Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- 49 (8.7.1921)
- Date
- 1921-07-08
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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t o U Bcfluttci Fälle j leuten uiiö de Meilen einzeln, kephom Teler-H eoent. Unter r enskeut »nLllb« ensmar aus. I HuiDer auf eir mcht m machte nicht c: uns w wegte Geist mären überm beitun« Lei ih leiten Wersuc Mär?. Tie 3 Leute, len, n Ich Di d:auen- — et^ nun iv, jcTpÄ^I seit dep- bis 3 ,' Mion A wollE Mark' sage: geben sucht 5 . Ein ly grobes alle uv jeder t daoom^ ES ist n-cht unsere Absicht, , eine detaillierte > ,t7» u d t s ch e s v* o ■-f 1> I a t S. Iull Nr. Ä^,trsi^ÄÄrtM sr i &•£ verhindert rriegSnr&eir als eines politischen FatlorS von großtem Einfluß zn mnerfchätzen. Aber es ivnr unsere vetyaltmsmäM _ fjtrjcn Frist. wenig wn bliche Anstrengung gemacht, um der werotzn soll. Nejetzt verfügbaren: vtt'.n-snchigteir zu en-tgohey, emla-ufmde Fonds ,z-onr^ rmcheit^ mcht aus,^ >W die fchrveren Lasten ia'.wzu geben, bevor ne enchfrngen waren, und ge» S!!1ÄS?..“MW™ 3»®...» tert* MM»K mm’> .;in(le. SU .«U> zu untersuchen, wie weit die! tragen. Die Ausgaben für'laufende nnvrodnltiv owMriaen Bemichnngen der Zionistischen Orga- Arbeit sind so groß, daß für die Finmi-ieruu-i ' mianon und ihrer Institutionen von-einem Wirt- - -- •'--- - — schriftlichen Standpunkt aus richtig geleitet waren. Mit dem Beschluß von San Nemo und der Ernennung von Sir Herbert Samuel als High Commissioner hat .sich die politische Grundlage nuferer Arbeit völlig geändert. Brecher mochten Pionierstedlimgen ohne Rücksicht aus,ihre unrtsckwftkichen VS?r Einwanderung in ihrem ersten Stadium nichts übrig.bleibt — nicht zu sprechen von wirllicttec Kolonisationsarbeit. Es muß völlig klar begriffen Werdern daß diese Ausgaben zugimsten des derzeitigen -stschuiv das größte Hindernis für die Finanzierung der Einwanderung sind. Eine große Katastropbe wäre bereits eingekreten,. wenn nicht ^^5?. moglichenreisc gerechtfertigt sein. Ieht, wo ' die Regierung in der Lage gewesen wäre, an den Palästina für dauernde indische Siedlung in groi öffentlichen Straßenarbeiten für mehr als 2000 »em Mapstabe oechsnei war, war es notwendig ge-f Einwanderer Arbeit zu schaffen, die bisher nach worden, ^zn nntersiichni, ob unsere Bemühungen Palästina gekommen sind, so daß die Kommission auf die Schasfimg von sich-selbst erhaltenden Gemeinschaften gerichtet waren.' Konnte di« bisherige Arbeit in Palästina, wie sie derzeit organisiert imd verwaltet ist .auch nur als ditz Schaffung ein eg --VnnW tiiv tunt-i nr von - wcger wissen gie u wich \ . acht ‘ und d 850.01,: deutsch- 5Q.OC'? stich, alle ‘ zwei ' Re n Dr , kck b- . «mcs :wrns für die künftige jüdische Kolonisation -mgeb'd.m werden? Dies hatten wir ims zu fragen. Die zionistischen Farmen waren zerstreut. Gesetzliche Hindernisse machten den Ankauf irgendwelchen Bodens, schfvierig und es gab sehr wenig Freiheit in der Wahl best Siedlungsplätze und nicht immer wurde innerhalb der inöglichcn-'Olrenzen der Ansivahl das beste Urteil getroffen. Man ilanbte, daß eine Politik großzügiger Fa Men polit'sche Vorteile nabe und hielt sic für nützlich für Prostaoandazwccke. Aber die w angenommene Politik machte eine Konzentrwiion der Kräfte unmöglich imd gesunde wirtschaftliche Siedlung schwierig. Die Farmen wurden nicht auf Grund eines' wr-'irltig durchdachten Berwaltungs- und EnMwcklnngsplaneS gegründcl. - Das anscheinend -veitzü'che ,Kolon>sgLianSsnstem mochte als Anreiz stir die Phantasie der Eess/ntlichkeit vorteilhaft scheinen, aber diese Propagandamechodcn hinderten in der- Praris die Anilassung von falsch angelegten U"!e-»>'eb:nn:tgen. Der nationale Wert jüdischer Arbeit wurde durch die Form d-er Propa, g-'i'da -->D'--nützt, aber die venneidbaren wirk- 'chastlist-en. Änchleile unserer Arbeit wurden nickst beachtet.- Es be'wnd eine Tendenz, die ganze Erfahrung der 7-ca ocks icksteckt und für ims wertlos anzt-sth-n, w-il nichtjüdische Arbeit ongewendet Wurde. Der Wert ihrer lanaon Erfahrung in Ra« küstina wurde selbst, in technischen Dingen nicht -aus->.>!'.ützt Die Tatsache, daß auch die galiläischen Nr>ko:'üm -einw' genckssen nationalen Wert hatten, weil die e?tt in aros-nn Ausmaß« den Doihrerseits bei beit von ihr durchageführten Arbeiten nur einigen Hundert Beschäftigung zu geben haste. Die Kosten der Organisation jener Einwanderer, die bei Regiornngsarbcssten beschäftigt sind, reduzieren sich ans die erste Fürsorge und Ausstattung, die nicht mehr als 2C Pfund vro Einwa-rchirrr betragen, wovon etwa die Hälfte in Form von?lntechen gegeben wird, die nach einer gewissen Zeit rückzahlbar sein mögen. Dir Organiden 'stz wurde ü nick i.:-.m'ch. Lrhnarbeiier bestellten, now : - Kolomiskrck.' litärlsch w ine ^3 auetu Hrrke -anneen des Krieges verlchäriten t'cha::l:^lst Stzstem infixrer eignien t, ' Aich ansbanendr Arbeit vpue'pre- -ster tzrir während der Periode m!» ch'»nq fchiver, wenn n-ckst unmtzMch. tlnd t'- Kommission schien nnsäistg. stch der neuen Sit'.mlion nach Sau Remo anzupassrn. Die Zionistische Kommission übersah^ volls a o ie D-stfnche. daß sie nur auf Grund mi- Ntärstchor Erfordernisse berrcketr worveM war, als 7j, p sticd Nvischen der iiidiichen Bevölkerung 'n Da' '-na und der vrovstiorilchen von der Okkn na->-u'S. dienen. s«ttvn hat andererfc-its für jene Einwcmde-rer, die an Arbeiten der Kommission boschästlgt sind, an Löhnen allein 100 Pfund pro Jahr und Einwatöterer auszugeben. Es ist nicht erfrenstch, die Folgen anszudenken, die dlngetreten wären, wenn die Kommission f-clbst genötigt, gewesen wäre, für 2500 Einwanderer Beschästimmg zu finiden, bevor noch, wie weit.w anSgefilhrt werden soll, irgend ein Plan für wirts-chastMch« prad-uktive Arbeit vorbereitst worden war. Die Zionistische Koinmission würdigt kaum den Ernst unserer Lage und,die Notwendigkeit einer strengen Reduktion aller unproduktivöa Ausgaben. Sie und die Vc-lstcher jeder einzelnen Abteilung verfechten die Meinung, daß taisächlich -in dem gegenwärtigen Budget kein Postm ist, diw rgduziert werden kann, ohne nationale Werte von unschützbarer Wichtigkeit zu zerstören. Nach ihrem Urteil ist das Bichgot für wirlschaftlich unproduktive Arbeit -bereits jetzt minimal. Sir behauptet, daß die Imigrajion bereits jetzt gefördert werden müsse, ohne Rücksicht Ef die für uns vei'fügbaren Gelder und ohne Reduktion auf anderen Gebieten. Ja, wenn wir nicht irren, will sie -noch die jetzigen Auslagen zugunsten der Idrrzkingcn Bevölkerung erhöhen. Es ist ihre Idee, daß nur durch ein« brckste, großzügige n-rin «llsu Tätigkeitsgebieten Beipflichtungen, die weist über dio Mittel, die uns zur Beifügung stehen, h-nausgchcn, wurden übereilt eingegangen, ohne Rücksicht auf die Ausdchrnng der hiedurch direkt und indirekt Übernomirenen Verbindlichkeiten. Transaktionen von großen Bltr ägen werdest abgeschlossen, ohne daß die In1c«sicn der Orgai.isation durch formelle Verträge irgendwelcher Art geschlitzt werden. Ein« w-nsame Kontrolle des Budgets -durch die Exekutive ist unter diesen Umständen -unmöglich. Dir Kommission (ausgehend von -der Idee, daß uns die Ololdcr vom jüdischen Voll verweigert werden, nicht weil nnser-e Mjllal verzettelt werden, Nicht weil wir zu viel tun, sondern weil wir zn wenig a-nk-geben) zeigt nur gevingeZ S-ttrben, sich innerhalb irgend eines Budgets zu halten. Die vo von verschiedenen DepartLments vorberMteten Z-ifsern stehen ost-ga-nz außer Vrrlhältn-is zu unseren verfügbaren Mitteln und sind meistenteils un-- toirelt, unbestimmt und rmverläßlich. Die von der KommWon der Jahreskonfereuz vorgelegtrn B-ndpeis sehen fiir das laufende Jahr Ausgabe-n von ricr Millionm Pfund vor, obgleich die derzeitigen Einnahmen der Organisatton kaum einem -Ti ä*+rf <MrW Zchittel dieser Summe nahekom-men. Das einmal von der ExAnriv: festgesetzte Budget wird ohne viel Kopfzerbrechen überschr-'tien. Eine Serie von Defizrtm wird geschassi fsn u-ndie. Fonds werden vermischt und vor mengt, ohne daß man sich viel n-m ihre vmtt'anensmäßige Bestimmung kümmert. Der Schatzmelstce der Kommission ist in Wirklichkett wenig mehr als ein Kassier, der' irgendwelche Beträge auf Order dcr Kommission auszahlt, ohne Rücksicht auf Budgetposten und Weisungetl der Exekutive. Jede wirkliche Kontrolle dnr-ch den Schatzmeister ist ferner durch die administrative Selbstä----> einer Anzahl von Departsmems rmd den Mangel eines zen-lrali-sierten Pnchhailtun-gsshste-nis verhinderr. So geschah cS, daß wir bej unserer Ankunft vor einem flagranten, jvdoch höchst charaktevi-stischen Fall der Unfähigkeit der Kommission stunden. Die Kommission .hatte zusammen mit den Lertrctcril des Jüdischen NationalfandS eine »sichtige Erwerbung eines großen Bodcnkom- Plexes im Namen des Jüdischen NationalfondS durck geführt. Obgleich reichlich Z-sit war, wurde jteilt Dar-'uch gemacht, sich mit dcr Zionistische,i ' Erekutive oder mit dmr Hanptburcan -des Jüdittonale Ausgabe in «llsn Tätigle-tsgebi-eten i.< | NationalfondS in Verbindung zu setzen, un- Phantasie des M-lch-u Volkes gepackt ,mo »w | C;cd>tet Lex Tatsache, daß sowohl die Zionist Nlüst.sür....«tu begrmzteres Programm nöttgen^ aH 0Jicf) H? Vertreter des Jüdischen Mittel geschaffen, werden können. , - ./>».. ^onalfond» in PalSsrin» gänAlich-imberechti-gt. ' 1' Sist wmitfr schtvcr, matestielle Gründe gegen das Gefühl rmd nnfehlbare Kenntnis der Psychologie des jüdischen Volkes ins Traffcr. zu führen. Es -ist jedoch nicht llar, daß die Polttik. die bisher der Teitotibe Gmuidfatz d^r Palästinaarbeit war, die nötigen Mittel geschaffen hgi. Nicht nur an Amestikä, scndevn auch in gang Europ'a wächst dcr Protest gegen die nnMgcbracht' Verwendung 'unserer Fonds für laufende iknd wirtschaftlich unproduktive Ausgaben. Bei nüchniee ein<-"rick'teien Lemdesreaiernng zu Germer' Ueberlegung ist es schwor, die wirMchm iie Kommission maßte sich die Funktionen > n,ation«lcn Werte zu finden, die zerstört worven tmlg dazu scheu für : zum eines Staates an und. begann sich selbst als eine Regierung anznlchen. Tie alanbte, alle jüdische Arbeit und Tätigkeit in -Palästina müsse in ibr konzentriert und von ibr durchgeführt wer-den. Sic wurde der vielseitige Wohltäter der jüdischen Bevölkernng und man lehrte den Iischuw, die. Er an. ünsche von der Koinumlion vre n' UtL ' für ’ uns Jugc tcfffi über beite: wc-IF seän vvrh. Suns Wiliz versx .. i mch killt tcejf lüchl gena sen lung Aul Ich- -- über jver man «roj sie Ich teig. «hen füllung all seiner zu erwamei!. Das Ergebnis war, 'biß fast der ganze Iifchnw der Kommission zur Last siel. Bis zu einem gewisien Maße war dies notwendig. Palästina ist ln reinem gegenwärtigen Zustande lein reiches Sand und d-'-s tvirtschaftliche Leben war durch den Krieg ernstlich zerrüttet Worden. Sowohl das Koint Distribution Committee als auch die American Medi.-al Unit*l truacnbedeutende Snmmen für Hili.- und Gesundheitszwecke^bei und bis vor ganz kurzer Zeit gingen all diese Beträge d,"-ch die 5-ände der Zionistischen Kommission. Die Bepc-llerung war sich kaum einer Nnterick'eidüng 'Een' Hilfsgelr-crn und zionistischen Fonds bewußt und wenn das Budget einer Seite gekürzt wmtDe, wnrd-e ein Druck ans die Kommission ausgeübt, den Abgang von anderen Fonds zu ersetzen.' Widerstand von'seiten der Kommission war weil die Kommission selbst der Mernnng war, daß alle Seiten des südischen Lebens ln ihr kon-antricht 'ein sollten, und die Folg« war, r.-isi ler wirtsthattsiche unproduktive Teil ihres Ktdgei? sowohl' g'blolut als auch relativ wuchs.. Seit der hrilistben Besetz.nng Nalg^iinas wurde ifirt durch die Zioni't Commission unter Mitd-z T,cknt Dinrihntion Committee und der American "Medical Nnit ein Betrag .von itickü fernher als 1,200.000 i . wa^liätin diaeleiflcte Arbeit in man-der Be.ueknma ce-n-stn sein mag, die Frcwe jüdischer Siedfung' i"'d Kol-stiisation in Palästina tmrrde kaum an-ierist-rt. Tie bedeirtenden ansaeaebenen Snml M?n haben mir im geringen Maße, wenn überchäimt. zur Schaiinna ei per sich selbst erhaltenden Milchen 0-enteinschast beigetragen. ' lwr" als 1,200.000 Pfund.auSgeae^en. m Wie erforderlich. Lcrn^anläufe' sollen wären, wenn die Zi-onist-ifche Kommission eine ysün-dere und weniger verschwenderische Poltti: verfolgt Hätte. Cs ist sicher wicht leicht zu -scheu, wie die Mc-c,lichkeite»l der E-inwa-n-devung ur.-d 'dauernden Ansieblung durch -die Tätigkeit der Kommission erhöht wurd-en. Dia Foplds der Kommission »-uvdrn für Kon-sumptton ausgcgcben; nur wenig entfiel auf produktive Nittemchinungm unr ihre' Vrr-berc-itung. Die M'-rnn-igs-M>igkeii und Verschiedenheit der unproduktivm Arbeilm der Zionist Commission, welche vielleicht einst c>nr Anz-iehuue-skraft wegen der vermeintlichen Achniichkczr solcher Arbeit mit Staats-mttern-ehmiingrm haben mochte, w-ur-dr tverilos und diskredit-ort selbst für Propagandazwecke. Die ist wüe eine selbst für Propaganda^ sckrkn« fmbennrächl-ige SeJcublase, die man einen Augenblick bennmdcrt, bevor sie platzt und in, Lust anfgcht. Die Pläne und di« Politik der Kommission wagen der trirklichen Lage wenig Rechnung, '.in-' Kommüfsion ist geneigt, alle innerhalb der Kren zen uttserec Mittel liegcniden Pläne für kleinlich ü-nd wertlos anz-ufehen. Sie kann mit ihren k-rrgan Mitteln nicht Haushalten, weäl sie sie als Teil von großcns aber bisher nicht existierenden Fond? nnsicht, die, wie sie zuversichtlich re-chnek, in tmmittcl-barster Zukunft einflicßen werden. Sie kann demnach keine Ersparnisse durchfilhren, die Ne als llain -und knickevisch ansicht. Sie gibt aus, was. sie hat und wendet in der Praxis eine Finanz-pclittk an, die nichtsals Notbehelf und Improvisation ist. Füv eine leistungsfähige Finanzyrrwaltung Palästina sind beträchtliche Betri-ebskrpitalic!'. . -rdcrlich. L-andanlänfe sollen in beträchllichen Konchlexen >dnrchgesührt wrrdm, wenn der Markt oünstig ist, nicht von Tag zu Tag in ileinen Parzellen, je nach den Ueberwei-sun-yen ans London. Di« SchtvieNiakeit, angemessene Reserven zu halten, liegt zum Teil natürlich an den Finanzen der Miltcraani-sation. Auf sie kann kein feit«, Budget gebaut werden, und die verfilgbarc-n B-- träge wechstln von Monat zu Monat. Es ist für *, Tt-ouös oklein teftmfen sich ans! jedes Finanzsystem schwer, in Palästina richttge 7(10 ni>n %'uul Tic America,, äflcMcnl l'ntt i Ordnung zu halten, wenn mcht-Änn«rl dtecfor- - Tl- Air lbrsi Monate im voraus wirk, k,nrch' kimmilert, welche bas Joint Barmittel für drei Monate im voraus strii-ution Committee und die .pionckiische irrgan >a- MjfjifW sind. Ho« non -Ilmerkka liefern. m-rrcn, ein«’ Dpe'r-Mo-n von hiesem Maßstab uns (lpar-cckter abzuschließen. Sie warm außerdem im September a-uslrücklich von -der Exekutive instruiert n-orden, kein Land zu Lanfm, bevor die Reorgai.ifations-Konmussirin nach Palästina gekom» mm n äre. Eine gleichartige Instruktion war telegraphisch vom Hauptburoan des Jüdischen Nationcckfonds im Haag abgefandt ivovden. Ungeachtet all fe-iefetr klaren und ausdrücklichen Direktiven, und -m.gcachtet der Tatsache, daß die auf dieses Gebiet vorbchaltme Option erst nach mchreren Wochen abgclaufm wäre, wurde der Kauf wenige Tage t-o-r -unserer. Ankunft adgeschlossm. Mit anderen Worten: Wir wurden vor ein fait accompli gestelli: , Obgleich der -Kauf im Namen des Jüdischen Nationalfonds gemacht wurde, informierte uns die Zimist Commission, daß «dtzes bloß vi-ne Fornnlitär sei ims daß das Land weiterverhaufc werden sollte. Man kümmerte sich also nicht um die Tatsache, daß der Jüdische N-aiionalfondS fiir die Durckföhrung dcr eingcgangencn Verpstichtu:.sz-:r verantwortlich gemacht morden war und j-c.-ö.nsalls für die Ausführnilg -des Berlva-ges Her- Halten m-nßte, stlbst wenn er auf andere'überieigen »mrden wäre. Man hatte ferner anßeracht gelassen, daß der Boden, wenn er einmal im Namen dcs Jüdischen NattonalfondS registriert war, das unveräußerliche Eiggnl-iim des jüdischen Bo?,» les geworden wäre und nicht mehr hätte weitervcilaust werden können. Man hatte leichtsinnig eine Transaktion durchgeführl, nach weicher der Indische Nationalfon-ds diesni großen Kompler übirnihmcn mußte, zur Zahlung von woitaus -seine vtlsnebaren Mittel übersteigenden Dummen verpflichtet und nnivi-den-iiflich in eine Kolonts.- tici'öpolitik hineingezogen wnvde, die als solche noch kaum erwogen worden war. Wenn diese Vereinbarung anerkannt würdp so wäre -der Jüdische Nationa-lfonds verpslichtct. auf Rechnung -des -Kaufpreises zur Zeit der Registri-irung Pfund 65 000 und ’ weitere Pfund 225.000 mit Interessen in sechs gleichen Jahresraten zu bezahlen. Die Hypothek bliebe bis zrir Bezahlung dcs vollen Kcmifpreisez auf dem ganzen Besitz sichen. -Der erste Teil der nach dem Kontmkt schuldigen Rate winde bereits aus Geldern des Jüdischen Nationalfonds bezahlt, die für andere Zwecck -der. doriigcu Verwaltung zur Vem fiigung gestellt waren. .Die Transaktion gehörte zugestandenermaßen in' l»:n Aufgabenkre-is der Palestt-ne Land Deveckepment Campan». Aber da die Company keine Fonds besitzt, wurden die Fonds des Jüdischen Nationalfonds genommen. Es war die alte Mcubode, die .Jntevefsen zu vermischen imd anvertrMte Fonds zu vermengen. W-r betrachten diese Transaktion hier nur als 'ein Beispiel * n HM«" Vuv l t Mgtt.fi 3U3, ---- , c« und 'i- Ke watti1 jew M'chc Mt d »knc ttsich, der M crf K x«Ohs D ftarlen Zwcist res Äs hrildlin, tiilen t ßiyiYi ii« 0eön)U( bunftle Mch sich in Sßtiet'i lisch« 2 i kim fiinttwr MM kflier; H patioi Eine« Lat i welch« $cM t unsere derzeitigen Bedürfniss. und „'iferc i ioibar verfügbare» Mittel .hinaus, obgleich iv» Folgen einer solchen Polstic auf die Stelge'-'vi der Bodrnpreise nicht schrve - zu erkenne» sin-> T t Gefahr, daß nichtjii-disck? Kav'italisien Lm Preisen erwerben, die den kapitalisierten Wert seiner Erlragfähigkeit weit übersteigen, kann nicht groß sein. Wir -erörtern auch nicht die Null t eines Kaufes dieser Art, der uns für Jahre hin-, ans in eine Koleuisation-ipoliük von nnerp tem Werte hineinlreiben würde. Wir trsten nicht in die Frage ein, ob im voraus, eine entipw, cher.de Untersuchung der Wüilichüarkcit d jcst Landkomplexes fiir jüdische Siedlung vom 2m punkte dcr gesundheitlichen Bedingungen aus «». gestellt worden ist. Aber die Transaktion zeugte nicht. nur uo.i schlechter innerer Geschäftsführung und von em-:e u-nevprobten Koloni-saöionspo-litir, sondern sie wurde auch durchgcführt, ohne Rücksicht auf u'ii. s ser« Verpflichtungen gegenüber befreundeten Im. stitutionm in Palästina zu nehmen, mit denen zu» sam-menzuarbeiten wir imnier für unser« Pflicht gehalten hatten. Der fragliche Kauf wurde entgegen dem. Rate einer jüdischen Kolonisatir-ns. gesellschast abgeschlossen, die lange Verhandlungen' wegen der Erwerbung desselben Bodenkomplexcs-- geführt hatte, aber nicht bereit war, die Preise anzueikennen. Es ist müßig, eine zentrale Lanver-weibstelle in Palästina zu fchcffen, um die Konkurrenz zwischen jüdischen Käufern und eine unmäßige Preissteigerung auSzuschalten, wenn -wir nicht inistande sind, eine bessere Polttik gegenseitiger Beratung und Zusammen.-irbcit g» befolgen als die -bei dieser Transaktion an den Tag gelegte. D!« Beweist sind zu erdrückend, um ckn--n .j Zweifel an der Notwe.ndi-gkeie einer durchgängig gen und radikalen Aendernng in der dwzeitlge' Geschäftsführung und Verwaltung in Palästin zuzu-lasscn. Das bestehende System oder,-die.Sv-s ftemlosigkeit würde, wenn man sic bestehen ließe. $| in kurzer Zeit unsere Arbeit in Mißkredit brin gen und unveimcidlich einen ungünstigen Einfluß auf unsere Beziehungen zur Ma-nida-t-arniacht aulüben. EL muß ein« völlige Reorganisation der Arbeit der Zionistischen Organisation in Palästina durch geführt werden- Die Zionist Commission ist am Ende ihrer Aufgaben. Mit der Ernennung eines Juden und Zionisten als High Commissts- »er fiir Palästina mit dem Aufträge, -die erklärt« Politik der britischen Regierung betteffenid daS jüdische nationale Heim auszuführen, ist dir Funktion der Kommrssion als Verdin-dung zwischen der jüdischen Bevölkerung und der briti-j sichen Militärverwaltung weggeßallen. Es wärrt -heute nicht nur unnötig, sondern schlecht,' dtsj Kommission als Vermittlnng zwischen den .Juden Palästina? und ihrer eigenen Regierung -besteh-m zu lasleck. Dt«-Mkvbett>der Z-io>ristischen Ovga'niLiti«» iq, Palästina -besteht «uL. Gnwandenmg, Kolonist^ tion und Siedlung. Das ist heute die erste Auf. gäbe der Zionistischen Organisation. Und diese' Aulfgaibe muß von der Zionistischen Ere!M>e selbst in Angriff genommen werden. Wenn '.mfere Arbeit in Palästina Erfolg haben soll, müssen unser« Anstrengungen energisch mrf konstruktzve Siedlung und Kolonisation konzenttiert Werden. Tie für das Wachistum und die EntwickttM!, einer sich sich selbst erhalrenden Genieinschaft nöti- .p gen tvirtschasilichen Jnstttationeu müssen 8«e schaffen werden. Unproduktive Auslagen rnüssm weitgchei-den Reduktionen unterworfen werden. Unsere nationale Heimat kann nicht ohne große Opfer an Arbeit und Geld von sci-icn des jüdischen Volke? in der ganzen Welt ^wieder erbMt werden; aber die dancsinde silbhängigkett des g<m* zen Getriebes des jüdischen Lebens in Palästina von dcr fortgesetzten Freigebigkeit der Juden in der Diaspora ist nicht unser Ziel. Die Zionistische Organisation darf sich in Zukunft weder die Funktionen dcr lokalen jüdischen Gemeinschaft noch -die des Skaaics aufbürden. Sie hat nicht -den Wunsch, eine Regierung innerhalb der Regie-, rung zu. errichten. Sie ist auch iatsächlich nicht die Regierung, nicht einmal in bezug auf die Juden in "Palästina. Obwohl die Zionisti-schen Org» nisatienen unserer Meimrng nach nicht tue örtliche Bevölkerung in den ver-schichenen Bestrebungen, die normal von lokalen Gemeinschaften un> ternow.meii werden, ersetzen und nicht die i>w schiodcnen RegiernngStätigleiten ans sich nchwei! sollen, die gewöhnlich vom Staate au? erfolgeitmüsion sie doch bis zu einem giM'isstn Grade b Nec-Hl der Benölkiwung als auch der Mandat^' macht beim raschen Aufbau des jüdischen natiomlen Heimes helfen Aber die Arbeit und der Mw fang der -u leistenden.Hilfe, muß sorgfältig begrenzt werden. Einerseits sollte der Bevölkeruna im kein« Hflfc in solchen Dingen gegeben werden, eik sie ohne llnterstütinng selbst boivältigen. kann. Sonst würde Demorälisation folgen und Feindschaft und Antipathie von feilen der Landervevo.' kcrung wegen dw Einmischung woblmefichnder Freunde in lokale Angelegenheiten entstehen. Dn La-ndcSbcvölkernng 'sollte ermutigt werden, vhw Hilfe lokale Angllegenhetton zn erledigen nicht daran s.ewebitt werden, sich auf da§ Gcu von auswärts zu verlassen. Da? Streben d" Zionist Commission, eine zu große Rolle in iM' len Argelegenheitrn zu spielen, brichtc von Zc!- tcn dcs Jrschittv den Anspruch mit sich, i» MUM Maße die Arbeit der Zloii-rsüsch,n Organisattch zu kontrollieren, ohne gleichzeitig irgend «mc U'iMche sinai-zielle oder sonilige Leran-twortn«' fett zu übernehmen. Andercrsriic kann ei.- Zirnistischo Organü^ testen itu »eit w zche-n Wt! »rrttc ttver! chct tt dm m trcckim ckne ß Di dm, c Bionii HM k W ihnen OB kt, mir t für di«, lmfähige GeschäfiSfüh . .... ... ... rung der Kommission. Mir erörtru, jetzt nicht - die, tion nicht alle Aufoabr:, e-ues aus W Kluichait eines Laickkaufes ru hohen Prcvsm üoer nehmen. C-iemuß zwar für einige Zeit i>U Ar- Im % kr ft itertei «it f wntue len st ferne Zchl «Wtrs m bo tenB «nl J «non hj-r tvcmt mein ihren Mid ^Ü(l Hing Hi« ©eft beige Notty ielja ^eil ki):en »Mit *n, e % Asifst 2»i tim