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Jüdisches Volksblatt · 1921-07-08 · 49 (8.7.1921) · p. Seite 13

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
3 (1921)
Issue
49 (8.7.1921)
Date
1921-07-08
Page
Seite 13 (sequence 13)
Language
German
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SW ® m von Jeminiera..?« in der Avmsi £«* die nichts otkimeB. chälter pt bie 'W bst ju, das; sie mit W «ebensbalmnsl ich Ml der Beamten m» piiufitbii] Als Ä n®^ -Bei panrnllelc Cti!®1hie Aionilt GonmilM iogcncnnte nchi, statt mir Ue>e^^ beiden Tielien «E inmindert batte, .1« 'dir beikn xV>t>^ nmaen.NsM^ Beamten berad. j*- , tAmer.!s!atte«*; r teilt * % t mit hohch^ >hr bald dtk 1 KeawtK t ■*« M? x Lreis wijen, m-r e j:s nur,!K n tvmde,r hnilch» * W'W f iott zur f i, Landen -es tte iik nur; kber^r fÄ ^eÄ^i M „:4. **Jk .chit» ■3?- 49 _ Kmnte, weil alle imiere verfügbaren Gelder be-; rtötigt wurden, um das rir-u-r,-nreilZ MprodmtrvL Budget der Commission, ru decken. Die hierin enthaltcnen Rcschuldigungcn lind unwahr. Es^ ist nicht vorgekaninren. dah wir Negternng-^rrbeltens zurnckiviesen, wenn es die Bedingungen, zums Beispiel die Löhne, nbeppriiut zulteßen, obgleich; wir für diesen Zdreck Geld brauchten und keine?.' batten. Ein einziges,nak lehnten wir einen An-j trag ans Beistelluug von kck-tt Arbeitern für das s Müitär ab, weil sie am Labüarh hätten arbeiten' müssen. Und wenn wir kein Geld hatten, so kam t-S nicht daher, daß das Geld für unproduktive Arbeiten ai'rSgeaeben lvnrde, sondern ioeil wir weniger als wenig erhielten. Wir Italien für sebr produktiv, was diese cherreu iur unprodnkriv boltrn. Gs ist ein nmdamenlaler Gegensatz der kassttngcn. .>cb la'se mir nickck einreden, daß. tvenn wir das Wenige, trnZ wir habet!,' hätten zu «drunde geben lassen, genug Geld für -nehr Einwanderer vorhanden getvesen tvare. ‘Beim wir etwas Neues schufen, mußten wir da? Alte erhalten, nicht ober es eingchen lassen, was da? Pro. rttnmtn der NevraaniwtirnskoNmiüivn zu sein s scheint.! Die ^enieutten. Ter Bericht beschuldigt die Iionisi Com- Mission, die Jemeniten zn vernachlässigen. Cs ist richtig, da,; die Lage der Jemeniten sehr schlimtn n,. hch frage- 'warum bar Herr Roberr Szold, der die Commission ein Halses Jahr leitete und ::trf)r Geld lu'.Ues ai.- ju meiner Zeit verfügbar war, nichts sür die Ieiuentten getan? Die Zionist Commission nahm in meitrer 'Amtszeit Interesse an den Jemeniten. Tie baute sür sie eine Wasserleitung in ihrer Ani'.edlnng bei Petach Tikwah. Tic baute Häuser für sie, sowohl in die, -ser Ansiedtnng wie auch in Nachlath Iehuda. Das >var wenig und weniger als wenig, aber nur hatten kein Geld. Was die Kritik daran betrifft, daß es bei 3-lifchr-n leine Wasserleitung gab, so scheint die Droge nian oan?, autrichtig zu sein. Die Iemeuireu nehnic'd ein schr kleines Grundstück bei' Rißbon.ein, das kmrm für zehn od-er zwölf Häuser reicht. Gin Brunnen würde dort eine bcträchrliche Tmmne tosten. Gs tvare. ein schlechtes Syttem, für mir zehn oder zwölf Häuser einen zu Krruen. In Karknr, tvo uns vorgetoorfen wird, daß eine Ernte im Werte von £ MO infolge Mangels an Näumlichkstien für dre Unterbringung ver» darb, bauten wir nicht, weil der Iüdische Naiionalfonds dort keinen Boden hatte, und so lange der Jüdische Nationalsonds den Boden nicht bekomnien kann, kann kein Ban dnrchgeführt tverden. Auch ist der dlusdruck Verderbnis'' übertrieben. Die Zionist Commission nnd die Crekutive. Die ReorganisationZkonmtisschn fordert, daß die Arbeit der" EinwanörrungLkolonisation und Ansiedltntg von der zionisttschen Exekutive selbst übernommen werden solle. Die hier gemachte Un, terscheidung zwnschen der Commission und der Exekutive ist falsch Es ist nicht so, daß es eine Exekutive in London und eine Commission in Palästina gibt. Tie Kommission ist ein Teil der Exekutive. Beide sind von- Kongreß gewählt. Ter Kognreß und sodann beide Teile der Exekutive irr psnsanuuenarbeir bestrnrmen das Tystem und Progr«nm und das allgemeine Budget. Deingemäß muß der Teil der Exekutive, der irr Jerusalem sitzt, eben die Commission, Vollmacht zur Jührnng der Arbeit hadert. Wer die Verantwvnting für t-r& Arbeir trägt, kann nicht in Detailfragen Weisungen ans London unterworfen '(ritt. Bisher war ich das eiirzige Mitglied der Kommission, das gleichzeitig Mitglied der Ereknlive Wir iverden sehr Vorschlägen, daß alle Mitglieder der Kotnutission Mitgleder der Ercf«tir>e sein sollen. Die „Proteste in der ganzen Wett". folgende Behanptnng der Reorganisicrimgsketnnrrsiion ist charakteristißch. Nicht xrnr in Ant.', rika, sondern .auch in ganz Europa erheben sich Proteste gegen den unarrgemeffeiten Gebrauch unserer Gelder sür lanfende und wirtschaftlich im- '.-produktive Auslagen. Denn ich nicht eben in Amerika wäre, würde ich der Behauptung betreffs d.r Proteste in Limerika geglaubt baden, so aber kann ich mich selbst ick>«rzeutzm. Das die Proteste in Europa beträfst, so kann ich sagen, daß ich von keinem gehört habe. Tie RcorganisationSkommission als Hüterin der Kaschruth. „CS wurde nicht darauf geachtet/ sagt der Bericht, .daß in allen Küchen koschere Perpfle- S>m.g erhältlich ivar." ' Es gibt nichts Crgötzlichercs, als daß Herr ^zold wch die anderen Herren der Reorgan-rsatroniskmnn.ission mich wegen Kasch euch in Palaftrmr anklagerrwollen. Es wäre interessant, Raövi Kur nrod den Misrachi zrr fragen, wem sie 7n puncto Kaschruth in Plästlna mehr verttMuen, den Mitgliedern der Reorg-misatrsnslommission oder nur. Ich erkläre, daß affe Küchen bei den von der Zionist Comniissiog beaufsichtigten Jnsttruttonen und Arbeiteir streng koscher sind. Ich konnte es anders gar nicht begreifen. Natürlich bedauere ich labhaft, daß manche Achetter von der äußersten Linkm in Fragen der -nttrgion und Kaschouth anderer Meinung sind. Aber chrc Küchen werden aus den Löhnen der Arbnter erhalten und unterlegen keineir Polizei- Verfügungen Die Zionist Commissrou kann sich mrch um sie kümmern Dies muß aber im Geiste o«r Kamerad,chast und durch An-wendrmg peru o , . w l> : a I Teile 13 tätlichen Einflusses geschehen, '.ffaboi Kuk wtd iw-.vauderung und die Ehaluzimbetvegung ret- ''iwiffcn daß ich in diesien könnte. In Haifa und Jaffa betrug dre '«uSstiicktung tue. was möglich ist. Ich tue es nicht; vcntton. die wchrvchemüch bereis herabgesetzt Aeoroantüitionskommission tt- Gefallen. Zw" de, nn paar hundert Psi.nL Das d.e «ch ü- Manchmal stabe ich Erfolg und manchmal nickst, m Inrialcm anlangt w glauben, wrr, daß eine äch weil; nicht ob ick, diese von der chcorgarrchutr, wo-man Musik rn heorarscher spracht nisatchnskommissiort' vorgcürachw BeschuMss-wg, tmteprichtet. w° Mische Musik eutwrckelt ward, als komisch oder als ttagifch anseh-kir soll. ' wo nicht nur;udtsche. sondern auch n cht-iudischnie ' Kinder unterrtchict werden, mcht nur emcn asthe- Den klagen sie an. rischen, sondern auch einen politischen Wert Hut, Geocn Ende des Berichtes leistet sich d-.e Am der ebenso hoch ist, wie die Kosten von 600 Pfund, oraanisatioick-kommission, bestehend aus den Hw Tatsächlich versuchten etmge Anttsmr.ten^ der ren Szold Amon und -de Li eure, dre allgemcirn Musikschule in Jerusalem den hebrarschen Char-ak- Bebauxtuna daß „die bisherige Arbeit sotvoh' ax .zu nehmen, rvre verlangten ihre Jnternatwna- Kttvnttr' Caimnikttm als nt.» des Jüdischen - usirrung. D e Rcorgaur atronskommtssion batte BotGnÄrds^ wi"wst ^Mr Zniolffnb,'^ Verhältnisse in PE'ua nicht vom Gesichtsvom N ttttchaftlicherr Steudpunki au? größtenteils vunkte -der paar aus gegebenen Dollar, zondern peeativ^in chren Ergebnissen waren« Ich teistAE Standpunkt des Aufbaues tmt-res nattonaldie'sc Moitumst nicht Denn sie aber richtig ist. Zen Lebend studieren ,olleit. >.re r^rage der E - dann trifft die Berantwortiinu folgende Herren-!Haltung der Musikschtcke wurde ubrrgeus rn einer den früheren Leiter der Zionist Commission.-! der ersten SiVungest der Exekutive rm Julr 1920 Ee-n! ll'iobert Swld; den Leiter des Jüdischen! erörtert. An der Sitzung nahmen dre Herren S" Matior vltonds Hc^u Nehauna ve Licme, und'morr rmd d- Laeme teil und das Budget wurde den Direkter ' des"Sondoner Palnsiinadevave. A'ewMgt. Sie kritisieren also beute, wie es ,chernt. mn is, Herrn Julius -Simou. ihren eigenen Beschluß. Schluß. Ich habe aus die Vchauptungm rm Berichte Das Schulst,stem in Palästina. Die NeorgL-nisattoirsloiilinrssioir widmet dev. , -0dj'i,fcu mehr Rauni als irgend einem änderet Reorganisittionskommission, die als tatsäch Eirzelproblem. Die Frage liefert eine weitere - Ische Bchauptnngen auftreten, geantwortet. Der Illustration für den grundsätzlichen Gegensatz der; Bericht enthält weitere Erklärungen, die bloß ' ^' M-'imri'gen, Ansichten und Gefirhle Anschauung zwischm der Zionist Commission^ dr meiner Meimmg nach ein gesundes Kiouisii-,ches Svstem vertritt,, und dku Herren der Reoratm>-ttiouskomnüssion. ' Nack meiner Merniuug ist das Schulsystem für uns von größr.-r Wichtigkeit, nicht r-ur kulturell, sondern auch Pott tisch. Wir stehen vor dem Prsblcm, ein Volk aus einer Llnzahi bm ter Elemente zu schaffen, die vevschiede-w Sprachen und verschieden-' K-u'tturen mitbrtngen. Dieses Problem kann wir durch die Schulen gelöst tverden. Wir sind ferner sowohl der Zahl nach als auch wirtschaftlich schivach. Das einzige Gebiet, auf dem wir Kraft gewinnen können, noch bevor wir stark an Zahl sind, ist das Gebiet der Kultur, und gerade jetzt, wo allnumatlich ircrre arabische Schulen eröffnet werden und dK Ar-rber nicht nur wirtschaftlich, se-ncercn auch.kulturell vorwärts kommen, wäre -es ein nationales Aerbrechen, wenn wir unser eigenes Kulniriverk schwächten. Natürlich muß die jüdische Bevölkerung im Lande ihren Teil des Budgets kragen tmd dies tat sie im Ausmaß ihrer Fähigkeit. Wir dürfen nicht torgessen, daß es in Palästina eine Neiße von Schulen von europäisch-christlichem Charakter gab und ttoch gibt, wie die Missionsschulen, wo der tt nie nicht uueu-tgeltlich ist wird die Schüler noch Unterstützung au Nahrung und Kleidung etballen. Wir dürfen nicht vergessen, daß in Pwft'.d-j. stina nichtnationale jüdische Schulen bestehen, de-, ran Besuch billig ist. Wir müssen daran denken, daß 7b Prozent der irdischen Bevölkerung in den größeren Städten, wie Safed, Tiberias. Jerusalem und .Hebron, sehr arm sind; >daß in allen euro.. pöifchen Ländern ‘ und in Amerika die Schulen, bewnders die Volks- und Bürgerschulen, von der Regierung oder von den Gemeindm erhÄton werden. In Paliistimt ist dies nicht möglich gewesen. Bloß die Kolouiekomitees (Waadim) tragen zu ihrer Erhaltung bei. Diese Beiträge ivachfen. Bor dem Kriege trugen sie sozusagerr nichts bei. beute 15 Prozent des GesamtbudgeiZ. Im i.ächsten Jahre wird sich der Beitrag hoffeirtüch auf 25 Prozent erhöhen. Eure solche Erhöhung soll jedes Jahr stattstuden. Aber der Tag ist noch fern, wo die Bevölkevnug das ganze Budget unseres Schulsystems d-ecken kann. Wir nrüssen darauf Rücksicht nehmen, daß die Einwamderer, die jetzt tzmmen, größtenteils mittellos sind. Ihre Kinder werden so ziemlich -tmentgelklich unlervichtet werden müssen. Die allgemeine Verwaltung ttuZerer Srhftlcn, sowie alle System» und Progm.-miw.sragen obliegen dem Waad Hachinuch (Erziehungsldmikec), welcher Vertreter der zionistischen Org-anis-ation-, der organisierten palästinensischen Judenheit und der Lehreroroanisttion umfaßt. So wird der Charakter der nationalen Erziehung der künftigen Judenheit Palästinas bestimmt. Es wäre ganz falsch und sehr utrkftrg, Äiese höchst wichtige Angelegenheit einem Veocün von Bettva-gsleistern zu übertragen. Einen solcherr Verein schlägt die Reorgaiüsttionskommission vor. Ich d«rke, die wohlbekannte Politik -der Allianoe, die e>dn solcher «Lchulverein ist, und der Spmchenkainpf mit dem Hilfsvcrein sollten eine genügende Warnung vor einem neuen Schulverein gewesen sein. Die ReorganisationskomnAsston! IfagtJ etwa ein Drittel des ganzen Budgets für die Schulen sei ein sehr hoher Anteil. Das gebe ich zu. Doch vergessen tvir nicht, daß, als ich ein Budget sür ein großes Arbeitsvrogvamm in Palästina vorlo-gte, der für die Schulen bestinrmte Betrag nur 12 Prozent betrug. Natürlich wunde das von mir vorgelegtc Programm tmmöglich, weil die Mittel nicht geschaffen wurden, mir cs durchzuführen. Daher sicht der für -die Erhaltting der Schulen erforderliche Betrag in dem bescheidenen Gesamtbild groß aus. Ich glaube, der Jischvw kann nicht dadrwch gewettet werden, daß man die besieh enden Schulen zugrunde gehen läßt, soirdevn durch die Sicherung größerer Mittel für die Durchführunz eines umfassenden K olon isatio nsp rogrammes. Dann wird das Schulbudget im allgemei-non Budget kernen so großen Rauni einnehmen. Betreffs der Musikschulen ist die Kritik der RevrAareisati onSkomnii >'simr lächerlich siber-triabau. Das ganze Budget -dieser Schulen in Jerusalem, ^af,a^und Haifa beträgt etwa 800 Pfund jähL- 'lrch. <>.ch glaube nicht, daß diese Summe unsere auIdrückeu. li Auf diese zu antworten, halte ich mich nrckt für verpflichtet. Was die Behauptungen anlangl. die tatsächlichen Inhalt haben wollen, so^ sind sic entweder »inichtig oder die Tarsachen pnd unrichftg aufgefaßt oder es liegen ftrudamentale Unterschiede' int der Bewertung der Tatsachen vor. In einem Punkte -cheiden wir uns radikal von den Mitgliedern der Re'organisattonSkommis» sion. Wi. behaupten, daß wir große Mittel auf. bringen und ein großes Arbeitsprogramm ln P»' lästina ins Werk setzen inüssen. Im Larufe dieser Arbeit können wir schrittweise die alten Formen. Methoden und Einrichtungm ändern,- die ein« Aendening erheischen. Aber bevor das Neue und Große geschaffen ist. wäre es ein Verbrechen gegen Gott und Menschen, da? zu zerstören, für dessin Schaffung unser Volk seit 40 Jahren kämpft. Die Reorganisationskommission ist anderer Ansicht. Sie glaubt, daß wir selbst wegfegen müssen, was bisher getan ist, und dann auf reinen Boden wät neuen Formen und nach einem neuen System beginnen müssen. Gegen diesen Vorschlag werden meine Genossen und ich mit allen unseren Kräften ankämpfen. Daß die Reorgani satronskommisiion und ihre Parteigänger fähig sind, zu zerstören, bin ich bereit zu glauben, daß sie aber die Kraft und Kenntnis haben werden, nachher ettoaS Besseres zu schaffen, darrn sind meine Genossen und ich sehr skeptisch, und so werden wir, wenn marr kommt und empfiehlt, dieses gefährliche Experiment am Leibe de's palästinensischen Jischuw vor» zunehmen. aus allen Kräften rufen. Hände »vegl On xüeKaiim braucht die zionistische Weitorganisation. Setzet die Schekelsammlung mit Energie fort.!i-ill!lllilllli!!linil!l!llllllllll!!l!n:illllllllllllllltini!l!lltnil!lllti Der XII. zromsterikongreß. Das Büro des Zionistenkongresses in Kartsbc-d ,sibt folgende Mitteilung heraus: Der XIT. Zionistenkongreß beginnt in Karlsam 1. September . - Tribnuenfanen. Mit Rücksicht auf die verhältnisntäßig ge« rinsje Zahl der für Gäste verfügbaren Plätze werden, um möglichst vielen Zionisten die Teilnahme aut Kongreß zu ermöglichen, neben Dauerkarten für den ganzen Kongreß, auch Karten sür'die einzelnen Verhandlunasiage ' ausgegeben. Vorläufig rechnen wir mit einer Mindestdauer des Kongresses von zebn Verhandlnngstagen. Eine Verteilung von Tribünenkarten durch das Kongressbüro könnte nur nach zufälligen Gesrehtspnnkten erfolgen und'würde daher zu Uuzuträglichkeiten Anlaß geben. Demgemäß wird das Kerngressbnro Tribünenkarten überhaupt nicht an einzelne Personen, sondern nur an die Zentralen der Landesverbände und die Landesbüros der Sondcrverbände auSgegeben. Die Verteilung der Karten auf die einzelnen Besteller wird-also nur von diesen Büros erfolgen. Bestellungen entf Tribünen-iGastsi-Karten für den Zionistenkongreß sind daher nicht an das Kongreßbüro, sondern ausschließlich an die Zentraleir der Landesverbände und die Landesbüros der Sonderverbände zu richten. Eine Bestellung d-irekr an das Kongreßbürv ve-rirrsacht unnütze Verzögerungen und kann event. die Nichtberücksichtigung der Bestellung ventrsachen. Nur da. tvo keine Möglichkeit besteht, sich an das Büro eines Landes, oder Sondervcrbandes zu wenden, haben Bestellungen direkt an das Kongreßbüro Zweck. In der tschecheslowakischen Republik wohnhafte Personen haben ihre Bestellimgen zu richten an das zionistische Zentralkomitee, Mähr.-Ostran. Lnkasgasse 6. - Bestellungen aus Tribünenkarten müssen bis pätestens zum 15. Juli bei den Büros einaelänfen fern. tzlngesichls der enorm gesteigerten Unkosten dieses Kongresses mußten die Preise für Tribü ncnkarten wesentlich hoher angesetzt werden .als früher. Für die Tschechoslowakei betragen di- Preise sür Tribünenkarten: Dauerkarte (für den KPM Kongreßl US 60*t,. Einzelkarte für den ersten -Berhatrdltmgstag Kc 75, Einzelkarten für Cden weiteren Verhandlungstag Xe 50. Der Betrag für bestellte Tribünenkarten muß glerxhzettia mit der Bestellung.an das Zion. Zentralkomitee in M'.hr.-Ostrau eingesendet >ver- Legis. Voranmeldungen für Logis sind an das Kongreßbvro zu richten. Hierbei ist folgendes Schema zu benutzen: Herr.mit Fron, Tochter, Sohn aus . . . . Straße Nr. . . beabsichtigt zvm Zwölften Zionistenkongreß nach Karlsbad zu kommen und lenötigt für die Zeit vom ... vis . . . 1921 . Zimmer mit je . . . Betten, bis zum Preise non Xe 10 pro Beil bis zum Preise von Kc 20 pro Bett bis zum Preise von Kc 40 pro Bett r im Preise von über Kc 40 pro Bett (Das^gewünschte zu unterstreichen.) ' Gruppen von Personen, die den Kongreß zu besuchen beabsichtigen, und gemeinsames 'billiges Ottarlter wünschen, werden ttm entsprechende Mitteilung ersucht. Ordner. Da sür Ordner schon jetzt hinreichend gesargt ist, fattrt .auf Einlaß durch Beteiligung am. Ordnerdienst nicht gerechnet werden. f———- Presse. Es wird ausdrücklich daraus hingewiesen, tu; auch die Ausgabe von Pressekarten nur in be, schrätrkter Zahl erfolgen kann und ebenfalls aus- -chließlich im Einvernehmen mit den Landesorgauisationen tmd Sonderverbänden geschieht. Das Büro des Zwölften Zionistenkangresses Karlsbad, Schützenhaus. Telearautzn-Adresse: Congrezion, Karlsbad. Zchekslauswers Nr. 1. * ' Bisher sind bei uns folgende Schekel eingelafen und abgerechnet- Böhmen. 1. Aussig 140 27. Marienbad 10 2. Benesov 13 28. Mres, 24 3- B. Leipa 4 29. Ocächoo- 67 4. Bral 1 32. Neuern 14 5. Brüx 100 31. Nymburk 6 6. Budlvers 40 32. Pardubice 20 7. Dobris 23 33. Pilsen 292! 8. Tux 2g 34. Plan 1] 9. Eger 10 35. Podersanr 51 10. Gablonz 45 36. Postelberg ä « 'r mit, ut-r zu,icmo!aen;tro. nnttschen Ortsgruppe betliegen, daß der Besteller m der st scheckrostmoakei wohnt. Mitteilungen über die Zuteikitng von Tribünettkanen erfolht durch die Büros der zitflemFigen Landes- und Sonderverbände. Stehplätze. , Das Kongreßbürv wird für die Einrichttma emer properen Anzahl von billigen Stehplätzen 2e Mitteilumg hierüber kann erst spater -erfolgen. 1 12. Groß-Grünau 13. Herme Mästec 14. Hostomice p Brdy 15. Hradec Krülovö Hr-adec 19. Karlsbad 21. Kolm. 2C Kkadno 22. Komotau 23. Kopidlno 24. Landskron 25. Lairgenbruck 20. Leitmeritz 1 1 1 10 1 14 282 17 1 76 1 19 1 60 37. Prag 38. Reichenberg 39 Ronbovice 40. Rondniee 41. Rudolec 42. Saaz 43. StudiroveS 44 TepUtz. Schönau 15. Tetschcn- Bodenbach 16. Trautenau •17. Vottce 48. Vrirany 4L. Warnsdo-s 50. Zlvick.au 5594 588 2341 Lumme djefel _ im Gesanuberraae isamt arteistener) von Kc 51.31 l^j ^60109027649197502

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