Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- 65 (28.10.1921)
- Date
- 1921-10-28
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Mit 0Ä'on einet den. Ebenso ist unter Beteiligung aller übrilich die sich E« jüd. Gemeinden der Republik ein jüdisches Un ,.vii 4 Ichett SoMfS1011 eiltet tobe toi ,®r8»wii,ä iS'iitÄ; Giitfav h, ‘-.««ntcr Kl... '"M füll Inb M... ‘H'iüii jd Mr. «8 Frerrag „^Mpttzes '^or.vlatk" 88. Oktober e-tts» ^emiiiar für Lehrer und Rabbiner mit ernem >Jüd. Institut für wissenschaftliche Erziehung Die I. N. Pverlangt von der t /b. Gesinhi». tehf» tJi^iirhi'Infinft'it in den ^pnago» äimfifjcj, ^'tteinöe, jede Würdelosigkeit in den l'ttz-Men ^Donv??n beseitigen, insbesondere M Brauch. * wUyU4W4.l»Vllll*J UllU vv' bjü, ,wlta^ **Tf* iHH^ittlung die Führung zu ergreifen. &.-** ** Da« Ziel bet Erz.»m,g matz eä frtn,? ^aß alle Mitglieder der Gemeinde ihren Dakstitm"7bo» M.«Tü,einskampf als Juden würdig bestehen, inm?"tgeüauf / o» «jicm das jüdische Kemcinichaftsgcsühl und br uLn Ws anLeres 1 ÜZerwurzelung in den Geistesschätzen des I «AS *■“im 6ie *“ft *am-!??■ -b-r Ä ,vü Snl,ttä- ‘ Nw Wtto, -5?'Ni .*» d« * «ch, »* «*- ie tr^nu*11' a-ten Spenden beim Aufrufen zur, Thora und tr ,Mrc" ntterE'as Gebet für die Republik in einer and rn ‘<s|, s n.' ^l5llu,’3 UM folA18 der hebräischen Sprache zu sprechen. Im lüllen es auch ^ute'eii' '"lbr'gen soll jede Synagoge autonom sein. Soziale Mtk«, ’’ ^och ist die I. N. P. der Ueberzeugung, daß ru, n! , 5C* ie obenverlangte Erneuerung der sozia'en ter de-, MÜrsorge und Erziehung auch dem Kultus, Üm Mt allem, neue« Leben verleiben Republik tiitineit " 7 lerden? füt^cn s4it£S?r WH eriivecft, üccantivoctlids?!pic Faktoren der Jüd. Gemeinde in ihrem Budttt^'ur Verhältnis zueinander. niit ibrcJ^’i(^an^ern w.;!^ Entsprechend dem großen A fgabenkreis!». daß alle Hiiftarbeü berfiS*1* die Repräsentanz regelmäßig Sitzungen üllstruktive Hilfe geleistet M'behalten. Tie Sitzunget, der Repräs ntanz üben Wo!,lfa!trtseiiiticktuttae,^ ürd so vorzubereiten, daß sie gemget sind, de sind streng zu kontrollier\i*itc Kreise der Gemeindemitgli der zu in. i° wie auf0 korrekte An2^essieren Das ist vor allem dadurch zu erus zu sehen ist. daß nicht die * Angelegenheiten zwe ten c verletzt wird, die sie in °?r ^r Ststtungsfragen m ftorng>-. rn,n.J.L 11\TOrttiiionen durchzuberaten und nur deren endnE.^g k gültige EntschZemq dem Plenum vorzulegen über die gcit zu Seit hat die Repräsentanz ^omeirtöeöerfammfungen zu Vera stalteu,?. tt“ W suh'iche Besprechung der Gmeind'- bteJud.^ Gemeinde hat die Wlht.dch^^x^^^nsjien das Interesse für sie zu w * f-! mßus auf iie ^ilfv0talmn ift. Dieses Interesse d r Gemeind emititorgantlatton (vor allem für die flet!ttr{ej,er muß immer als Basis der Gemeindeleute und Gewerbetretbendens zu betrachtet werden, in welchem Sinne ldm und sür die \üb. Angestellten bic Gestattung der brieflichen Wabl aus Wgige Volksküche und Abendhe« Wahlstatut zu eliminieren ist. Ebenso hten. Sie hat den Arbeitsmerkt j:rbert die I. N. P. die volle Gleichberechtiifen und im Zusamntenhange damit m^g der Frauen und Ausländer im Wahlknbcmittlung unb VerufsberatW äHt. j/em Sn Snkimäjt kr toW« »f Die Gemeindebeamte«. 'iäjin Krise, von denen die Men vers schwer belrvssen «erden müssen, b« Die I. N. P. betont die große Bedeutung M. Tmeimde die «ÄschÄache D:dei^ Beamtenschaft und der Geineindefunktio- -straft der Pvnger tzudenschrst zu ech^x für die Belebung der Jüd. Gemeinde. Ihr obliegt auch die Schassung einer jie verlangt einerseits deren ausreichende Veen Rechtshilfe. . , düng und Altersversorgung, and rerseits Der Geist, in dem die soziale FuriG volle Ausnützung ihrer Kräfte. Die Au. tirt wird muß so sein, daß derart eniMung der Beamtenschaft zu fruchtbr ng nder z-, Ausdrücke wie „ArmenkommiiW-beit muß eine der Hauptaufgaben der Re- «»möglich werden. Die Jüd. GemiSsäsentanz bilden. Die Absprechung des pasi linorrer züchten, es ist «Men Wahlrechts bildet eine Benachtei'-gung ibrer sozialen Fürsorge, pür Beamten, die aus dem Wab'staiut als . chützen Dies M°lädlich zu eliminieren ist. Tie säleigsten Ge- Erchenzm z . Äinbebeatn+cn sollen es geradezu als ihre großen Ä glicht ansehen, die Stellen der amtsf chrmg iub. w iüd. ftffn Repräsentanzmitglieder anz streben, ache in der Lieu « ... n Molche gleich Den führenden Beamten zu besolde Schutz dieser .. . n sind, damit die faktische Wählbarkeit nicht licht derselben >u . - - Geldbesitz abbängig sei. Alle Stellen und hfrztthnnllsentlichen Arbeiten müsicn im öf'entli^en m m als ersten Konkurswege vergeben werden. Die Jüd. Ge- Die 8-Rv-.r. ^siehungsverlühcinde Prags hat die Initiative zur Begrün- Pesseruna der zuo.eines Bundes der Gemeinde in der e Kontrolle de»^u^^ tschechoslowakischen Republik zu ergreifen. Neligionsu'.iterrich^nr^^ Kandidatenliste der jüdischnationalen feer Jüdischen «is?’if rügen V j. Unterrichteo° der zu r hebräischen M unters Partei. ** *2XZ 1. Dr. Ludwig Singer, Advokat. 2. Hugo Sloiiitz, Inspektor. 3. Artur Kauders, Großkaufmann. 4. Julius Lampl, Direktor. 5. Viktor Kohn, Bankprokurist. 6. Filip Lebenhart, Verleger. 7. Rudolf Löwner, Großkaufmann. 8. Norbert Meißner, Kaufmann. 3. Dr. Paul Löwy, Advokat. 10. Leopold Hochwald. Großkaufmann. Oskar Bachrach, Profcsior. 12. Dr. Angela Go'dst'in. Advokat. i^3. Dr. Mar Brod, Postsekretar. ’^U. Dr. Eduard Fischl, Arzt. ,„18. Friedrich Mautner, Kaufmann. .„.»A-stk^ 16. Jakob Wertheimer, Professor, gchrer Albert Bobasch, Kaufmann. staatlichen tzrzÄ«"' ^,j!l»l9. Richard Kraus, Kaufmann. r« >"Ä7. s»e '20- Rvdvli ÜJoUat, Sabtilcnt. .... i, d°> *?*U* »>< 21. Max Saitbtf. K-usmmin. 'jjl ,i« .Mi-. Dr. Erwin P°pv°r. Ar,t. -nnMe.sA-3. Innaz Mabler. Kaufmann. Wt ^77. ft 24. ffiilius f.ufii;, Kaufmann. Ä B«*“,!!»*;! #:25- Moritz Mw». Kmfwann. L^L>-d.-K- «ritfnterflont 1 Aiisilärung nen Äbie" ollg. i'aend vurm o-rnftcuD ib Wissenssede^I? a„,an(!* & < 6 flU haben, -MiM« bei . i werden .. Die L^,.^hiit^r ^gpold Selig, Bankier. ,,n.- - (Listzieüer TeU). Bericht au die Pliualsitznug des 3w' mftijchm zesirallomULLs. Z’üina, 1. November 1021. Bericht des Exekutivkomitees. 1. Seit dem 17. Juli d. I., dem Tage an welchem das Z.-K. unter dem Eindrücke der A.-C.-Sitzung in Prag zum letzten Male oersammelt war, ist über einen Zeiabschnitt Bericht zu erstatten, der in der Geschichte des Zionismus von großer Bedeutung ist. Hai doch in dieser Zeit nach 8 Jahren das jüdische Parlament, diesmal innerhalb unseren Staatsgrenzen, getagt. Es war eine bedeutungsvolle Tagung, die für die ganze Arbeit der nächsten Zeit richtunggebend sein wird, die der zion. Arbeit der kommenden Zeü ihren Stenipel ausdrücken wird.. Es ist bei der Bedeutung, die dieser Kongreß, der erste seit der Balsour-Deklaration, hatte, begreiflich, daß die Tätigkeit des Z.-K. soweit sie nicht in den Rahmen der einzeln'« Komm, hineingehort, im Banne des Kongresses stand. Das Z.-K. mußte die Beendigung der Schekelsammlung betreiben um dann die Kongreßwahlen im Sinne der von Ihnen am 17. Juli genchmigten Wahlordnung dnrchzuführen. Das Ergebnis der Wahlen sowie die Namen der Delegierten setze ich als bekannt voraus. Gg. Dr. Herrmann bat die Leitung der Kongreß-Zeitung besorgt und unsere Delegierten batten im Plenum weniger als in den Kommissionen schwere Arbeit zu leisten. Arbeit, die von allen Kongreß-Teilirehmern gelvürdigt wurde. Das neue Statut der Welt-Organ, har uns leider um unsere Vertretung im großen A.-C. gebracht: wir haben jedoch die Möglichkeit im Zentralrat vertreten zu sein. Dir heutige Veriammliing wird berufen seiir, cin Mitglied unserer Organisation in den Zentralrar zu wählen. Wir haben die neue Exekutive mit ein'm Schreiben würmstens begrüßt und unsere Unterstützung zngesagt. Die beim Kongreß anwesenden Mitglieder des Z.-K. waren häufig zu Besprechungen über die Lage beisammen und suchten auch Gelegenheit mit den Gästen des Kongresses Fühlung zu suchen. Insbesondere mit unseren Freunden aus der Slowakei wurden fast täglich Besprechungen abgehalten, damit d'eses zionist. Neuland in Hinkunft planmäü'g und zielbewußt bearbeitet werden könne. M t großer Freiide stelle ich fest, daß auch nicht der geringste Schatten auf unser g'ttes Einv rnehmen mit den slowak. Gg. vom Misr'ch^ g'- iallen ist. Das Ergebnis der Beratungen und des wahrhaft freunds^aft'ichen VerhältnisieS st, daß wir zemr ersten Mfle eine gr"ßerc zion. Reichstagung in der Slowakei g halten Die am 17. Juli beschl'ss ne Teilung des slov. Distriktes in drei große A beitskrers ist in die Wege geleitet, di' Leitu-g des karp.- russisch. Distriktes nach Munkarz verlegt worden. Ich bin zu meinem Bedauern genöt'gi Ihnen auch mitz-teilen, daß Herr Norbert Adler, unier bewährter Gg., d'r d'e Gestricke unserer Organisation unter den schwi ri sten Verhältnisien leitete, aus pnnzipi ll-n Grün^ den seine Demission gegeben hä'-. D-'s Z.-K. wird über die Sache zu entscheiden ha^en. lieber die einzelnen Fraaen, die im E.- K. Gegenstand der Beratung bildeten, lügen dem Z.-K. spezielle Berichte vor, so dab der allgem. Bericht auf diese Tinge nich^ einzugehcn braucht. Finzi. Bericht der Palästinakommisskon vom 1. Juli bis zum 18. Oktober 1921. II. 1. Plenarsibung. Das erste, womit sich die Pal. Kommission nach der Plenarsitzung beschäftigte, war die Ausführuiig de'' Anregnngen der letzten Plenarsitzung des Z. k. im Monate Juli in Prag. Schon zu Beginn dieser Arbeit stellte sich heraus, daß sich di's elben unmöglich verwirklichen lassen, da man au- 'mmer neue Schwierigkeiten stoßen w"ßte Bezüglich der Propaganda wurde protektiert, Berichte über di? ind"st>-iellen und wirtschaftsichen Möglichkeiten Palästinas periodisch an interessi-'rts Personen und Unternehmungen zu verschicken. Zu diesem Zwecke wurden seinerzeit 2 Subkommissionen gewäblt, von denen eine die Sammlung der nötigen und wünschenswerten-Adressen sammeln sollte, die andere dagegen mit der Zusammerst'llnng des notw'nd'gen Materials sich zu büall-'n batte. Es stellte sich heraus, daß 1. die Jnsti tntionen imb die Kommissionen aller?krt in Vch-cstinn kcjne nisihentischen und genüaend'n . Nachrichten erteilen und daß dagegen private Informationen, die speziell an die tschechoslowakische neugegründete Aktiengesellschaft Httkadmuth kamen, sehr gut venvertet werden konnten. Da aber die Gesellschaft selbst für ihre Zwecke dieses Material ausnützen wollte und selbst ein solches Jnforn'.atkv>iebüro zu errichten beabsichtigte und da die Ernch ung eines solchen Büros bezw. die Erwcit.rung des Pal. Amtes mit großen Kosten verbunden wäre, deren Budgetierung vom Z. K. nicket angenommen wurde, so mußten wir dieze ganze Sache der Firma Epstein iibcrlassen. Allein für die Zeit des Lkoirgresses beabsichtigten wir ein Informationsbüro im Kongreßgebäude zu eröffnen, und wandten uns seinerzeit an das Kongreßbüro um entsprechende elläumlichkeiten, und delegierten zu diesem Zwecke unseren Gg. H. Tbeirncr, dieses Büro dort zu führen. Es stellte sich aber heraus, daß die Tätigkeit dieses Büros unmöglich ivar. Auch bemühten wir uns, einen Palästinufilm und eine Ausstellutjg zu erlangen und in der Tschechoslowakei davon Gebrauch zu machen. Die Ausstellung konnte nichr durchgeführt werden, da keine solche vorbanden ist und den Film übernahin der Nationalfonds für eigene -'ivecke, der auch die erste Kopie der tschecho-'lowakischen Sammelstelle zur Verfügung gestellt hat. 2. C h a l u z v e r b a n d. In der letzten Plenarsitzuiig wurde dem Chaluzverbande vorgeworfen^ daß er seine Sainmlungen zum chaden der des Keren Häjcssod und Nationalfonds durchführe rmd daß er in einer Stadt Keren Hajcssodbeträge für eigene Zwecks gebraucht habe. Der Chaluzvcrband bewies aber später, daß er diese Beträge nicht annehmen wollte, und nur auf Bittcu und Versicherungen der Gg., daß sie die Verantwortuiig dafür auf sich nehmen, diese Summe aiigenommen hat. daß sie die Verantwortung dafür auf sich nehmen, diese Summe angenommen hat. Der obige Vorwurf hatte auch schädigende Folgen für den Chaluz - Verband selbst, indem ihm die weiteren Sammlurigen immer schtvieriger gemacht wurden: einerseits rvnrde in der Presse bekannt gegeben, daß Sammliingen für Chaluzimzwecke nur von er Pal. Kommission unternommen werden können, andererseits wurde die Sammlung des Chaluzverbandes in Mähren durch das Z. K. unterbrochen. Auf Grund weiterer späterer Verhandlungen, in denen man dem Chaluzverbande die weiteste Tätigkeitsmöglichkeit lasten wollte, wurde folgender Vorgang vereinbart: Der Chaluzverband Hai von jeder Sammlung einen Vorschlag der Kommission zu unterbreiten, welche nach Bestätigung desselben die entsprechenden Ortsgruppen und die Exekutive davon verständigen wird. Sie behielt sich auch im Falle von Sammlungskollissionen vor, mit dem Keren Hajessod und dem N. F. allein die Verhandlungen mit denselben zu führen und eine Vereinbarung zu treffen. 3. Auswanderer. Zufolge der seil Juli herrichenden B o-"f"imen ist di' A'.tswanderung nach Palästina für unbemittelte bis auf ein Minimum reduziert. Von dieser Kategorie können nur solche miswandern, bie. Beschäftigungszusichcrungen im Lande besitzen. Die Pal. Kommission hatte daher in dieser Periode nur die während Mai zurückgebliebenen Chaluzim zu versorgen, bzw. weiterzuleiten. Von den damals zurückgcbliebeiten 4 Auswanderern giitgen 2 auf Arbeit und 2 traten in einen Chauffeurkurs ein. denen wir finanzielle Hilfe leisteten. Die Sammstingen unserer Kommission sollten neuerlich begonnen werden, die 8 Ke-Aktion. die man probeweise in Prag und Urngebung dnrchzuführen beschloß, mnßteri wir wegen einer Sammeltätigkeit des Keren Hajessod nach Sukkoth verschieben. — Gleichzeitig wird auf Anlaß der Kultusgemeinde in Olmütz die Ke 1000.— für Chaluzim in der Tschechoslowakei zur Verfügiing zu stellen, bcschlosten hat, eine Aktion in allen Kiiltusgemeinden der Tschechoslowakei durchgeführt, von der wir einen '-etrüchtlichen Betrag zu erlangen hoffen. 4. A r b e i t e r b a n k. Auch wird die Tätigkeit für die Arbeiterbank weitergeführt. Auf Grund eingeholter Informationen, die uns zeigten, daß ohne Besitz effektiver Aktien die Agitation für dieselbe sehr schwer von statten gehen wird, wandten wir uns an die Zentralstelle der Bank in Europa in Wien um Zusendung derselben und sobald eine eintreffen, wird die Arbeit fortgesetzt worden. 5. P a l ä st i n a k o m m i s s ä r e. Bei der Durchführung von Aktionen zeigte es sich, daß dieselben oftmals dadurch scheitern, daß wir uns in solchen Fällen an die Ortsgruppen wenden müssen, von denen ein gewisser Test fast ohne Tätigkeit ist, in jeder Gruppe einen Vertreter, Palästinakommistär,, ausfind-g zu machen und wandten uns daher an die Ortsgruppen, uns solche zu nennen. Nach Erbalt einer entsprechenden Zahl von ernannte Pasiistinakommistären. w-'-d-n wir unsere Aktionen neuerlich durchführen. genonimen Pc-trctung ' inann und V. '.7 6. Demission Adlers. Auch mck. bete der bisjetzige'Dbmann seine Deuiisston, sowohl als Hhmänn olö auch als Leiter an. DieDemrisivn ivurd.' vorbehaltlich der „u° stimmunq >bes Z -K. zur Kenntnis v-^chseu, dem Z.-K. m cts "^ig. Alex Feig als Ob- ... *tx gegenüber dem Z. K. und dem engKs.tz.l« '"j.uulate und zeritz Kohn als Leiter des 7'"re,3 vorzuschlagen. Bon der statistischen Aufstellung der Auswanderer für die vergangene Periode wird wegen der sehr geringen Zahl derselben abgesehen. Bericht der Kommission des Keren Kajemeth Lcjisrael für den tschechoflowakischen Staat. IN. Die bei den letzten Wahlen in.23turnt ge* wählte Kommission des Kcrcn Kajemcty konstituierte sich nach einzelnen Ressorts, welche sich zunächst bemühten, die von dem Zionistentag der Kommission auscrlegien Apsga- , bcn zu erledigen. Die Lotterie des Keren Kaj^melß ivurde ztrr Durchführung einem eigenen Lottcricausschilß übertragen. Ein eigenes Büro ist mit der Führung der Lotterie betraut warden. /Soweit bisher konstatiert werden kann, haben unsere Vertrauensmänner gegenüber der Lotterie nicht ihre Pflicht e« füllt, die Lotteriekanzlei muß sich daher au'' an andere Kreise wenden, um den Absatz der Lose zu sichern. Heute läßt sich i'.och kein Urteil über den Staiid der Lotterte fällen, weil der Absatz der Lose in erhöhtem Maße erst knapp vor der Ziehung stattsindeir dürste. L a n d s in a n n s ch a f t l i ch e K o l on i e: Die Propaganda für die landsmann« schastlichc Kolortie konttte beisher nicht -'usgenonimen werden, weil vom Hauptbü o in Haag definitive Vorschläge zur Errichtung solcher Kolonien nicht vorliegen. Der Kong eß billigte prinzipiell die landsniannschaftl me Kolonie, doch sind die Arb?-ten der Facherperten noch nicht beendet. Auch muß da^ non der SiF.-Weltkwi ferenz geschasrene St'tut d r landsmannschastlichen Kolonie neuerlich vom Direktorirun genehmigt werden. Konzertdirektion: Hak mit Ausnahme der Prager Ortsgruppe von un» seren Vertrauensmännern und Ortsgruppen nur eine geringe Unterstützung g"funden. daher kann sie auf einen positiven Erfolg lediglich nur in Prag verweisen, wo ein nawhafrer Reinertrag , etwa 35.000 Kc„ dem INF. aus verschiedenen Veranstaltungen zugeführt werden konnte. Kuratorium: Diese Aktwn litt vor allem dadurch, daß sie durch die Prager Tagungen des A.-C. unterbrochen werden mußte; immerhin ergab die Aktion in Maricnbad und in Karlsbad eiwa j e 20.000 Iv, das Ergebnis in Franzensthal zirka 2800 Kt. Die anderen Kurorte in der Tschechoslowakei sollten von den dortigen Ortsgr 'pp'n bearbeitet werden, was jedoch nur mit einem geringfügigen Erfolg geschehen ist. K o n g r e ß a k t i o n e n des Jüdischen Nationalionds bestand-en in einem Bl-nnentag bei Eröffnung des Ko-g-essS, in Samtn. lungen für das NF.-Hatrs in Jerusachm und in einem eingerichteten Matrm'verkaus utid Verkauf der Lose. Die Veranstaltungen des JNF..^ ein ostiüdischer Liederabend und c'n Palästina-Lichtbi^dervortrag wurden durch hie, Kongreßverbandlnngen gestöR. Das reine Ergebnis (nach Abzug sämtflchr Sp-len und Kostenö der Eitlnahmen sü" d'n JlltF. w'brend des Kongresses in Karlsbad beträgt weit über 60.000 Kc. Um die Prop'gaiida für den INF. ans dem starren Zustand der a"Hsch'ie''l'ch:n Sammeltätigkit in einen lebendigen Zusammenhang mit Erez Israel -tu bringen mtd das Jnteresie der NF.-Kommisfäre und Gg. fix* kolonisatorische Frageil des INF. we Fit, wurde über Zureden der hiesigen ZtF.-Kü'nmission vom Haager Hauptbüro ein Original- F i l m aus Erez Israel von Bendoss erworben. welcher gemeinsam mit dem Kongreß-- Film aus Krrlsbad cin Tonritee durch die Tschechoslowakei machen wi'd. Die Kommission verspricht sich, daß burcfi diesen Tim bw weitesten Kreise des Judentums die sichtbaren Erfolge des^INF. in Erez Js-ael 'fcnnci. lerne« und daß hiedurch zur Povularisi rung des Gedankens sehr viel beiget'-agm wirv mri> daß dieser Film atrch der Tät'gke't d s Keretr Hajesiod großen Nutzen bringeti dürfte. Von den regelmäßigen periodischen Aktionen wäre die durchgcsührte Pnrimaktion, Herstwald und NeujirhrsablösnngSaktion anzuführen, welche durchwegs ebetilo >vie die allgemeinen Sammlungen des INF. g gen> über dem Vorfahre nur eine geringe Steigerung mifzuweisen haben. Die Gründ-' li-aen ha'-ptsäcklich in der allo'meuren Scklaff'rit Oi-aanis'tnui ""d HOvie auch barin, daß für andere Fonds int heurigen Jahre im V Ä-Ä