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Jüdisches Volksblatt · 1921-07-08 · 49 (8.7.1921) · p. Seite 12

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
3 (1921)
Issue
49 (8.7.1921)
Date
1921-07-08
Page
Seite 12 (sequence 12)
Language
German
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«.«-iS*, * Öeftan; Källe Deuten und i> Meile einzelr leplzo» Telex eveirt. Unter enslei! und ö£ ensma aus. £ Hu^>e auf ei nicht r Machtc nicht r uns » wegte Geist waren übern beitut bei r! leiten Weriu Marz Tr. Leute. len. i Ach r trauet- — eif nun -soite 12 Fre^ag „Jüdisches V olksblatt" 8. 2uk Nr. s^.Äukdete. Ich übergab die Aufstellunq in London rt„r'„,rfffL? <jl. ZT$L .t.0rt«^.1°*000 «wnmlichjdem Schuzmeifter, Herrn. Boris Goldberg, und SCjjii | tu n* |3 Mark i' sage: . 1 q C r 1 sucht Lin : Sroßl t-' alle :! jeder 1. darwi von .1 vre ge . 1 wisse-t $ gie % inrch-'- i: - «Kit; ) ' und V 850.' , i deuts. 5Q.0- .{t Nch, - '■k alle 11 zwei Redl' i;i Drc ) eSf ich ’ weil 14 die - /!4 ausv M iZirk u 1 tünch dazu vl \ | schon für: zum die 1' 1 und für ' { ' uns svd-i '/ Iug K« Hektt tionskommission." Tie Forderungen de? Lebens und tote Formeln. •* »J-i. i -• *‘üv 1 v fc.vvitLrvtUil, UH IHC «tc mcf)t bciummt waren. Ich sthe dies als den wichtigsten Teil der Anklage an. Ich iveiß. daß Anfangs August kam ich von London nach .Karlsbad zur HilfSkoufercnz und erhielt dort ein Telegramm aus London, Nwnnch Herr Jufticc die Zionist Conrinission schulde dem Joim Tistribution Committee 30.000 £ und er verlange sofoeecnW m'iimü f ®r*ifC*r ".CJ tige Bezahlung. TuS Telegramm, verlangte von Z r-. .ll^etzt worden. -a-,« halte ickst mir eine Erklärung über die Frage. Ich aulwor- L (U?f Ut ^Ie Cr 'fla3c am oie Eluzeb - ich könnte eine genaue Erklärung lwber in 'Wlrm,« V s' . ' London noch in Karlsbad über etwas geben, was •Ärt-irm §IW}' ^OMM. ui Pa- Palästina vorgegangen sei; mein Bericht habe London als auch aus klar gezeigt, daß .wir 10.000 £ eutliehen hatten.! WiifcSM««* %'"■ * sV .m\utunt twimttee, vom , übet die weiteren 20.000 £ würden Tr. Ruppin, ölnw! t-Aa^5T*^-TcJi*0 '5 inrlfe ou" mii>rctl; Tr. Eder und der Schatzmeister zweifellos die SSS? S Zwecke, gehen mrter m,, Eigm Aufklärungen geben: ich zweifelte nicht.! ^5 V on£ Gominlssivn an die ^ttiglo f alle geschehenen Ausladen notwendig aewesen Emne Bank ^w,e Gelder werden wn den ffieit( Anscheine nach, sei Geld nicht reckt-! Bank,tollen wn-er au; mnne llnterzchrrst, noch.^tig angekomumr und ich sei bereit, die VeranrS ,'/ -r!* ir' otU',\^r' r?e,T : worumg für alle Handlnnaen nieincr Amtskvlle-i l "Ff ®r,mb mit ittravn. - 1 tat der Schatzmeisters, Herrn Bau Fnesland,! - Die amÄkanischeu Zionisten baden übe-, eine.- Mannas von außerordemlicherVerlatzlich-! Vorfall viel geredet, teils anständiw und knt sw<w auch von um M »gliedern der Rcorga-. ^ils ander?. Später" Wurde er aufgeklärt. Mäh- ^"-0'I''0a>ii aiurtaunt wurdest mrodes s rtlt], des Monate? Juli, als alle mit der uilglückocher.n i wlrer-.^ >?erril Braiu.e. Alle für verfehle-, suchen Londoner Konferenz beschäftigt waren, l ene Zirccke emlwigest^.u - uniincu werden als, sandte inan keine entsprechenden Gelder für das' jr.omeue schU-ht >- en Monatscrsion Audoet nach P^rlästina. Außerdem langten im endet der LckiatzmePer genaue Abrechnungen-->.,,,m, <mS . . ' s Jaffa Hiaigers sterben. Eicktich sammelten die . Mit Auslagen. noniitischen Organisationen in London und Ame- Unter nvrrnalen Bebmmuigen wwiin die (lleh xUa mlt flro^ Mühe ht-3 Geld und bezahlten .n; cuijprecrcnb reit beirtlluiien <kur^ets remtzet- ^snint Di-stribmivn Committee ten Betrag, ttq entfaltete« uild lvenn ferne fallwetien ion-ttaeu. llnter chlck^-n Bedinguimen haben wir in Ausgaben nötig und .dari kein i,onds mit einem Palästina -warbeitet. Meine Kollegen und ich hieb anderen vermengt werden.,Aber leider ist das mchr > Anleiben für abnormal, aber «nt sie Immer m* j-yttu*. ^b'hr haunq erFjnHeit wir nutjt | Merftüssiq zu machen, ist es uctia, daß die £-rq;v ^ch'MNg die tut das Budget bewilligten Gelder., alsanonen in London und Ainerika das fiir das Tie Gialasnuenser lind lehr arm - die Lehrer, > Bu^er bewilligte Geld rechi.zeiiig senden die Arbeiter, di? Beamten können nicht lumgrig^^ 'Ciue andere~ ' ' arbeiten. Und inanchmal gab es aiislerordentlicke Situationen, tvo Ausgaben keine!'. Augenblick aufgeschoben werben konnten. Ich ennnere an einen bestimmten Fall — den Ueberfall auf die Kolonie« in Ober- und Unlergaliläa, als eS notwendig war. einiae Hundert junge Leute hingusenden, Pferde, Waisen, Vorräte uiw. zu kaufen und als uniere Telegramme um Beistellung von Mitteln für außerordeniliche Ausgaben unbeantwortet Weben. Übel w best: f ■ molS'r t fein' f■’ tXCti J, ß-li! f . •J' mlii verch ä nid:' i, ki\$g wer. d tüch qm J fen Inch'* <ttni { Ich übe ’y Kef if tnai-l gro * s ie i ■ Ich 4 tetfv I che>?" Eine andere Jllustrarion: Es gab Zeiten, wo es uns absolur unmöglich lvar, mich nur einen Pfennig aus Amerika oder England zu bekonnnen und die Not der Chalnzim schrecklich war. Da borgten Dr. .Nuppin, der Schab,meister und ich selbst Geld bei der Bank unter unserer persönlichen Vcranlwortuiig und Garantie. Eine solche Anleibe von 3000 £ erfolgte, als die Reorganisalions- Kominission gerade in Palästina war, und einer der Garanten war kein anderer als das Miiglieo ,! der Commission. Herr Julius Simon. Als rr.ia- - Als der Ueberiall in Jerusalem im vorigen, qßatäftina war, sah er, daß das Leben stärker ist, Jahr siattsaich und wir außerordentliche Ausgaben, ^tc Formen.! halten — als im vergangeueu Winter ein Schiff' gje;U/ die Schuld fiir diese abnormale Finanzmit 700 hunpernden Einwanderern unerwartet. ^obaruuq in Palästina liegt nicht in Palästina, emtraf und weder Wohmniq noch Nahrung vor-! sondern'in Washington und New Jork, denn die handeir war; imd eine llleihe »veniger wichtiger W^isdinatoner und 'Nerv Jorker hatten die größaber häufiger Vorfälle dieser chlrt trat ein,^ da! Möglichkeilen, Geld für Palästina aufzulrin. mußten die Mirgiieder der Zionist Commission,! .m£ dach mürben im vergangenen Jahre uitt die keine ioten Automaten sind, die. Mittel sichern, - ^ö.OM Tvllar monatlich und zulebt nur 10.000 um der Situation aerechl zu werden, selbst wenn Dollar monatlick für den Auibmi Palästinas von noch keine Gelder aus England oder Amerika ein-; eichen jüdischen Bevölkerung von 4 Milliv-1 langien. : nen in Amerika überwiesen. Hier ist die Ursache! ' Tie F-oroeruiigeü des^ AngekihluteK. di« drm-, Unregelmäßigkeiten der Geschäftsführimg genden Notwendiakesten, können nickt wegen lauj >n Pailästina. Tie ZiiWst Commission iväre glückter F-ormalitäteu warten und so ivnrde es 'ür uns! on a((e Porichrijten zu ballen, und lvenn van Zeit zn Zeit noiwendia, bei anderen Fonds z Mtr' manchmal von ihnen abwcichen, weil wir dafür kurze Zeit Anleiben zu machen^ um die^ unaezwunaen sind, so leiden wir am schwersten Mittelbaren Bedürfnisse zu decken. Eö gab Fälle, HgrtEr und es kommt nicht ihnen zu, uns einen wo das Joint Distribution Comnuttee oder i agortourf ^tx tnacf^cn. American Medical Unit ihre Oielder nicht recht-! “ - * zeitig erhieiren. Natürlich lomuen sie die Armen-; Wie A es „ite en sie, . Verpflegung und die Behaadlung -der Kranken! „Manchmal", saate der Bericht," werden ^Denicht einstellen, weil das Geld nicht da war. so j ststte fast beirußt geschaffen." Das Wort „fast" bormen sie von der Zionist Commiisioil, natürlich ■ i«antivortet schon diese Beschuldigung. Es Ut läborgke die Zionist Eommisiion l-ämigen vom! cherlich zu sagen, daß Tesizste bewußt geschaffen Joim Tisnibution Conimittee . . . Sobald mi-!,werden, meint dies bedeuten soll, daß sie mit Absere «veloer kamen, be-ablten wir unsere Schulden. siÄ,t und veranttvorümgslos geschaffen werden. Gelegentlicb mußte man Geld von der Anglo \ si^d Defizite entstanden und werden weiter Paleiiine Bank boraen, aber die Bank gewährtes mtsteben, wenn die Bedürfnisse weit größer sind der Zionist Commisüon leinen stredit und mits j,ix verfügbaren Mittel. Palästina ist ein le- Recku Tie Zionist Coiminsnon l>at ivährend der! ^„des Wesen, nicht eine tote Jnstirntion. Und -teir, in der ne-unter Leitung von Tr. Frieden-! menn Einwanderer, in größerer Zahl anlommen w-Ub und Herrn Szold sttuid, von der Anglo-Pa-!»asz erwartet und wenn unvorbergesA'ene Um- «c-stinebank '200.000 Totlar geliehen. Tie Com-,, st^de entstohen, wie die arabischen Uebersällc, , nässioii brauchte dieses <Ke!d. aber die Schuld ist \ mird es immer Defizite geben, besonders 'nie beaahlt tvorden. Als ich nackt Palästina kam ^tn die Budgets so klein sind und selbst das^be mid tiefe S-ckmld vorfand, sagte ich dem Ticektor ... ^" der Analo-Balesiinebank: „Die neue Commission wird diese Schuld aus-unseren Mitteln nicht bewilligte Geld nicht immer rechtzeitig kommt. Ich muß "wiederholen, daß Herr Robert Szold bei seiner Abreise von Milästina mit der Zionist Cymz.chlen können. Sie müssen direkt mit der zioni-1 ».Assjon Defizite hinterließ. . s,ischon Oraaniialion in London und Amerika über > <rie Frage ist nicht, ob Defizite gemacht Werdiese Fraae verbandeln." Ick erbebe gegen Herrn i sondern ob'sie das jüdische Volk be- Szold wegen dieser großen Schuld keine Anklage-1 ,a^cn wivb, bleibe dabei, daß. wenn eS Arbeit >oar sicher aroße tifot und es gab wahrscbeinlich i Einwanderung geben wird, da? jüdische Volk keinen anderen Ausweg. Ich klage eher sene an, bie Defizite bezahlen wird. Werm -wichi. so wird die ibn gesendet hatten und ckin nickt genngeno einmal das Budget decken. Die Frage ist. G-ch für leine Arbeit gabpn. T-'s zeich, daß ,die ^a, ausgeaebene Geld anSgegeben werden Mitglieder der irüheren Coinmissian keine toten w,b o6 cS richtig auSgageben wurde. Bürokraten waren, sondern die B-dürfmsse des Darleben und Spenden. Landes in Erv'äau:w zogon. Aber es lit kaum A.ariei,cn »na richtig wenn üe jeb.t "andere iveaen kleinerer Sün- Die Reorgan>,aü°nsln,lmisston W -l„ild,at he i n klaaeu, nachdem sie selbst größere begangen die Ziongt Eomimnion, keinen klaren Unterschied ry J! zwischen Darlehen und Spenden gemacht zu ha- "-ck will hier eine Tatsache enväbncn, die in > den. Diese Beschuldigungl ist falsch. Darlehen er- - ' - .. ' folgten durch die Analo-Palestine-Companp. durch die lproviwrisch 'von der Zionist Commision ver-!valt-tel Arbeiterbank und .durch die Tarlebens- Amen i laua und breit erörtert wurde. Ms ich Ende Iuni 1020 -von Palästina zur^Lmidoncr Konferenz kam. gäb mir der Schabmeister^ ente aenauc Ansstelluitg nnstrer Finmisiaae »nt. der ,.r 'entnehmen war, daß bie Zionist Commstnou »anmls den Ivini Distribution Comilter 10.000 £ aenossenschoften. Spenden erfolgten natürlich nicht dw-ch die Paulen. - Wir wußten, daß dieses Geld nicht wiederzubekommen war. Natürlich gibt es verschiedene Gattimgcn von Darlehen. Manche sind absolut garantiert. Bei anderen ist es nicht sicherf ob alles voer nur ein. Teil de-s Vorschusses zurückkommen U'ird. Und: nichtsdestou>eniger müssen auch -Darlehen letzterer \ Art und als Darlehen und nicht als Spenden! gegeben. werden,. nachdem die Rückzahlung un- * sicher ist. ' Ter LlNidkiUif in Emek Icsreel. Tie. Reorgauisationskommission berichtet: „So geschah es, daß wir bei unserer Aiiklinst vor einem flaiMuten, jedoch höchst charakicristifchen Fall der Unfähigkeit der Kommission standen. Tie Kommissivn hatte, zusammen mit den Vertretern res jüdischen Nationalfonds eine wichiige Erwerbung eines großen BodenkouiplexeS im Namen des Jüdischen Narionalfonds dnrchgeführt. Obgleich reichlich Zeit war, wurde fein Versuch gemacht, sich mit der zionistischen Ezekuiive oder mit dem Ltaiiplbürodes Jüdischen Nationalfonds '« Verbindung zn setzen, ungeachtet der Tatsache, daß sowohl die Zionist Eommission als auch die Vertreter des. Jüdischen Nationalfollös in Palästina gänzlich 'unberechtigt waren, eine Operalion von diesem Maßstabe imd Charakter abznfcchließen." Ties ist eine michiiae Stiche. Es handelt sich um einen Versuch, die Zionist Commission der Unfähigkeit in praktischen Tingen zu überführen. Diese Anklage h.u zwei Punkte. Erstens, daß wir rin schlechtes Geschäft machten, und zweiiens, daß wnforinell kein Recht batten, den Boden zu kaufen. Ich kann nicht. alle. Einzelheiten über diese Frage registrieren, doch dürsten fol^zende Tatsachen genügen: Eine dreigliedrige Konimission — Dr. Ruppin, der Agronom Eltinger und ich — empfahlen den A ikauf. In einer Sitzung des Wairö HaleilNii. ^er den Boden genau kennt,! wurde der Ankmif ctttftimnüq gutgebeißen: aber des wichtigste ist, daß nur das Direktorium des? N'ekioiialfondS das Recht hat, für dxu National-! 'ouvs zu be'chiießen. Das Direktorium stimmte zu.; Professor Marburg stimmte zu. Johann Rremeuetzktz, einer der Gründer des Nationalfonds, ein reicher und praktischer Mann, der erst kürzlich in Palästina war und die Verhältnisse dort studiert! oatte, empfahl im Haag telegraphisch den Ankauf. Boris Goldberg, der gleichfalls jetzt in-Palästina istz telszraphierte zustiinmend. Dr. Bodenheimer, der frühere Vorsitzende des Nationalfonds, stimmte für den Ankauf. Dr. Hantke, Mitglied des Aktionskomitees, sümmte dafür. Nur ein Mmin war gegen den Einkauf, daß war Herr Te Lieme, der Gonvernsur des Nationalfonds, und als ktzmwerneur legte er gegen den Ankauf Veto ein. Am 10. Apr'l fand eine Konferenz des Nalionalfonds im Haag statr. Es wurde beschlossen, den Landkauf zu genehmigen iiild daS nötige ©efö zn überweisen. Herr De Lieine legte sein Veto em und schickte kein Geld nach Palästina. In New Jork erhielt Dr. Weizmann Telegramme von Dr. Rtrppin in Jerusalem und vom Direktorium des Nationalfonds, worin die Exekutive der zio- > nistischen Organisation ausgefordert wurde, Herrn \ De Sinne das Vetorecht zu entziehen. Wir konn- \ ten nicht zugeben, daß ein Mann klüger sei als alle, wenn er »ir unnötig hält,!vas wir. alle aI3* notlvnidig ansahen. ■ Wir frckzten telegrapbiich Herrn Sokolow in Jerusalem nach seiner Meinung und erhielten ieine. Annvort, die dabin ging, wir müßten auf dem Ülukaui bestel>en. Hieraus telegraphierte Doktar Weizmann im Namen des Erekutivkomitees nach deni Haag und entzog Herna.Te Lieme dak- Ve.torecht in dieser Angeleaenbeit. -Herr De Lieme ontworlete,- er habe das Geld nach Jerusalem gesandt. aber als Leichen 4kratest"s als Gouvea, nenr de? Nationalfonds resigniert. Sch balle Herrn De Lieme für einen müen und verläßlichen Zionisten, lornn aber die Frage ist, ob wir .Herrn De Lieme oder Eniek Iesreel mrlieren sollen, da verliere ich lieber .Herrn De Sterne imd ich glaube, daß alle Juden darin mir einig iein werden. Wer ist für die Niitioualfoudsformen verantwortlich? Ter Bericht der Reorgimifationskoiiimlsston widmet viel Raum einer Kritik des Systems und der Metboen. die bemalich der Farmen des Iüiischeu 'Rationalivnd? befolgt wurden Diese Kritik verurteilt, wenn sie berechtigt ist, nur einen Man»' Ten Leiter und Direktor ' des Jüdischen; lfationalionds. incrrii Rehemi-a De Lieme. Bie>-f leicht gehören auch -andere Tärektoren des Fonds dazu -Sckan vor dem Kriege wendete ich mich in einer -Reihe von Artikeln in eer zionistischen Prelle und bei verfchiedenau zivnistisckaen Konse. renzen gegen dieses System und forderte den Jüdischen Nationalfaiids auf, sich auf den Bodenernerb zu beschränken, von der Kolonisation' aber die Hände zu l-ässen. Man hörte nicht auf! wich, dach besieh! ein ge'.naltigcr Unterschied zwischen dem, was hätte fein sotten imd dem, tvaSj ist.?lls ich im Oktober 1019 nach Palästina kam! und diese Därmen sab, sah. dab sie Wirklichkeit J waren und jüdische lllrbeiier beschäftigten, konnte ich mit jenen nichü übereinstimmen, di bebaupteten, man solle sie eingelzen lassen. Wie ich bereits gesagt habe, nmß alles einmal Begonnene erbalten und ckestärkt, aber nicht zerstört wnden. Ich kain dann zur Londoner Konferenz mit einem Vorschläge, alle diese Farmen als Kolonien' für kleine Siedler zu revrä-wisieren. Ich verlangte für die Rcoraanisativn ein Budget, welches aber verweigert wurde. Taher blieb ylles jo wie es war. Ick beb-arre bei niciner sriiberen dlnsickii- Reoraaiiisaiivii mii alle» -.-'»nein: uninfeineä Uukjländen aber Zerstörung und ich werde!«;*.. mal? Gela fiir diesen .jmc.t iorderu. ES ist interessant zu bemerke», eay terje!» Merr De Liewe zusammen mit seinen Kolleg den .saerren Simon und Szold, in Patästwi, laiidnüi-ischastliche Paste'', d'e bisher tum titonift tiL-mmi ifian cv!:a!ten worden ivaren. zur Weiter» iiihruna durch den Iüdi'cyen ütationalsouds iibe^ uahiii und zwar nach deuselbeu aenoyensckxtstüchoj ORnbaden, gegen die sie vratestiere. ' Kontrolle der (tzeiiosscuschaften. Alan beichuldigi uns. bei dar ilierwaltuno z«r üwuzolh Nachlässig ^gewesen zu sein. In Kstk. lichkeil sind -üe nnierer Berwällinig nicht -ir.ier. jielll Sie smd völlig nnabhäugig,, unsere Agronomen nud Buchhalier können üe nur z>vei- oder dreimal Im Jahre zwecks Av'tichi und Beratmz befuckten. Vielleicht sollten sie öfter besucht ikx. en, aber bann Hütte mau d-gs Personal verinch. reu müssen. Eine Verwaltung' an Ort und Stelle einzurichten >väre lächrrich. Tie Fehler der Buchhaltung. Tie Herren der 'lleorganisationskommiiüen spm-en nicht mit ihrer Kritik an;-em Bnchhalluiigssystem der Zivilist isvmmisiion. T-iese Krilil ist ergötzlich, wenn sie oor Herrn lltoberi Szold ans t'Iinerikt gezeichnet ist. Bei meiner Autms! in Palästina im Oktober 1919 fand ich das von ineinem iltorgänger Herrn Szold eingn-ichlcti System vor Ich habe zufällig einige Keiinliijz der Buchführung und als ich das System priijie, fand ich, daß es dezentralisiert war und war bc: M?lnung, es. sollte zentcglisjert werden. A schlug die nötigen Aenoetzungen vor, stieß aber auf den Widerstand nicht mir der T-evarteinentb weis, die ich nnigestinnnt haben würde, sondn» auch des Leiters des rüechnnngs.Departementz Herrn Robert T. Kesselmami, der mit mir zugleich gekommen und von d>L amerikanischen L-rgnuisalion als Sachverständiger mit weitgehcudei Vollmacksten entsendet'worden war. Herr Kesselman, der sich als Spezialist imd als Vertreter da. amerikanischen Ziomsten stark in seiner Stelkum:!>!hlte, lehnte die Zentralisierung ab und da id) nicht wünschte, einen 5lonstikt mit dein Vertreter der amerikanischen Organisation heraufzubeschwören, hielt ich es für das beste, nachzugeben. ' So blieb also das -Buchhaltungsiysteiu u der Form, in der ich es vorgesunden hatte und in der es von Herrn Szold hinterlassen worden war. Anfangs Oktober 1920, als Herr Kesselinar.» ans der Zionist Commission austral, brachte ich die Frage wieder aufs- Tapet, inztoischen was aber die Reorgauisationskommission ein und die zentrali'ierte Abrechnung wurde augenommeu. Tie ganze Anklage sollte also nicht gegen mich, sondern gegen die Amerikaner und deren Vertri-, ier gerichtet werden. * ttebelstände im Lieamtenstitub der Zionisk^ Coinwissivn. Die Anklage wird erhoben, die Zionist Com, Mission habe viel zu viel Beamte gehabt. Tiefe Beschuldigung ist leicht zu erl)cben. Wir' hörten sie auch m den Straßen von Jerusalem.. Manche Leute fragten, lvarum in der Z,ionift Commissioii so viele Beamte säßen, die nichts -arbeiieten. Betrefss der Gehälter gib: die Reorg-.uu. siernngskoinmission selbst zu, daß sie mit Rücksiä! aus die Kosten der Lebeushaltting sech niedn!'. waren. Be.tresfs der Zabl der Beamten ist eine (linqcrc Erklärung notwendig SK? ich nächst Palästina kenn, sand ich zwei parallele Orgauisatil'. neu nebeneinander: die Zionist Eonnnission in Jerusalem und das sogenannte Palästinaaun in Jaffa. Ich war überr-alcht. daß meist ^Vorgänger Herr Roöert Szold nicht, statt mir riese tch:bsch.is: ..ii hiulertassen, die beiden Stellen vkreiniP und so die Beamtenzahl vermindert halte. Rach einiger Zeit gelang es mir, die beiden L rg..tnisationei> in Jernsaleni zn .'tereinigen. Ich setzte auch schrlliweise die Zahl der Beamten herab. Ties -war nicht ganz leicht. Es ist schwer, Leute mis die -Straße zn Wersen, loenn Beschäftigung sehr schrei zu finden ist. Es ntiißten getvisse EntschädiWigen gewährt werden. Zudem war mit hoher Wahr» scheinlichkeit zu rechnen, daß sehr bald die großc Arbeit beginnen und oll diese Beamte;', näli? irerden würden. Und trotz der Behauptung der übergroßen Beamtenzahls konnte die Reorgam!a> tionskommission, als sic um seden Preis versus, die Zahl der Beamten herabzusetzen, nur mn am niedere Beamle verzichien und di.'S nur, mcit W-' technische Departement aiügelassen umrde, mrhd-w man beschlossen halte, keine technischen Ackeum wehr durchzuführen. Eine Gruppe von Bea«»E tourde von der Zionist Commission zur P. L. r'- Z transferiert, die sich mit deiil Lauderwerb schättigeu soll. Tws war das Jfcttijcvfu*. was sie tun konn-! ten. Tie ganze Entrüstung ist -liicht nur übertch' ben, sondern bat in Wirklichkeit überhaupt kenn Grundlage. Ich möchte hinziifügen, daß die AP' naben für Otehäller und ander' Verwaltungen bürsnisse, wemi ich nicht irre, zelm oer Zwod Prozent des allgemeinen Budgets betragen. Natürlich loird diese? Verhältnis noch niedrige- >ein. ivevn das Budget erhöht wird. Ick >m'uP wissen, ob irgend eine Institution, die ^ioikistych Organisation'von Ainerika nickt ausgenommen verhältnismäßig :veuiger für V.'rwaltnngsztveli ausgibt. Jüdische Arbeiter bei Regierungsarbeiten. Tw ReorganisationSkommission bedauert? lebhaft, das; der Vorschlag der Regierung, weiter- Arbeiter lniszunebnie»» von der Zionist vE uiijsion nicht sogleich glatt angenr-tiunen wer

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