Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- 42 (10.6.1921)
- Date
- 1921-06-10
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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;r die « '»Jer J?r, 42 Weitab ..Jüdisches Volksblati* M. Juni iFeffL 8 Wg ^lSdrM« Vertrages mb der Balsom-Della- ’ieit £ $mm1 die fi, «viton festzustetten. Ter Konflikl Mischen Air m,-b3s Kd Heiden erwähnten Dokumenten sott bafin be- ^'b'e ^«Sl d°--kL^ehen. datz laut Artikel 22 der lokalen Vei a cerijjf ''ölkemng das Selb^iiimmu iflä zech'- zuerkannt $ 3u i!!s ¥nt i?L .. . Oö s, “Cl%n? Jttl Ä«t4WJ* »f-sehr & e&enfüj -e - die Balfour-Teklacation und n, ote « ^»4icMentan noch eine Minderheit im Lande ttt!I Sssflben das Re.pt der Vertvchtnna. n billigen." „ > Auf die Frage, wer im Vöi erbumrate - b«E»""g'i-pve.i«^^qber das Pa'äiu-iomanckt zu refe.ieren ha.en ""d die-ibrZM u-d erklärte Prof. Rmbart. datz für die i>k Csw?^prch,'^' ^r^tzte Ratssitzung der Borgende der ersten l Lsr,Ler-.r^der" » Zession des Völkerbundes, Hymans. 'U:rst die e \!n ks M--? bek, G-,'^^«»fgabe «nf sich gen-mMe', . llebex -ocim «;.,... " ®Js &-fvor »pfet ebnen, weaen st der Kampf entstanden. Die zion. Welt dreht sich um das Problem der Reorganisation. Auf der einen Seite haben wir eine Parte:, die den fundamentalen Wechsel ignoriert und die Kombination sowie Proxaganda-Verw-rrung und instilulionette Führung so tzusetzen suckr, % * ^alu er die l'rird, während i»,«.- - — < . . , ,, „ . . , •an Remo cin-iq uw allein den Juden, ote die, obgleich me gerechtfertigt, in einem 0e- - ■ - ' wissen Sinne in ver Propaganda-Phase m» türlkf; ttwrcn. Diese Pattei hat immer sert der Leiwoner Konferenz eine Mächtige Pretz- Agitation gegen das, was sie aks Meschäftszromsmus" bezeichnet, geführt. Sie hat ven Schrei der Assimilation gegen die Erponenren und Anhänger der ökonomischen Orientierung erhoben. Die ökonomische Partei dacegen steht für zwei korrelative Ziele ein. Erstens die Wiedeffnordnungb ingung ver Sr* samjcrtion, sodatz ganz Israel an der Aufgäbe des Wiederaufbaues Palästinas partizipieren kann und zweitens die Wiedetorgailticrung pi-akitscher Arbeit auf Grund ökonomischer Richtlinien. Anstn't eine Teilung in Js'.ael wischen den sogenannten Asimikanten mrd den batte .er mutzte Lch-sr" setzt ablehnen, wegen starker Inanspruchrisur«; iw'H'!'.'. rahme durch die gegenwärtig von ihm ge'.er in: d.te sich W«»-« . ^-xeterr xotntzch-Ntaui'chrn Dehardungn Sem ' 'nn!"l.P^KachfoIger sei noch nicht bekannt. .Obwohl Prof. Rap-pard gemäß der Um Aydrut Hinteilassen, daß. die Palästinafrag: zu """ öronistschx,. x amerikanisch^ %„;u!a1n* aii y > Gunsten des jüd. Nationatherms so gut wie!- klaren ük s!rt«lmi) Hr gelöst ist, und datz es jetzt vor Mem auf 'Die -lua. Ge Esse» .EWchs «nensioste Derstär.Ang der planmäßigen Ern-? erhusten. 2» ^-.,7. rmi.istz« jamckenma nach Palästina ankomme. sich, «« tt u.n ü -- , s»i*tK»r,,“D,“;wi-«nb' *««.««« ofr iryuT^ 8ß«!tßftßt ÜL? WeWWiMserellz. I!!: Ein .ÜsRtfiiiii’ Der Zentralrat der Karlsbader jütischen ibische Land uw MeMilfskvnferenz hat auf seiner Tagung in Eyche Wien am 25. und 26. Mai eine Sie^e von 'Jcetb tz/erl . Deschlüssen gefotzt, die für die künftige Tätigfort -- m' J“,r Srof. üf tdt der jüdischen WelthÄsskonferenz von weitft, wenn"dw '^Dna ch -tragender Bedeutung find. 2n bezug auf die rtiaett «iiiih,,Er ÄZ.'nitz; Kinderfürsorge wurde die Schaf «ng eines specu aeklZri kiöer dre L-: zieÄen, unter Leitung des Oberrabbiners Dr. n P» » , 115 ksk er nicht r K Chajes und der Frau Äniita Mütter stehenäken^ ■ -7°: 4t i>a sia den Zentwlbudeaus für Kinderfür^org: in Wien '»b2^?-Vg-S«lde.rÄM " .' dn knrM M oie 9ietp Jork w.'jltzn. i;t % j,,s -fc< ' Meflob nu nchri.'.M." r. Aetzniann lew km Mtokm 'h W die Sion. Hvm«Kn i-n I». reorgemsiert «iS: er md-n ihr'Bei« der Polliö-Zivn uch dr; „M;rahi"- rrr. Müß l>Mr Prsf. Wrizfursoi beschlossen. Dessen Aufgabe ist: Organisie ung md Durchführung von Kindertransporten mründuirg von Trsinsitheimen »w. Demnächst Mlen mehrere Kindertransporte nach Arg-nsissien, Südafrika, Parts usiv. abgehen. Der Lcelutroe in Paris bleiben 6k Emigration und Düchtlingsangelegenheiten Vorbehalten, und fwar hauptsächlich die Herbeiführung des ZusamMenschkusies aller jüdischen HilsSon'ganisirtivnen zur Lösung des EmigratlonspnÄbleMs i-ä \i\ii PMrM« Wdu Energie »nd das Aussindigsinachen Lvn neuen ^Ländern, wniiamchen uÄlanÄM« Mmiü'riZ den Emtgrationsstrom aufzunehmen imstande M Jnfbnn Möftm mjfoaMitm ^ären. Hiezu ist ein inniges ZüsamMenarbelt-n - mit den politischen Faitoren vorgesehen, pM Doch geeignete Behhand ungen die politischen es. WiöillM Rchpgrd 8dtt düS BvrLedingungsn für die Einwanderung in die MföMlttatttlßt tteum Länder zu schaffe. PUM,riWÄiUlvUl. Gleichzeitig wurden die E.undZüge der Ler Genfer kvnesMdet der „IHM ersten demnächst austunehm enden Waiseua'taon;entrale ZLnch", I. Rozovine. wurde» festgesetzt. Frau An.tta Mütter, "Herr Och» 0. M. im Pulai; de; Rations «l» herg aus Südafrika und Tr. Kramer sotten tor der Mandatssektion des Alker» W demnächst nach Wolhynien begeben, um ßwf. Wil-M Rams. in Audienz .nt- «inen Zindertr'anspvrt zusamMenzustetten. Die n. Die Untemkng nnrnbic sih Mem Transport angehörenden Kinder sollen M'ch vm ollem kn imurigen 'Sotfäfe Mb Wien zur Durchführung, bezw. Beendigung ffa u $rof. Xom&, der der zieuli' ihrer Kur gebracht zrnd gleich darauf nach imMng mtsZnirnft entg gmbrsizl Südafrika befördert werden, te Näheres fiter dich OkfiekJ1: m ... Ebenso sott efne spezielle Warsenaktton „ yfl 8 dent wie; ba:. u & M Palästina, jedoch nicht nach privaten. ,oirie' jüdischen Weiler PaAstmas dum ßern^gssrttschaflllchen Grundsätzen, durchgeführt seien, des wir f Wm> Präsidenten des Zenttalcates wurde nMgrurbest:j .. A -J j Krvf. Simonsen iKopenhagm) gewählt, jiegic unz ' . In die Erelulive m Paris sotten Der- Lriechlewng.n l^e.r. ^,treter einiger besonders wichtiger jüdischer 0. » Prgarysalivnen von Kanada, K.^gerrtimen" uno Südafrika, eintreten. nehmungen bestimmt si.rd und wir bestehen weiterhin daivuf. datz ein solcher Fonds dnrch die Erelulioe so verwaltet und orMnisiert tto.rden mutz, datz er das Vek'rauen und die Unterstützung aller Zionisten und Juden gebietet. Wir werden leine Investierungen verlangen, wenn die Geber sie als Spenden betrachten. ^Zionismus ist keine Lotterie. Es ist höchste Zeit, datz an eine Verwirklichung herangegnngen wird, datz un'ere Kraft in Amerika v!b anderswo von unserer Moralischen Stärke abhängt, um Appelle ergehen zu lassen, die sich als solche dem praltisch.m Sinn unseres Volkes als auch seinem Enthu iasm.s empfehlen und datz die Arbeit in Palästina reorganisiert wird, um dem Voll die Versiche ung geben £« können, datz die der Zion. Oxg, anvertwuten Gelder ökonomisch und weise zu dem Aufbau Palästinas verwendet werden. Es erübrsigt sich, auf die weitverbreitete Kritik «nd die Enttäuschung durchdie Arbeit dep Zion. Kommission (Waad Hazlrim)) einzugehen, auch auf die schlechte Berwaltang llno sogenannten jüd. Nationalisten zu schufsen. g au Vergeudung dm anoertrauten Fonds, wie dies ben die ökonomischen Zionisten, datz es jetzt durch den Bericht der ReorganisationsÄmMsi- Pflkcht der Zion. Organisation ist. grotz uns weit genug zu werden, um in ihren Reihen alle Juden zu umfassen, die bereit sind, das nationale Homeland sowohl rilovalich als materiell wiederherzustellen. <Es ergibt, sich, datz eine derarliaie wirk ich starke, alle einschlletzende und vereinigende Organisation nu: durch eine straffe Konzentration der Bestrebungen der Zion, Organisation und ihrer Mittel atfr tzas Werk des Wiederaufbaurs eines jüdischen Pa^ läktinas zu erlangen und aufrecht zu erhalten ist. In der amerikanischen Meinung« imptz'ert die Restauration des jüdischen Dolles in Palästina nicht, datz das jüdische Moll als ein Ganzes vder ein Teil desfelbm in anderen Ländern als in Palästina eine politische Arnbeit ist «nd daher mutz die Organisation als solche ihr Werk apf Palästina beschränken. Auf der praktischen Seite ergibt sich, datz Gegenrvarts-Arbeit durch die ziun. Welloraanisallon nur zu einer Zersplitterung! der Kräfte, Verarmung der Mittel und Teilung anstatt Einheit führen kann. Einige der Urheber «nd PropagandistM des Keren Hajellod glauben an dt: Untcennitort zu Tage getreten ist. Es geinügt zu sagen, datz während der ganzen Periode, wenn es in? Interesse der Bewegung lag, wir uns Schweigen auserlegt und wiederlegt die Reorganisierung urgrert haben, die amerikanische jüdische Oeffentkichkeit jedoch auf G und von Berichten von den Scharrn zurückkehrender Legionäre als auch anderer zum Bewutztssin inm konstruktiven Werstes bezü-zl. der in Palästina oerweiteten Gelder gekommen rst. Die weitverbreitete Kri:ik und die Mistbittigung des Regimes, sowie der Politik und Methoden der Zion. Kommission ist die hauptsächlichste Ursache an dem Verlust des öffentlichen Vertrauens!n die Zion. Osi-g. als Ganzes. Dias -ist nach unserer' Meinung die Hauptursache an dem Abnehmen der zionistischen Moral. Jenen, die ein Zetergeschrei und Rufe erheben, können wir nur sagen, datz stimulierte Stimmung und beha x ich: 2re e-P otesta 0 en kn den Massen diese Stiualion nickt ändern können, die ihre Wurzel nicht in psych«ologischen Atstiüden, fondem in ökonomischen Tatsachen und finanzieller Verwaltung hast. Der Weg. um die Moral der Organisation zu heben. Arbeiten, me Z -- , - strbei'.eiMVssens^ftm deren u ■ Bezug« des Aa«s des cri'äll" Vof, Rmpald'- ier nmde mehrere Me t, LbirersxMr P«en rinue^ * bet L^oistands und BöhMS- - lisLenmatzekers m xM Ms »»*STm2 i dients-ervende N-. .!ü ftonatdne Äm wütj'■ V ,ir eck •« fotzest iist ion m oder Mi* ' LeulsäM ln?S5« M**n"°" Marks Aufichten Wer den Zionismus. Wir bringe« heut« ein Interview der I. P. Z. mit einem der Wortführer der Heutigen amerikanischen Leitung, unö bemerken da»u, datz sich sowohl Mack als auch Sun* bet» mit ihren Ansichten keineswegs der Sympathie der breiten jüdischen Massen Amerikas erfreuen. Am Vordergründe der Differenzen ist nicht die Einheitlichkeit des Keren H'ajeffod-GedankenS, den diese beiden amerikarrischen Führer anführen, sondern das nationale Moment im Zionismus. Da wir heute gleichzeitig «in Interview mit Professor Weitzmann veröffentlichen, können sich unsere Leser über den Stand der Dinge in Amerika informiern. Bedeutsam ist dabei, datz Wetzmann am 14. Mai erklär,te datz er jetzt noch optimistischer sei als früher und daß er vollauf an die amerikani- - fchen Dollar für den Keren Hajessod glaube. Die Ansichten MackS sind also nicht danach angetan, um irgend einen Pessimismus aufkommen zu lassen. Die Zionistische Orgmrksat'on macht eine ves kritischesten Phasen ihrer Geschichte durch jJnfolge der Annahme des zion. Ideals duvh die Motzmäckte und der Einoerleilu rg jenes Ideals Irr das öffentliche Recht der Nationen hat die jZion, Org. ihren politischen Erfolg vollendet. jSie ist berufen, sich zu neuen, grbtzerrn und schwierigeren Aufgaben oorzubereiten. Kraft dieses politischen Triumphes ist es jetzt erfor* berllch, datz sie ein Instrument für die Orchawffation praktischer Älsbbit für den wirt-chofl >.'PaMÜinas. uürd. * Ti barkeit der Tia'sporaarbeit von Palästina und liegt in dem Beginn praktischer produktiver sie haben den Keren HaiLssod zum Symbolauf Gmnd ökonomischer Richstlinien. ^rn,i tu*.;* kt- •*•!•»«** Nur durch «fite Klärüng unserer Einwände und die Adopatation der jOstganisation zu der Rolle eines wirklichen ökonomischen JnstrMentes, kann em jüdisches Palästina wicheraufgebaut ihrer! Theorie erhoben, sowie dl? u.i ocm: Me thode, um die Einförmigkeit aillzuiichten, unteilbares Kapital, das Vehikel ih Ps Dogmas, Sie haben gieichzeitig eine perfchiedenarstg^ Methode, unt Fonds für nationale Zwecke in Pakästrna onfzubringen, ang griffen, als eine Bejahvng der Assimilation und impsicite als einen Akt des Frevels gegen den jüdischer» nationalerr Geist. Es ist die Benvirstun.g! :des Diafpora- Nationalismüs mst finanziellcy 'Plänen, die. einen derartigen Widerstand bezügll der Anpäsiunc? des Keren Hajsffod an die amirskanischeu, Grundsätze gezeitigt hat. Die Zion. öi#. Amerikas, die gegen die Londoner Resolution, wonach die Zion. WeldorMni'sätkon zu nasi»- nak-lullüreller Arbeit in der Dkrspora beans« tragt wird, protestiert und die Verantwortung dafür abgel'ehnt hat, widersetzt sich einem Fonds, der für Gegenwartsarbeit verwendet werden kann, wenn feine Direkteren so entscheiden. Auf der prkktffchen Seite ist es die Aeber-- zeugung der amerMnischen Organisation, datz der Keren Hajessod — auf jeden Fall was Amerika betrifft — Modifiziert werben mutz. Wenn man auch dis Frage des Unrichtigen ganz beiseite lätzt. das darin Regt, indem Man ein Tino Investierurg nennt, wo keine Sicherheit vorhanden ist, datz ein Ueber'fchutz für die Investierung« da sein wird, nachedm die unproduktiven Ausgvben gedeckt fein werben, io sind wir uns alle darin einig. >rtz. e nlK^oiie Summen cufzubringen und dir pr/,önsichen und lu'nukatrven Interessen der« ame-ikanischen Iudenheit in das Spie! zu ziehen, man zn-ifcken ei»?er Trennung von „Spenden^ und „Investierungen" unterscheiden mutz. 'Wir erachten es weiterhin als wesentlich, datz die aufgebrachten Fonds einen entsprechenden S'.berhcitssch-utz in UebereinstimMunlK mit den Normen der Tttrsteeship haben müssen, «nd M«r begieht sich dies auf alle in Ams.ika i'rgenorvie aufgebrachten Fonds. Es fällt uns schwer, zu verstehen, warum diese einfachen Borschkäge. die die Integrität der' Zion. Wellorganifation rächt im mindesten antasten, sei-ens der Weltorganisation abgelehnt wu.den. Märe nicht die MbpagandiNche Jdentkfrzieiung des Kerhn Hajessod Mt jüdischem Tiiaspora-NationaNsmus «nd die Fortdauer des allen Ppopagandapegimes, 'so würde «. E. keine Streitfrage über die von der amerikanr- ,chen Organisation "ug ierforten Modi ir tionen entstanden sein. Wir sin: der Meinung, datz ein grotzer Fonds als fonds perdu für Palästina aufgebracht werben m«tz, aber wir beharren a»f einer Trennung eines so!ch-n für öffentlkche^ Zwecke bestimmten Fonds von solchen PMAE.wüL. Ällnds. hk lüi MMiiu.iaÜitotäMc ,Unin werden, eftt Palästina wü.dig der Erwartnng der Welt und Israels Andenken, Bedürfnifserr urck Hoffnungen, Churchills Erkillrung. (Bon imferem Londoner H,-Kvrrespondentcn.s London. 1, Junk 1921. Für den 2. Juni war Churchills offizielle Erklärung angekündigt. Heute wird nun gemeldet, datz Chuv-chitt morgen seine Rede nicht Hallen wird, da gewisse finanzielle Jnformat'onen aus dem Rahen Osten nicht rechtzeitig angevommen find, um das Ergänznngsb'chge-, das dem Parlament vorllgen wäre, fe PgZustellen. Gleichzeitig wird bekannt gcgzben, datz geste n eine wichtig!-: Sitzung des Kabinettminister „tu \ diplomatischen und mN.äri,chen Erpe.len statt' gesunden hat, wobei die ganze Frage des Ostens behandelt wurde. Die Ersahruzigen, die "Chursi chitt auf seiner Reise gesammelt hat, haben, wie verlau.et, da u beiget.ag n, eine wesenli-he Aonderung in dem in der letzten Zeit'oon'der eng isckjey Regierung eingenommenen Stands un!i eintreten zu lassen. Offenbar handelt es sich darum, datz die britische Regierung nunmehr entschlossen ist. Mit aller Energie auf der Durchführung des Vertrages von Sevt!es u bestehen und gegebenenfalls die feit de: Londoner Konferenz Ztvifchen den Griechen uw Türken (Kemasisten) prollämierte N utralitit « Bansten eines energischen Vorgehens gegen di: Türken fallen zu lassen. Inland. Oeffentk ich kekts recht. Das Ministerium für/Sckuttoesen imd Vottsbildung hat Mt Ersatz vom 1. Mai 1921, Z. 37242/21 dem jüdischen ReformrellaymnalAM in Brünn das Oeffentttchkeffsreckt für das Jahr 1920/21 vergehen. Aus der khronl! der jüdische» Gasse. Prvf, Mett Einstein ist beim Beuch der Princenton-Univ-rsilät in feierlicher Sitzung in Anwesenheit vieler Gelehrter andere: amerikaryschsr Universitäten zum Lürendo.too v.owürden. (A. Tü In Margitta (bei Nrotzwardein- Hai Hauptmann Cavokna am 24. Mai in Gesellschaft feiner Freunde zwe« Juden den Gutsbesitzer Goldberger und den Kaufmann Leopold Fisch ermordet. Mehrere unsere Juden wurden durch Mißhandlung schwer oev« letzt. Der tttmänische Platzkommandant stellte die Bestrafung der Schuldigen in Aussicht. Das Zentra'e Hil.s.oMtze für ukrainische Juden entsendet einen Delegierten nach Aieriko. der sich über die Möglichkeit jüdischer Immigration informieren sott. In Wien fand ein Prozetz gegen das Werbebüro für die „Oesterreichische Legion" statt, Tiefe Legion sollte das monarchisti-che Horthyfystem in Wien einführen, denn einer der Hauytwerber Major Schweriner rtef seinen Söldnern zu: „Ihr werdet in Wien ein brechen und könnet euch dort an den Juden schadlos ballen". Das ist fürwahr . eine nette Legion. Vielleicht fchlietzi sich shnen der Herr G. d. I. Krautz an. Idem Wien zu jüdisch ist. In Wien feierte dieser Tage Dr. Isidor S ch a l i t seinen fünfzigsten Gebu't 1 'g Schallt war einer der ersten, der sich Theodor Herzk nach Ers'cheinen des „Judenstaates" zur Berfüguirg stellte und versah ti-om; Jahre 1898 bis zum Tode Hertzls das Amt des Sekretärs des Wiener Zionistischen Allienkomitees. Er stellte sich auchwährend des griechischtürkischen Krieges an die Spitze einer Aerztegruppe, die am Kriege teilnahm. Schallt kandidierte in das erste Volksparlament der öfter reichisch ungarischen Monarchi; im Jahre 19 .7 in der Leopold st adt, wurde jedoch nicht gewählt. Dem eng'ttschen Finanzfachm nn für d'e Petrolcuim'irdustrie. >Sir Markns Samn-Z, wurdr die Baronie verliehen. Der Präsident der Vereinigten Staaten von Nordamerika. ^Harbing. eröffnetr äm 5, ds. vas nArerbau e jüdische Emigrantenheiv'. Das provisorische Komitee für den jud. Kongreß in Amerika hat beschlossen, die Emberusirng des Kongresses zu oechchicoen, da die aktivsten Kräfte, die sich mit der Otgämsierung des Kongresses befassen, Mt der Arbeit für den Keren Hajessod in Anspruch genommen sind. Die Warschauer jüdi'K: Gemeinde het schlossen, für die Ilebersührung ukrainischer Waisenkinder über Ansuchen JZrall^B e l? i n d » eine halbe Million Mark 0u zeichnen. In Kvwno find am 22. Mai die jüm schen Schriftsteller David Bergelssohn. L. Kwitka, Baak Drinjvn und Z. Katmanowicz angekommen. Das argentinische Zentralhttfskomite« in Buenos Aires hat der Welthilfszentral-! erekullve 46.000 Fr. zum Ankauf von ^Medikamenten für die ukrainischen Flüchtlinge gespendet. Äm „Eclair" vom 31. Mai schlägt zur Lösung der Judenfrage Vmrl Bure die Misibehe vor, — Politische öhronil. tsa Verdienste der tschechischen Juden, Am 21.. und 25. Mai tagte ein Arbektskongretz der tschcckb Juden in Prag auf'Dem der Sekretär für Mähren Herr Mar Mautner aus Olmütz die Einstellung von 26 deutschjüdischen Schulen Mt 61 Klassen als ecken Haupterfolg der tschechifchsiüdischen Vewe a binstellle und Mt Genugtuung hewochob, datz im Jahre 1919/20 noch weitere drei jüüischdeutsche Schulen gesperrt wurden. Nun wissen wir es. wer der angeblich Schuldtragende un der Sperrung jüdischer Schuten ist. unsere «k&e» tschechischen Juden. Dieser Erfolg — sofern es überhaupt ihr Werk ist, wird einzig dastehend fein. Also nicht die Regierung, nicht das SchulMnisterium hat Schulen in Mähre» gesperrt. deren ttstrüirdung aus Jahrhmrderte hrna„sreichte, soickern unser: eigenen Volksgenossen. Sie haben in ihrent nationalen Chauvinismus vergessen, datz sie jüdisches Kullurgut zerstören, datz diese Schulen nicht deutsch, sondern jüdisch w»rren. datz, wenn auch nicht «G> zuviel, doch wenigstens etwas jüdisches Wissen in die kindlichen Seelen eingepslanzt wurde, datz jüdisches Gefühl und jüdisches Empfinden grotz gezogen wurde. Den tschechischen Juden ist das alles fremd, er wäre lieber Tscheche« denn Jude und um bei der herrschenden Regie:«-.g sieb Kind sein z« können, sckmsidet er sich iirs eigene Fleisch. Ihre Positrk rst die gleiche geblieben, wie d'e Politik ihrer Vorgänger im altösterreichischen Staate. Es ist möglich, datz in vielen Mährischen «tädten diese deutsch-jüdischen Schulen Bnechro. msmen waren, datz in vieken Orten Kultusgemeinden Sckulm unterhielten, dis nicht einmal der Deutsche Schuverein erhfften wolle, aber da waren sehr riete Wege offen, um risse Schuten jüdisch zu erhatten. Man mutz nicht gleich das Kind inck chm Bade au?gretzen'r Haffen es tue „Lidove noviny" oder btt -'iftr'rfvfc&k