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Jüdisches Volksblatt · 1921-06-28 · 47 (28.6.1921) · p. Seite 2

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
3 (1921)
Issue
47 (28.6.1921)
Date
1921-06-28
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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ie- Gelte 2 ‘Ti tsnstag.. Jüdisches 33 o 11 s b 1 n 11“ 23, Juni fB, gy. vH vor auch überzeugt, daß in Palästina westje lü5^ ich i Jordan — dort sind keine wirkliji> kn ftcken Araber, denn die Bevölkerung Pap^b asu»as westlich vorn Jordan ist ein Ge- ^rnück aus Phöniziern, Kanaanitern, Arafo k2> j-aern. Aegyptcrn und anderen Stämmen hc nr.p—ckaß es, wenn die Mohammedaner dieses $ 3e■; Landes, der großen Traditionen des cheilc % i 'iqcn Landes wert sein wollen, absolut n ®i; notig ict, die Kluft zwischen ihnen und den m fei , m-.üeru Rassen, insbesondere den Juden, » u Überdrücken. Ich glaubte, die Juden — Ierund rickligc Stannnesvettern mit groz, tzen Kilturtraditianen — seien dies imd» stände. Lord Beaconsficld hat in seinen v M Büchern wie im „Tankred" Gedanken ausv be gesprochen, die verknüpft sind mit der t ®r; t o n i {t i \ d) c n Bewegu n g. die o5u'feit mofyral« 2000 Jahren b cb . kt e h t und die nicht von irgend einer be- 8 ftimmten Zahl von Juden in Palästina k r;1 addängt, sondern non der Sammlung k 2.' jüdischer Energien für den e Wiederaufbau Palästinas. Als * ~ idl sah, was jüdische Kolonisten in Palästina; th: geleistet haben, war ich überzeugt, daß dies? £\ eine praktische Politik sei. " , b:. Ich bin damit einverstanden, daß j .Palästina keinen Platz für eine sehr große! re^ Zahl non Juden hat, und vielleicht will tu' auch gar-keine sehr große Zahl von Juden - hinaehcn. Es gibt fünfzehn Millionen " Juden in der Welt und es ist sehr erfreulich, daß nicht die ganzen fünfzehn Millioneit D jn ein Land gehen wollen, das etwa so *C groß ist wie Wales., Eine große Zahl wird bleiben wie bisher,' zerstreut unter den , Nationen der Welt, ohne eigenes Heim, aber zusammengeschlossen, wie alle Juden es find, durch eine gemeinsame jüdische Tradition. Diese gemeinsame jü- §ck>- di sehe Tradition hat nur ein er,; 3 ent rum u n d das istPakäst i n a. b« Wenn wir die zionistische Bewegung ver- V stehen wollen, N'.üssen wir etwas" vonder jüdischen Tradition verstehen. Sie ist iinm trennbar mit religiösen Ideen und religio- «r sen Gefühlcil verknüpft. Sie ist wesentlich verknüpft mit der Idee, daß die Bibel von g, palästinensischen Inden geschrieben wurde, c daß die größten Scliopftmtzen der hebraifß scheu Rasse und ihre Leistungen für die C Menschheit von Palästina ausgingen; daß x die Pfälmen von. Palästina kamen, und f wenn sie wieder Psalmen schreiben werden, h so werden diese wieder von Juden in Pojg lästina geschrieben sein. Das ist die Idee, Z , die hinter dem Zionismus steht, und sie n bat die Balfour-Deklaratian heroorge- K bracht. b Dieses Gefühl hat sehr viele Christen b dazu gebracht, mit der zionistischen Idee | zu sympathisieren und diese kulturelle Auff sassting des Zionismus wird für den nahen Osten voll ungeheursrn Wert sein. Der nahe Orient braucht eine Bewegung dieser Art. Im kommenden Jahrhundert wird entweder eine Annäherung zwischen Osten und.Westen angebahnt werden, oder eine große Kluft, zwischen Osten und Westen! oufbrechen. Entweder wird ein Riß durch! Asien Md Afrika einerseits und Europa! andererseits gehen, oder es wird eine Drücke geschlagen werden. Ich bin durchj aus nicht sicher, daß diese Brücke nicht! in Palästina gebaut werdeir kann und soll.. Es ist., durchaus möglich, daß von einer j 'jüdischen Universität in Jerusalem aus der t Westen dem Osten und der Osten dem? 'Z.Westen erklärt werden kann und daß wir?? in die Lage kommen werden, wieder zu be-? ' sieben, was der Westen van dem orientali- -sichen, ethischen und geistigen Ideal braucht, ebenso wie wir dem Orient etwas von den! Praktischen, sozialen und politischen Jdea- .'hi ken geben werden, die im Westen geschaffen .! .worden sind. Diese Auffassung des Zionisti> MUS ist es, die so große Bedeutung und V Wichtigkeit hat. Sie spricht sich in ganz 'i ' kleinen Dingen aus. Der iehr ehrenwerte -si. Herr hat seinen Besuch in Rischorl le Zion beschrieben. Die bloße Existenz ,H eines j ü d i f ch e n Bauernstandes ist für uns etwas ganz Außerordentliches und Wunderbares. Wir verknüpfen den Begrüß „Jude" immer mit Park Laue und Whitechapel*). Ich wohnte bei einem jüdischen Bauern, der am Morgen mit leinen Rindern hinausging und abends wch der Feldarbeit zurückkam, der in Ged- I* Ü ¥ nleinjchaften lebte, wo das alte Hebräisch gesprochen wird, eine bezaubernde und neue Sache, die einen wohl zu manchen ’p Opfern ermutigen kann. Ich möchte ein l * Xüi i kfliinte lUmä i'nlnt'T Nurw.rUenoa.mm> im:i fCl MH'"' 2.9II0 JTT, - ktoe l'tavt' rp.U'fli.?!nm i>. SRrt'..' tu uv :ns Cbncs^ür- 4'jji ' Ine'n be- Wort über die Schwierigkeiteil dieser Püonicre sagen, die unsere Sympathie und Ermutigung verdienen, und über die Araber, die vor diesen Einwanderern und insbesondere vor der neuen Invasion etwas erschreckt sind. Wir müssen die Lage verstehen. Ich gebe zu, daß die neuen Ankömmlinge zum größten Teil aus den Ghettos Osteuropas, aus der Ukraine, aus Rumänien und der Bukowina kommen, wo sie ein abgesondertes Leben unter Beriolgungen lebten; wo die Walze des Krieges über sie hinging und wahrscheinlich den größten Teil ihrer Angehörigen tötete, i Sie hoben das Aufkornmen des Bolschewismus. sie habeil Wränget und manchen! anderen gesehen, die sie alle der Reihe nach.? verfolgten. Die Zionisten wurden von deil j Bolschewiken verjolgt, weil diese Leute fürs eine nationale Lluffassnng eintraten, die von! den Bolschewiken in Rußland als Gegensatz zum Bolschewismus erklärt wlirde. Diese Leute kommen mit all ihren Vorurteilen aus Osteuropa und bilden zugegebener-? maßen nicht die goldene Brücke zwischen' Osten und Westen. Ich hoffe, daß das Kolonialamt, das hier viel tun kann, etwas mehr leisten wird, um die Auswanderung sefardiicher Juden nach Palästina zu fördern, das heißt solcher Juden, die ursprünglich iil Spanien waren, mit den Arabern zusammcnlcbtcn und die Araber kennen und die Tradition der arabischen .Kultur besitzet!. Wir finden sie rings um das Mittelmeer. Sie sind von Saloniki nach! Sniyrna und noch weiter nach Osten gegan-! gen. Diesen Leuten sollte man die Möglich- \ feit schafserl, nach Palästina zu gehen, uni die Grundlage des nationalen Heimes zu schaffen. Sie sind außerordentlich wertvoll und werden dieses große Experiment znn> Erfolge führen. Ich will nicht viel über die jüdischarobische Seite dieser Frage sprechen; sie? wird sich mit der Zeit von selbst heraus»! arbeiten. Die Ausgabe, die Großbritannien j im jüdischen Palästina zu erfüllen hat, ist,- dafür Sorge zu tragen, daß die christlichen? Heiligen Stätten so gut und besser wie ins der Vergangenheit gehalten werden, i Warum starren wir immer auf die mohammedanischcn und jüdischen Interessen in? Palästina? .Können wir nicht auch einmal! an die christlichen Interessen in Palästina; denken? Allzulang schon ist von Osterfest zu Osterfest die Kirche des Heiligen Grabes j der Schauplatz von Blutvergießen und von? Schlägereien der verschiedenen christlichen! Sektierer unter dem Beifall der türkischen? Regierung gewesen. Jahr für Jahr wurde? das Christentuni durch dieses Schauspiel' beleidigt, das die Christenheit in Jerusalem! bot. England hat eine einzige und große? Verantwortlichkeit. Werden wir diese? irgend jemand übertragen? Gibt es irgend? jemand anders, der sie übernehmen kann? ' Die Kreuzfahrer mögen etwas zu stürmisch! gewesen sein und wollten ihre Idee jeder-? mann anfdrangen. Aber steht hinter den; Krcuzzügen mcbt doch eine moralische - Idee? Ist es nicht die Idee, daß in dem > Laitde, das wir alle als heilig anschen,; solche Regierungsbedingungen bestehen soll-' ten, daß Jerusalem den Pilgern und Verj tretern aller Nationen und Rasten als ein; Gotteshaus für alle Menschen gelten soll?' Jede Politik, d'e von Palästina abrücken; und cs wieder den Türken oder irgend je-. mand anderent übergeben will, wird einen! Ausbruch der tiefsten Mißstimmung -pon' seiten der religiös fühlenden Menschen in England Hervorrufen, dem keine Anti Waste-Campagne Widerstand leisten könnte. Ich muß den sehr ehrenwerten Herrn zu den Reduktionen, die er bereits dnrchgeführt hat, beglückwünschen und werdeihn in seiner Arbeit untetstützen. Ich möchte < in Verbindung damit noch ein Wort sagen. - Was immer er tue, mögen wir doch nicht alle denselben Irrtum in Palästina begehen, der vor zwei Jahren in Mesopotamien be-! gangen wurde, nämlich zu viel englische Beamte hlnauszuschicken: lieber eine weniger tüchtige Regierung von Palästinensern, Inden, Ehristeit und Mohammedanern, die nnteiimnder im selben Amt arbeiten. Sie piögen nicht so tüchtig sein wie britische Derwaltungsbeamte, aber halten wir doch die Zahl der britischen Beamten in Palästina so niedrig wie nur irgend möglich. Ich höre Berichte, wonach ihrer dort schon jetzt zu viele sind, und es wird sehr bedauerlich sein, wenn der Irrtum, der in Mesopotamien begangen , wurde, in Palästina wiederholt wird. , Schon zu viel Zeit ist mit der Vorbereitung von Pläi'.en verloren gegangen. Was wir brauchen, sind wirkliche Ergebnisse, und wenn wir der Welt dieje wirklicheit Ergebnisse zeigen können, dann werden diese Leute uicht wünschen, ihre Stellung unter Großbritannieit als Mandatarmacht gegen irgend eine Herrschaftsform zu tauschen. Wenn wir keine Ergebnisse zeigen, dann werden sie sagen: Das politische Gedächtnis ist kurz, warum sollte ntan nicht die Türken wiederkommcn lassen? Wenn sie wiedcrkommen, kommen sie für weitere vierhundert Jahre. Wir müssen Frieden mit der Türkei haben, das ist absolut notwendig, wenn wir das arabische Gebiet wieder aufrichten wollen. Wir müssen die türkische, die arabische und die jüdische nationale Bewegung anerkennen und einen anständigen Frieden mit der Türkei machen. Je weniger sich das auswürtiae Amt in diese Dinge eimnischt, desto bester ist es meiner Meinung nach. Die Regierung muß alles mögliche tun, um dein jetzt in Klsinasicn wütenden Kriege ein Ende zu setzen. Sie muß ihre besten Anstrengungen einsetzcn, um Frieden z» schaffen imd es klar zu machen, daß die nationale Bewegung anerkannt und ihr Wunsch nach eigener Kultur berückstchtiat wird. Ich glaube, wenn mir eine solche" Politik haben, wird der sehr ehrenwerte Herr sich einen großen Namen in der Geschichte machen und dieses Haus wird Ursache haben, stolz auf seine Llrbeit zu sein." Lord Robert E e c i l bedm>ert, daß die Leitung der Politik in Aegypten, in Kleinasien, ans der arabischen Halbinsel und im NUttleren Orient aus verschiedeue Departements verteilt worden istsi'was sicher nicht zum Vorteil der Sache sein kann. Er sah rft fort: „Der große Vorwurf, den ich der Regierung mache, ist, daß sie die Verwaltung Palästinas dem Departement für den Mittleren Orient übertragen will. Ich gebe durchaus zu, daß unsere Poliü? ln Palästina welkaus der beste Teil der Reglerungspolitik insgesamt gewesen ist. Jcb glaube mit meinem ehrenwerten Fremtde, dem 8-bgcordneten von Stafford (Ormsby- Gare). daß die zianiftische Politik gesund ist. In seiner Rede hörten wir eine sehr bLredsame..Lar!'sgung der. moralischen und ge,-süaen Seite der zioniftlschen Politiknmd es ist nur reckt, wenn ich.hinzufüge,' daß Liese Politik nicki nur aus den van meinem ehremvertcn Freunde angegebenen Grün-! den angenommeic wurde, sondern auch ans guten, soliden, sachlichen Gründen. Es war ein ganz wciei'llicher Teil in '.uijerer Politik, daß wir Maßnahmen ergriffen, um zu zeige,,, daß reir der großen Bewegung lnncchslb der jüdsichen Raste sympathisch gegenüberstehen, un'd ich persönlich war für diese Politik, weil ich sicher bin, daß sie absolm gesund ist Es ist wahr, sie wird schwreckig, obgleich ich hoffe, daß dies nicht in finaüzikller Beziehung der Fall leir wird. Wir habcn eine schwierige Verwallungsm.fgabe zt, losen, das mll nicht geleugnet werden. Wir haben in Palästina zwei Rassen miteinander zu entwickeln. Die eine ist in kleiner Minorität und doch die weit fortgeschrittenere von den beiden. Das ist ein Verwaltungsvroblem, das meiner Meinung nach nur ein im Lande geborener Nerwaltungskünstler lösen kann. Ich war immer dafür, daß wir die Verwaltung in Palästina übernehmen. Es ist sicher notwendig, daß es geschieht, es ist notwendig für den Frieden der Welt, daß mir ein gut verwaltetes Palästina haben. Es ist auch eine gesunde Politik für uns, die Verpflichtung zu übernehmen. Aber ich bedaure aufs tiefste, daß infolge der non uns eingeschlagenen Diplomatie verschiedene Teile der Welt dazu gebracht wurdest, zu glauben, daß wir in Palästina etwas suchen, was von besonderem Vorteil für die Jntessen Großbritanniens ist. Das hat uns seither sehr geschadet. In fremdelt Hanptstädterr und in auswärtigen Zeitmrgen wird rms immer wieder vorgeworfen, daß wir alles, was wir brauchten, in dem Fr'iedensvertrage bekommen haben und jetzt anderen Läitdern im Wege stehen, die auch das haben wollen, was sie brauchen. Das ist sehr cmgerecht, aber wir hätten es von Anfang an klar machen sollen,' daß wir die Verwaltung Palästinas als ein heiliges Pfand der ^Zivilisation unternehmen — als ein Pfand und nicht als einen Vorteil irgend einer Art." Lord Robert Cecil spricht dann über die Zusagen, die den Armeniern gegeben und nicht eingehalten wurden. Er'verweist darauf, daß für Denikin und für andere russische Abenteurer hundert Millionen Pfund ausgegeben wurden, während mit einem Zehntel davon Armenien in Unabhängigkeit und Sicherheit hätte nüfgerichtet werden können. Er kritisiert auch die schwankende Haltung, die man König Hussein gegenüber einnahm, dem doch während des Krieges der Besitz von Damaskus, Homs, Hanta mrd Aleppo zu.gesagt wurde. Er schließt: „Ich fürchte, daß wir alles, was!vir 'in den letzten zwei Jahren verloren haben, nicht wieder bekommen, und insbesondere fürchte ich sehr, daß die Bevölkerung Englands, betroffen durch die Verzögerung'und die Kostspieligkeit und entütuscht durch die Unfähigkeit unserer Politik, Ich weigern könnte, das zu unterstützen, 'was ich ebenso, wie mein ehrenwerter Freund, der Abgeordnete von Stafford, für hie richtige Politik halten, nämlich so billig als möglich, aber dock die Verpflichtungen auszufnhren, die uns durch den!krieg anferlegt worden sind. Der nächste Redner, Lord Eilstace P c r c y, meint, die arabischen Befürchturn gen wegen der jüdischeir Einwanderung seien gremdlos und nur verursacht durch politisch unkluge Redensarten mancher Verfechter der zionistischen Pläne. Ihm folgt Mr. E. H a r m s iv o r t h als Vertreter der Anti Wnste-Partei. Er ist gegen den angeforderten Kredit, und als ihm Earl Winterton zurr'ft, er solle an die moralischen Verpflichtungen denken, die er und seine Partei mitübernommen habe, erwidert er: „Wir haben sehr viel Verständnis für moralische Verpflichtungeit, aber mir liegt das Jnteteste des britischen Reiches zunächst am Herzen und um seinetwillen spreche ich jetzt liier." Er fährt fort: „Mit Bezug auf Palästina sagte der ehren» Werte Llbgeordnete von Stafford sOrmsby« Gore) sehr viel über die ziomstische Bewegung. Er hielt eine Rede, die sehr typisck für diese Fanatiker ist, die seiner Meinung sind. Ich bin weder ein Zionist noch ein Bntizionist. Ich habe nach mit der zionistischen Bewegung niemals beschäftigt, bevor England eng damit verknüpft wurde, und ich sage, daß cs ein Mißgriff ist, daß die Steuerzahler dieses Landes aufgefordert werden sollen^ für eine den Juden zu gewährende Nationalanleihe zu bezahlen.;Dre Juden sind eine sehr wohlhabende Klasse und sollten ihr eigenes nationales! Heim -seihst bezahlen, wenn sie es.. haben ' wollen'. Äch bin noch niemals einem begegnet, der hingehen und dort wahrten wollte, aber wenn sie ihr 'nationales Heim trotz cklem haben wolleir. so sind sie die reichste Natioir in der Welt rrnd mögen es sich be-! zahlen. Als Vertreter eines Teiles der bri-? tischen Steuerzahler protestiere ich auf das! cntschiedcustc dagegen, daß etwas von ihrem Gelde in Palästina zur Schaffung dieses Heirnss ausgegeben werden soll. Demnach werde ich heute g->gen die Summe vor: 27 Millioiren Psrrnd stimmen, weil dieses Land sie nicht geben kann." Nach einer kurzen Geschäftsordnungsdebatte wrrrde die Beratung und Abstimmung um 8 1'chr 15 Min. abends vertagt. Die Erklärung Churchills und die Debatte hatte mehr als vier Stünden in Anspruch genommen. gnLand.;K eicheverban : der Kult., sgemeinden. Der Geinc:n:ercro.n'.d der tich chischen Ku!" tue gemeinten in Böhmen, an deiscn-Spitze Herr Tr. Thein aus Pareubitz steht, hat beschkoft sen, sich uni reu .Kuliusgemeinden deutscher Geschäftssprech: ru einem einheitlichen -am>esrerband in Böhmen zu tonst,cnieren. Ta wir nun souohi in Mähren als auch jin Schlesien einen solch.n '-nn'eLv rbanu bereits besitzen, an Spitze res mährischen Tr. A .ais Hifks, jo wirb es haffenll-'ch balr n: einem genrsinfanren Dem danb-sän.tk cher Kiü.li'sgem .i den kommen. Es wäre mm rrünschensw-r:, wenn auch'.k.'Aukius' gcniein'sen der Liowakei in irgend ein engeres Diinrnis mit den anderen h'endcsverb.änden treten würsett, tim io als gemeinsamer Reichsverband -xin kräftiger S ntzpunl. alle'- '.uiser--.- For- --ermigen?.n Km. Im polnischen ft'arlament: listerpellirrten die jüdischen Abgeordneten G r n n b a u m Harb glas luu Eenopen wegen der fortwährenden Uebcrg-ftffc. denen die Inden n-unentl ch durch een Kommandanten des Geueralbe. irke> Streite General Latinik ausgesetzt sin-?. Lau»' ulk hat in einer Rede in Miechow erklärt, daß die geineinsame Arbeit der Teutschen, Enge ländcr und Indeir schuld daran H. daß Cie* jd’CHcn e fit che len nid;! u-gewrocn.-,; wurde --'Hüift mar in „er österreichischen ÄMst £beiit des Ins.-Reg. 100. der durchfcwW J

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