Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- 62 (7.10.1921)
- Date
- 1921-10-07
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seile 2 iSi*it<\ „Jüdisches SEtoEsfitntf" 7. Oktober 5fr. SS Öefiu KW leutc und , Merl einse kephr Tele I eoetti ‘ Uirte; ensle i Uttöi l «nsrr j aus. Hunt t auf.; Mi mach nicht uns wegi ' Geist wäre t Mer! beitu * Lei leite: Vers Mid Tie , Leut : len, Ich! trau, nun^Z jefsrD seit W bis '■* Von woltz? Mai; sage,; gcfc^l sucht'' Ein gro? j alle jeder baut von weg. wich, gie wich , acht ' und 850 i!i. deut - 5Q.C Kch,:... dl« : zwe Drch-4 werM die aus!' 'Zir - tun/- darr sche l'.: für I zuu^ Zur Durchführung der Politik der Deklaration schiedene Ansichten über seine eigentlichen Ziele. . «nzubahnen!Es gibt solche unter ihnen, die manchmal die ") Inzwischen jedoch fühstc sich ein Teil der - in^einheimischen öffentlichen Meinung in Palästina' wjMer die Bedeutung der britischen ~ " ' ichuhigt. Man bewiilkammnete die MfrcMg von! der türkischen Mißregierung, war bestrebt, die Wohltaten des britischen Beistandes bei der .Schaffung einer guten Verwaltung anzunehg. j men, machte aber Schwierigkeiten wegen der Anwendung der Balfonrdeklaration. Dis Ein- Sugs Achtung der Luden in Palästina konnte die Ausands-trclbung der Araber bedeuten. Wenn eine un- 2srl begrenzte jüdische Einwanderung und schließlich nad! eine jüdische Mehrheit in der Bevölkerung einan träte, wie könnten die in der zweiten Hälfte der tior Deklaration enthaltenen Sicherungen durchlich Zesegt werden? Das Eigentumsrecht der Araber zu an ihrem Lande und Heime würde in Gefahr u^(> geraten. Die mohammedanischen heiligen Plätze, derzeitigen Bewohner Palästinas vergessen oder außer acht lassen. Begeistert von der Größe diM beuN-iMtesLueals, den Druck von 2000 Jahren jüdij^er h^ter sich fühlend, konzentriert aus die praktischen Maßnahmen, die erforderlich sind, um ihre Absicht zu verwirklichen, erfahren sie mit Uebervaschung und oft ungläubig, daß es eine halbe Million Menschen in Palästina gibt, von denen viele ganz andere Ansichten haben und hartnäckig festhalten. Manche aus dieser Richtung im Zionismus würden wünschen, die Opposition, sobald sie erst begreifen, daß eine vorhanden ist, kurzerband wegzufegen und sind imstande, jede andere Politik zu verurteilen, da sie sie durch Schwäche der Gewalt ausliefere. Am anderen Ende der Skala gibt es Zionisten, welche glauben, daß die Errichtung! Wi/ pur'! insbesondere der Haram es Scherif auf dem 'Berge Moriah, könnten ihnen weggenommen der Grad, in dem die jüdischen nationalen Aspi- Maßnahmen getroffen werden, um et«» rotionen in Palästina erfüllt werden könnem ist | s o t ch e Einrichtung zu hindern oder za bedingt durch die Rechte der derzeitigen Einwohner. Dies waren die Grundsätze, welche die Politik der Verwaltung geleitet haben. Das Berichtsjahr ist jedoch für ihre Anwendung keine günstige Periode gewesen. Die lange Verzögerung in der formalen Regelung des internationalen Zustandes Palästinas Hot für Beunruhigung der Gemüter beigetragen. Noch ernster war dis Folgeerscheinung, daß es nicht möglich gewesen ist, eine Regierungsanleihe auszugeben. Ohne eine Anleihe können viele öffentliche Arbeiten, die direkt oder indirekt ertragreich wären, nicht durchgesührt werden. Die finanziellen Bedingungen von Ost- und Mitteleuropa und innere Schwierigkeiten innerhalb der Zionistischen Organisationen in den Vereinigten einer weiteren Anzahl jüdischer landwirts-baftli- 'Staaten haben die zionistische Bewegung bischer Kolonien nebst einigen industriellen Unterjf,er daran gehindert, große Summenf ür Untere nehmungsn und vielleicht einer Universität alles werden. Zitate aus Reden ,tnd Schriften zioni- ,ist, was getan werden kann oder soll. Zwischen & , , stischer Führer, die angeblich diese Befürchtunwei gen rechtfertigen, wurden ins Arabische übersetzt u"d durch die Presse im Balte verbreitet. Eine ,v„ Organisation mit Zweigstellen in vielen Teilen des Landes wurde gebildet, um die Durchführst nmg der zionistischen Politik zu bekämpfen. <£in* »eine und Gruppen in Palästina und außerhalb, un, hie irgend ein Interesse daran hatten, der Ver» un 'waltung Schwierigkeiten zu bereiten, schürten »die Agitation. Schauermärchen über die Absichdgxlten der Juden und über das die Araber erwürgt tende Schicksal wurden in Städten und Dörfern für verbreitet und von einem leichtgläubigen Volke häufig als bare Münze genommen. Bei einem Teil der Araber, die bis dahin in ausgezeichneten Beziehungen mit der jüdischen Bevölkerung ,. gelebt hatten, wurde Bitterkeit gegen die Juden vsf hervorgerufen. Sie wurde genährt und entm' wickelt, bis sie in einem ernsten Ausbruch in den de- Straßen Jerusalems im April 1920 gipfelte, de wobei eine Anzahl von Juden getötet und ver» ge,,wundst und jüdische Läden geplündert wurden. Doch nahmen viele Männer von Erziehung und Bildung unter Arabern an diesen Feindse» ™ Ugkejten keinen Teil. Sie anerkannten, daß die 'u Befürchtungen, die man ausgedrückt hatte, illude jerifch seien. Sie verstanden, daß jüdische Misst arbeit das beste und vielleicht das einzige Mittel sei, um die Wohlfahrt Palästinas zu fördern, h( eine Wohlfahrt, von der die Araber zweifellos <» Nutzen ziehen würden. Sie wünschten die Aufw rechterhaltung von Frieden und Ordnung und vertrauten darauf, daß die britische Regierung j? keine Ungerechtigkeit zulassen würde, falls ja Uu° Gerechtigkeit beabsichtigt wäre. Und unter der v' Masse der Bevölkerung war eine große Zahl, diesen beiden Anschauungen gibt es jeden Grad der Abstufung. Die Politik von Seiner Majestät Regierung faßt die Befriedigung der gerechtfertigten Aspirationen des jüdischen Voltes der ganzen Welt mit Bezug auf Palästina ins Auge, zusammen n,it vollem Scbutz der Rechte der bestehenden Bevölkerung. Was mich selbst betrifft, so bin ich überzeugt, daß die Mittel gefunden werden können, um diese Kombination zu verwirklichen. Der Zionismus, der durchführbar ist, ist der Zionismus, der diese wesentlichen Bedingungen «stillt. Es ist die klare Pflicht der Mandatschaft, das Wohlbefinden der arabischen Bevölkerung zu fördern, genau wie jede britische Verwaltung es als ihre Pflicht ansehen würde, die Wohlfahrt der lokalen Bevölkerung in irgend einem Teile unseres Reiches zu fördern. Die Maßnahmen zur Förderung der Wohlfahrt der Araber müssen genau dieselben sein, die wir in Palästina anwenden würden, wenn es keine zionistische her daran gehindert, große Summen fürUnterncbynmgen organisatorischer Entwicklung bereitzustellan — obgleich immerhin einige Landerwerbungen durchgeführt und viele Borbereitungen für die Zukunft getroffen worden sind. Infolge davon gab es, während ein starker Druck auf Zulasiung jüdischer Einwanderer geübt wurde, nur einen verhältnismäßig geringen Zuwachs an Arbeitsmöglichkeiten. Zwischen September 1920 und Mai 1921 kamen ungefähr 10.000 Wanderer an. In Gemäßheit eines der Artikel im Mandatsentwurf für Palästina wurde die hebräische Sprache neben Englisch und Arabisch als eine der offiziellen Sprachen des Landes anerkannt. Sie wird in allen Kundmach'mgen und Veröffentlichungen der zentralen Regierung und für lokale Zwecke in jenen Distrikten angewendet, wo die Juden ein beträchtliches Clement in der Bevölkerung bilden. Die ftühsr erwähnte Agitation gegen die angebliche Politik in bezug ans die Juden wurde im letzten Winter und Frühjahr von und kein- Balfour-Deklaration gäbe. In! neuem ausgenommen. In der herrschenden At Politik ist nichts, was mit vernünftigen mosphäre konnte jeden Augenblick ein Aus noni'nfcyen Aspirationen unvereinbar wäre, hruch erfolgen. Am 1. Mai gab es einen Cr-, - 3m.@eflentetr: wenn das Wachsen des jüdischen zeß in Jaffa. Während der folaenden 2aaJ’0roi<U3~r Verteidigung des Landes notwendi- Ä - — 53 —ö wrnFh* rtrnrttitfteron. John/fi hör stören, oder Unterschiede zu machen i„ ver Behandlung irgend eines Missionärs »»«gen feiner Religion oder Staatsangehörigkeit. Neue Fassung: Der Atundutar M verantwortlich sein, über die religiös;« oder wohltätigen Kdrperschust«» in Palästina eine solche Aufsicht auszuüven, wie sie für die Aufrechterhaltung der öffentlU . chen Ordnung und guter Verwaltung erforderlich ist. Eine solche Aufsicht vorausgesetzt, sollen in Palästina keine Maßnahmen getroffen werden, umdie Unternehmungen solcher Körperschaften zu hindern oder zu stören, oder Unterschiede zu machen in der Behandlung irgend eines Vertreters oder - Mitgliedes derselben wegen seiner Religion oder Staatsangehörigkeit. Artikel 17: Frühere Fassung: Die Verwaltung von Palästina kann auf sreiwillitzer Grundlage die zur Erhaltung von Frieden urd Ordnung sowie zur Verteidigung des Land» notwendigen Kräfte organisieren, jedoch unter der 8lufsicht des Mandatars, welcher sie nicht für andere als dis oben angeführten Zwecke verwenden sollaußer mit Zustimmung der Verwaltung von Palästina, und ausge nommen für solche Zwecke sollen keine militärischen, Marine-, oder Luftstreitkräfte durch die Verwaltung von Palästina aufgestellt oder unterhalten werden. Nichts in diesem Artikel schließt die Möglichkeit aus, daß dis Verwaltung Palästinas zu den .Kosten der Streitkräfte beiträgt, die von. dem Mandatar in Palästina unterhalten werden. Der Mandatar soll berechtigt sein, die Strd ßen, Eisenbahnen und Häfen von Palästina für die Beförderung von Truppen und die Zufuhr von Heiz- und Nahrungsmitteln zu benützen. Neue Fassung: Die Verwaltung von Palästina kann auf freiwilliger Grundlage die zur Erhaltung von Frieden und Ordnung Einflusses von einer arabischen Degradiening dauerten die Unruhen an. Von arabischen begleitet wäre oder selbst nur von einer Außer- Dörfern aus wurden Angriffe auf die jüdiachtlaffung der Fördening arabischen Fortschreischen Kolonien Petach Tikwah und Chederah tens, würde der Zionismus eine seiner wesentunternommen. Die Truppen griffen ein und lichen Absichten verfehlen. Die Anklage der unterdrückten die Unruhen und die Angriffe auf Araber würde die Juden schädigen und als Erdie Kolonien wurden mit beträchtlichem Verlust gebnis würde der moralische Einfluß des Zio-; für die Angreifer abgeschlagen. In dem betrofnism«s schwer beeinträchtigt werden. jjenen Gebiet wurde das Standrecht pwkla- Gleichzeitig muß der Empfindung — einer liniert, aber in Jaffa und den benachbarten Bewertvollen und veredelnden Empfindung — Gezkrken herrschte noch einige Tags große Errenuge geschehen, die in wachsendem Maße die gung und wochenlang beträchtliche Unruhe. 88 gen Kräfte organisieren, jedoch unter der Aussicht des Mandatars, doch soll sie sie nicht für andere als die oben angeführten Zwecke verwenden außer mit der Zustimmung des Mandatars. Ausgenommen sollen für solche Zwecke keine militärischen, Marine- oder Luftstreft« kräfte durch die Verwaltung von Palästina ausgestellt oder unterhalten werden. Nichts in diesem Artikel schließt diel Möglichkeit aus, daß die Verwaltung Paläfti^ nas zu den Kosten der Streitkräfte beiträgt. dis, ohne Interesse an der Politik, mit dem ein» .Judenheit der ganzen Welt belebt. Die Aspira- .Personen wurden in diesen Unruhen getötet iD,e ®Pn Mandatar unterhalten werden. .. - v,. ix.itA.~r.. ° ... ~~ ........ ‘.eL*. -><,-» —»«n.* u-«.-- I Der Mandatar soll berechtigt sein, jeder; ff zigen. Gedanken an die Bedürfnisse des. täglichen Dionen dieser ■ **l^*i- SiJä tiirtit (tXvfe hie hei 1 e. . e ... e i » vierzehn Millionen Gebens, nicht auf die Aaitasson börte die bei Menschen § und 238 oerlffzt, die meisten davon keicht. und es! ihnen Befürchtungen zu erregen und ihre Leiwerde? "2s ^'ko^Ä m*** oon Plünderung und Zersto- Sttaßen. Eisenbahnen und HäfeN von - hie M?9l,chkelt e!n nmg von Eigentum. Die Truppen hatten keine 'Palästina für die Beförderung von Teilen runJinim l°nKVJ A chten, welches j Verluste. Eine Anzahl von Personen wurden " ‘ ‘ ' bas politische Zentrum ihres Volkes war und wegen begangener Vergehen verfolgt und beimmer das religiöse Zentrum gewesen ist. Sie.sondere Zivil- und Militärgerichte für das Derverlangen, daß dieses Heim ,rationalen Ebarak-! fahren errichtet. Die erflossenen Urteile umfaß denfchsften zu entflammen suchte. Dies war die wirtschaftliche Lage des Landes und dies war die politische Atmosphäre, als -nit dem 1. Juli 1920 durch Verordnung von Seiner Majestät Regierung eine Zivilverwallung in Palästina eingerichtet wurde. H. Politik der Verwaltung. ter habe 7in Sprache'und Sitten, in geistigen! ten eines auf 13 Jahre Strafarbeit, zwei auf - ’ ~ - . ■ * zehn, eines auf fünf Jahre und 42 von geringerer Strenge. der bewaffneten Macht und di« Zufuhr von Heiz- und Nahnmgsmitteln zu benützen. ^Interessen, in religiösen und politischen Einrich tvngen. Das beißt nicht, daß jüdische Einwonde- In einem späteren Teil des Berichtes werde 'nmg arabiscke Auswanderung mit sich bringt. f. . . . . » m .. I t .f. VI. ft’ f. Off* O ahS»« Eine Untersuchungskommission wurde unter dem Vorsitz des Justitzchsfs von Palästina j ich eine Uebersicht der einzelnen Maßnahmen' daß die Erl-öhung der Wobffahrt des Landes """ < geben, die >in den verschiedenen Regierungsdurch die Entwicklung jüdischer Unternehm-'n-' - -roomas Haycrast eingesetzt, um die Ursa- , pveigen getroffen wurden Ich glaube zunä Hst gen auf Kosten und nicht zum Vorteil der Aras-Zen Ueberblick über die allgemeine politische'ber erkolgen. daß der Gebrauch des Hebräischen 1 Lage fortsetzen und vervollständigen zu sollen.' das Verschwinden des Arabischen bedingen, daß Der Zionismus nimmt viele Formen an die Errichtung gewäblter Körperschaften in der 1 und seine Anhänger, wie die Anhänger jedes jüdischen Gemeinschaft für die Leitung ihrer Anmderen politischen Bekenntnisses, haben ver-' geleg^nheiten gefolgt fein soll. Mit einem Worte, schon gesehen, die zu dem Schlosse hinaufgehen sollten, doch es fehlt ein gebahnter Weg zu ihm und dazu ist das letzte Stück ungcmün steil und ermüdend. Tie zwei, dir da hrraufzekommen sind, das waren dir stärksten, die haben es noch zu Wege gebracht, di: anderen sind auf dem halben Wege müde geworden und auf dem steilen Stücke zusammengestürzt. Ich möchte Vorschlägen, das; Euere Majestät einen ordentlichen W:g bauen lassen, auf dem die Leute langsam in Uebnng koinnien, Kräfte gcwlmren und dann das letzte steile Stück leichter überwinden können. Dem Könige gefiel dieser Vorschlag, er befolgte ihn und siche pa, nach einer kurzen Zeit kamen immer mehr Leute herauf, worüber sich der König innigst freute. Seht Ihr, reb Schmarje, das ist mit haschem jisborach auch so. Er wohnt, wie dawid hamelech sagt, auch auf einem hohen ^heiligen Berg. Dorthin können alle kommen und dort können alle wohnen, die alles das len befolgen, was in dem Kapitel tehilim vorgeluri D schrieben ist. Das sind aber sehr schwere Sa- A»W Ken und nur sehr wenige Menschen hätten zu - - - — »".. t um i i Iu!.: lekt» MM. beftM wr-.x-b seiü^- vci t &al töil *,. lM wer.-'st tücl -tz gen d* fen M -t via - ■f*’*1 ----- -- haschem jisborach hinauskommcn können. Ta sind die malache hafchorcs zu haschem jrsboh gekommen und haben ihm das vorgestellt, hat er. damit sich die Menschen üben und ug Kräfte bekommen können mizwos ge- &n, die man nur ihm allein gegenüber zu ^ltcn hat. Diese mizivos sind sehr leicht zu erfüllen, da hat man es nur mit Gott allein tzu tun; ba kann man aber seine Kräfte üben; rie anderen, von welchen dowid üameleL! spricht, sind schon deswegen sehr schwer, weit man es da mit Millionen Menschen zu tun hat und dazu braucht man schon große Kräfte cind viel Ucbung, um ihnen nachzukommen. Das ist es nun. was im letzten Posuk der heutigen Haftorch steht. Darche adonoj jeschorim. Die Wege zu Gott sind gerade, die kann jeder gehen, der will, Zadikim selchu wom. Die, die den ganzen Weg, von unten bis oben hinauf, auch das steile schwere Stück gehen, das heißt nicht nur die leichten, sondern auch die schweren Mizwos halten, das sind die Zadikim, die haben chelek leolom haboh, denn es steht geschrieben: kol ausse eleh lau jimaut leaulom. Die aber, die nur die leichten mizwos halten, die aber, wenn es zu dem steilen Stück, das heißt zu den schweren mizwos, kommt, stehen bleiben und es sich überlegen, von diesen gilt das Wort uphoschim jikosch lu wom, die fallen auf dem Wege um. Diese aber, mein lieber reb Schmarje. sind noch lange ka Zadikim nicht. Da hat reb Schmarje mit dem Kopf zu schockeln aufgehört und hat geschwiegen. Ob er dem rebbe ganz verstanden hat, das weiß ich nicht, wir aber haben ihn verst rnden und »vollen daher an diesem heiligen schabos uns vornehmen, so zu leben, wie dowid hamelech uns das sagt, damit wir an dein kommenden jom kipur das erlangen, was ich Ihnen allen wünsche, eine kesiwo wechasimo tauwo. A.B. chen der Exzesse und die näheren Umstände fcstzustellen. Die Kommission hat viele Zeugen vernommen und ihre Untersuchung beendet, oder zur Zeit, da dies geschrieben wird, ihren Bericht noch nicht überreicht. Ich enthalte mich daher einer weiteren Beschreibung der Unruhen in Jaffa oder einer Erörterung über diese unglücklichen Vorfälle. Ungunsten der Staatsangehörigen irgerü» Bei einer Notabeln-Verkammlung in Jeeines der dem Völkerbunde als Mitglied angenisalem anläßlich Seiner Maiestät Geburtshörenden Staaten (unter Einschluß der nach den tag, am 3. Juli, gab ich eine Erklärung über Gesetzen dieser Staaten eingetragenen Gesell Artikel 18 (1. Absatz). Frühere Fassung: Der Mandatar niuß dafür sorgen, daß in Palästina kein Unterschied zu Ungunsten der Staatsangehörigen! irgend eines der dem Völkerbunde als Mitglied angehörenden Staaten (unter Einschluß der, nach den Gesetzen dieser Staaten eingetragenen Gesellschaften) im Vergleich zu den Slngehörigen des Mandatars oder irgend eines auswärtigen Staates gemacht werde, soweit es sich um Besteuerung, Handel oder Schiffahrt, Ausübung > von Industrie und Gewerbe oder Behandlung, von Schiffen und Luftfahrzeugen handelt. Neu Fassung: Der Mandatar muß dafür sorgen, daß in Palästina kein Unterschieds zu Ungunsten die Politik der Regienmg mit bezug auf das jüdische nationale Heim ab. welche dem im Vorstehenden dargelegten Richtlinien folgte. Eine achtgliedrige Delegation, die von einer Konferenz, bei welcher ein beträchtlicher Teil der mohammedanischen und christlichen Bevölkerung vertreten war, eingesetzt wurde, reiste im Juli nach England, um den Behörden | ihre Anschauungen über die politische Lage zu z unterbreiten. (Fortsetzung folgt). schäften) im Vergleich zu den Angehörigen des Mandatars oder irgend eines auswärtigen Staates gemacht werde, soweit es sich um Besteuerung, Handel oder Schiffahrt, Ausübung von Industrie und Gewerbe oder Behandlung von Handelsfahrzeugen oder Zivilfkugzsugen handelt. Artikel 28 (neu eingefügt). In den zwischen dem Jordan und der end^ gültig festgesetzten Ostgrenz« Palästinas IÜf genden Gebieten soll der Mandatar däs Recht hoben, die Llnwendung jener Bestimmungen dieses Mandates aufzufchieben oder zurückzuhalten, welche er als auf die bestehenden lokalen Bedingungen unanwendbar eracktet, und Der endgMge Mandatseutwurf. nÄÄ Börs^-ßw^ sS5T der^e-zu _bcm ^Jahresberichts von ^Herbert Samuel treffen, wie er es kür diese Bedinaungen angemit ein Weißbuch der englischen Regierung, welches die endgültigen Entwürfe für die Mandate für Mesopotamien und Palästina enthält, wie sie dem Völkerbundrate unterbreitet wurden. Der endgültige Entwurf des Mandates für Palästina enthält gegenüber dem früher veränderten Entwurf nrir ganz wenig Aenderungen. Diese sind: Artikel 16: Fassung: Der Mandatar treffen, wie er es für diese Bedingungen angemessen hält, vorausgesetzt, daß nichts unter» n.o'ch.PEv ^wird, was mit beit Bestrebungen der Sltttfel 15, 16 und 18 vereinbar ist. Die bisherigen Artikel 25. 26. 27 erl)altm nunmehr die Bezeichnung 26, 27, 28. Artikel 28 (früher 27) J. Absatz. Frühere Fassung: Im Falle des Ab., „ . „ .. leufes des Mandates, das durch diese Erkläruna soll verantwortlich^sein,' über d'e^M iTfTnn 1 w*nf^tragen wirb, soll der Rat Unternehmungen in ValMn?Völkerbundes diejenigen Einrichtungen trefsolche Aufsicht auszuüben wie f or c |[fn’ notwendig erscheinen, um dauernd unter rechterhaltung 1 ber Garantie des Bundes, die durch die Arti. lauter Verwaltung erforderlich ilt^Ein-^sni^ » 13 1,nö 14 gesicherten Rechte zu gewährleilÄMcht vorausae!ekt. la^ L°lt4e ften lwb unter der Garantie des Bundes Si- " ooratzsseletzt. joilm m.Dalaltma keine.ckerbeit schaffen, daß die Regierung «>» Frühere