Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- 35 (13.5.1921)
- Date
- 1921-05-13
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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„ÄeftVZ, Breit ..Jüdksches DoHsvIakt- 13. Mat fit. 85 *§fS> .*?::: ,1° L ’ g»g. {untere Sage ist uttb was uns fehlt Ni mand . , , 'glaube, es fei dir groß- Mased'es axabichen «> je, •«:. 2cr:g:n Jahres die in Pa»Lstr;»a» die a.-s n.eem 'Anükwtznchr kam, m .3--T'.ifaI:pt, am Litze der-trieb den Juden von sich stützt und bekämp t. *ttft*cwn 5ual;tärpcrn>ait t:n in PalästiM., kleines Hauchnn selbstsüchtiger Effendis, Es zu Detzach habe es Ausschreitungen der Araber :xJu£ Luden gegeben, wobei fünf Juden gerü,-^ v-.äbischer Großgrundbesitzer, die sich in!,rer privilegierten AusbeutersElluna durch! da;rn , Sl 3e s. '!ö y . m , fc P; öi ler .; ß ffi) ' de! ici 5U de ft: fei er; Hnb titt? tirotze An'a-l verwunde! würde, da'den neuen soz-aleu Geist des iüä'ckbn Auf- . ergriff verewigte Emvörnng alle billig de?.- ' . - - - ' kcnden Mentchen, insbesondere in Englands Und es wurde auf das entschiedenste die Fo> derung gestellt, derartige schmachvolle Vorgänge für die Zukunft »»möglich.!u niacheit. Die Leitung d:r" Zionistischen Organisation, die sich schon damals als die pol tisch; La?-; «salterm des jüd. Dolles sülchte, ve laest; jus besondere die sofortige Entscheidung über den politischen Status Palästinas, die o:fiz'e:.e Aebcrnahm; res Mandats durch Eng'and. des feierliche Bestätigung der Kal'-ourschen Dekla-i ration und. zum Zeichen für den Ernst als jüdische Jischuw selbst armselig und schwach dieler^ Beschlüsse, die sofortige Ersetzung der j wäre, wenn er sich nicht vom Judentum der MilttäradMinsttration durch eine ZicIlv.r-{ großen Welt draußen verlassen fühlte, wenn Wallung. Was wir fast für unmöglich ge-. er an nutzeren Machimitteln ebenso stark basten hatten, geschah: untere Ford-ruugen! wäre wie an innerer Grütze unE an Jdeclliswurden mrverzügllch verwrlicht und au denjmus. Es gibt nur ein Mittel, um ln alle Pogrom in Jerusalem folgte Lar Remo. Zukunft bedauerliche Ausbrüche politisch r Aber sogleich nach Lau R.mo waes die Feindschaft zu verhindern: rasche 'Stärkung zionistische Leitung daraus hin, datz San J des jüdischen Elementes in Palästina, inten- Rcmo allein, datz Beschlüsse der Grvtzisrver Ausbau aller unserer Poftionrn unver- Mächte die jüdische Heimstätte nick" au'bau n züglicho Cchasfuna von neuen, VervKlfA igu g Lönn n, datz rns.r: Sage »ich: au bürer könne, des Jischuw. Und dazu gibt es einen Weg: baues bedroht fühlen, und ein noch ste'ne pch Häuslein Jm.lloktuelfer, eraltiertrr Fana iiech Malen der dumpfen arabischen Mais; das Schreckgespenst einer jüdiichen Ob'erherrschaft vor. die sie unterdrücken 'oder yerdrängk» wolle. Durch Monate und Iabre systeMAi ch betriebene Hetze und Wühlarbeit Koben es zustandsgebracht, einen Anlatz zu gewalttätigem Ausbruch zu schaffen. Aber diese Erscheinung, datz eine Hanvvoll volürcher Des-, gerados ein grotzes fricdli-Lendvs .Lok? sep, i hetzt, wäre nicht Möglich, wenn '.ich! der unsicher und gefährlich zu sein, wen t w-r nick, selbst für die Sicherung arbeiten, wenn wir nicht durch großzügige und rach; Einwanderung und Anfiedlung in Palästina eine Lage schaffen, die aus sich selbst heraus lZwischenfälkr wie die Erzeste in Jerusalem verhindere. Seü San RcMo ist ein Jahr vergangen und das' jüdisch; Doll hat noch stNsner nicht den volle» Ernst der Situation erfaßt. Nur zögernd geht cs daran, die Voraussetzung Zu schaffen, die als einzige noch fehlt, und deren Fehlen uns hindert, sogleich an das Aufbauwerk zu gehen: dir Bereitstellung großer finanzieller Mittel. Und wenn es irgend jemand gegeben hat, der daran zwe feln konn e, datz di« Warnung der zion. Organisation berecht-gt war, wenn es noch irgend jemand a geben hat. der sich in Sicherheit wiegte, wenn es noch! irgend jemand gegeben hoc, der glau- £eu kannte, eine langsam- Bestell ng etwa auf .Grund' vorhergehender kap talistischep --wirtschaftlicher Dv:ch>ringung — wenn es noch irgend jemand solchen gegeben hat, ko breite, ununterbrochene Al jah: und fit1 Lir e gibt cs eine notwendige Voraussetzung: Schaffung der großen Geldmittel, Schaffung des Keren Hajeffod. Von den arg nölicst chen prsit sthen Wrkungen des Ereignisses wollen w.r heute n chk sprechen: dazu müssen wir weitere NachttEen aus London erwarten. Eines ist beute schon klar: die palästinensi'chs Reg «rung gehr eben jetzt daran, zur Entlastung des britischen Budgets und um die britische Truppeirzahl in Palästina verringern zu können, ein: inländische Truxyrnmacht aufzustellen. Diese Truppe Mühte nach Lage der Dinge lzeuts zum weit überwiegenden Teile.aus Arabern bestehen. Wir werden niemals zugtz'en, datz der Schach unserer Po'ilionen. der Schutz jüdischen Lebens und Eigentums, einer Truppe anverrraut werde, die dem Linflutz uuseckl schlimmsten Feinde offen stünde. > Bei litech Erzessen in Jaffa haben die «rabischm Polizisten mi!geplündert. Arabtschr Gmdarmen oder Soldaten würden nicht besser se'n. Und ebensowenig können wir unseren Brüdern in Mutzten ihm die letzten Nachrichten aus Jaffa i Palästina zumuten, selbst in eine Trupps eMdie Binde von den Augen reihen. Noch :st. zntreten, in der die Mörder und Frauensch.änder Hergang der Ereignis.; nicht restlos au - der von Jerusalem, ln der die Mö. r^? und geklärt; aber das eine ist klar: aas irgend chrnem Anlatz kam es zu einem Ausbruch von Feindseligkeiten arabischen Pöbels gegen d e Juden und vierzig Menschenleben blise- Plünderer von Jaffa ihre Kameraden sein so! len. Die palästinensische Negerunghat die Ruhe in Jaffa wieder hergestellt. Wie haben ben als Opfer. 'Wenn uran bedenkt, wie das Vertrauen zu Herbert Samuef und l>a Kwerghafr klein mfy unser Jchuw in Paläst na ist und wie jeder eichzclne L t'.isch'dcr: ßn chr Gedeutet als irgendwo anders in der AAslt, wenn man bedenkt, daß unter den schmählich Ermordeten junge und überaus wertvolle Kräfte sind, dann Mutz jeder Jude in tiefer Trauer un: die neuen Opfer e#t (e n. Aber der Fall »on 2a, fa b:deu:er noch Mehr. Er zeigt wie Lm l'ochticht, wie . i kräftig mit Geldern aus dem zur Zeit iAnfang der 80er Jahre) bestehenden „Reptilienfonds" unterstützt, den "Genannten eit: Audienz bei fcm alten Kaiser Wilhelm vermittelt und den „schwarzen Cremer" kurz nach den Reichstagswahlen 1301 z > sich, nach Varjtin eingeladen, ihn zum lleberna tru ge ö gt und ihm sogar — fein Nachthemd g.liehen. Latz ihm später „die Güster, die er rief." vielfach unbequem wurden urd er brsonde.s .Stöcker gern in den Hintergrund drängen xtollte, um dessen weitgehenden Einflutz bei Milhelm!l. zu Beginn seiner Reg erungsgeit zu hindern, beweist ebenso wenig wie die «ne'kennenden Bemerkungen, die ec dem jüdifrfjeft Papierfabtübesitzer Behrend: >n Aumühle bei Friedrichsruh, mir dem er in Geschäftsverbindung stand, im Hebst 1832 vor den Land tag s wählet ina'te, uieen e: an ih n . groß« Jntell genz, nicht blotz in geschäftl ch n Dingen, sondern auch auf wifsenschastlrch m Gebiete, rühmend heroorheb, ch nsa das musterhafte jüd sche Familienleben "hre-r unermüllchen f leist rmd Spar am. i a!e ranne die Juden als moussierendes El ment bezeichnet. die „Kreuzung eines jüdischen Hengstes mir einer christlichen Stute" als wünschenswert hinstelllr und dergleichen mehr. Jedenfalls war die Stellung des Rmi- Mlitikers Bismarck zu unserer Elaubensgemeinschiast eine mmdejlens zweideutige. Nach ihm also als dem „Schöpfer der. Judenben das Vertrauen zur gäotzbsitannischen Regierung, datz sie mit polstischem Tat, aber unbeugsam r Energie die ertlä.te Post k E glands durchführe» und die Schäifung ei.tes jüdischen nationalen Heimes in Paläst na ermöglichen werden. Auf den Pogrom in Jerusalem folgte San Re.mo: das Unglück fchl eg Zum Heiie aus. Es wäre möglich, datz das Unglua von Jaffa seinerseits' dazu führen könnte, dsM jüdischen Volke in der ganten Welt dl« unbedingte Notwendigkeit vor Aügm zu führen, den Beschlüssen der GrotzMächre. 4inj Erfolgen d-r Führe?, den Opfern der Avantgarde nunmehr die Tat des Volkes folgen zu lassen. Und dann wäre „gam su letowah." Herrmann. In den „Alldeutschen Blättern" teil: von Dietinghass-Scheel mit, datz Verbäude. die zum Teil auherhalb de: Oefsciul chkst. w'rkcn. sich „Orden" nennen und nach Art öe. gen eingerichtet zu sein schein'», Mitziraucn -- - - gegen de» Alldeutschen Verband Mn und Mmamivmion in^Teutschland" eine jüdische behaupten, „datz die Leitung des. „Alkü ut Aus öcr ßhronkl der Wischen In einer Sitzutrg der Gemeindeve-tre' tung der Jrs.aelitischen Eemei d. von Fcan - furc a. M. verlas der Borf.tzende ein Schreiben des Jüdischen Frauenbundes, in w-lchem dagegen Verwahrung eingel g: wird, datz bei den Wahlen in der jkonservativen) Synagoge an, Börneplatz die Frauen übergangen wurden. Tie Vertreterin der Konservativen, Frau Aoele Meyer, errlärte hierzu, sie stehe auf dem Boden der Tradi.ien, doch sehe sie nicht ein, warum in der Frauenab eilung nicht Frauen die Aussicht führen also als. .Synagogenvorsteher fungieren R^zn'benennen,' wie "der bea.isteu'e Bis-Ische» Verbandes" frermaurerlschrn, i<ui Pen marckverehnr Tr. Otlv Jöhl rtgec vocschVtg, Emslüssen umerworsen sei, so datz vsiemar haben wir kein-rlei Dera«lasst.ng. -her AlldeuMe Lerbaud und le.ne nicht als die geeigneten Vorkämpfer des völkischen Lebens angesehen werden können." Freiherr von Mpi gh f-S ee -rheb. fee - lich seine Finger zum Schwur, datz solche Behauptung, die er nirr als „sire Idee" bezeichnen könne, unrichtig sei. Gr bittet alle Mdeutschen. denen solche Verdächtigungen des Verbandes zu Gehör kommm, festzustellen und mitzuteilen, von wem sie ausgehen. » Die „Weltbühne" veröffentlicht in den letzten Wochen eine Reihe von Briefen aus Bayern, die von den dortigen polst s ben Zuständen ein Bild geben und dir matzlos: Heye gegen alle Ausländer schildern, wozu nich. mir Russen und Ungarn, nicht nur Demsch- Ocsterreicher, sondern übrrhaup: alle^ geiört, was nicht bayrisch uno vor allem nicht arisch ist. Wir entnehmen einem dieser Briefe von Ernst Goth folgenden Bericht: Eines Tages wurde ich aus dem Schroabingrr Krankenhaus angeklingelt: Frau B. wünsche m:$ dringend zu sprechen. Die Dame — jeit langem in München lebende Schriststellerin: gebürtige Deutsche; Witwe eines österreichischen Professors; Jüdin — hatte eben eint schwere Operation überstanden, al; auch sie der polizeiliche Bannstrahl traf. Ich sollte Helsen. Mühsam erreichte ich für di: mit tmgeheilter Wunde dani:d erliegende Frau einen Aufschub von — acht Tagen. Auf meinen Einwand, datz sie auch dann noch nicht reisefähig sein werde, erklärte mir ein Beamter wörtlich: „Das geht mich nichts an! Raus mutz sie — wenn's drauf geht, gibt's a JüKn weniger!" Was war da zu tun? Ich gab der Dame den Rat, den sie auch befolgte: „Schwarz", das heitzt: unangemeldet zu w nen. Das nämlich taten alle Ausländer, die München nicht verlassen wollten oder könnt n. namentlich alle Künstler und Sch is steiler. „Schwarze" Quartiere waren übe.all zu erfragen. Tie Münchener Zinrmeroermieterinnen hielten es mit den zahlenden Fremden und nicht mit der Polizei, deren Schrüf elorgane am Ende doch nicht jede Dachkammer Sch btnas durchstöbern konnten und sich, danät begnügen muhten, Hotel- und Pens.onsgäste alle 8 bis 14 Tage aus dem Morgenschlaf zu schrecken, wobei lost in Wandsch änken, ja selbst in größeren Koffern nach versteck en Bvlschcwisten glfahnde: w rde: d nn na^ü lich war „die Sä-.berung München; von pol tisch verdächtigen Elementen" das vf i i lld Mo v dieser Fremdenvertvlgung. wobei di: JdentitÄ von — „politisch verdächtig" und „jüdisch" selbstverständlich war.; * ' Kam einem Bericht des Joint find Öe* refts über 60.000 Juden von den f. Zst. durch die rustifchen Militärbehörden aus den baltischen Provinzen nach. Rutzland Evakuierten mach Lettland zurückgekehrt. Man erwartet, datz noch weitere 120.000 Juden aus SowjeSutzland nach Lettland zurückkehren we> den. » Tos vom amerikanischen Senat gutgeh'eitzene Gesetz über die EinwanderungsbeSchränkung legt fest, datz von iefcier; Nationalität drei Prozent der Anzahl einwandern dürfen, die sich M Jahre 1010 m den jPereinigten. Staatien aushielt. -» Am 1. Mai wurde die 'EbündungsversaMmlung der türkischen Juden vom Oberrabbiner eröffnet. ^. Der lZentralausschutz der kommunistischen Partei Deutschlanos hat mit 36 gegen 7 Stimmen den Ausschluß Paul Levis au; der kommunistrschen Partei beschlossen. '» 'Wie der Warschauer „Jud" bettMt, ist am 2. Apkil in Minsk km Mter von 8b Jahren der bekannte Leiter deck Jifchiha von Moloschin, Rabbi Raphael Schapira. gestorben. * In emeiTt Massenmeeting der Kownorr Judenschaft wurde nach einem Bericht über die Mener Beschlüsse des Zentralrates der Agudas Jrsrvel eine Nesvlution angenommen, welcher erMrt, datz die Versammelten gegen den Versuch der Aguda, sich als Führer ttes jüdischen Volkes auszu'pielen, xrste.sterrn u,td niemals die Aguda. sondern nur dir jiömst!siche Organisation als die Vertretehkn des Volke« anerkennen. Die nächlst« N mmer des „Jüdischen Dolksbfattes" erscheint der PsingsffeijertagS wegen« erst Mittwoch den 18. Mai. Bo« Zionismus Der zwölfte Kongretz. Mährend eine vifizielle Meldung über den Ort des Kongresses noch aussteht, sind bereits in privaten Nachrichten präzise Angaben aufgetaucht. Das „Prager TogZä" meldet: Der zwölfte Zionistcnkong chj findet in Karlsbad anfangs September in den Orphe:stktsälen statt Line Meldung der „Züricher Pretz'entrale" b.sagtr Die Zionistische Erekueioe hat vorläusig dis Einberufung des Kongresses für den 4< September nach Karlsbad beschw'sem Tie endgültige Entscheidung soll kommend« Woche getroffen werden. Tie'Sitzung des 'Großen Aktions«- komitees findet, wie wtt a sth^>nt-sch er« fahren, am 22. Junl in Prag statt.! Tie amerikanische Sendung, s Tie Verhandlungen zwischen WeiMann und der amerikanischen Erekukioe sind am Sonntag, den 16. April, abgebrochen worden. Weizmann hat am Sonntag crn Manifest an die amenkainschen Juden erlasten, in welchem die Errichtung des Keren Hajessod-Büros in Amerika angckündigi wird. Das Manifest ist gezeichnet von Weizmann,. Ilsiischkin, Leoin- und Mo'sinsohn. Die Vorschläge, die von der amerikanischen Erekutioe gemacht und von We zmann abgelehnt worden sind, find folgende: ’ 1. Der Kcren Hajes'od wird in den Der'» cinigten Staaten bis zum Kongreß lediglich als Svendenfonds errichtet. 2. Es wird ein Board of Trustees geschaffen, der Vertreter des Misrachk, dss Poale-Zion und Nichtzionisten enthält. 3. Das Geld soll in amerikanischen Banken liegen bleiben; als einzige Ausnahme feil davon gmammm w:rd:n das Budget der Medical Unit, welche dir erste Belastung des Fonds darstcllt, und monatliche Beiträge zum Palästina-Budget, über ■ die die Erekutioe der Weltorganisation mvl -natlidj der Lande sorg antfation R :ch^ nung legen Mutz. Die monatlichen Ausgaben sollen in strengster UebereinstiMmung mit j dem Budget gemacht werden. Und über best Kongreß hinaus darf keine Berpflichmng cin-; gegangen werden. Ausgaben, die nicht M ^Budget vorgesehen sind, tollen nach einer besonderen Dereienbarung zwischen .ezma'nn und Judge Mack gemacht werde». 4. Ter nächste Zionist!nkangretz soll über alle Fragen des Keren Hajessod enllcheiden. einschließlich der Verwend na des nach Bezahlung aller. Budgetposten "n Umer ka übrig,- gebliebenen Fonds. In zwei vorbereitenden Versammlungen, wo Ussischkin und Levin sprachen, wurden 350.000 Dollar gezeichnet. Das neueröffnete 'Keren Hajessod-Büro untersteht der Leitung eines Komitees, in dem hie aus der Landesexekutive ausgeschiedenen Mitglieder, ferner die ^oal« Zion, der Misrachi, d:r 3eir« sZjivn und der Orden B'ne Zion vertreten sind. Bropklynrr Kau l ui: haben ich verpfl ch et ein: Mi l on Doll r auf ubr ng n. Dü: Vorsitzende» der Besickegr 'rpen Groß- New Dorks habe» mit all:» gegen drei Stimmen beschlossen, von Mack zu fordern, daß er entweder die Opposition gegen _ben Keren Hajessod aufgibt oder zurücktrrtt. Von Peter Schweitzer, dem jetzt in Palästina weilenden Schatzmeister der amerllanrichen Ziomitischen Organ sation, ist eine telegraphische Aufforderung an' Brandeis und Mack eing'troifen, unverzüglich die Arbeit für den Keren Ha'ef'od aufzunehme», da jede Verzögerunz in o ge der jetzigen Lage in Palästina zum Unglück gereichen könne. Einstein und Us'i'chkin ve.lasstn Am rika Ende Mai, während Wim nu dort bis End« Juni, Dr. Levin und Mos in ohn bis Ende August verble'bm sollen. Einstein wurde e>er „Times"-Meldung zufolge, zum euswär igen Mtgllede der Royal Society erna nt. (Cie Royal Society weich: i ngesähc uns ren Akadem «n der Wis.e schäften ent'pri ht wurd« 1645 als Privatgesellschaft Zu Orford gegründet und 1662 durch kgl. Charter g'nebmigt. Tie Ausnahme der Mitglieder iFellows) erfolgt durch Wahl.) Einstein wird äuf Eiiiladung des Kings College in Tondo» eine Reihe von Vorlesungen über seine Theorie halten; auch wird er Manchester besuchen. Einstein vor den New Aorker { Journalisten. M. 3- — Albert Einsteins Erscheinen in New Aork mar, wie man den ameri.an sche» Blättern entnehmen kann, eine de: g ö.st:N! Sensationen, lsi: das fensalisirslüsterne New Yorker Publikum je gehabt hat So viele nroijcha BeiÄGiuhZ x.i man a ch schon ges he» 4’eJ: , N »'■ A,"-i