Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- 34 (10.5.1921)
- Date
- 1921-05-10
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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.<ri' '; Tf Se^ 4 .^fertsfaig „VLdifKdS Dolsksblato 10. Ma. Nr. 14 :ch •■ «fl' X ktch •0' U-i •i:!>r- . f(rn .rn «ileitung für Böhmen «Prag. I.. Ruzava 24/HI), das mähr.-schles. Distrik.skrmi ce für vre Slowakei iBratidaoa. Jägeyeile 20, das Titzrittskomitee fü: ftarpsth rutzland sDelky Sevljiis per Adresse Mor, Guttmann, sowie auch das Zionistische Zenrralksmiiee iMähr.-Ostrau, Langegasse 24 . entere». Auf Wunsch sendet das letztere Erlagscheine SU. An alle Ortsgruppen und Ver - trauensmänner des zionistischen D. ft. für Mähren:- nd Schlesien! Das mühr.-schles. Distrikrskomi ee fordert «lK Zionisten, gemäß den Be'chüsien d:r Eretutive in London und des Zionrst. Z. ft. für die tschechoflowakichr.Repchlik auf. die Schekelagitation mit Enerchc durchw-ühren vnd die verkauften Schlafen bis zum 15. .Mai d. I. an das D. ft. labzuführen. Zionisten in Mähren und Schlesien werbet für den Schekel. Das zionistisch« Distrikt:kvmitee für Mähren und Schlesien. Möhr.-Lstran. Sstaelit. Kullurgemelnde, Mährisch-Osirau. Es wird hiemit bekanntgegeben, daß am Donnerstag, den 12. ds., 6 Uhr abends eins ftnltusrats-Si nmg mit rackllehender Tagesordnung ftattfmden wicd: 1. Z. 839. Mitteilung des Präsidenten über ohne Emschuldigung von de: Sektkvnssitzung ferngebliebenen Herren. 2. Z. 19. Gesckäftsordnnngsändsrung: Referent ft.-R. Dr. Rufeifen. 3. 3. 623. Gesuch des Schach ers Lau« der wegen Verleihung des Defmitivums. Referent Herr ft.-R. Dr. Rufeisen. 4. Z. 622. Gesuch um Unterstützung des SChausoereines Ustron. Refer n Lerr ft.-R. Dt. Rufeisen. 5. Z. 1882. Zuschrift der Frau ftathtz Goldmann wegen Herstellung des Zaunes. Referent Herr ft.-R. Dr. Tramer. 6. Z. 588. Gesuch des Isaak Seelenfreund wegen Remuneration für Religionsunterricht. Referent Herr ft.-R. Tr. Eh lich. 7. Z. 2106. Remuneration für Religionsunterricht an Dr. Horn. Referent Herr ft.«R. Dr. Ehrlich. 8. Z. 203. Eingabe des Kantor« David Seifter wegen Bezahlung des R l uonsunterrichtes in Hruschau. Referent Herr Ewald. 9. Einläufe. Olmütz. Aus der Israel. ftul-usgemelnde: 2n der Sitzung vorn 27. April beglückwünscht iw Abwesenheit des Präsidenten. der Vir,-- Präsident Rat Fleischner den zum Obelandesgerichtsrai ernannten Herrn Ed. P rochasto und feilt weiters mit, daß das Präsidium dem neuernanwen Erzbischof den Antrittsbesuch abgestatiet habe. Ern Antrag, dr« Sprachenfrage betreffend eingebracht nein Herrn Josef Musil wird der nächsten Sitzung Vorbehalten. Die Resignation des Herrn Dr. Viktor War als Mstglied der Sektion für soziale Fürsorge für beschlossen. An Unterstützungen werden gewährt: D«m Vereine zur unentgeltlichen Verpflegung Brustleiderder avf dem Lande X5 22.- Der Erfell^.af! zur Förderung de: 3§r> senfchaft des IdentuMs XL 12.—. Dem Fürfo ge-Verem für schwach'innige ftinder in Drag XL 20.—. Dem 1. öftcrr. Rechtsschutzoerein für Hausierer in Men XL- 10.—. Dem Unterslützungsverein sü: mittellose Techniker in Brüirn XL 300.—. Aus demokratischen Gründen werden dl: Balustradens tze der Prä sidialmit glieder ab geschafft- Angenommen w rd dre Anlegung eine' Armenliste, in der dir Höhe und die Daur der Unterstützungen eingetragen w rdeir. Nach Erledigung de: übrigen Punkte der Tagesordnung wird die Sitzung geschlossen. Jg l au. Im Rahmen der Vorträge des Vereines „Theodor Herzt" ml hier am Mittwoch, den 27. April der Lester des jüdischen Schul Werkes in Brünn Prof. Tr. 2-vsef Lamm ein ausführliches Referat über den Stand der modernen jüdischen Schulen. Ter Neuner führte in einem beinahe zweistündigen Vorträge noch einmal alle Gründe an, «eiche »ur Eröffnung und Errichtung der jüdischen Schulen beigeiragen haben, schilderte vas jüdische Schulmerk der früheren Epoche, welches unbedingt in sich z ulamme,stallen nrützte, da ihm die pvsitiren Vorbedingungen crnec jüdischen ftultur fehl en. und kam nu: auf das Hauptthema über den nunmehngeir Zustand der jüdischen Schalen. Er gab e n überaus anschauliches und anziehend.» Bild von du Are des Unterrichtes, von dem Leben und Treiben der Schüler, von dem Eesite, der Schüler und Lehrer erfüllt, sch l. ertr dm Fanliliencharakier der Anstalt, der alle Schüler und Schülerinnen in gleicher Liebe umfaßt, zeigte auf die äußeren Schwierigkeiten, welche das junge -Schulweri zu bestehen ha te und auf die inneren wei he besonders di: Erziehung veranlaxuer jütischer ftinder bei scnen sich die kritische Ecistigkest in frühestem Alter zeigt, oft behindern. Das jüdische Schulroerk ist unsere ureigendste Schöpfung und es ist Pflicht oller Juden, das aufblühende Schülwerk in jeder Weise zu fördern. Auf Aufforderung des Vorsitzenden Dr. Brand meldete sich ioiori eine beträchtigr Anzahl von Zuhörern als Mitglieder des Vereines „Jüdische Schule" und :e Lüsten an'chnstch: SpndeN. Muck reiche B ü ber spenden wurden o:r Anlaltsbücherei zugewendet und ein Verte: uensmann kür jüdisch- Sch ilangelegenh i en gewählt, der im Kontakte mit den: Verein bleiben sollte. , Strähnig. Die Sefirotagc, von jeher Tage ernster Wehmut, in denen unsere Seels um"das glotze Sterben unter Raüb: Akcbas Jüngern we nt, nahmen auch dieses Jahr einen der besten unserer ftnlrusgemeinde. Herr Sigmund Rebenwurzel, langjähriger Vorsteher unserer ftultusgemeinde. wirrdr seiner Familie im Alter von 63 Jahren ,tcd> längerem schweren Leiden durch den Tod entrissen. Ter Verewigte war neun Jahre Bürgermeister der hicrort. polit, israel tischen Ge!minde. Zwö.f Jahre verwaltete er das Vorst ekpraist uns rer ftultusgemeinde hingebungsvoll, mit unerschütterlichem Pslichtbewußtsein. War einer der eisiigsien Teilnehmer am Gottesdienst: und Förderer der hiesigen Eh-wrah-ftadi cha. Bekleidete mehrere Ebr nämter. Mir GstUeinüe rat der hiesigen Stndtg:meinde. Mitglied des Verwolrungsausichusses der hieiigen Bauk „Co k rd a", Ob.rann de; Vrtss ulr t-s u d Präses des Handels- und Geweroeoere-nss. Ter Verewigte entfaltete auf allen ©coie.«« seines Wirkungskreises eure ersprietzsit.« und erfolgreich« Tä rgkeit. Er wird betrauert von seiner Gattin, seinem Sohne ©and. Jur. Herr Hans Rebenwurzel, Oomann der hiesigen „Zionistischen Ottsgruppe", von je nen sechs ftindem und von einer Schar vornehmer Verwandten und Freunde. Welches Ansehen der Verewigte in allen .ftrisen der Bevölkerung genoh, beraeist die seltene Teilnahme bei drnr L« chenbegängnisse, welches am 1. Mai unter Beteiligung der Behörden, der Lehranstalten und oller Schichten der städt. Bevölkerung stattgefunden, dis alle dem Verewigten ein Ehrendes Andenken bewahren werden. R. F. ftarlsdad. Nachstehende zionistische Aerzte prakiirieren heuet in.Karlsbad: Tr. S. Dirfch, Dr. W. ftohner <der Dbmann -es dortigen jüdischen Dolksvereines Zion). Dr. fJ. .Scharf, dl; Zahnärzte Dr. E!( Böhm und Dr. R. Löwenstein sowie die jSpezialärzthr für Hautkrankheiten und ftosmetit Fra. lein D:.° I. Gut g. llng. Ostra. .Zionistische Ortsgruppe. Bericht über die Tätigkeit ln den Monaten Februar und Mär; 1921. In den verflossenen zwei Monaten w lrde gleichfalls innerthalb der zion. Organisation rege gratbeitet. Es fanden 4 Tiskuisionsabentae stait, an welchen folgende Dorkesnngen und Vo.strä,« gehalten wurden: „Was ist nationale Erze-; hung?" tFrl. Berta Grünfeld), „Große vde: kleine Einwanderung?" <F l. Jella Eze h)? Presse-Referat <Herr Jos. Wagner». „Die Angaben des Zweiten tfchechojlow Zio.ä « t ge> lHerr Frankel). An dieses letztere Re,erat knüpfte Ml eine überaus reg: Debatte, kn welcher über alle aktuellen Fragen und Problems, die der Zionistentag z t lösen haken wird, eingehend gesvro>chien w >rde. Am 14. Februar fand der erste Palästina-Li cht - ildervottrag statt, welcher großes J iterss e e wrck e. Ter Palästina-Referent, Herr Jos. 38a,ner, gab zu den Bildern die nö igen Erklärungen und erntete für se ne Ausführungen rsi . sn Beifall. Vor dem Llchtbikdervortrag Mach der Obmann der Orrsgr p e in sehr cind inglicher Weise über „Keren Haje,sod". Seine überzeugenden Ausfnh.ungen und fein Appell an die Anwesenden hatten einen schönen finanziellen Erfolg. Im März fand ein« Bol> versammlung der Ortsgruppe statt, bei der unter anderem auch der Delegierte zum Zionistentag gewäil. w rste. Lie Nationaifondsarbeit geht erfolgreich vorwärts. Der auf das erst« Quattal entfallende ftonting.ntan e l per 2000 Kronen wurde fast erreicht. Ti zweite Rate für den Arbeitsfonds des D. ft. wurde termingemäß abgeführt. Dir neuen Siotuten uister,r ftultusge.n« nbe sind kerstsgestellt. Auf Grund ein«: ResM.lon der ' zion. Ortsgruppe und drr Leitung der „Jvria" wurde das allgemeine Wahlrecht fjt Männcr und Frauen vom 21. Lebensjahre angenommen. Bericht des „Jüd. Wohltätigkeits- Frau en ve re i „e . Der jüd. Wohltätigkeits - Frauenverein, Ilng.-Ostra, veraistt.st ete am 10, Mär; d. I. in den Räumen der „Jvria" «in Nachmittag ein ftinderfest mit Theater. Vorträgen. Jause und Bescherung. Der Glanzpunkt de; Vrogrammes waren die Vorführung eä'e; Roktoko-Tamduettes, dargei ell von den ft'n dem Grünfeld und Sonneufekd, fox-fe die Vorführung slowakischer Tanz: von den Kindern Husch und ftohn. Dir überaus »tönen Darbietungen unserer allrrjüngten Ecefölii;en Jugend wurden mit stürmischem Beifall der Gäste belohnt und mutten ei» igemale zur Wiederholung kommen. Ekniudier. waren de Tänze von Frau Trude Sonnenfelo und Lerrn Otto Singer. Tie Mus köegle tung besorgten die Tanren Jella E^cch und Paula Müller. Am Abend des gleichen Tages fand crr Ma:- kenkränschen statt, das einen seb:- animierten Verlauf nahm und durch reiche Buse tsp.nsten der hiesigen und Wesselyer Iudcirchaf, aun ein schönes finamielles Ergebnis hatle. Tc: Großteil desselben verblieb dem Frauenverc n für feine lausenden Wohl.ätkgkeitsaktioneu, einen Teil «fielt die „Jvria" und einen ent sprechenden Betrag auch der Jüd. Naftenalfonds. Am eigenlsichen Purimabend beschloß der Frauenverein seine VeraNstal ung?w:che mit einem wohlgelungene;: Tee Abend bei dem auch viele Verstellte erst lenen und große Heiierkeik enveckten. An diesem Ab:nd Ip elt' nach längere: Zeit auch nieder unser heim sche; Sch.amme'q ar eft u tc: L« tung, te fta uik Meisters Herrn Reich. Dem Veransttaltungs« konsilee sowie ollen, die irgend wie znin Gelingen der Deranstalti'.ng beigetragen haben, wird hiemit nochmal; der wärmste Dank ausgesprochen. ssss Mischer Svort =s= Am 29. Atai d. I. fiirdet das Schauturnen aller Makabivereine aus Böhmen in Prag a,n Hagiborplatz statt. Es werden außer Makabi Prag, auch Makabi Aussig, Brüx. Budweis. Dobrl;, Komotau, Leirmeritz. Pilsen, Teplitz ihre Turner und Turnerinnen, die in Schauturen der eigenen Vereine ihre Kräfte erprobt haben, in Prag versammeln, um vor aller Oef> fntlichkeit Proben ihrer Körperdisziplin abzulegen. Haben Wien. Basel und Vrüim wiederholt schon Schauturnen der jüd. Turnerschast gesehen, so ist cs in Prag dos erstemal, daß die Makabi mit einer Beranstaltung großen Stils vor die Oeffrntlichkeit treten. Sie werden sich dessen bewußt sein müssen, daß Prag vor einem Iohr die gewastigen Leistungen der Sokolschaft bewundert hat und daß Heuer auch die Arbeiterturnvereine ihre Heerschau halten werden. Dieles Schauturnen geivinnt noch besonderes Interesse durch den Umstand, daß alle Makabivereine der tschechoslowakischen Republik zu dem einen Monat später in Brünn stattfindenden Turn- und Sportfest rüsten und wenn die Nachrichten richtig sind, »vird auch der im August d. I. stattsindeiche Zionistenkongreß auch diesmal nicht ohne das turnsportfrvhe „Iungjuda" abgehalten werden. Das erftemol nach dem Kriege kommen größere Makabigrupen zusammen, zum erstenmal die aus Böhuren, die meisten kaum vor Jahresfrist gegründet, zum erstenmal auf dem Loden eines jüd. Klubs. Die T»irnrrschaft wird zu beweisen haben, daß sie von gut jüd. Geiste getragen, von Ausdauer, Verläßlichkeit und Disziplin beseelt, es mit der Wiedergeburt des ,üd. Volkes ernst meint. Die jüd, Oeffentlihkcit wird durch ihr Interesse cm Schauturnen dokumentieren, daß sie ihre Jugend in diesem Streben versteht, fördert und wird verlangen können, daß die Leistungen der Makabivereine in Böhmen den der weit älteren in Mähren nicht nachstehen. iiUM l-flsii Die neuesten Typenkarten jüdischer Meister. V a! ästina aufnah ui en / Marken, sowie versch edene .Arten von .Abzeichen. Broschen usw. ,ind zu beziehen durch die „Sammclstelle des Jüdischen National-Fonds" für Mähren unk Schlesien, M.-Ostrau, G.oße Gasse 57. Indisches Arbeitsmarkt.! Viel Geld Ag-Nt«- s-rrch U T'Verkauf meiner ft.»- B m ßnr'f'Bn*KhJ' Brifate Jalo-l- «pntrn VnF-mtns siLN-. Fensterptachen- und de« Sih Selbstrolloorhänge. G--r» SKetfef. Braun«!, fffL Böhmen, Postiach 12. All« FrteL-nSqu-lttäte« wieder erhältlich. schritten hervorrag. Persönlichkeiten. 6.3 mm Zweimal wöchentlich informiert^/Sic über die Erlchenruttgen des gesamte» jWlschea Lehens Die jiidische Rundschau tas Z:utra!organ der deutschen Zionisten. Srigdrül.Äorrespondeuteu in Psrästiaa rmd m Me» jüdische» Seulreu der Wett lv.g,-: juc o.;te wLevlose Derichterftattuug. Die tl-eorctischen G undfraq«« des Zivnksmns und des Jltäentllms werven von dxn beste» jüdischen Schriststever» behandelt. Ahmlns»mnts nimmt nur dir, Erpeditkon der „Iü«schen Rundschau" entgegen^ Bezugspreis für Mähren 25 K pro Ovartsift Redaktion und Verlag: Berlin W, 15. Sächstschestratze S. Israelit. Kuktusgemeinde, Mähnfch-Ostrau, «Zahl 1058. Kundmachung. Den Mitgl'edern der isra>l ftuku> gem-einde m Mähr.-Ostrau wird per Wort« laut des § 49 der Statuten ijiem't Jnr Darnachrichtung bekannt gegeben: 8 49. Wrk vor dem, bezw. an dem 1. Jänner eines jeden Jahres ser,ren ordentli len Mehnsitz in der ftnliusgemeindr nimmt, hat oies in der ftuliusgemeindckanzlei mündkch ovet schriftlich anzuzeigen, und ist für das neue Jahr zur Beitragsleistung verv'ti tet. wenn er auch noch im Laufe des Jahres die ftaltusgememde wieder verläßt, vd:r mit Tod abgeht. Demjenigen, der die p liätmäßigr Anzeige zu erstatten unterlässt, it dir St.ur nachträglich rorzufchreiben und hat er nutze-- dein «ine Butze in der Höh: des vsrgesüriebenen Betrages za erlegen. D e letztere :anv> ganz oder teilweise ooin ftultusrate mutz-' gesehen werden. Wer seinen Lvohnsitz aus der ftuliuegemeinde verlegt, und dies nicht bis längstens 31. Dezember dem Präs-dium anzeigl,- bleibi auch süc das folgende Velwaktungs^ fahr für d esc ftt-l usgem.itdr bei.ragsp I!' - t'g. .M.-Ostrau, am 4. Mai 1921. Ter Präsident: Dr. Alois Hilf Israel, näbozeiysikä obec v M. Oslravg. Cislo 1059. Vyhläska. Clenüm nab. obee v Mor. Ostravll uv4di se kn vSdomosti doslovne zn§n|| § 49 stanov. % 49. Kdo pfecl prvnim, potaimb 1. ledni ka^döho roku svui rädny pobyt v näD obei befe, ma to v kanceldfi näb. obef üstn§ nebo plsemng obläsit a je st po« I vinen k zaplaceni pfispfivüii pro novf] rok, i kdyby bdhem tohoto roku ohH zase opustil jakoX i v pripadö ümrti' Zanochä-li kdo toto oznämenf, prc*J depige se mu dafi dodat4Cnö a mim» to bude mu uloäcna pokuta ve vy?i pfedepsaneho obnosu. Ndb. rada niütl: tuto pokutu bud’ Casteßne neb docelsj prominouti. Kdo pfedlozenf svdho bydli§t8 z obee predstavenstvu nejddle do 31. pr^J since neoznäml, zöstane obd zavaza k uhrazeni pfispövku i pro ndsledujii sprävni rok. Mor, Ostrava, dne 4. kvStna 19^' Presid«i<; .»Öflemtw« Srik>«4»Ml«4" SS!. «, k S»W SM», LWs«^ MM®