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Jüdisches Volksblatt · 1921-07-22 · 51 (22.7.1921) · p. Seite 4

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
3 (1921)
Issue
51 (22.7.1921)
Date
1921-07-22
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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mk?? Mestäg „Jüdisches SSbfeSMP 82. Bettun Kälte leuten, und d- Meile einzelr leplVv Telex! eveirt. Unter, enskeu Uns üb ensma «ms. I Hunde auf ei njtf/t r machte nicht c uns m Wachsen begriffen sein Die Ausgaben für von auswärts her anziehen durch Deposit Zelte Baracken, Arbeitsgeräte usw. betra. ten. Anleihen. Obligationen ufw. Vielleiäst gen schon jetzt bedeutende Summen. Wenn ~:“K f!* v— ' * —• - - wir nur das Kapital berücksichtigen, Skr. 61 tuitfr* .•$; dazu scheu ^il für!, £ zum A rot! *r ver s- *i ndl < len frwer!;? tuch- : gem len; Ä tum An!? Ich, übe Ket * mar gro -f - sie ■ >h Ich •>! telar chen % , das für die Aufrechterhalttmg des normalen Betriebes notwendig ist/etwa £ 6—8 pro Arbeiter, so braucht man bereits jetzt mehr als £ 10.000 monatlich. In anderen Betrieben, in der Landwirtschaft, in den Kwuzoth und vorübergehend sind mehr als 600 Mann beschäftigt, die einen Umsatz von zirka £ 2000 monatlich haben. Das Budget für die Kwuzoth kommt oft zu spät, die Arbeit leidet darunter und verursacht unnütze Ausgaben. Fast alle Kwuzoth arbeiten ohne genügendes Betriebskapital. Neue Arbeitsgebiete können nicht eingeführt werden. Die Kwuzoth müssen fast alles auf Kredit kaufen und ihre Ernte müssen sie sofort nach dem Einbringen rerkaufen, um ihre vorjährigen Schulden zu tilgen und für das neue Jahr neue Schulden zu machen. Die Lage der städtischen Genossenschaften ist ziemlich schwierig, und zwar ebenfalls hauptsächlich infolge des ungenügenden Betriebskapitals, das ihnen nicht gestattet, die Konjunktur auszunutzen und sich rechtzeitig einzudecken. In Jaffa, Jerusalem und an anderen Orten bestehen! Ajnle, Arbeiterküchen, die ebenfalls kein genügendes Bctriebskapial besitzen und gezwungen sind, fall alles gegen Kredit zu kaufen, und nicht in der Lage sind, ihre Tätigkeit zu erweitern oder sogar ihrer Aufgabe gerecht zu werden. Bis jetzt hat man nicht einmal eine gute Bäckerei eröffnet und die Küchen sind gezwungen, Brot bei privaten Bäckern zu kaufen. Die Belieferung besorgt in gewissem Umfange „Hamaschbir" (Konsumgenossenschaft) in Jaffa und seine Filialen in Haifa, j Tiberias, Sichrem, Jakow, Benfchemen und! die Niederlagen an den wichtigsten Stellen i der öffentlichen Arbeiten. Der monatige! Umsatz von „Hamaschbir" übersteigt! £ 8000, während fein ganzes Aktienkapital zusammen mit dem Darlehen des Palästinaamtes nur £ 5000 beträgt. Unter diesen Umständen ist „Hamaschbir" nicht imstande,! Waren aus den ersten Quellen zu beziei hen. Er muß die Waren bei den Kaufleu-j ten des Ortes gegen Kredit kaufen und sie! gegen Kredit verkaufen. Ueberhaupt muß, die Bank das Zentralinstitut aller Gej noffenfchaften Palästinas werden und als! solches die Tätigkeit der einzelnen Genossenschaften kontrollieren, ihre Lage untersuchen, statistisches Material sammeln und alle Hindernisse durch einheitliche Regelung aus dem Wege räumen; sich mit Genossenschaften im Ausland in Verbindung setzen und in seinen Händen die Ein- und Ausfuhr vereinigen. j Die Arbeiterbank muß dieses Zentralj inftitut gründen, ihm die Möglichkeit bie-' ten, alle Genossenschaften einheitlich zu or-! ganisieren. Die Arbeiterbank wird die nöti-! gen Kredite verschaffen, das Betriebskapital! aller Institutionen der Arbeiterschaft ver-! größern, die ab und zu verfügbaren Kapij talien der Arbeiterinstitutionen aufnehmen und sie den nötigen Stellen zuführen. Der Arbeiterschaft gehören verschiedene Einrichtungen wie: Krankenkassen, Kulturkommissionen usw an, die ebenfalls einen nicht geringen Geldumsatz haben und es kommt vor. daß, während eine Institution Geld für eine kurze Zeit braucht und es nicht beschaffen kann, die anderen Institutionen über freie Gelder verfugen. Statt vieler Kassierer mit vielen Kassen wird die Arbeiterschaft Palästinas eine Kaffe haben, die Arbeiterbank, die in ihren Händen alle Konten der Institute vereinigen wird und »ihre Schecks honorieren wird. Es wird dadurch viel Arbeit und Unkosten erspart, und der Umlauf an bakem Geld verringert. Die Arbeiterbank wird als der finanzielle Vertreter der Arbeiterinstitutionen nach außen hin fungieren. Bei der Uebernahme von öffentlichen Arbeiten, bei Vertragsabschlüssen, -Warenbestellungen nsw. wird sie die nötige Kaution od^r den erforderlichen Kredit stellen können. Die Arbeiterbank wird auch für die Eröffnung weiterer Arbeiterinstitutionen förderlich sein. Es wird dann möglich sein, Palästina mit einem Netz von Leih- und Spargenoffenschaften zu überziehen, die imstande sein werden, ihren Mitgliedern kleinere Darlehen zu gewähren. Diese werden dann in den Konsumgenossenschaften nur gegen Bezahlung kaufen können und dadurch zur Gesundung der Konsumgenossenschaften beitragen. Die Bank wird sich auch eine Unfall- und Lebensversicher,mgsabteilung angliedern und mit der Zeit wird sie Kavital wird siö dann auch langfristige und größere Anleihen für Bodenkauf und Hauserbau usw. gewähren können. Das Wische Zerusalem. In ^The Zionist Recorder" veröffentlicht E. M. Epstein die folgende Schilderung des jüdischen Jerusalem: Ich bin nach Jerusalem, zu meinem Dolke und zum Heim meiner Nation gekommen. Jerusalem ist eine von Juden bewohnte Stadt — sie sind die Mehrheit — aber es ist keine jüdische Stadt. Ich will nicht sprechen von den wenigen berühmten jüdischen Gebäuden, die wir noch haben, noch von der Vernachlässigung dieser historischen Stätten, wie der Klagemauer, die von schmutzigen Hütten umgeben ist, oder von Rachels Grab, das man ausbeffcrn mutz. Aber schließlich, Erez Israel selbst ist unser Denkmal der Vergangenheit. Ich war nicht auf der Suche nach äußerlichen Kennzeichen. Die hebräischen Ladcnaufschriften und die dreisprachigen amtlichen Nachrichten wollen ja diesem Mangel abhelfen. Die Hauptsache ist: Ich habe nicht das Gefühl eines gemeinsamen geseqschaftlichen jüdischen Lebens. Ich habe nicht die Empfindung, daß hier unter den Juden eine so festgefügte soziale Solidarität besteht, wie ich sie in der jüdischen Gemeinde einer englischen Provinzlalstadt finde. Es gab solche Tage, io zum Beispiel während der Pogromtage und Geulah-Wochen, als alle Juden zusammenkamen, um sich zusammenzuschließen; aber das waren seltene Fälle. Wir haben unter den Juden so viele Sekten und Sektionen, so viele Parteien und Organisationen. Besteht hier bei alledem ein wirklich gesundes soziales Leben? Innerhalb der einzelnen Gruppen vielleicht gibt es Homogenität und Loyalität; aber keine kann verlangen, ein gemeinschaftliches jüdisches Leben Jerusalems zu repräsentieren. Keine kann verlangen, der alten Stadt einen neuen jüdischen Charakter zu verleihen. Laßt uns das orthodoxe Element näher betrachten. Es beruht auf der Führung einer Aschkenazi-Körperjchaft, deren Führer Rabbi Sonnenfeld,ist, für die aber Judentum dasselbe düstere Leben ist wie es seit vielen JabrhunderteN gefübrt würde, für die die zionistische Bewegung Abtrünnigkeit bedeutet und der Jargon die maßaebende Sprache ist. Sie übernehmen keine Pflichten oder Anteil am Leben anderer Körperschaften, und wir sind uns ihrer Existenz bewußt meistenteils durch ihre periodischen Proteste gegen den Vaad Hazirim (sie haben ihren eigenen Waad Hazirim) oder gegen Misrad Harabbanut oder irgend eine andere Institution, so zum Beispiel die kürzliche Rabbinerkonferenz, weil sie nicht allein durch und für sie stattfand. Sie sind Fanatiker, die sich bei denjenigen eine aemiffe Sympathie erwerben, die ihre furchtbare Standbastigkeit bewundern, und von solchen Skeptikern? die eine gewisse Sympathie für den strengen Glauben jenseits der sonst üblichen Kompromisse haben. Sie sehen malerisch aus in Kaftan und Paies. aber sie haben nichts Wesentliches zu unserem neuen Leben beigetragen. Sie wollten beiseite sieben, aber sie lehrten ihre Kinder, die hebräisch Sprechenden als „Gojim" zu betrachten. Dann gibt es hier ein etwas weniger extremes orthodorcs Element, der Misrachi und manche Sephardim. Der Misrachi hat ein Programm: es ist ein Parteiproaramm im engen Sinne. Sie betrachten sich selbst als die Hüter unseres geistigen Besitztums. Sie zahlen Steuer der Gemeinschaft; aber das ist alles, was iie tun, denn sie sind überzeugt, daß die Nationalisten zerstören und nicht aulbauen werden, und nach ihrer Meinung haben die Nationalisten ibnen Deranlaffuna qegeben, so zu denken. Als Organisation ist der Misrachi nicht bedeutend. Viele religiöse Juden beargwöhnen seine Vereinigung mit dem Zionismus, und die Zionisten können ihm nicht die erforderliche Kraft einflöß'en. Der Misrachi steht jedenfalls den orthodoxen Juden näher und übernimmt oft die Rolle eines Kämpen gegen die Zionisten. Auch wenn er eine kleine Unterstützung vom rechten oder linken Flügel findet, bleibt er dennoch eine schwache Körperschaft, die von wohlhabenden Mitgliedern in Amerika unterstützt wird und ohne Einfluß außerhalb seiner eigenen Reiben. Wir finden in diesen Kreisen kein jüdisches Leben, wenn nicht das jüdische Leben der HeiteroderMKOachan.l- Straks Dahl zum XII. Zioniflenkongretz. nach Kollelim geordnet. Jeder Kollel ist nach dem Distrikt benannt, aus dem feine Mitglieder Herkommen — es sind einige 30 Kollelim — und also ist der Galut in Jerusalem verewigt. Sie werden unterhalten, um in der heiligen Stadt leben und beten zu können; rechte Arbeit ist für Sie Fluch und Schande. Nach ihrer Meinung sind sie das Volk des Buchs, und in einem furchtbaren, fast mechanischen Enthusiasmus, wiederholen sie die geheiligten Worte, im chaffidifchen Sinne vielleicht glücklich; sie verachten, was wirklich lebt und fortschreitet. Das waren die jüdischen Typen, die G. K. Chesterten interessierten, besonders il-re Locken, weil er gerade auf sie alle mit Widerhaken versehenen Pfeile seines Zornes und Geistes abschießen kann. Sie leben kein jüdisches Leben.... Die anderen Juden, die nichtorthodoxen, sind fern von ihren Glaubensbrüj dern. Unsere Stadt ist eine Stadt der Extreme! Es gibt hier keine Gelegenheit oder Platz für diese halborthodoxen, die nach Art der englischen Juden ab Sabbat öffentlich nicht fahren wollen, aber zu Hause nicht Tefillin legen. Der Ankömmling schwenkt entweder in das eine oder das andere Lager. Mit einem Schritt tritt er entweder in das religiöse Ghetto oder er unterläßt fast jede religiöse Uebung. «Fortsetzung folgt.) Bialtt über Rußland. Einem Interview des Ktonstniit-nov- •er .Station" entnehmen mit folgende, Säfee Eh. N. Bialiks: ..Ter AntilenMsmus und die Pog'vme stehen nicht auf dem Programm derbotchewistisch-en Regierung, wie dies bei dem zaristischen Regine der Fall war, und die jüdische Bevölkerung erfreu! Ml in Sowjetrußllmd einer gewissen Rübe. Tie JiLen sind keine Anhänger des Bolschewismus «brr st: fürch'en deR ckkch de» autokrotischen Reimes, welche; bei ihnen e neu starken Eindruck des Schreckens hinterla.sen hat Tie Armeen Tenikins und Wrangsls haben derartig gemordet geschändet, geplündert, gebrandschätzt, daß, wenn ein der Fall er entronnener Jude -ihre Namen nennen hört, er «von unbeschreiblichem Schrecken ergriffen wird. Ter Jude ist jedoch, dies muß .ohne 'Unter-, laß versichere werden, nidj; bolschewistisch, und Spesen gleichzeitig an das zionistische Zmcs gibt gute Gründe hierfür. In der Tat hatten tralkomitee abzuführen. Vor Bezahlung Auf Grund der von der Exekutive « lasienen Wahlordnung für die Wahlen zu,, XU. Zionistenkongreß, (siehe Nr. 50 unsr res Blattes) hat das zionistische Zentral komitee für die tschechoslowakijche Republi die nachstehenden Wahlbestimmungen fest gesetzt: Art. 1. Jedes Mitglied der zionistische! Weltorganisation, welches durch den tsche cboslowakischen Landesverband für tschechoslowakische Republik oder durch de, Hapoel Hazair in der tschechoslowakischer Republik den Schekel abgeführt hat, erlang mit Erreichung des 18. Lebensjahres bat aktive Wahlrecht zum Kongreß. Das passiv, Wahlrecht hat jeder Schekelzahler, der d« 24. Lebensjahr erreicht und nicht außer, halb des Landesverbandes der tschechoslo wakischen Republik eine Kandidatur zun Kongreß anmeldet. Art. 2. Der zionistische Landesverbant für die tjchechoslowakische Republik bilde, zwei Wahlbezirke, und zwar den Wahlbe. zirk Nr. 1 Böhmen, Mähren, Schlesien und den Wahlbezirk Nr. 2 Slowakei und Karpathorußland. Die Wahl findet auf Grund des Proportionalwahlrechtssystems mit gebundenen Listen ortsgruppenwerse, und zwar ohne Listenkoppelung statt. Auj jeden Wahlkreis entfallen drei Delegierte. Art. 3. Die Hauptwahlkommission besteht aus den Mitgliedern des Exekutivkomitees in' M.-Ostrau und je zwei Bevollmächtigten der wahlwerbenden Parteien. Sind diese Bevollmächtigte von den Listeneinreichern nicht genannt, so gelten die ersten zwei auf der Einreicherliste genannten Personen als Bevollmächtigte der Wahlparteien. Die Ortsgruppenleiter haben in jeder Ortsgruppe unverzüglich die Wahlkomnäiion zu bilden, wo dies nicht geschieht, ist oie Ortsgruppenleitung als Wahlkommission anzusehen. Art. 4. Die Wahlen finden in der Zeit vom 1. bis 7. August 1921 statt. Art. 5. Die Wahlvorschläge sind bis zum 26. Juli 1921 einschließlich bei der Hauptwahlkommission einzureichen. Die Unterzeichner haben eine Gebühr von 100 K als Entgelt für die erwachsend». die Gesetze des zaristischen RutzDnd, we'chzahl roiche Be chränkungen und Be.bo'e gegen nie In den enthielten, mit Gewalt das wirtschaftliche' Leben derselben m der Zndu'krie, im Handel und den freien Berufen au^ gewisse Bezirke des Landes beschränkt. Ter Bo'sch'wisinus hat den Handel uad die Industrie na.ionafis'ert, d. h. aügeschafft, und dadurch ist dir ganze lübich: kBroöll kerunig, mit Au nähme einer kleinen Anzal,! kllrbcirer, rwAstäneig ruiniert und in herzzerreißendes Elend gestürzt. T«durch, daß seine winschastllche Täffgkcit mit.einem Schlage Zerstört ttmroe, ist aus dem ru'sifchen Judentum nicht nur eine Gemoiffchaft von Proletariern geworden, dir mehr oder weniger gezwttngen sind, ihr Leben durch, Arbeit?u fristen, slondem auch,von.ilnalücklichen und Lungernden, welchen jede Arbeit verboten isi. Von den 18 Voffskommi'saren in Moskau stick» tatsüchM drei jüdischen Ursprungs, näml cb Tvotzki, Kemeneff und Sinowiew. Aber wenn stchauch Juden durch das Blut 1'inb, Jo 'oerk üfft sie doch absolut nichts mehr, mit ihrem Volk, weder moralisch noch geistig, und sie wachen selbst eifersüchtig darüber, sich von ihn: fern* zuhakten." Was die hebräische Sprache betrifft, jo ist es möglich, daß die Behörden ihr iin 'Prinzip freundlich gegenüberstehen. Rkchsdestowenigek begünstigt Ae „jüdische' Sektion" des Er.vehungskommiffariats, auf Antrieb des „Bund" (der Vereinigung der jüdisch.sozialistischen Arbel dieses Betrages wird die Vervielfältiguns und Versendung der Listen nicht vorgenommen werden. Art. 6. Der Wahlvorschlag muß von mindestens 50 Wählern unterzeichnet sein, von denen einer als für weitere Verhand lungen bevollmächtigter Vertreter zu bezeichnen ist. Lrt. 7. Die rechtzeitig eingegangenen Wahlvorschläge werden nach der Reihenfolge ihres Einganges mit Ordnungsnummern und mit den Namen des an erste» Stelle stehenden Bewerbers versehen. Si« werden in der Reihenfolge der Ordnungsnummern in der der zionistischen Organisation in der tschechoslowakischen Republik zur Verfügung stehenden Presse bekanntgemacht. Die Zurückziehung eines Wahl« Vorschlages nach seiner Bekanntmachung ist unzulässig. Art. 8. Die Wahl ist geheim. II. Wähler, die in der Mahlzeit von ihrer Wohnorte abwesend sind oder deren Wahr itz nicht im Bezirke einer Ortsgruppe lieg! ^önnen die Wahl brieflich ausüben, inder ie den Stimmzettel in einem verschloffenr< : Imschlag legen und diesen Umschlag >> einem Brief in einen zweiten äußeren Um schlag an das Büro des zionistischen Zer tralkomitees für dje tschechoslowakische R< 1er), in den jüdischen Schälen den Unterricht ’bes»! publik, M.-Ostrau, Lukasgaffe 6, einsender ~ ’ *. ~ Dem äußeren Umschlag ist beizust".gen 1. Ein Begleitbrief in dem mitzuteilen ist daß der verschlossene Umschlag den Stimm zettel für die Wahlen zum Xii. Zionistenkongreß enthält. 2. Die Schekelquittung. Die briefliche Wahl ist ungültig, wenn der Brief vor dem 1. August oder nach dem 7. August 1921 zur Post aufaegeben ist. D» Wahllokalität. Tag und Tageszeiten, in denen das Stimmrecht gemäß Absatz 1 durch persönliche Uebergabe der Stimmzettel ausgeübt wird, werden durch die Oriswuhlkommiffionen festaesetzt und smv entweder durch Veröffentlichung in der Preffe öder in ortsüblicherweise den Wählern zumindech drei Tage vor Benin« oer Waßleu bekanntLnaeben. Indischen «uf Kosten des Hebräischen. Im G -, gensatz hierzu unterstützt die Sektion der Künste desselben ErZ-iehungskommissariats das hebräische Theater „Habimah Haivrit" (Hebräiische Bühne) in Moskau. Tiefes Theater hat 'sich in der russischen Hauptstadt ein gu er Renommee erworben uno wird von den intejkektnellon Kreisen im allgemeinen sehr geschätzt." Tas Konnnissariat für jüdische Angeleg'nheiten, das vom „Bund" und besonders von >lei nein Vlorsihent>en Mereschin unterstützt wird, welcher ein eifriger Affimilant ist, Mn.eine lieb» wirksame Kaurpagne gegen alle; Zionistische Aus der gleichen Quelle stammen al'e Schw ivigkciten, me che der Auswanocrunasbewegung der frühen »„t-iegenstehen

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