Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- 49 (8.7.1921)
- Date
- 1921-07-08
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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Kultus ifr-ef, - 5‘ ,hren' 9«mÄf . Unters befähigt \ r f?Nä. r?Ä3 tftawe etnb i-o » '■ lebst NebenÄ?..^ 1 J^ÄS?*»“»Srfc eiWbrmgen, 2" ÄBltMtonnjj;iQS Elektromotoren, rm 'nftniA^111 a e n' ^enkilütoren,?ld fätt« und BeborkL «SiiiJfcJiisssll aiBBBBBB3MBI l-Gräfenbers (Schlesien) Restauration E= Schilnzel eriM F. GRÜNBAUM. ... r Beachtungl Verwendet bei allen lieh bietenden Gelcsenheltee w nur “*• : i um Inrertauf für Mähr.-Ostreu*. man Kohn 4 Sühne. Haupt ,, fe,ltaWiMtet,Global», rnt. und >iw\a%sfev .' and' j i Mvrt«. Qtöödwäassal \ ists und vellkommMi" MrMrmmmer 5 K. §>t« daklon n»d «dmintstralion: MSd^sch Oirau. kangegaff« S4 Mavslkrivlc auch mir Rückvortwerden «nr ohne «ewähr a”f,e' nomratn ni»S auibewadrt. Ct»« Vervsttchluna *«r RnMeudun« wirb nicht wrrtflHiit Svrech. jiunifa nr- Redaktion »Sou« von 11 6t» *« Ubr twrtniuani. Eigentum M ^».bUchc» «er. lüß«8* r«g »-« «- .6- *>. »" »tübrilA-Corua. f>ttau8flebft »«o »erantworlitcher Redakteur «Dx. H^gO Herrmanu »n MShr^OÜrau. Freitag, 8. VH. 1921. I5f Abonnement S'i’f! ► Y I j •*Su>. ii Da» ^Jüdische BolkSSlatf ist Sekolblalt. sondern alO Versandgeitnn» da»« besten, de« nattonale». kulturellen nub wirtschattllchen Interessen der bemühte» Aubenschaft im o«u*» tsLechoslowakischen Staate und tn «alt. «len z« diene«. - Inserate festen 30 d für die Lsach gespaltene Mil. limctereeile. Antrüge für iln. feint? übernehmen anher der Admtniftration alle größeren Annoncenexpeditionen- Erscheint leben Freitag. 2. Thamus 5681. Mrhrtt nnü Vertrauen. Die letzten Monate sind dnrch einen Prozeß im Zionismus charakterisiert, den man mit den Merkinalen einer schweren Krankheit vergleichen kann. Fieber ist nicht nur ein Zeichen von Krankheit, sondern es kann auch ein Symptom beginnender Ueberwindung der Krcmkheitsstoffe sein. Ueber den Abbruch der 5tri{e und ob der normale Zustand bald wieder erreicht sein wird, kann und soll heute nicht gesagt werden. Die A. C.-Sitzung, die in diesen Tagen beginnt, und der bevorstehende Kongreß werden zweisellos für die Entscheidung von größter Bedeutung sein. In dem Kampfe innerhalb der zionistischen Organisation, der seit Monaten tobt tmd gelegentlich überaus unerquickliche Formen angenommen hat, bestand das Hauptkampftnittel — ein schlimmes Zeichen! — in Andeutungen, Gerüchten, Anspielungen, halben, geheimnisvoll ins Ohr geflüsterten Behauptungen allgemeinsten Charakters. Das war innerhalb der Organisation und nach außen hin sehr schädlich. Cs ist bekannt: Nur drauf los verleumden, etwas bleibt immer hängen! Erst nach längerer Zeit erfuhr man, daß die Belege, das „Material" für alt die umgehenden Schauermaren von entsetzlichster Korruption in London und besonders in Palästina in dem Berichte der sogenannten Reorganisationskemnüssion niedergelegt seien. Begreiflich wor der brennende Wunsch aller Zionisten, diesen Bericht, von dem so furchtbare Gerüchte gingen, ehestens kennen zu lernen. Da geschah aber das Unerwartete, das Gerüchten neue Nahrung . Der Bericht wurde von der Londoner Leitung geheinigehalten. Dies war nur so zu erklären, daß er tatsächlich schwerste Anklagen, gestützt durch ein erdrückendes Beweismaterial, enthalten mußte, und daß die Leitung vor allem Zeit und die Möglichkeit gewinnen wollte, sich zur Abwehr zu rüsten. Heilte,' wo wir den Bericht kennen, müssen wir andere Gründe suchen. Es scheint uns, daß die Leitung, fern von dem Pulsschlag der jüdischen Masten und der zionistischen Zentren und also ohne genügenden Eindruck von der bereits durch Gerüchte erzeugten Beunruhigung, glaubte, den Bericht, den alten Durchgebildeten und gegen das Gift allgemeiner Insinuationen gefeiten Gesin-! nungsgenossen vorenthalten zu dürfen, umj ihn auch vor den wenigen urteilsstarken > Neuzionisten, insbesondere Amerikas, geheimhalten zu können. Sicherlich eine falsche Politik. Denn wer Vertrauen fordert, muß Vertrauen haben! Das gilt nirgends stärker als bei uns. Und die falsche Politik erzielte den entgegengesetzten Erfolg: Der „Bericht" blieb den disziplinierten europäischen Zionisten ein Geheimnis, während er in Amerika durch einen groben Vertrauensmißbrauch der dortigen Führer veröffent-- l'cht wurde. Gleichzeitig wurde dort auch die Frage des Bodenkaufs in Emek Jesreel öffentlich erörtert, die in Europa ebenfalls nur Gegenstand „streng vertraulicher" Rundschreiben war. Es ist merkwürdig, daß keine zionistst fche Zeitung in Europa diese höchst wichtigen und interessanten Aktenstücke adgedruckt hat. Es ist dies etwa ebenso, als ob wir den Text des Mandatsvertrages für Palästina, der auch durch eine Indiskretion veröffentwurde, bis zur offiziellen Freigabe durch die Regierung gehe-mgehalten hätten. Zweifellos war die Veröffentlichung zuläf- N' stZchdem sie einmal irgendwo, ob nun >it Recht oder Unrecht, erfolgt war. Sie war aber attch dringend nötig, um der zio-! nistischen Oesfentlichkeit alle Beweisstücke m die Hand und die Möglichkeit zu. geben, nch selbst ein Urteil zu bilden. Hat niemand dieses Urteil zu scheuen — mir glauben, die vomstlsche Leitung hat es nicht — umso vetzer. Ist bas? Urteil eine Verurteilung, dann wird auch sie zur Gesundung des Zionismus beitragen. Jer Bericht der Reorganisattons-Ummtsfim Borwsr! der Exekutive. Die ReorcMüsalwns-Kommission wor Ende 1920 nach Palästina entsandt worden, um im Aufträge der Exekutive der Zionistischen Organisaiwu die'Laae zu'studieren, smveit möglich erforderliche Aenderirngen in der Arbeitsmethode der Zionist Commission vorzunehmen und über alle ^sammelten Erfahrungen Bericht zn erstatten. Tics hat die Kommission durch de» vorliegenden Bericht getan. Die darin enthaltenen Angaben und Vorschläge sollten der Crekniive zur Grundlage weiterer Erwägungen siir die Ausgestaltung der künftigen Palästmaarbeit dienen, und sie hätten demnach so lange vertraulich behandelt werden sollen, bis die eingesorderten Erwiderungen der Zionist Commission vorliegcn und die Erekntwe auf Grund des 'gesammelten Materials zu einem abschließenden Urteil gelangte. Da aber der Bericht der Reorganisations-Kommission ohne Genehmigung der Exekutive in Amerika veröffentlicht tvorden ist, so scheu wir uns veranlagt, bereits vor Eintreffen der erioarteten Gegenänsieriinaen den Bericht der Oesfentlichkeit zu übergeben. Unsere Stellmrgnahtne zu dem sachlichen Inhalt des Berichtes behalten wir uns vor, dock, erachten wir es für notwendig, sogleich zn einem Pimkt öffentlich Stellung zu'nehmen, nämlich znr Frage d e r V e r a n t w o r t l ich k e i t. Ter Bericht ist in eineni Ton der Anklage geschriekwn rmd die Anklage richtet sich gegen die Z i o n i si Commission. An Interesse einer gerechteir Benrteib-n der Sachlage muh daher fokaendes seng-stelll ■> den: 1. Die Zusammensetzung der in Bericht der Neorganisaiions'-Kommission ohne Ncnnimg einzelner Namen ständig erwähnte Zionist Commistion hat in den letzten Jahren sort- Währeitd' gewechselt. Tie Zionist Commission wi'rde gebildet, als nach der Balfour-Erklärung und der Besetzung Palästinas durch englische Truppen dort eine völlig neue Situation entslnr.. den war. Die ersten Aufgaben der Zionist Commission waren überwiegend politischer rmd nur zum Teil wirtschaftlicher Natur. Me Zionist Com- Mission beschäftigte sich neben den politischen Fragen zunächst vorwiegend unt der Organisierung des Hilfsloerkes und erst allinäblich stunden ihr getvisse wirtschaftliche Innksionen übertragen, die vor dem Kriege von dem Palästinaamt in Jaffa ausgcübr worden waren. Die Unbeständigkeit des Arbeitssvstems, die ans dem forttvährenden Personenwechsel folgte, war ge:viß schädlich, aber sie war dinch die Umstände bedingt. Infolge des Kriegszustandes war die Zahl sachkundiger Per,onen/die mm, nach Palästina zur Leitung der Arbeit entsenden konnte, beschränkt tind nur die lrenigsteil tixiren in der Lage, längere Zeit in- Laitdc zu bleiben. Erst seit dem Jahre 1919 genxrnn die Zionist Commission melpr den Charakter einer ständigen Behörde.. Tdr Zionist Conimission gehören in der Zeit vom Mai 1918 bis August >919 in zeitlicher Reihenfolge die folgendeil Herren an: Tr. Weizmaim, Dr. Eder, Leon Simon, Schlvain Lcvi, Josef Colven, Israel Siefs, Mosseri. Dr. chiarrp Friedenwald, Robert Szold, Cvnimodore L. Diaitchini, Levin. Epstein. Die meisten dieser Herreit reisten nach kurzem Auscnlhalte tvieder ob. Ini Oktober 1919 wurve die Kommission unter Dr. Weizmanns Vorsitz reorganisiert. Herr Ussischkin wtirde stellvertretender Vorsitzenoer. Im Mai 1920 waren Herr Dr. Ruppin und Leib Iaffe ein. Zurzeit besteht die Kümmissioir ans den palästinmsischen Nlitaliedern der Erekntioc, den Herren Ussischkin, Dr. Eder und Dr. Ruppin: als Treasurer fungiert Herr Van Vriesland. 2. Die Zionist Commission ist keine sei!>» ständige Behörde, sondern der Exekutive der Zimnstischen Organisation unterstellt. Es ist bekannt, daß seit der Verlegung der zionistischen Leitung nach London die Herrett Dr. Weizmann und Sokolow durch die shübrrmg der politischen Geschäfte völlig in Anspruch getrommen waren, V - innerhalb der Erekirtive eine Ressorteinte'- tnng besiatld, und daß die Pafäittna^rrbeiüm de>n» etitsprechend von einem besonderen Palästina» r e s f o r t geleitet wurden. Die Leitung aller kolonisatorischen Awgelegenheiten lag seit Einrichtung der Londoner Erekutive, d. h.. seit September 1918 bis Jänner 1921, in den Händen des Herrn InlinS Simon 3. Die N a t i o n a l f o n d s a r 5 e i t in Palästina-ist aleichfall? nicht selbständig von der dmtufni Zimrist Comnrission geleitet worden, sondern "on den Vertretern des Jndischelr NaiionalsondZ, die vom Direktorinin desselben ernannt wurden. Dis -Hanptbirrean des Nationalfotlds befiltdet sich seit dem Jahre 1914 im Haag. Dort wurde wahrend des Krieges ein geschäftsführendes Konsitee gebildet, das in den letzten Jahren Mm Herrn Nehemia de Lieme geleitet tmn-de. London, im Mai 1921. Die Erekutive der Zionistischen Organisation. n. Bericht der Resrganisations-KsmmMon »er Exekutive der Zionistischen SrganisaLion über die Arbeit der Zisnistifchen Organisation in Patästina. Vorwort Die Reorqanisationskommissinn, ihre Befugnisse «nd Aufgaben. Auf Grund eines Beschlusses der Ziontsjis.ben Organisation vom 21. September 1920 wiwde eine Reoraanisationskommission, bestehend ans den Lerren Julius Sinion, Rehen, i a de Lieme i'.nd Robert Szold eingesetzt ni!t i za K’tnif T.11P Jrtooett Lzotd eunzesetzt NW der Ain'gabe. die Arbeit der Zionistischen Organisation und ihrer Institutionen in Palästina ,v nisations-Komniission winde mit eer Voklnwcht ausaestattct, solche Aendernngen du^chzu-sühren, die d.ie Koinnrission nach ihrer Meimmo. für nottveildig halten tvürde. Die ReorizanisaiilmS-Kouunission traf in Palästina am 4 November 1920 ein nnd verblieb dort bis zum 14. Dezember 19M. Während ihres Anfenth-.ütes in Palästina besuchten die Rlitglieder der Koiitiinssion die Faunen de» Jüdischen Nntivnalsonds, verschiedene Kwirzoht (landwirtschastliche Olnst'pens und Ktvischim sZtrastenbanaruppens und führten eine möglichst eingehende nntersltchen und zu reorganisieren. Tie Reorgci Vielleicht erfolgte die Verössentlichung bisher nickt, weil ein großer Teil der in Betracht kommenden Aktenstücke englisch abgefaßt ist und die lsebersetztmg ein bedeutendes Stück Arbeit erfordert. Wir haben uns dieser Arbeit unterzogen, um unsererseits einen bescheidenen. Beitrag zu den Slrbeiten des Aktionskomitees und des Kongresies zu leisten, die in unserem Lande tagen werden. Ist es doch ohne Ko«mtnis dieser Dokumente wohl nahezu unmöglich, den Verhandlungen zu folgen, und wissen wlr doch aus Erfahrung der Londoner Iahreskonferenz, daß nicht allen Mitgliedern selbst unserer leitenden Körperschaften mit der Vorlage englischer Texte gedient ist. Es! sollte möglichst vermieden werden, daß durch aeheimnisvolle Andeutungen über den Inj halt gewisser Dokumente,^bie praktisch niemand außer den Einaewoihtesten kennt, , wieder Stimmungen erzeugt und Beschlüsse möglich^ gemacht werden, die bei richtiger Kenntnis des Materials unmöglich mären. Wir glauben, durch tmsere Veröffentlichungen dem Großen Aktionskomitee, das in diesen Tagen in Prag zusamtnentritt, einen größeren Dienst zu erweisen und unsere nmigen Wünsche für den Erfolg seiner Arbeiten besser auszudrücken als durch noch so enthusiastische Bearüßungsartikel. Dr. Hugo Herrmann. UtUmstichwlg aller zioilislifchen Tätigkeiten durch,! soweit die ihnen zur Verfügung stehende Zeit esgestattete. Sie konferierten mit seiner Exzellenz^ deni High Commissioner. mit den Leitern der Re-! gierungsdepartements, mit der Zionist Commis-! sion, mit dem Wand haleumi sdem Jüdischen Na- - nonalrat) und seiner Exekutive, mit Vertretern der-jüdischen Arbeiter und anderen hervorragen,, den Palästillenscrn. : Obgleich alle Mitglieder der rlkeorganisalions-. Komniisstvn sich seit einer gewissen Zeit verschiedenen. Phasen der zionistischen Arbeit in Palästina: geividmet hatten, wurden sic von dem Iischuw mit! beträchtlichem Mißtranen und nicht geringein Widerstrebcn enipsangen. Ihre iNotive waren v-r-j rächtia. Ihr Zionismus selbst tvurde in Frage ge-! stellt. Die fragmentarischen und einseitigen Be-! richte von der Londoner Konferenz, d'e in Palä-n stina in Nmlaus aekommen waren, hatten den Eindritck erzeugt, diist die Rcorganiiations-Kommission ' nicht aekontmen war, mn a'ufzilbauen,sondern mal zn zerstören Daß es ihren Mitgliederst an nativ-j n.-lem Verständnis fehlte ,md d>iß sie vorcing,'- n.ommen und nicht frei waren, ihr Urteil zu änderü. Me Mitglieder der Reorganssations-Kom-, Mission behanpleten nich-t, mit ganz freien! Urteil nach Palästina zu gehen, obgleich sie sich nach besten Kräfllm lwmühten, sich die Freik>eit der Mcinintg zik wahren. Der solgende Bericht stellt d>ä illrbeit. der Zionistischen Organisation in Palä«! stina so dar. wie sie sie fasten, die künstigen Ailsaaben der Oraanisation, wie sie^sie anssassen, und den Apparat, mittels dessen sie diese Atrsgäbmr durch'zissUhren versuchen.würde». Die Reorganiiations-Kommission war von Her'->, A. Sonne, Sekretär der Exekutive dev Zio''Püchen Organisation und von Herrn Pauk Singer, Schatzmeister und Finauzsekretär, begleitet, welche beide tvährend der ganzen Sendnon unschätzbare Hilfe leisteten. - ' - -Kapitell. .! Die bestehende Organisation der zionistischen Arbeit in Palästina Me Leitung der zionistischen Angelegenheit^ in Palästina ist derzeit größtenteils in der Ziooistischen Komltt'.ssion konzentriert, die tvährend der' Zeit der militärischen Besetzung durch ein PatentJ szitiert in der Note*> des britischen Anstoariigen ' Amtes eingesetzt toorden war. Die schwierige Ausgabe, die sie als Vernlili. lerin zwischen den britischen Militärbehörden und der jüdischen Bevölkerung zu losen hatte, lcht mitz! der Errichtung der Zivilverwaltnng ihr Ende geO runden. Es ist für lmseren Ztveck nicht itötig, di? von der KonlMtssion während der schwierigen! Periode der militärischen Okkupation, als fremd«; Agenten imd politische Intriganten im Lande' waren und die zionistische Bewegung zn diskreditieren imd zn zerstören stchten, geleisteten Tienstd anszuzählen. Wir haben uns vornehmlich mit der. Sicdlungs- und Kolonisationsarbeit der Zionistss^ schon Kommission**) zu befassen. Diese Arbeit iff iir sehr weitem Maße bloß eine Fortsetzimq der.. Tätigkeit des Palästinaamtes lMisrad), wie sie' vor dem' Kriege geführt wurde. Ilonijtiscks Oraoi ilisation v-'rtrcte». Lie wird als Beratungskörp«.«»? Kfiait für fcic briti'rficn Bcbvrden in Patästiua ta s allen Anqclkgenheit^n, die Juden betreffen oder frfe! Errichtung eine» nationalen Heimes iiir das fübische ^'Nolk in vcbereinslimmnnq mit der tlrklärung van deiner Maiesrat Regiernna berühren dienen. Die dlnsgaben der stildiichen Äommission werden lein: 1. Eine Verbindung wischen de« britischen Behörden und der jüdischen Bevölkernna Palästinas zu schätzen, 2. die Hilssarbeit in Palästina zn regeln und oct der Nievatriiernug verrricbener und evakuierter P--.- san-n und FtuchUinoe tu helfen.! N. bei der A'iederherstell»»!; und Entwirkkunh der! Kolonien und der Lr>tanineriia.: de, liidischen Br» i völkeruna im allgemeiiken mit.»wirken, 4. der indischen DraanisatO'n nn-> ihren Inititu» tioneu tn .Palästina hoi der Bliederaninahme ihrer dät'hkeit bchilslich;n sein,! D bei der Schasiiing sreundncher Betieünnaen mit i den Arabern und anderen nichtjitdische» E>emcinscha.-. ten tu Helsen,; fi. Informationen ,;u iainmei» und tihcr die Mäh: j Nchkeiten der Weitcrentwicklunfl der indischen Med. in na und de-, Landes im allaemeine.i zu berichten, 7. bie Dnrchsnhrbarkett de. Planeder Errichinna einer jüdische» llniversitä: t» nnieriuchon iPakens des britischen AusjenamteS». **> Wenn es nicht ausdructlsch anders angegeben ist, meinen wir die Zionistische Kommission im 3't* gemeinen, ohne den Versuch -,n machen, unsere Ve»ss mer-iniaen an» eine bestimmte Veripde iu der keit hx, slomutlstivn bezieh»«.