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Jüdisches Volksblatt · 1921-05-13 · 35 (13.5.1921) · p. Seite 3

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
3 (1921)
Issue
35 (13.5.1921)
Date
1921-05-13
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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***** Nr. 35 jjwtra^ „Jüdisches Dvusviait^ 13. Ttal €*fce S , Tl,u«... ^ati» 9jaifS «»fest, ¥* «% tfs M* L et "Nager % »WUliU ■§’°ni!ienfi) 5 2*1 ' ecu, ■ "Arider sRJ,alw hit * taiÄ™'»'“ ftoii Lw?en 4, " «ito» ge ©erbenUUn^ Lettin ^enbn„, , ^4e" «ÄSfo'ft *" mnt' ÄÄS vToLm! T bsr Eerika.! EnbVitnb folgenbe: lte1 Haies ob wirb in kn $#« mhisM Kongreß lebigli» enfonds errietet E (in Ssard Df Zmfcs ge, ömrefer bes Msrachio Nchzionisten enthält «IO FflK in amerikanische» 8cti bleiben; als einzige davon 8;nomm:n reetben bns üebical Unit, welche bi: erste Fonds baWt, t/nb mnd< M Paläsiina-Mgei, «kr üoe der SBetiomrfatm VutbesorganifationUt.'fa »illh. Die monmlichrn Ansstrengster WeremiMmnz m't emacht mrden, Lnb M den ts dnü leint VunMtMy an' cdtn. Änstzältn, du M -ffli gehen sind, Men nch änu^ dereienbarung zwischen kMil Wind gemifr. werben. Me ZiomMiMch foll fioct 5es Keren Hajesiob enckcheiden. ser Vrrwrndnna des nach Ste SBubgetboftm'n Merkt übrig' ivndr. vorberchenben JeriaMmftngkn, i und Levin sprachen, wurden «öffnete 'Keren Zn-sob-Büro Leitu ns eines Komitees, m ber Landescrekittioe ausgeschieieber, ferner die ^ald Mtrrachi, da Ze>r« >t Cxben B'ne Lion ve> nMner Kau lute haben ich Mion Doll r auf uhrrtjn. en der ******* „n mit Am gegen dre. vfi* von M-k zu fordern, va : die Oppoiitioi « J «sg^U»* üf me t X "’«« .2 jjjbinSUte« »« " al irenb ® chs End« 7.x «L J -> lU.-mür gen uns »ufvW.^ (C* Royal Tooem , M' MI-I-E, W« siS 1662 fjlitü»'1 ft such n«d!;t b;" Ät den *»■ Surfet •SjfiS &&& Mo aie inan “J.f.SSA L° .... ul md begrützt habe, heißt es verschirdentlsch, so habe doch New York noch nre oocher das Glück genossen, eine „msmiche Berühlmbeit" bei sich zu sehen. Einstein aber sei nach Sir Isaak Newton die erstto-smilche' Berühmtheit der Weltgeschichte, und da es Newton aus den verschiedensten tctiligett Gründen versäumt hat, New York zu besuchen, so sei das Erscheinen Einste-ns eine noch me dageweesene Denkwürdigieit in der Geschichte der Stadt. Obwohl Einstein nicht als Gelehrter nach der neuen W l kam, sondern um die zionistischen Bestrebungen zu unteritüszen, ließ man natürlich nicht die Gelegenheit vorübergehen, um möglichst Genaues von ihur über seine Relativitätstheorie zu erfahren. Ter Sturm der Zeitungsmänner setzte daher sogleuch nach seinem Eiutceffen m t einer unerhörten Stärke ein. Einstein wurde in seinem Hotel auf Schritt und Triu von wißbegierigen Journalisten v rfolgt, die \ m mit gezücktem Bleistift in den Weg traten, ihn in eine Ecke drängten und n cht losliehen. Ta Einzeln nicht Engl fch spricht, so inahten sich die Unterhaltungen mit HIfe eines. Tolmetschers vollziehen, was nicht gerade zur Klärung der Situation beitrug, AI- Pro en seien einige der Fragen und Antworten in diesem heftigen Kreuzverhör zur allgemeinen Belustigung erzählt. Man dräng e in ihn, seine Relativitätstheorie dem gespanm aushorchenden Publikum in ganz wenigen, emfachen Worten mitzuteilen^ und Einste n s-.ach freundlich: „Bis meine Theorie erschien, glaubte man, daß, wenn das Universum vernichtet würde. Raum und Zeit bleiben würden. Aber meine Theorie beweist, daß, wem: das Universum vernichtet ist, Zeit und Raum m tvernichi t werden. Das ist Relativität." Roch niemals waren New Dorker Journalisten so verdutzt wie nach dieser Rede. Aber da man nun einmal noch keine „kosmische BerühmihL-t" interviewt hatte, so suchte man sich zu fassen und nach einiger Zeit brachte ein besonders unerschrockener Ausfrager das Folgende vor: „Wenn Zeit und Raum vtrschwinden, wohin gehen sie denn da eigentlich?" Auch auf diese indisrrete Frage erwioerie der Professor sogleich i,i liebenswürdigster Wieise. Er sagte dem Tolmetscher etwas und dieser setzte nun den Journalisten auseinander. daß Prosessor Einstein 27 Minuten und die schwierigsten math.-albegebr. Rechnungen brauchen würde, um diese Frage^ zu beantworren. Darauf herrschte wieder tiefes Still' schweigen, die amerikanischen Znningsl u.e suchten mühsam nach Fa.smng. Dann ,präch ein anderer: „Man sagt, daß nur zwölf -Menschen in der Welt verstehen, was. Prof. Einstein meim." Das war als ein Kompliment gemenit und als ein Versuch, die. Unterhaltung fortzusetzen. Einseein nahm die Aeuße« rung aber durchaus ncht so aus. „Aber n in', sagte er entrüstet,' „wenn i h m ine Theorien im rttiaent Hör aai ausein n er e,e, d n i ve - ft<hen alle meine Sudmt.n, was ich uwine. Warum sollten sie auch nicht?" Darauf folgte wieder ein längeres Stillf..,w' gen. Ten iHe portern wurde unheimlich zumu .e und sie fürsteten, daß dieser so gemü.tich dreinsegendie. Herr, wenn sie noch lange warteten, vielleicht selbst in den Kosmos verschwinden würoe, Und dachten voll Angst an ihre Artikel. Aber Frau Einstein, die dabei stand, half chnen. 'Ein Reporter wandte sich an sie rmd fragte, db sie verstehe, was. der Prof hör meine. „Ich verstehe jedesmal ausgezeichnet, wenn er es mir erklärt," sagte sie. „Aber den nächften Tag habe ich es immer wieder und dann muß er es mir wieder erklären." „Sind Sie darüber sehr unglücklich?" fragte ein Neugieriger. „Nein, durchaus nicht," antwortete Frau Einstein, „ich. bin nie unglütlich." Taraus schöpften die Hourna.i e r Mu Und verlteßen Fuchtartig die „kosm.sche Berühmtheit". Zionismus in.Tunesien. Wie aus Tunis mitgeteilt wird, wurde dort kürzlich eine Zionistische Föderation für Tunesien gebildet, der sich siebe-r zionistische Kruppen auZesch.os e;i haben G uppen von Zionisten bestehen jetzt in allen bedeutenden Plätzen. Sie rekrutieren sich üb»i-viegend aus den Kreisen des kleinen Handels und des keinen Handwerks. Ter jüdische G dank, wi d jetzt in Tunis von einer Reihe von Zeitungen gepflegt, von denen drei'in franzöjifcher Sprache cr.chei;e.r in) d r Rst in dem! landläufigen arabifch-jüdijchen Idiom. Die wichtigste zionistische Gruppe besteht naiü lich iin der Hauptstadt Tunis, wo von den annähernd 100.000 Juden des Landes fast 60.000 leben. Sehr bedauerlich ist es, daß der bewußt-jüdische Gedanke wenig Rückhalt M den Schulen findet, die nahezu alle van der Alliance UlUe.halien werden. Sie vernachlässigen die hcbräi.che Sprache und die jüdlsche Ausbildung, nehmen gleichmäßig fü - dsche und nichtiüditche Schüler auf und find m m M B m s Zahlet den Schekel! j jß nur auf die Abgabe von Kenntnissen eingestellt, hingegen nicht auf die Bildung r»? Persönlichkeit. Erez Israel. Re Besiedlung. Eine neue Gartenstadt bei Jaffa. Im Frühling 1914 gründeten mehrere Bewohner Jaffas, ermutigt durch den Erfolg voiz Tel-Awiw. eine neue Gartenstastgesellschaft, „Jr-Gan" iGartenstadt), um in der Nähe von Jaffa eine zweite (Gartenstadt zu errichten, die aber im ^Gegensatz zu Tel-Awiw auf dem Grundsatz der e'ge. neu jüdischen Arbeit und der Ausschaltuna jeder Bodenspekulation und jeden Mets.wuchers aufgebaut fern fall. Der Krieg zwana die ^Sefellschafr, ihre Tätigkeit einzustelen, öle aber jetzt, nach der Eröffnung des Katasters und des Zustroms neuer Emigranten M'eoer ausgenommen wurde. "Das erworbene Terrain umfaßt 24.00 Tunam fl Dun^ --- 919 Quadratmeter) und liegt halbwegs zwischen Jaffa und Petach T-iwah, an der diese ^zwei Orts verbindenden Eisinbahnlin e. Tie Gartenstadt wird aus 430 Parzellen vun je 5 Tunam bestehen, die pro Parz.lle 50 ägypt. Pfund plus 10 Prozent affge meinen Unkosten betragen. Zwei Tnittel dieses Betrages müssen von jedem Mi-glieo sofort angrzahlt werden. Tie Eeselljchaft steht mit Kapitalisten zwecks Erlangung eines Baukredites in Verbindung. lleber 200 Parzellen fmd bereits verkauft. Ms Mitglied wird jeder aufgenommen, für den zwei ältere Mitglieder die kiürgchaft üb.rnehmen. Nach den Statut der Gefellchaft dürfen sämtliche Arb itea in di e Gartenstadt nur entweder von den Mitgliedern selbst oder von jüdischen Arbeiörn vorgenommen werden. Ohne Zustimmung der Stadlvertretu)tg darf keine Parz.lle verkauft oder ihr Preis, erhöht werden. Ter Staotgcmeinde gehört auch das. Vorkaufsrecht. Falls der Nationalfonds beschließen sollte,. oen gesamten Boden Palästi .a; z t nationa is er n, verpflichten sich die Mitglieder, auch ihre Parzellen widerspruchslos abzutreten, wobei sie als Pächter auf dem Boden w iterhin verbleiben dürfen. Tie ganze Stadt wird als eine Kommune betrachtet, und alle Mitglieder verpflichtet, die Verordnungen und die Statuten der Gemeinde einzuhaltm. Jüdisches Viertel in Haifa. Ein Komitee ünter dem Vorsitz Von Botis Goldbera hat jetzt mit dem Bau eines neuen jüdischen Mertels in Haifa begonnrn, welches den Nachen Hadar-Taynel ^Karmel- Pracht) 'tragen soll. Es wird aus 50 «n dem Fuße des Karmel erbauten Häusem bestehen, die das Eigentum des Jewish Development So. sind. Es ist Lies der erste Schütt, um Wohnungen für die ständig wachsende jüdische Bevölkerung Haifas, zu tchaifen. KMurelles. Hebriätsche Kurse für englikÄe! BeaMte. Die palästinensische Regierung hat alle rn Palästina tätigen englischen Beamten angewiesen, eine der beiden anderen offiziellen Lpra-chen des Landes. " * 1 .HebräLb vdNMMlL IMlen zu lernen. Sie eröffnete Abendkurse für beioe Sprachett, und die ersten Prüfungen werden im nächsten Dezember stattsindcn. Die Kommission für hebraichen Beamten nt.rrick.t besteht aus den Herren $ eil in, E. M L losch ütz und dem Inspektor für das jüoiiHe Schulwesen bei der palästinensischen Regierung, Sekretär des Waad Hachinub, Doktor Däschkin. Der Unterricht hat in diesem April begönnen. ----- SWeller Teil. =ss An unsere jüdischen Mitbürger! Die Londoner Exekutive der Zionistischen Weltorganisation hat den zwölfter! Zionistenkongreß für Ende August dieses Jahres leinberufen. Der Kongreß wird aller Voraussicht nach in einer Stadt der tschechoslowakischen Republik tagen. Die Aufgabe des zwölften Zionistenkongresses wird es vor allem sein, den Weg zum großzügigen Aufbau der jüdischen Heimstätte in Palästina zu weisen. Dieser Aufbau ist nicht mehr Angelegenheit einer Fraktion im Judentum, sondern Aufgabe aller Juden der Welt. Die Zionistische Organisation, die die Vorbedingungen für den Aufbau geschaffen hat, der vor allem die politische Grundlage in Form des zwischen den Großmächten vereinbarten Mandatsvertrages für Palästina zu danken ist, die Zionistische Organisation stellt jene Gruppe innerhalb des jüdischen Volkes f ar, welche den Aufbau Palästinas am konsequentesten verficht und ihn am Ausschließlichsten unter politisch-nationalen Gesichtspunkten betrachtet. Beiveggründe religiöser und humanitärer Natur sind auch im Zionismus wirksam, doch sieht er die Möglichkeit der Erfüllung bes jüdischen Willens zur Rückkehr in da§. Land der Väter auf dem Wege der großzügigen Ausschließung und Besiedlung des Landes auf Grundlage nationaler Kapitalien. Mögen einzelne Richtungen besondere Förderungen stellen, mag die zionistische Fraktion „Misrachi" den Aufbau ausschließlich im Geiste der religiösen lleberlieferung, mag die entschiedene n-tionalpolitische Betätigung auch in den jetzigen Wohnländern der Juden fordern, eine andere ebendiese Betätigung ablehnen — sie alle vereint das Ideal der »Schaffung einer jüdischen Heimstätte in Erez Israel, das Ideal des Zionismus. Heute, da die Verwirllichung des Zionismus aus dem Bereich der Utopie «in den Kreis der realen Möglichkeiten gerückt ist, fordern wir unsere jüdischen Mitbürger auf, sich der allwelllichen zionistischen Organisation anzuschließen und diesen Anschluß durch Entrichtung der zwuistischen Kopfsteuer, des Schekels zu bekunden. Die Zahlung des Schekels berechtigt zur Wahl zum zwölften Zionistenkongreß. Aus allen Erdteilen weroen die Delegierten der zionistischen Massen hieherströmen, um sich über die wichtigen Fragen des Palästinaaufbaues auszusprechen und Beschlüsse zu fassen. Die^ Juden unseres Landes, die an jüdischem Gefühle und jüdischem Stolze nicht geringer zu gehört, daß sie selbst sich in größter Zahl smd, als die irgend eines andern, werden dem Kongreß eine würdige Aufnahme bereiten. Dazu gehört, daß sie selbst sich in tzyößtec Zahl die Reihen der Zionistischen Organisan m nnd. eL l« ernwLuUüen. daß die tlck .Ä.^ slowakische Delegation am Kongreß eite wü * 1 bige Vertretung des jüdischen Volkes in der. tschechoslowak.scheu Republ t darstell.. _ Wer für den Aufbau einer jüdischen Heimstätte für das jüdische Volk ist, wer ein Asyl für Opfer blutiger Ver-! folgung schaffen will, . wer die Zukunft des jüdischen Volkes sichern will, der schließt sich der (JiLniisti-n scheu Organisation an und zahlt den Schekel. M.-Ostrau, 19. April 1921. Das Erekutivkomitee des Zionistislen Zentralkomitees für den tfchechosiöwpriKen Staat: Finzi, Rufeisen, Herrmann, Kr oger, Wagner. Ter Schekel beträgt samt der Parteiseuer in Böhmen 23 Kö, in Mähren u. Schlesien 25, in der Slowakei 30 K$. Zahlungen nimmt jeder zronistische M» trauensmann und Verein, die zionistisch? Parteileitung für Böhmen fPrag. I., Ruzova 24/III), das mähr.ffchles. Tistriktskcmi ee fite die Slowakei ^Bratislava, Jägerzeile 20;, das Distriktskomitee für Karpatherufländ fVelky Sevljus per Adresse Mor Emtmanw, sowie auch das Zionistische Zentralkomitee fMähr.-Ostrau, Langegasse 24), entgegen. Auf Wunsch sendet das letztere Erlagscheine zu. ' An alle Ortsgruppen und Der^ trauensmänner des zionistischen D. K. für Mähren und Schlesien! Das mähr.-schles. Distriktskomi ee fordert alle Zionisten, gemäß den Leschüsien der Erekutive in London und des Zionist. Z. K. für die tschechoslowak! che Republik ausi die Schekelagitation mit Energie durchmsühren und die verkauften Schkalpm bis zum 15. Mai d. I. an das. Dt K. labMführen. Zionisten in Mähren und Schlesien werbet für den Schekel. Das zionistische Distriktskomitee für Mähren und Schlesien. ss Aus den Gemeinden ss Lrgamsattonsftatut für die Rechtöschutzstelle der israelitischen KultuS. gemeinde in Mähr.-Ostrau. l. Die RechtsschNtzstelle der iraellt'Wrn Kultusgemeinde in M.-Ostrau hat unentg ltsichen Rechtsschutz zu geewähven: a) allen unbemittelten im Sprengel bei Kul.usgeMeinde wohnhaften Juden welche |i* folge ihrer Zugehörigkeit zum Juden.un ty ihren Rechten gekränkt wurden, b) allen aus dem Kultussprengel. ausreifenden oder diesen Sprengel passierenden Paläsiinafahrern ohne Rücksicht auf ihre Bermögensverhältmsie, sobald diese in e ner unmittelbar auf dir Palästina reife bezughübenden Angelegenheit Rechts.ch tz benöt gen, c) 'den von der ArMenkommsision unterstützten Parteien in Ringel g nheite-i th es Unterhaltes, wenn die Armenkommiftion darum an sucht, d.) ferner'hat die Rechcksschtttzstclle Wer Beschluß^ der y. Sektion ohne Rücksicht ans die Person des. Verletzten einzufchreitcn, wenn aus prinnpiellen Gründen die Abwehr efites wegen Zilgehörigkeie zum Judentums zngefügten Anrechtes angezsig! erscheint. 'H. Zur Leistung der für die Rechts'chutzstelle erfordnlichen anwälllichen T l ig e t sind die dem Kfliusrate angehörigen A ewälte ausnahm^oz verplchet. Uebcr.is film nach Mögltchkci: ai.ch außerhalb des Kul u rntee stehende jüdische tM Kultusg.meindespreugel ansässige Anwäl.e zur Mitarbeit herang z^gen werden. Für die von den Anwälten geleistete Arbeit darf, abgesehen vom Ersatz der effektiven Barauslagen, w ichen die Kultusgememde vorzunehmen hat, keinerlei Enteett gewährt werden. ZurBesorgung der der für die Rechtsschutzstelle notwendigen nicht juristtich.n Arbeiten haben die in der GeMeindekau.zlei iätigen Kul>usgemeindebeamten zur Ver üguna zu stehen. Hl. Der Leiter der Rechtsschutzstelle, lawü sein Stellvertreter, welche nicht dem Kul usrate angehören müssen, werden über Vorschlag der Sektion für soziale Fürorge vom Kuftusrais aus. der Mitte der für die Rechtsschutzstelle tätigen Anwälte für die Dauer cines 'Jahres gewählt. Das Amt dieses Leiters sowie seines Stellvertreters ist ein unbesoloetes Ehrenamt Ter Stellvertreter hat nur bei Verhin« dernng des Leiters zn nm.ieren. und in d e en, Falle d.e gkeichen Rechte wie der Leiter seiest. IV. . Lee. Arbettstrilung unter den Anwältem erfolgt tn der Weise, daß nach einem vLn> Zecker festmsetzenden Turnus., jeder buch je ID

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