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Jüdisches Volksblatt · 1921-09-09 · 58 (9.9.1921) · p. Seite 4

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
3 (1921)
Issue
58 (9.9.1921)
Date
1921-09-09
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Sokolow präzisiert die Aufgabe des Kon» Egung, die ist antinational und vekrutiwt sich''""''^.^ichsige führende Persönlichkeit un-- finfl jm Zionismus. zumeist aus dm reich geworden dnckfchU' Ir?, i lerer Bewegung "glaubt, daß ln'"diesen "zwei h"nte?o qwß"«^ umfassend ^daß^r° erst gelernt Mn. die ,wene Grupps sind die aus dem Osten Jahren das Schicksal unserer Sache entschieden: r, „h J, £;h|1 - ' Satz er erst gelernt ' ' wird. Deshalb müssen wir eine Exekutive wählen. hinter der die gesamten Machtmittel der Organisation stehen. Ich nehme die Ordnung elngewanderten Schwerarbeiter, di« unter sozial', 'tischen Einfluß gerade, sind, also ebenfalls antinational wurden. Nmi sind aber di« Massen aus «m Todesschlaf erwacht ur.d daraus entstand ein des Stoffes durch de Lieme auf innere Konflikt zwischen den Massen und den Führern.! Kenntnis der Organisation, freie Bahn für die Die Geschichte kennt keine Wunder. Wider | Reorganisation und Eroberung der kräfte b»r Weizmänn noch Ussischkin, noch ich ho>,Luden. Wir wissen sehr gut,^daß wir nicht die im das Wunder vollbracht, sondern di« natürliche > verren der Weltpolitik sind. Was geschehen ist, „ 5gort taat f5. bie Balfour-Deklara Trckwrcklung der Dinge. Nicht die Generäle geben, war möglich. weil es ungeheure limwälz-mgen K Ä hV« Daran sei Brandeis gescheitert. Sokolow fährt fort: „Der amerikanische Zionismus war geschwächt und wir wollten uns aus Delikatesse nicht einmifchen. Wo der Zionismus an Anämie krankt, muß man ihm mit allen Kräften helfen, heute in diesem Lande, morgen in jenem. Was sind die Veränderungen zwischen dem Wiener und dem heutigen Konöaben. Wir haben dm Schn, »mg verloren. (Zwt-! gcsiimung, wenn man heute anerkennt, was die ichenrufe: Durch Pogrome und Jaffa!) Man , einzelnen Männer geleistet haben. Weitzvricht von dcr Schaffung einer jüdischen Legion mann war nicht der legitime Vertreter der Ich glaube, wenn wir 40.000 Chaluzim in« zionistischen Organisation, aber er wußte, daß Land gebracht hätten, hätte es in Jaffa keinen, er in diesem Momente auf den historisch geg?- Pogrom gegeben, sie hätten »ms Schuh ge. bracht, der Oelberg (Regierungsgobärrde in Jenuürlem) hätte eine andere Sprache geführt. Die rrabi» che Delegatron wäre in Jaffa und Haifa zellicknr und hätte sich di« Reisekosten nach Lon. >on erspart. Wir känipfen nicht gegen Personen kn Arneist», sondern gegen das System. Als »vir nach Amerika strmen, herrschte dort FesteKstimmung. Ran sagte uns, man sei uns dankbar, baß man die Jronisten von ihren Führern bckreit hat.?kmei!ka hat seine Pflicht getan. Da? Volk ist envachr. Hier sitzen die letzten Vertreter des amerikaitsch'n JrrdeniumS. Das Judentwn in Amerika stt genau dasselbe wie in Osteuropa. Es ist nicht nijeve Schuld, daß zwischen uns »md Amerika °er große Teich li-rg». Ich bin mit I a b »• ttnskv in bezug auf die Teilung des Landes vir d'.n Arabern nicht ein'erstanden. Die Araber haben ihren eigenen Staat, U'ic aber haben nur Erez Israel. Wir dürfen nicht das Schulwesen in PalaAna erschüttern Ohne Bildung kann mau nicht leben. Auch die hebräische Universität wird nir uns ein politischer Faktor »verdeu. Präsident Dr. 7Uyb,?in: Mich interessieren für gewöhnlich Personell überhaupt nicht. Wenn ich mich darum küminere, geschieht es nur, wenn die Notwendigkeit oorlregt, wenn das Progrmnm des Zionismus denen Platz steht. Politische Führer können nur arbeiten, wenn sie für ihre Politik die llnterstützung der Macht finden, die sie vertreten. Finden sie sie nicht, dann muß man einen anaber ist es, gu sagen, der Mann taugt nicht, und ihn zwingen, weiter die Geschäfte zu leiten. Wollen wir uns mit den Arabern verständige»», dann nmß eine klare Politik in der zioilistischen Politik geführt werden, dann darf es niemanden geben, der so oder so handelt, zu- »nindest aber in einer ganz unmißverständlichen Weise die Araber als eine minderwertige Rasse hinstellt. (Zustiminung und Beifall.) Das ge'i unmöglich. Wir brauchen in der Exekmiue eine straffe Ressorteinteilung. Was uns in Palästina fehlt, ist ein Beamtentum. Dazu rechne ich alle, die von ui»s dorthin gesendet werden, die die Exekutive unbeeinflußt von den Strömungen im Lande vertreten. Ihre Verwaltung inuß absa'ut zuverlässig fein. Von allen Stellen der Organisation wurdx an allen Le"tcn bin- und hergezerrt. Solche Bemnte werden Sie nur finden, wenn Sie in dieser Frage Klarheit schaffen. Es ist falsch, wenn man als Beamter irgend einen Vorrang in der Landesorganisation hat. Hüten Sie sich aber, aus Beamten Zionisten mittlerer Rechte zu machen! (Beifall.) Es ist möglich, daß wir schlechte Beamte haben, dann entfernen Sie sie, aber hüten Sie sich, mit diesem Zustand 51» rechnen, und Die Balfour-Deklaration ist eine Verpflichtung des Bundes der Völker, durch die wir als internationaler politischer Faktor anerkannt sind. Vis heute waren wir anonym. Die Deklaration ging seinerzeit nur an einen einzigen Mann, Lord Rothschild. Heute sind wir hier die anerkannte Repräsentanz des jüdisHen Volkes. Die hier Versammelten sind seine Vertretung und empfangen heute die Balfour-Deklaration als Legitimationsdokument." sBei dieser feierlichen Verkündigung erhebt sich die Versammlrmg unter starke»« Beifall des Publikurns.) „Die Vorfälle in Palästina waren nicht Pogrom, nicht Krieg, sondern heimtückischer Ueberfall durch Leute, die aufgehetzt waren non gewissenloser Agitation solcher, die ihre Nation selber schädigten., Wir protestieren gegen die Lüge, daß die Juden einen Anlaß zwn .Lompf in Palästina gegeben haben. Herbert Samuel ging nicht nach Palästina, um Karriere zu machen, sondern, um bei dem Aufbau des jüdischen Heimes mitzuhelfcn und er wird sehen, daß das jüdische Heim ein Heim des Friedens, der Arbeit und der Bruderschaft mit anderen Vöstern ist. sStarker Beifall.) Man hat unsere Tätigkeit „diplomastsieren" genannt, das ist ein falsches, leichtfertiges Wort. Ja, mir machen Diplomatie, aber sie ist der einzige Weg, auf dem die Mitglieder der Wlkerfamilke miteinander verkehren. Und »vir sind heute in die Völkerfainilie ausgenommen." Weitzmann, Präsident der Organisation, beginnt mit der Darlegung der politischen Sltnation: „Zu ihrem Aufbau karte vorliegt. „Wir sind viel weiter in stina, als wir denken. Wir sehen den SSntTj l°uter Bäumen nicht. Der stcrnpunk? ffji Verankerung einer größeren v-o.-ustinen M« «,» von Juden. Wir haben , wir k Pläne, wir haben die Mögü -p in .yir JL ° auch das Geld haben, wenn Sie alle arbch Geben Sie jeder ein Zehntel meiner Leb« arbeit und der Aufbaufonds ist übervoll! Jet alle müssen mit an der Verantwortung »r» «mdete Sie alle, die Sie hier sind, schaffen Sie auigritative Leitung, die Ihrer Verantwort gewachsen ist wie wir Minister, das iss Diener der Sache sind." Berfrauensanirag für die Lxekuklve. Der Kongreß beschloß mit überwieae» Majorität. 348 gegen 88 Stimmen, die von großen Parteien gestellte Vertrauensresolut die folgend lautet: Der Kongreß spricht den Präsidenten stm Weitzmann und Nahum Sokol Dank und Anerkennung für ihr polir! Wirken aus und erwartet, daß die Errun schäften ihrer Slrbeit, der Kabinettsbeschluß britischen Regierung vom 2. November 1 lBalfour-Deklaration) und den Beschluß San Nemo in Erez Israel bald ihre volle A wirklichung finden werden. Der Kongreß^ teilt dcr Exekutive mit dem Ausdruck- Dankes die Decharge. 1 und der 18 MS Wegs' .ffommifti trag ou> Mi» be de» Ken strerseite 8ld,tung l'iacht ß durch iw Nee! se Mvvll< bütteu. n. mXiW tfi her l't nuv michfin Naü bie fei»! sich, mit vreiem Zustano zu remnen. IMS e.'yewn: „Zu ihrem Aufbau waren zwe, "en^^Ds^omn das'^ Ji* Lwchfichr-n. bann *>» 1*»,*.^ ^r^rmn 6^:3 I w-ßg-bend^ die erste außerhalb Wir sind aber leider in die persönliche Frage hineiitgeraten. Die Londoner Konferenz hat die Bewegung geschwächt. Es war ein Lotteriespiel unter der Annahme, daß wir einige große Männer gewinnen konnten. Um ihnen entgegenzukornmen, mar man zu Konzessionen berett. Es entspann sich dann der persönliche Kampf. Für mich ist nichts so schmerzlich, als daß ich gegen das System Brand eis sprechen muß. weil ich Brandeis für einen der bedeutendsten Persönlichkeiten halte. Aber ich habe einen schwachen Zioniste»r in ihm gesehen. Er war im Jahre 1916 jüdischnational, im Jahre 1920 hatte er nurmehr eine jüdische Tradstion. Die Brandeis-Gruppe ist nicht mehr auf unserem Wege. Hier harrdelt es »ich mir die Grundfrage des Zionismus. Sckwer liegt auf uns die Tatsache, daß starke Persönlichkeiten in Llmerika u»rd anderwärts aus dem Zioirisinus ausgeschieden sind. Das ist aber für sie und uns besser. Sie'werden rwch große Enttäuschungen erleben, jetzt, wo das große Cnnonnen kommt, wo sich auch die Assimilation organisiert. Wir müssen getrennt marschieren und vereint schlagen. Präsident Sokolow gegrüßt am 5. September die Vertreter des nrsiifchen Zionisinus, die eben erschiene»» sind. Die Redezeit wird bei Fraktionsrednern auf eine halbe Stunde, bei parteilosen Rednern aus 10 Minuten beschränkt. Dr. Kollenfcher iBinjan-5)aaretz> San Nemo ist für uns eine Chance, aus der wir das jüdische Palästina machen können. Die Tatsache, daß die amerikanische Gruppe fehlt, ist ein Febler ur»d ein Unglück. Es ist aelungen, aus Brandeis, dem Ehreirprasidensen. einen Gegner der Organisation zu machen. Das Wichtigste ist jetzt dis Sammlung des gesamten Judentums. Das ist möglich auf Grund-!aae des Basler Programms. Es sind la-ter Phrasen, die hier vorgebracht werden. Herr Liuber spricht sogar von ei»»-m Fp-erbav, durch das wir hindurchgehen sollen. Mit diesen Frauen wiri man ka-u^n v<d,"N locken. So kann man vielleicht einen Wotan- Kult begründen, aber keine zionistische Organisation. 'Die Herren von der Rechten (Misrachi. Die Red.) haben wenigstens eine positive Grundlage, auf der sich eine Ki'ltur aufbauen läßt. Phrasen aber, wie wir sie hier gehört haben, sind ein Lustgebäude. In unserer Wirtschaft' müssen wrr 0rdnunq. Sparsamkeit und strenge Kontrolle einführen. Der wirtschaftliche Aufbau kann nur durch Privatinitiative gestehen. Iabottnsky sprach von einem nicht zr, Ende gel-senen Buch. Aber er bat manches Buch nicht gelesen, und es wäre sehr gut. wenn er seine Nase einmal st, ein Buch übek Bationaläkonomie stecken würde. In den Kolonisatio-rslanden ist der Staat niemals das erste,, .sondern .immer das kbte Din- Jm allgemeine», sind jene Beamte unbeliebt, > »ns — das war die Koinzidenz unserer Jndie ihre Pflicht erfüllen. Wir werden von der»teressen mit denen Englands. Man soll das Exekutive fordern, daß sie sich über die z>»künfnicht »nißoerstehen, nicht als ob Palästina siir tige Arbeit in Palästina ausspricht. Es dari! England militärisch und strategisch als Bollaber unter keinen Umstanden geschehen, d»ß b >r i werk fungieren solle. Nein, die englischen Jmgroße Verköhnungsmischmasch kamn»t »nand mehr weiß, was zu geschehen HL blüht die Intrige. Als letzter Redner spricht Dr. Arthur Buppin: Ich empfinde einen schreiende»» Gegensatz zwischcn dein, was wir reden, und dem, was geschehen soll. Seit ich aus Palästina fort bin, bemühe 'ich mich in Versammdingen und Privatgelvrächen den Zionisten klar zu inacheu, daß uiliere ernst ist. Aber ich sehe, wie wenig diese Ermabnungen fruchten, daß da pcrialisten werden Ihnen sagen, daß das nicht der Fall iit. Aber England erkannte mit seinem werden daher gründliche Reformen verl« die im Wesen mit den auk der Lorkonf der mittel- und osteuropäischen Land« schäften beschlossenen Wiener Thesen A fttmmen. Sie verlangen: 1. Die Fachleute b nicht gleichzeittg die Verwaltung der Dez ments führen. 2. Für jedes Departeme» nebst dem Fachmann ein vom Kongreß gei ter verantwortticher Leiter zu bestkininen. Zionistische Kommission muß ausgeiSst we 3. Dis Führung der Exekutive muh nach ‘ stina übersiedeln und sich dort als Jewiftzj lioifÄ Fs wi: prgmij ftläftiri fcmiil'i PflfiffiH) Mröetu Kim»!- % Sjinc Wüte Wen i ÄjM tu, wei permanenza»tsschuß. Zum Präsidenten des Permanenzausfj ses, einer der süchtigsten Körperschaft auf I Kongreß, wurden Abg. Ing. Robert Stris und der litau'schc Minister Dr. Solo«» ch i k gewählt. Die Forderungen der Amerlkaaer. Die amerckanische Delegation ist duchl nicht pessimistisch. Die pessimistische Stimm» 5L' die man in vielen Kreisen des Kongresses fir rührt daher, daß Amerika im letzten Jahr, - das Land der Haupteinnahme versagt hah Politik Herbert Samuels hat eine Aend« erfahren, weil er auf Amerika baute und ta nen Erwartungen getäuscht wurde. .Gewiß ^3sr? in der. zionistischen Kommission in Pa!A ' große Fehler gemacht worden. Die Ameckff Mtigi »Ä dal Le» ttiepi 2 % Mm «m! bn S teiigi Wexf der Sclbsizerslclschung weilergeht, als es notwendig wäre, daß, »vas in Artikeln und Reden überall erörtert wurde, hier von neuem breitzutreten. Ich muß gegen meinen Willen auf Angriffe antworten. Simon hat das volle Recht der Kritik, speziell, was meine Person betrifft, er hat auch das Recht, mich für lmfäh'g Destruktion. Und Balfour erkannte die unge-. denkt hi^ei vornehmlich °n SekalM messenkonstruktive Kraft der Juden für Palä-! V,^!ben werden muß m? Lina und er beschloß schon vor dem Kriege di?, "A L Ä ÄÄÄ.'SrW seine Mitarbeiter selbst wählen Dkd .^lkes zu Palästina "nd diese zwe , 0rgamiQtion jft 'entschlossen, a [facT1v^as mTA2 bebaue der, „euen Leitung und Verantwortunz. .' ""oration, Besclilusses von ©Q« < «^men “ “ des Mandates. Man rede mir nicht' i R'-mo und von Diplomatiiieren. Ich kann sagen, daß noi fc;r>. Jude stolwr zu den Mächten gesprochen. hat als wir. >2lls wir 1918 unter Kanonen in; Botschaft Herbert Samuels zum Almll kongreh. Wie verlautet, überbrinat Dr Edel ins zurückgeaeben werde, 2. daß dis jüdis-ß' -nung erwartet wird. Samuel soll darln ....... . , . Universität gegr">»^et werde und 3. daß ein i Ausdruck bringen, daß er .fest Ä zu balten. Aber ipas er sagt, steht im Gegen- I großer Teil bra-hliegender Ländereien der Ar-' sen sei, die voll ihm übernommene Aufgal saß zu dem, was er als Mitalied der Reoraaniiüd'scher Hände übergeben werde. So ver- \ Schaffung eine: jüdischen nationalen hä« saüonskommisswn und der Erekiüive getan bat. knüpsten wir diplomatische »nit reeller Arbeit." »zu erfüllen. Alle Zionisten 'werden &arn»i* Ich trat, als ich nach vierjähriger Mnvesenheit j Weitzmann wendet sich hierauf gegen Si- ' fordert, sich in ihrein Glauben und ihre«, nach Palästina zurückkebrt», in die Zionistisch? man und de Lieme und zei"t. wi« das Jahr, nungsn, trotz ollcr Schwierigkeiten, nfej Koinmisston ein. Ich fa»»d ei»r ganz andercs Valästina vor, geändert in den »»i?t?riellu» Grui'dlagen und in der ganzen Pchchol-'gie. Ich habe in der Zionistischen Komm'llwn kein Gefd vorgesun^en, aber nnarbeuer erhöht? Slnkvrüche von allen Seiten. Geld konnte ich von Palästina aus nicht beschaffen. - Nach der Red« Ruppins wurde die S-tznng geschlossen. * Um halb 10 Uhr begann die irachksihung. Simon urrd de Lieme verzichten auf das Wort. Jm Verlaufe der Aussprache ergriff Sgkolow das Wort und verlas folgende Degrüßungsdcpesche Herbert Samuels: nach San Remo nicl't->o.'!sge!'istst werden konnte, »schwächen zu lassen und diesem Werk weil man dos Geld für das palästinenfis^e i stem Wissen und Können ihren Beisls Budget in Aucorika verweigerte: „Ich bin m!^ i leihen. meinem Frei.n-- Emsicin nach Arnerika aes-hj ^ftzokkcsdiensi kn dcr Karsbadcr SMl ' ren, e»n zweiter .-.col»tmh"s, um das jüdische 0 1J „! Amerika zu entdecken. Die Wände zwi»ch'.'- In der Karlsbader Synagoge fand - Amerika und »ms M'ibste ich mit meinem Kopf I gottesdienst statt, zu dem die Kultus einbreclien." Es folgt dis Schilderung des Bruden Kongreß geladeii hatte. Dcr RaumM ches mit Brandeis, der dem Ernste der Lage gseichgültig gegenüberstand, Schilderungen der Ainerikaner. die sich für die Universität interessierten, während uiiscre Schulen geschlofsm -""rden. Die Amerikaner waren deiner osssiert. Man mußte eine neu^ Organisation schassen, j Was die Greirze anlangt, ist das ^«*8* t , fekt publiziert und Transiordanien, das ssn l ersten Entwürfe autzer^ald des Bereiches des' „Ich sende meine herzlichsten Grüße an den! Mandates star^, 'st seht eiirgeschlossen. (Großer s m s?aÄ^-nter^F>' Zionistenkongreß. denn die Bedingungen zu sei-i ^istlll.)^ nach^ unb^ > DirrgÄm^B!'oÄa w?k y"?n W überfüllt. Rabbiner Dr. Z i e g l e rrede, in der er ousführte: Was der Ri nicht gelungen fei. habe der nationale ö» erreicht: die Erfüllung des Judentums « tianalen Idee»». Nach feiner Rede »»»>«! Orgel dis „Harikwah" an,, die von alles < senden mitgejungen wurde. (W. N- R Dos Hakvirh-Orchester \n üacls^ sJJ Wiener ch«W b nem Zusammentreten gegeben sind.' Ich ver-''ügcnd. doch erhielten wir die Konzession, be traue darauf, daß feine Deratt'.ngen .zu Fort-! sen Wafferrechtcn mitzr,sprechen D'e Verhanaschritt und Frieden in Palästina führen werden, i binnen mit den Arabern sind erschwert.^ aber denen meine Bemühungen gewidmet sind. Her> ■ ‘-'-l - ---- ---- .' Protestrufe bei der andauernder Lärm.) bert Samuel." (Bestall. Linken. — Großer Schluß der Generaldsbakte. Nachdem Simon und de Lieme auf das Wort verzichtet hatten, geht die Debatte ,hrem Ende zu. Cs sprechen noch U s s i s ch k i n, nl-bt unterbrochen. Wir m"-ssen unsere besten Männer in den arabis-ben Zentren hoben »'»*> diese werden für das Zusammenwirken nrb"i- ^en. Sainnel stt »»nstr Freund, der auf unstr Drängen die schwere Slrbeit ü^'ernabni. Er wurde von beiden Seiten nngefoilen. Wir holden ibn scharf anocorislen, aber er stt unter Sotrofsen. Sonncag abends' fa»»d ein o§ uuge. z Konzert statt. j JJBI So Die jiidrjche Turnerjchajk. «1 w"el. Doch er ist Hinh Eoinwisstonor für Bo. Sokolow 'und Weitzmann. worauf um >ssiftino ,md Erc? Israel sind wir." . »muiuu'.-wm -... ■, halb 3 Uhr nachts Movtass. die Sistuna gei Weitzmann lvricht dann von Palästina un''! die Hinterwand der Kongreßbühne f> tchlosirs toi? ' von der Kolonisation, wobei ihm ein« Land i volle Anerkennuna kür den Kün»ler> Sonntag nachmittags »narschierte dir dria,. Turnerschast unter Führung Jabotins Pattersons vom Jägerhaus in M Zuge durch die - Stadt. Dem Aufzuge fl Schaututznen. künstlcrssches auf dem 6ong-ch Die eindrucksvolle ReliefbMe dj. ^»»8,

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