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Relom hosen, Reparaturaufnahme. ed er ha us Lebowitsch jpau u M.-Ostrau nur Hauptstr. \ izeiiiä BST- Uhlv teriahon nur W sseir°t! ♦lüBmmer 2 K '4 b NcSakNon und Administranon: MSb'gch-Oftrau. Lanftkaasie Mav»Ikriv>e auch mii rünckp^rtwerde» nur okne Gewäbr angc» iwmmen und aufbewadri Eine VerpNichrnna *»r JJiidffnauiiR wird nichi tiu’tfanui- Svrech» itunitn d<r> Siedaknoo 'iirtUdj oc u U bi» l Uvi prnnittun«. Kiflvntuw tvrf (Scr* lagcS" rtß. m 0- •>■ 1" Miidrilch-Lftra» Hrr<»»S«rbrr rnd verantwort lichcr Redaltenr Hugo Herrunann lu 9)lfi&t.^Aröu. Freitag, 18. XI. 1921. 3. Jahr S&onitsmsestt« Ktawr.K»*« monatl- K 7.— l*o9 jüdische Bolkrblott^ »ft kein Zokaldlatt. sondern al» Berlarid » jÄtunü da»» berulcn den nativ-f nSfcit. 'u (mutten und Wirtschaft, jf mri .fnieresien der bewusste»' Audciitchas» ° im sanken tlchecho- (icl'-.Nichen Staat« und in Mali. ttor, ■’> dienen. — Inserate kosten 30 h für die Lsach gespaltene Mil. n.mcterzctlL. Anträge lk» ,sn» ,erste übernehmen »über der Administration alle gröberen Anmmceuerp^öitionev- Erlazeini ieden Freitag. 17. Marcheschwan 5682. Die Novembererzefse iu Palaitiua. Wiederherstellung der Ordnung in Jerusalem. Jerusalem, 7. November. Nach den am 2. November in Jerusalem stattgefunoenen Unruhen ist kein weiterer Zwischenfall erfolgt. In ganz Palästina herrscht Ruhe, sodaß die normale Lage als wiederhergestcllt bezeichnet werden kann. In Jerusalem selbst wurde ein Sondergericht gebildet, das bereits 21 Angreifer abgeurteilt hat. Die politischen Drahtzieher, die hinter den Angreifern standen, sind über die Wirkung ihrer Hetzkampagne offeirsichtlich enttäuscht, da sie glauben, daß auf Grund der Jerusaleiner Ereignisse das Prestige der gegenwärtig in London weilenden arabischen Delegation einen entscheidenden Schlag erlitten hat. Hervorragende mohammedanische, katholische und protestantische Notabeln haben der palästinensischen Regierung ihr Bedauern darüber ausgedrückt, daß der Angriff des aufgehetzten arabischen Mob 'den Tod schuldloser Leute verursacht hat. Insgesamt sind 6 Juden und,1 Araber getötet, 32 Juden und 6 Araber verwundet worden. Tie jüdischen Opfer, wurden am 1. November beigesctzt; über '5000 Personen folgten dem Leichenzuge. Wie der An^ vor sich ging. Jaffa, 3. November. Ueber die Jerusalemer Vorgänge am Jahrestage der Balfonr-Deklaration ist folgendes zu berichten: Am Morgen des. 2. November ließen dje Araber ihre Geschäfte geschlossen, um auf diese Weise ihren Protest gegen die Balfour- Deklaration zum Ausdruck zu bringen. Um 10 Uhr rottete sich vor dem Jaffa-Tor arabischer Janhagel zusammen und zog mit drohend erhobenen Stöcken zum Postamt. Die Polizei benrühte sich, die Demonstranten zu zerstreuen, ihren schwachen Kräften war jedoch kein Erfolg beschieden. Im weiteren Verlauf des Tages ereigneten ''rdann viele Angriffe, deren Ziel die jüdische Altstadt war. Die traurigen Folgen dieser Vorfälle sind bekannt; sie sind umso beklagenswerter, als energischere Vorsichtsmaßregeln vor Anbruch des Tages die Unruhen gewiß hätten verhindern können. Die Zionistische Kommission, der Wcad Leumi (Jüdiilber Nationalrat in Palästina) und akcherc jüdische Körperschaften verlangen, daß der Gouverneur von Jerusalem, General Storrs, bis zum Abschluß einer gründlichen Untersuchung vom Amte snsptzndiert werde. In diesem Zusammenhang muß erwähnt werden, daß der 2. November in Jaffa dank geeigneter Maßnahmen des dortigen Gouverneurs in völliger Ruhe verlaufen ist. Krieas^» stand in Jerusalem. (JPZ) Laut aus Jerusalem eingetroffenen Privatmeldungen wurde dort .infolge der letzten Vorfälle der Kriegszustand erklärt. Starke militärische Abteilungen patrouillieren in den Straßen. In Jaffa ist ein englisches Kriegsschiff eingetroffen. Die Regierung, die vor den bevorstehenden Unruhen gewarnt worden war, hatte energische Abwehrmaßregeln getroffen und auch in den Kolonien einen Sicherheitsdienst organisiert. Trotzdem ist bis jetzt nicht klar, ob nicht dennoch der Negierung irgendwelche Vernachlässigungen vorgeworfen werden können. In jüd. Kreisen Jerusalems herrscht vor allem Erbitterung gegen den Jerusalemer Militärgouverneur, der seit jeher den Juden sich nicht besonders geneigt erwiesen hat und dessen sofortige vorläufige Dispensierung vom Amte allgemein gefordert wird. Die Regierung hat sofort Spezialgerichte zur Aburteilung der ve^ "Mieten Schuldigen eingesetzt. Die Namen der Verhafteten sind vorwnsig noch nickt bekannt. Freitaa Mittag fand die Beerd-" - der jüdischen Toten st-'tt, die ohne irgendwelche Zwischenfälle vor sich ging. Laut einem weiteren Bericht herrscht im Lande überall Ruhe. Die Liste der Opfer weist 6 Tote, 5 Juden und einen Araber auf. 32 Juden und 6 Araber find verwundet, darunter mehrere schwer. 40 Verhaftungen wurden vorgeuommen und begannen die Gerichtsverhandlungen gegen diese bereits am 3. November. Verurteilung von Arabern. (JVZ) Das eingesetzte Speziaigericht hat 3 Araber zu 9 Monaten Gefängnis verurteilt; über 4 wurde eine Geldstrafe verhängt. 8 wurden freigesprochen, da keine genügenden Beweise für ihre Mitschuld erbracht werden konnten. Gegen 6 wurde der Prozeß vertagt. Der Widerhall in England. Der „English Charchman" widmet seinen Leitartikel in dieser Woche den Bemühungen, die von der arabischen Delegation in London unternommen werden, um eine Annullierung der Balsour-Deklaration zu erreichen. „Die englische Regierung," sagt das Blatt, „kann das Versprechen, das sie den Juden gegeben hat, nicht rückgängig machen. ohne ihr gegebenes Wort zu brechen. Das Land ist dem Volke Israel durch ein ewiges Versprechen gegeben worden, und seine Wiederaufrichtung ist ihm durch die Propheten vorhergesagt worden. Die Erfüllung von Gottes Wort kann keine Macht verhindern/ (Ziko.) _ liw die zigM'Me Verfafsurm. Ein organisatorischer Rückblick auf Karlsbad. Von M. H i n d e s. dem Prestige der Organisation noch den Interessen des Zionismus pon Nutzen sein konnte. Denigegenübcr niußte die OrganisationskomMission uns wjcder ziir wirklichen Wertung i der Lage zurückführen, uiid dies um so mehr,! als ihre Aufgabe vornehmlich, darin bestand, die Harmonie uiid das Gleichgewicht innerhalb der Organisation wieder herzustellen. Sie hat diesen vernünftigeii Realisinus schon dadurch zum Ausdruck gebracht, daß sie statt der feierlichen „Verfassung" das prosaische „Statut * A Dw folgenden Ausführunyen eines 7-HM'bätHlber sie hat dabei nicht hervoroppositionellen Dntglreldes der Oryanr- 3 ) t ea her sations-Kommission gewähren einen . gehoben, daß da» neue Statil^, - interessanten Einblick in die Arbeitsj Außenwelt auch nur eben als Statut erscheint, weise des 12. Kongresses. Wenn der l ju der inneren Wirkung doch einer wirklichen - Verfasser den Standpunckt verficht, daß! g-> - rr Aeicklkommt der Kongreß als Institution einer noch > 4-erfapUNg gteicprommr. größeren „Stärkung gegenüber den ans- Diese Uilterlassuiig beruht auf der ganz Lk'L"dns^w^n't^nmal'7r^ neuartigen BehandltUig der Organisationsderlich wäre, niemals allein durch mefrage durch den 12. Koiigreß, die naturgemäß chanische Neuordnung erreicht würde.! ,^eue Gesichtspunkte in dkn Vordergrund der Die Autorität des nächsten Kongresses, Debatte stellte. Es handelte sich in Karlsbad aber beruht auf der Respektierung der, ' , die -Traae der technischen Ormoralischen und materiellen ^ovderun-j Nicht meyr UM me ,zrage oer iell)iiisci)ril gen des eben abgehaltenen. Wer sie! gaiiisrerung der Kräfte, auch Nicht UM Oie Crersüllt, stärkt die Gesamtbeweyung und j ziehung der zionfftischeii Massen, Wie sie Herzl SM »*w«?In£f/"Jale„n zionistischen Welt an die aussiihrenden j beii, sonderli futg gesagt gtttg ent* Organe wird stellen können. ‘ *•*“ s‘;~ (Ziko) Der Entwurf des Organisationsstatutes, den die zionistische Leitung dem 12. Kongreß vorlegte, enthielt eine interessante Neuerung: über dem Entwurf stand der feier liche Titel: Verfassung der Zionistischen Organisation. Die Orgamsationskommission jedoch konnte sich für diese Neuerung nicht crwärinen und ließ den alten Wortlaut: Statut fach um die Frage der inneren zionistischen Politik, um die wechselseitigen Rechte und Pflichten der verschiedenen Elemente der Bewegilng. Wenn es richtig ist, daß die Verfassung ein System von Garantien darstellt, so war die Organisationsfrage auf dem 12. Kongreß eine Verfassungsfrage, iiicht im internationalen Sinne des Wortes, sondern innerpolitisch. der Zionistischen Organisation bestehen. Diese! Auf keinem der früheren Kongresse traten die Haltung der Kommission war von richtigen Erwägungen geleitet, und es scheint durchaus nützlich, sie der zionistischen Oeffentlichkeit zur Kenntnis zu bringen. Seit ihrer politischen Anerkennung erging sich die zionistische Bewegung auf der Linie gefährlicher Uebertreibungeir, indem sie überall Analogien mit normalen Staatsorganismen suchte und häufig genug künstliche Konstruktionen als natürliche Begebenheiten annahm. So kamen zahlreiche Zionisten zu dem Glauben, daß die Zionistische Organisation schon eine Art Staatswesen darstelle, und verschiedenen Elenrentc der Bewegung in so von einander abgegrenzten Rollen hervor wie diesmal. Niemals sonst waren Zentrum und Bewegung, Leitung und Kongreß so abgerundete Körperschaften. Vielleicht war es gut; vielleicht war es eine Folge der elementaren Erfüllung des Rufes nach Machteinstellung, die auf diesem Kongresse so deutlich zutage' trat. Wie man auch darüber denken möge: unwillkürlich ist jedenfalls die Frage des inneren Gleichgewichtes zwischen den verschiedenen Elementen der Bewegung, die Frage der gegenwärtigen Garantien entstanden, und, mn dieser Irrtum wurde zur Quelle schädlicher! diese Frage drehten sich eigentlich alle Orga- Jllusionen, mitunter auch gefährlicher Diag-! uisationsdebatteu. Man kann sagen, oaß der nosen. Anstatt erst einmal den staatlichen Geist! 12. Kongreß die Organisationssrage von dem i v» ntd 1rt-r» r» Jv» /"£!,» Pi JL.L o t.. v . . '£ in die Organisation hjneinzutragen, förderte man eine neue Tendenz, die darauf ausgiug, den Staat nach außen zu imitieren, was weder oben skizzierten Gesichtspunkt der. untere»! Politik und der verfassungsmäßrge» Garau* treu aus betrachtet hat. Fesilletss. (Vortrag von CH. N. B i a l i k in Berlin.) Wir entnehmen der „Jüdischen Riindschcru" die folgenden lntereßanten Ausführungen: Im Rahnren eines jüdischen Kuustabends, dessen literarischer Teil von Chaim Grünbcrg eiugeleitet wurde und in dem die bekannten hebräischen Schriftsteller David Frischmann und S. Schneur, vom Publikum mit Beifall begrüßt, arrs eigenen Werken vorlasen, hielt CH. N. Bialik einen anderthalbstündigen hebräischen Vortrag „Ueber die dramatischen Elemente in der hebräischen Literatur". Er ging davon aus. daß man den: jüdischen Genius gemeiniglich das Talent des dramatischen Schaffens aöspricht. Es wird gewöhlkljch uachgewieseu, daß selbst in der Bibel, dem klassischen Schatz jüdischer Wortkuust, sich sämtliche Arten der Literatur vorfinden, mit Ausnah'nc des Dramas. Diese Tatsache wird von keinem bestritten, allein in deren Wertung gehen die Meinungen auseinander. Während die einen darin Mangel an darstellender Kraft scheu, da doch das Drama mit Reckll als Gipfel der Literatur gilt, gibt es auch andere, die apologetisch einen Vorzug darin erblicken, da das Judentun: angeblich so sthr voller Tatkraft sei, daß cs sie nicht zu absektivieren vermag. Bialik zitierte, dabei die geistreiche Erklärung von Prof. H. Steinthal. der Mcmacl eines Wortes für beit Begriff „ernst" im Hebräischen sei darauf zurtzckzuführen, daß der Jude eben permanent ernst ist und also gar kein besonderes Wort dafür brauche. Bialik möchte aber das Problenr nicht durch spekulative Verallgemeinerungen lösen, sondern durch Analyse der spräche und des Schrifttums. Ob eine Literatur dramenfähig ist oder nicht, muß sich schon aus der einzelnen Zelle des Organismus, aus dem Wort und aus den: Wortgefüge ersehen lassen. Wenn wir nun an diese Analyse gehen, so stellen wir überraschenderweise fest, daß die hebräische Sprache, besonders in ihrer biblischen Urformation, nicht nur an Handlung keinen Mangel hat, sondern geradezu von Handlung strotzt. Sowohl dem Wortschätze nach als dem grammatischen Bau nach, überwuchert das Handelnde, Dynamische, vielfach das Ruhende, Statische. Das Hebräische ist arm an Adjektiven, noch ärmer an Adverbien, überreich aber an verbalen Formen. Durch zahlreiche Belege wies Bialik ferner nach, wie das hebräische Verbum keine feste, starre Zeit kennt, und rückte diese an und für sich bekannte Tatsache m neues Licht, indem er an der hebräischen Sprache untrügliche Merkmale einer handelnden, dramatischen Sprache bloßlegte. Warunc aber fehlt in der Bibel die literarische Form des Dramas? Dies, sagte Bialik, ist eine Art optischer Täuschung. Eigentlich haben wir iu der Bibel hauptsächlich die dramatische Form, die Form des Dialogs und der Handlung, vor uns. Was sind denn sonst die sogenannten biblischen Novellen und Märchen, wenn nicht D ranken? Wo ist aber dort das Schilderirde, das gleich Null ist, und das Erzählende, das mini,nal ist? Es genügt, bloß die einleitenden „Und er sagte", „Und er antwortete" in Klaminern zu nehmen, da haben wir die reinste dramatische Form. Niemals erzählt die Bibel, was sich der Held gedacht hat, wie er aussah, sondern alles erhellt aus dem gesprochenen Wort. Man muß bloß zu lesen verstehen. Dabei angelangt, daß das Dramatische dem alten Judentuni wesenseigen war, suchte Bialik nach Spuren voll dramatischer Auffi'lhrung in der Bibel und fand sie — in dem Benehmen der Propheten. All die sinnbildlichen Handlungen der Jcreinias, Jesaja, Ezechiel, gar nicht zu redeil vou den vorschriftkichen Wanderpropheten, waren regelrechte Aufführungen nüt — Dekoratv;u. Äu der Hand des Kapitel 4 des Ezechiel verlebendigte Bialik eine solche Aufführung. Das Volk sollte durch Bühnenbild und Prophetenwort zugleich aufgerüttelt werden, lind Bialik zweifelt nicht daran, daß die Propheten nicht die einzigen „Schauspieler" ihrer Zeit gewesen waren. Sie haben bloß d.e Schauspielkuikst zu zutem Zwecke be.rutzt, sie haben'wirklich die Bühne zu einer „:nor'.-.lisä,en Anstalt" gemacht. Das stellt sie himnielhoch über das Theater" unserer Zeit, wo auf zehn uuküustlcrische und unmoralische Bühnen kaum eine Stätte echter, sittlicher Kunst kommt. Die jüdische Renaissance, die neuhebräische Kunst, wird ihr Drama haben, sie kann es haben. Es wird aber die sittliche Aufgabe des prophetischei, Drania übernehmen, es wird Euro- ««»igranBgai’MagattEMBaBaBM. Pa zeigen, daß man nicht niedrigen Instinkte der Masse huldigen muß. das hebräische Thc ater der nahen Zukunft wird eine heilig ^Stätte sein. Daß diese Zuversicht begründe j ist. bewies Bialik durch eine begeisterte Schi! derung der Moskauer hebräischen Bühne uu der ihr angegliederteu drainatischen Schul« Das Lob dieser Anstalten ist schon längst hie, j her gedrungen. Jetzt ist es bestätigt durch os Autorität von Bialik. Wenn die Zeit komme 'wird — so sagte er — daß diese 50—60 jur geu Leute beiderlei Geschlechts, ihr Tournc über jüdische Städte machen, so wird es ei Triumphzug sondergleichen sein. Ji, der Kun' haben sie die hervorragendsten Lehrer — fei Schöpfer des russischen Künstlertheaters i Moskau, das seht das Entzücken der Welt!s Im sittlichen Erifft stchei, sie nicht den Gen. rationell nach, die sich dem Talmudstudiin mit Inbrunst widmeten. „Ich fühle mich - sagte Bialik — unter diesen Schülern, wi ehemals in der Jeschiwo." Ihnen steht abe j "och eine besondere Aufgabe bevor: das T bendige Hebräisch dem Volke beizubringer „Wir — schloß Bialik — werden erst bei dir sen Leuten wirklich hebräisch sprechen lernet Ich erkläre die hebräische Bühne in MosLt rückhaltlos als die wichtigste heoräiiche Ar statt unserer Zeit." Das tausendköpsige Publikum empfiml und begleitete den Dichter und Di'ker mii Baruck Äruvnik. donnerndem Applaus.

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