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Jüdisches Volksblatt · 1921-05-27 · 39 (27.5.1921) · p. Seite 3

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
3 (1921)
Issue
39 (27.5.1921)
Date
1921-05-27
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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£fe C,;l tiri Hebe';.-, '“tethr, * 7""«L'ä :, **sm, 8;^->ung ins2 3Är• Frestch, „rjTnrTTöfe s wrrgviayt* ^7. vm MM!S| ■*Ä her Plan der llnlverfitat Jerusalem. K)N Prof. Dr. Heinrich Lve we. Berlin. Don der nrössten Einwirkung auf dir vjm .MWe SiedlurW in Palästina und arcch auf :Qu'- ,'re,eIftf>afö 3aj. r>t(b das Leben und die geistige Entw cklung der t^z e5°Ü war fallT** Luden in anderen Ländern wird die Gründung hebräischen Universität in Jerusalem lein IN der ~ ‘ " würden , n>M Ae 3h«;, *3 Israel oerfecen lmde, centeitifam p“*»KÄ5?r s ne»s 'äj™, i«i»«"' n der Möxlichieit flogt ^mcfc und SBibenairiiaWi« ffl' °udenen ch mnMh^ rMgangen &m. DWe il, M 3Si4*n Uriach'n mdZewM -'^ « als wahres Mmder' ietvmmen ist: «weitet: wni ri im drei Jahre ununterbrochen e >Mb< meiner a.lg meinrn „EeH td, hungernd, unter kn p?rmtt> die jetzt in Angriff genommen w rd. Der erste Gedanke dazu ging opn Prof. Dr. Hermann! SSapira aus. der im 3ahre 1337 einen ersten Verein gründete, der als Ausfluss s-iuer nationallüdischen Gesinnung ein: hrb.Sischr Universität i n Jerusalem 'Kr fen sollte. Man ram nicht weiter als bis zur Samnr ung pon 2000 bis 3000 Mark. Im Sinne einer Vorbereitung dieser Universität war es gedacht, als der Schreiber dieser Zeilm im Jahre 1895 von Jaffa aus den Vorschlag mastste. in dieser Stadt ein h?brä"sch?s Gymnasium zu gründen. Auch das war damals ein Schlag ins Wasser: erst 8 Jahre später g.lang es e-Nem mutigen Mann, das erste Gymnasium dort zu gründen. Dam wir die Entwicklung eine schnelle. Ein hebräi ches Sch lwescn entstand, das infolge eines 1ör'chenv?s: von antkzion'stifche.'S.ite untcr. ommencn Z.m.fes g gen die hebräische Sprache e.nen grossenAuf chn.mg nahm. Inzwischen waren die StintMen immer ßauter geworden, die eine jüdische Universität forderten. Die grösser werdende No: dec jüb schon Studenten, die kn Osteuropa vom St's dinm ausgeschlossen wurden und denen dir deutchrn Hochschulen sich immer mehr vec sperrten, war nur ein äusserer Anlass:, online hr waren es inncrjüdische Gründe, die immer isÄieter sicher Schaffung einer solchen Hoch- Maug-e 4». g o[,fe;ct.i;it>;« Wirf Wiener S. die ihre -Quelle auM.eßM h uv-ttieb hat, stzrieb mein iiche? Wer? und stxje M drei bis Lände hin-, 3n «emg:n fc» ich dar sechsbändig E:sM?W! da? ich in* Jahre 1914, dem Jahn gebürt der W.tt zu schreüen be-M ftm na f;' de/rr kommenden fßeütti» ich mä: entfch.'lden, Dahin ich meisitz verleben soll, «n dich? Mn sälehen und e? in mWer und Etnnche.hMl äÄin eher irt>eirä> len za Men nnd WÄMine üdrim en ArdÄen m A> chck Md'.MM hjahr oder im Lommn wird dich Müls in Palästina heischten. Auf dem Wiener Monistenkongretz 1913 wurde unter allgemeiner Begeisterung ein Komirce eingesetzt, das die Unioersi'ät Wenn'gsi vorbereiten und die Schaffung e ner wissen'chafttichen B Bl ot e' iti die Wege leiten sollte. Denn von vornherein war man sch darüber klar, dass die Gründung und der Ausbau der Universität^ und Na* lionalbldpothek zu Jerusalem der eignntl'chen Ailniversrtätsgmündung vorangehen müsse. Ohne diese bleibt die Univrr i ät und so rar Line grosszügige Kotonisat vn ohne das geistige RüMeugi. Daher muss auch in Jerusalem, wie das von jeder in aller Welt der Vast war, und Ausbau der w'.ssench ftMen der Auf B'bliothak der Gründung der Universität vt>:- $tg?tmt:is?n VktMMfw f$&re puLehen. löst werden. In dieser Richtung waren dir Arbeiten. w einmal m der Wcxbe Ä« vn denen sich u. a. auch der iinzwischrn verichte der Äden in der Jüdisätil ssorbeae Professor Paul Ehrl ch beteiligte, 'M die wir im 2chre 1919 Gange, als der Ausbruch des Weltkrieges al so , «nd'in °Ä ung-iähr W°M Tätigleit ein Ende setzte. Aber unmittMar nachdem der WasfenstWand auch nur die lS ÄÄ Möglichkeit einer Ärbe t gab, n.rrcn die Ar-? ST Mvatzschen fr Letter für den UnioersUatsplan wieder cm Ä? ÄJ aSTÄ "» Werken V -mm sch poch eine Reibe E'Uliem adrr da «s , ^-.fhelfer gesllltan. Besonders Karen e SlktmkM, die m nuR ttud) b;c SeTCcn Professoren Otto W>rüdiMg geoen durgs Leopold Landau, Albert E nstein u . a. ßetto&nh 2v. MkW. koor. Die Arbeiten für die Bibliothrk »urc*„a bereits, daß dH hosst. den wieder aufgemrn.men, und in Dmtsch.and »-«iMich her PastotU bildete >ich ein Pa.ästina»HochschuI-Lk2M'.1ae. ner Meid das sich der Eränoung von Umoerstiät und näher N m-gIhnen LiWothek ganz besonders «nnetzmen will. iäierwehe M . ..-I,,,/«» Sinn i»Arnfi«r 'in mar trmrr l'ch nntöbcr Zerweh MinW für. Dr. tt;uu?chadengen 2« Baratt, in Deutschland mheetrn Von vornherein war man sich oaröber tm Lttef- Mr. dass im Orr»n: die Erfahr oorkegt. dass jeine breit annei.gr, Univers tät ve,flachen könnte. Deshalb u^rz cht te man darauf, von wv . S'W Anfang an eine VvUsunivrrs tät ins Leben au 3 L« m rufen. Damit ft aber a Ä die MSnl'chkert, best Irr.iiN. -Prüfungen vor; n.tzme r und D oloM/ . „,r* uns ov« lwr: «.toter »‘■wu .viuiunjfca «ui) » »«-" •*/ «on fitet ^,taue tLra iüber erlangte a.adrm jchr Grade auchUi.ellrn, nilch chl Lrrhussn, ^weit hrnausgerücki. Doch kann man leichten “ “ t M' D ttusjib« ' chueitet Bott Herzens davon Abstand nehmen, wenn es damit MMÜ' ,.D Dtsgübe^ Mr gelingt, eine wirll ch wertoolls S ätt: ern- BerM vor. NeK-W^' Mx wissen^cha.Ntcher Arbeit zu Hü Im. Darum Me" . hott in *wtt.. fall die Urnvrrntä, ganz ollmähi Ä aus einer und N- Reih« von wss.en cha.Mchen FrrsHungs »stitu- E auch trn ausgebaut wrr.en. Das ist natürlich viel Lx heransiuvring - . Kchiverer und kostsp e'äger, und man kann es r UM ntit 1Ttt;.-cSÄi-''' uur errech n, wenn es g-elingt. eine Reihe «^ der siebenM^v' , von führenden Gelehrten dazu zu bewegen, MnduW . Mtsem, -hrg eigene Forschrngrarbeit nach Jerusalem ch werok»]i verlesen. Sie v:r ch.en dadurch nicht nur ein UN) "werk-iauf das bequeme Leben in Europa, sondern nc«er^^, i MsBMH auf den Glanz eines grossen Auditoriums für ein Land, in dem die natürlichen Wasserkräfte zu einem grossart'gen System d:r Clektllfitzierung und die reichen Sch-Ltz: an chemischen Rohstoffen im und am To'en Meer!M chemischer Industrie einladen» in d m^aber uuch das Canitätrwesen seit Jahrhunderten so neruachlässigck ist, dass ein besonderes Studium der Mikroorganismen auch aus praltischcn Gründen geboten sst. Endlich wird man sehr bald eine Abteilung errichten müssen, die nicht bloss die Mögllchkeit pl'gememer w'ssen'chus> lcher Fortbildung bietet, sondern die sich vor al em die Erforschung des Landes, d. h. Palästinas im engeren, des vorderen Orients im weiteren Sinne zur Aufgabe mich!. Hiermit hängen die judaistischm Studien natürlich aufs engste zusammen. Es wird allo neben den drei genannte wss en ch f Hch:n Forschungsinstituten eine or entast,ch j daistüche und zugleich allg mrre.e Abt.il nt g be r. Aufgabe der Bibliothek wird es sei::, in erster Linie den Bedürfnissen dieser setzt entstehenden Forschungsinstitute zu genügen und zugleich für die irrt' Zusainchanhang mit der Ilnioer ität pläninä'.ig eulstehe'den fand und gartenwirt'chaststchen Versuch,: sta ionen das' wissenschaslt'ichr Material ru be chaffcn. Ach die Kunstgewsrbeschrk:, die in 6er Entstehung englische <100 engl. P'uid --- 97^.4 ägyvt. dlge Partei vor dem Gerichtshof erscheinen kann. Wenn eine Minorität soder die I:w,sh Agency im Fall des P.lläslinamnnda'.es) ihre Beschwerden vor den Internat onal.m Gerichtshof bringen will, ist sic unter den gegenwärtigen Verhältnissen darauf angcwies.n. dass e n Staat, der Mitgiicd des Völ.erbundes ist. s'ch ihre Sache zu eigen macht und vor den Völkerbund, bezw. den dauernden internationalen Gerichtshof bringt. Es ist klar, dass darin eine Schwäche liegt, die jene Vöt'cr benachteiligt, die noch keinen in den Völkerbund a::f§.'nommenea Staat krnst t ie tu Unter Hinweis hierauf hat Lord Rorert ceci! vor kur.em im engst Hm Parlament angeregt. M'tt.l und Wege zu finden, um diesem Mrssstand abzuhelfen. Neue Währung in PaiZstina. Bon Jacob Wvlff, Frankfurt a. M'. Seit 2xk Jahren sie7. -r llä't'nr «-,1er der Mandaiarh:rrschaft Englards: u ter den o eler Problemen, die sich ihm dort erö fnrien, stie l wohl mit an erster Stelle die Wäheungsfrage Eingesührt ist , u zeit oas ägyptische Pfund, das einen noch höheren W:r> darsteM als dus begriffenen Museen und Fach'ch l n aller Art verlangen dr eMithilfe der Diblliothlsverweltung, deren Mittel noch gering, deren Aufgabenkreis ein unübersehbar grosser Ist. Gelehrte sind reichlich vorlanden, w.llhe die Eignung und den Wissen haben, an der hebräischen Univer'ität Jeru'aleM; zu w rk n. Noch weit stärker ist das Verlangen der Schüler. Schon jetzt entstebsn ho hschulartige Vorlesungskurse ohne M twirkung der eigentlichen Träger des Unioersitätsgedankens, w il pie Verhältnisse dazu zwingen. Aber es gibt ein schwer zu übersteigendes Hindernis, nämlch! di« ägypisschr Valuta. Russland, aus dem b sher in erster Linie alle Geldmittel kamen, scheidet völlig aus. Deutschland vermag nur wenig zu tun. wenn es auch klar ist, .dass der deutsche Einschlag dem Kapital und der Intelligenz entsprechen wird, die von den deutschen Juden beigesteuert werden. In erster Linie sind die amerikanischen Juten dazu berufen, grosse Eebnsttel vufzubringen. Deshalb sind jetzt Prof. Weizmann und Prof. Ernstem nach Amerika gereift, um dort an Ort und Stesse für das grosse wissenschaftlich!: Kulturiust tut zu w.rb n b ffen Entstehung absolut sicher ist, dessen schnelleres oder langsameres Gede'hm aber a ch von den materiellen Mitteln abhängig sein wird, die ihm zur Verfügung stehen. Zer dmrernde rntemMoncke Gerichtshof. Don unserem Londoner H.-'Korrespondenten., London, 13. Mai 1921. Reuter herMet aus Genf vom 9. Mai, dass Belgien das Statut für den dauernden intemastoualrn Gerichtshof ches Vöss'erb:md:s gllzeichtret hat und das nunmehr '33 Staaten diese Zeichnung vollzogen 'haben, während die Ratisisst onsoorÄrge in Grossbrilannien, Frankreich, Norwegen, Dämm rk, Hol Pfund). Idein Zweifel, dass durch diese Wäh rang die Lebensführung 'n Palästina auf das äusserste verteuert wird, fein Zweifel aber auch: dass hiervon nur ganz wenige Menschen Vorteil: haben. Was sind nun die Nachteile der ägyptischen Währung für P lä'tina, und kmn dirielre unter Umständen eine G-fahr für den Aufbau Palästinas bedeuten'? Ich will hier von jeder t.\ tischen Seite des Problems völlig ab- ,elien, hier soll nur die rein national-ökonomische Seite mit kurzen Str ch n eine Beleuchtungi erfahren, und ich hoffe, dass sich en meine Lu),ührungen noch weitere Auseinandersetzungen knüpfen werden. Für uns Juden, die wir den Aufbau Palästinas als eine Lebensnotwendigkeit für das jüdische Vrl' betrcchten. erweist es sich als eine gebieterische Psl cht, gerade jetzt schon dieses Problem mit aller Schärfe ins Auze zu fassen, denn je weiter die Entwialunc, oes Landes forkfchreil.'t, je m hr Geld ine- Land hin» einfstesst urd ft mehr G.fellchastea in A tienleider au - sti bewil'ssstc:: Preis auszurc'Ärneq Man leidet in dem armen Palästina — so &cw rador das >! ngt — an Ueberssrpitalisce.u g. Und fragr inan sich, wie das möglich ist. ,0 gibt es darr«: in der Tat nur die eine Antwort, nämlich, dass an diesem, man darf woh? sagen, nationnalen Unglück einzig und allein dr« Währungsfragc schrle ist. Früoer um m it gewohnt mit Franken zu rechnen, heute glaubt fever in Palästina das Recht zu haben, statt in Franks mit Pfund rechnen zu dürfen und die Vorstellung geht dahin, dass m-n jfl: etwa frühere 5 Franken ruhig ein ägyptisches Pf» in Ansatz br'ngen dürfe. Ta? Pfund istaü.. kür? ein so armes Land wr: Palästina eine viel! zu schwere und vieel zu gewrÄ?izr Währung, und so gut es sich für ein reiches Land eignet, eine ebenso grosss Gefahr ist es für ein armes. Hkan ^ibt sich in Palästina doch wohl nicht genügend Rechen^ jchaft über die Bedeutung von etwa 1050 Pfund und fordert sie mit ebenso kakt.r Mie 'je. wie man früher etwa etwa 5001 Fr. verlangte^> ja man begegnet gar oft der Auffassung, dass das, was man friüher für etwa 5000 Franken verkaufen konnte, heut: doch e neu u'bedingten Wert von 1000 P «:d haben müsse, nachdem der Wert des E ides in Palästina so echebl'ch gesunken ist. Wenn man bedcr.kll hass Lei vorsichtiger Schätzung in ganz Palästina 1,003.030 — 1,500.000 Pfund ägyptisches Papiergeld zirkuliert und dass trotzdem für die ni 't gsten Ting« im Vergleich zu den Preisen iitßTIen anderen Ländern ungewohnt ch hohe Prei'.e gezahlt Melden, so wird man verstehen, wie g«' führl'chj es isll der Bevölkerung über den We ll des Geldes und darüber, wie sparsam man mit demsclbc>: u uZugehcn hat, nicht völlige Klarheit?u geben, und ich darf behaupten, dass man zeitweise in Palästina di- Bsvolle ang, und speziell di jdich! DÖf er n n Ht ei L er der W« t de E d- : af ju ic ttttung kommen lassen, das wo Zeit, aks ietl)_l> nismässig viel Geld, beso.iüers von Amerika, ins Land strömte: ich glaube, dass diese Andeutungen genügen. Welche N. Vie le dße ägyptische W hrung Palästina bringt, ist n cht abzuschätzen. W.Mi man bedenkt, dgss etwa iV-r Millionen äguvdie jetzige Währung als unmöglich erweisen wird, dann die Umwandlung in eine andere vorzunehmen. Es ist aber kein Zweif.l. dass diese Frage!U7z:r! bereits in den bürg'rlihen hebräijchen Zämngen B lästinas. z. B. „Dear Hajom". eine Rolle spielt, wie ich das ln einer Unterredung mit dem Redakteur dieser "Zeitung fcststellen konnte. P.läst'na ist im Gegensatz zu Engssnd oder Aegypten ein sch: armes Land, |,i lvell chem geradezu >c(J'e5 auf dis EntwiLlanz und den Aufoau wanet. Cs gibt kein eig'ne? Bankwesen: die Ban en, di: dort an de r g.öye en Plätzen domizilieren, sind von r»ssen g.ks:nmen, verfolgen rein koviM^rzieKe Zwtzcke, vielleicht mit Aufnahme der Anglo Paläsiin: B nk. dis bekanntlich dem zionist.schm Prinz'v dient. ... . ... Das Effektemvefen ist völlig unauegebildet. land und der Schweiz noch der Erledigung! HaupterWechs-we s der Banken ist Zo^towartet. Illl'en und Spanchn körmen ohne korrent, Scheck- und Tw senverrehr. fer er Lre . tische Pfund Papiergeld in Paläst N' zi küsse form sich c vfmachen, desto schwieriger w-rd e« ^n, darf man annetzmen. dass bei den der er st «u sein, in einem späteren Ze.tpunll. wenn M, ägyptischen Zinsverhältni'sen d e ägypt sch'R« eten dieser oö^ v^BDenn in Forsch mgrinsti'uten arbe ten immer »it taerben o $Jr 0j t-ijeur «me st ine Anzahl auserlesener Ge.ehr- HlüitP't die unter diesen Berhältnisfen ihre n lieuj-- ,^picu .ß ^tengesehene Stellung an emopächec Unieer- , tzr diesenGKiete E^ßstzitäten mit den still.ren und wen ger slchbaren nrpt aw .^ltiStatten der Forsch mg jn Ierualem oertau- LLbepS^E^GMemS ^buchen wollen, obwohl ihnen zugleich die sehr PestredE st-MÄ ^«rschwsrmde Bedingung der hebräischen Lehr i«n rischen „Xi'" uden sprach; auferlegt wird. .. Es wird sehr bald mit einem physikalleinem chemischen und einem mikwbl.la-;S £»» jeine Nebenwirkung erreicht, da gerade diese chr»r.äLv!titud». in fia&eni Masse wichstü» .finit parlamentarische Aktion die Ratisiia.ren vornehmen. Die englische Regierung hast das Protokoll, welches das Ststm des dauernden intematwnllen Gerichtshofes feststellt joeBens als ein White Paper offz ell herausgegeben. Es ergibt sich hieraus, dass dieses Protokoll am 16. Dezember 1920 in Genf gezeichnet worden ist. Das Statut selbst, das auf Art. 14 der Verfassung des Völlerbundes beruht, regelt die Zusammensetzung des Der chishofes und fernes Aufgaöenkrcij'cs. In denselben fallen Fragen rechtlicher Natur, soweit sie in Verbindung stehen mit a) Der Auslegung eines Vertrages. b) Einer Frage des Vbllerrcchtes, c) Der Er-stenr einer Tatsache, die, wenn festcestelltj die Verletzung eines vösterrechtl ch.n Derpfli üt ny barst lftn «r rds. d) Ter Natur oder der. Ausdehnung eines Säiadenersatzes auf Grund des Bruches einer völkerrechtlichen Verpfliä.tunch Bekanntlich jft auch in bem Mandatsentwurf für Palästina <Artikel 25) vorgefthen, dass Meinungsver'fchiedenhettcn in bezug auf die Au^l.'gung oder Anwendung der Bestimmunsen^ des Mandates gegebenenfalls dem interMtionalen Gerichrshos vorzuftgen sind. Allerdings enthält das Statut des internationalen Gerisch'shofes in Artikel <84 dis Bestcmmrrng. dass nur Staaten, oder Mitglieder des Dö.kcrbundes, Parte en vor d m k.sternalionalen Eer chtshof fein könnm. sobatz auch in befug auf die Mmdatsauslcgung, ebenso w'e ditMwährung. Tie Banken rechn.n zurzeit m t Svesen und Provisionen etwa 13 °/« Zinsen, die gefordert und bewillig! werden. An Hyvoch.kenbanlm s.hlt cs n ch vollkommen und Hy- -pothckeniredite ar Annuitäten in Palästina u bekommen, gehört fast zu dm Ucm gl chi'eiten, wodurch besonders den Lo.v isten das Leben Jur Unmö^ l chl.i! gemacht wird. Hier dürften sich hoffentlich in nächster Zeit nach meiner Kenntnis Aendcrungen srundlegenoek Art vvl z'ehen. Ti« Industrie steckt durchaus noch in den Anfängen und hat bisl.-ng kaum irgend eine Bedeutung. Das hat auf der anderen Seite bei der derzeitig-en Äti'fe das Gute gehabt, dass von Zahlumüsstockungen irgendwelcher n n nrnswerten Grösse keine Rede war. Das Eisenbahn- und Transportwrfen beginnt unter der Arbeit der palästinensischen Regierung sich langem zu entwickeln und auch der Strassenbau dürste m etwa zwei Jahren so weit gefördert sein, dass dir der:e t'g.n, «rmöellchen Wegverhältn sse als g »,stre zu bezeichnen sein werden. Somit kann man ohne Zweifel unterstellen, dass bereits in Palästina Werte geschaffen sind, allerdings noch nicht in irgendwie genügender Art. Tiefem Mange! muss in Bälde ab geho lfen werden, und auch dafür gibt es Anzeichen. Inr Gegensatz zu diese nach meiner Auffassung leider viel zu Lmgrameir Lntw'ckuu r steht nun zunächst der enorm gesteigerte Wert'für Grund und Boden, für Gebäude und Privatw.hnungen. Dte Mi ten in allen Städten sind so enorm, dass st? allcin usi auf die Auslegung der Minor.täteneinen ganz erh.-' ächen Teil des norma e i Em- MrtzbestcmMungen bie betrosfmm Mnori äkommcns absorbieren, trotzdem ist nicht einmal Jen.MSä, bie i£aento. nicht als fellträn.'' eickL schnralr Reutfchr den Leforderstsg Hilft gr'erung einen Nutzen von mind ste rs 100.00Z Pfund' pro Jahr nach Abzug der durch die Notenpresie entstehenden Spe'en macht. Irgend einen Einst.«ss auf die Ausgabe der ägyptischen Noten und das Deckung'verhättnis hat die palästinensisch: Regierung nicht. Die..Bevölkerung Palästinas nimmt unter v.llem Dertrauen auf die ägyptische Währung dir Noten an, hat hierfür keine wie immer geurtele De?- kung, und auch keinen wie immer gearteten Nutzen. nur Risiken, gar keine Chance. Es liegst zweillllos tm Interesse Englands, den ihm so nahe stehenden Ländern Afezypten und Palästina mögl'chst dir gl? ch Währung zu xeben, aber England und vor allen D ngen die vcllSstinensische Rerieru rg sollt:n tvö beden en daß gerade diese ägypll'che Wäh « a der Entwicklung Palästinas enorm im W?g> steht und damit auch nicht im Interesse Englands gelegen ist. Ohne Zweifel ist.^dass bei den d:uticen politischen Verhältnissen und den nahen Zusammenhängen Palästinas und Aegyptens di« Währung in Palästina so eingerichtet Werden müsste, dass sie ganz gleichor'llg mit der englischen ist. IÄ glaube daher die Anregung geben zu sollen, daß die Einhstt dec Landies' mähruna der fünfundzwanz gste Test eknes Psimdes ist. dass somit 40.000 Pfund -- 1,600.000 etwa Schekel benannt, barst llen. D!er Schekel könnte sciann in 100 Prutnr arteist werden. 2-ch sehe dabei von der Erwäg« g aus, dass durch Einführung einer so schnaien und kleinen Währung di? derzllt'gen. kap't kisti'sch überspannten De hällni se Palästinas cnt'spannc würden, vor allen Dingen aber, dass es viel leichter für eimoandernde Juden, au'ch für die dis aus den Ländern msi aesunkener Währung kommen, wäre, 'in Palästina festen Fuss zu 'fassen. Es ist rein psr.choloai'ch! genommen e n g mz anderes Dmg, ob man e.w? für einen bestimmten Grundbesitz 1.000.000 SO,ekel oder 40.000 Pfund fordert. Ich bin mir bei d'e'em Vorschläge,durchaus bewußt, dass ich viWeicht den Widerspruch der derzcriigen kap'taUstiscklen Welt in Palästina erfahren werde, dir in dge Tat glaubt, dass in gar nicht allzu ferner ZeH der von rhr angekauf.e Grund und Bod.m noch weitere, starke Erhöhu.pr erfahren wr d. Um aber: zu einem gesunden Wr.t chaftvlebe r in Pa lästina zu kommen, muss es nach m iner Auffassung, und das hat M'ch m?in längerer Auf-« enthalt in Palästnia gelehrt, zu einer anderere Währung! in Palästina k.' mmen. D bei h t aber in erster Linie d'e „Ziani't 'chomm s i n" mt;ui Helsen, indem sr: den von iäc e .w bie 'en Grund und Boden zu ganz mäßigen Pressen und mögl>M Lyne jeden Lewiun ahMH, Md jepLn»

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