Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- 41 (7.6.1921)
- Date
- 1921-06-07
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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- "4 fS- C1 .M •pk?c- ■; bä Seite 4 Dienstag, „Iüdicches »Volks blatck i. .Sunt Nr. 41 Leben erscheint, und dem. was er ein halbes jener Solidarität, w'e sie di'e überhitzt: Phantasier Aus Danzig wird berichtet, daß die So-v- Leben nennt. Wer ]ii) seine jüdische Jndirl - s einiger Antisem.t-n schildert, der Solidarität,sjeiregierung Bialik ersucht habe, in Rußdurlität nur in nncu .'.örlichem Gegensatz z-t j die trotz Entfernung von Zeit u :d Raum jedes? laich zu bleiben und dort Präsident der jüdischferner Amwell bewußt Macht, für den mutz j au Juden begangme Unrecht rächt, der Solidch»'literarischen Akademie, zu werden, die „jüdische Heimstätte" der einzig möglich:! rität, die Weltvcnschvürun»:n zu.n Umstur', desi Anläßlich des 3. Jahrestages du Prola- Llufenthalt sein, von dem dauernde Trennung i heutigen Ordnung anzett t uns -„v Be.sila- «nerträasick i: j vung der mch.jüdisuen Gsietsicha t. der Sol.dai- | vitäi der Kapitalisten und Kommunisten — so Bor utz.eren Augen, unter Bedingungen! etrvas wie ein goldenes Kalb mit einer roten rste sie zweitausend Jahre nickt günstiger g- Fahne. Die jüdische Wcht'ol idarliät i t die Sowesen sind, vollzieht sich der Versuch, das :ülidarität der Schmerzen und des Mitgefühls, dijche Palästina aus Köpfen und Herzen, aus Wenn sich auch in schöpferischen Duden ein Teil Büchern und Zeitungen in die Wirklichkeit zu der tswca i'chen Nation äußert, so rnu; sie sich übertragen Dies kann nicht ob ...ze.folg ihrer nicht schämen. Die Nationalität hat bereits das Slavmm überwunden, wo sie kritillsie Anbetung für asies bedeutete, was innerhalb der n Grenzen der Heimat ist, und Hast Und ohne tragische Opfer geschehe., Die her- «rische Bevölkerung, die Araber, äh. sten. ja auch Juden protestieren, h ndern und ve.n ckten. Gegen diese Kräfte kämpft der Zionismus.jgeg^, ..es» was außer ihnen liegt. Umso m? gestützr aus den mächtigen Sch»; eines Welt- Ciger bedarf es des Beweises, tzaß wenn wir moWun moT.cn, wir dies in der Nähe u;b e,am e » reiches. Gelingt der Versuch der Schaffung e ner „jüdischen Heimstätte" nicht unier diesen B.- dingungen, dann gelinge er n emals. Die Zionisten lehnten al.es aö, was in Palästina mast unter b.au-me ßer Flagge geschah. Für die Phijantropie hatten sie nur höhnische Anführungszeichen, auch wenn e» um Unternehmungen im Stile des Baron Hirsch beding. Palästina otlle c n Werk n to . A beit werden. Heute wenden sic sich an da- Judentum.auch an das ni' t i--n st-.sche « an Zionist fche. Ter Palästina-G ündungsford - < K .« ten Hajesjod) wurde für ihre Bestrebungen g sihaffen. aber in seinem Kurator um ist R um aust für andere Juden als nur fü fii b J-vc Nrtronaiisten. ZwanZ-g Pre?e.:i der Ei gäage sollen dem Jüdischen Nationalfonbfür Bvdenkäufe zugewiesen werden. Die übrigen Eingänge sollen verwendet werden, um in der jüdischen Heimstätte die Bedingungen für ein fit I stierte- Leb.n zu Tasten, S.rasten. W.i!- serMungen, Kran enhäu'er .... Sollen wir beitragen? De Aeußerung von Dr.- Taussig über.achte dir Z o! iristen. Sir sprechen ron der Mözl chkeii einer s * weren Beziebuns zu den As,im kanten.^ S's! konnten sich vielleicht daran erinnern, wie siel etwa vor einem Jahre folgende Zsisin in der! ersten Stummer des „cetcir.t;trn’' „Dozorj" auf- ’ genommen haben: „,2a. t>'e Beziehung zwischen uns und den Ziomsten könnte sch ändern . . . DA Voraussetzung «e auf L.ite der Z'o Aktenmaterial, der Rocherckeabteilun msten a-.e Aeberiegung icin. was im Zionismus: Naii mterung der Unabhängigkeit der weißrufichen stüepublik hat „Najem Hajnt" die Regierung einen Aufruf crlsistn, in dem das jüdische Volk als das zweite souveräne 'Vzlk genannt wird, um in dem es heißt: ..Das weißruss. Volk war in seinem Kampfe nicht allei zusammen mit ihm l tt und kämpf e ein zweites Tolr .— der große, ewige Dulder — pas jüdische Volk, das seit uralter Zeit den weißrussichen Boden mit seinem Schweiße Tränen und Bln fellgemacht hat. Das süü'jche Volk hat klar verstanden, das es keine Gnade von seinen Unterdrückern zu erwarten hat und baß die Juden sich nur km Kampfe ihr Recht «uf Leben und Freiheit erwarben werden. Dies uns nsihe'Uiegendr ich will nicht wi größerem Erfolg für uns schsießlichchatz wir Gelder für Zwecke brauchen. Uiw. . . . deriprechen. Ich sehe unter den t'chechisih-j 'dij ihen Prinzipien keines, welches uns hindern würde an : einem großen We st mi j.mrbe te:t, . u darum, , weil daran vor allem die Zionsiten Interesse j haben. Ick glaube, daß die K .nferen, wenn 1 sie sich mit dieser Frage beschäftigen will, nur eine Entscheidung treffen kmn: jeder der wl, kann beitragen was und wie er wsil. Dis entgegengesetzte Entsckreidung würde bedeuten, daß eine ursprünglich tschech'che und jüdische Bewegung zu einer bloßen Avantgarde des tschechischen National smue unt.r den Duden entartet ist. Und das wäre eine armselige Ausgabe tun können oder l begreifend, haben die Juden ihre Hand ihrem w 'ct ist: dir inner politische Arbci. oder dies pst ist.'neustsche Aktion. Heute arbeitet dir zo nisrigze Agitarion hier für ihre Führer auf. Dst.noate hin. zugleich aber stört sie die En>i Wicklung, kompl.zicrt pje nationale Frage, bedroht die Zuiunst des Judentums. d.'f en Schickstl fein wird, hier zu verbleiben. Wenn sich iiitjei Zionismus nach dem Beispiel des weftlik^-tr Zionismus mehr die Aufgaben Mninerte, d'e Paäist'.na ihm stel.t und welche wen'gst-:ns für c-'nen Teil der Judenhrit, vor ak.en» sin Osten, eine endg istt ge Lösung bringen rönnen. tonnten die Glstch-gült gen nute" nv> zu wosiwvliender Neutralität üoergehen jene, weist:« ihr religiöses Gefühl zur B.tät'gimj» jüdischer Solidarität fetter, zu räiger Mitabeit. Leider ble ben die Ziele dieser Moste noch auf dem Papier Es wird erst lröt g fein, „aß auch in Karpatho:» stand ein „Arrlovst Wat l reis" ist. Vielleicht rönnten sst sick erinnern, daß mc unzählige Maie die Hilfe anerkannten, die ihre Bestrebungen, ob nur in P lrstna oder sonstwo verasi ksi t jenen Tester der Judenhe't bringen könnten, denen die Recht.o.dnung e:ne mensichenwürd'ge EristenZ raubt, daß w'r ihre Projekte kritisierten, uns aber mt.° der nationalen Dopxeiart uns der Mnoritätsvost ti' gegenüber feindlich steliten. die hier von manchen Zionisten selbst abgest.hnt werden und den w.-st- Men Zionisten fremd sind. Wenn wieder Wahlen kommen, können unsere Zionisten damit rechnen, M, wir miede: fo weit sein werden, wie im Ä-ahre 3.920.!D azit braucht man keine Prophälrngabe Sie ändern sich nicht und wir können ihnen nicht wstchen. Aber vielleicht werden sie doch mehr an unsere Uufrichtigkeit glauben, wenn mir ihnen wieder raten werden, mehr für den Natonalfonds und Pen Keren Hajessod zu sammststn als für üen Wahlfcmds und wenn wir wieder erstären werden, daß es vom zionistischen Standpunkt besser ist, Mittel zum Pflanzen von Bäumen in Palästina zu geben als jemand unter trügerischer Firma in die Nationalversammlung zu bringen. Bedeutet iws aber, baß wir fffckfjgültig Uber mit Widerstreben zusehen sollen, wie ein Äsvk für »Ke die errichtet wird, denen wegen thres Judentums das Recht xu strben verweigert wird? Wir würden es begrüßen, wenn ein fostckees Asyl wo immer errichtet würde- Ich weiß nickst, warum wir es abstehnen sollten, wenn «s in Palästina entsteht. Wir werden di» Ursackien n'-ch'l zu Ende Aus Ser ßbroni? der iödiichrs Gajje. S z m r e c z a n y, der Landesprälio.nt des „Erwackerden Ungarn" hat s i e Siel e ni de.- cclegt, weil er ni.ht mehr üoera.I mi.mo.den darf. Es find Aitionen ohne seine Kenntnis durgcheführt worden. Der „Jövö" verösirntstickt cinen Teil des der vltgariscken Naiionola.mee, wsthe zur Aufgaoe hatte, die Ueberwachung der Dc.wasiung beamten. ob sie nicht Jude»' oder Sozial.stenfrcv i0s waren: die Detektivosi ziere haben auch darüber zu wachen, oah die Presse kerne Mitteilungen über Grausamkeiten gegen Jureiu Arbeiter oder Bauern mache. Urw das;u Lebzeiten des pöctaTen Appvnyi. Während der Jrldenstämmlstug Jofek Szteren y Axponri verhiuM lt (f. Pol. Ehr. v. h.) hat sich >«,r Wien ein „St. Slevyan- Bercin" begründet, der nur rein magyarische Mitglieder ausnimnrt. Arische kann man wohl hier nicht sagen, denn de Magyaren kann mau zu Ariern nicht rechnen, das wüste den Her.n Fritsch voiir „Hammer" zu sehr ärgern. Der bisherige Ungaroerein in Wien, an dessen Spitze die Juden 'Prof. Tr. Michael G r o ß m - n n und königl. Rat Dr, M i I ller stehensi st den Apponyiverehre.n zu ziidisch geworden. Aber imr tönnen mit Best mmtheit voraus sagen, daß die Wiener ungarländischeu Juden den „St St.p an-Verei." si anz'e-l unterstützen werden, da er dack seinen Namen, vom Landesvatron hat. Zum Oberrabb'ner wurde der Zionist Dr nennt Dr. Wstter Rat deutschen Aufbanm'nst.r Mehrere große jüdische O.g urijal onen in Amerika wenloen sich m t Telegrammen an den Präsidenten Harding mst der Mir, von feinem Vetorecht bei der Eimvanderungsüstii Gebrauch zu niachen. (Präsident Harding hat jedoch die Bisti Paiterschri-ben.) Das Bukarester U.ntcrr'cksts:ninifteri»m veröffentistck-t einen Erlaß, noch leM in Minoritätsschulen, die r.af'onalv Sprach: als Unterrichtssprache zu gst'ten hafte. Der Lehrtö:- ver des Jüd. Staatsgymnasiums in Czernow'.ß hat hebräisch angegeben. Mr. Clarcnce §. Fisher estiestl von der palästinensichen Rcg e.uug die BeivikliguNg bei Beth-Schon im Sesretale Ausgrabungen vorzunehmen. Tie Schrilabteilung des jüdischen Mlnisteviums in Litauen geht daran, das jüdische Schulwesen im allstemsinen Aufbau des VolksbiDungswesens einzugkiedern. Leopold Hiksner klügste eine Filmgesclkvon Alt Rumänien Niemsvomer erbe n a u wlirde ernannt. zum Bruder im Ungstük den; weißrussischen Volk, entcegcngestrettt, um gemeinsam zu kämpfe,i für die Ünabbängigieit, es mit dem Akt vom 25. März 1918 bekräftigend. '(J.P. 3 ) Die „Paale Zion" m Deutschland ergreift die Initiative zur Einberufung eine jüdischen Arbeite:tonfcrenz in Deuts : laad. um eine pa> teüvie Vertretung der iüdisa'en A-britenchast ihrer Interessen zu schaffen. Take Jonescu, der rumämsste Außeuini'mster hat in Venstig dem »Präsidenten und Tesietär des ita.n n sch j st. Emigranten omj ce velfprocken. den ulraini.'che-l jüd fchen Ft.:ch> linxen das Betreten des rumänrchen Bodens nicht zu verbieten. Die Pariser Pools Z on veranstasiets eine Protestversammlung gegen di: Jaifaec Ereignisse, in welcher der begannt: Sozialisteirfübtet Jean Soitf.nei eine zionistenfreundliche Rede hielt, in der er erklärte, daß die Sozialisten sich überzeugt haben, daß der Zio nksnrus keine nur nstionalbürgerliche Bewegung sei, und daß er nicht zur chauoinfjji' scken Entartung führen werde. Prof. Dr. E. Landau von der Universität zu Benr wurde in Anerkennung seiner Verdienste auf dem Gebiete der anthopolv' gischen Forschung zum korre pandiechndeü Mr - gstied der Anthroprl fischen Ge'e lch s in Rom! ernannt. In der Titzung des englischen Parlamentes vom 25. Mai erklärte Herr Churchill, daß er seine allgemeine Erklärung üirer den Liiittleren Osten den nächsten Tonnerss-ag, den 2, Juni abg eben werde . Zu Beginn des Schuljahres 1920 21 gab es ln der Tschechoslowakischen Republik, wie wir der Nr. 9 der „MitteilunMN des Statistischen Staatsamtes" entnehmen, 60 Gymnasien mit 515 Klassen und 15.435 Schülern, 105 Realgymnasien mit 949 Kfassen und 30.344 Schülern, 3 höhere Realgymnasien (Tetschener Typus/ mit 33 Klassen und 1044 Schülern, 30 reformierte Realgymnasien mit 191 Klassen und 6324 Schülern, 83 Realschulen mit 854 Klassen und 30.947 Schülern. 22 Mädchenlyzeen mit 162 Kicksten und 5096 Schülerinnen, 68 Lehrerbildungsanstalten mit 246 Jahrgängen (4 Abiturientenkursen. 1 Dorbereiiungsklasse und 1 Ku.sns für Lehrer mit Kriegsmatura) und 8039 Schülern. An allen diesen Anstalten hatten 1806 (64.6 »Prozent) Klassen (Jahrgänge) mit 65.342 (67.1 Proz.) Schülern tschechische oder siowaiische Plnterrichls'ip.'ache, 38 (1.3 »Proz. Klassen mi' 764 (0 8 Proz) Tchülern ruthem'sch oder ruf ische. 863 f23.4P:oz.) Klassen mit 25. 146 (25.8 Proz.) Schülern deutsche, 127 (4.3 Proz.: Klassen mit 5600 (5.8 Proz.) Schülern magyar.scher und 11 (0.4 Prozent: Klassen mit 471 (0.5 Proz.) Schülern polnische Unterrichtssprache. Im tzanzen^ gab es an diesen Anstalten 97.32p Schüler, u. zw. 74.932 (77.0 Proz.s Knaben und 23.397 (23.0 Proz.) Mädchen: tschechischer oder slowakischer Nationalität waren 63.879 (65.6 »Prozent) Schüler, russischer, ruthenischer oder ukrainischer 733 (0 8 Proz.>, deut ck.ch 24.603 (24.7 Proz.) magyarlscher 5483 (5.6 P.oz.)» polmscher 599 (0.6 »Proz.), jüdischer 2076 (2, 7 Proz.), serbischer, kroatischer oder sloveniicher 26, anderer 25 Schülers. Tie Anzasl der Mädchen'.yzeen in der Tschechoslow. Repubsik. Zu Beginn des Schuljahres 1920/21 wurden deren 22 mit 162 Klassen und 5096 Schülerinnen (ha'u .ter 103 Plivatislinnen. Erlern, oder auße.o.dsutiicko Schülerinnen) gezählt. Unter den Anstalten befanden sick 9 tschechische mit 87 Klassen und 3116 Schülerinnen (in je einer Schule durchschnittlich 346.2, in je einer K.ässe 35.3) und 13 deutsche mit 75 Klassen und 1989 Schülerinnen (in je einer Schule burchschilittlich 152.3, in je einer Klasse 26.4. Tsckiechischer Nationalität waren 3137 Schülerinnen, deutscher 1852, anderer 107 Mädckeen. Es nt interessant, wie noch imitier Schüler jüdischer WWWWWWKWW^KWN«,, An nufere Leser! Die letzte Nummer unseres Blattes vow Freitag, Leu 3. Juni mutzte technifchv Echwierigkeiteu wegen aushlelbeu. Die Redattior, . Die Phikofovhiscke Zeitschrift „Ruch D, lososicky" bringt :n ihrer letzten Nummer ei„ Kapitel aus Ma.r Drods: Heidenbi^ Christentum, Judentum. Das benütze Dozent Dr. K. Vorovta um unter dem Titel ..Nabozensky revisionismus" in der „Tribuns vom 29. Mai über Bross »Ansichten zu Mlosophiereu. Im allgemeinen behandelt er ih» sehr günstig wenn er auck hin u rd wieder Be> denken gegen die von Brod mgowrocheW, Sätze hegt. Oskar Strauß, der ehemalige tftJfcil Botschafter in Konstantinvpel. fol zum Botschafter in Japan ernannt werden. Ein jüdisches Komitee wandte fiH an den englischen Kolonialmmister. um die Kolonien für jüdische Einwanderer fi'ei zu bekommen, Nach Meldungen ans Helsingfors vom 28. Mai batten die Rotrruppen in dem!Gebiete von Homrl einen Pogrom veranstaltet, btm Hunderte zuw. Opfer gefallen seien- Die Tru»« pen des »Okeiterführers Budjenny hätten über »Aufreizung durch ihren Befehlshaber! in den Städten »Nowograd und Luoar in Wolhnwrn eine regelrechte »Ausrottung bet1 israelitischen Bevölkerung oorgenomMrn. In New York veranstaltete das Äomito: des »Aerzteoerbandes ein großes Bankett zn Ehren Prof. Weizmanns und »Prof. Einsteä, wobei der Vorsitzende Dr, Ralzeff die Mit' teilung machte, daß für die Ünivesität in Jerusalem bis nun 200.000 Dollar gezeichnet seien. Georg Koheu, der bisherig: Soktivnsckef im dänischen Ministerium, wurde zum Leiter des ncuceschaffenen Amtes für »Jöl> kerrccktsfragen ernannt. H. Koben ist 33 Jahre alt und orthodoxer Jude. Einstein wird am 7. Juni in London erwartet. Ten ersten Dörtrag wird er am 9. Inn: am King; Cok og: halten schaft auf Zahlung von 100.000 Kronen, »eil wtl WVM,VIk _ „ _ er sich bei dem Film, der seine lLebenoshick- «rno!^eren^Wir'wmden"n'ch1 zu beftsidl-enden^ sale behandelte, von der Gesellschaft ••teroo:« Nasionasiät fremden Stationakitüten zitgezM >-chlsisen gelangen, aber dock' W. in UNS das isilt glaubte, die Gstfesifitzaft. zahlte im Keer-erden, weil oft an. dtufiche:: S silie.! die i*a tsdü-üan £«iihatitat Licht etwa Mrchswese -Svoo. &MW«, f LMer M MiMir LchAer emMchtem, ssz Politische Wronik. ss Ein schlimmes Zeichen. Bel der am 27. Mai strit: chabten Pro essi Versammlung gegen die Ja f e 'orfcille beiten die Ostrauer jüdisckxm Ki'.mmuniiten eine Resolution ein, die mit „Es l c: SorvjechP - kästina" schloß. Das :ei dem 1. »Mai in MährischOstrau erscheinen-:«! Kommunistische Blatt „Der Kampf" brachte einen Bericht über die De.sammlunz, gegen welchen das Organ der lozialosmolrou- Ichen Partei „Duch Casu" Steilung nimmt Wir wollen uns in dm internen Streit!>n sozialistischen Parteien nW einmengen, wir fo;!" statieren bloß die traurige Tatsache, daß C." in einer Art über zionistische und jüdift« Interessen zu schreiben beriebt:. die des „Msravsko Sleski dennik" oder eine der rüdestea antisemitischen Blätrer würdig g wrien maxe-. Daß unter den sozialdemvkrati u Blätsorr viele zu antisem.teln sich gewöhn:?, »lber „D, C." hat ne al'ie übertrosfen um- .- ckt iin -MmMes Zeichen. Bis nun gaben i. u s ch: trügerischen Hoffnung hin, daß b e _ o.-vm-emokratisihe Partei, als eure forlfchsiidii .e und h* telligente Partei bestrebt sei, das Vorurteil d:; Antisemitismus n»; den Gehirnen der Arbeiterschast, wie ein Unkraut, curzujäten, aber je mettz Leute wir Druden an oie-soz asdemokr.ttiscke P-u« lei verlieren, desto ant simiticher wi:d sie. Di Referent der VersamM.un, D.- Angsis Äo3>« stein hat die B lduna einer jübisihen Legw" M Palästina xtr-pagierk und .,D. C." pe sAierl diesen G,-dank:u ganz einfach mst antiiMlifea Mätzchen: Er frage, -ob denn die Front tor Prvmantmrgcrinen. Off ziersk'i-i en. DM4 lern und Kanzleien fürs R-ete Kr.u beilehn» würde uns bgl. mehr und msinl z.im uß, daß es leichter sei im Kaffeehaus :u:ch Ketten« Handel Geld zu verdienen, als durch schwcn Feldarbeit. Ich weiß nicht, was leichter m, vielleicht hat der Schreiber der .Notiz im,,o» C" mehr Erfahrung! in diesen Kaffeehausg««. schäften! Jur weiß nur. daß das alles si« traurig ist. Gefährliche Drohung. Der „Moravsko-Slezsky Dennik" vonr21 Mal d. I. ist auf die „Ostrarer ZciiüNL und die „Ostrauer Morgenzeitung" bö!« Elfteres Blatt hat in einer ihrer NunMrrtz diet scheckische Nat on beleidiat. Es ich derg enannten Blätter, sich mit dem > R: "'si'/ auseinand-trzusetzrn. Mr v..-rw.ih,-.'.: unr-ab« auf das entschledenssi tz:ge» die KonkMb ich,.