Mannheim
Compact Memory

Jüdisches Volksblatt · 1921-07-08 · 49 (8.7.1921) · p. Seite 3

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
3 (1921)
Issue
49 (8.7.1921)
Date
1921-07-08
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
79% known words query
IRI
…/9610648-9611118-9610906--255-9610909
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

8. Crui’ nn fes?» K'''ffi:f t,tl^ftl, iy,„; 1*?» m! '• -Otter» ... . 'Wien Nr. 49 jüdisches Bo-ls-blatr* 3 f! :? ir SnnJSÄ^»*f“4iIÄ «#4 «i'.r!ü° £*»■«* J^s sjy-jrtÄ, %%££ T»‘” £ --* «x«™. »«"■ -K SJSSS^ES^5a*!SSS.iS£‘*S|äS^pfe iS&fi«- F mrnmijm bcitsbnrcaus nehmen, glauben wir, daß die Arj Zerttrmstelle dreier urt kannte auch ^hoc.ersiat tja hon?irZiv^und LiedluT-Karbeit''die Steuerquellen des Staabfv )gßi-iv cim kiiii». tcs zu vermehren, so daß dw Regierung f IK jEÜii, a>«irfei wrckscuden Anteil des unproduktiven Teiles «d'!!Nbhcb!'i>D r-',">!!Nq vom r." r—-« «,,»>«-«« iii,,rneLmm kann. Die durck -»»'. «; mter ü$h°*jm ftrcV, mtr J“%füSri, öLlJ?4«’» 'chtuvee». cca«tt? n V,Ar 6f^te' , bnien n)jr denu-st irgend Zer ^Qtc?u Einwanderung und wirtschaftliriws Leben. Der Wunsch des jüdischen Volkes nach einer war bii"* starken Einwanderung m Palästina steht außer " vntrr Zweifel. Tie Jahrhunderte alte Sehnsucht unse. ‘T] res Voltes nach dem Heiine seiner Abnen in Ver- . d,e K,. kiK^UU0 Mi feiner Bedrückung in Osteuropa hat #Äi£p •«.» St?!'« trat zeirtralc s® so daß die Regierung einen. m Teiles unseres Brcke.ets übernehmen kann. Tie durch die jüdische Ansiedlnng wachsende wirftchastliche Wohlfahrt des Landes wird für alle Palästinenser »hnc Untci'chwd der Rasse und der Religion von Vorteil sein. Ter oute Wille und die Freundschaft der nichijüdlscheu " D wölkernng hängt vielleicht auf die Tauer viel mehr von der mirtkchastlichm Wohlfahrt ab, die wir im Linde schaffen, als von einem polftffchftr System. Kapitel 2. »ttb eint ■» einen Einwanderungsstrom hervorgebracht, der n<mn Sy ßnd, eine bessere^Paw, rcauliert, aber durch keine Macht auf Eiden zu- "8, mü Zllsmiüiion.ir^h ^knstip Egedanimt werden kanw TranScky^ bUchtsdesto-rveniger darf der Wmisch und die vtireiie sirrj, M eririirfenb - l Sevnsuchr unseres Volkes die Tatsache nicht ver> zZ RstmMM dunkeln, daß das Tempo der Jmigration ausdualen Attidemna in iur schließlich von den wirtschaftlichen Bedingungen und Verwestuna in «hm tn Palästina abhängig ist. Dies wurd-,' ausfichr £a§ buchende Bam ß<& in dem Bericht der Exekutive .rn das Große »tiröe, wenn ma ii Mtdkn Wtior'skomitee int Oktober 1 £-20 dargelegt (Eng. :it unsere Ärdeh - «u-!>.r<.. . r lisch briw *mm einen inigi-nstigm Einflnz -cft'chungen zur MardniMnu^! Mt lische AusMhe Seite 29—40). Das jüdische Volk ist durchaus fähig zu begreifen, daß ausgedehnte Cinwanderung nur dl.rchgeftchrt werden kann, wem: Existenzmöglichksiteir geschaffen werdur s. M Man soll es nicht durch Gerede von sofortiger «u= "ä-.. werden. Dst ZftM ComMm * 11n^et Problem r,t nicht bloß ernes der Jinrhrtt Ausgüben. Mt der gration. Unsere Aufgabe beginnt eftt wenn die n und stimiiten -t, Emrranderer m Palästina ennlangen. Unsere Ar. «LLLLÄLL Mt wuku-m, »i- «»-*» •, mm. fritifim SfeitieruM welche ermöglichen, daß eine ständig wach,enoe tmch t Z-bl von Juden voni wirtschaftlichen Leben in >r (|«iiaim nr/U^S}» Ü Palästina absorbiert wird und zu sich selbst erhalknien Bürgern wird. Unsere CHÄnzim gehen nicht rwch Palästina, um dort zu sterben und noch rrtermlirmg wexMllrn. Es wa« mrnioer. um von Wohltätigkeit zu leben. Sie liM EM, sdiLmi iähcht, bti yewm nicht bloß, mir im Schweiße ihres Angeals BtMÄmz zwischen den Jlüen arbeiten, sondern um ihren Unterhalt zu und ihrer eigenen Regittnng beUni tzxrdlcncn und wirtschaftliche Unabbängigkei! zu . ... . ,. . erwerben. Das jüdische nationale Heim, für wel- MteBtcmitifra O&shmnh n.ir kLmpfcn, ist keine kürMch *iu3$u: Uni MS ®nmsftimg, Sntt Wswärts erhaltene Pflanze. Eine lebende. . Tcs ist heust d'.e risst h.\> ^mMende, kiiltinschaftende Gemeinschaft kann enistischen OrMiftM. ständige wirtschaftliche Basis nicht in Paiä- »ß dm dn NdiiiMchNi irM« Wurzel fassen und ansdauern. Giss tzMMNM stndm. Wenn w hLsWnn Mg hoben Rmfiffo fneungen energisch ms «id Kolmsatilm konzentriert x>Ä i«! MchistM 1*5 i>te^ EMW s-fhst erünlstMl @mmeft Die Zionist Commission mag vielleicht dieselbe Auffaffung des Einwanderungsproblsms haben, aber ihre Taten sprechen nicht dafür. Der Zionist Commission scheint Einwanderung derzeit wenig mebr zu bedenten, als daß Juden nach lU) ... g Dalästina kommen rmid London Geld schickt, um chofjstchen Jnskilittwnm ro|ö 9 pe jU ems fangen, unterzubringen, zu kleiden, rden. llirhcoänOe ArisiM WM ihnen Nahrung zu geben m,d Arbeit zu schaffen. Rcluktionen unstmors-u Wm. 0^ -ie Arbeit, bei der sie beschäfriat werden, proionale Heimst dm nicht »Pi^o.M ^ktiv^ oder unprcd-nftiv ist, ist für die Konrmisston Vrkstt und Geld von fciieit ie. M nur eine Frage untcrgeordne!er Bedeutung. » ganzen Welt »’.dbtt «w Wir hatten mit Rücksicht auf die sentimentadst dimeknde Abhängigkeit des za len Proteste aus Palästina gegen jede Regelung , jgdischen Lebens in P««: j>cr freien und unbeschränkten Emwgndernng er. ^^kien streMM der JnMt wartet, daß man uns zeigen würde, daß eine ut*m4t «litt Ziel. Dle ZlMs» weit größere Zahl von Siedlern von dem wirt- U snrfJ sib in Zukunft wedtt^ schafüichen Leben des Landes absorbiert werden Mschm ®ww»2 könnte, als wir angcnonrmen hatten. Anstrti des- "S, „icfbüÄen. sie fyrtj» feit fan-dcn wir, daß keine entsprechende Dorbereiski iannhÄb der W tung g-.1rc.ffen war, um auch nur eine begrenzt h, -me W’ '■ * MMich Zahl von Eruwanbrrenr in produktiver Arbeit rrichstf, sfma in k«w aus Üt? unterzubringM. ung, nicht einnw ^fMen d? Ein eigenes EinwanderimgKbudget wird nicht lästina. Ovvohl >-< istk im voraus ausgestellt und demgemäß werden dafür unserer Dehnk schwankende Beträge mrgcwiesen. Die Zeit, wähifterunG in rmd deren die Einwanderer im Ankunstshafen ans Kosten der Orcpnisation erhalten tocrden, ist imangemessen lang imd daikert häufig zrveß bis vier Wochen. In einem Falle wurde eine^Einwanderergruppe einiifc Wochen in Jaffa erhalten, well kein Geld für den Transport der Gruppe an ihren Arbeitsplatz vorhanden war, obgleich tat- Vrfrficn Rufban des . Pchlich die Kosten der Erhaltung der Gruppe ftr Abel die Arbm ftassa die des Transportes überstiegen. Die Wirt» ■ uru« schaftlichkeit einer solchen finanziellen Geichäs^sführung erfordert keinen Kommentar. Tie Organisation der wrmiitelbaren Versorgung der Einwanderer wird größtenteils der Ärbftrerorganl-atiori überlassen, obgleich das Geld^ von der Zionistischen Organisation beigestellt wird. Die Versorgung ist notwendigerweise improvisiert und arm , bo4 M i" der iSp«> ,u Ififtenben »W :rben. v AlMn!^> -rsei'S ^n?cn cMSb«.: i.r 11 fi*1 '■ftflt'UM5 ’.SÖ 'j Pflicht es ist.' die rasche Äuffaugunq - —• . ., .. . , , . , , Wanderer in das wirtschaftliche Leben des Lan> ] ren, öffentlichen Charakter haben migz, um ras des zu sichern. 'Dieses Emwanderungs- und Ar-! Vertrauen der Regierung und unserer crgenen beilsburcau muß in engster Zusainmelrarbeit mit Leute zu gewinnen. Sw muß rn, enger 3nsan'milder Regierung von Palästina wirken. , , arbeit mrt dem ^udrschcn Ratronanon.s Mrkcn, Wie wir wiederholt bemerkt haben, ist h« welcher dgs Recht haben sollte, aus Grund des ,Ach Finanzierung der Einwmrdernng selbst nur von. laufspreiws imd eurer kleinen Komtslion'-'gevuqr Wert, lvenn sie mit dem wirrschastlicherr Leben des, p'des von der Zentraljtelle ertvorl'cne^^and für Landes in Einklang gebracht ist. Und dies ist der i eigene Rechnung zu überrwhmen. wrc «teile lonre Punkt, wo sich die Politik der Kommrssion am s mm einem durch die Ziomsinche Exekutiw'ernannsckpvächsten gezewt hat. Bisber war die Kommis-' -n Eorwernenr geleitet und alle rhre Erkragwne sion nicht fähig,'zwischen produktipec imd imprsi iiver einen angemessenen Richen hrnans sollten dnktivcr Arbeit zu unterscheiden. Sie nimmt keine! ,mn Vorteil indischer Ansicdlmrg voroehalten^wer- Rücksicht auf den Unterschied der Kosten für Be d-n. Wir schlagen vor, die^Palestine Land Levc- Organisation zwischen den bei Regierungsarbeiten. lopmcnt Company zu dieser Stellern machen, nnd anderen produktiven Arbeiten beschäftigten,'.mter der Bedingung, daß llwe Bermijung dcre.-.t Immigranten und jenen, die von der Kommission. .^-ändert wird, daß sie allen oben erkväyntcn Ergibst 'mit verlrälmismäßig nnprodnkliver Arbeit sardentisscn entspricht. beschäftigt tverden. Sie würde sich gegen eine wach-! <^{x gchen mm daran, das Problem der Abscnde Zabl von Einwanderern nicht wchren. dw! ^,rption der Einwanderer im wirtschaiilichen Leben von ihr Beschäftigmrg erwarten. Sie sieht nicht,; r ,s oa,,^f§ i.n ftinrr Beziebung zn öffentlichen welches Gift ihr'System eines zentralisierenden! Arbeitm. Handel mid Industrie und Landwirt- Absolutismus für unsere Arbe-t bedeuten mrd die s ^.trachten, kotastropbalen Konseqnenzen, die aus einem Miß- , _ erfolg unserer Fonds folgen würden. Sie begreift' . Hnp 1 ö' nichts daß das, was not tut, nicht patriarchalische, . Oessentliche Arbeiten. Wchlätigieit ist, sondern Freiheit für die indivi- - P^wstina war lange ein vernachlässigtes duellen und gmolMichasiUchen LersttmaM i Bedürfnis nach öffentlichen B-r- Nnternehmungen. «re steh ntch daß w Palaj ^s„^maßnahmen aßk Art ist groß. Ter Umstma eur manntgrack-es und pulsierendes Nurt- N 5ffenm<^ Arbeiten dnrchgeftihrt schattllches Leben geichasten werden muß. > ^gin s„ben, Maße von den Es ist natürlich leichter, dieses Problem zu Regierung nnd den Fonds, welche erkennen als seine Lösimg zu finden.^Aber -z:misten ftür diesen Zweck gesichert wer, glaubeit, daß >vir rricht daran verzweifeln sollm,! spEen abhänqcn. die großen allgemeinen Grundlinien zu ziehen. , £.inc öffentliche Arbeit von höchster Wichtig ist die Entwicklnne Dae tvirtschafrliche Leben in Palästina kam;. ziveckmäßigerweise unter drei GesichtSpunfteit handelt werden- 1. Oeffentliche Arbeiten. 2. Handel urid Industrie, 9. Landwirtschaft. Tie Regierung und die Zionistische Org-anisation muffen direkl oder durch össentliche gemeinnützige Korporationen die öffentlichen Arbeiten irr Angriff nehmen. Auf derr verschiedenen Gebieterr d-eS Handels und der Industrie können die Regierimg und die Zionistische Organi'ation wenig mehr, trm, als günstige Bedingmrgeir zu schaffen. Die tvirlliche Organisation von Handelsmrd In« dnstriermternehmünigen muß in hohem Maße sirdivrdueller und genoffenschastlicher Ansirencamg der Wasserkräfte, Palästiua ist ein Land ohne Brennmaterial und die! yftibbarmachmrg seiner Wasserkräfte .ist selbst für? ein beschränktes industrielles Leben wesentlich. Ein Projekt nir die Entwüklung von Wasserkräften stebt jetzt ftr Beratung. Wenn das Projekt^rrach einer Untersuchung durch die Regiermrg rmd Sachverständige an Ort nuv Stelle als technisch gesund anerkannt wird, sollte eine Konzessimr unter Bedingungen, die die Interessen der jüdischen nationalen Heimstätte entsprechend ivahren, gesichert werden nnd gleichzeitig sollteir Schritte rmternommen werden, »m das nötige Kapital anfznbringen. Ein derartige? Projekt würde nicht mir einer gro- >'<m ZM von Einwanderern prodrcktive Beschafft- ,g bei den Arbeiten selbft geben, sondern es überlaffen werden. Für vic landtvirtürasrtich-'. wsjy'tm nach seiner Durchsührrirrg das Anwack"»n Ansiedlung kann der Jüdische Nationalfmrds das, eines industriellen Lebens fordern, das dauernd Land erwerben und die ersten Amelioratiouen \ viele jüdische Hände beschäftigen würde. Hand in durchführen, aber die Flmktionen der Organrsa» Hand mit der Enttvicklung von Wafferkräfierr t?eht tron müssen bestimmt und scharf begrerrzt sein.; die Bodenbetvässerung, me auf eine oder die an- Aber wie kann dieser individuellen rmd gej dere Werse Raum für jüdische Ansiedlung schafien noffenschastlichen Anstrengung geholfeir tverden? j wird. Natürlich muß es Fonds geben, welche, obzwar sie '■ Nicht so wichtig für die Zukmrst, doch von unentbehrlich für die Grundlegung eines sich selbst | arößerer Bedentrmg vom Standpunkt unmittelerhaltenden wirtschaftlichen Lebens sind, khi-eir! barer Berwenduirg jüdischer Arbeiter sind die setzt Spendern keinen Ertrag abiverfen können. Da j durch die Regierung auSgenchrten öffentlichen Arsind die Bedürfnisse der Einwanderer von ihrer i beiten. Diese bestehen hauptsächlich aus Straßeck- Ankimft bis zn dem Zeitptmft ihrer Bcschäsftgung bau und .herstellimss. Bei dieser schtvererr körperin einer produktiven llirierirebnumg. Sanierrrng! licken Arbeit sirrd mehr als 2000 Neuangekommene und ärztlicher Dienst muß beigestellt werden, in-! indische Llrbefter beschäftigt. Die Hingabe und der soweit nicht die Ncgierrmg drese Lasten tragen! Eifer dieser jungen Männer mrd Frauen sind ein» kann oder will, denn cs wäre eine armselige Art fach über jedes Lob erhaben. Sie arbeiteir schwer von Ersparnis, den Eifer und die LeifftmyEhig-1 und mit großer Begeisterung für den Aiifbali des feit unserer Pioniere durch Kranklreit zerstören nationalen Heime'. Sie sind der Stoff, aus dem zu lassen. Auch von natioualetr Fonds für Laub-; eine wirkliche Nation gemacht wird, artrerb mrd für die ersten Vorbereitungen. für | ' Die Regierung wäre bereit, eine weit grölandwirtfchastkiche Siedlung kann durch einige i ßere Zahl von Eintvauderern dieser Art zir beschäs. Jahre kein eirtsvrecheuder Ertrag erwartet werden. tigen, wenn wir das Kapital beistellen könnten, Aber für alle Ausgaben h fonds perdu müs- > um sie mit der für die Arbci: nötigen?lusrüstmrg sin sckarse Grerrzen aesitzt und der Geist der, Selbschilse nnd Un<Mängigkeit mrrß bei mrseren Siedlern entwickelt und in Rechnung gestellt wer» den. Individuelle und genossenschaftliche Bestrebrmgen irr Palästina können am besterr durch Kreu versiheir. Im Lande gibt es heute ein uusläudi lches Arbeiterkorps von 5000 Mann, hauptsächlich aus Aezyptern bestehend, das größtenteils au den Eisenbahnen arbeitet. Tic Regienrng wäre wahrscheinlich bereit, dieses ganze Korps mit der Zeit ,d Aiwr-i".sEilch-ng -^7 . . ... teeen b* c!1.„ | silig. Dre Arbeiter sind in Holzbaracken rmd z«m rjl sMe zG-'j in gemieteten Häusern nntevqebracht. Sie ^rölsium? sE> . Lt eclEessen in'Küchen, die von der Zionistischen Orga. schüft',,.: nisation, qeuwhnlich durch die Arbeiterorganisafto- ...„ tewlb'i 1 nen, erhalten werden. Die Einwanderer baben rn Wy. der Rerzcl keine eigenen Mittel und müssen mit rwüt 4tgM ,;,|ie_3- ... .8lewer« versehen werden. Wir sind der Meinung. daß in allen Zweigen der Arbeit durch einer! säbigen lücktiaen Organisator große Ersparnisse oo wacht werden könnten. Wir haben das höchste Lob für die Arbeiterorgauiiatiouen wegen der Art ihrer Hilfeleistrmg. Ihre Arbeit ist vielversvreck>e!rd, insbesondere weil i Conv'B^ ^'svirlen. fl,'.l»ruib ,■« L; Ä-nk-tz . in« Asl't b. ■ iU^«n>e V o fiiralftck-k "rf-ffletiwen.;f dit und nicht durch Wobltäch-ckeit gefördert weri durch jüdische Arbeiter zu ersetzen. Tie palästiucu derr. Kredite aller Arten müssen gewahrt werden, j fttoe Regierung kommt agsthemend darauf, daß jüum die Sredler instand zu setzen, ihre Lerstungsdische Arbeit für Paläsftrm so wichtig ist wie engfäbrgkeit z» erweisen. Es ist unsere Ausgabe, un° lische Arbeit für England m'd daß billige Arrslänsire Proniere dabei zu rmterstützen, sich selbit zu derarbeit in Palästina ein ebenso falsches Shstenr Helsen. Wenn Kreditmötglrchkeiten reichlich geftbafwäre wie in Großbritannien. Wir bedauern leblen und ordentlich Verlvaltet tverden, werden die, hast, daß der Vorschlag der Regierung, weitere Tatsachen des Lebens in Palästina selbst jene Gei Arbeiter arffztinehmeir, von der Zionistischen Kornbiete bestimmerr, auf denen sich individuelle, gej Mission nicht sogleich glatt angenommen werden konnte, weil alle unsere verfügbaren Gelder benötigt wurden, um das grös-te^tftls unprodnktffw' Budget der Kommission zu decken. Es ist wichtig, daß wir die Frage der derz.'iftaon Oraanisation der Llrlwiter an den össimt.'i-. cken Arbeiten prüfen und die Maßnahmen erforschen, die wir ergreifen können, rrm den silbstandlgen Charakterder Nntenrehmrmgen zu fördern und soweit als möglich zn sichern. Sicherlich müßte die Arbeit, die dicke auAgezerchneten Pioniere leisten, bei richtiger Organisafton imstande fern, sie wirtschaftlich frei und imabhängig zu machen. D'e jüdischen Arbeiter haben jetzt Kontrakte mit der Regierrmg, die durch die Arbeiierorgauisationen für die Ärissühruug besftnrmter Arbeiterr abgeschlossen^ worden sind. De Vergütung bericht ans der geleisteten Arbeit nnd nicht ans der Arbeitszeit. Solche Kontrakte sind wichtig, denn iüdi- 'che Arbeit kann nur dann am besten und wirksam-! nossenschaftftche rmd staatliche Bestrebungen am besten entsalten. Man kann der» Jrschnw -.auch zu steigender Sokbstärrdigkeit helfen, indem kleine Konsumgenosfei,fd*riteti und die Oiründung esirer Oftoßeinkarrfgesellschast gefördert tverden. De Kasten der Lebenslzaltrmg in PalMna sind im Vergleich mit anderen.Ländern abnorm doch. Dir Oraanrsation des Imvorts ist marrgechast: der privcite Prosit ist ln manchen Fällen übermäßig. Eine Großeinkaussaesilllch-sl und Korftua'genoffenschasten würden der Herabsetzimq der Lebenskosten wesentlich dienen. Der Hamiaichbir, ein genossenschaftlicher Arbeiterkansumverein, hat bereit? zum Preisabbau beiaetragen. Die Großeinkaufsaesellschaft, die?u Bearnn durch vom Auslande beigektellte Mittel sinanziert werden sollte, sollte allmählich von der palästinen">lchen Bevölkerrmg übernommen nnd ans genosserrschastlr^er Grrmdlaae geführt werden. Tie Enttvicklung eine? gesunden wirtschafilsi man die cken Lebens kann ai'ch durch die zentralen Landerwe"''. chafsmrg einer sten verwendet werden, wenn man den Arbeitern ' ul r'uk. , ' 'Mvewnvere wert. zentralen Landerwerbstelle aerördert Werdern Dicke das Gckübl der Vewntwar ftcbkckt en .ot renM nt n Hmterstelle würde bei richtiger Führung.das gegensii-! Unternehmen giLt. Unter solchen Umständen glaubcn wir, daß j'w:jch;- Arbeiter sich auf jeden Fall als leisuttws'äl'i.wr erweisen werden als biltigc Taglölmer, voolerct) we jüdische Arbeit bei eirrenr getvöhnlickreu 'Lolirsistem nicht korrkurrenzsälpg wäre. Wir hoffeir, daß die ttiegicrrwg diese Tai. fachen anerkennen und jüdirchen Grrippen imrnmc -.liehr Arbeit ans Grund vorr Kontrakten für we Drirchsührung bestimmter Unternehmungen anbiewir mrd nicht bestrebt sein wird, die jüdische Arbeit ans gewöhnliche Lohnbaus zu setzen. Es ist inter''- jant festznsiellen, das; die Regierrrngsdeamten, in t denen wir sprachen, ihre Zufriedenheit mit dir Arbeit der südischen Oirnppcn ausdriickten imd urs darauf hinzirrveiseii versuchterr, wie wichtig es rer. den Gruppen als solchen einen noch bestiumueren Charakter zu geben. Die Arberterorganirarioncu verhandeln nicht nur mit der Neqiermrg über die Kvntrakre. Jwderrr sie leiten auch die Lager, Küchen und Fel!-, ipiräler und liesenr dic Hörige Bctleidurm rmd' Ausrüstmrg. In manchen Fällen genießeir sic dfe Hilfe der American Medical Unit. Ferner organtsicrerr cke Arlieiterkörperschaslen die 2lrbeiter in Grupperr, welche die einzelnen Arbeiterr übcrnek-, nrerr und leiten. Man bemrrht sich, den Gruppen - technische Leiter, Buchhalter und Hcbräiscklchrer zn liefern. Die Arbeirerorganriationen genießen beträchtlickteS Ansehen wegen der Tüchtigkeit und des Eifers, die sie bei der Tnrchführung ' dieser?fef'eit gezeigt haben, und irrSbeiondere rvegen der striklon Befchränkimg am ihre wu.'ftchaftlich?:r Aufgaben, ohne derr Versuch zu mackz-n, ans ihre-.r Leisruiizerr poftrifches Kapilal zu schlagen oder ,wischen den Eintvauderern auf Grund ihrer, poliriichen Gcsi'.rnung irgendwelche Umerschcidurw zu machen. tllichlsdestoweuiger sind radikale Bcröcsserm-./. gen irr der Organisation der 'Arbeit erforderlich. Die Gruppen sind ülurr den Clmrakter ibrer Konrrakte nicht voll iirformrert. .Sie verstehen nicht, rvelcher Teil der kontraktmäßigen Bergütimg ihnen direkt bezahlt wird rmd rrelcher Teil für ihre Rechnung für die rerichiedeney Zwecke ausgeaebeu tvird. Die Arbeit rmrd jerr von der Zionist Corr> Mission finanziert, die noch weniger als die Arbcktcrgrrwpen über dm Ci/araktcr der von den Arbe'-! terörganiiationen dnrchgckührlen Fincmzoperario-" neu informiert ist. I . j Die Kontrakte werden nicht ans einheitlicher Basis abaeschleffnr und dies führt zir beträchtlicher! Verwirrung ig der Berechnuna der Llmorftsirrt-n I und der Raten für Bekleidung, Ausrüstung mW V3! foitsiraeö. Der Durch^lmittslohn der Arbeiter in! den verschiedenerr Lagern beträgt 20 bis 30 Piaster pro Tag. Ter Drirchschnitt tvüre beträchtlich - niedriger, werm man für die Tage der Arbeitslosigkeit, die rväbrerrd der Regenzeit unvermeidlich >cin wird, entsprechende Abzüge machte. Es istch ärrßerst wichtig, daß dieser Prrnkt beim Llbschluß ft 'j rünftiger Verträge in Rechnung gezogen nftrd. Dic , öterw-altnader verschiedenen Lager stand nicht, t! unter einer zentralen Leitung und dl^. Spesen bn ,.: ' verschiedenerr Grupperr variieren beträchtlich. Die . Kosten der Verpflegung rchtvankem zum Beispiel tirV; den verschiedenen Lagern zwischen 13 und 23 Piaster pro Tag. Diele der Lager sind vom sau ichrm Gesichtspunkt schlecht rmd die hygienischen Bedingungen sind im allgemeinen rmgü'.'cktig. Das unvermeidliche Ergebnis sind Kranfljeit'en und > verriiinberw LeistmrgsfZhiqkeit. In ei-rem L' gc! warm an einem Tage vorr dreihrmdert 2lrbei!m u. \ vierzig aus der Krankenliste. Die Ansrüstima der Arbeiter ist schlecht uc.d ungenügend. Aut der Straße von Tiberias sind ' 75 Prozent der Arbeiter mit der minimalen Ausstattung, die ans zwck Paar Nnterhoscn, ztvci Pr-m Socke ns Arbeitshemd rrnd Arbeitshosi, einem vaar Tchrche imd zwei Hemdcn besteht, nicht vollständig versihem In einem Lager an der Straße Razsi ceth-Ha.isa batten acht Arbeiter keine Betten u-rd 25 feine Schuhe. ' - Zum Teil sind die Mängel der Organisarion der Arbeit aus schlechte Verwaltung und zum Teil auf ungenügende Mittel zurückzuführen. Die Arbeit wurde ernstlich gehindert durch dcm Mangel der nötigen SanitätHoorkehrungm, iveil das Budget der American Medical Unit nicht ausreichr,' um .die Bedürfnisse zu decken und Gelder zur Nutcrstützrnrg der Mcdrcal Unit ans anderen Quellen nicht gefnndm wurden. Wir unterl'uchtm nicht die Arbeit der lllledical Unit mrd ihre Bedentrmg vom Gesichtspunkt der kürrftigen Kolonisaftc-a. Aber wir körrnen nicht milder Aussasiung überein- Itrmmen, daß die Zionistische Organisation in der Arche des ärzrlichen Dimstes mrd der Scmie--. rmigsmaßnohmeir für Kwischim kerne Veranttvortrrng bat. wenn die Gelder der Medical Unit nicht ausreicherr, um sie zu diesen erforderlichen Leistungen instand zu setzen. Die Mängel in der Organisation der Arbcst bleiben auch dm Arbeiten stricht mrbekamtt m-ddas Bedürfnis nach höherer Vereinheitlichung de" Gruppen soll ebm jetzt durch die Bildrrng 'eines Brrreans für öffentliche Arbeiten erfüllt Werder, an dem alle Llrberterorganisitionm beteiligt st»-.-. O Dieses Bureau wird alle Berhairdlungen über Verträge mit der Regierung führen mtb sie dem,», mt die Gruppen verreilen. 'Es wrrrden Bereiirb?. i rrmgen getroffen, daß ein Angestellter der „ft.*« ' k boffa" alle Küchen beaufsichtigen soll. Es ist bee-dsichftgt, daß die Vergütung auf Enm.d der ver--- tchederrcn Vereiiibarrmqerf utit der Regierung^ derart standardisiert wird, roß nicht chje e-„e 0'ruppe mrt einem schlechten Kontrakt verkür.k wird, während sich eine andere eines ganz lws- -. ders günstigen erfreut. Doch hofft ma'rr lfte Agi, traftve rmd den Unternchmunasgeist der Grnpv-i zu erhalten mrd will kein von den Leistrmaen mabhäuaiaes irniforures Taalohnkhstem einführeu Dic jetzt aus Grund der Kontrakte geleistete Ver-

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.