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Jüdisches Volksblatt · 1921-06-28 · 47 (28.6.1921) · p. Seite 3

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
3 (1921)
Issue
47 (28.6.1921)
Date
1921-06-28
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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28, Im,. Nr. 47 .Jüdisches VvlksLlatt* 28. Juni SM» «*** «-.-L.'K /vlttm. der Red., _ . | ^ilirtaer Umgebung, so wie wir ältere Magyaren Im Gouvernement Kiew wuroe em Geals alte Gentry und Magnaten.-Tay fkimfemtb entdeckt, der den Zweck reich: Ich. die lach! Lolch erbärmliche Wichte wollen jüdische Bevöllerung auHurotten. Tie letzten jüdische Politik in der Slowakei machen, Diese Pogrome in der Ukr.'-stw haben eine?.. Finch! Dngsstrom von 7000 Personen an die rumänische Grenze geworfen. In der tranzosischen Zeitung ,,Lg mdude vvuvcau" beschäftig! sich Pierre Lapin Mt der Loge der Juden in Polen 'und vermtstlt «amenttick een wirychaftjichsn Boykott gegen die Juden. Lr meint. oaß das jüdische £oI: ,in Polen ein siartsschajfmdcs Element und eine Luelie de- Reicht.ms w.rden könne, wen»Man Pich bemüht, sich ihm zu nähern, statt cs,-,!', ver-- «rchten. In der letzten Sitzung der Erekutive der .fc-zchcheinokratischen poln schm Partei wurde «i»e jüdische Lektion g schachen. In der letzten Zeit har eine antisemitische PropagaM a gcgen die Juden in Lot Hand ringesetzt, an der sich auch der bekannte iNationalökoitom Prof. Ba?lor beteiligte. Ter Janen minister Berg versicherte dem Abgeordneten 2. Fischmann, das. dir Regierung keine Unruhen dulden werde. In Konstantine (Algier) kam es zu arntiscnnlischsn Ausschreitungen. In der Schweiz wurde eine „Schweige- Leute wagen es, die Iüdischnationalen bei der llicaierung zu vernadern, zu denunzieren — und etwas anderes ist ja die Erklärung an den Miuister nicht, sofern sie wahr ist — diese Herren alle, die nach denn Umstürze, als viele von ihnen interniert wurden, nicht Wichten, wie rasch sie den Indischem Nationalrat in Prag finden sollten, diese Leute, für die man unzählige Ächte bei Reaierunaen intervenieren mußte, weil diese sie alle, alle mit mehr oder weniger Berechtigung für Maayaroncn gehalten hat. Das ist nun der Dank dieser slowakischen Juden; sie rufen haltet den Dieb, der jüdischnationale Advokat, das ist der Magyarone. vor dem bäte Dich tschechoslowakische Republik. der ist gefährlich, aber ich, ich bin sa Mauscbel. ich will ja Dein Hansjud sein, was Iud, ick bin doch gar kein Iud ich bin ein Slowake. Das lieber Tr. Teurer reden Sie den: sl«,akischen Bauer ein. Ter wird es ihnen sicherlich — auch nicht glauben, und diese Herren halten einen Minister für dumm genug, als das sie es ihm cinreden könnten. Ter Minister dürfte dein Herrn Dr. Tenzer gesagt haben: No regen sich nur net auf, mit ihrem Slowakentum wird es ja auch nicht weit her sein, aber es freut mich sehr, aus so einem >o berufenen Munde (der Mund wird mehr beredt gewesen sein) zu hören, daß die Juden noch magyarisch orientiert sind. Das freut mich meine Herren! Es wird ihnen ja schwerlich ,1 fci tififtc Geseklichaft zur rävr..erring der rudycgen jemand glauben wollen, daß sie Slowaken sind, Natronalbibkiothek rn Jerusalem, Pro bibllvwenn sie es bekennen, so wollen wir es glau theca judaica" gebildet, an deren Spitze Prof, Arthur Hirsch steht. Es ist auch gelungen, für das Kuratorium angesehene Persönlichkeiten zu gewinnen. Die larchwsrtschafttich.' Hochschul: zu Brrl Ni hat den jüd. Geheimen Regicrungsrat P.os. Dr. Nikodem Caro zum EhremToktor der Laichwirtschaft promoviert, Prof. Dr- Caro M.ein gebürtiger Lvdzer und ist 'Mitglied des Kuratoriums der Hochschule für die Wissewch ifij der Juden. Er hat mit Tr. (AiF r a n k bin Verfahren euch eckt, den Stickstofs der Luft in Der Form von KMstickstofj für die Landwirt chaft nutzbar zu machen.;; ' In dein ehemals preußischen an Posen abfctretenen Gebiete fehlen für jüdische Schien ehrer. die den Unterricht in deutscher Sprache erteilen können, es kommen jedoch nur Lehrer in Betracht, die in diesem Gebiete (gebären 'sind, In Tachau (Böhmen) starb Rabbiner Dr. Moses Wohl, der in dev Gemeinde 'über 20 Jahre tätig war. Maufchel in der Slowakei. ben; wenigstens haben wir jetzt eine Handhabe gegen die Puderen. Juden. Sehr schön! Ich verspreche Ihnen eine große bäuerliche slowakische Klientel und werde, wenn sie aiestatten, alle Inl anctc und Bezirksgerichte anweisen, lassen, jüdisch, nationale Advokaten, weil sie magyarisch - orientiert nnd und einer positiven Arbeit in der Rel nblik im Wege stehen, als Verteidiger nicht zuzulassen. Im übrigen meine Herren, versichere 'ch Sie meiner größten Hochachtung für die herostratischen Dienste, gieSie Ihrem" Volke geleistet haben, denn ich verspreche mir von Ihrer Tätigkeit und Treue sehr viel, sehe ich doch Ihre große Treue, die Sie Ihrem Volke bewahren. Dummheit oder Bosheit. „Juda tu Brau" van Graf E. Revenkow. Unter diesem Tk ’ef schreibt Graf Reocnt low, einer der größten Durchhaster des Monarchistischen Deutschland Alldeutscher'u. Anstfermt im „Das Deutsche Tageblatt" Berlin, 1.* vem 18. Juni, ein Artikel, in der wn \bie AusMw rungeu des Papstes anknüpfle. Revenistw wnn - dert sich, daß nschi wen'gstens die geistlichen Repräsentanten der chriWchdn es von vornherein als Ke denkbar brutalste Pbosaoa ion empfunden haben, daß gerade J;rusa.cm für krez Israel. Politisches. Ciklärung der Ä -b et te r p o r l e i e u. Das Exekutivkomitee Tr Hapoel Hazair und Zeire Zion nahmen in eitler gemeinsamen Sitzung zu der Rede des Oberkummissärs Stellung und faßten foloende Entschließung: „In Anbetracht dessen, day Pie Erklärung Sir Herbert Samuels vom 3. Juni die Einwanderung nach Palästina van der Zustimmung der gegenwärtigen Einwohner Palästinas abhängig macht; daß ste stillschweigend über die internationale Anerkennung des jüdischen Volkes und seinen dirrch eine jüdische Vertretung aus die palästinensischen Angelegenheiten in der Zukunst auSzuübenden Einslitß hinweggeht, ferner daß diese Erklärung einen beträchtliche Teil der palästinensischen IndenIM als Fremde behandelt, tvas einen Eingriff in die Rechte der Juden in Palästina bedeutet, appellieren die Exekutiven der Hapoel Hazair und Zeire Zion an die Juden der ganzen Welt, sich zur Abwehr dieses Angris'es züsammenzuschließen. Tic Exekutiven der oberwähnten Föderationen anerkennen als Hauptursache der gegenwärtig schwachen politischen Lage des Zionismus den Mangel an Aktivität in Palästina. Aus diesem Grunde müssen^ die Zionisten der ganzen Welt ihre ganze Aufmerksamkcit mrd all"ihre Energie auf das wahre Ziel der Bewegung konzentrieren, und zwar auf die Schaffung solcher ökonomischer Bedingungen, die gestatten würden, im Laufe der kommenden Jahre 100.000 Juden ins Land hereinzubringen. Das Große Aktionskomitee muß alle Mittel in Betracht ziehen, die zur landwirtschaftlichen Ansiedlung der bereits in Palästina weilenden dichen Arbeiter führen würden, es muß trachten, belfere Möglichkeiten für eine ausgedehnte Koonisterimg zu sichern, und einen Weg zu einer Verständigung mit der arabischen BevölkerMg des Landes zu finden. Die Exekutiven der jüdischen Arbeiterorganisationen fordern alle ihre Mitglieder in der Welt ans, cfnc starke Vertretung der zionistischen Ar» beiteroraanisationen auf dem zusammen tretenden Zionistenkooreß vorzubereiten. Boks kommt nachIerusalem. Das errab'sche Dlst! „AikstBa" E«t, daß General B v l s und Mr. W a t s o n. b'e unter ANenb v an der Spitze derÄkkupatjons- Verwaltung standen, 'n Palästina ein "re f n werden, die Fsrocrurgni der Arabezu unierstützen. 20-- 70- ■y%- 10.- ßorc Aussvracke über die im DeMkM'4«fWM> Arbeit nicht möglich, und man beschkah. k>a «a«- ^,rcm aiich die Zeit sehr vorgerückt «wx, «ne« 'weiten Gruppenverbandstag auf Sonntag, de« 19. Juni, nach Bonn einZüberufen. 'Nachdem eine von Herrn Dr. Gidivn eingrbrachte R<alution. in welcher dem Herrn Illstchrat DP Bodenhnmer Tank für seine bisherige Tätigkeit als Vorsitzender ausgesprochen wird, angenommen war, endete die Tacping. irnmmmKmmmmmmmmeammmmmmmmmmKimmmmm Jüdische Bücher Jet Jude. Zeitschrift, pro Jahrgang gell Kc 60.- Donath, Maiaryk und dos Judentum, br. „ 4.o0 Trank, Der Mischpoche-Rentner, Lndll. Frower, Der Talmud, s. G-lchichte. Leien und Zukunft. Pappbnnd Hensel. Tie Familie Mend-lSwhn, 16 Aust.. Hexzberg. Sulwnit, Hennon, Mendelssohn, Nationen pro Band geh. Jacabsohn, Biblische Frauengestalie», illustriert. Lnbd. Kaotz, Mer Vogel, Rov«le, gebo. . Kanter Dr., Neue Gleichnisse, br. Novität Kayserling, Mendelriohn, gebd. Kronberger. Zionisten und Christen, --nbd. Lehmanns jüditcke Volksbücherei, pro Hejt Landsberaer. -Das Ghettobnch, bk. Mandelkern, Det Gerichtstag, Nnvepe. Llwv. Mendeie (Sliasberg), Fischka der Kmmme Mühsam, Reu-Killeberg, Lnbd.' Menoras hamdor, deutsch von Bamberg«, Origbd. . . _ Müller, Der Sah« und seine Lehre, br. K 18.— gebd. Ä ,, „ Nordan, Konventionelle Sitoen, Krankheit des Jahrhunderts, pro Baud Nordan, Die Tragödie der Asimnurrron, 4. Aust. Nordan, Paradoxe Nordan, Theodor Herst und der Jude»- staat, 3. Airfl. ..... Nossig. Programm des WelttozialiSmu«, Novität, br. Nossig. Polen und Juden, Novität, br. Orzesko, Mirtala, Roinan, Ldbd. Palästina, Das Land der jüdischen Gegenwart und Zukunft, Novität Rabbinowicz, Jakob Saloweicziks Jugend. Roman, gebd. - 24.— Tschernowiü Dr., Kirzew batalmud, hebr. . 1v!).— Zn beziehen durch die Kunst, und Perla,sbuchh««d- Io"g „Hqipri", Möhrisch-Lstriru. Chelciekngnste 7. 50.— 22.80 18.» 14- J3*SKS Hauptstadt der jüdischen ^,nat!vn-rZn Hei'nu cm i .! hätte" bestimmt wurde und sch ieß" mi iolä', '.-- Schon vor zirka vier Monaten, anläßlich der cm.rA,,. w u, « LolkszählMg hatten wir Gelegenheit, mfUeXa,™ Ä mtnK;2Un?n tigkeit einesMannes in Slowensko hmzuweisen,' anderen ^chnsü.chen Bekenntn.ste^Huben das der wiewohl Präsident einer Kultusgemeiiide, > tr-rgeiicn^ .,den. A.lfängen lei te Wider^ dennoch die Stirne besaß, einen Aufruf im Na»! l*“™3 - 2etzt ittü.jen sie sehen, daß die Juden vrar einer slowakischen Partei mosaischer Konfes. ^-US den heiligen Stätten eine „Mördergrube" EBUBllBi A u a ll e N a t i o n a l f o n d Z k o m m i st ä r e! Wir ersuchen alle Rat.-Fonds-Kommissäre 'int' Vertrauensmänner daraus zu achten, daß bei -eu Bücbsenleerungen die Büchscnlecrungsscheint. tettrbe, deren Ausschuß sofort zuni Minister Dr. hZjcn christlrcherserts wundern kann? Einmal ÜNLN« L" zz m XVJI.SfSÄ m s- '»*»wi Ä« ssrsnts, ist Dr. Ignaz Spier er aus Zilina. An der Zummmenhängt, ein Haß. der sich nicht Spitze der neuen slowakischen Partei mosaischere s genug tun kann in Beschimpfung und Besch nui- Konfesston steht Herr Dr. Hugo Tenzer (Ko-Jung. Jetzt haben die Juden jene SÄbt? und sice) und Tr. Eugen Klein (Bratislava). Bedarf Plätze in der Hand, welche dem Reuen Testaes da einer Unruhe, wenn die Herren Advokaten meist zufülge an Christus gemahnen uni) W NanonalversammlungÄvahlen nicht etwa Kandidat der „Vereinioten Jüdischen Parteien"?, war er etwa nicht auf der Delegiertenversommlung des „Volksver-bandes der Juden für die Slowakei" und jetzt kam über ihn die Erleuchtung? Güt die Herren gehen zum Minister für die Slowakei Dr. Micur-a.Ihr wäbnt, um ihm ihre Hirldicunig .darzubringen. Jawohl! Aber nicht in dem Sinne. < .. , baß sie sagen, als wir noch Wvokaten in Zsolna! onalen Hermstä.te' für Juda soll (nicht Md Kassa und Poszony waren, da waren iwr'0!, r berührt Wersen. Z vn in anerkannt jü- Tstzasatelliten, schwärmten für die Unabhängig» I br>chem Besitz ist ein Pfand und ein Symbol! '.estspmckei/ lasen drn,,Pester Lloyd", den „Fügy^t-j bes welldurchdringeuden abjüi-i ch n I nper'ajen Magyarorszag" und waren bestrebt, Magya--! ktsmus, 28 e lo viele ander; Bvrnu.fvgsu des??? Konfession zu sein — nun wollen | nunmehr weliberühml gewordenen B ches „Tis tatsächlich nie jüdische Heimat — tun, das fei nem Wesen mehr entspräche, als liefe den Chrr ften geheiligten Stätten zu entweihen Und om solche lächerlich zu machen, zeigen, laß der Jude oben ist, leköst dort. Daran isst «x rttich. nichts lleberraschrmes. Tie vMische^ Bebeutüng der SchLfsung -<» »uyuui, iatui, vus lim *ic Herren mcht, aber N!auschel hat ja bclannthd\ noch cuien Pfeil im Köcher — er hat leide: mehre-e Pfeile —- und so erklärt die Deputation: Wrr sind nicht wie die Jüdischnationalen, die sich uanonalpidisch gebärden, dabei aber magyari L Ü"b und einer positiven Arbeiten der Republik in: Wcge stehen, so sind wir nicht, wir Tänzer und Konsorten sind Slo. naken. Ehrwürdige alte Slowaken. Wir lvollen Ilrdcn nichts gemein haben, denn wir sind mcht gemein. Wir sind Chrenniänner. Unsere Vä- /»»c iuui|u;v c.u;iange, — selbst gewähltL Bild de§ I;0rntum2 — icm rrerusc-lem crusgmg, mit ihrein Körper al mäisich alle Böller umfaßt; und schließlich' nach Vollendung des Li.-gesweges mit dem Kopf zum Ailsgangspunkte Jerusalem wieder zurück kehrt. In seinem Epilog zur bristscheu Ailsgaöe sagte der russische GelRr'e Nilns, die Schände habe bald nur noch eine kurze "Strecke vor lich, che sie ihre^Bahn vollendet habe, nämstch |iriA -<xyrenmanner. Unsere Vä- °5Jc*,l'8e tlt '3ton," J7 haben im Jahre 1843 unter Hruban qekÄipst/E?ak^ ' L^ßer die Dummheit oder Hi *tT haben im heiligen Stmansreicbe stets die als! '3,w«nlte®' lr lÖ¥C” ^'chnenen Tr. Kostiale und! .... >». 'I u k a gewählt, aber beileibe keuch.Magyaren, - Liuilich ausgefüllt werden, so daß das Datum, die BüchseMliiinmer und der Büchseninhaber leicht leserlich sind. Die letzten uns zugekommenen Scheine find vielsach ganz unzureichend ausgefüllt, so daß die Verbuchung erchvert ist. Ebenso ersuch'u wir um vegelmäßige Bekaiiiitgabe der neu auf aesiellten Büchsen, dereii Nummern und In. habern, da wir onst außerstande sind alle Büchsen unseres Distriktes evident zu führen. Die amerikanische Minderheit Die zionistische Minderhe.t mit Oberricher Brandeis Mack und Stephan Weie hielt eine Konferenz ah, in der Brandeis fein 'PalästinaarbeiLsprogramm en wiielt; und erklärte, daß er und seine Freund; hieß ökinomich' Me choden in eie Arbeit Lringm w.L n (Tie'Kvw ltzrenz beschloß, den Karlsbader Kong eß nicht zu bochcken, joMcia an deirKongreß eine Lrk>äruitg c b-nsenden. Tagung des Gru.ppenverbandes in den besetzten deutschen Gebieten. Am Sonntag, den 5. Juni,: fand!in Köln im Sitzungssaal der Rheinlandloge eine Tagung des Gruppenverbandes statt. Herr D'- rektc-r Dr. Krarner eröffnete dir Tagung mnd begrüßte die leider nicht sehr Zahlreich ler* lLienenen — Vertreter der Gruppen, sowie Lerrn Otto Lehmann, Berstn, der als Vertreter der Keren Hajessod-Zentrale für Deutsch, kam der TäMng beiwohnte. Das Wort «. Milt dann der.Bczirks-Selretär, Herr Rusois ^chay, zu ei nein Bericht über die (bisherige Tch ''.gleit im besetzten G;bic;. In der seinem We- -nchte^!olgemen Aussprach: wurde sachchche ->rstsl geubl; im Voraergcund der Erörterung stach die Frage des Verhältnisses von!Se*!tcianat eU Gruppenv^^ünbvorstand, zmnai ^-wrr Zustrzrat Dr. Bcdenhcimer seine einige Wochen vorher erfolgte Amtsniederlegung als Borfkhemer des Grnpveiioeibandcs mit den, Mangel an Zusammenarbeit zwischen Sekretarmi und Vorstand begründete. Die schon seit -änger Zeit schwcbenoe Frage fand ihre Ltzfung durch einen organisatorisch.;,, Vorschlag, der al^ --n Wünschen entsprach. Herr Lehmann gab dann einen Bericht über den jetzigen (Sland und me blsherigen Erfolge der Keren Hajefsod- Arbest uno entwickelte kurz ein Progranlm süi- -re;etzt ersetzende Arbeit unter den Nichtziomsten Auch hierin "chkotz sich eme sarhlrh: ^icaüc. Infolge eer schwachen Beteiligung de'' Proomzgruvpen an m Tap»ng'war ffncfni.ti' Aus den Gemeinden ss MLhr.'Lftrav. Schulfeier in der jüdischen Gew e r b e s ch u l e. Sonntag, den 26. ds. um 11 lthr vorm, veranstaliere die. jüdische Gewerbeschule im bescheidenen Rahmen eine würdige und feierliche Abschieds» frier des 2. Jahrganges. Vorerst besichtigen die Gäste die ausgestellten Zc-ichnungcn der Schüler beider Jahrgänge, an denen sie die Fortschritte und Leistungen der Schüler konstatieren konnten. Im Anschluß daran hielt der Leiter der Anstat Direktor E i s n e r Leopold eine kurze Ansprache, welche die Schwierigkeiten schildert, auf die die junge Anstalt allenthalben gestoßen hat und sich an die Schüler wendend, diese ausiordert der Schule dadurch ihre Dankbarkeit zu erieeisen, daß sie vcrsuchen sollen, inr Leben etwas Tüchtiges zu werden Er dankt auch in warmen Worten Herrn Alois Hilf iür dessen "Rübewaltimg imd dessen. Obsorge für die junge Schule. Tr Hilf will in kurzen Worten die jüdischen Schüler ersuchen, auch im Leben Juden zu bleiben, die uichtjüdikchen Schüler davon überzeugen, daß man auch in jüdischen Schulen Ersprießliches und Erfreuliches erlernen kann und diese Ueberzeugmrg auch im weiteren Leben nicht zu verleugnen. Herr Ing. Frischer Ernst dankt der Lehrerschaft, die sich der Mühe msterzogen hat, jüdische Jungen einer Berufsnmschichtung zuznführen, insbesondere gilt sein Tank der imermüdlichen Arbeit des Direktors dieser Schule Eisner. Für einen jüdischen Handwerkerstand. An üdische Eltern und Vormünder! BreitS vor dem Weltkriege hat sich der jüdische Händwerkerverein für M.-Ostrau und Umgehung zur Aufgabe gestellt, sein Jnterrejse 'carch der Lehrlmgssache zuzuwenden. Die neuen Verhältnisse haben jedoch unserem Bestreben eine stark praktisch; Nichtimg verliehen. Die Jiwen. tvelche nicht nach Palästina oder sonst wohin auswandern werden mehr denn je einen schweren Kampf um ihre materielle Eristsnz zu kämpfen haben. Verhältnismäßig am chmstigsten tvird es noch dem jüdischen Handwerker ergehen, dessen Arbeit imd Produktion, sofern er sein Fach tadellos auSi'ibt, nicht wird umaangen werden können. Wir indischen Meister erheben daher unsere stimme getreu der altjüdischen Devise: , Israel arewim zeh bazeh" und rufen Euch, Iw: jüdischen Eltern und Vormünder, zu: Laßt Eure jungen Sohne und Schützlinge, sobald sie die Stift dazu (Hiben und über einen gewissen Jntelligenzqi^ vertilgen ein Handwerk lernen. Der HandwAker Hl zu Ehre gekommen und wird seinen Ehrenstand Darum sollen sich auch wohlhabende o-amisten nicht scheuen, das Kind dem -Handwerke zuzusühren. - ' Der Juden ererbter Bild'.mgsdrang hak sie crivlegend gekehrte Berufe ergreifen lasten Da,- -Mi ist schon vor Ausbrmch des L -lchrecken gar wahrend d. aeMtwärftgen &bx$en.

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