Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- 56 (26.8.1921)
- Date
- 1921-08-26
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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f »erbffl 3U überwind^ f n' Ei Äh a«ita«nte^. ^iCctts< ^erreich f kt <4 ,^tcr des Lrw^^"' ivliÄM? und Vittor UZ^ 5i ' ^>Wn atateÜ?.®*» Sou dem <C~ f** h ^JchriorU^L^ « Teutchtiiwz ,®W: m fcttten ißjlffn«, 7^ äS?ä ^ssä**3* '.« SWtoffii A*J Sta?8^“ ^rfa M S ^SAttschdoikMTi Ti-ui-, stS w Sctcitw, trat g*» 'gj? Ä'?cft'K{t seft0ÖB1‘ fft H Achchj uonnte, denn D den WM«, nicht emM^ ».»Mt«»»,,, toarb es m jjtl .durch ' ,Ä> er allein. Nn alter (34® »u Wn, fokmge das gier V m, wttt ec Anhang, als er sch; M sich lcnAm alles dm ihm M foul cs fcmmtke* war, oon fei HHn nm. fÜT Ms tzvden. dm er dar PM UMchk>rtm, vm ien, auch ktt ^cche &§i hie ZchM Oft®. Nr. 56 Freitag „Iadr'sHes Volks dlare" 26. August Geste 5 um. <ztmw . bvwU aus jlMchert; llchchei jas MA« *t \m;&&», (J»s.d integm %utex, ira? richck jtmii MW? m.' Tichmh MM einer ^fl&gaoik tyrMtßrett str t« vci trar, m e*t HeiMM KJvkÄttt^k,' amPcrs ftM r r : 3tam, mb» M cctstag t« * * en mrde. tafe <* »* äntanJi W»*“ j daß ciflet §aifet : (mjteOcn ®i>B * <mn jltrtfii^*11 5 Mn menanhcl 'in?! j, ParieifMndc«^ rchH«rtr bniiM *#. 1, feint $®tei ß che. Politisch :id) cfcWfJ Rächcs <®W>J erstelle «aj llach » gfffttien fische Pässe keine Ein- und Durchreisevisa erteilt. Später wurde den palästinensischen Staatsbürgern bedeutet, daß behufs Erlangung eines Visums in jedem Falle eine spezielle und individuelle Bewilligung des österreichischen Bundesministenums des Aeußern beigebracht werden müsse. Wie durch Erkundigungen festgestellt wurde, sind d'e von Wien aus gegebenen, gegen die palästinensischen Staatsbürger gerichteten Weisungen auf Eingreifen des Bundesministeriums des Innern erfolgt. Die Kunde von diesem Vorgehen hat natürlich in Palästina Entrüstung und besonders unter den jüdischen Bürgern eine gegen Oesterreich gerichtete Strömung hervorgerufen. Es wurde ein Einschreiten der Behörden gefordert und Gegenmaßregeln, welche sich sckars reuen den Handelsverkehr mit Oesterreich richten, wurde in ernste Erwägung gezogen. Angesichts dieser Situation haben es die obersten zionistischen Behörden -für nötig erachtet, in freundschaftlicher Form auf Beseitigung dieses unhaltbaren Zustandes hinzuwirken. Der beglaubigte Vertreter der Londoner Leitung der zionistischen Weltorganisation, Landtagsabgeordneter Strikter, hat nach Bekanntwerden des erwähnten Regierungserlasses beim Bundeskanzler und Bundesminister des Aeußern Herrn Schober vorgesprochen und gegen vie Schlechterstellung der palästinensischen Staatsbürger gegenüber den Bürgern irgendeines anderen Staates Vorstellung erhoben. Er hat auch vom öflerrelchischen Standpunkt aus auf die Gefahr verwiesen, die dem Ansehen Oesterreichs und besonders seiner Industrie und seinem Handel droht. Der Bundeskanzler hat dis eingehendste Prüfung zugesagt und den Abgeordneten Stricker verständigt, daß fortan die palästinensischen Paste seitens ver österreichischen Organe anerkannt und die palästinensischen Staatsbürger in gleicher Weise behandelt werden, wie die Bür- |;er aller anderen Staaten. Der Zwischenäll, welcher, wie bereits betont, in Palätina und in ausländischen jüdischen Kreisen unliebsames Aufsehen erregte, ist durch den Bundeskanzler in der ibm eigenen objektiven und weitsi.chtigen Art zur Zufriedenheit aller Beteiligten rasch und glücklich erledigt^ worden" Am der khronik der WMen Das Komitee der jüdischen Delegation erhielt aus authentischer Quelle eine Liste der Gegenden und der Opfer der im Monat Jrlli im Bezirk von Bobruisk (Sowjetweißrußland) stattgefundenen Pogrome: In Kozlovitfch 3 Tote und 7 Verwundete; in Rudobelka 5 Tote; in Gloubokovitfch 18 Tote und 6 Verwundete; in Kadka 4 Tote; in Kalopotschi 2 Tote; in Karmitschi 1 Toter; in Slovakomtsch 9 Tote; in Zogalie 2 Tote; in Bubnovka 4 Tote; in Letschitz 2 Tote; auf dem Weg zwischen A.usk >und Bobruisk 3 Tote; auf dem Weg zwischen Slusk und Bobruisk 5 Tote. Die in der Umgebung von Konstantinopel gelegene jüdische Kolonie Messilah Ehadascha wurde von Banden überfallen und gründlich ausgeplündcrt. Viele Kolonisten wurden grausam verprügelt und mußten sogar die Kleider vom Leibe abgeben. Die jüdische Gemeinde kn Bombay überreichte der Regierung einen Protest gegen die Tolerierung der Verteilung antisemitischer Flugschriften durch Eol. Lt. Fraser, welcher der „Europäischen Gesellschaft" St Kalkutta als Mitglied angehört. Dem hervorragenden Gelehrten und fephardifchen Chief Rabbi in London ist nach seinem Eintreffen in Rumänien, von wo er seit 1885 verbannt wurde, ein imposanter Empfang bereitet worden. Tausende von Personen hatten ihn schon am Bahnhof erwartet und ihm rauschende O-'-'cknnen dargebracht. Der Empfang war allerdings mehr von den offiziellen rumänischen Kreisen arrangiert als von den Juden spontan dargebracht. Gaster, der früher überzeugter Zionist war, erklärt jetzt, in Rumänien gebe es keine Judenfrage, die Juden sollten sich als Rumänen jüdischer Konfestion fühlen, dann sei alles gut. Darauf hingewissen, daß er sa selbst seines Judentums wegen aus dem Lande getrieben worden sei, sagte er: „Ja, damals war ich eben nicht naturalisiert." es&.rrcz TTVZ treters der britischen Regierung, die verpflichtet ist, die Interessen Palästinas im Auslande zu wahren, hätte sein müssen. Die in Wien vorgezoaene Reaeluna „von Mann zu Mann" hinter den Kulissen, ist wohl bequemer, wirkt auch rascher, aber nur momentan, und schafft Präfudize. Weltkonferenz der Jüdischen Nation alrate. Im Ernllang n.ü dm Beschlüssen der in Prag abgohaltenen Sitzung der Vertreter d«c rrnzollnen Jüdisck>on Notioualräte wird Mitte SepiEber in Karlsbad eine Wcktko-nferenz dvr Jüdi- W i™51 scheu Nationalräte stattfinden. (Ztko.) -rdeüm WV; lttt nicht oj *n HolE Ä Vj Ä ü«*25 n atiiert SoßSto »iu . tjtast jiW M E it <£/&$?? t t Ikllc tcit H -!c. , &’• ih" «^5' d bif.f1 S-2 mim Ein Gendarmeriekorps für Palästina. 3U. gefer toare gu be-; Der palästinensische Oberkommissär hat merken: Es lft mcht recht verstandüch. rme- Bildung eines Gendarmeriekorps ae- : nehmigt, das aus 300 Kavalleristen und 200 Sfn£rS Infanteristen bestehen und aus Mohammedurch ant,fJme “"lÄ ÄS tcn ,,.-ru°.i°nal-n ..unjrLdlichrn AI,-. ] i‘Tb” bS,en^ fnb S sischen^Reqie^unq'b7/w^des^W^ Zwilpolizei bei der Aufrechterhaltung der stslyen. Regierung oe^w. oes bleuer ^er- Unsren Ruhe und Ordnung unterstützen. Die Palästinafrage auf der Abrüstungskonferenz. Einer New Dorker Meldung zufolge I wird auf der Abrüstungskonferenz in Washington auch die Frage des Paläfttnamandats erneut zur Diskussion aestellt werden. Diese Erörterung soll^im.Zusammenhang mit der Auseinandersetzung über die allgemeine Mandatspolitik der Großmächte stattfinden, da in gewissen politischen Kreisen sich eine Bewegung zur Auflassung des Mandatssystems bezüglich einzelner Länder geltend macht. Vom Zionismus - ZurBisachtung! 1 Wähnend der Dauer des Ztonfstenbongres-- fes befindet sich das Erekutivkonritee des Lwnistifchen Zentxaskonritees in Karlsbad. Alle 'Zuschriften an den tschsckwstowak'fchen Landesverband find daher nach Karlsbad, Schützcn-- hous zu richten. Zionistischer DekegkerkentaLin'Ungarn. In Budapest fand kürzlich ein Zionistischer Delegierlentag, statt, der von 226 Delegierten aus 44 ungarischen Orten besuchnur. Der frühere Minister Pokney. ein NsthtrionN, erschien auf der Konferenz und sagte kr Namen eines großen Teiles der nichtzionisti scheu ungarischen Zuden deren Bereltw'Uigkeit zur Mitarbeit am PaVästina-AilMufonds zu. Kolonfsationskonferenz. Jur Hauptdureau der Zionistischen O"yamsation in London fand vom 10. bis 15. Apgust 1921 eine Konferenz unter Teilnahme der in London weilenden Migstedert des Zionistischen Erekutive und der Herren Dr. Ruppin. Dr. iLiasL» und Ssssm LvE Mt, £5 MiMeg Gendarmen im Tempel. Dem Preßb-Mge t RegierungSblott „SB. Z. *i\' Abend" wird aus Neustadt ' a. d. Waag ge> schrieben: In den Krisen der hiesigen jüdischen Bevölkerung herrscht infolge eines empörenden Zwischenfalles große Erk-ittenmg. Der Rnbbtnatsverwesec Samuel Weiß, der ssiit 1908 in Drbove wohnt, dessen Zustärchigkeit jedoch ungeachtet seines wiederholten Ansuchens keine Erledigung findet, wurde bereits dreimal ausgewiesen, und nun derstieg sich der Oberstuhlrichter zu der Verfügung, daß der Rcrbbinatsvenveser, ein alter Zs'de mit zehn Kindern, binnen 24 Sbmden iort mi'.sse, obzwar einer seiner Söhne als aktiver Soldatd der vichechoslowalischen Armee angehöri. Der jüdische Delksr-erbend intervenierte im Ministerium in Pretzburg. MMchrialrat Dr. DolciZ nahm sich des Fall.-s nicht allein in «bjöktiver, sondern auch in menfchenfreurdlichcr Weise an, nr.d rersiiote telephonisch, haß die Erledigung der Wäre um einen Monat aufaeschoben werde, nichtsdestoweniger sch ßch der "Oberstichlrichter fu/'»« „Aktion" veranlaßt. Drei Gendarmen wmm den RadbrnatSoeriveser aus dem Tempel Men Die jüdische Gemeinde veranstaltete eine protcstrersamniluliq. Der jüdische Volksverbamd intervenierke rm Ministerium fünf Drtzunson absehaKen und eine Reihe oottj Resolutionen gefaßt, die dem Kongreß unterbreitet werden sollen. Diese Resolutionen fordern: 1. Die Schaffung einer Kolonie 500 Siedlern nach dem System intensivster L wässerungswirtschaft gemäß den Vor ch Ggrn Sosbins. der selbst d-ie Kolonisation: leiten poll: 2. Versuche für intensive Kultur auf TEchHß» Land; 3. Dir Schaffung eines eigenen Ressorts für die Errichtung von Gartenstädten; 4. Tie neuerliche Prüstmg des Planes einer Arbeitersiedlung uMer Mitarbeit Soskins; 5. Die Prüfung der Frage der SZesiedlung der neu erworbenen Böden durch eine m Karlsbad abzuhaltende Sitzung der Exekutive mit Experten. Die Stimme der Abwesenden. ,^ewifh Ehronkcle" vom 12. August veröffentMr das Menioranduin. wrlÄ^s die ehemaligen Führer der zionistischen Organisation Amerikas dem Kongreß vo l gen we.din Das Memorandum ist gezeichnet von Atack, Wise, Friedenwald, Nachan Strauß, Frankfurter, Mary Fels, de Haas und Robert Szold. Es enthält eine Darlegung des amerikanischen Standpunk!es und die Geschichte des Bruches zwischen der Wellorganichion und den Amerikanern, beglnwnd mit der Londoner Konferenz. Das Schriftstück erhebt eine Reihe von fchärfsten Anklagen gegen Tr. Wetzmann und Vis Führer der Westorganisation. Gleichseitig veröften licht Herr de Haas ehte Zuschrift, welche die Haltung der amerikansschm D>issidewten rk.ptfertigen soll. ss Aus de» Gemeinden Zur Gründung der Arbeiierbank. Die Paläsiinakommiffion für die Tfchechvslowalei Prag, Ruäova 24, versendet den folgenden Aufruf: Das erfreuliche Zeichen, daß in Ercz Israel selbständiges jüdisches Wirtschaftsleben aufzuicben b>-.giant, ist die Tatsache, daß die jüdische Arbeiterschaft Erez Israels an die Gründung einer Arbeiterbank scheitet. Dieser Bank fällt die Aufgabe zu, den von den Arbeitern geschaffenen wirtschastlichm Institutionen durch SBereitstellmig finanzieller Mittel eine gesunde zweckentsprechende Weiterentwickümg zu gewährleisten. Sie hat den wirtschaftliche Zlrböitergenossenschaftcn sSiedlungsgenossenschaften) auf dem Wege billigen Kredites die nötigen Gründungs- und Betriebskapitalien zur Berfügimg zu stellen, ähnlich auch die Handwerkergenossenschasten bei der Gründung und dem Ausbau genossenschaftlich geführter Werkstätten und fabrikmäßiger S8etriabe finanziell zu unterstützen. Der Ausbau des Konjumschaftswesens ist für Erez Israel und seine Arbeiter ebenso wichtig wie schrierlg; die erforderlichen Geldmittel werden, so erwartet man mit Rech, durch die Arbeiterbank beschafft tverden. Und so hängt die Enttvicklung eines jebcu Zweiges des Arbeitergenossenschaftswesens des zukunstsreichsten Teiles des jüdischn Jischub in Erez Israel von der Existenz dieser Bank ab als eines gut simdievten im In- und Auslands gleich angefeheiren zentralen Geldinstitutes, das im stände ist, die im Lande vorhandenen Geldmittel an die erforderliche Stelle zu disponieren und den Auslandskredit unter günstigen Bedingmigen ins Land zu leiten. Das Statut der Arbeiterbank ist soeben von der anglopalästinensischen Regierung genehmigt worden und sie wird ihre Tätigkeit in dem Augenblicks beginnen, in welchm die ersten 5000 Aktien gereichet sein werden. Ahr Kapital ist vorläufig mit 30.000 Pst>. festgesetzt, zu dessen Aufbringung ebenso vie!e Aktien zu je 1 Pstmd emittiert werden. Bon diesen Aktien übernimm! die Zionljrijch Organisation, die der Bank außecoem. auch noch ein Darlehen in der Höhe von etwa 39.UOO Pfund gewährt, die Hälfte, nämlich. 15.000 Stück in dem Maße, als die Aktien der andorn Hätsie auf dem Zeichnungswege untergebrach werden. Es ist Pflicht jedes Z i 0 n i ft e tt, der am Aufbau eines arbeitenden Palästina ein lebendiges Interesse hat, durch Zeichnung der Aktien dieser Ar beiterbank den Beginn der Tätigkeit dieses Institutes zu beschleunigen und seinen Bestand zu sickern. Er dokumentiert dadurch sein Berständms für die Wichtigkeit der Bank als Mittel, arbeitskräftigen Menschen in Erez ^Israel die Ansiedlmrg und wirtschaftl. BerselLstLndig:mg zu ermöglich« und trägt dadurch das Seine dazu bei, die politischen Erfolge unserer zionistischen Leitung durch wirtschaftliche Positionen im Lande einzig richtig auszunützen. Dis Aktien werden zum Nominalwerte von 1 Pfund emittiert, wozu über Beschluß des Gründungskomitees pro Aktie ein Betrag von 1 Sch. als Gründungsbeitrag eingehoben wird, so daß eine Aktie auf 21 Schilling zu stehen kommt. Der Preis dieser Aktie ist derart zugänglich, so daß — wie os dem Gründrmgsplan entspricht — die Mitbeteiligung aller Kreise an der Aktienzeichnuna möglich ist. Als Zeichenstelle strr die Aktien der Arbeiterbank in Erez Israel fungiert für die Tschechoslowakei ^das Palästina-Amt in Prag, II., RuLova 24, das direkte Zeichnungssrllärungen cntgegennimmt Mid nach Ueberweisnna des Betrages von 21 Sch. — timlichst in englischer Valuta — dem Zeichner vorläufig interimistische Zeichnungsbestätigungen ausfolgt, die nach Einlangen'der'Aktien gegen .diese lmiget-anscht iverden. Wir reckren ganz bestimmt auf Ihre Mit Sie die Wichtigkeit des Verkaufes dieser AMÄ erkennen und sich bemühen werden, die möglichst größte Anzahl dersglben in Ihrem Orte zu verkaufen. __ näheren Informationen gern bereit sirrji wir miW^ionsgruß hochachtungsvoll "gez. Palästino-Kommiff i »» Visenz Am 3. September l. I. vevansüccktet der Jüdische Volksverein „Ziru" einen großen Theatenrlend im Freien, zu welchem wir alle umliegenden zionistischen Ortsgruppen und Gesinmmgs« genossen höflichst einladen. Entree pro Persott Lc. 5.— und Lc. 1.— Luxussteuerabgabe. Eingesendet. Herrn Rabbiner Dr. Josef Hoff in Di fest» Werter Herr GesiiniuwaSgenvffe! Nur einige Tage noch tvenrien uns von Ihrem Abgänge ov/ Bisenz, m.d deshalb halten wtr es für unsere Pflicht, diesen offenen Brief an Mo, w. Herr Dokw r, zu richteii. Nur allzu rmgcrne sehen wir Sie aus unserer Mitte scheiden, wo Sie doch so^ vikle, viele Jahre segensreich wiickten. ES ist leider in unserer Macht nicht gelegen, Sie bcrast zu hin- ,dern imd Sie zuin weiteren Verbleiben in Bisenz zu bitten. Wir wälzen all diese Schuld mtr aus bite berufenen Herren unserer Kültusgememde, die haute unsere Heranwachsende Jugend wenigstens auf einige Zeit ohne «inen guten ReliAonslehre c lassen. Mer andovacseits beglückwünschen wir Sie, w. Herr Doktor, so leid uns auch Ihr Fortgang ans imserer alten Gemeinde ist, denn sicherlich wird Jhnm in Ihrem riouen Arboitsselde eine dankbarere und hellerere Sowie leuchten, als hier in Bisenz. Empfangen Sie daher auf diesem Wege tm eigerien Namen sowie im Namen unserer zionistischen Jugend den verbindfichstsn Dank für all Ihre geleistete Arbeit. Gleichzeitig bitten wir Sie, auch strrderhö« im Sinne unseres großen Führers Heczl zu wie- Iii und zu arbeiten. Ein Herzliches LetbewoHl Die Bevein§leitu«g des Irdischen BolksvereineS „Zion*, Alfred Juhn m. p., Obmann; H. Düchler m. p., Osimamrsteldevtreter; Erwin Redlich m. P„ Schriftführer. MÄl Md Mben msierer Loüumur Ausdruck, daö 850.- Mischer Ratiomlsoodr. AnSweis Nr. 88. vom 8. bis 15. Augvst WA. Allaemenl« Sprich«»« Luhatschowitz' Sammlung Doktor Frmikl und Salomo«' Tran» Proßnitz, im Sanatorium in Gräsenberg L K r e m s i e r: Gerson Grünbamn Spielgelvinn 20. Paula Grünbcwm 10. Trauung Hoffmann-Bries 325, Paula Gri'nbaum Verlust einer Wette 16, G. Elrünbaum 10, Spenden anl. Gebirrt Ltidia Brand 50, anl. Bar-Michah Edi Rosenfeld 518, Ungar Prag.anl. seines Hierstins 50, Leo Riesenfeld 10, Edi Riesenfcld 10, Ignaz Zwillinger anl. ltzeburt seines Sohnes 50, Dr. F. Schenk anl. Promotion 10, zusmnmen Zlin: Anl. Bar-Mizvah Arnold Weinstein Beruh. Weinstein, Emil llieichsfeld je lü 50.—, Heinrich Schir dler?0. zusammen K Summe l er allgemeinen Spenden K Oelbanmspendrn. Göding: T. u. S. V. „MakkaLi" Göding a. N. ..Gamahal" Gödina 1 B. im Ing. Rrrdi Sternlicht-Garten L u bat sch 0 Witz: Sammlung mil Herzltodestaa: Dr. Siegir. Frankl a. d. R. s. sei. Vaters, Rabb. Tr. Adolf Frankl 10 B. im „Fvriaßain" Dr. Adolf Krün'eld, Brünn 1» 0, Samuel Deutscher, Budapest 10t?, Dr. Glasel, Siklein 60, Jüdor u-d Jirlischka Spitzer, Sillein 60, Adolf O«witsch, Rare Mesw 30, M. Slattner, S-illein 100, Josesinc Slattner, Kasckan 100, a. d. N ibres sel. Vaters Prof. Miksä Schächter, ihrer Mutter Emma Schlichter inld ihres Mannes Dr. Oskar Slatmer, Beruh. Weinstein, Zlin 50, Karoliue Reicbsseld 40, Moritz Kohn 50. Adolf Groß. ULhorod 50, Ant. Sckwarz SO, Elisabeth Schnmrz 30, Albert Singer SO, Scheer, Budapest 50, Heinnch Szekcly, Bratislava SO, a.' d. R. seiner drei Kinder, Lina Brück 30, Ioachim Neiger 60, Dr. Liidivig Lieben 90, Leo Smeiana 100, .a. d. N. s. sel. Bruders Albert Will). Zimmer stütz, Sambokrest 50, Hermann Kinzel u. Frau 20b, zusamnien L e i p n i k Tr. Rosenzweig und Frmi anl. I-abrwit ihres Sohnes 2 B. dessen N. im Jrch Rosenrweig- Garten JL K 1W9.- 120.- 1519.- 30.- K 1800.- «<v. -