Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- 34 (10.5.1921)
- Date
- 1921-05-10
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Jf K'i "«Ci •.Ä$i K i"fe «t&fci imt diaLr“ J,'OHe iauen r e Konferenz di- M? -'k f* da« 5 ^-»»« «.5!'" «WS’l «°« sr.?».'•»€ Ä* < -»-i°° Ä -t- *"* «ne» genauen "«> d-- «I 5“*' °°«--e» L" “*'* « <kez Israel, s Politisches. d" Unruhen in Jaffa, die Vorfälle, di; sich am l, M tt-met haben, liezm noch^ keim E->-eA nur f°i. fettet, die durch arische ft;L. «ft tturbe entspann fafoSto in einen Kampi j® in , EM ßkrg'ttg. W'bdtti oe von Wofiiii Ceörauch gemjji imänip’e, in deren Müf ntce en auch Läden M Mni«rn m* erteti den ganzen Tag an, Dn zielten di: Araber aar der llnv hlä.lunz. dir UMzeu erurn ruu l TruMn m HMmeMmest« tn izt.u Am fata da Men 'M U Magen, die Kader verloren l 37 Verwundete. 143 Juden m tzr. Die Polizei nahm 82 Pe.sM Tie Ruhe wurde durch die Prff» )es Belagerung zu aride: herg stck Nr. 34 Dienstag .Jüdisches Vvlksblatt* 10. Mai .SM 9 teur, rejp. jein Kommissionär müssen der Zollverwaltung sü redn Rest der Zollgebühr die Bürgschaft einer Bank beibringen. Die schuldige Gebühr wird mit 5 Prozent verzinst: ratenweise Abzahlung ist gestattet. Arbeiterbank. I P. Z. Die vereinigten süd. Arbeiterorganisationen Palästinas ersuchten die Regierung um die Erlaubnis, eine Arbeiterbank mit emem Grundkapital von 40.000 Pf. zu eröffnen. Postamt — Rischon le Zion. I. P. Z- Am 10. April, wurde in Rischon le Zion das Postamt, zugleich mit Telegraph- und Telephonauit, in Anwesenheit zahlreicher Gäste aus Jaffa eröffnet. Vadesaison in Liberias. Die Badesaffon in Liberias tf fn vollem Verrieb. Au? allen © gmden Palä iias und der benachbarten Länder kommen Kranke, d e in dm Heizen Owellm Heilung suchen. Sämliche Hotels und Privathäuser ,ind a erfasst. Es fehlt dort noch an modernen Hotsss und sonstigen Einricht ngen, d e die Frequenz der Bäder um ein vielfaches steigern und e ne e.,nträgl chr Einnahme.eile für irentable Unternehmungen bilden könnten. Kulturelles. ffifl.tit Technikum — Haifa. I. P. Z. Rach langwierigen Bemühungen und zahlreichen Vorstellungen, besonders der Zion. Kommission, ist es nunmehr gelungen, die Freigabe des von den englischen Mnlntarbohörden für Militärzwecke angeforderten jud. Technikums in Haifa zu erwirken. Die Militärbehörden haben ihre Zustimmung zur Evakuierung gegeben; mit den Räumungsarbeiten wurde bereits begonnen. Die Frage der ehesten Wiedereröffnung des Technikums ist somit in ihr akutes Stadium getreten. An die Zion. Organisation wurde das dringende Ersuchen gerichtet, die zur Eröffnung des Technikums erforderlichen Summen in möglichst kurzer Zeit b» reitzustellen. Für die Vollendung der erforderlichen Bauarbeiten hat Boris Goldberg 2000 Pf. zur Verfügung gestellt. Nationalbibliothek. I. P. Z. Das Unterrichisdepartement der Regierung hat in eineni offiziellen Schreiben der Leitung des Britischen Museums in London die Existenz der Nationalbibliothek in Jerusalem zur Kenntnis gebracht, wie auch den Beschluß, durch welchen diese Bibliothek von der Negierung als eins Institution von akademischem Wert und Rang anerkannt wird. Kunst aus st ellung. I. P. Z. Am 9. Aprst wurde die auf Initiative der Pro Jerusalem Gesellschaft veranstaltete Kunstausstellung im Davidsturm (Migdal David) eröffnet. Anwesend waren außer Samuel und Gemahlin auch der Kreischef von Jerusalem, Storrs, der zugleich Präsident der Pro Jerusalem-Gef. ist, der Stadtpräsidenft griechische und armenische Geistliche und zahlreiche englische und jüdische Notablen. In seiner Ansprache drückte Samuel seine Freude aus, an der Eröffnung teilnehmen zu können und dankte Storrs, Lug und Ing. Afhby für die gute Organisierung dieser Kunstausstellung. Die Kunst müsse gepflegt werden, da sie das Leben verschönere. Auch die Regierung werde trachten, durch entsprechende Anschaffungen für die Regierungsbäude und Aemter die heimische Kunst zu unterstützen. Samuel eiferte die Anwesenden in humorvoller Weise an, die ausgestellten Kunstwerke fleißig zu erwerbe:., da deren Preis sicherlich später nach deren Vekanntwerden im Ausland in die Höhe gehen dürfte. Cr wies auf dis Entwicklung der Aesthetik und des guten Geschmackes durch den Bezalel und auch die Handwerkschulen der Allianre hin und bedauerte, daß in der muselmanischen Abteilung nur antike Kunstgegenstände ansgestellt worden feien. Er hoffe, daß bei der nächsten Ausstellung auch diese Abteilung reich an Neuschopfungen sein werde. Nach Abschluß der Eröffnungsfeier wurden die Ausstellungsräume von den Anwesenden besichtigt. Die Räume sind eingeteilt in: Saal für muselmanische Kunst, Saal der Stadtpläne Jerusalems» Saal der internationalen Kunst und die Säst des jüd. Künstlerverbandes. Krankenhaus — Tiberias. I. P. Z. Am 14. April wurde in Tiberias der Grundstein gelegt für ein neues Krankenhaus, eine Stiftung der Frau Schweizer. Kurse für Maschinenschreiben. I. P. Z. In Jaffa wurde die erste Schule tür systematische Kurse in Maschinenschreiben, sowie englischer und französischer Stenographie eröffnet. Unterricht in dieser „Rapid-Schule" wird durch geschulte europäische Lehrkräfte erteilt. Das neue Strafgesetz. I. P. Z. Die Regierung hat ein Komitee ernannt zwecks Ausarbeitung eines neuen Strafgesetzes für Palästina, das sich zusammensetzt aus Goadby. Dizejustizsekretär. Generalad vokat Kermak, den Mitgliedern des Appells ^tstnsgcrichtes Frumkin und Jeralla, dem Pro Bodery und Abarius, Inspektor der Gerichtshöfe. Diese Kommission fußt bei ihren Arbeiten auf dem neuen, durch Experten für Aegypten aucgearbeiteten Kodex, der Verbesserungen des vorher eingeführten Strafgesetzes enthält. Die Kommission hält auch weitere Aenderungen für notwendig, um diesen Kodex auch den Bedürfnissen Palästinas anzupossen. Die Arbeiten der Kommission sollen drei Monate dauern, worauf der Kodex dem Oberkommissär zur Sanktionierung vorgelegt werden wird, um sodann nach öffentlicher Publizierung in englischer, arabischer und hebräischer Sprache als offizielles Strafgesetz für Palästina zu gelten. Der Sohn des Oberkommiffärs. I. P. Z. Der Sohn des Oberkommissärs, Edwin Samuel, wurde zum Bizeleiter der Erziehungsabteilung bei der Regierung ernannt und hat am 8. April fein neues Amt angetreten. Mt Besiedlung. Einwanderu n g. (I. P. Z.) Im Laufe des März sind in Palästina 950 Immigranten eingetroffen, darunter 300 aus Anatolien und Persien. 60 Familien haben sich organisiert, um sich als Kolonisten niederzulassen. Die Immigrationsabteilung des Waad Hazirim will diese Immigranten in verschiedenen Handwerken ausbilden und bestrebt sifl), die Immigranten an Orten anzusiedeln, wo es noch keine zahlreichere jüd. Bevölkerung gibt, wie Veerfheba, Gaza, Akka, Ramleh usw. Viele dieser Immigranten sind bei den Eisenbahnen beschäftigt. Bo« Nmirmus Die Tätigkeit des Jüdischen Nationalfonds. Die Verlegung des Hauptbüros nach Jerusalem. — Neu« Bodenkäufe. — Das Technikum in Haifa wird Eigentum deS INF. — Aufforstungen. — Sonstige Adaptierungsarbeiten. — Spendenertrag im 1. QuartÄ 1921. — Einnahinefteigerung in Aussicht. Vom 10. bis 12. April fanden im NF- Hauptbüro zu Haag Sitzungen des Direktoriums statt. An ihnen nahnren die Herren Justizrat Bodenhekmer, Dr. Hantke, Ins. Keßler, NeheMia de Äftme und Pvof. Marburg teil. Die Abwesenheit der Direktoren Gvldbmg und Kremenesty war durch ihr Verweilen in Ere; Israel entschuldigt. Auf der Tagesordnung stand eine Reihe wichtiger Fragen der Kolonisation und Propaganda. - S2L <467), Erez Israel 707 (361). Ljtauenamusiedelnden 200 Mitglieder wurden bisher erst 49 nachgewiesen), zurückg stellt Anbot ausgedehnter Grundstücke wurde der Eeneralve samml ng z:.r ©enehm gun: überwiesen. Der Beschluß de- Direktoriums, Boden und Gebäude dsr Technischen Hochckule in Haifa aus dem Eigentum der Zwnistifchen Organisation in das des INF zu übernehmen, verdient mit Htnbl'ck auf das in oer Vergangenheit fo heiß umstrittene und für den künftigen Aufbau Erez Israels ,'v wich ige Objekt, besondere Hervorhebung. Das Gebäude wird unter der Bedingung übernommen, daß aus seiner Tlebernahme und Erhalmng dein INF keine Kosten erwachsen. Fü: Aufforstungen wurde ein ©esamtbudget 16500 ägypt. Pfund bewilligt. Darnachsind zu den im Vorjahre, 5680, vour INF bepflanzten 1206 Duncrm Heuer weitere 400 Dunam mit 230.000 Bäumen an 4 Siedlungspläzen hiiu zuzupflanzen, den bisher an 7 Siedlungsplätzen auf 1301 Dunam gep'IanZien Ääldem und an 5 Siedlungsplätzen auf 1450 Dunam angelegten Fruchtbaumpilan un zen die entsprechende P-lege zuzuwend.n. Alle diese Arbeiten werden von Kwuzoth im Akkord ausgeführt. An sonstigen Aptierungsarbeiten wurden für die Terassie hergerichtet werden, 7500 ägypr. Pfund, für die Errichtung von Ställen und zur Wafserleitungsrepuratur in der 1920 erworbenen Siedlung Nachlass) Iehupa 2600 ägypt. .Pfund und für die WafseAeitung in der eben damals erworbenen Siedlung Kfar Makal 475 ägytp. Pfund bewilligt. Ferner hat der INF cie Budgets der vom Waad Hazirim gebildeten, noch im Okkupationszustand befindliche Kwuzoch Dagania II und III im Betrage von 4570 ägypt. Pfund übernommen. Angesichts dieser oieljeitigen Betä.igung. des INF in Erez Jisrael und seiner noch 'weit größeren Ausgaben dor. selbst ist die Stcizerung seiner Ei-Pahmen von ausschlagz.bender Bedeutung. Der Spenoenertrag im 1. Quartal 1921 entspricht dichen Ausford.ru gen n.ch nicht. Dem Hauptbüro sind nämlih in oer Bericht.zeit an Spenden 26.204 Pf. <gegenüber 30.540 Pfund im 1. Guar al 1920) abgeführt wo den. Die Pfund Summe verteilt sich nmü Ländern, wie folgt, swc -ei zum Vergleich des 1. Quartals in Klammer beigefügt ist): Mesopotamien 6040 <112), Vereinigte Staaten 3235 (6827), China 2047 (10.102), Altrumämen 1693 (384), England 1070 (3520), Deutschland 1405 .(634), Bulgarien 1113, Streits Settlements 1110, Bit-ölen Wie hier, in Polen, Litauen und Argenii nen, ist man neuerdings in Oesterreich. Deusch" land, T chei ossawake und But.'wina. zu etzt auch in England, daran gegangen, vur:i Annoncen in den gelesrnften jüdischen und nichrjüdischen Blättern für unser, n Volk schaß zu! werden. Insbefonde e f h b ib r e zn gro eu einmaligen Zuwendungen' angeregt werden. An solchen find funs in der Berich zeit aus Mcfopotannen von einem edlen Anonnurus 6000 Pfund und von M. ©. in Bialystok 1 Million poln. Mart zugessofsen Die sttach" lasse Raphael ©otz, Moskau m t zirka 50 050 Pfund und Louis R-feichlu.n. Brighton mit zirka 40.000 Pfund find noch nicht realisiert Und schon ist unserem Volksfchatz ein neues Legat angefallen. Der am 4. Äpr.k d. 2. in Ruma, Jugoslawien, verstorbene Mar Steiner hat dem INF SiHS. 225.000 ilr. zvm Landankauf und 5000 Kronen M' W* Haltung von Iahr essgottesdkensten in Jerusalem und Ruma, ferner 400.000 Kromn c.l; evem. Sublegate vermacht. Von den weittragenden Beschlüssen seien die folgenden heroorgehoberr: Der Generalversammlung des INF, welche auläMch' der nächiien Zusammenkunft des ©rosten Aktionskomitees im Juni stattfinden soll, wird vorgeschlagen, beim Ziomsteckkongre'ß zu beantragen, daß das Hauptbüro ehestens nach Jerusalem verlegt und daß von den 7 Direktoren mindestens 3 mit dem ständigen Wohnsitz in Erez Israel gewählt werden. Zuglich wurde das Hauptbüro beauftragt, all: Vorbereitungen zur ehesten Ueberiedlung a treffen und ins besonders die Pläne und Voranschläge für den Bau eines NF-Haufes uns Beam-teriwohnunigeu M Jerusalem zu beschaffen. Das. NF-Haus soll einfach, doch würdig sein, chnd nebst den AMtsräumen einen Saal enthalten, der für eure ständige NF- Ausstellung und event. auch für Tagungen geeignet ist. Die Wohnhäuser für die Beamten des Hauptbüros sollen, gemeinsam mit deren Organisation, nach- Erbbaurecht errichtet werden. Zugleich wurde der Grundstock für einen Pensionsfonds der NA-Beamten gelegt. Gemäß den von der letzten Iahreskonferenz in London gezogenen Mch.linien, der INF solle seine Bodetlpoküi? durch planmäßige Erwerbung ländlicher uttd städtischer Gnindstücke in Gr«; Israel tatkräftig fvrtfetzen, beschloß das Direktorium folgalde neue Bodenkäufe: In Dilb (Tirjcnh JeariM), 14 Kilometer westlich Jerusalem an der Sstraße nach Jaffa, ist per dom im Juli 1920 voM INF erworben« Boden — 1890 Dunam durch Ankauf weiterer 3990 Dunam samt Haus adzuruuden. Nächst Ieusalem, 1 Dipmeter südlich des Iasiatores, wird das 20 Dunam umfassende Grundstück „Talpiotham gekauft. Hkemit ist die von Herrn Üsftschkin namens des Odesfaer Komitees bestimm^ Voraussetzung erfüllt, womit denr INF weitere, Unmittelbar angrenzende 45 Dunam, welche das Komitee aus dem Nachlaß Kahan zur Errichtung einer „orthodoxen Kolonie" erworben hat, zu diesem Zwecke zufallen. Ferner wird beschlossen, von der Regierung 4000 Dunam bei Ruschmia am KarMel im Norden und 60 Dunam salm Haus, Pilanzung von Waldbau men und Baumsch..le, lei Beer Schewah im düden in Dauerpacht zu nehmen. Der Kauf von 603 Dunanr zwecks Errichtung eines Stadtviertels BoroÄow wurde bis zur Erfüliltng der eme zwecknkästige Kowno 613 (3), Argentinien 599 <1763) Neuseeland 590 (33), El. aß- Lothringen- Luxemburg 573 (237), Oesterreich 550 (1 3)1, LWeller Seil An unsere jüdischen Mitbürger! Die Londoner Exekutive der Zionistischen Weltorganisation hat den zwölften Zionistenkongreß für Ende August dieses Wahres unberufen. Der Kongreß wird aller Voraussicht nach in einer Stadt der tschechoflowakischen Republik tagen. Die Aufgabe des zwölften Zionistenkongresses wird es vor allem sein, den Weg zum großzügigen Aufbau der jüdischen Heirnstätte in Palästina zu weisen. Dieser Aufbau ist nicht mehr Angelegenheit einer Fraktion im Jildentum, sondern Aufgabe aher Juden der Welt. Die Zionistische Organisation, die die Vorbedingungen für den Aufbau geschaffen hat, der vor allen: die politische Grundlage in Form des zwischen den Großmächten vereinbarten Mandatsvertrages für Palästina zu danken ist, die Zionistische Organisation stellt jene Gruppe innerhalb des jüdischen Volkes dar, welche den Aufbau Palästinas am konsequentesten verficht und ihn am ausschließlichsten unter politisch-nationalen Gvsichtspunkten betrachtet. Beweggründe religiöser und humanitärer Natur sind auch im Zionismus wirksam, doch sieht er die Möglichkeit der Erfüllung des jüdischen Willens zur Rückkehr in da§ Land der Väter auf dem Wege der großzügigen Ausschließung und Besiedlung des Landes-ans Grundlage nationaler Kapitalien. Mögen einzelne Richtungen besonders För- Judion 450, Tschecho slo wakei 448 (3 9 5 derungen stellen, mag die zionistische Fraktion Schweden 371, Belg en 314 (397), Wien 301 (102), Holland 279 (854), Lertland 253, Bukowina 220, Ostgalizien 190 (89), Estland 176, Finnland 144, weitere Länder: 7 mit 179 Pfund <12 imt 13387 Pfund.) Der Rückgang der. Quartalertrages um 4336 Pfund darf nicht zu pessimistischen Schlüssen verleiten. Vielmehr ist eine Einnah mesteigerung in Aussi ht. Fast alle Landessammeisielien haben die ihn.n vom Ha p:-> bürv für 1921 vergeschriebenen erhöh en Z p nde.rkontingen e g jen Mutes zur Kenninis genommen und sich an die Arbeit gemacht. Die Purimaktion ist Ende März in oielrn Ländern, besonders Z n^ral r.nd Osteur pas. planmäßig durchgs ührr worden und lä t ho s Erträge erwarten. So aus Altpolen al.ein 2lk bis 3 Millionen poln. Mark. M Lagbeomar wird hier L.rr Stärkung ^oes Truu:-- peldor-Fonds gesammelt. In Nordamerika bat, dem spontan sich durchrckngenden Bedürfnis folgend, eine Ak ion e ngesend:t, um'r drin „Äkrsracyl" den Aufbau ausschließlich im Geiste der religiösen Ueberlieferung, mag die entschiedene nationalpolitische Betätigung auch in den jetzigen Wohnländern der Juden fordern, eine andere ebendiese Betätigung ablehnen — sie alle vereint das Ideal der Schaffung einer jüdischen Heiinftätte in Erez Israel, das 'Ideal des Zionismus. Heute, da die Verwirklichung des Zionismus aus dem Bereich der Utopie^n den Kreis der realen Möglichkeiten gerückt ist, fordern wir unsere jüdischen Mitbürger auf, sich der allweltlichen zionistischen Organisation anzufchließen und diesen Anschluß durch Entrichtung der zlottistischetr Kopfsteuer, des Schekels zu bekunden. Die Zahlung des Schekels berechtigt zur Wahl zum zwölften Zionistcnkongreß. Aus allen^ Erdteilen werden die Delegierten der zionistischen Massen hieherstrümen, um sich über die wichngen Fragen des Palästinaaufbaues anszufprechen und Beschlüsse zu fassen. kurator am App lattonsgericht. Vsaak .«[ifefeässMrnd«r MWWMWsi imM historischer Bedeutung, zugunsten dos INF M ermöglichen. In A.gentimen wurden anfangs April tüvm neugeschaffenen NF-Büro ein« Paläftinawoche oerafftailet und zug.ei.h di« Ergebnisse der mit großer Begeisterung durch geführten „Kossetsche" (ein spachcher Ausdruck, bedeutet Ernteschnitt) realisiert: diese Selbsiüesteuerung der jüdischen Landwrcte in den JCA-Kvlonien durch Widmung persön- UH>er Arbeit auf ihren Feldern verspricht vvrknldrich zu werden. Die NF-Komm s,äre Englands hielten ihre Jahreskonferenz in Manchester ab sind beschlossen u. a„ die Aktion bet NF-Bazare energisch fortzusetzen. In Oester reich wird mit großer Wrkung nach der Parole gcarbetiet, es sei Ehrenpfli ht jedes Jaden im Land«, bis zu Herzls Todestag mindestens einen Baum zu spenden: es gelte aus den \o erwarteten 300.000 Bäumen 'einen „Iaar Austria" (Wals Oesterreich) zu Ehren des großen Toten zu pflanzen. In Erez Israel wurde am 14. Adar zu Purim-Ka han ein NF-Tag veranstaltet Und «ine reichhaltige NF- Niimmer des „Haare?." ediert; di:se erfolgsind, als die irgend eines andern, werden dem Kongreß eine würdige Anfnahme bereiten. Dazu gehört, daß sie selbst sich infoeö&ter Zahl in die Reihen der Zionistischen O.gan sa - re stellen und es so ermög.ichen, daß die rsch ch - ftorvakifche Delegassoa am L ongrest ei.e mü - dige Vertretung des jüdischen Volkes in d.r tschechoslowakischen Republk darstell.. Wer für den Aufbau einer jüdiichere Heimstätte für das jüdische Voss ist. wer ein Asyl für Opfer Nuftger Ber-< folgung schaffen will, , «er die Zukunft des jüdischen Voller, sichern will, der schließt sich der (Zionisti-ss scheu Organisatwn an und zahle den Schekss'.j M.-Ostrau, 19. April 1921. Das Erckutivkonvitee des Zionistischen iZentvalkomitees für den tschechosl'owaki'chore! Staat: j Nnzi, Rufeisen,, Heremai.n, Kr eger. Wagner.j Ter Schekel beträgt samt der Partei.ett.r’’ m Böhmen 28 Kö, in Mähren u. S:ble,.e 25, in der Slowakei 30 Lö. n. ■ ,-- Zahlungen ninnm jeder zionistische Ber-