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Jüdisches Volksblatt · 1921-07-22 · 51 (22.7.1921) · p. Seite 5

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
3 (1921)
Issue
51 (22.7.1921)
Date
1921-07-22
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Dar DeM zes wird die Vervielfältizr mg der Men nicht vorgm Der Äahlvorfchlag miß r SO Wählern unterzeichnet ja nner als für weitere Verht Lmächtigter Vertreter r Die rechtzeitig eingemW tae werden nach der %% Einganges mit Ordnungsw mt den Namen des m erb »den Bewerbers versehen, v n der der ziani schen k Art. 9. Die Ortswahlkommissionen haben Maßnahmen xu treffen, die eine ordnungsmätzige Legitimierung der Wähler gewährleisten und eine doppelte Ausübung des Wahlrechtes verhindern. Als Wahllegitimation gilt die Schekelquittung oder die Bezugnahme auf die Schekelliste der Ortsgruppe, wenn die Jndentität des Wählers der Wahlkommission bekannt oder genügend bescheinigt ist. Art. 10. Auf dem Stimmzettel muß der Wähler die Ordnungsnnmmer und mindestens den Namen des an erster Stelle stehenden Bewerbers eines bekanntgemachten Wahlvorschlages vermerken. Die Veränderung einer Liste ist unzulässig. Stimmzettel, welche dieser Bestimmung nicht entsprechen, sind ungültig. Art. 11. Nach Beendigung der Wahlen, wird die Wahlurne geöffnet, die Wahlkommission stellt das Wahlergebnis fest, die Wahlhandlung und die Ermittlung des Ergebnisses ist öffentlich. Art. 12. Ueber das Ergebnis der Wahlen ist ein Protokoll aufzunehmen, in welchem festzustellen ist, wieviel giltige Stimmen abgegeben und wieviel davon auf jeden Wahlvorschlag entfallen sind. Dos Wahprotokoll muß spätestens am 8. August 1921 an das Büro des zionistischen Zentralkomitees abgesendet werden. Art. 13. Am 11. August 1921 findet Vas Skrutinium bei der Hauptwahlkommisston in M.-Ostrau statt. Die Wahlzahl wird ernrittelt, itrdem die Zahl der abgegebenen Stimmen in jedem Wahlkreise durch vier dividiert wird und auf jede Liste entfallen so viele Kandidaten als die Wahlzahl in der auf die Liste entfallenden Stimmenzahl enthalten ist. Die auf diese Weise nicht besetzten Mandate fallen der Reihe nach den Liften zu, welche den größten Stimmenrest aufaewiesen haben. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los. Art. 14. Lehnt ein Gewählter die Wohl überhaupt oder innerhalb einer bestimmten Liste ab oder scheidet er nachträglich aus, so tritt an seine Stelle der für ihn benannte Ersatzbewerber. Fällt auch dieser fort, so ist der Bewerber gewählt, der auf demselben Wahlvorschlaye hinter dem bisherigen Gewählten an erster Stelle genannt ist. Zionistisches Zentralkomitee für die tschechoslowakische Republik Me Iudenfmge in Sowjet'Rußland. Ueber diese» Tbema entnetynen wir der „Wiener Morgenzeilung" vom J7. Juli folgende Zeilen: In Sibirien begann schon im Jahre 1916 unter »den jüdischen Gefangenen das nationale Selbstbewvßtfein rege zu werden. Wir kamen mit der Judenschaft der benachbarten Städte in Berührung, wo schon damals ein sehr stark entwickeltes zionistisches Leben herrschte. Die Juden unterstützten die Gefangenen und versahen uns mit Büchern und Zeitschriften. Es ist keine Uebertreibung, wenn ich sage, daß 90 Prozent der jüdischen Kriegsgefangenen als Zionisten aus Rußland heimkehren. Zur Zeit Koltschaks waren die Juden Sibiriens ständig von der Pogromgefahr bedroht, wodurch sie zur Selbstorganisation gedrängt wurden. Unter Mitwirkung der jüdischen Kriegsgefangenen entstanden so starke Selbstschutztruppen, daß sie in der Lage gewesen wären, jedweden Angriff auf ihre Sicherheit abzuschlagen. Zum Glück ist die Gefahr an uns vorbeigsgangen. In Moskau leben erst seit der Kerenski-Revolution Juden in größerer Zahl, denn vorher durften Juden in Moskau sich nicht ansiedeln und erhielten Aufenthaltsbewilligungen für höchstens einen Tag. Hier gibt es ein so pulsierendes unterirdisches jüdisches Lebc-n, wie es in der Geschichte des Judentums kaum seinesgleichen hat. Daß die hebräische Kulti'r keinen Rückfall aufzuweisen hat, beweist am besten die Tatsache, daß in Moskau auch heute noch das von Hillel Zlatopolfki begründete hebräische Theater seine Tätigkeit 'ausübt. Hier werden allabendlich bei ausverkauftem Haute die besten Stücke der jüdischen und der Weltliteratur gegeben. Bor kurzem feierte die „Bimah" ihr viertes Gründungsfest, hei welchem Anlaß auch Maxim Gorki im Theater eine avfmunternde Rede hielt. Auch das jüdische Sportwesen lebt in Moskau auf. Die anerkannteste Sportverecniauno in Moskau mit hebräischem Kommando ist die „Makkabäa". Alke diese Ber- «nigungen hatten anfangs mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen, aber später entschlossen sie sich, in tf,rc L-itnng einige Weidlein, gafft™. getaufte^ j*“' iS' jhsss.su vertreten, während innen eifrige zionistische ner; sie alle füllen "A^rech- «rbei. geleistet °-jrd, 8» Mo-,au ^Mg den natürlichen Erscheinungen, daß viele Menschen, besonders junge Mädchen und Männer, auf der Straße hebräisch kovveriieren. Die Schulvereinigung „Tarbuth" leistet ausgezeichnete Kulturarbeit, errichtet immer neue hebräische Schulen, allerdings im geheimen, weil die Regierung diese Schulen nicht gerne sieht. Die jüdischen Kultusgemsinden werden in ihrer Wirksamkeit nicht sehr beengt, denn interessanterweise behandelt der Sowjet die Kirchen im allgemeinen mit Glaceehandschuhen. Der Zionismus ist als Partei nicht legalisiert, besteht aber doch. Auch Palästina-Arbeit wird geleistet, obgleich die Auswanderung völlig unmöglich erscheint. Was die Teilnahme der Juden an der kommunistischen Bewegung betrifft, so steht es zweifellos fest, daß es unter den Führern nicht wenige Juden gibt. Die jüdische Masse jedoch und selbst die jüdischen Arbeiter und die jüdischen Arbeiterorganisationen, wie die Poast Zion und „Der Bund*, sind entschiedene Gegner des Kommunismus. Jeder Jude ist sich im klaren darüber, daß der Sturz der Kommune von den furchtbarsten Folgen für das Judentum begleitet wäre, da bisher überall, wo weiße Truppen die Räteherrschaft stürzten, blutige Pogrome verübt wurden. Dieser Umstand erschwert ungemein die einheitliche politische Stellungnahme der Juden, obaleich es jedermann offenkundig ist, daß die Juden es find, die das ehebaldige Ende des Kommunismus herbeisehnen. Am bezeichnendsten hiefür ist zum Beispiel die Tatsache, daß das letzte Attentat gegen Lenin von einer jüdischen Studentin verübt wurde. Noch ein interessantes Dokument: Der greise Oberrabbiner von Moskau, Mafeh, richtete vor kurzem ein Memorandum an Trotzkij, in welchem er ihn darauf aufmerksam machte, daß der Kommunismus nur durch Opferung von Millionen Juden verwirklicht werden kann, und ihn bat, doch Rücksicht zu nehmen und Erbarmen mit seinem Volke zu haben. Die Antwort des Juden Trotzkij lautete: „Selbst wenn der Kommunismus, das heißt die Befreiung der Menschheit, nur mit der Aufopferung des gesamten jüdischen Volkes verwirklicht werden könnte, so müßte er auch dann in die Tat umaesetzt werden, denn das wäre die schönste Mission, die ein Volk überhaupt erfüllen kann Die jüdischen Mafien jedoch denken aanz anders über ihre Zukunft und ihre Mission. Brünner Brief. Wir haben hier einen jüdischen Sportplatz und eine jüdische Schule, einen jüdischen Gesang- und Kulturoerein, ein jüdisches Liebhaber-Theater und eine neue Chewra-Kadischa, kann mehr für das Judentum geschehen? Jedoch wir haben noch viel mehr. Keine Stadt kann sich des Besitztums erfreuen, das wir unser eigen nennen. Hören Sie und staunen Sie. Dann sagen Sie meinetwegen: So etwas ist nur in Brünn möglich, wo die Kultusbeamten, natürlich nur mit Ausnahme der 3 nicht organiiserten „Spitzen", streiken mußten, um, etwas mehr als Hungerentlohnungen, sich zu ergattern. Ja, so was ist nur hier möglich. Doch, nicht länger will ich die sehr geehrten Leserinnen und die nicht minder geehrten Leser auf die Folter spannen und ihnen endlich verkünden, was wir besitzen. Es ist nichts mehr und nichts weniger, als ein Messias. Daran hat wohl niemand gedacht. Aber wir haben uns ja das Verwun. dern längst abgewöhnt. „Nil admirari", sagte der alte Horaz, der blasierte Römer und, wir sagen es ihm nach. In dieser Stadt der Tuchfabrikanten und der Bars, die von den verschiedensten Größen, man sollte es nicht für möglich halten, besucht werden, der Snobs und Auch-Iuden, der Börsenmenschen, die sich aus den unglaubltchsten Gesellschaftsschichten zusammenfinden, der Bankdirektoren, Freidenker, Advokaten, Musik-Literatur» und anderer Schmücke, ist er erstanden, wirklich und wahrhaftig, und verkündet das Himmel-, das Gottestzdtch. was weiß ich, welche Reiche noch. Seinen Namen nenne ich nicht, denn, schon die Geschichtsschreiber des Altertums beschlossen, für den berüchtigten Herostratus, der den Tempel der Ephesischen Diana anzündete, um sich einen Namen zu machen, keinerlei Reklame zu treiben. Und es laufen dem Messias von Krünn zur ' " " Messias mit dem Heilandsbart. Verzücken ist auf den aufhorchenden 2lntlitzen zu lesen. Mit suggestiver Gewalt, andere nennen dies anders, wirkt der Heilsverkünder auf seine Zuhörerschaft, männlichen, weiblichen und sächlichen Gechlechtes, er hypnotisiert sie mit seinen, aus den tiefen der Brust hervorströmenden Worten, seines Basses Grundgewalt erdröhnt in mächtigen Schallwellen, er weist nach, er weist wirklich nach, wie bereits unser Lehrer Mosche, Mosche Rablenu, auf dey Propheten hingewiesen, der nach ihm kommen wird, auf den das Volk der Juden hören, — und sich, was könnte wie unser Messias die Judenfrage löst, nach Art des alten Doktors Eisenbart, der, wie bekannt, die Leut kuriert, nach seiner Art. Da sage man noch, es geschehen in unserem gepriesenem Jahrhundert, dem der Luftschiffe, der Maschinengewehre, der drahtlosen Telegraphie, der Kinos und der Relativitätslehre, keine Wunder. Ausgerüstet mit einer Menge von Beweisen, die er aus billigen Missionsschriften schöpft, beschützt während seine Stimme vor heiliger oder.unheiliger Erregung erbebte, wie denn lug. Stelle im 18. Kapitel des V. Buches Mosis zu verstehen sei, „Einen Propheten aus deiner Mitte wird dir der Herr.erstehen lasten, auf ihn sollt ihr hören," wurde dieser so klare Say aus dem Zusammenhangs von dem Vortragenden mit Deutlichkeit erklärt. Starker Beifall folgte diesen Worten von Seite der zahlreichen Zuhörerschaft — und' der Ccfolg? Am nächsten Donnerstag „erwiderte", „antwortete" unser „Reformator" und bewarf seinen, übrigens abwesenden Widerleger mit einer Flut von besch—impfenden Ehrenbezeigungen. Jedes seiner Worte war, frei nach Heine, ein gewisses, sehr notwendiges Gefäß und kein leeres. der Juden hören, — und sich, was könnte sehr notwendiges wefay uns lern leeres, es besseres tun, taufen lassen soll. Sie sehen Und die hysterischen Werkstein jubelten wie- . _^ füri ---L. Xa*. ,.*»X X*a /»Witten Hrm-ttirttim hott von hohen Gönnern, gepriesen von der j nommen werden. — Wie heißt es im Wiener „Reichspost", tritt da ein Mann auf, 'Hamlet? Wenn dies Wahnsinn ist, so liegt der sich einmal für einen „gelehrten" Juden in diesem Wahnsinn Methode. Wir olauben ausgibt und sich darauf versteift, in der' aber nicht, daß dies Wahnsinn ist. Die Synagoge mit dröhnender .Donnerstimme ‘ „Reichspost" weiß dies bester. Resultat: Der die Haphtara zu verlesen, dann wieder den z Messias wird „fein" Gottesreich weiter ver- Juden den „guten Rat" gibt, auf den Brokünden. Seiner Apostel, der grünen Jüsig. pheten zu hören, desten Wort und Ber-j linge und der hysterischen Weibchen (siehe heißung in Erfüllung gegangen und dessen Meininger), mag er sicher sein. Bon der Verkündiger er ist. Und da soll mir nochübrigen Zuhörerschaft weilt gar mancher, einer sagen, die Welt sei nicht auf den Kopf auch Doktor der gesamten Heilkunde, gegengestellt. Hier haben Sie ein Bild aus dem : wartig schon in irgendeinem teuren Kurorte. Brünner jüdischen oder wenn Sie es lieber Im übrigen empfehlesich, zur näheren Kcnnso nennen wollen, unjüdischen Leben, wie man es sich krasser nicht denken kann. Herrlich weit haben wir es gebracht mit unserer ganzen Wissenschaft, mit unserem Fort? schritte und unserer Vernunft. Diese ist wirklich zum Unsinn geworden. Wir blättern in sowohl als auch in Brünn einen fürstlichen Haushalt, Scharen von Verblendeten pilgerten zu ihm, ungeheure Summen wurden ihm von seinen Anhängern geschickt. Auch heute nicht gleichgültig sein kann, das ist eine Mestiasin, man verzeihe das harte Wort, die abenteuerliche Eva Frank, gesellte er sich zu. Der Mann suchte, wie sein größerer Vorgänger Sabbatai Zewi das Judentum mit dem Islam, jenes mit dem Christentum zu vereinigen, ein Beginnen, dem schon mancher Kabbalist früherer Zeiten nachstrebte Gymnasiallehrer, der da meinte, ihn arg zerlegte, auch er gehört zu dem Stamme der Getauften, verglich ihn mit Diogenes. Jedenfalls ist unser Messias ein Diogenes ohne Laterne. Ueber das, was er zu seinen hysterischen Weiblein spricht, wie er zum Beispiel vor lauschenden, lüsternen Mädchen über die „Erklärung der unbefleckten Empfängnis" redet, lieber kein Wort. Traurig nur. daß auch Doktoren der Medizin.ihm zuhören, die doch diese Dinge bester misten sollten. Endlich einmal aber mußte doch dem Manne, den man eigentlich bester totschweigen sollte, erwidert werden, besonders als er den Juden das Heil, das heißt die allgemeine Taufe, verkündete. Nun merkte man die Absicht und wurde etwas verstimmt. Es geht doch nicht an, diesen sonderbaren Heiligen vor Nichtjuden sagen zu lassen, wie dies in den dcmklen Zeiten des Mittelalters geschah, die Juden verlästern den Stifter der christlichen Religion und gebrauchen zu desten Bezeichnung ein mehr als spöttisches Wort. Slufgefordert durch Vertrektzr des jüdischen Kultur. Vereines „Esra", hielt nun am 2. Juli ein Mann, der. durch seine Vorträge über jüdische Geschichte und Literatur hier bekannt ist «neu Vortrag „über Messianls.mus und 1! der und die grünen Jünger umringten den ’ Meister, der vor Erschöpfung in einen Stuhl - sank, denn auch seine Gegner hatten sich in stattlicher Zahl eingefunden und ließen die Behauptung des Brünner Messias doch nicht; aufkommen. die in die Worte ausklang: Die > Juden mästen den Christen Abbitte leisten, j daß sie einst den Messias, den Propheten, den die Bibel ankündet, gekreuzigt hätten, und der ganze Prozeß mäste wieder aufgej zeichnung unseres Religions-Reformator«, das Lesen der Nummer des hiesigen „Volksfreund" vom 10. Juli. Die anderen Zeitungen Brünns schweigen sich über den sonderbaren Schwärmer recht gründlich aus. ft-- Genug von ihm. Ich denke aber doch, es geunserer Geschichte. Was lesen wir da? Es nüge nicht, mit vornehmem Schweigen über war zur Zeit Maria Theresias, sagen wir. Dinge hinwegzugehen, welche die äußere vor 160 Jahren, rund gezählt, da lebte in i Lage des Judentums, die doch beute keine Brünn, nichts Neues gibt's unter der! ganz ungefährdete und ungefährliche ist, be- Sonne und der Rabbi Ben Akiba Gutzkows! rühren. Was ^>er Mann über Gottesreich, mit seinem „Alles schon dagewesen^ hat Himmelreich, die sexrrelle (?) Frage des tausendmal recht, ein Messias, der Jakob himmlischen Reiches schw—efelt, mag uns Frank hieß und aus Polen stammte. In' ganz gldichgültia fein, wenn nicht lächerlich Offenbach am Main starb er im Jahre 1791.! Vorkommen. Nicht jüdische Männer haben Besagter Frank war aus der Sabbatianer-1 ihm tapfer darauf erwidert Mit den Waffen Sekte hervorgegangen und war sonst ein der Wissenschaft wurden er und seine Atzsehr dunkler Ehrenmann. Cr führte in Wien Hänger, von denen einer auf den Vers 16, IV. Buch Mosis, XIV. Kap., anspielts, am 2. Juli von dem Vortragenden des „Esra". Vereines tapfer widerlegt. Was uns aber nicht die für keusche Ohren kaum pastende, übrigens von jedem Verständigen, er braucht kein Mediziner zu sein, verlachie 6frklärung einer conceptio immaculata. sondern die Aufforderung an die Juden, sich zu erlösen, das heißt Laufen zu lasten. Mchr brauchen unsere für Wedekind und Genossen Schließlich ließ er sich laufen. Ueber seine schwärmenden Jünglinge und sehr kuft'ae- Geschicke und die seiner Begleiterin ist noch schürzten Töchter Judas nicht. Und kann uns immer, trotz aller Forschunaen, ein ziemlich die Unwahrheit, daß wir von dem Stifter dtisterer Schleier gebreitet. Was nun unseren \ der christlichen Religion, überhaupt von Brünner Messias des 20. Jahrhunderts anreligiösen Dtngm unehrerbietig sprechen, langtz führt er allerdings keinen fürstlichen, nicht sehr schaden? Das ist ja eine ganz j noch überhaupt einen Hofhalt. Ein hiesiger finstere Vergangenheit, die da vor uns aul- | ie Judentum". Dieser war ohne jede Polemik. taucht. Die Gleichgültigkeit in unserer Mitte, besonders derer, dis berufen sind oder fein sollten, das Judentum geistig zu leiten, das Volk zu belehren, ist eine so großem' erschreckende, daß wir sie aufs schärfste vorurteilen müssen. Gewiß, man soll keine Bedeutung verdrehten Hirngespinsten beilegen. Wrr sind ganz dieser Meinung. Aber wie. recht hatten wir, als wir betonten: Unserem jüdischen Volke fehlte eines, was sogar wichtiger ist als Sport und Fußball; das ist B el e h r n n g. Die schönsten Opernarien in der Synagoge, mit oder ohne Orgel vorgetraaen, - haben keinen solchen Wert wie das Wort der wahren Lehre. Es muß aber danach sein, i Aufrutteln soll es. erleuchten mit Macht und , Der Messias, der sich für einen solchen 1 halt, rotrb dann von selbst verschwinden. _ Isch Jehtidi. j Inland. Visa nach Karlsbad. Tas Alnisterium des Anißern hat alle Konlulate angewiesen, deiyencqen Personen, die sich ourch eine Legitimation ihres Landes oder Sonoerverbandes - - al? Besucher des Zionistenkon. gresteö answe'.sen, ohne weiters' das Hinu. Rück. Wl *4^ öiarlsbad ,ut erteilen. :.\u Litauen. besteh«

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