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Jüdisches Volksblatt · 1921-06-07 · 41 (7.6.1921) · p. Seite 3

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
3 (1921)
Issue
41 (7.6.1921)
Date
1921-06-07
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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5"**» "N'tand- >2/? °rganijch id-n Arm/ jgas«-flg^ isie \töi: Slurtktu mit Zerstörung cflgtittu, S muß auch der- Neubau die Umschmlcdimp 4t Zionistischen Orttctttif-crtftm, die jetzt weich wie?chm ist, dmnit beginnen, daß Legend«» zerstört Üh^emstaA „Jüdisches VolksSlät:» 7, Sunt Kette S Die Organisation muß sofort ne»! gebaut werden, sonst ist der Kongreß mmiitz und schädsich, weis wir cm» Tage nack dem Kongreß wieder neben dem Erbrochenen Karren sitzen werden. m V' °TU Tie ckten Gruppienmqen m der BÄvemmg find -aß .. ... . . - _ «erbrechen ausgcckeck» werden. selbst denn s,e > cn pp J. ,.«rof. uns haben diesen Boden auch beule nock xnf,i zB yuter Absicht begangen sind. Bor allem muß die Legende fallen, als ob, «nu dieser oder jener Führer ans der Leitung erschwindet, eine Katastrophe kvininen müßte, K englische Regierung eNm sich von miS abirrenden und das Mandat, Gott bchüte, in Gefahr ,Ä ... - ^rbna-n """ - . . Mm wir nur «w J ‘ ernten konnw. Wir mt wissen, operiert man nngs um bi/7§ ^er in den lange damit. ES nmß mm jedermann klar e zionis,-ischx„ roerden. daß das ei,w L^-ude ist - ch ablöien (fc -och dazu eine gefährliche, weil sie die Position -ne hinlerM? und di//« Bewegung selMcht. »nenn wir selbst an ,ie ton kr feine /«landen. Denn wenn eS in Wirklichkeit io wäre, »and in / tk ®oä!t J?k*h* daS ein Zeichen, daß das Mandat auf perinesbis sch.//s^Mchen Sympathien von Lloyd George »ur ^lte!I wird. ‘ ^^"'Neizmann oder von Millerand für Dokolow ge- ^Mlichleit xmt und ein Dokument von zyeifelhaftem Eh«. ^^>sch Mi« °/"chknKerei,H,Ukter wäre. Zlber die englische Negierung ist '.Distanz den Pchsid-»/ bürokratisch genug, um zu verstehen., daß in einer sielbe ständig a’ 1% ^Bewegung, wie der zionistischen Aenderungen em Meer achichtio», Ailfii^pmr Personen möglich sind. Hat man doch -auk l effektvollen Reden w'« Londoner Konferenz angedeutet, daß die ena- Lolk, iw M du ^Llische Regierung »mangenchm überrascht wäre. Karriere diesMn ' ^selb« ch.iv«rn Jabollnsky in die Exekutive gewählt, würde, imb Söcwliif«, . "Mauigkeit in $i Md acht Monate nachher hat er rrchig das pol»? mg von beu«- v Zündsätzen, »Asche Departement der Zionistischen Organisation n Men«»«, Mrkmr, übernommen und eS bat stch aar niemand aewun-! in Borten Die Zionistische Organisation ist stark genug . i - 4 m TM Znck wird einen solchen Verlust ertragen. Daher "scheint vor unseren Augen das x-soll die Leyercke den Kongreß nicht daran hindern, vom März bis Öflotet: TriumpSreisr Revolutionäre Aenderungen vorzunehmen und die l, Lobgesänge Miget fymaliffa, /Delegierten mögen darauf vorbereitet sein. Die Heute in London, Wrgen in Anch Aktivisten müssen das der zionistischen Welt klar Morgens New Jork md demnächst m'«ackjen. » - unsere^ganze jüdische Front py,. Auch eine zweite Legende mnß rechtzeitig e doch dem Sturm der ersien Krise nick Zerstört werden, narnlich daS etvige entsetzliche ten tarn. Indessen vergeht die P (Gejammer: „Wir haben kein« Menschen. Wer wn kommt nicht zu Veld" md «ich M soll den Posten von diesem oder jenem üderneh« x großen Auswanderung nach faläftim Kren?" Diese Klage ist alt wie die Welt »md wir ört nur von neuen Leitungen, ober bk hören sie nicht nnr bei nn§, sondern auch in anatlon sieht man nicht md spürt mn deren Parteien imd sogar Regierungen. Bei uns denn was tm die Zionisten, die Rühmte rber ist sie in ein Schreckgespenst gewandelt »vor. r SchekclMer?" Ae Komitees leben >en, das die Organisation tötet imd keine kriscken in Ertvartmg von Wundern von London Kräfte aufkommen läßt. > toe Mllivn" zerschnültz wie Aper Etz ist nicht wahr, daß »vir so arm an Men- .em TomMüW, — vmwwlwert, erstamt, scheu lind. Wir haben genug junge fähige niest, stmoick sie belvmwt von Kt «Kräfte, aber ihre Namen sind nicht populär geeine Morphiumeinspritzma. tmat deimra, um die Augen zu blenden. Sie sitzen in den m nidfi in Sßetfixjung iikxgtft. ZuÄNeihen der Zaire Zion, sie leben in Deutschland (§ ine MMigungen für die Londonennd der Ukraine, sie stecken mite»- Studenten, M.z, dann die Sitzimg des groß« Mtlo»?Orthodvren und Geschäftsleuten. Sie zu finden, rs und mmmchr, zuletzt, der zwolstizp» verbinden und ansMlden, daS ist eben die ,tek Ausgabe des Augenblicks und das kaum durch die Bereitet euch für den LouZreß! M intimsten geschehen besitzen die neuen .iEiMonner kerne klmqenden Namen, aber sie besitzen VJK£Mvt,“ Glauben' an die Uattewa^ es Kraft, Pläne und Degeisterrmg. Ist denn EnttaufchMgen führ . chos in im seren Zetten der Verzweiflimg und cht, wie es bisher ging. Apathie zu wenig Ausrüstung? Gebt ihnen eine bxfiet muß man ein für allemal md S^VERStjU^feit imd sie werden einen Geist de? Leo lange es noch Zeit ist, die Illusion htz«rS in die Bewegung bringen, ertriebeneir Hoffmmgm «>f beu 8«»^ Nnd noch eines: Wenn »vir sogar arrfS Geram. Tenn kein Kougreü. sei er noch so ^ben Vorsitzende von sieben Studenten. i!ch kann ms Helsen, wenn er aus ^' vereinen nehmen, werden sie auch, nicht viel rt von T-elegierten bestehen wird M stin als viele derjenigen, die im Lause „ Svnierenz: aus einstigen Adelige»^ ^ten drei Jahre in Great Russell Street") inlen ^Mionen, «ithe Ltzpontion W' ^sbffen haben. Schlimmer ka>m es schon nicht ivielm, und aus vnnzyw »^n. Mm, tvird einfach von ihnen wen,, -e MalsiM SMen auf bie ’ ' _ verschwunden, die „Politischen" und die ,.Prak> tischen" sind nicht mehr zu sehen, die Mitglieder der einstigen „Demokratischen Fraktion" sind am Ruder, die Landsmannschaften sind nur Auswüchse der Organisation, die sozialistischen Fracktionen blicken mit einen: Airge auf die Internationale, die Mis.rachisten sind zu gotteskürchtig »md untertänig — darum müssen sich die anderen organisieren, denen es eng in den Uniformen dieser Fraktionen ist und die nichts wollen als Arbeit, Arbeit, Arbeit — die Aktivisten. Jetzt ist der Augenblick da, die Liga zu schaffen, die einen eisernen inneren Ring um die abgenutzte Maschine bilden soll, die nahe denr Zerfall »st- Die Liga nmß kommen »md sagen: Wir wollen die Bewegung in imsere Hände nehmen, »vir »vollen die Mobilisierung des ganzen Judentums durchführen: freie Massenernivander ung in Erez Israel, jüdische Legion. allweltlicher Kongreß, Arbeittsarmee, starke zionistische Partei, selbständige Verwaltung für Palästina, besseres Mandat, Maasser, Vertretung im Völkerbunde, Waad Haarazoth, nationalpersonelle Autonomie für d<e Araber und für nn?. Wer mit »m? ist, trete zu unserer Schar k Wir betonten die praktische UnmöMchkei» des, Die HaNung der deutschen pabittj-i Projektes, seine Utopie und der Ta-nrhastig-fdurM »bre Empsindungen über b e ff verfassen oder die Möglichkeit der Verwirk»: ckungi hat nnr ihren unbedingten M derstand erhöht. Es ist bemerkenswert, daß srb unter diesen antizionisti'chen Radikalen gerade eingc aste Parteigenossen finden, die fast nob »u den Gründern der Bewegung gehören. Leute, Lan deren lebhaftem, retgiösem Fühlen kein 'Zweifel möglich ist. Tiefe radikale, dabr: aber religiös fühlende Assimilation ist ein Interessantes Gegenstück zur füdstchnationaleu Lrt odr.rie, weßt«r mit derselben Entsch.edrnheit b i der Diaspora beharrt. Andere von uns haben wenigstens^-eiiweilig den Ton geändert, seit die z:oirtt''che Kolomssation die Unterstützung der Entenre gefunden und die Unternehmung aus der Sphäre der privaten, wenn auch hervorragenden Bestrebungen aus den öffentlichrechtlichen Boden gelangt war. Ich glaube, daß es ku.-z nach dem Umsturz ryar, als auf einer großen zionistischen Manifestairon zox: oorr dre^ unserer hervorragenden Mitarbeiter zur vollen Zufriedenheit der zionlsti chcn Zuhrestl'ckaöft sprachen. Ich habe das Referat nicht zur Mpd. aber ich erinnere mich, daß die Worte, die sie -gebrauchten, eine Auslegung, als wäre es bloße Höflichkeit, ausschlossen. Es war klar, daß m .n zwischen denr Prager Zionismus auf der einen nud dem westlichen und Mlästinensischen Zio-- ,rjr r-u * ** s. nisnrus auf der andern Seite unterscheiden Sie tschechischen Men und der Keren;fÄ M» ^r die spatere 3fett wäre es -•Ariiptn dir mit 5^°’ attlOTI’?«T erwartet »md auch das ist schon ein Vorteil. " » m ' Tein Kongreß ' wird selbst mchr arbeiten, die Selbliandip- -1°^ BartenÄ de» 3^^ ^-^^keit in der Organisation wird sich erhöhen »md 1l(9 Aj unb Teü«iech mi ft«,wickeln. Es wird klar werden, daß der alle istope Direktiven sendet. Pchtverpunkt des Augenblick? in der' Heilung der nten und ,a'.^ ^j4Tt jetzige -^Drganisation »mb nicht im Kongreß liegt. Die ngreß tot5gcWC5in,3 ^Organisation »nnzubanen.sie von den Adeligen oern und f\,nfirn so lon^e^ft-Spießbürgern zu befreien, einen mtn» jn schaffen, den Willen der zionistischen Masse zmn Ausdruck tion eu, irmu" ne Koa mm»" ^lttdiese AuM WB tna" T:'«« aktiver :w, d»e „St 3« or<iaflifIftS/' ionüllsj. 5tn »ud Vjj'äen so «Kfe Spichbürgern 0i, hten Weg o ftz.^ssener vr>UppEt in allen Ländern re Grupp'• *n^ltett' ' t mit starten <^znde z« r ßv bringen, ihr eine Arbeit zu geben — das ist e Führuugft« tg ^vje(lcK}{11; das Problem, das tvr ,ms steht. Denn so lange die i:9ctl ^ftitig^s He Peripherie tot und nicht imstande ist, die gslos act Hührung zu kontrollieren, ist auck die ll-übrnna drt und hilflos. Wir leiden nicht darunter, daß mh W Opposiüllnen ahben und daß »m? Einigkeit Mt, sondern darunter, daß jenes entschlossene „ Häuflein Menschen rehlt, dos reif imd bereit ®er dü *'1 Est, die Leitung ln die eigenen Hände zu nehmen, geme»»»o»- ^!.zp, chn festen Glauben, daß es die Organilation ^ällüreu, den ^^!los,ok-i! »esser führen wird. Unserer Opposition'fehlt sek- Fritüren '-»ud r)re >- ^^^'ber der Mlle zur Macht; kein einziger w-ll -die mnß Wäuner üft^ Regierung übernchwen. Das nützen unsere Exiotl. Ni,s«iden ‘ Hellenzen aus, die »vie die Raben über den ver. oorberette . ^-ivesmden Leichnam der Organisation sitzen. . M Astivtste" ' Wenn nicht jetzt endlich ein Sturm die Orit eine Liga,.ft! , erlaßt und twnn wir nickt jetzt die schassender reinil»wn wei'den. dann »»erden wir still pj-chen »nuev -^MosseueU' ' tue ausgehen vor die Tore des jüdischen nariona- MÜLL" - -M"6 «fjSX ■*&*.** Aakeffod. Das folgend: in d:: g'tr.'u: Uebersctzung eines Artikels von Dr. Kamill Klekner, der unter "dem Tit-l „Merm Kchessod" im „Rozvvi" den»! osiiMlen Organ des ..Sear st»mczid»," ersänmen ist. I. Eine tschectsischstüdische Konferenz ist in Vorbereitung, die sich auck mit den Vorschlägen eines „Rahmenprogramms der tchrchischjüdischen Bewegung" beschäftigen soll. Ich habe nicht daxil geraten sie abzuhaften. und such Zweifel an der Möglichkeit und RüMchkeit irpe.nd einer derartigen FolMu)'ie»»:g an-gedruckt. Ich bleibe bei nkeinen Bedenke»». Dieser Standpunkt hindert mich aber nicht darauf hknzuw-eisen, daß die Konferenz, wenn sie stattfindet, sich entweder im Rahm'en der Beratungen über das RahnrenprograMlu oder zu einem selbständigen Punkte der Tagrsordcnng über die Frage äußern sollte: wie sollen wir uns zu der Aktion für den Ausbau Palästinas (zum Oberen Hajejfod» verhalten? Ich will schm: der Dtskussrvn zuliebe meine Ansicht skizzieren. Tie Frage steht für »ms auf der Tagesordnung leicht, aus dem „Rozvoj" und „Rozhlrb" iBe weste zu erbringen, daß in dieser Augllegonheit bei uns das Prinzip galt „in dnoiis libertas" (in zweifelhaften Fällen Entfhlutzfteiheit), und daß die Skala der AnfchauunMN van fckiadcnftohem Vergnügen am Mßerfolr über objektive Berichterstattung von Schmie üg' fette« und Erfolgen bis zur unverhüllt-n Sympathie für die humane Bedeutung ver Aktion und zu hoher SMtzung der künftiden gen Möglichkeiten, als erfreulich für die Iudtnhstt ohne llnterfchicd, reichte. Al; zweite Tatsache, dir berück'ichtigt werden muß, sei folgenves angeführt: Wenn tfchrchkfchs Zjuden über die Frage der palästinensischen Kolonisation urteilen, so fehlt in ihren Erwägungen — wie mkr scheint zum Vorteil her Sacke — ein Moment aus Km lieberkegungen eines eng'ischen, fran'ösisicken deutschen oder östlichen Juden. Die drei ecst-mg" den. Palästina ist ein Stück der e »gst che i V te aus dem Weltkrieg, eine n .u : lllolon e. wo die Juden die für den Anfang nötige schwere Arbeit verrichten sollen Auch in u ftere Prej!« ist ein Widerhal' dieser Anstb' 'e'angt Es wurden ungünstig' Bemeriunge» u. ver frauzösischen und deutschen jüdc-chen »ind n'-chljüdstchen Presse zitiert Sie verdienen B.-ihtung, aber kritische Beachtung, d e die Moti.'-e dleier Aeußerunren abschätzt. Wann sie auch voi» den stammen, denken ihre Autoren nicht um an die Folgen der Aktion für^ das Judentum,' auch der imperialistische Konfti.t der bet cf-enden Staaten wirft feine Schatten h echee Bei den deutschen Juden sollte man aus der Kirtik des palästinensischen Projekte; zugleich chas Bekenntnis zum deutschen Vaterland heraushören. Danrit nähert sich ■! . Erwägung unterer Art. Für uns c'ei er von dieser Seite keine von den Erwägungen, die die fr -n'ös.sche » o »f> enrli cken Juden auf fick wirken la sen- P löst n: i ts ir uns eine Frage innerjüdischer Polift. Die Ts-oechv'slowakei a'pir ert nicht aus t-rsi ori.llm. Gewinn in der Levante und das tschech schs Judentum sieht nicht auf Palästina al; auf das 'Ziel feiner Emigranten. Vvn uns gchen un» werden immer nur einzelne gehen. Dafür aber scheint es vielen von uns. daß der zionistische Erfolg für unsere Vesftebuugen grfäb sich ist. Unsere Leute fragen sich, ob sie nicht gegen fhren W»1 len in eine Verbindung .mit Palästina gebracht werden: ob der Ruf „Juden nach Palästina!" nicht zum unentbehrlichen Rigumt a»»tstewirischer Demonstrationen werden wicd: ob dar Gedanke, daß die Juden irgendwohin gehen sollen, nicht eine Entschuldigung ffi' eine Pofttst werden könnte, welche den Juden absichtlich d'k Eristenz in diesen Ländern erschweren würde: ob das jüdische Zentruin in Pal-ist na nicht ei,r dauerndes Hindernis de; Asiimi asion wwden wird. Wer kann mit der Sicherhe t der Autor ität antworten? Das Prophezeien w rr iinMe» undankbar und l icherlick. Jeder mag sich nach seiner größeren oder geringeren L> chiigkeit e»rtscheiden. Mancher fürchtet jede der angeführten Möglichkeiten und vjili ihnen von ferne au weichen. Andere halten einzelne dav n für er» trä&Tirf), andere für umvahrscheftil - Ir'' ge" höre zur letzteren Gattung. Für de:, Dia porajuden, der in der Diaspvra ble ben u--k w': führten G uppen sahenPa ästi raals ei re mögl cke Z'ehe ich von einem jüdischem Pll r'.iua kel e Interessensphäre ihres Landes an: di: Ost»uv feherr in ihm sicher xum Großteil ein ßl't)’ * i? daher hat die Frage für si; sicher nur eine Antwort. Die jüdische Assimilation in Engl md, Frankreich und Deutschland st Mt sich zu Polästrna so, bah sie im Einklang mit den seit der Zeit, als unsere Zionisten an einig« Tendenzen der äußeren Politik ihrer Staaten unserer hervorragenden Parteigenossen, Funü tionäre von Kultusgemeinden. m t der Aufforderung! herantraten, sich an der Propaganda zu beteiligen. In einem Falle wurde der Ausschuß des tschechisch-jüdischen Verbandes ersucht, eine prinzipielle Entscheidung! zu fällen, vb eine solche Beteiligung für ein Rtttglied des Verbandes möglich ist. Der Ausschuß des Verbandes entschied negativ. Jetzt äußert sich -- wenn wir der zionisttschen Bsri chterst»tttrng. an deren Richtigkeit ich für diesmal nicht tzweif e. clauben sollen — ein anderer ernster An-' Hänger unserer Bewegung, ein Mann, welcher über die Bedeutung seines Tsck^chentums und seines Judentuins nachgedacht hat. wie wenig andere und der Herde in der Praxis betätigt. Er äußerte sich so, daß seine Erklärung! unter unseren Zionisten lebhafte Vcfriedigung auslöste. Das Parteiwchen bringt es mit sich, daß eine Part?» geneigt stt, das. was einem ihrer Mgner we'ß erscheint, von vornherein schwarz zu sehen- Dies geschieht auch diesnml und die in den „Zidovske Spraon" zitierte und freuvig. kommentierte Aeußeraag von Dr. Jul ms Taust cg scheint anderen guten Parteig-enössen einigermaßen k.-tzerisch odcr menkLstens unanflebrachr. Sie fürchten cu»e Be:wirrung: die reinliche Scheidung ist ihnen, ick möchte sagen, schon aus Gründen.der politischen Pädagogik, wünschenswert. Denn der Partei mann will feine Alternative haben und schwört auf sein Entweder-Oder . . . Es.geht um eine prinzipielle Ent cheidung uick ich will die Cache daher etwas brsster anfaste" Der erste Punkt, der gellari. welchen sollte. iit daß der Streit nicht so neu ,ist wie «er scheint I», der letzten Zeit diskutieren mir über praktische Konsequenzen, aber der G oen bleibt. Und so betont der nichtz'onistt'che englische Jude, daß das Mandat über Palästina den Einfluß feines englischen Vaterlandes in einem wichtigen Punkt des Wek Verkehres stärkt und daß bisse Stärkung Mehr al; sonst in einer Zeit zu begrüßen ist, wo hie nat o- »wlisttsche Bewegung in Aegypten die eng D sche Position am andern Ufer des Suezkan lls bedroht. Me Gefühle des französischen Juden sind etwas anders. Frankreich hat in jenem Teile des Nahen Orients jahrhundertealte Interessen, charakterriiert durch die Derbrettung der ftanzösischtzn Spräche. Schule und Kttlllcr und dür-ch wirtschaftsiche Bezich»mg-N (diö Sue-kanaiseseil'chaft hatte einst e n' französische Majorität und ihr Sitz ist hevst noch Paris.' Vor der Trennung von Staat «:d Kttchs trat Frankreich in diesen Gegenden als Protektor des Christentums, insbesondere der „Heistigen Stätten", auf. Die daran', ensstandenen Beziehungen tt d Einflüsse ver chwanden nie dauernd und gerade jetzt bemüht sich Frankreich um ihre Ernennung (Vorschlag z», - Wiedereinsetzung eines französischen Botschafters beim Vatikan'. Daher wurde das engl fcke Mandat über Palästina in Frankreich nicht allzu freundschaftM begrüßt Noch neulich, in einer Zett. wo Frankreich viel an der Eintgtott mit England liegen muß, wurde dieser Punkt der Friedensverträge rm Sentte ft'it^jiert. Djstlei -st, um England zu zeigen, daß auch dieses den guten Willen feiner V»-desgenvisen braust», oder nur um Briand die Mögj-chkeit zu geben, P durchsi.chtigem Zwecke solche Angriffe abzulehnen uno von dem Respekt zu betlamieren, om Frankreich feiner Untelfchrift schuldet. Dseft Atniosphäre genügl, damtt die französischen I», - Vrotek Gefahr drohen Im Gegenteil Sri e bisster g: Verknüpfung rreft feinem Land:, u:d se' sie noch so intim, hat in ihren Grundlagen ei : x wistes Maß von Zuiäl igkeit. Die Reihe bst Generattonen, aus der er he»vo gogangeu ist, ruht schon im Boden seines Vaterlandes ob' doch kann man nur, mit bitteren: Unrech v d nichts destoweniger m t einer g wif e t fchZ d - ren Berechtigung, jedem Juden saaen. daß c dort lebt, wo er lebt, weil er eBefTfetn L md hat, in das er gehen kö»rnt:. ^«scheint, d rft es anders fein wird, wenn die zionistischen Pt ne gelingen. Im gangen Judentum, besonder--, in» Westen und bei uns, wird dann dstEntscheidu-g ftlr die bisherige Heimat ei'» großes Psest: zit, eine Bestätigung des jahchunderteka.ngen Zusammenlebens sein- Rach dem Uebergang nach der Zett der Differenzierung — an derei! Ausgang bei u:s kaum gezweifen werden kann — mutz eine Zeit völliger Sicherheit kommen, das Ende der Derdächt'g'ingm n d der ergenc-, Skepsis. Für den Juden aus der Diaspora, der in der Diaspora Jude bl.iben will »mb in de'» Formen der neuen Zeit den Zusammenhairg nt; dem geistigen Erbe seiner Väter bewahrt, kann ein freies jüdisches Palästina in der Freiheit seiner Entwicklung einen weithin leuchtenden und weithin wärmenden Brennpunkt des iü0i«chen religiö en Gedankens schä ften. Wenn irgendwo, so kann dorr unter Beding» »gen. die man mit einer gemis'en Wahi-scheinlichke-st erwa ten kann, zuerst die hcuttge L-thargst der jüdischen Religio»» enden welche nicht stirbt, aber auch »sicht lebt. Es ist übttgiens fast sicher, daß alles, was in PÄssttna geschehen wird im Zeichen dos jüdischen Nation all. Mus sekchehen wird Es »vird dann an der fDiaspora »Sin, ihren Anteil zu wahren u :d »m Hinblick aaf diese Bestrebungen die übernationale Art de: Religion dj»r Plopheten zu erhalten. Das jüdische Palästtna bedroht nicht die Assimilation, sondern es bcreicher! sie mnsrrend die „Times" gelegentlich antisemitische .... , . .. - , WallliNgo» hat (der Bolichewft:mu vor den To 1 ^muungen war ^chon viel frft ren!), aber im Tertteil (doch wohl kau»» «t u»!?r. konstatieren . Unter Standpuntt rur Sonst» Prevaoandttn'e ak.. d -r q» - Etandpuntt zur, Konst» PrepaMndeln'e <tte d s Jüdischen Ratio- .daÄsttna« war negattv. aber, nalfonds »ytt dem Test bring: „Israel kehrt . , *** nwbe, bsdeutet«lin das Heilige Land zurück, aebriiket des Na^ . <al»t» hurwertaltc Entirick'un r unterbrich. u u an e»ne tausendjähriIe. für andere längst tote Ve gangenheit anzuknüpfen, wird ke ne anoere Wahl haben als die Answanderung. Nickt als Pogron,Zückt sing, als Opfer uue trägstcker wsttfchaftlicher VÄinguug.- ondrrn au' ft« «r- Enk siMeÄuns -wischen don^ mrs iW <gs Gr

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