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Jüdisches Volksblatt · 1921-08-26 · 56 (26.8.1921) · p. Seite 4

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
3 (1921)
Issue
56 (26.8.1921)
Date
1921-08-26
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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In dem berühmten Memorandn,:» der früheren zionistischen Leitung (je. in Amerika) gibt es rirren Passus, dem blslier nicht die oerdiente A:»frnerksamkeit gesckienkt wurde, jenen PassnS, den ich für Len wichtiaster. m diesem Dokument halte. Es ist diesdie These nm welche sich die ganze Weltanschauung der vormaligen siftihror des amerikanische»^ Zionismus bewegt. Dieser Passus würde zur Folge haben, daß Von nun ab die zionistische Organisation alle ihre Anstrengungen aus die Palästinaarbeit als der dem GaluthnationaliZmuZ und der Gegenwartsarbslt entgegengesetzte Arbeit richten würde. Diese Phrase „entgegengesetzt dem", ist es, die ich hervorhcben möchte, nm den Verhängnisvollen Inhalt dieser wenigerr Worte auszudecken, der — einmal durch die Zionisten anerkannt — den Begriff des Zionismus vollständig entwurzeln, der Bewegung die Seele ttehmen und die zionistische Organisation in eine leblose. Maschine wandeln würde. Bisher waren wir berichtet, daß der Nationalismus dem Weltbürgertum entgegengesetzt sei. Die Verfasser des Memorandums haben eine neue Phrase gesunden: Diaspora-Nationalismus. Es ist wastr, im Memorandum geschieht dessen keine Erwähnung, daß der Nationalismus von den Verfassern gemeint sei. Gegen den Tiaspora-Natiolisrnus bieten sie keinen Nicht-Diaspvra.NatioualiSmus an. Sie b-eten bloß „Arbeit in Palästina". Jeder logisch denkende Mensch wird fragen: „Wo ist der gegensätzliche Brgriss. das ausgleichende Pendent." Ist die Fast,mg ..Palüsnnaarbeit" das Pendent zu Nationalismus'' Sicher ist es, Laß di« Verfasser des Memorandum? weder allzu exakt in ihrer Logik noch in ihrem logischen Gedankenansdruck sind,' aber man muß kein Meister der Logik sein, mn z« versteben. daß zun, Beispiel ein Wirbelwind und eine Melone kein Gegensatzpaar sind. Mer, wenn auch ihr Gedankenausdruck rw.behalfen und dunkel ist, kann andrerseits ihre Absicht und ihr Ziel nm allzu deutlich erkannt werden. Ihre Opposition richte! sich gegen den jüdischen Nationalismus. Ihre Absicht ist, den jüdischen Liaticnalismus in der ganzen Welt zu zerjBrat und aus der zionistischen Organisation zu verbannen. Aber sie fürchteten ihren Zielen osscnen Ausdruck zu verleiben, das absente und nackte Evangelium der Assimilation vor ine Oefsentlichfeit zu bringen und so landen sie denn ein schützendes Feigenblatt im Ausdrucke „Diasporanationalismus", als ob tatsächlich zwei Arten voi, Nationalismus eristierten Wir sind zur Zeit ein Volk im Exil, ein zerstreutes Volk und ich frage, welche Art von Nationalismus ims bliebe, falls wir den Dia spora-Ncttionaltsniiis in Acht imd Bann täten'? Hier wnrde ein Begrisi von zionististhcn Führern in die Welt gesetzt, der eine völliae Verneinung unserer Hoffnung darstellen würde, falls xtn die Welt akzeptierte " denn er ist gegen das wirkliche Fundament rmserer nationalen Fordekurg gerichtet. Daß wir in der Diaspora keine politische NaffonaliiA darstellen. ist von sich selbst evident und .'S ist böswilliger Unkinn immer wieder eine Talfache;u behaupten, als ob die Zionisten sie leugneten. D?n Diasporanalionalismus sedoch zu leugnen, heißt unsere Existenz als „Volk" leugnen. Man muß sagen: Es gibt keine südische Nation km Exil' die jüdische Nation soll in Palästina geboren werden. Oder, wenn zemand logisch sein will, muß er sagen: in 'Palästina wird nich die üdische Nation geboren werden, sonder', eine iüdische Nation, eine, ganz neue, denn die alte besteht sicherlich nicht mehr. Dir durchgänge Absurdität dieses Begrifies der lebenden jüdischen Nation muß einem jeden klar sein, der mir bis Alphabelh des Nationalismus meistert und wir könnten es über uns briufni, das Thema mit einer» Lächeln zu verlasse,,, Nenn cs nicht eine politische Gefahr für unsere Bewegung bedeutete. Sc lange als die'e vereinzelte Auffassung der Mischen Nation und ihrer Stelle unter den ä»dexen Nationen, die Au'fassrmg der jüdischen Asjimifaulen und der Niclüjnden war, die die Auflösung Lrs jüdischen Volkes verlangten, wurde vom Ziornsmns als einem Gegensatz dagegen Stellung gekommen. Aber wenn 'diele Amsasstmg von ziomfrischen Führer» zu der ihrigen gemacht wird, mich das zu unheilvollen Folgen jühren. Hätten die Staatsmänner der verschiedenen Regierungen, die es au? sich genommen hoben, Palästina der jüdischen Nation zurückzugeben, den Standpunkt der amerikanischen zionistischen Führer akzeptiert, konnten sie behaupten. daß der ganze Vertrag aus einem Mißverständnisse beruhe; sie haben es auf sich aenrmmen, für die jüdische Nation in Palästina" eine nationale Heimstätte zn begründen, sie staben cs aber nicht unternommen, die National,- töt der Juden zu finden und wiederherzustellen, hie diesen verloren gegangen ist. Glücklicherweise tvie es sich auch immer perkalten mag, ist der Nationalst Lsbegriss keine Erfindung der Zionisten und weder die Reden der Reformer auf der einen noch die Bulgort- Die Thecrie des Nationalismus ist wie zcde Theorie ein Kind der Notwendigkeit, entstand, wuchs tmd enmücke-.te sich dort, wo die Not anr größten war. Männer wie Gradowski, Pateonia Md Soloviev waren ihre Apostel Md . von den slawischen Ländern verbreitete sie sich über ganz Europa. England z. B. ist erst unlängst zum Verständnis dieses Morres gekommen. Pro). Zimmern ioar der erste, der in seinem Werke „Nationalität tmd Staat" die Unterscheidung zwischen den beiden Begriffe» scstlegte, die bisher in der englischen Sprache unglücklicherweise miteinander verwechselt werden dursten. Ich sage unglücklicherweise, weil eine derartige Vermischung von Begrisien zu Mißverständnissen jühren mtttzle. Ferner müssen wir bedenken daß der Zionismus nicht eine Meltausätzauung für sich allein ist. Ter Zionismus ist bloß die Anwendung der nationalen Theorie auf die Lösung der Juden frage. Und ans dicicm Grunde müssen wir den Nationalitätsbearisf der früheren zionistischen Führer in Amerika, wie er indirekt nn ersten Punkt ihres Memorandums .ausgesprochen ist, zurücktveisen, ja, nicht bloß ztrrückiveisen, sondern energisch bekLniPicn. Er ist dcr alte, wohlbekannte Begriff der ausgesprochenen Assinulanten, der für den nationalen VcrfallxNttimmtcr Teile tmseres Volkes die Verantwortung trägt, und unter gar keinen Untständen wollcn wir dulden, daß er in einer Vermnmiming in imsere cigeneit Reihen hineingetraaen werde. Nk-.W Der zweite Punkt im Memor-andtnn ist die Frage dcr GegettwartSarbert. Das Problem der Haltung der zionistischen »'kommen werden in dem Gedanken, daß^ | iStel der Regierung Ihre und des P a l a -' Landes Wohlfahrt ist. Es gibt verschjA Mandat und Verfassung stinas. IWege, das gemünschte Ziel zu erreich«, Die „Times" vom 16. August schreiben! und alle Wege dienen diesem Zwecke. Ab? tat der jüdischen radikal«! Presse auf d« anderen Seite, noch die Jnieraretation, die dieser Begnis durch gewisse zionistische Fügrer erfahrt, wird cen aerntgsten Einfluß aut die Mewnug der We.t nn «woben für die Zukim», wohl aber für die geacnü>ärtige Lage des jübi'ch<n? Volkes unter den Nr- OrgLnisation zur Frage -der E^genwartsarbeit ist picht neu. Es ist ebenso all, wie der Zionismus selbst. Wir müssen bloß Herst Ruf der- Eroberung der Kiiltusgemeinden gelxnken, der die .antizionistische Welt vom Grund auf ausgerührt I^rt. Wir brauchen bloß die Protokolle unserer Kongreffe zu übersliegeti, um zur Neberzeugung zu gelangen, daß jene wirklichen Zionisten, Pie sehr tÄig am Werke ivareit, die nicht bei ihren Geschäften'blielen und vom Zionismus plauderten, wenn sie zufällig darauf zu sprechen kamen, sondern weiter gingen und mir de» Tatsachen des jüdischen Lebens in Berührung kamen, für die dre indische Nation kein vager Traum vom Messias, sondern eine lebendige Realität war, die waren, >reiche die llioiwendiakeit der Gegenwartsarbcit betonten. Die moralische Rechtfertigung dieser Politik liegt ganz tmd gar darin, daß d-w Zionismus einerseits der höchste Nusdrttck des nw io nassen Willens ist. tmd andererseits es sich zu seiner Ansgabe gemacht hat, jedes Mische Jnümrsse p vertreten Aber nicht eher wird der Zionismus eine gleichgültige Haltimg ztir Tiaipora cicknelimen und sich auf die palästinensischen Angelegenhe'ton beschränken, als bis er sein eigenes Recht auf den Namen einer nationalen Vertretung ausgibt, um nichts mehr tmd nichts iveniaer zu werden, als eine KolcnisationSgcsellschast für Palästina. Nur Zionisten mit der Imagination und den Ideen eines Homtntkttlus oder, nm es krasser darztssiellen, mit der Intelligenz von Ziveraen, deren Welt-anschaumtg sccllos und mechanisch ist, können den Traum von einer Separierung Palästinas vom lebenden Judenttmt träumen. Ihr Zionismus aber ist traditions- und wirrzelloZ, ohne Zusammenhang mit unserer Beroaneenheit, er ist infolgedessen tnachtlos, blutleer 'und ohne schöpferische Kraft. Er kann nicht an die jüdiick)en Massen appellieren, er kann das jüdische Wollen ntcht fruchtbar machen, er ist zur Sterilität verdammt, sslnr ein dmnmer öder seichter Zionist kann es für möglich hasten, jüdisches Schicksal in der Diaspora anderen Organisaitonett zu überlassen und dennoch die jüdischen Massen in der Richtung zum Zionismus zn llceinslusten. Wir haben ein Exentpel zur Hand: Tie jüdischen Arbeiterstaffair in Ametika. 'Jekrer weiß, ioie schwer es ist, sie für den Zionismus zu gewimien. Dieses Beispiel ist airgenfä'ssig. Jahrzehntelang standen sic mtter dem Einilnffe arltinationaler jüdischer Führer. Dieses Beispiel sollte eine Warnung für jebeu denkenden Zionisten darstellen. Der jüngste Koulikt wer ganz natürlich und notwendig. Man versuchte, dem Volke einen Dunst borzumachen tmd es zu überzeugen, daß der Konflikt -auf persönlichen Rteinnn.gen beruhe, eine Differenz zwischen.' dett amerikanischen und europäischen Führern sei. Das Volk ließ sich jedoch nicht überzeugen,' es verstand, daß der Streit viel tiefer reichte. Es war ein Kamps der Anhänger mit den Führer» um' die Grundprinzipien idies Zionismus. In diesem Kampfe haben die Gesühricn den Willen gezeigt, de» Zionismus, der geschändet worden war, zir besreien und wiedarherzustellen, jenen Zionismus, der als eine historische Einheit dent nationalen jüdische.» Leben entsprang. Ick glaube es faunt, daß Clevcland das Ende dieses Lka'mpies zu sehen bekommen lMe. Der Weg von Ideen ist nicht auf Rosen gebeitet. Der W«g einer großen Idee ist eine via dalorvsa. Wahl aber glaube ich, daß die Clevelander Zusammenkunst 'dett Beginn einer neuen Epockte im amerikanischen Zionismus bezeichnet. In Cleveland &e» ireite sich der amerikanische Zionismus von einem schtveren Joche und verband sich mit dem Welizionismus, der durch historisch: Notwendigkeit dem nationalen Geiste etttsprang. Ich glaube, daß der amerikanische Zionismus, der inerter nickst mehr von Halst- und Viertelzionisten airsgehalten ist, aut ei« ein>ge? Programm lossteuent wird, das im Einklänge steht mit dem einhelligen Charakter der zionistischen Idee und des zionistischn Zieles, und daß er tnit Entschlossenheit und Eueraie an dem Werke für Palästina und das jüdisch' Polk.ieilnehmen wird. unter dem Titel „Palästina und der Völker bund": Das langenvartete Mandat des Völkerbundes zur Verwaltung Palästinas für Großbritannien wkrd wahrscheinlich zu Beginn des nächsten Monates erteilt werden. Es scheint nun, als ob ein weiteres Dokument vom Charakter einer Verfassung Palästinas in Vorbereitung fei und dem Völkerbund unterbreitet werden solle, das er gleichzeitig mit dem Mandat billigen unv veröffentlichen soll. Die Ansicht ist, daß in den Bestimmungen des Mandates nach seiner Genehmigung nur durch den Völkerbund Aenderungen erfolgen können. Doch wird hoffentlich die Verfassung nicht als Bestandteil oder Antrag des Mandates anzusehen sein, was bedeuten würde, daß die Völker Palästinas kein Recht haben würden, das Instrument, das ihr politisches Leben beherrscht, zu ändern, ohne die unver meidlichen Landwierigkeiten in Kauf zu nehmen, die aus der erkünstelten Verpflichtung zur Befragung des Völkerbundes folgen würde. Jedenfalls ist es wünschenswert, daß die Bestimmungen der vorgefchlagenen Verfassung so bald als möglich veröffentlicht werden, damit die britische Oeffentlickkeit sie prüfen kann, so lange sie noch im Stadium eines Abänderungen zugänglichen Entwurfes sind. Die jetzige Unzufriedenheit in Palästina wird durch die Erlaffung einer Konstitution, die ein mehr oder weniger unabänderliches Fait accompli nicht beseitigt werden. Wir müssen uns daran erinnern, daß Valästlna vor dem Krieg konstitutionelle Rechte genoß und seine Abgeordneten in einen Vertretunaskörper entsandte. Die Freiheiten und konstitutionellen Rechte der Palästinenser dürfen unter der britischen Verwaltung des Völkerbundmandates nicht gerinnen sein als unter der Herrschaft des einstigen türkischen Sultans. es fft nicht gut, unsere Kräfte.zu zersvli, tern. Es ist bester, daß unsere Kräfte einen Punkt konzentriert werden, und dm werden wir imstande sein, alle Sö^ie^ Jetten zu überwinden. Georg Schönerer, Man nannte ihn, da er noch Herr aller &»> scheu in Oesterreich war, itn Junker GkotQ. Georg Ritter von Schönerer, wiewohl alz j zeichner des Linzer Progranmws mit Frjm jung und Viktor Adler, doch mchrd^«, lW der preußischen .Junker ztmeigte. FeM J exklusiv. Von dem Gottgnadentum des tmnä und der Hohenzollecn ebenso Überzelt, er van der Inferiorität der Slawen, Judei Z Habsburger durchdrungen war. Einst all ß. Wecker des Deutschtums in der HabsLurMW, archte von seinen Volksgenossen ebenso hch„. ehrt tmd gefrört, wie von der „Neuen Irr« Presse" in den Koi gezerrt. Ein lmpulsidtt rafier, dein das Herz nicht nur mit der sondern auch mit der Zunge durchgtng. 2c «isri Tod des alten Wilhelm nicht glaube» mH« brach er m der Redaktion des S z e p schm blatt" ein, was ihm Kerker rmd Verlust Adels eintmig. Einst Ehrenmitglied und PW tor aller deutsch völk.sschrn Tiwn-, Stwdentmpolitischen Vereine, war Georg Schöner« sh, ein toter Mann, noch bevor er gestorben wm. D ec in das Haus des allgemeinen Wahlrechtes sinziehen konnte, denn für den Abgeordnete» « junkerlichm Allliien hatte wicht ernmal das d«. sche Volk Verständnis, ward es um ihn eichr Getreu sei-irsnt Wahckspruch „durch Reinheit x Einheit", Nieö er allein. Ein alter SchöneriAr pflegte zu sagM, solange das Bier auf s» Kosten floß, lnitte er Anhang, als er seine Tssch schloß, zog sich langsam alles von i^n zurück.« nicht, weil es korrumpiert war, von ihm ksü ausgeschlossen war. Annäherung und Verständnis. „Iewish Chronicle" bringt Einzelheiten über einen Besuch, den Herr W. D e e - des, Zivilsekretär der palästinensischen Verwaltung, Rischon-le-Zion abstattete. Er sagte in seiner Erwidertmg auf eine kurze Begrüßungsrede des Vorsitzenden ver Kolonieverwaltung, Herrn Meyerowitz, unter anderem folgendes: Mr uns Jude» war er das Proisthp Raffencmtstemitett, von dem auch der SW stammt: „In der Raffe liegt die Schwer»««! Mit dent Antisemitismus der ChrtMchozuü hOle er wenig gemeiin. Er war von der Kot» närheit der Teutonen so durchdrungen, da» das Judentum von Geburt aus jtigmairpert >» Er ist der geistige Urheber jenes imtellckru Atinseinitismus, der dem Juden, als mn c, Makel behaftet, diu Ehre ckbsprach. In saurein fetten Leben ein integrer Ehwrcckter, dem Fr«i und Feind die Rei-nhvit seines politischen LÄa gelten laff.'n mußten. Dadurch, unterschied er “ von einer Reihe seiner Pcrrwrgenoffen, bi; Politik nur ein Sprungbrett für politische mt rnasserielle Schreiberei war, in erster Bme da berüchtigte Karl Hermann Zuckecl-Wols Ms vor nenn Jahve» die Alldeutschen kn 70 Zr bnrtltag ihres Altmeisters stiicrtrn, war Sch« rar schon ein toter Mann, un-d die Biographie, di „In den letzten Wochen habe ich viele Kolonien gesehen tmd hatte Gelegenheit,! zu seinem Geburtstag von einem anoM die Landstraßen zu sehen, an denen die freunde gesrhrieben wurd«, komtte an,drchr L - - - - - lache mchis mehr andern. Es klangt wie tute S-r' Chaluzim arbeiten, und ich habe besonderes . ■, -, >< , .. . ~~v,, Vergnügen in Rischon-le-Zion emp* j tS des L°Ä°n-RE«- funden, das tch als Symbol der kommenden _ cincn ^tholrscheu Priester als Palm» nationalen Heimstätte betrachte. Ich glaube, daß die Grundlage des „Nationalen Heims" im Boden und nicht in der I n d u st r i e" zu suchen ist, und ich glaube, daß im Laufe der Zeit die Kolonien sich vermehren und entwickeln werben. Was .. die politische Lage anbetrifft. so muß ich er- »«# wid-rn. d°b ich alle ,-WN-°rlIg-n F°N°. reu als naturltche Erscheinungen betrachte. ■ - ~ Obgleich ich wünschte, daß die Verhältnisse so b e u n r u h i g.e n sie Herr von R o s e n a tt a»stell en mußte dieser Slawensreffer einen slaivischen Diener ö Erbstück seines Vaters >hcsst:n mußte, wuS — ebenso wie der Lebenswandel Tinrr Töck von stinen taktvollen Parieifre-tmden oft iwf »‘Mfcn wurde Von Schönerer blieb nichts ft linsen der' ^rde lMe" andere wären, mich nicht; und da die Ursachen mich nicht erschrecken, so hoffe ich, daß die Schwierigkeiten allmählich zu überwinden sind. Unsere Regienmg ist für den Frieden des ganzen Landes und für die Wohlfahrt aller seiner Bewohner, unabhängig von Glauben und Nationalität, besorgt, und Sie dürfen sicher sein, daß die britische Regierung alle ihre Kräfte darauf konzentriert, Sicherheit und Ordnung atifrechtzuerhalten. Aber Sie selbst müssen helfen, die Schwierigkeiten zu überbrücken, welche Sie von Ihren Nachbarn trennen. Die Beziehungen zwischen Ihnen und Ihren Nachbarn sollten keine Zeichen eines Bruches zeigen, sondern auf der Grundlage gegenseitiger Annäherung und Verständnisses geführt werden. Die Verwaltung hat alle möglichen Schritte unternommen, um das Gefühl der Sicherheit im Lande wiederherzusiellen, da sie fest überzeugt ist, daß vonseiten der Kolonisten keine Veranlassung zu einem Angriff gegeben werden wird, und aus diesem Grunde wird die Regierung sie beschützen. Und was fordert die Regierung von Ihnen? Daß sie alle Ihnen auferlegten Bedingungen erfüllen werden, daß wir uns vollständia auf Sie verlaffen können und daß Sie Ihrerseits der Regierung volles Vertrauen schenken. Wir unsererseits find überzeugt, hAfc Sie allen Ihren Verpflichtungen nacha» -...- .—.... - . deutsches Oesterreich ein, das er als SBu» stoot des Deutschen Reiches ansah, wtd iM dessen für eine Sonderstellung von Galizien ü Dalttmtien kämpfte. Rach Schönerer sollte 0^ reich niöglichst twmge Slawen haben mit» gab ihm da? Ende des We-ttrieges Recht, das heutige Oesterreich hat »>e»ig Slawen *■ wenig Wellcho. Sein« junkerliche Politik, die ErzichiAz.^ « seiinen Anhängern angrdeihen ließ, »eine und JudophÜie haben aber nicht nur )en.^ burger-, sondern auch den Hohenzollernft^' rvümmert und die Anomalie, daß ihm ciflPJv bnrger den lädierten AM guabemvcis^rss verlieh, roiHt sich uuir an anderc AnomHl^. äußcrlicheit Lebens. . E? hat selten ei» Politiker mit ai» staatsinuurni-ichen Ideen derart gänM beuch erlitten, wie Georg Schönerr^^ eine JÄw blieb, die nnt StMtsktmst ttird^s Männlichkeit nichts zir tim hatte, sein von Di " garde, Treitschke und Dühring.sP naminener tmd nach Oesterreich importinttt ■ senantisen itisrmis, mit teilt er Deutsche, u»d Romanen infizierte. Diesio Idee haben ihm auch sÄ«e KiÄe verdanken imd ste blüht leider wie noch mr M Oesterreich und die palästiuk s i s ch e n P ä s s e. Die Wiener „Morgenzeitung" „In den letzten Wochen wurden palGus' fische Staatsbürger, welche ihre Pasie? österreichischen Zsuslandsvertretungcn » Grenzbehörden behufs Visaertellung legten, mit dem Bemerken «bgewiesendie österreichische Regien,ng pcila!» e ff zi ö » l kil h° w nt « 0- 9er M töt piig!<hm 41! schn Steif »CJti imd Sei) U tniifft fut hü ifa rinn» öchnr SS;oJt «m

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