Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- 34 (10.5.1921)
- Date
- 1921-05-10
- Page
- [Seite] (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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1 d», - Verte 5k Dlsnstag „Jüdisches Dolksblakt« 10. Mar Nr. »4 ih-!; N- $9 p > r- HP > ' ^uA b.e Ni^.z omifcn a i *.er P Xä ina A. eit .Er. die 20 303 Unterttcht.kaf en mit Feinde Gottes, Feinde Christi und Feinde .bedingen. . 1.026.530 Sch limder : .esatzen<auf je I SLn ' .. “ “ Jcaumann hat iung.t rm Berliner „Tag" le waren du.chschnitMch 134.8 der Menschen sind. Wo sie aus unseren ^,s-r «■,, v ---- — — chum de ein- Schriften zitieren, reißen sie Sätze aus dem r w* ®*ro,fen*'tt^ h f l; gek^rreben), schulen um beu sch: u ter.icht * Zusammenhang heraus usw. und verbreif*af$Qn* M&airatin Pachst na-?tr-! ivrache kamen ^303 mir 9 91/ Unteur.t&ts* j ten Unwahrheiten, die ihrer Dreistigkeii ätnj?!'•£*A"i+bct bl-i!ln*ien und 481.423 Schutt adern oar <aus halber alles bisher Dagewesene über- ^evts tu t tt ut Iu en um re eine Schule en fatten 139.7 Kinder): mtt1 ffciaen " #tt 'ff „.„fw ,,„s Qi. , i .. -r > deutscher und tsebech scher Unterrichtsspiache en de *n F!;i entscheidet, die Z onisten und Ni;• f ni i n al „jüdische Parteien" achfa t — w ih end do st in Wahrhei: 3;l-c ver chnedene Nat on.n v r« lregen — die Erfahr, d e am meist n z i'cek.mp - Ern ist. Naumann erklärt. ununavunorn. es handle 'ich ihm n'ch-t um eine jüdische ^in'ejtsffront, sondern um Herst.lang einer deutschen Einheitsfront. Warum sich seine Anhänger trotzdem als Juden organi irren - auch getaufte werden au'genommen — und m dt : nfach in die Deutsche Volispattei c.ni eten, bleibt unerfindlich. Lurch Naumann; Ag t-!tion ist jeder Versrrch einer jüdischen Einh jt?- 'front durchbrochen morden. Lurch se.rien sKampf gegm den h'entralve en .nd s kn? Kl - jt’E der deuteten Ge in:unz der Zentr. lo re ns- Führer hat er tal a.hli.h bwstz: auch st in auf den Zentralve.c n einnrw rtt. Tie nächsten W chen werden also wah.-- ' sscheinlich für das de. tsch Judentum echt oewegt sein. Es wäre zu wünschen, das; die kommenden Kampfe e ne Run gung d r Amophöre bringen und daß es üan:: geli g. er e Einheitsfront für Palästina zu s haf en. die alle Elemente umsatzt, web' nach ': rksich:s jüdisches Fühlen mch. asse ts stehen la st st wä -- rend dem jüdi chen Botte nach zwei.« fürs Jahren wieder sein Hem geraut rrir?. Künstlich läßt sich, eine Einheits rsnt wede fcha sr r no l,> erhallen. Gegen äste sollen offen und ch I ch ausgetragen we.den, ,onst sres en f: iI - nern Wetter und st ren jede Ara it. Heber das Bürgerschulwesen in der Slowakei und der ' odka pa^.a Ru; nach dessen S ande anfangs des Sh ljrhres 1929/ 1921 bringt aus'üh lichr Taten Nr. 5 und 7 t:r „Mit eil mgen de - Statt, scheu Staatsam tes". I-? c' ..l w-A ^Bürge-sch lei ge ähl 4 prroare?, auf die ge-uischlen Schule,: entfallen 64 auf Mädchen Bürgerschulen 31. aus Knaben-Bürgerschulen 7. Urner sämtlichen {102) Schulen befangen sich 68 Staats-, 9 Esenrein.e-, 25 S o f sf.oi'.el e Sch I n Ti. l - watischc Ilnterri ts prache crg b ich an 76 Schulen, d'e magyari che an 17, dir deuchche an 3 die siowak sche und deutsch: an 2. die de t chr und mag mr s e a r 2, d e ru si ch < nthemschel und magyar.sche an 1 ^Äule. Iln er sämilich-en 20.849 engeschuchenrn Kindern tiidar nei 3.66 Knrben. 12 3Z3 A.äd cn iekannten süit z ir slswskiichen oder rstechi chen Ilaüonaliiät 12.532. zur deutsi en 1519, zur lmragyarischen 4132,;ur jüdischen 24)5. zu: rrtsjischen, ruthenischen oder ukrain chrn 122, tzu einer anderen 29 Schulkinder. Auf je 1 siowaki.che Schule entsiele.r durch chnitil ch erg, auf je 1 deutsche 169, aus je 1'magyarisch ' 233, auf je 1 Schule mit einer anderen Unterrichtssprache 304 Krnder. In der Podkurpa skr Ras wurden rm ganten 10 Sü ger chulen ( öf. entwiche, 2 private), mit 43 Unte.r cht.klasseti bei 1602 Schulkindern gezahlt. Larun e? waren 6 S.crats-, 1 Gemeinde- und 1 griechisch-.ati ojsische Schule. Ter U tte^richtss rache nach ^ab es 7 russische oder ' ruujenif/e, 1 ilewatische und 2 magyar sch: Schulen. Tie eingeschriebenen Sch lkiuder waren Überwiegend jüdischer blational. tät 4729), sodann magyari cher (48j), rufstscher, rurhenischer oder uk mini cher <3)9 . flowalischt o e. tsche is er <84), deutscher (18 c hsich einer anoeren 9iation..l tut (3>. Inland. Bon den M Leilungen des Statististen Staat autt: ." ersch e e-t eber w ie e 3 Numütxern (Nr. 5—7) mit au-sührii^en A lgaben über die Endres late der Eins Ire du gm in Lvl'slchuten <n Lühmen, Mä ren uns ,id»iv» kien) r nd Bürgerschulen sin der gesamten t chr- »owakischen Nip .blill, arfang des Schuljah- »»s 1929/21. Nr. 5 de i ,.M t eil nge e th lt l eine allgemilne Ei .'le tung uns ein: Ucb rwi rden nur 4 L'olks chulen mir 17 llnterrichtsklasien und 391 Kindern <38.5 du ch schm .stich auf je 1 Sch ile ecmitteft mi. pol iisch-r Un e - richtssprache gab es 8? Sch .len mi. 334 Klassen und 18.619 Lolk-schulkndent <auf je 1 Echtste entfallen 214 Schul!inder : dr? f anzösiiche Isntertichtsfprachr war nur auf 1 Schule nstt 2 Klassen und 27 Schulkindern oorhaneen. Je 1 Klasse m t t'chechi.cher stl.rterrichtssir che besuchten durch chnittlich 49.3, mit deut cher 46 5 mit polnischer UnLcrriätssprache 557 Schulkinder. Der Na.ionostität nach bekannten sich unter sämtlichen <1.516.996) Volk;schul in ern 1,023.943 <67.9 Proz.) Kinder zur tsihech!« scheu, 457.222 <39.4 Prcz.) Kinder zur dentschen. 20.635 <1.4 Proz.' Kinder zur polnischen, 4.101 <03 Pr z) Kinder zur jüdischen, 695 K nder <0.07 P.oz.) zu einer andern Nationalität. Rn den Bürgerschulen in der rsch?- choslrwa slen Rep b.i war, rach Nc. 5 und 7 der Mittcil mgen des Strtift.schen Sraasamies" zn s^stiehen. anfang; des Schuljahres 1920/21 die llchs.fi ch Unter.ichts'p ach? an 901 Sch len <mii 337, stlnterc chtskms en. 175 Kursen, bei 1.8.5x4 Sch st in.er.) vorhanden, die siowakische an 77 Schrie.! <ni 3.4 Klassen. 3 Kursen bei 14.529 Schul-mderrO: die deutsche an 338 Schulen <.nit 1462 Klasfeü, 76 Kursen bei 63.232 Kindern): die magyarisch: an 19 Schulen <mi: 99 Klas en. 2 Kurs n, bei 4543 Kind er n: die rnssi'chr oder ruthenis c an 8 Schulen <mit 32 Kirsten bei 1141 Kindern): die polnische an 3 Schulen <mit 8 Klassen bei 413 Kindern , eine andere Unterrichtssprache an 5 Sch len <mi. 42 Klasen bei "urd-.r m g" rrm 122 1150 K'ndern.; U ter s milchen 254133. < aru t r 9-> ö} e ststa e Lucgekm;uleu besua^noen Schul, adern b kann len s ch z r tschechi.chen oder si.wak. chu^t Nat onalitat 180.428 </l Proz.), zur deutschen 63.440 (25 Pro;.', zur magnarischen 4 659 <1.6 Pro;■. zur jüdischen H.231 (17 Pr z.>', zur poln.schen 842 <0.3 Prsz) zur russtsien oder ruthenischen 489 (0.2 'Proz.), zu einer andem 34 Kinder. Deutschland. Antisemitisches. Den planmäßigen Feldzug, den die wotanbegeisterten Antisemiten auch gegen die christlichen Institutionen führen, ist schon vielfach beleuchtet worden. Obwohl wir Juden aus sattsam bekannten Gründen für die „Judenmission" der christlichen Bekehrungsgesellschasten keinerlei Sympathien hegen können, müssen wir doch an dieser Stelle von einer scharfen Abwehr Notiz nehmen, welche eine solche hiesige Judenmissiongesellschast, die „Vereinigung ernster Bibelforscher" als Resultat ihrer „christlichen Erkenntnis" in hiesigen öffentlichen Blättern gegen die deutschvölkischen Agitationsmethoden richtet und in welcher es in dieser Hinsicht heißt: „Weite Kreise des Volkes leiden unter der hetzerischen Tätigkeit antisemitischer Kreise. Wohl aus Mangel an wirklichem Tatsachenmaterial und auf Treiben gewisser religiöser Gegner der Vereinigung ernster Bibelforscher greift man uns heftig in nationalen Blättern an, ohne uns Gelegenheit zu geben, die veröffentlichten Unwahrheiten zurückzuweisen! Man beruft sich auf den „Hammer", aus das von Unwahrheiten strotzende Buch von Augu.st Fetz, betitelt „Der große Volks- und Weltbetrug der Vereinigung ernster Bibelforscher" und behauptet, die Bibelforscher sind ein Vortrupp der Juden, oder, das Bankhaus Hirsch in Newyork versorgt die ganze Internationale Vereinigung ernster Bibelforscher mi> reichen Geldmitteln usw. usw. Alle diese Dinge, die wir für <6ix'tmiu sebruuge e: Form cNec oben Lügen erklären, werden verbreitet von angeführten Schulen: dagegen e T;c en üe Herrn Fritsche in Leipzig im ..Hammer , den Tert erklä^nden Tabesteu in den folgend.n Heften, und zwar dez ehe £ st 4 au das Lol ssthulwsfen die Tachst.en in Nr. 6, üi>ec Bürgerschmlen klären die in Nr. 7. abgedru t rt (aus. Die „Millei ungen" hat in Komm jiran Buffik und Kohout, Praba II., Laclaoskr namesti: sie sind aber a'ch durch jed?n andern B ch/ändler zu bez ehen. von Herrn August Fetz in seinem obge nannten Buche und Herrn Georg Quinte! in Hannover in seinem nach anarchistischem Muster zu gewalttätigen, gesetzesverletzenden Handlungen gegen die Bibelforscher auffordernden Flugschriften, durch natio nale Blätter in diesbezüglichen Zeitungsartikeln, von antisemitischen Rednern in V» ir„tffrpj(fvtsfuradic der Versammlungen, von den deutschvölkischen Ileber hre? Verlagsbuchhandlungen usw. Die Verbrei- - ' Unwahrheiten beweisen Mi «V t-^vffg 92 ,/21 raubet < 228» menschlichen Gesellschaft und verhetzen das &S>uiJ «it iÄl^et & Volk in einer Ms, die. Aus der Ehronik der jÜd. Easfe. Dr. Nab in, der Sohn eines uk.ainiscken Rabb ners, wurde an das jüdischh ol> gische Seminar nach Breslau berufen Er steht im 38. Lebensjahre, studierie in T utschland. der Schweiz, Opirmatia und C.sch He der Philosophie, war Lehrer am Lehrerieiuinar in Jerusalem. 1918 erhielt er das Lektorat an der Universität zu Gießen für liachbiblstche G?schichte, später an der An vesität zu Franksuft a. M. Dr. Rabin wird am Seminar BEbcleregese und E schichte lesen. Am 11. April feierte Doktor Adolf Friedemann seinen 5V. Geburtstag Friedenrann gehörte zu den ersten deutschen Zionisten, die sich Herzl zur Ver'"'g'mg stellten. Später nahm er an den in i.ren Kämpfen im Zionismus auf Seite der sogenannten politischen Zionisten l bhaften^ Anteil und gchöfte dem Actior.s Eom t: von 1902 an. Bon se nen luerarischen Arbeiten ist besonders die Herausgabe des zionistischen A. B. G.-Bucher und die Herzl-Biog'?aphie „Das Leben Theodor Herzls" zu erwähnen. Die letzte Schrift gibt ein überaus lebendiges Bild vom Leben und S>r! Herzls. Gegenwärtig lebt Frkedemann m Holland. Die von einem Deputierten in Kanada elttgcbrachte Resol tion gegen di; Einwanderung stieß auf heftigen Wde.stand. Der jud. Deputierte Jacobs forderte fr.k; Et?.Wanderung. Die durch das Ableben des verstorbenen Rabbi H alp ern frei g..worden; Stil im Warschauer Sejm soll durch den oit.-odoaen' Stadtrat von Lodz Minzberg Sder Bjaler beseht werden. Bei Mer Hausdurchsuchung der Zentrale der Dritten Interna.ionsle in N;w:;ort wurden die zwei Führer Abraham Jackura und Israel Armer verhnfiet. In Meitzrufland w?rdeu tcrrori ll'ch: O7tzanisationen gegen die Sowjrt^ g b ld l. Graf Bethlen und G a,' Radan sind zwecks Inspizierung des Jute.niertenlag.rs nach jZjalaegerszeg abgereist. Der be.ühmte Pazifi k Fried ist gestorben. Dieser Tage sinden in Wien die Wahlen in den Vorstand der „Polnischen Schul." statt. Es kandidieren das bisher.g: Mitzlieo Dr. Leo Landau, ein berüchtigter Gegner der Dstjuden, und als sein Gegner Herr Norbert Rappaport. ) Der ehemal g: ungarische Minis'er stug n Beniczky, ein berühmter Pogromh.ld, forderte Grafen JMre Karoly zum Duell, weil dieser behauptet hatte, daß Benitz ys Frau eine JÜom wäre und er ftBeniczip) selbst sich von seiner Frau aushalten laste, und NM ihrem Gelds anti'em.tische Hetze veranstalte. Das. Ducl. mutzte abg.brachen wer-, den, well sich nach einer lechen Verwundung Beniczky Herzschwäche zeigte. „Az Embett' memt nun, mitunter kommt so eine Herzschwäche gerade zur rechten Zeit. Als Herr von Beniczky in Transdanubien blut.stnstige PogwMreden hielt und zu Mordtaten aufreizte, da stellte sich niemals se n; Herz chw> che ein. Dazu war sein Herz stark genug. Uno auch Eure Erzellenz <gemeint ist di; Frau) hatte das Herz, diese der Judenvertilgung gewidmeten Ans.l g: des Herrn vor Lenk k.) zu finanzieren. Tenn nur davon ist h er die Rede, Frau Lenke Beniczky-Blum, G a: Ka kolyi ist Kavalier und erklärt, nachdem er sich mit dem Ausgchaltenen eines Jud?ittv?rbes geschlagen hat, h^ft.ch, dah er nich die Wsicht hätte, Frau Ledön von Ben'csty zu beleidigen. Wir aber sind nicht so zart fühlend als der Graf. Wir wollen Ihre Exzellenz, geborene Bl rm Sffemlich fragen, os st: sich denn nicht jchäint. So sehr auch die Ehe zweier Leute Privatfach« sein mag, so kann man doch nicht wortlos darüber hinweggehen, daß der ungebärdest« Pog omveranstalrer von einer jüd.schen Frau stnanz ert wird, daß Herr Beniczky in der Kutsche der Jüdin zu den antisemitischen Bersammiungen fährt. Empfinden Mist Eure Grzell nz, geb. Blum, daß man sich einer solchen Situation schämen mutz?" Die vom Joint nach Warschau einberufene Wiederaufbaukonferenz, über welk« wir bereits berichtet haben, hat folgende Resolutionen angenonMen: Tie Konferenz hält die Gründung einer Zentralbank für zweckmäßig, die die ganze Wederaufbauardeir zu leiten haben wird. Tie Bank soll folgend: Abteilungen en haften: 1. Kred t sü? Klttnhandel, zierung der Kooperarkven und Een mnschaften wie a ch Kredit iü. dn Wiedera fbau rmuer r Erbet: 2 i crn>» zier ng vo . an w rkers ul n or bsidun sfti-len, oach.ur.en una Be ufsch lm 3. .ine statistische Kommis,ion. Die Konferenz anerkennt die Unterstütz ng der Ehaluzarbe t in Polen als einen Teil der W ed ra f. auakt on. In Berücksichtig?ng der nioiue ttunen Situation erkennt die Konferenz di: W.de.aufbauaktion als uniimgänglrche Notwendigkeit an und stell: fest, dag dieie Aktisu unverzkg ch begonnen werden m >tz, unabhängig v.d Aktien für momentane Hl st. Mit Rückstcht auf den provisorsicheu und nur inlormat ven Charak ek der Konferenz wird der Leitung des Joint vorgeschlagen, eine peemancntr Abteilung zu Massen, die einen genauen Arbeitsplan zu entwerfen und der nächsten Konform,z, dir spätestens in zwei Monaten embcr?.fer, w;rden soll, vorzulegen hätte. 35td0l. sEss WUWes. Zu den Unruhen in Jaffa. Ueber die Vorfälle, dir sich am 1. Mri in Jaffa errianet haben, liegen noch kein; genauen Dcittcilungen vor. Es steht nur folgendes fest: Jnr Anschluß an eine Maifeier jüdischer Arbeiter, die durch arab sche Pr?vvkateure gestört wurde, entspann sich rin: Schlägerei, die schließlich in einen Kamp? zw <tz n Juden und Arabern Merg'ng. Auf belven Seiten wurde von Waffen Gebrauch gemacht. Die Stratzenlänipfe, in de.en Verlauf arabffche Banden auch Läden zu plündern oersrchten, dauerten den ganzen Tag an. Am Momag erhielten dir 'Araber aus der Umgebung Verstä.kung, die ll.mifym ent:tt ttcn sich, worauf Truppen mit Panzrrautomopilen einsttrei.en m ßt.n Aui seicen d:r Juden sino 30 Tote zu beklagen, die Araber verloren 19 Tore und 37 Verwundete. 142 Juden werden verletzt. Die Polizei nahm 69 Pe-somit in Haft. Die Ruhe wurde durch die Protlw« mierung des Belagerung zu ar.des herg stellt. Schekchoerjammiunü Der Misrachi peranstalcete am 1'. Vorll in der großen Synagoge der „Hundert Tore" eine Öf en li he Cchekelv rsamm ng Cs fp m chen Rabbiner F i h mann, Lbe.raobiner Kook und Jakob. Meier, 'Hermann Struck. Rabbiner Kowalski aus M-clawek u RaW. Horowitz. <J. P, Z.) Ehrung Sokolows. Während der Feer age fand etr groß; Manifestation zu Ehren Sokolows >n Le.usalem statt. Der Oberkommissäc wl. ein palästinensisches Detteldigungsto.ps schaffen. Arabische schulen. Das Erziehungs-Depa tement der palästinensischen Regierung hm bis zum Ay..l 99 neue arabische Dorfschuleit errichtet. Pilgerfahrten. Während der Feiertage sind viele Ehaluzi'np näch Jerusalenr gepiigert. Marie Fels. <J.P. Z.) In Jerusalem sind Mrrie Fel« und Peter Schweizer in Angelegenheit der amerikanischen „Achusach Zion" e ngetrvffen, und hatten mit den Vertretern der Gemrmv« Haifa eine Besprechung zwecks Gründung einrr^ Krankenhauses. <J.P.Z.)^/Dr. Brunschwig. Präsidj der Schweizer-Zionisten ist in Palästina em getroffen. Josef Ehilo aus Alexandrien, Eäl neralvettreter der ZigarettenfabLk „At iuml Cigaretts" will demnächst mehrere Fik alers errichten. <J.P. Z.) Einwanderung. In den letzten Tagen ist eine grotze 8# Wanderung aus dem Osten bemerkbar <JPÄ Am 7. April kamen mit dM Schis e„0.st gegen 90 Chal.iz.m nach Haifa: am 9. N-ki! mit der „Corintia" 200, die jedoch in Jos« landen mutzten. <J. P. Z.) Wirtschaftliches. Einfuhrzoll. I. P. Z. Laut amtlicher Berlautdaruni i wird auf Maschinen, die aus dem Auslande Ml portiert werden, ein Einfuhrzoll von 11 v&l zent ad valorem erhoben. Bei Maschinen <ui»I Aegypten und der Türkei beträgt der Zoll nwl 8 Prozent. Der Betrag ist, sofern er 100 wj nicht übersteigt, sofort zu erlegen; bei höherwl Beträgen muß der Importeur vor Herausgr«k der Waren 100 Pf. erlegen, während der AeL betrag zur Hälfte innerhalb 12 Monaten ww. der ersten und zur anderen Hälfte innerP^ weiterer 12 Monate zu erlegen ist. Der Jrnx?