Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- 49 (8.7.1921)
- Date
- 1921-07-08
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
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k i ff;/ Beflun Aaste leuiert, und b Mette eiieelT lepboi Telep eociti. Unter ensleu und ttl «nsma aus. Hunde auf ei nicht i macht, nicht > uns v wegte Geist waren übern beiüu Lei i. leiten jBersu Mär? Tie Leute ten, : Sch ' trauen ‘ — er-f NUN £. ieTfcfcf feit bis P fBctt, wotO Mar! sage: gebet sucht Ein groß/ alle jeder damr von wege mUfc gis mich . «ch t und ‘ 850.' deutj 5Q.0 fkfi, alle zwei K&i Drc ich weil die ausr jZirk tuufi dazu scher für ' zum >-i:ce u Indtsckei b . u t " 8. 2 ult 3tr. 49 --- VU?fM- ’inrng. Sic Züchumg von Setzlingen und die Pflege > er P-latlpün-wn gaben vielen Arbeitern Beschäfr-guna. T:e Zw-nist Commission bemühte sich aber ' niemals^ „naeherlren Kosten der Arbeit und, ... iBren trirfiideit Wert als Seit unseres Kolonist»-| seit der richtigen Ilrsr-abl der Grundstücke unserer tionc.oroe.ran'nr-;u i-berprmen. Ta« Zionist Com« . Kolonien vom Gesichtspunkte der Gesundheit m:d! Mission :nn'in l'ier wie anderswo an, daß alle S<r-j i-jitter wirtschastlichcr L'cdincnmgen schenken. WaS »eit gut sei. ahne Rücksicht aus ibre Produktivität' für Gründe immer für die Zerstreuung der Stab* ' mib itreu wtrtsckast licken üdert Sie <> um in 11 twn, t>,>,..>ftv.'rtpmi-tiim mnner.n ...... 1 fcft' diese?? nno proourrive Arven >md NM» eueimx'rgeuonug und Arbeit nach guast-staat'ichen Richtlinien sein. ,3etv wollen von den Fehlern der Vergangenheit 'lernen und unter künftiges Ansiedtungsinstem aus! , gesünderen Grundsätzen ausbauen. In Zukunft müssen wir erhöbte Aufmerksaml Mastliche Basis und keine Zukunft hatte. Das von ^„„nen'werden'' Ertensive" Slnbaunwthoden, die. Oem Landwltt-.chastL^parteEt kur dre KomtzexMtmsmSkig' kleine Kavitatsinv-ktition! per Arbiter erfordern, sollten irr den Ansand i Antrendung finden. Unsere, ersten Auslagen sollten. - . ’ an» die Beistellung der nötigen Zelte und Ba-i Begantmtton i . - — ~ - intensive Kulüviefolgenden Jahren - nach sich sieben. ' ^mn nicht die Kommission bereits Per. j - kom^Raflirlick mußinr dstrfanq alles pri; pilwjuuwen t»r die Erwerbung tmd Ptlauzmrg - - r ' von 1,51*0.000 Schlinge» übernommen hätte, würden wir die Äuswrsmngsarbeii aus unserem Boden nur für sanitäre Zwecke fortgeführr haben. So ich'änd u ,r?r die Arbeit der Koinmission radikal ein. ■v:r ... _ . ... ^koinmission ra setzten fest, daß Aufforstung nicht , als Teil eines allgemeinen Aufsorstungssttstems oder isiot-.andsarbeit dnrchaeführt werden solle, sondern nur io weit sie direkt gewissen spezifi'chen B-edürnnssen unterer Anstebln.ngen diente Wir verichlosten in».? andererseits nicht denn aroste» " ■ ‘ tiWi'j l-,vv ',uv" rvt i tuitiö sein. Sie Siedler sollen nur einen einfachen' Schupfen ltnb die minstnalfte persönliche Ansstat' t tr.net erbalten. Sie müssen die Bebauung der An-, Wesen Schritt für S-chritt intensivieren. Sie sollen! mit einer Kuh und nicht mit einem Statt beginj nen. Tür lange Zeit werden sie nicht mchr als ein, Lohnarbeiter"verdienen, aber sie werden ihren- Unterhalt dtrrch ihre eigenen Aullrenatmeeu. , sichern und langsam ihren eigenen Besitz mtd ihre I Tarm erwerben. Man soll sich nicht bemüheit, den^ Charakr-r sten Vorteil der Äufsorstnng tmd wir füllten \^r tzorweg^w'Lesümmeru'Die' Pioniere, «et? , k. me :-?ir cm, die bessere stnntäre tmd nurtendgültioen Ansiedlung dur-ckmeanbei-'; schastliche Betingntraen in unseren Kolonien LU l st-aben, sollen'selbst »,wischen genvssenschwtl'.ckxr l schasfert geeignet schien. ,,-rtz^ Einwlarbeit entscheiden. Tie Pioniere, dre. t Aufsorsluni als System bür Palästina kan»! sich mit solchem Eifer und solcher Hingabe-denn :;icht von der Zionisti'chm Organisation unter»' ffgg.iebml gewidmet haben, der wenig Aussichten nommen werde». Maßnahmen für Waldbau und für"druernds Ansiedlung für viele von ihnen bot,! -Schn.tz aweeks siinstiaer Hol'gewinmkng und Was-, norden sich dieser landtvirtschaftlichen Arbeit Znit i sersamntiung linnen nur tu großem Stil dtrrch: größter Begeisterung zuwenden. Wenn sie wisen, . die Beaierii'tg in Valäi'ina durchwtührt wm^»em s ßchß' sie dauernd ans dem Laude siedeln und ehre > Es ist 'notwendig, die Neqieruuasaulorität e'-nzu« s eigenen Bauernstellen erwerben werden, werden! fetz"ü! um Vernichtung van Daumen durch Twter, sj^ sMHst mit einer mageren Existenz zunnedeu i tzolllaunneln oder Tiere m verändern. Ausior-' Sie werden glücklich sein, sich^durch ätitzersie « stimg de>' Berae, um Erosion ,-tt vermeiden, §>»- > Anstrenaung mtd ' Sparsamkeit nationalen Krcdi- ' m-b auf.-amaueu >md das mnige Wasser zu sickterm.' ' iit eine 'Aumat-e der Negierung. Tlugmnd durch hislan-uim > ott Daumen a-tts den Sanddistwu ab Duo letti Sbe: beiß wc-lseiit' vvr. Su' , zubalren, luäre. gieichfalls Pflicht der Reaiernng. , Tie' Anssnrst'nig von Timen ist eine schwierige technisch? Auwabe tmd kann nur 'unternommen ■ werden, trenn bedeutende Geldntittel veriüabor sind.!-'.s Wir wolle-, die große Wichtigkeit der Amforsttmo itirt i ln-rabsetzeu, aber diese Arbeit kann i ruf von dem Staate geleistet werden, der dw > Steuerhoheit bestllt. Tie Regierung von Pala« stm-r h't bereit?/ Anisorstuna als eine ihrer wich- -. krasten' Auiaahen anerkmmt. Sie hat ein Auffcr- - stungsi'urenu erricktt-'t tcnd einen Torstiachtnann . eingeladen leme D»rn>oltung ßti begussichtigett. Sie bot versch/ed-enea Teilen de? LanttbeS Flächen 'ür Auistwstung vorbchalten > imd hat die 'imfanareicheu Der'nche begonnen, die : für die erfolgreiche'Turchfübrung eines umfaffen- « NE«! Systems notwendig sind. Ein Gesetz zum / Schutz der bestcbeuden Wäldewurde erlassen und' , >tei Regsertmastnsoektoren wurden zu ferner , Turch.'ührnng bestimmt. > Tie Zionistische Organisaiion kann sin Nah- - men ihrer'Mittel der Regierung und insbesondere i indischen Landeigentümern durch Information ' Belehrung übw die angemessenen Metboden der ' Baumpslan-uuq auf Sirmpsen, als Windfchtrm, stör Rr-unswstaewtmt'mg und andere Kwecke ne° ' bist lick sein, aber sie kann oisenbar tt*t bte mr« r Tvit der allgemeinen Aussorstuuo forsietzen. h Tie bisherige Arbeit der Zionist Commission < tzuurM wie auch des Jüdischen Nationalfonds war, - b „rußten wir urteilen, vom nurtßchafiltchen , ^«anMrnkt ans in ihre, Ergebnissen tm wette« fwn Masse neaativ. Ans sie kann kerne koustruksit'e (nn Svstem konzentrierter Atstiedlugg aut e>-tensiver Basis kann nur dort durchaefüb^t werd"n wo große Strecken zitsammenhängenden nn« be'etzien Landes vorhanden sind. Ter einzige Landstrich dieser Art, der jetzt nt Westpalasüna versüabar ist, ist der Negckv im Süden und er tst vielleicht fiir unsere erste Ausirenaititg der geeignetste. Es ist bedau-ersich. daß in diesem Gebte.e btsbe'- keine Derlttche angestelll wurden. Wetter? ist T-an?iordanieu das versprechunasretchtte Gebiet für Annehluna aus extensiver Brns. War Hab k'en es für die Pslickt der britischen Regierung, tn Zttsammenarbeit nnt tms die rasche Sessninig Ostpalästinas für diese iüdische Kolonisation >md Siedluitgsarbeil ztt sichern. Wie wünschen nicht so verstanden zu werden, als empfehlen wir die Kultivierung aitsgedebnter Stveckeit unter Aitsschluß aller anderen -2tedluna-'sarmen Diese ertenstve Entivtcklim'i situn nur ein Teil unserer Arbeit, sein. Unser Koloniuitht etnfethQ feut. (xs inun praamatisch sein. Es mich den nenen imd ioech'eludm Erfo--dmmissen Palästinas anaepaßt som. Man must sich nur bestreben der iüd-.tchert Kolonisation als Ökmx3 einen selbstanduaereat Ebarakter zu neben. Lebensmittel für dte vergrößerte indische Bevölkerung in den Städten sollen durch die Ansiedler im L-ude erzetmt werden. Daber dürfen intenüve Kultur tmd Anbau von Markaemüse keinesweas vernachlässigt werden. Asse diese Tragen erfordern Versuche. In der Veraangenheit waren tmsere Versuche vor allem ans' die soziale Form der Kolonnatwn aemcktet kKleinsiedlunaen, Arbeiter« und Geitossensch»sb>. siedlunaeni: " technische Erforichmasarbett sang 'venia Anfmerksamkeit. Tie Erwickchmg von J« t-rr Masse neaativ. Ans sie rann tetne mn,iru-n^- ivenia --- -- . ^ofit'if dauernder Kolonisation in arastem Mach suck.Sstatwnen nt eine ^uchaHe « :■ stabe aeL werden. Beträchtliche bisher von: der Doch müssen wtr dw Arbest det^^a,erung ec. . Kommission oder dem Jüdischen llchttonalfonds ^ch vachzen, um nns - o.nstimmung zur wer- ' LMGL-ZWiZ-M--MZ arocit ztvischen uns und der Regierung und cmderen Institutionen in Palästina, wie der Ica, abaeben kann. Aber unsere Pflicht mit Bezug auf die Ko.- lonisation und Ansiedlung endet nicht bei der Erteilung technischen Rates r.nv Beistandes. Obgleich wir dem System des ..still .vnipment" widersprechen, begünstigen >vir d>e tscWährung jeder vernünftigen' Erleichterung an diejenigen Siedler, die sich als tüchtig und verläßlich erivieseu liabeu, um sie instand zu fegen, ihre Fnineu auf eigene Verantwortung aus.zustalten Ein umiassendes Stistem landwirtschasil'.chcr Sircbilc ist für jeben gesunden Kvlonisatlonsplau erforderlich. Den erprobten Pioweren, den Verantwortlichleitssinn bei der F-ührnno ihrer Arbeiten zeigen, muß iüan Helfen, sich seihst zu helfen. Die Errichtung einer Landbank für langsri« stsip: landwirtschatiliche Kredite ist für die landwirtschaftliche Kolonisation unentbehrlich. Unsere .nauonale Kolonisation ist so abhängig von dieser Institution, daß toir e° für nötig halten, daß die Institution unter Leitmtg der Zionistischen Ereintive siebe, falls nicht beschlossen werden sollte, daß die Aktion der Landbank durch den Iewish Colonial Tr-ist gezeichnet tverden sollen. In diesem stalle warder Status des Trust zu bestlmnteit und -ein Direktorium im Einklang mit dem Borsck'lag des Beratmtgskonritees für Finanzen, wie o.'.en erwähnt, zu rekonflit'.nereu. Mt der Lrganistatwn der Landbank ist eine Anzahl schtvieriger technischer Probleme verknüpst, die wir hier »ich! zu erörtern haben. Tie Bank sollte die gesicherten kongnistiacn Fobdemmgon dar Au.glo Palestine Comp an u zu anaew'ssenem Pvalie übernchmen. Tie erforderlichen kurzfristigen Kredite für Kolemsteu sellteu. durch kleine gettossenschaftliche Danken beiacstellt werden, welche bia Kolonisten mit unserer Hilfe zu schassen, anqela-te: weroen sollen. Kurzfristige Kredite fteb von großer Bedeutung. Ta es an 'chiten fobll, wird heute Getreide vorzeitig zu uiedrigeren Preisen verkauft und bringt 20 bis 25 Prozent weniger, als wann man es ohne tmanaebrachte Eile verkan.ken würde. Es ist möolich, daß die' Angkc Palestine Company auch dieses Geichäst übernebmett könnte, und zivar entwcder direkt oder durch die Genossenschaftsbanken. Aber es werden Fälle kommen, wo die Genoss fenschastsbanken nicht den Eindruck haben werden, daß die Sicherheit für ein Darlehen genügt und wo sich doch vom Standprmkt der nationalen Kolonisation der Ansiedler als ausreuhend verantwortlich und verläßlich gezeigt hat, „ um einen Vorschuß zu rechtfertigen. Mit Rücksicht auf die besonderen Schwierigkeiten landwirtschaftlicher Kolonisation in Palästina glauben wir, daß für solche Fälle ein landwirtschaftlicher. Ausrüsiiingskcmds unter Leitung eines Sachverständigen, von rr Executive ernann'cn Goiwerneurs^ gebssdet trevöcn soll. Ta die Sickerung nicht so ist, b>ß sie eine Nück'.ablung mit Sicherheit erwarten läßt, soll das Geld für diesen Fond? ü sonds perdn aufaebracht tverden. Aber wir wollen betonen, daß alle Vorschüsse ans diesem Fonds als rückzahlbare Darleben vertualtet tverden müssen. Dieser land aänzet beit der Arbeiterbank ergänzt. Kapitel G Erziehung. Die Renbelebtmg k^es Hebräischen als einer lebenden Sprocke in Pabästlim und seine sor!- schrcEcke Entwicklttng >!m pulfleremden Lebetr des JÄchuw hängt im höchsten Maße von den h-bräischm Schulen ab. Der Erfolg d-eS Kampfes nm die' Aneikenuung des .Hebräisch»m, der einen so großen Fortschrtt in der Entwicklnng des zioinstiscken Ideals bedeutet, ist htcAPtsächbich jenen zu votLaukeu, die seit Iahrzehntm mit großem Eifer und Seibstanfopferung im Dienste der Schule» arbeiteten. Ganz gleich, von wem sie gegründet und welche Ausgaben ihnen gesetzt wurden, wurden die jüDi-schen Schuleit als solche bin di die Bemühungen der Lehrer und des natio-mlbew'ißtnt Jischuw instand gesetzt, für die Medrvbekcbung der nationalen Sprache zu wirken. E? waren dies hingebungsvolle Arbeiter, diie als dar entscheidende Sprachenkampf miszufochten war, mit Hilse der Zioniistischen Organesa-kton den Weg bahnten, in dem sie unter Führu-ng des. Erzichnngskomitees kWaad hachinuch) der palästi« ner.stschen Fudenheit Schulen bikbeirn, inch so wurde Hebräisch in kurzw Zeit die Sprache her jüdischen Schulen in Palästina. Tie Zionistische Orgcrnisvti>on konnte im ersten Jahre dm großen Teil der stir diese Schulen bemdtigtein Gelder ans Grund eines bcstigen und — dank dem Sprach-nstreite — populären Appells aufbringen. Sie konnte als Ergebnis ihrer Saminlungm, für diesen Ztvcck 97.000Franken übcrtttetsen, wovon 20N00 Franken von den Chm-ewe Zion beigesiellt wurden. Der Fischwv halte beim Wead hachimich sein eigenes Finanzkomitee, das innerrm!d außerhillb Palästina* 48.000 Franken sanuttelte. Der Iischnw nahm einen mtsprechend aktiven Anteil an der Aufstellung de? Budgets für das erste Jahr und es ist faaglos, daß der Jisckuw ebenso wie die Zionistische Ooganti'sat'w.l bei normalem Ablauf der Dinae nach dem ersten Febre tor der schwierigen Aufgabe gejtandea hätte, die. Schulen auf eine sichere und dauernd.' Grundlage zu stellen, ko daß sie u'ckt von den nngewissen Schwankunacn freiwilliger Spenden, gänzlich abhängig geblieben wären. Das erste Schuljahr tvar kaum geicklost-n als der Weltkrieg ausvrack. Die dauernd.- rorg». nisation der hebräischen Erziehung in Patasi-na schien damals nicht in Frage zn kommen, x'e Mittel der Zic-nistlschm Organisatio» wuch,cr aber rasch dank dem volUischen Ersolg der z,u. nistisckeu Idee, und da diese für andere koastr'ck. live Aufgaben r-icht verwendet tourden oder warden krnicken, erhielten die 'Schulen den Löwenanteil. Tie Wirkung dieses unerwarteten Geld. stromeS vor Feststellung von Plänen für dauernde Verwaltung des Schulsystems vsranlaßte diejenigen, tvelche die Schulen leiteten, zur Etnlestung eines hastig und schlecht durchdachten Systetns o'lioer Cxpansioli, welches nicht nur in der Erösf. nuna neuer Schulen, sondern auch in der lieber« ncchme so ziemlich der ganzen finanziellen Vrranlwortlickstil fiir die Schulen, die früher von anderen Gesellschaften erhalten tourden, unter der Bedingung, daß Hebräisch die Unterrichtssprache tverde, Ausdruck firnd. Das Schulbudoet wuchs d-ementsvrecheud gewaltig, bevor noch irgend eine Einwanderung begonneii hatte. 1917/1918 betrug baS Gesamtbudgek Pfund 20.186, im Schuljahr 1918/1919 Pfd. 75.923, rn>. Schuljahre 1919/1920 Pstmd 107.W. Zu diesem Budget trugen die Palästinenser im Schuljahr 1913/1919 7041 Pfund und im SckMjahr 1919/1920 Pfund 9254 bei. Das für 1920/1921 verbreitete Budget bei aus t sich auf 120.000 Pfund, wozu die Zionistische Orgamsa- Kon auschlaggemäß Pfurtd 100.000 beitragen sollte. So trurde die Erziehung die stärkste einzelne Ausoabspost der Zionistis^en Organssalion in Palästina' Mehr als ein Drittel des gesamten zionistischen Budgets wurde für Schulen trtifgewendet, anderthalb mal so viel wie fiir la-adwirtschaslliche Ansiedlungen. Bisher hat die Mlästinensische Regierung für jüdische Erziehungsztvecke ittchts geleistet. Als die Frage zuerst zur Beratung kam, bestand eine ge> tviste Neigung, Regierungsleistungen für die hebräischen Schtilen auszuschließen, weil diese Schulen privaten Charakter hatten. Bor kurzem erst beschloß die Verwaltung jedoch, für die hebräischr Schulen eine jährlich« Subvention von 2000 Pfund zu gewähren Obgleick, dieser Beitrag kaum dem entspricht, was die jüdische Bevölkerung gemäß ihrer Zahl von dem allgemeinen Erziehunasbudgat der Regierung zu fordern berechtigt ist und zu klein ist, um einen nennens- »arten praktifcken Wert zn haben, ist doch die Anerkennung des öffentlichen Charakters der hebräischen Schulen als eine Prinzipiensrage von großer Bedeutung. Die Verwaltnng des Schulsystetns untersteht derzeit einem von der Zionist Commission er:i:r,inten Schuldirektor. Das Schulbudgel wird von dem Ma«d hacbl!.uch vorbormtot, der jetzt aus neun Personen besteht wi zivar aus drei.Vertretern bet palöstinensischetr Judenheit, drei Vertretern der Zionist Commission und dreien der L ehr er orga nii atisn. Dir oberste Kontrolle des Budgets liegt aber jetzt bÄ der Zionist Connnffsion. Nach dem Bericht der Zionist Commission gab es in den Schulen 11.843 Schüler und 602 Lehrer. 484 Lehrer waren hauptberuflich beichäffigt, während 118 teils von der Schuloorwaltung und teils von amberen Institutionen beschäftigt waren. In den 11.843 Schülern sind 2974 Zöglinge der Kit.dergärlen inbegriffen: 588 Erwachsene in Abendkursen: 1334 Kinder in den von nns in Damatuus, Sidon und Beirut mit clitem Anf- Ivand von mehr als Pfund ägvvt. 5000 pro. Jahr crhalter.eu Schulen tmd Kindergärten und 347 Frauen und Mädchen in den Näbschnlen, die neben dem hebräischen ErfiehungSwerk auf Kosten des Joint Distribution Committe echalteit roerdeu. Diese Ziffern umfiasse.il auch die Schüler tu den von uns in Jerusalem, Jaffa und Haifa mit einem Aufwand von mehr als Pfimd ägypt. 1860 pro Jahr erhabenen Musikschulen, obgleich die meisten dieser Schüler auch in andere Schulen gehet!. Daher beläuft sich die wirkliche Zahl der Schüler m den Schulen in Palällina wahrscheinlich auf nicht mchr als 9100. Es war isticht unsere Ausgabe, den kultttreLci Wert unserer Erziehnnaarbeit zu mntersuchei. Wir hatten nur tmt der finanziellen und Bervck tunysorganisation des Schulsvstems und mit De» Funktionen zu tun, die unsiwe Scholen in W allgemeinen Plane des Aufbaus Palästina zu erfüllen haben. Es war unsere 2lnfgabe zu prüfte wie die Bedürfnisse der Schulen am besten mii den an die Zionistische Organisation gestelltem Forderungen, konstruktive Kolonisatiou zu sb> deen und großzügige Erwanderung binnen kurzer Zeit tuöolich zu machen, vereinbart wetdea tonnten. Dir halten zu prüfen, ob die Schissen irach detn derzeitigen Stande auf gesunder Det» traltungsbctsis und auf sicherer tvirtschastlichek Grut.dlage stünden und ob die Zionistische Organisation als solche in der Lage sei. dauernd über ein Drittel ihres Budgets für Erzichnng auszn» gaben. Wir hatten zu prüfen, inwiefern die Schulen geeignet seien, die neue Generation dazu zu erziehen, ihren Zlntcll am Ausbau der no^ianalen Heimstätte zu nehmen, inwiefern das Schulsystktm beit „raMschen Bedürfnissen d-s utod-snen palästinensischen Lebens nngeinessen sei. Dm hatten zu vrüfcn, ob der Jischuw nickt nur M die finanzielle, sondern auch für die praktische ------ gar.isatioit der Schularbeit genüaend Verantwortung trug, cb die palästinensischen Eltern in d-ö tzlnSbildung ihrer eioenc r Kinder auch entchte» chend hincinzuredeu haben.