Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- 41 (7.6.1921)
- Date
- 1921-06-07
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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!$%*£!!"7'r-L?L - L m 29 m» .r‘on-Sffias" ht i!,!;'t».\“*(®,,B .««üfat i p'un% Nenn er ^W«I> A ~sfet 3 * , , t^ster in W' ,.hct eJowaEtt * Nr. 41 DienstaZ ..Jüdisches Dolksblatt" 7. Iuw 'Teile 8 iufcii*e e»iiftVf* ft> fct Sn«,” 'Bk! » »> «imSi, »ätaSnÄt* *!> *»Ä1S?^ 5? tat* %„ '1 ^ivogrch Kffis Saoat in 9Mj» im^L tf“”?"9 w lao.nj, Dorgenmtiiy ' ■ New Dor.-!,eWstM-e dns ÄM jwf JBfljnrans unb Prof. « t Litf!?-1'- *iW fe » Lm v^' 'ut b,e ^iM!S? :i Km ™ 200.000 KI« ,-«fe ®tOT£ Äojen, Her Mittig: ggfa m bämfchm Wniltmum, mtk m f i>e§ Kustfaffm aWs für M> ümstn tarnd K Jbitn ffi 33 alt «nb ortzoimer gube. £iuftein oitb m 1, 2m ln Sonboi; M. tw Mn Docker ufcb et M E nvt Mtz; Mty. Wo« & m % ifflimme; Zeichen. m 21. Mai stick'Wien $wj gegen die Ja sie;otTc,fielt am 'Mischen cktMmiick« in. die mit „T; I e.: Loafeft Oft Ta; ei dem I MäblksL-Litra» etÄ' 'che Biait „X«r Äätf : Bericht über die DeckMr. j das Organ der isMeM- „Tuch Oasll" TteilnnL niiK uns in den internen sMl'!arteien «ff t emmcngen. rotl die traurige Tatsache, dal , Art über jiottiftiföe und i®: schrrioen beliebte, die des „r i bennif oder eine der rübl Blatter M B**» f, den fsMem'ack n » iem'.tein M ***» die üfcertvotfen f; : Afeen. Bis tum M .* SoWnghckMde«.^ tei. cts e-ne tiil beMt ck, d°> Mit-! B Iduna einer fl nfeu M v > . p,;t> st ir.3<: $****%& *4 :.r« s«M.L in dielen 'nur. V*" ZttP*!id)C W103^ ’H Z LiM ruf 5)10 ’’ ^iirt * „er SRfc* WB at in £,1f:,t K ir.st it'°« dir k ‘. des betreffenden Nrelbers >m „M S. D. Tenn et tsl für die Bele'.drcung mcht nur die Redektisn der ^nannten dentichen Blatter. sondern auch die Ost rau er Juden zu^ Verarrtwortuns ziehen, die >n den 3 Jali^n seit dem Umsturz: nicht nur, nutzt ihre Gei"»' nuna geändert haben — wenigstens soblen sr.' neutral seinsondern m «Ventetl ,hrn Kasse aeqen die staatsbüdenoe Rat on der Tschechen 'mehr Raum eegeLen hat'en. als die wir.lchen Deutschen." Der Älrtlkel schlicht: „Es wird ein gtachspiel geben — kein Uegaies — auf das das ausermähl'e Ostrauer - beut 97'^Tf tni '-'' ,iu6 id l. .-us .e..n:r Seit wann ist es ^itte. das jüdi,che Volk für Zeitungsarriksb in der „Ostrauer Zeitung" verantwortlich zu nnchen? Ales geht die Juden die Ostrauer Zeitungan. Der betreffende Herr des „M. E. T?' scheint ganz vergessen zu haben, das; ein Grostteil der Osjrauer Juden bei den Pcrr- Zamentswah'.en jüdisch gewählt hat, daß ein Grostteii der Juden bei der VobszZh'ung srch Jiibtfdj bekannte. Es ist eine osfene uno bewusste Lerkcnnung von Tatsachen, wenn der „M. S. D-." die Ostrauer Judenschaft zur Rechenlchast dafür ziehen will, weil einige Juren fm Oslrauer Gebiet noch trimer den national* jüdischen Gedanken begri fen haben. Aber wich der Redatteur des „M. S. De" wissen must. t»7h nie zionistiM Bewegung im. Ostrauer Gebiete sehr graste Forl'ch.itte gemacht ha-!lnd, weil er dies wissend, trotzdem io schreibt, wie wenn alle Juden Ostrc.ua Deutsche wären, um indirekt gegen die Juden zu Hetzen und >ich ein Mäntelchen der Legalität zuleg . müssen wir dagegen protestiiren. Fremde Ze.tungspolemiken gehen uns nichts an, wir wüntchen aber auch nicht, datz man uns Juden in i,olü>en hercinzerrt. Wenn der „M. S. D." leinen» nderen GruM» zu einer, antisemitischen Hetze hat, dann möge er uns in Ruhe lassen^ Wir schreiben dies dicht aus Angst, sondern UNI darzutun, mit welchen „legalen" Mitteln gegen uns gearb-eitet unrd.. Der „M. S. D." weist ganz gut, da st wir 'Zionisten seit 25 Jahren eine nationale Neutral tat im Na >0 r*. Iftätenftreitc bekunden dadurch, dah wiruns zur jüdischen Nation bekennen. Wie? Und trotzdem wirft inan uns mangelnde Neutrali.ät vor? Was soll das heisten? Einen Grund bei den Haaren herbiizuziehen. um die Ostrauer nichtdeutsche Vevöl erungr ein wen'g gegen die Juden zu Hetzen!, nibt wahr? Albert Graf Appony'. Zur 75jährigen Feier, oes magyar-schin Politikers schreibt sich die JournaNe die Finger wund. Die ,,N.-F.-iLr." in Wien, die unter dem ab.«.sterreichischen Reg me, die konfervetive Geiinnung, den kierika.en Geist des Mannes n'cht genug tadeln konnte, ividme'. ihm einen Artikel, dm der getaufte Jude Jot st Sztereny ifrüher Stern' geschrieben hat und die socenannte liberale deutsche' Preise der Tschewostowakei plappert nach. Will man uns Juden entwas weistmachen? Beweisen, dah der weise greis» Apponyi e wa ein wüster Rabe sei unter schwarzen Kutten uno Attilas, ststötzlich hat nian vergessen, dast dieser alte Pol--. liker, den die Journaille zu einem rednerischen Genie gemacht hat, stets das geblieben ist. was eir schon als Kind uad Jüng.ing war, der Zögling der Kal.sbmge-- Jesuiten. Äybonyi' hatsb ei seinen vielen pol tischen Wand.ungen . feiner Lehrer nie vergessen und den Habitu-, den ererlmgte, nie ablegen können, trotz lern gen Bartes unb starker Adlernase. Ihn a's eine im liberalen Geiste stets wirkende Per- Zsönlichkeiten h nstellen, kam; n-ir c n? liberale sZPresse tun, die mit L bcralität r.ir etwas zu tun gehabt, und die stets mit diesem Begri,fe Schindluder getrieben hat und ihn zu ge-chäitlichem Borte:! m-stbrauchte. Wir Juden kennen unsere Pappenheimer u id Sviegeloerge. «uw wenn sie noü so hochwohlgeboren jinb. Und Bertreier derjenigen bürgerlichen Pres e, deutscher Schrift, in der Tschechoslowakei, die, während sie zum Durchhalten pre'iat», oie schmutzigsten Ge'chäile magyarischer Agrar'er duldete, feiert heuie einen Mann, der zu den härtesten Unterdrückern der ungarländisBen Nationaii.aten gehörte, der am Weltkrieg: tnt. schuldigist und mitverantwort.ich für die vrrantioortungs- und rücksichtsloseste Polilif. die je «in Staatsmann betn.-bm hat. In schönen Worten ist er stets für Menschlichkeit eingetreten, bmg sün stets cm Mäntelchen des .Europäertuni-s um. ivührend er in Wirftichikeit einer der realt.onäi'sten Männer des F.anz lJofephenischen Regimes war. Ein alter greiser $ud>*, dem ein eitler Aristokratenstolj die Devise seiner Handlungen war, klerikal bi; in die Fingeripitzen und Antisemit in Ungarn schon zu der Zeit, als noch „magyarische" Juden durch Magyari.ierung ihres Nam ns der Weit einredsn wv.l.en, auch sie wären von ßlrpads Stamme Wir winden ihm keine Kränze. Er ist nur bedauerlich, datz ft'g> 8udenftä>nmäuge di.ftn Ächipl der nicht einmal als liberaler Politiker loben wäre, geschweige denn als Menschsxcrjmem krez Israel. PoMifchZZ. a n Telegramm Herbert Samuel; W e i z m a n n. Herbert Samuel telegraphiere an Prof. Weizmam, tu'nö erklärte, datz er sich der Ansicht Weizmanns anschl etze, datz die Jüdi che Einwanderung nab Pelästina gärzl ch von dem Fortschritten der für die ökonom swe Entwicklung des Landes gelrosfenen entsprech m den Vorkehrungen abhängt- 2. Juni Fasttag. Das Obcrrabbinak in Palästina ha im Einvernehmen mit der Z-ionist-Eommis ion und dem Waad Leumi den 2. Juni d. I. .'zum allgemeinen Fasttag für das jüdische Volk prokiamiert. Jeder Jude Palästinas Mutz an d'efem Tage zwei Schilling für den Versorgvngs'onds der Zurückgebliebenen geben- Verhaftungen In Jaffa wurden 7 arabische Jchei's verhaftet. So ko low. stina eerlas-.en und So ko low hat Pal begibt sich nach England. Die Untersuchung der Jaffaer Unruhen. Al; Mitglieder der Aufruh.-Unter'uchungsiomMl'ision sind das Mitglied der'Zionistischen Kommission Henry Sacher Und ein ehemaliger jüdischer Leg'onsoffizier, Kapitän H. Samuel, ernannt worden. (Ziko "I ü d i sch e S e l b st w c h r. - Der ehemalige Kemmandant de ' jüdi, e.i Legion in Palästina, Oberst Margolin. hat eine jüdtsckie Celbstweer in Stäften uno Kolonien. wo Juden in grötzerer Anzahl wohnen, organisiert. (Ziko.'- Ter n e u e .O st j o r c> a n st a a i. Tie Konstituierung des neuen^Staaees östlich des Jordans unter Leitung des Emirs Abdullah, eines Bruders des Emirs Fa sul„ nimmt neuerdings festere Formen an. Dem Emir Abdullah stehen britische Berater zur Seite, auch wird dgs Land in verschiedenen Beziehungen mit der Verwaltung Palästinas verinüpit. Ter „Kölnischen Dol sz:i ung" wir.' vor ih.em Palästinensischen Korre pondenten ü.er das Onjoidanlano berichtet: „Es ist das biblische Land der Jdumäer, der Moabiter u d Ammonitir. Es ist das Paradies der Archäologen von den Ruinen Petras im Süden bis zu denen Gadaras im Norden An feiner. Ostg.oenze läuft die Hebfchasbahn mit den Hauptstationen ron De zaa. Amman und Maan- Haup:stach ist Salt, durch eine nu: Schatz' und.Jord-anb-sticke imt Jericho und so mi Je « a e n verbunden ' au, t stützpunkt war n: c: Turtenz.i : d:e ' Fe. ung Kerak. Kirchlich untersteht es m't seinen 7 dis 8 Pfarreien oder Miss onsstationen dem Patriarchen von Jerusalem.. Am meckwürbigston ist wo'l Madaba wegen der dort ausg fundenen Mo'saiuarte, der ältesten geographi che k K nie Palästinas, und nicht weniger wegen der dort lebenden katholischen Beduinen. Auch gibt es int Ostjordanland katholische uno schi«Matisck.e Griechen, aber durchgängig ist die Bevölkerung mu'iu'misch. Das Postweien ist not, w'mg ausgebildet, obwohl die Ostjordanmarken bere ts eine gewisse Berühm'heit erlang'en- Fruchtbar in seinen Hochebenen, reichlich bewaldet, von KaMogern durchzogen, bietet das Ostjordamand die schönsten Ausiichten: hätte es rur eine sichere und gereckste Regierung" (Ziko.) Tschechoslowakische Chaluzim in Chedera. Die „2üdi,che Rundsch u' druckt ein Schreiben von Schutim Lerner, einem jetzt in ^htdera arbeitenden Berliner Chaluz. ab, dem! wir entnehmen, datz an der Abwehr deck lieberfälle, welche auf Ghedera von den Arabern unternommen wurden, auch 2 tschecho lowaki'che %iu;’in, Dr Cswaib Löbl aus Karlsbad und Zden'lo Rudinger aus Pil'seir, aktiven Anteil genommen haben. Bald nach dem 1. Mai sammftten sich im Umkreise von Ehedera die Araber, deren Anzahl bis zum Moment des Angriffes aus 5000 ang'wachsen sein ,oil'. Tie ganze Kolonie wurde dadu -ch in Aufregung versetzt, bewaifnete sich ,o s blecht ir id recht, als dies möglich war, zog Gräben, wie 5a; ja viele im Weltkriege gelernt haben und unterstellte sich dem Oberbefehl Tr. LöM. der in der österreichischen Armee als Obe.leuinant gedient hatte, während Zdenlo .Rudinger der Kommandant einer lleinen Acte lung rvnr; euch dieser diente längere Zeit am italienischen Kriegsschauplatz als Hinjähr'g-r. später . ls Fähnrich. Wären aber nickst 12 reguläre Soldaten und 1 Offizier u lseren EAa'.ustm in -ehczu'Gefecht abgelaufen wäre, an dem sich ' Flieger durch Abwurf von Bomben uno Maschingewrhrfeuer gegen die Araber bete li ,t haben. Die bitterste Erfahrung für die K lonisten mutz es wohl gewesen sein, datz ihre e'genen arabischen Arbeiter ebenfalls plünderten, weshalb man hofft, datz die Kolonisten daraus die Lehre ziehen werden, datz gut bezahlte jüdische Ehaluzim den treulosen, obzwar billigen Arabern vomuzicben seien. Ter Brief Lerners z uft von großem Optimismus, obzw>r er in einer Erre gu lg verf'atzt erscheint, die uns allen begre.fti.ch fein wird. Wenn wir aber bedenken, datzDr,jOs-- wald Löbl. der aus Unmu. über die europäischen Verhältnisse, den langen Krieg den er gepvun gen war mitzumachen, die Leiu bauhn eines Konzipienten kurz vor der Advck tenpstv up', mit der eines ickwer arbeitenden ieho'lw vertauscht hat. ebenso wie fein jüngerer Fre-fiö Zoenko Rudinger. der nach Absoloieeung des Pilsner Stadtgymnasiums, eine Ackerb u ' u e aus denselben Gründen absolvierte u st heute in Palästina schwere Arbeit leistet, wenn uir bcdenten, datz beide junge Männer ihre Frau n in Palästina haben, so mutz jeder, dem das S istfal von entfernte jüdischen Brüdern nicht unm.ttel'bar .um Herzen gesprochen ha!, siü' r.u: ganz der Vorstellung hingeben, datz cs ustcr Wunsch ist. datz diese Frcunde aus unserer Rä"e. *ie keine sporadische Erscheinung find und bleiben sollen, mitten aus uns hervorgcgangen find und wir für Sie eine grösst Verantwortung tragen. Es sollen diese Ereignisse für keine Propaganda ausgewertet werden, aber jeder mutz tüft die Frage vorlegen, w e weit er schuld ist. an dem war sie erleben iNu 'sten. Ka. Rate bis R"schcuh werden, von denen die zweite haschanah 5681 eingehoben werden mutz. Tue jeder 'seine Pflicht! Der Neutrale Maad des Hiiackdut istal Hapoel- Hazair—Jeire—Zion, Prag, II-, Nu^ova 24. Aus den Semeindr« nu’jn Troppau- Israelitische Kultus g e me i nde Troppau. Tagesordnung für die eoitzungen des Ausicknstes der -Israel. Kuttusgemeinde in Troppau am Donnerstag, den 9. Juni 1921, 8 und 9 Uhr abends. L Sitzung 8 Uhr abends. 1. Wahl zweier Verifikatoren. 2. Bericht des Vorstehers. 3. Bauangelegenheiten. II. Sitzung 9 Uhr abend . 1. Wahl zweier Verifikatoren, 2. Statutenänderung (Angliederung de-> Hi.ltfchiner Löndchens). Vorstand der Israelitischen Kr-.ltusgemetn'de Troppau. Der Vorstehc': Gu'.'av Finzi. # (Jüdisches Gartenfest. Eine Reihe jüdischer Vereine veranstaltete Sonntag, den 29. Mai bei „Drei Hahnen" ein Gartenfest Pi Gunsten üd. kul ureller und humv sttärer Z.vecke^ Tie Leitung des Komitees haste Herr Ignaz Deucht itttte; die enzeinen couiiiomitees. insbesondere das änderst ruhige tarnen* und A rrangenientskomitee arbeiteten mit dankenswertem Eifer und gutem Erfolge für das Gelingen des Festes. Insbesondere zu erwähnen ist der Aüd Turnverein, der unter Leitung Dr. Stecklets zum ersten Male mir Frei- und Geräteübunge:: in die Oe'ffenHichkeit trat und verdiente Anerkennung fand Miiitärkonert, Kinderspiele. Gl ckswürfel, Schießbude und Kegelbahn sorgten |ü: animierte. heitere Stimmung, die am Abend nährend eines improvisierten Tanzes im «a-Je fö tdauerte. Au'h das reichbeschickte Bü "t verdient dankbare Erwähnung. » Die Vercinsabende d es Zion-Vereines Irschurun wurden mit Ende Mai eingestellt. Um aber das Interesse an den gegenwärtig aktuellst Fragen des Zionismus und Judentums durch Aussprache und AufMr»ngi zu heben, sind die alkwöchentlick' Montag 6 Uhr im Saale der Kuftusgemeinde (Kudli hgasse 3 stattfindenden Avs'schutzsitzungen allgemein zugänglich und Gäste (insbesondere auch durchreisende Er hetz'' lichst willkommen. O lm ü tz. (Israel. Kultusgemeinde. Audes Litzuno vom 22. Mai. Zu Beginn ddr Sitzung enunzieN der Vorsitzende, datz die pok.- LandesverwnUung. für Mähren die modif z:e>' ocm m. < ,. ,. . i ten Taren für Trauungen, Beerdigungen, sowie ^wn.st iche Wettorgam,asten eihw t Bestimmungen hinsichtlich der Pensionen gentijchen Regierung die oniznl.e De,- nehmigt hat. x n Nom Zionismus si Zionistische Landeskonferenz Le nrberg. In Lemberg tagte während 3 Tage die Zionistische Landeskonferenz für Ostgasiziest. Mit 70 gegen 52 Stimmen wurde ein An'.r.'.g Tr. Hausners angenommen, wonach sich oie Konferenz derzeit einer entcheidenden Steiliungnahme bez. der Frage der Nationalisierung des Bodens enthaüe utid die Lösung dieser Frage nur cus praktischem Wege und in Palästina, selbst für möglich ansehe. Auf die während der Tagung emgetroffene erste Meldung über die Vorfälle in Jaffa richtete die Konferenz die Aufforderung an die Zionistische Erekuttve, eine intensive Einwanderung zu organisieren, um die Arbeitspojition des jüdischen Volle; in Palästina zu festigen. Zunr Präsidenten der Partei wurde wiederum Dr. Leon Reich, zu Vizepräsidenten Tr. Schreiber und Dr. Rosmarin gewäll'. Kein Wechsel in der britischen Palästina-Politik. Tie von der britischen Negierung die oiftzt sicherung, daß die Einstel ung der Einwanderung nach Palästina nur vorübergehender Natu" sei. Die britische Regierung brachte abermals klar zum Ausdruck, datz ihr Besclelu;. das Mandat über Palästina zum Zweck der Erä.htung einer jüdisch-nationalen Heimstätte zu übernehmen, ulntitustötzlich sei, und datz dieser Entschlutz durcki gewalttätige Elemente der palästinensischen Bevölstrung nicht echütt r werden könne. Die britische Regierung u ch die palästinensisck)e Verwaltung se'en fest e.ttschlossen, die Ordnung im 'Lande ausrechtzuerhatten und die Entwicklung seines Reichtums -Ug nisten aller seiner Einwohner durchzaführeii. Eine entsprechende Errlärung gab auch der Oberkommissär für Palästina, Sir Hechert Samuel, einer Abordnung der Zionist Komm ssion j,, Jerusalem. (Ziko.) An alle Sch ekel za hier der Hitachduth schel Hapoel Hazair-Zcire-Zion! Soeben ist von London die Nachricht eingetroffen. datz die Frist für die Ablieferung der Schekel bis zum 15, Juni erftteckt wird. Die Zahl der bisher eingslaufenen Schekel ist so gering, datz wir fürchten müssen, unsere Stellung auf dem Kongretz werde weitaus nicht der Bedeutung der von uns vertrietenen Der 1. Punkt der Tagesordnung beschäftigt sich mit einer Eingabe des H. Josef Mus i l betreffs Zuteilung von Mandaten an tschechische jüdische Mitglieder in dsis einzelnen . Sektionen, lieber Antrag. Sig. Fleischer ' wird beschlossen, die Sektionen so zu belassen; wie. sie waren. H. Josef Musil aber an Stelle des abtretendcn Dr. Viktor Altar in die Settiön für soziale Fürsorge zu wählen. Der Antrag des O. L. G. R. Prochaska, dje 'Sektionetl aufzulassen und blotz 3 zu bilden, wird nbge» lehnt. Im 2. Punkts der Tagesord. u:g werben die Gesuche um freiwerdende Stipendien uyd Subventionen erledigt. Der jüd. Sport uno Turnverein „Makkabi" per 1920 1000 Ki., der Wiener Talmud Thora 25 Kr.. der Augenilrnik für Palästina 50 Kr., für die Verköstigung' eines jüdischen Soldaten zu Pes'ach 100 Kr.. 2m weiteren Verlaufe der Sitzung we.dcn Personalien und Steuerrekriminationen behande'si Die von den Herren Sonnensckmn u.'Dr. Ziffer' eingebrachten Jnterpellaiionen werden zur Kenntnis genommen. Ter Prajiden! teft mit, datz 'sich Herr A. I a r o I i m bereit erklärt habe, den jüdischen Kindern der tschechischen Schulen Religionsunterricht zu erteilen. Ter Punkt der Tagesordnung über R sio.ln der Kul Richtuns entsprechen. Wir fordern daher al e Aussteuer ^mutzte der vorg-scküaten Stunde v^g-n unsere Schekelzahler auf, jeder möge wenig stens noch einen jungen Juden dazu bestim men, datz er den Hitachduth'fchekel zahlt. Das so gezahtte Geld möge bis zum 10. Juni «mit dem Verzeichnis der Scheielnhler an uns beschickt werden. Die Absender erhalten umgehend die entsprechenden Schekekoestästgungni. Womöglich soll von jedem Schekel Zahler autzer hem Schekel für die Zionistische Weltorganisation im Betrage von 15 Lö auch noch die Parteiiteuer (für die Z on. Lande:o gznls tron. für die Wettzcntrale der Hitachduth und den zentralen Waad in Prag) ebenfalls im Bet.age von 15 Kö eingehoben werden. Wo dies nicht möglich ist. kann ausnahmsweise auch der blotze ee-chekel, asio 15 Kronen, eingehoben auf die nächste i ung verschoben werden. B i s e n z. Mit 1 Iuw 1921 hat in Bi>enz ver neue^ Verein mit seiner Tätigkeit begonnen, vorbe-, hdltsich der Genehmigung der Statuten seitens der politifcheu Behörde. Alle Zuschriften sind zu richten unter der Adresse. Lidovy spei f zidovsky - Z on ve Bzenci. Znaim. Herr Prof. Dr, I. Kaimn. dinbv'ner der isiaei. Kultusgemeinde in Znaim feierte am 25. Mai d. I. mit seiner Gemahlin Helenesi das Fest der iilbernen Hoehzxsi und wue^e 1 lhnen aus dleaut Anlässe von feite.: der Ku.-E