Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- 42 (10.6.1921)
- Date
- 1921-06-10
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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TW77 Seite 4 Freit'g „AkidifPes Dslksblatt* 1V. Juni cklr. 42 na; #e> * i tick * jtc ' I - 4 L'bei:.' t sSc.. :: 5 1°! ‘ bc i 8? 3c;• * ® ' ti. ®? ‘ m fel t & 1 11 k: ■ **t\ 1 M kü ■'? Ur: f * '• ,‘H- - * , W’t , 4;- »»Mor.-siezsty Xcttir " verlangt, mm g», mm hält d-eseil Hetzblätter,, w inanckes n Gu e.! Aber der Herr Sekretär Vcautner geh' wer er.! tx benuii'Jcvt als Ersc-tg die Gründung zwe'er^ jüdischer Schulen mir tckechiscber llrt erriet spräche im Schuljahr 1920/21. Da m-ßsien war Halt rufen! Es ist mögick, das' > u ■ „5 Drängen der tich:chj ck?n Jud.n. jndi e e Sr u \ len gesperrt wurden, daß aber zwei jüd' ' Bl,ulen durch ihren Einfluß begründe' wurden, ist ein gewaltiger Irrtum. Die tfchech. Juden haben mit diesen zwei 3rl «i;u nichts z„ tun, dir wurden lediglich Lurch Intervent.: des 2. Il-Rates in Prag u w des Bol s ates in Brünn, gestützt auf den Fr'edensv:rtrao erhalten. Und mit tschechischer Unterricht srrache wurden sie deshalb errichtet Mveil es die Eltern der Kinder wünschen, unse-es Wissens Le iahen sicki u:ter diesen Eltern kein' tschochi cee Juden. Wir kennen nun die Verdienste der tschechischen Juden um; Tschecbenium / Wo si d ihr- Verdienste unrs Judentum. Hach hier fäll, mir etwas ein! Herr Jindrich Ruzicla eua ZLiksen berichtet im „Rozvoj" vom 3. Juni unter dem Titel „Tu felir Plzenic nube! (so Müsterrcichisch. Herr Ruicka?). daß Gett sei Dank in Pilsen drei tschechische, gemeint sind jüdisch-tschechische, Dmlobunge.sst ttg unden haben. No. Gott sei Dank, die tscheckis Lcn Jüdinnen wollen ja au : unter die Haube!on!- men und wir beg üawnn.ch.n sie de u a.cr dein Herrn liluaicfa iiiert es. daß'w wem z tin echif. e Juden sterben? Nein, nein int Gegenlei., «in Glück sterben wenig tschechische Juden! Herr. Ruzicka. Sie machen doch nicht Scfil.c te Wl./e. Nein, er meint es ernst, denn auf dem Friedhofe zu PMen befinden sich unter 10 000 G absteinen ru: 20 Hch.chische! (Also Mob ge':e bin u..b zerstöre Pie jüdr'chen Gräber! Anm. d. Red., Tie ü engen wären deutsch. Welch ein Glück für die tschechischen Juoen! Tschechische Juoen reget e«ü darüber nicht auf. Ihr Narren! Je mehr de» cs wer Aufschriften auf dem Friedhofe, desto weniger sink» es ihrer unten — in der Stadt. Und, wenn wir „Asis" lein wollten, könnten wir uns daüb.r fr.um wenn dort, ich meine auf v?m Frie'ohofe, irgend eme deutsche Aus chnft hi.r/ulomM. — -- So «sio das wäre wieder ein Verdienst der Ifck-eH. Juden. Es freut .i-d dieser Herr Rueirka wirtlich, wenn folch (in elender iriht tschechischer Jude stirbt Und es wird u lden größten Eksütgen der tschechischen Inden gehören, wenn man kurzer Hans, olle deut ch precheniun Juden erschlägt. Spielen Sie nicht ntit dem Feuer, Herr Rusic'ck, Sie mögen sogar ein „Sokol" sein, wenn er in Pilsen auf die 2u den gehen sollte, wird Man verflucht wenig danach fragen, ob sigewillt sine unter eifern deutschen oder tschen-ischeu Grabstein begraben m Kegen. Es ist gelinde gechgl eine G.s /macklosigkeit, Juden rnii solchen Notizen .u füttern und um so strafbarer ist es, als die! Redaktion nickte dagegen getan hat. Wir sind mit ^chen Verdiensten oer tschechischen Juden u,::ic?*stt. Sie ze'gen uns deutlich, wie weit bei Ihnen jüdisch Gefühl ausgebildet ist. Sie sind stob; Assrnrilanten .zu sein und wir gönnen ihnen diesen S,ol; und ihre Verdienste! Mit Schwertund Feder. Eingedenk der Lorbeerreiser, brr der General der Infanterie Alfred Kraust sich auf dem Felde, das man das der Ehre nannte, nicht um die kühne Stirne wand, verübt er sie durch die Feder zu erringen.. Er üst Grotzdcutstyer! Leitartikler» Mitarbeiter der „D.-- öjtecreichisch-en Tageszeitung", eines Stinnes- Mttes. Der Herr General, will nur mit der Politik retten, was er durch das Schwert veritomt hat. Wie. hörten wir die» aueinem chsrufenen Mund (unberufen!) nicht verkehrt. Mußte nicht das Schwert retten, was Politik verhören hatte .Ja das war aber noch tim! wikhelmiNischen Zeitalter, jetzt istd umg/tehrr. es ist ja nach dem Um .uzz. und so vertauschen Genewke das in der Scheide rostende Schwert mit der gezückten Feder. Wenn G. b. I. Alfred Krcust kein besserer Politiker hin w rd. öfe er Stratege war (ja! ja! wir lU-OiY.i nä h seinem Werke, dast durch die Sterdlichlest oiel« lausende blühender Leben unsterblich werden wird oder, wenn inan Kritikern und Rezensenten der judenliberalen Pr.sie glaub,, schon «nsterblich ist " war er der bedrn.endäe österreichische Stratege) — und trotzdem, wenn er nie Politiker nicht größer sein wird, denn als Stratege, dann wird jener Deutsch österrcich ebenso wenig retten, als dieser Alt Österrei ch vor dem Untergange geschützt hat. Es ist tzMMer peinlich, wenn Mi.itär Pol.t.k muckt. <£s tut nicht gut, wenn ehemals hochstehende Lffiziere — gemeint ist der hohe Rang — Parteipolitik betreiben. Es wirft au. das Vorleben solcher Herren ein schlechtes Bild. Der Her» General Kraust gehörte einer?krmee an. bewn Lager angeblich Oesterreich war. War ytf hMMite, L7j>stldkuM?, War er schryarzgeW. Ec war damals — so dürfte er -mit Emphase gesagt haben, österreichischer O^f>ie.r. Als solcher kurftc er sich einer Nation zu/ählen. ftdrr vienn er plötzl'ch rtTlb ut'ch ist. nnnn Der-tseY land sein Panier ist. dann war er ein schlechter Soldatcnoatcr, der nnt dem Auschrucke: gleiße Kapven, gleiche Brüder! Lügen sagte; und die Soldaten und Offiziere sind u bebaue.nv die nicktdeutscher Nationalität und s»iuenr glo'- reichen KontNlando zu dienen die hohe Auszeichnung hatten. Was war aber erst mit oen Juden'? Herr General^ Es ist noch kein Jahr vergangen, als sein epochemachendes Werk (Epoche macht es bei den Epigonen der „großen Zeit", da es mit der Feder geschrieben ist. sein Werk, das er mit dem Schwerte vollsiihrte, war wen'ger exochema.chend) in sudenlideralen Vlattxrn verherrlicht wurde, und »Is es galt, mit Hilfe der Juden Geld zu verdienen ,da hat Generäl Kraust geschwiegen. Jetzt ist's anders. Jetzt n un man am Grostdeutschtum verdienen: und da zieht der Herr General gegen die Juden. Getreu der Deoife des Herrn M>jor S ck w e r t" ncr (siehe Prozeß der österr. Legion. Der Herr General sieht in dem Ansch u > an Deutschland die Rettung Oesterreichs: (das ist möglich) und er fordert alle österreichischen Staaten (nebbich auf. für den Ansch uß zu stimmen, zuletzt aber dir „Wiener ohne lsfuden", Herr General Krauß geht aber noch weiter, er wird auch vhilosophilch. Er politisiert und srintisicrt euch über chrlstlich und jüdisch. Er wist durchaus rein christli.Ne Politik * rnackenl Wir beglückwünschen ihn und feme Genossen da/u. Wir fürchten im: eines, daß der Politiker noch kleiner sein wird, als es der Stratege war. Politisches. Sitzung, des Adoisorn ComJkrittce. Anis Jerusalem wk.d un; st:richte:: Ilm milt.lbrr nach Einlangen der Nachr cstten über die Unruhen in Ja.fa trat der Advisor.y .Council unter dem To fitz d.-s Oberkomm ssä s für Palästina, Sir Herbrüt SaMnel u seiner ack.ten Sitzung zusainmrn. Nach Cröjf-« g der Sitzung gab Sir Samuel im eigenen Namen und namens der Mitglieder des Beirates denn tiefen Brauern über die während der letzten Tags in Jaifa zutage getretenen Unruhen AuÄuu l. Ti-sen Ausfchrei ungen fielen bis zur Zeit der Sitzung des Beirates 29 MenschenDben zuin Opfer, während 200 Personen m.hr oder weniger schwere Verlst- . ungen erlitten haben. Die Reg e ung haw sofort Truppen. Poli'.eioerskä.lun :en u d e nig: Panzerwagen nach Jaffa entsend:t und d.e 'Ordnung sei hergestekt 'Es sei bere't; eine Anzahl rvn Verha.tunge.i uo gmonMen wo> den. Der Beirat möge eie Versicherung en'.- '.zegennehmen, daß alle schuldigen Per on n mi' cl.cr Strenge bestraft we-den. Srr Samuel «ob der Ucberzeugung A«.druck, daß sämtliche Mitglieder des Beirates ohne Unterschied den Munich haben, den Hinterbliebenen rer Todesopfer sowie den Verwundeten ihr Beneid und Mitgefühl zum Au:bruck zu bringen. Dr. Habil Sa im gab die Erklärung ab. daß er und seine Mandaten mit tiefem Bedauerir und ouirrchtiqcm KuMm.r von den stcltrefundcnrn Vorfällen Krnntn's erhielten und vast sie von tiefenr Mitgefühl mit den Verwundeten u:rd den Angehörigen der Gefabenen erf II i sind. Er richte a>r den OberkomMissar die B'.tte, al'e Personen welche die Unruhen verursir.'.! hären, mil affc^ Tiren.ze der r-.>i:bknteit Str fe zuzufäh en. so dast in ZiuuFl keine Au sckr.it mgen Pl« ' g e sen und der Friede dauernd hrrgestellt werden könne. Seiner Meinung na>ch wäre gerade hier die größte Strenge am Platz stls die einzige Methode, die Wiederholung solcher bekl-g nswerter Ausschreitungen urmögstch r>, machen. Ben-Zmi' gab gleickfalls dnrr Mitgefühl nnt den Beirosfenen Ausd uck. Er forderte, dast die Untersuchung vnd die Bestrafung der damit ähnliche Zwischenfälle, welche in der Bevölkerung g'oße Besorgnis wachrufen. rechtzeitig verhütet werden. Tie beklagenswerten Ereignisse hätten nicht eintreten können, wenn die Regierung in Jaffa die erforderlichen Vorsicptsmahnahmen aetrosfen und den dortigen Zuständen mehr ÄusMerk amkeil ge chenkt hätte. Sir Samuel teilt: in seiner Erwiderung, mit, daß die Untersrului: über die Ursachen der Ausschreitungen bereits tag? vorher eingeleitet wurde und mit der größten Besckl'u nigung durchgeführt wrrde. Gegen di? sch»!' digen sstersonen Erde mit der g ö tcn Strenge vorgegangen werden. Sollte es fick Herausstellen, dast ^einzelne Regierungsbeamte, wir dies Herr Ben-Zwi angedeutet hat, tatsächlich an dem Verbrechen teilgenommen haken, so werde ihre Bestrafung eine viel schärfere fein, als diejenige der übrigen Schuldigen. Die Regierung werde sofort nach Einlangen des Berichtes über das Ergebnis per Untersuchung mit der dem Ernste der Ereignisse entsprechenden Raschheit handeln. Zangwill gegen das heutig,' S y st e m. Die „Times" veröffentlicht einen "Brief von Israel Janswill. in welchem es u. a. beißt: C .Solange man nicht den arabische IntetlektueNen den Eind u i beigebracht har, dast das Programm einer jüdisch-nat onalen Heini, statte unwiderruflich ist, wird Palästina eiir weites Aegypten füi England und ein alles Aegypten für seine unglücklichen Juden sein. Ueberdies ist der augenblickliche eilgtrsch-zioir. Plan ebenso wirtschastlich undurchführbar, rchsi er es politisch ist. Jeder Quadratzoll Boden, 5, B. must gekauft werden. Ich habe Hie Geschichte vergeblich nach einer Koloniiaiicn aus gs"aenress solcher Basis durchforscht. Josepi, Chamberlai n bot dem Zionismus 6000 Ouadratnreflen in Ostnftilä an. aber die augeabkickliche Re gierung und Sir Herbert Sanruel verweigern sogar die palästinensischen Kro^ckändereien, obgleich das verfügbare Terrain nur 125.000 Morgen beträgt.^ also nicht ein Siebent?!! des Gebiets von Susier. Selbst wenn dies bewilligt würde, so würde es noch notwendig sein, die Preise für andere Ländereien mindestens die nächsten 25 Jahre lang zu kontrollieren, sonst werden sie eine unmögliche Höhe erreichen — hauptsächlich zum Wobt? der im Auslände lebenden arabischen Großgrundbesitzer." Vereinigung der Poalc-Zion« I. P. 3. --fit der poaft'Z onist'schen „Unsere Bewegung" haben Rewu.i. Efrati u„ a. eine neue, sogenannte „Initiative»we" gebt det, di: alle poa!e-z'o listsicken Elemn e Pfll.ästinas verein gen seil. T « l e g r a-mm derArb er ter Palästinas an die Labour Party. Die „Achduth Haawodah" sandte nur 5. Mai folgendes Telegramm an die Labour- Party in England: „Der arabische Pö A. aufgehetzt durck) Esiendis und Be rnte, veranstaltete am 1. Mai ein Blutbad unter den Juoen Jaffas. Einzelne Fälle von Gewalttaten kann, schon am frühen Morgen vor. Es liegen qjJ, weise vor, dast es sich um einen vo"bereitcten^. ernm handelt. Der große Umzug der jüdisch;, Arbeiter, der mit Erlaubnis der Regierung Tel Awiiv veranstaltet wurde, ging in Drd »i, und Frieden vorüber. Eine anbei? Anfamyklung von nur einigen Dutzend Len'teii. Li, auf einer denr arabischen Viertel nahen Jtrch, eme Demonstration veranstalt Den, wnrse W, Störenfried.n und arabischen Schutzlenten ü tj fallen. An der Plünderung der 0)ef4älte un den v<f:,r>Iicken Mordtaten beteil gten sich hi Schutzleute, die Waffen unter die AnN»ifn verteilt?» und auch selbst schossen. Viele v», ihnen legten ihre Uniformen ab, um nichj erkannt zu werden. Sie berußten dabei 'Ms ser .Gewehre und Bomben. In das JMmj. grantenheim drangen Schutzleut: während Mittagsmahkezit mit Handgranaten ein uä ermordeten dort zwölf Männer und eine Fra» währen? vierzig weitere Leute vrrwundct wu.- den. Die lokal? Administration ergriff bitf Tage lang nicht die zur Herste lang der %üt nötigen Maßregeln. In der ar bischen Bpu stadt wurde am nächsten Tage eie.c jüdisch, Kolonistenfamilie und der bei ihner wohnend, bedeutenoe Schriftsteller. Brenner, «mordet, Die Zahl der bereits zur Beerdigung gelünm teir Toten erreicht bis heute 37, die der Der» wundeten 200. Tie 0)?fahr ist noch n'cht vor« über. Die Schuldigen verbreiten Veflu-ndüw gen über die Juden im allgemeinen uic Nr Arbeiterbewegung im besonderen. Wo sei ü« Wahrheit und tut E«"e Pflicht. gcz. Achduth Haawodah" G c g e n S a b b a t h e n t w e i h u n g. I. P. Z. — Die Vertreter des Mnü Haizriin. Dr. Eder und De. Ru hin, w:nen in einem Schreiben den zwei Arbeit«grapeen „Dilb" um „Kalandi," vcr, daß deren Md t eoer den Sabbatb sifeutti h entwe hen. Sie bä ten dadurch nickt u dir jüdisch; Eh e »:d tie Tkora verl:ht, ioodern aum di: Gefühl« der Jerusalemer Ei w st'ne u ib dk' E5'' der ZioniP'chen Organisation. Dom Misracht. I. P. Z. — Rabbiner Ffhmann Seg-äS Ach am 10. Mai nach Amerika zweck; Propaganda für den Misrachi. Kultureües. Tie Erziehungstätigkeit f der Alliance IsraeIite. Im Ok ober 0. I. eröifnete di: Af'i.rna Jsraelite Universelle die erste Klasse einer Lehreriscrn'nars in Jerusalem Der Erösfnmrz wohnten Vertreter des Jüd. Etzishungsrates (Maad Hachinuch) bei. A>n Schluß d:s ersten Semesters wurden nunm hr dir Schüler 001: Vertretern des Waas Haä inuch eepoüf. Dok or K bok, welcher im Hebräischen prüfte, äußerte sich sehr befri:d:ct über die Kenntnise per Schüler in NeuhrbräisH, Bibel und Talinud. Es fei sehr zu begrüßen, daß europäisch gu! geschulte Lehrer m t gut.n hebräischen Kmn^ nissen herangezogen würden. (Ziko.: Schuldigen -n den Mordtaten unverz'.g ick in j nischen Zionisten mit .Sitz in Luärest zusteht. Angriff genvminen und dnrmgMiri wrrden sDie bisherige Kompetenz der ein einen L»n mögen. Die Strafe Müsse eine eremplari'L strenge fein, denn es bestehe die große Gefahr. daß. wenn die Vergeltung nicht unmittelbar eintritt, ähnl'ck: "Vorfälle fick au?' an anderen Orten wi. derhol n könnten Zu ö'f ptlicken Deru'ii.«ng sei ein? genreinsaM? Un «- licken Kindergärten, Volks-, Mittel «,r > Fa-b suck.ung curch' eine Kommission, bestehend aü»jsckmlen, Pädagogien und Seminarien zu fv? Regierungsbeamten und Ve tr.te.n der B^sderir. .In diesen Volksschulen soll vie Unter völkernng, unerläßlich. Die Unter uchung habe richtssprache hebräisch sein, wobei jedoch di fick ebenso auf die Zivilisten wie auch «uf diesenigen Regieruirgsbeamten zu erst:cck-n, welche an den Mordtaten teilgeno!nmen haben, lunq zu fordern, in welcher Hebräisch nur Toukan Bey fordert nack einer Beileide kundgebung für die Opfer Und deren Hinterbliebenen 'sikeichfalls die sofortige Einleitung! der Untersuchung zur Fest,tellung der Verantwortlichkeit für die Vorfälle. Den Distriflsgouverneuren müsse der Au trag e.teist w« den, alle LMMMabnÄMen M errrMid 5 in Karlsbad. reit seit dein 1. Juni begonnen hat'. Die Adresse des Büros lautet: Bureau des zwölfte.! Zw! istenkong es s,Karlsbad,SHü^enh.»-, die Tel.grainmadceise: Congresion Karisbo.r. Von der Regierung wird die Emennung jüd, Jnspettoren, Direktoren und. wo dies nock Mt geschehen ist, eu iz jüd. Professoren und Lehr« gefordert. Au' der 3. Sitzung stand auf Grund eines von Dr. Kog n-Bernstrin ausgearbntttql Vcrentaurfes das jüd. Gemeindeitalut für Olroßrumänien zur Beratung. Die endgülti-r Rcdigie.ung des Gefehentwurses übernahm tiil Dreicrkomitee, das am 19. Ju'.si in Gaßf dem Erckutivlomitee darüber zu herrchtrn W ben wird. Bis dahin oerpflichtelen sich «l!t anwesenden Orgamiationen, in dieser FM'- be: den Behörden keinen Schritt a»f eigsÄ isi ust zu unternehmen, resp. begonnene Schlich fortzusetzen, Palästina-Amt in Czernowitz. Ta der Strom der Cba u im au; M Ukraine und Beßarabien imlmec mehr sÄ!» Weg durch die Bukowina nimmt, hat bt«; Londoner Zentrale in Czernowih ein selbsst ständiges Palästinaamt errichtet, mit dessen Leitung Pros. Silberbusch betraut wurde. Dir Chll'ü dewegung ist sehr stark. Zahlreiche Kivn< zoth arbeiten auf den Gütern der jüdisü>en Großgrundbesitzer, wo sie sich für Palästina vorbcreitcn. Der Zustrom vom Osten ist in letzter Zeit gewachsen, sodaß das Palästinaaint vor einer schwierigen Au'gale steht. Die „Times" für Beibehaltung der englischen Palästina- Politik. , Das Mitgneo bet; Gtcfuiiuc bar 3lö% Weltorganisation, Wadimir Iadbünsko^ Die Vorbereitungen um Kongreß, der am 1. September erösinei wird, trifft ein Büro unter der Leitung Tr. Martin Rosenbkät'S und Julius Bergers, welches seine Tätig- Zi0nistiscke llonferenz in Jassy. I. P. Z. — Am 14- und 15. Mai fand in Jassy eine Konferenz statt, an der Vertreter der Zion. Org. vom Regat, Bukowina, Beßarabien und Banat darunter auh Zeire Zion, Misr-ckisten »ro zur Mitberatu gnichtxiomitisäzer Fxagen auch Nepräsentau.en der Uniunea Evreilor Parmantei t:i nahmen. Eswurde beschlosicn, eine zionistisch? -öesanttorganjsation Großrumäniens zu bilden, deren Leitung deni Ereiutivkom.tee der grvßrumck desbezw. Föderativlomitees b.eibt aufrecht. Das neugeschaffene ErekuttDomite? t j t cm!9 Juni in tstalah zusammen. Auf der 2. Sitzung r.u:de die Tchnlsrage behandelt und beschloss.n, ' bei der Regierung die Errichtung u:u staat- Eltern bei der Einschreibung auch das Rrbr haben, für ihre Kinder eine jiddische Abtei Unterrrchtsgegenstand ist. In den utragnistischen, d. h. hebräisch mmänischm Mitt.ls.hulen sollen ebenso viele Gegenstände in .»mäniiHer Sprache vorgetragen werden, als dies an den Staotsmittelsct ulen der anderen Minoritä m der Falt sein wiro: der Reit der Gegenstände feH in hebräischer Sprach: unterrichtet werden.